Forum / Liebe & Beziehung

Sie will unbedingt ein Hund obwohl...

19. Dezember 2020 um 0:36 Letzte Antwort: 22. Dezember 2020 um 13:31

Hay,

folgendes Problem, meine Freundin die derzeit am Ende ihrer Ausbildung ist will sich jetzt krampfhaft einen Hund zulegen. Sie erlernt den Beruf Erzieherin und möchte gern nach ihrer Ausbildung sofort eine Arbeitsstelle antreten in der Sie mit einem eigenen Hund arbeiten kann (Tiergestützte Therapie).. Wir hatten dazu schon diskutiert das ich halt der Meinung bin das Sie doch erstmal alles soweit beenden soll und auch erst mal im Beruf ankommen soll. Aber ansonsten habe ich definitiv kein Problem mit ihrem Wunsch, außer das ich eine Leichte Abneigung bzw. Phobie gegenüber Hunden habe. Da ich als Kind des öfteren gebissen oder auch mal umgeworfen wurde. Daher haben wir uns auch darauf geeinigt bei unsere Diskussion darüber das wir das Thema mit dem eigenen Hund erst dann machen wenn wir zusammen wohnen und zusammen uns an den Hund gewöhnen. 
Seit ca. 1  Monat aber hat sie es wieder in den Kopf bekommen das es doch jetzt sofort ein Hund da sein soll.. 
Als ich ihr das sagte das ich es blöd finde das die ganze Planung für die Tonne ist, hat sie nur pissig reagiert.. zum Motto "es ist mein Traum ich finde es scheiße von dir das du es mir jetzt schlecht redest".. Ich habe nie davon gesprochen das ich es nie will... Aber naja nun hat sie mich vor die Wahl gestellt entweder ich komm damit klar oder nicht für "irgendeinen" Typen gibt sie ja schließlich ihre Träume nicht auf..
Ich mein wir hatten das definitiv anders geplant... Sie ist erst 19 und hat keinerlei Erfahrungen im Beruf... Ich bin echt ratlos... ist es einfach eine dickköpfigkeit? Ich mein Sie stellt jetzt ein Hund, wovor ich eine Phobie habe, vor unsere Beziehung. 

Eure Meinungen sind gefragt 
bitte helft mir 

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19. Dezember 2020 um 9:51

Wenn sie das möchte und tut, wirst du es hinnehmen müssen. Sie zeigt ihre Prioritäten. Du hast deinen Standpunkt erklärt, sie ihren. Es liegt an ihr. Du wirst dann gehen müssen. 

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19. Dezember 2020 um 10:04
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Hay,

folgendes Problem, meine Freundin die derzeit am Ende ihrer Ausbildung ist will sich jetzt krampfhaft einen Hund zulegen. Sie erlernt den Beruf Erzieherin und möchte gern nach ihrer Ausbildung sofort eine Arbeitsstelle antreten in der Sie mit einem eigenen Hund arbeiten kann (Tiergestützte Therapie).. Wir hatten dazu schon diskutiert das ich halt der Meinung bin das Sie doch erstmal alles soweit beenden soll und auch erst mal im Beruf ankommen soll. Aber ansonsten habe ich definitiv kein Problem mit ihrem Wunsch, außer das ich eine Leichte Abneigung bzw. Phobie gegenüber Hunden habe. Da ich als Kind des öfteren gebissen oder auch mal umgeworfen wurde. Daher haben wir uns auch darauf geeinigt bei unsere Diskussion darüber das wir das Thema mit dem eigenen Hund erst dann machen wenn wir zusammen wohnen und zusammen uns an den Hund gewöhnen. 
Seit ca. 1  Monat aber hat sie es wieder in den Kopf bekommen das es doch jetzt sofort ein Hund da sein soll.. 
Als ich ihr das sagte das ich es blöd finde das die ganze Planung für die Tonne ist, hat sie nur pissig reagiert.. zum Motto "es ist mein Traum ich finde es scheiße von dir das du es mir jetzt schlecht redest".. Ich habe nie davon gesprochen das ich es nie will... Aber naja nun hat sie mich vor die Wahl gestellt entweder ich komm damit klar oder nicht für "irgendeinen" Typen gibt sie ja schließlich ihre Träume nicht auf..
Ich mein wir hatten das definitiv anders geplant... Sie ist erst 19 und hat keinerlei Erfahrungen im Beruf... Ich bin echt ratlos... ist es einfach eine dickköpfigkeit? Ich mein Sie stellt jetzt ein Hund, wovor ich eine Phobie habe, vor unsere Beziehung. 

