Home / Forum / Liebe & Beziehung / Sind alle Frauen devot? Gibt es Frauen die eine gleichberechtigte Beziehung möchten?

Sind alle Frauen devot? Gibt es Frauen die eine gleichberechtigte Beziehung möchten?

17. März 2013 um 3:40

Hallo,

Ja, der Titel mag vielleicht etwas pauschalisierend wirken, jedoch kommt es mir genau so vor. In bisher allen meiner Beziehungen gab es das Problem, dass meine Partnerinnen devot bzw. unterwürfig waren und immer den "starken Mann" ,der alles regelt, wollten.

Dass ich besonders solche Frauen anziehe, könnte damit zusammenhängen, dass ich privat und auch im Beruf sehr durchsetzungsfähig bin und eigentlich immer ruhig bleibe auch wenn es mal stressig wird. Außerdem bin ich ziemlich schüchtern und gehe deshalb nicht auf Frauen zu, verstehe es aber dies zu verschleiern in dem man mir eher Desinteresse als Schüchternheit ansieht (i.d.R. bin ich tatsächlich desinteressiert ). Jetzt habe ich aber das Problem, dass ich in einer Beziehung eben nicht derjenige sein will, der alles bestimmt und entscheidet - Ich möchte eine möglichst gleichberechtigte Beziehung weil ich denke, dass nur in solch einer Beziehung beide auf Dauer glücklich sein können. Wie oben bereits erwähnt, ist der erste Eindruck den ich bei Frauen mache eher der, dass ich "dominant" bin.

Sobald ich in einer Beziehung bin, kommt es relativ schnell vor dass meine Partnerinnen, ich sage mal enttäuscht, waren weil ich nämlich absolut gar nicht mehr der dominante durchsetzende Mann bin.
Meist passiert es, dass bestimmte Gesten die eigentlich als Zeichen des Respekts angedacht waren, als schwach oder unterwürfig interpretiert worden. So habe ich meine Freundin mal gefragt ob ich mit meinen Freunden abends weggehen kann/darf ("Ist es ok wenn ich heute...") - Ich habe selbstverständlich nicht um ihre Erlaubnis gefragt sondern wollte ihr zeigen dass ich mich auch darum kümmere was sie davon hält. Diese Frage war dann im Endeffekt der Grund für unsere Trennung (Da war natürlich noch mehr, aber die Frage war die Ursache)

Im Endeffekt zerbrach jede Beziehung weil ich nicht das ... sein wollte was einfach macht was es will ohne Rücksicht auf seine Freundin zu nehmen. Und wenn ich mich doch mal darauf eingelassen habe passierte das was grundsätzlich immer passiert: Mädchen verliebt sich in den "Macho/Arsch" dieser spielt das Spielchen mit. Aufgrund der Tatsache dass das Mädchen alles ohne wenn und aber hinnimmt verliert er schnell den Respekt vor ihr, benutzt sie irgendwann nur noch zum vögeln -> Dem Mädchen wird klar dass sie keinen dominanten Freund hat sondern einen Typen der sich kein Stück für sie interessiert und sie wie Dreck behandelt. (Das kennt doch jeder irgendwoher )

Der Grund weshalb ich mich jetzt hier angemeldet und das alles gepostet habe ist der, dass ich nun von möglichst vielen Frauen wissen möchte: Seid ihr an einer gleichberechtigten Beziehung interessiert oder eher an solch einer in der einer von beiden den dominanten Part übernimmt?

Mehr lesen

17. März 2013 um 7:38

Gleichberechtigt
ich habe den Eindruck dass die meisten Frauen eine gleichberechtigte Beziehung wollen.
deine Erfahrungen wundern mich. lernst du die Frauen über den job kennen?
und wie lange dauert die kennenlernphase?
was waren denn die anderen Gründe weswegen es schief ging?

für gewöhnlich kann man einer Beziehung eine ausreichend lange kennenlernphase vorschalten. in der zeit lassen sich solche Missverständnisse gut klären.
es sei denn man verstellt sich um den anderen doch zu erobern. ich glaube dass dies auf dich zutrifft. denn du verkaufst ja auch Schüchternheit als Desinteresse.
wenn es im beruflichen umfeld nötig ist wäre es gut die Brautschau auf das private leben zu verlegen.
abrr vielleicht gefällt es dir doch als der desinteressierte starke typ erobert zu werden und du lässt es dir deshalb gefallen.

dann muss unterschieden werden. starke Frauen können sexuell devot sein und umgekehrt. das ist bei Männern auch oft so. ich denke du fühlst dich von starken Frauen angezogen und kannst gleichzeitig nicht damit umgehen dass eine starke Frau auch einen starken mann braucht.

das von dir genannte Beispiel hört sich aus dem Zusammenhang gerissen an. ich denke die anderen Probleme waren grundlegenderer Natur.

du solltest bevor du mit einer Frau zusammen kommst viel zeit mit ihr verbringen und ehrlich sein. sei so wie du bist und verstelle dich nicht. rede mit ihr. spreche auch vielleicht über dein Problem.
wenn du kein verzweifelter typ bist der unbedingt die Gelegenheit nutzen will kannst du diese Geduld aufbringen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. März 2013 um 8:12
In Antwort auf staubkorn

Gleichberechtigt
ich habe den Eindruck dass die meisten Frauen eine gleichberechtigte Beziehung wollen.
deine Erfahrungen wundern mich. lernst du die Frauen über den job kennen?
und wie lange dauert die kennenlernphase?
was waren denn die anderen Gründe weswegen es schief ging?

für gewöhnlich kann man einer Beziehung eine ausreichend lange kennenlernphase vorschalten. in der zeit lassen sich solche Missverständnisse gut klären.
es sei denn man verstellt sich um den anderen doch zu erobern. ich glaube dass dies auf dich zutrifft. denn du verkaufst ja auch Schüchternheit als Desinteresse.
wenn es im beruflichen umfeld nötig ist wäre es gut die Brautschau auf das private leben zu verlegen.
abrr vielleicht gefällt es dir doch als der desinteressierte starke typ erobert zu werden und du lässt es dir deshalb gefallen.

dann muss unterschieden werden. starke Frauen können sexuell devot sein und umgekehrt. das ist bei Männern auch oft so. ich denke du fühlst dich von starken Frauen angezogen und kannst gleichzeitig nicht damit umgehen dass eine starke Frau auch einen starken mann braucht.

das von dir genannte Beispiel hört sich aus dem Zusammenhang gerissen an. ich denke die anderen Probleme waren grundlegenderer Natur.

du solltest bevor du mit einer Frau zusammen kommst viel zeit mit ihr verbringen und ehrlich sein. sei so wie du bist und verstelle dich nicht. rede mit ihr. spreche auch vielleicht über dein Problem.
wenn du kein verzweifelter typ bist der unbedingt die Gelegenheit nutzen will kannst du diese Geduld aufbringen.

Und wenn eine Frau ...
sich nur wegen diesem satz getrennt hat und derart heftig reagiert und Forderungen an dich stellt dich auf eine bestimmte weise zu verhalten, dann ist das alles andere als devot.
ich glaube du verwechselst hier einiges.

im übrigen bevorzuge ich selbst starke Männer damit wir gleichberechtigt sind.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. März 2013 um 11:48

Ich bevorzuge
definitiv eine gleichberechtigte Partnerschaft. Ich kann weder mit Männern, die glauben, sie können alles bestimmen etwas anfangen noch mit Männern, die zu allem "ja" sagen.

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. März 2013 um 12:43

Du ziehst einfach
solche Frauen an durch Deine Ausstrahlung. Ein taffe Frau steht wahrscheinlich eher auf andere Männer, die eben nicht so dominat rüber kommen. Da jeder anders ist, der eine mehr devot, der andere mehr dominat gibt es für jeden den passenden Gegenpart. Ein dominanter Mensch sucht einen devoten und umgedreht. Und das kann ja funktionieren, denn jeder sucht ja irgednwo den Menschen, der einen sozusagen ergänzt.