Eure Meinungen sind gefragt 
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Es wäre ehrlich von dir, wenn du einfach zugeben könntest, dass du eine Riesenangst vor Hunden hast. Dann kann sie entscheiden ob sie dir zuliebe auf den Hund verzichten will.

Ich sehe keine Zukunft für euch.

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19. Dezember 2020 um 10:09
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Es wäre ehrlich von dir, wenn du einfach zugeben könntest, dass du eine Riesenangst vor Hunden hast. Dann kann sie entscheiden ob sie dir zuliebe auf den Hund verzichten will.

Ich sehe keine Zukunft für euch.

Sie soll auch auf ihren besten Freund verzichten. Die sind erst ganz kurz zusammen 

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19. Dezember 2020 um 10:19

Du kannst auch ein Tier halten: eine Schlange z.B. wenn die dann "aus Versehen" mal entweicht, und einen Hund vernascht, ist das Problem gelöst

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19. Dezember 2020 um 10:31
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Du kannst auch ein Tier halten: eine Schlange z.B. wenn die dann "aus Versehen" mal entweicht, und einen Hund vernascht, ist das Problem gelöst

Das ist ja mal ein richtig guter Ratschlag! Ich kann nur hoffen, dass dieser Beitrag nicht ernst gemeint war...

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19. Dezember 2020 um 11:34
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Das ist ja mal ein richtig guter Ratschlag! Ich kann nur hoffen, dass dieser Beitrag nicht ernst gemeint war...

War nicht ernst gemeint. Er sollte sich besser ein Krokodil halten

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19. Dezember 2020 um 12:26

Ich finde deinen Ansatz erst später wenn man sich eingelebt hat, einen Hund zu holen, schon in Ordnung. Aber ehrlich gesagt glaub ich auch nicht, dass du dann schwuppdiwupps deine Phobie abgelegt hast und sofort bereit wärst für einen Hund. 

Es ist nunmal ihr Traum. Wenn sie einen Hund möchte, mit dem sie auch im Bereich Therapie arbeiten möchte, dann muss sie auch frühgenug gucken, um einen wirklich passenden Hund zu haben. Es ist nicht so, dass man holahops sofort den passenden Hund findet. Da muss das Wesen und die Prägung passen. Und auch so sollte man sich viel Zeit lassen, einen passenden Hund zu finden, der zu einem passt und dem man gerecht wird. 

Wenn du deine Angst nicht überwinden kannst, wird das nix. Allerdings finde ich ihre Aussage auch ziemlich hart, aber ehrlich. Wenn der Partner bei einem Lebenswunsch nicht mitziehen kann, dann ist das der Falsche. Und umgekehrt, wenn es dein Lebenswunsch ist ohne Hund zu leben, dann ist sie die Falsche. Andererseits könnte das die Chance für dich sein um deiner Phobie Herr zu werden und dich ihr zu stellen. Du bist kein kleines Kind mehr, das umgerennt werden kann. 

Die Entscheidung liegt also bei dir.

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19. Dezember 2020 um 13:03
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Hay,

folgendes Problem, meine Freundin die derzeit am Ende ihrer Ausbildung ist will sich jetzt krampfhaft einen Hund zulegen. Sie erlernt den Beruf Erzieherin und möchte gern nach ihrer Ausbildung sofort eine Arbeitsstelle antreten in der Sie mit einem eigenen Hund arbeiten kann (Tiergestützte Therapie).. Wir hatten dazu schon diskutiert das ich halt der Meinung bin das Sie doch erstmal alles soweit beenden soll und auch erst mal im Beruf ankommen soll. Aber ansonsten habe ich definitiv kein Problem mit ihrem Wunsch, außer das ich eine Leichte Abneigung bzw. Phobie gegenüber Hunden habe. Da ich als Kind des öfteren gebissen oder auch mal umgeworfen wurde. Daher haben wir uns auch darauf geeinigt bei unsere Diskussion darüber das wir das Thema mit dem eigenen Hund erst dann machen wenn wir zusammen wohnen und zusammen uns an den Hund gewöhnen. 
Seit ca. 1  Monat aber hat sie es wieder in den Kopf bekommen das es doch jetzt sofort ein Hund da sein soll.. 
Als ich ihr das sagte das ich es blöd finde das die ganze Planung für die Tonne ist, hat sie nur pissig reagiert.. zum Motto "es ist mein Traum ich finde es scheiße von dir das du es mir jetzt schlecht redest".. Ich habe nie davon gesprochen das ich es nie will... Aber naja nun hat sie mich vor die Wahl gestellt entweder ich komm damit klar oder nicht für "irgendeinen" Typen gibt sie ja schließlich ihre Träume nicht auf..
Ich mein wir hatten das definitiv anders geplant... Sie ist erst 19 und hat keinerlei Erfahrungen im Beruf... Ich bin echt ratlos... ist es einfach eine dickköpfigkeit? Ich mein Sie stellt jetzt ein Hund, wovor ich eine Phobie habe, vor unsere Beziehung. 