2 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

18. März 2013 um 8:08

Die Antworten hier sind mir zu einfach... gesellschaftlich gesehen: Frau = devot.
... schlicht zu sagen "nicht alle Frauen sind unterwürfig" oder "ich lebe in einer gleichberechtigten Partnerschaft!" klingt mir nicht ehrlich/ reflektiert genug.
Schenkt man Studien der letzten Jahre Glauben, so gibt es immer noch ganz starke kulturell geprägte Geschlechterstereotype. Die Frau hat per se natürlich die gleichen Rechte, der Emanzipation sei Dank, blabla - ich möchte auch nicht auf feministische Theorien hinaus. Nur auf die gesellschaftliche Tatsache: In Dimensionen wie Gehalt, Engagement im Haushalt, Erklimmen der Karriereleiter, Arbeitsteilung, Berufswahl und vielen anderen haben Männer (immer noch) eine stärkere Machtposition als Frauen. Ist ja auch selbstverständlich - die Generation, in der Mann noch entschied, ob Frau arbeiten durfte, ist gar nicht sooo weit weg - und hat die heutigen "Frauen" und "Mädchen" noch mit-erzogen. Offen gibt es natürlich keiner zu oder lügt sich selbst an: Ich bin eine emanzipierte Frau! Meine Partnerschaft ist gleichberechtigt! Da gibt es keine Unterschiede!

Aber ich persönlich bin der festen Überzeugung, dass die sozial-strukturellen Ungleichheiten, die ich weiter oben erwähnt habe, auch in unbewussten Vorbildern und Idealen bzw. unseren geschlechtstypischen Verhaltensweisen verankert sind. Unsere ersten Geschlechter-Vorbilder, die uns (unbewusst!) entscheidend prägen, sind schließlich unsere Eltern - und es können mir hier nicht alle im Forum erzählen, dass Mama&Papa völlig gleich, ohne Einkommens-/Haushalt-/Aufgaben-/Machtunterschiede waren...

Deshalb kommt es zur Erscheinung "devoter" Frauen, wie du sie nennst, chris (Das Wort klingt natürlich etwas hart, trifft aber eigentlich den Kern): (Junge) Frauen suchen auch heute noch den Mann ihrer Vatergeneration. Einer mit der starken Schulter, ein Beschützer, ein "Macher" - aber offiziell natürlich den liebevollen, intellektuellen... Aber dieser emotionale Softie - der eigentlich NICHT unmännlich an sich ist, sondern ein idealer Partner wäre, aber es passt eben nicht in die gängigen Geschlechterstereotype! - ist eben doch nichts für die meisten Frauen. Deshalb kommt es zum berühmten Anspruch: Ich will ein ... (=MÄNNLICH, Geschlechterideal durch kulturelle Prägung entstanden), der aber auch weich sein kann (=RATIONAL, ein guter, gleichberechtigter Partner - die neue Form von Männlichkeit?).

Weil aber die konträren Geschlechterstereotype im Unbewusstsein noch verfestigt sind, wird ein respektvoller, tiefgründiger, gleichberechtigter Mann schnell als Softie abgetan, sobald er nicht genug patriarchales Alpha-Verhalten vorweist.

Weshalb also meine Überschrift Frau = devot: Schaut euch dochmal auf der Straße, in den Medien, in der Arbeitswelt um. Dürre Models, die sich lasziv auf dem Boden räkeln. Wacklige Teenies auf High-Heels mit tiefem Ausschnitt. Tausende Sekretärinnen, Arzthelferinnen, Kassiererinnen gegenüber der Macht von Politikern, Managern, Vorstandsvorsitzenden. Gender-Pay-Gap. Eine deutliche Ungleichheit, wer wie viel im Haushalt macht. Wir leben immer noch in einem Wohlfahrtsstaat des "männlichen Ernährermodells". In einem geschäftlichen Meeting sitzt der Mann, die Arme und Beine breit, in Anzug und Krawatte, die Frau daneben in Rock, die Beine brav übereinander geschlagen. Die Frau (auch die akademische, wenn die überhaupt Kinder kriegt) bleibt nach dem Gebären zu Hause, erzieht erstmal, wenn auch nur ein paar Monate. Der Mann besorgt in der Zeit das Geld. Gleichberechtigung, Gleichheit? Es ist doch gar nicht möglich, dass die Mehrzahl der Paar gleichberechtigt lebt, in einer solch ungleichen Gesellschaft. Sie beeinflusst uns dermaßen, wenn auch nicht bewusst.

Deshalb ja, Chris: Es ist nicht einfach, eine Frau zu finden, die wirklich auf eine gleichberechtigte Partnerschaft aus ist. Die meisten behaupten das natürlich.... Aber kommen wirklich so viele gegen ihre erzieherische und gesellschaftliche Prägung an?

PS. Natürlich habe ich an einigen Stellen überspitzt. Aber die Tendenz ist eindeutig.

4 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

18. März 2013 um 8:26

Wie es einige der vorangegangenen Poster vermuteten:
Es ist deine Koerpersprache und dein Verhalten vor und in der Beziehung.

Vorher: Abweisend, desinteressiert, dominant, ueberlegen, ruhig.

In der Beziehung: Mitunter unsicher.

Du handelst also widerspruechlich, vielleicht ohne es zu wollen, aber nichts ist schlimmer als enttaeuschte Erwartungen.

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

19. März 2013 um 19:16

Dominante Männer
gehen mir auf den Zeiger!
Zumindest würde ich so einen nicht als Partner haben wollen.
Ich lasse mich überhaupt nicht gerne dominieren und unterwerfen würde ich mich erst recht nicht. Bin aber selber auch nicht dominant!
Habe mich immer schon mehr zu den "sanften" Männern hingezogen gefühlt und habe auch einen solchen an meiner Seite - womit ich sehr glücklich bin
Gleichberechtigung ist für mich wichtig in einer Beziehung...ist eben von Frau zu Frau unterschiedlich

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

21. März 2013 um 17:41

Habe ich das jetzt richtig verstanden,
dass Du den "Mascho/Arsch" nur gespielt hattest?
Dann hast Du den Respekt vor ihr verloren?
Also ich halte grundsätzlich nichts von einer nicht gleichberechtigten Partnerschaft. Unterwürfig bin ich auch nicht und einen Mann der einen dazu macht, vor dem verliert man den Respekt. Also ich renne vor solchen Männern weg. Ich bin selber stark. Ich brauche keinen starken Mann. Als ich einen brauchte haben diese nur zugeschaut und mich liegen gelassen. So einen Mann will ich nicht.
Leider ist es im Leben so, dass einige Frauen schon einiges negatives im Leben erlebt haben und das Vertrauen sehr hinüber ist. Da muss man sich schon instinktiv Strategien in Sekunden ausdenken. Geht meist Reflexartig. Man muss den Mann ja auch prüfen. Ein Mann muss dann auch in der Lage sein, nein also das mache ich jetzt aber nicht, dass wäre gemein von mir als Mann, wenn ich das von dir verlange.
Aber Du bist ja dann auch ein "Arsch", wenn Du sie nur zum v... benutzt.
Zu diesem Thema muss ich eine erlebte Geschichte erzählen. Da mein Vertrauen ja so gut wie hinüber ist zu Männern, habe ich einen Mann ausgetestet. Ich wollte wissen, wie stark er ist, wie weit er geht, seine Liebe überprüfen. Meine Tochter hatte Geburtstag. Es ist nicht sein Kind. Mit dem Vater der Tochter war ich aus für jeden zu verstehenden Gründen zusammen. Lebte also mit ihr alleine. Ich wusste, dass er weiß, dass meine Tochter Geburtstag hatte und Kinder zu Besuch kommen. Psychologen waren auch darüber informiert. Meine Familie war auch informiert. Sie wollten mit mir spielen. Da wollte ich die anderen auf ihr Liebe und Glaubwürdigkeit überprüfen. Er rief also an und bat mich zu ihm zu kommen. Da ich ja wusste, dass alle informiert sind, dachte ich bzw. fühlte ich, dass ich das machen muss was er sagt. Wie soll ich ihn sonst überprüfen. Ich wollte wissen wie weit er geht. Tatsächlich ließ er es zu, dass ich zu ihm fahre, damit er mit mir schlafen kann. Nach der Überprüfung bin ich dann zu meiner Tochter zurück in die Wohnung gefahren und mit ungefähr 7 Kindern alleine ihren Geburtstag gefeiert. Da wusste ich, dass weder Psychologen, die Familie und er etwas von der Liebe, Respekt und Achtung dem anderen Menschen verstehen.