Eure Meinungen sind gefragt 
bitte helft mir 

Abgesehen von deiner Phobie und davon, dass du als Kind öfter gebissen und umgestoßen wurdest, hast du kein Problem mit einem Hund. Abgesehen von diesen "ganz unwesentlichen Details" ist der Gedanke, einen Hund zu haben, kein Problem für dich, aha. Bist du dir sicher, dass du der Option der Anschaffung eines Hundes offen gegenüberstehst und dass du die Idee der Anschaffung eines Hundes nicht in sicherer zeitlicher Entfernung in der Zukunft verorten möchtest?

Willst du dich deiner Angst vor Hunden überhaupt stellen? Du musst das natürlich keineswegs. Aber ich lese aus deinen Worten auch nicht heraus, dass du dich mit dem Thema befasst, was ja sehr wichtig wäre, wenn ihr irgendwann einen Hund haben sollt. Ich verstehe auch, dass es sich für dich wie Druck anfühlt, dass deine Freundin unbedingt einen Hund will. Und ihr habt beide ein Recht auf eure Standpunkte. Es ist nicht etwas so, dass deine Freundin den Hund nicht über dich stellen darf. Sie darf, wenn sie will. Ich habe hier schon öfter von "Haustiergegnern" aus welchen Gründen auch immer (schwere Allergie, also nicht immer gewählt oder aufgrund einer Einstellung) gelesen, dass es ja wohl nicht sein kann, dass der Partner die Tiere über einen stellt. Wenn du so eine Angst vor Hunden hast, verstehst du natürlich nicht, wie es sich anfühlt, wenn man unbedingt einen Hund will. Jemand kann ein Haustier so sehr wollen, dass er sich lieber einen anderen Partner sucht oder getrennte Wohnungen bevorzugt. Im Gegenzug darfst du auch keinen Hund haben wollen. Niemand hätte das Recht, dich zu zwingen, dich mit deiner Angst auseinanderzusetzen, aber man darf dann auch gehen, wenn man unbedingt einen Hund will. Da gibt es kein Gut und Böse, kein Falsch oder Richtig. Es mag halt sein, dass es dann zwischen euch nicht passt.

Zu deiner Freundin fällt mir nur ein, dass sie entweder in der Tat ein wenig vorschnell ist und nicht nachdenkt oder dass sie einfach sieht, dass du das Thema Anschaffung eines Hundes immer aufschiebst, weshalb sie sich denkt, dass sie sich nun einfach einen Hund nimmt, weil es sonst nie passiert, da von dir ja nichts kommt und du auf das Thema immer mit Aufschub und Panik reagierst.

Ich verstehe schon, dass Ängste tief sitzen. Gerade deshalb erstaunt mich deine Formulierung, dass du abgesehen von deiner Phobie uind dem als Kind Umgestoßenwordensein ja gar kein Problem mit einem Hund hast. Ist dir überhaupt bewusst, dass es für dich bei dieser Vorgeschichte ein Riesenschritt wäre, ein Haustier, einen Hund, in dein Leben, in deinen privatesten Lebensraum zu lassen, und sich diesem Tier liebend und in vertrauensvoller Weise zu öffnen? Das ist keine Kleinigkeit. Bist du überhaupt bereit, diesbezüglich etwas zu tun? Kannst du das überhaupt?