Es gibt ein Sprichwort: Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein. Ich will einen Mann der keine Spielchen spielt. Der weiß, wie er sich zu benehmen hat. Vorher fragt, bevor er Dinge tut oder sagt. Das Psychologen da mit gemacht haben, hatte mich zu tiefst erschüttert.

Meine Tochter war ja nicht unbeaufsichtigt. Es wurde schon kontrolliert. Im Grunde genommen, werde ich ganz schön gehasst und benutzt. Mein Vertrauen ist von da ab noch mehr zerstört worden. Sie tun es immer weiter und merken es nicht.

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

21. März 2013 um 17:47

Es ist auch ein Mangel an Respekt und Achtung
der Frau gegenüber, wenn man spürt, dass diese sich so verhält, es ihr zu sagen. Liebe und oder auch Nächstenliebe wäre, die Frau dabei zu unterstützen, dass sie sich so nicht mehr verhält. Das macht aber auf sehr unbewusste Art und Weise, so, dass sie es nicht merkt. Aber ich sehe schon, von der wirklichen Liebe und Nächstenliebe wird hier für die jeweiligen Themen nicht richtig gesprochen.

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

21. März 2013 um 18:58

Vielen lieben Dank. Ja, mittlerweile kann ich mich besser
widersetzen. Ich habe aber eben noch immer wieder Ängste. Ich denke manchmal, dass es nicht die Angst ist sich zu trauen sich zu widersetzen, sondern, dass einige Menschen über mich informiert sind. Es ist manchmal sehr hart dem anderen Menschen gegenüber zu treten, wenn man spürt und weiß, dass der andere darüber Informiert ist, dass ich Schwierigkeiten hatte mich zu widersetzen. Alleine die Vorstellung (vor Jahren war das so), dass andere wussten, was ich habe mir gefallen gelassen, war für mich innerlich ein Kampf, diesem Menschen gegenüber zu treten. Es ist immernoch manchmal schwer. Wenn man Leuten begegenet und die wissen, dass man schwach war und sich nicht gewehrt hatte, ist es kein leichter Gang. Man muss ständig aufpassen, dass jemand anderes einen nicht austesten will, ob man jetzt in der Lage ist sich zu widersetzen. Ich arbeite aber daran gelassener zu sein. Es ist auch ein Schuldgefühl an dem ich auch immer noch innerlich arbeite, dass ich es zugelassen hatte und mich nicht widersetzt habe. Mittlerweile denke ich auch, dass ich mich zu sehr um andere gekümmert habe und nicht klar gesagt habe, wie ich leben will und was ich richtig und nicht richtig finde. Ich fand und finde das immernoch traurig, dass ich mich nicht widersetzt habe. Ich habe mich da einem negativen Gefühl ausgesetzt und das war nicht richtig. Hätte ich mich widersetzt, wären klare Verhältnisse geschaffen worden und ich bzw. gerade mein Kleine, wäre innerlich frei gewesen. Dadurch muss man wieder mehr für seine eigene innerliche Freiheit kämpfen.
Mittlerweile habe ich eingesehen, dass das völlig falsch war, was ich da gemacht habe.
Vielen lieben Dank und ich wünsche auch dir alles Gute.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Lust auf mehr Farbe in deinem Leben?
wallpaper

Das könnte dir auch gefallen