Ich würde euch zu einem ehrlichen Gespräch raten, auch ehrlich von deiner Seite aus. Wie realistisch ist ein Hund in der Zukunft für dich? Kannst du dich deinen Ängsten stellen? Willst du es überhaupt? Nicht nur aufschieben und vertrösten um des lieben Friedens willen. Und deine Freundin sollte sich auch überlegen, ob sie sich möglicherweise ein Leben ohne einen Hund vorstellen kann. Ich kann euch nur raten, ganz offen anszusprechen, was ihr wollt, zu leisten bereit seid, euch vom anderen erwartet und was ihr nicht hinnehmen und akzeptieren wollt. Und basierend auf diesem Gespräch würde ich entweder weitermachen oder mich trennen.

 

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19. Dezember 2020 um 14:08
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Es wäre ehrlich von dir, wenn du einfach zugeben könntest, dass du eine Riesenangst vor Hunden hast. Dann kann sie entscheiden ob sie dir zuliebe auf den Hund verzichten will.

Ich sehe keine Zukunft für euch.

Hay, ja klar weiß Sie von meiner Angst, aber das einzige was von ihr kommt ist das sich nichts daran ändert das Sie sich ein Hund zulegen.

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19. Dezember 2020 um 14:11
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Hay,

folgendes Problem, meine Freundin die derzeit am Ende ihrer Ausbildung ist will sich jetzt krampfhaft einen Hund zulegen. Sie erlernt den Beruf Erzieherin und möchte gern nach ihrer Ausbildung sofort eine Arbeitsstelle antreten in der Sie mit einem eigenen Hund arbeiten kann (Tiergestützte Therapie).. Wir hatten dazu schon diskutiert das ich halt der Meinung bin das Sie doch erstmal alles soweit beenden soll und auch erst mal im Beruf ankommen soll. Aber ansonsten habe ich definitiv kein Problem mit ihrem Wunsch, außer das ich eine Leichte Abneigung bzw. Phobie gegenüber Hunden habe. Da ich als Kind des öfteren gebissen oder auch mal umgeworfen wurde. Daher haben wir uns auch darauf geeinigt bei unsere Diskussion darüber das wir das Thema mit dem eigenen Hund erst dann machen wenn wir zusammen wohnen und zusammen uns an den Hund gewöhnen. 
Seit ca. 1  Monat aber hat sie es wieder in den Kopf bekommen das es doch jetzt sofort ein Hund da sein soll.. 
Als ich ihr das sagte das ich es blöd finde das die ganze Planung für die Tonne ist, hat sie nur pissig reagiert.. zum Motto "es ist mein Traum ich finde es scheiße von dir das du es mir jetzt schlecht redest".. Ich habe nie davon gesprochen das ich es nie will... Aber naja nun hat sie mich vor die Wahl gestellt entweder ich komm damit klar oder nicht für "irgendeinen" Typen gibt sie ja schließlich ihre Träume nicht auf..
Ich mein wir hatten das definitiv anders geplant... Sie ist erst 19 und hat keinerlei Erfahrungen im Beruf... Ich bin echt ratlos... ist es einfach eine dickköpfigkeit? Ich mein Sie stellt jetzt ein Hund, wovor ich eine Phobie habe, vor unsere Beziehung. 

Eure Meinungen sind gefragt 
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Du hast nicht nur ein Hundeproblem, deine Freundin nimmt dich auch anderweitig nicht für voll, indem sie sich andauernd mit einem ihrer Freunde trifft, täglich zigfach mit dem Handy Texte versendet.
Gib ihr besser keine Chance mehr, das Ding ist dir aus dem Ruder gelaufen.

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19. Dezember 2020 um 14:18
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Ich finde deinen Ansatz erst später wenn man sich eingelebt hat, einen Hund zu holen, schon in Ordnung. Aber ehrlich gesagt glaub ich auch nicht, dass du dann schwuppdiwupps deine Phobie abgelegt hast und sofort bereit wärst für einen Hund. 

Es ist nunmal ihr Traum. Wenn sie einen Hund möchte, mit dem sie auch im Bereich Therapie arbeiten möchte, dann muss sie auch frühgenug gucken, um einen wirklich passenden Hund zu haben. Es ist nicht so, dass man holahops sofort den passenden Hund findet. Da muss das Wesen und die Prägung passen. Und auch so sollte man sich viel Zeit lassen, einen passenden Hund zu finden, der zu einem passt und dem man gerecht wird. 

Wenn du deine Angst nicht überwinden kannst, wird das nix. Allerdings finde ich ihre Aussage auch ziemlich hart, aber ehrlich. Wenn der Partner bei einem Lebenswunsch nicht mitziehen kann, dann ist das der Falsche. Und umgekehrt, wenn es dein Lebenswunsch ist ohne Hund zu leben, dann ist sie die Falsche. Andererseits könnte das die Chance für dich sein um deiner Phobie Herr zu werden und dich ihr zu stellen. Du bist kein kleines Kind mehr, das umgerennt werden kann. 

Die Entscheidung liegt also bei dir.

Es ist richtig was du schreibst von wegen bei Ihrem Wunsch mitzuspielen, aber erstens macht sie das alles hinter meinem Rücken ohne mal nachzufragen. Dann kommt halt dazu das Sie sich keine Zeit lässt sie möchte halt krampfhaft das der Hund noch dieses Jahr bei ihr sein soll.. was hat das mit Zeit lassen zu tun? Und das mit der Phobie ist definitiv anders wenn man erst mal zusammen wohnt und dann schaut und so zusammen eine Bindung zum Hund aufbaut wesentlich leichter als wie sie sich das vorstellt..

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19. Dezember 2020 um 14:48
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Abgesehen von deiner Phobie und davon, dass du als Kind öfter gebissen und umgestoßen wurdest, hast du kein Problem mit einem Hund. Abgesehen von diesen "ganz unwesentlichen Details" ist der Gedanke, einen Hund zu haben, kein Problem für dich, aha. Bist du dir sicher, dass du der Option der Anschaffung eines Hundes offen gegenüberstehst und dass du die Idee der Anschaffung eines Hundes nicht in sicherer zeitlicher Entfernung in der Zukunft verorten möchtest?

Willst du dich deiner Angst vor Hunden überhaupt stellen? Du musst das natürlich keineswegs. Aber ich lese aus deinen Worten auch nicht heraus, dass du dich mit dem Thema befasst, was ja sehr wichtig wäre, wenn ihr irgendwann einen Hund haben sollt. Ich verstehe auch, dass es sich für dich wie Druck anfühlt, dass deine Freundin unbedingt einen Hund will. Und ihr habt beide ein Recht auf eure Standpunkte. Es ist nicht etwas so, dass deine Freundin den Hund nicht über dich stellen darf. Sie darf, wenn sie will. Ich habe hier schon öfter von "Haustiergegnern" aus welchen Gründen auch immer (schwere Allergie, also nicht immer gewählt oder aufgrund einer Einstellung) gelesen, dass es ja wohl nicht sein kann, dass der Partner die Tiere über einen stellt. Wenn du so eine Angst vor Hunden hast, verstehst du natürlich nicht, wie es sich anfühlt, wenn man unbedingt einen Hund will. Jemand kann ein Haustier so sehr wollen, dass er sich lieber einen anderen Partner sucht oder getrennte Wohnungen bevorzugt. Im Gegenzug darfst du auch keinen Hund haben wollen. Niemand hätte das Recht, dich zu zwingen, dich mit deiner Angst auseinanderzusetzen, aber man darf dann auch gehen, wenn man unbedingt einen Hund will. Da gibt es kein Gut und Böse, kein Falsch oder Richtig. Es mag halt sein, dass es dann zwischen euch nicht passt.

Zu deiner Freundin fällt mir nur ein, dass sie entweder in der Tat ein wenig vorschnell ist und nicht nachdenkt oder dass sie einfach sieht, dass du das Thema Anschaffung eines Hundes immer aufschiebst, weshalb sie sich denkt, dass sie sich nun einfach einen Hund nimmt, weil es sonst nie passiert, da von dir ja nichts kommt und du auf das Thema immer mit Aufschub und Panik reagierst.

Ich verstehe schon, dass Ängste tief sitzen. Gerade deshalb erstaunt mich deine Formulierung, dass du abgesehen von deiner Phobie uind dem als Kind Umgestoßenwordensein ja gar kein Problem mit einem Hund hast. Ist dir überhaupt bewusst, dass es für dich bei dieser Vorgeschichte ein Riesenschritt wäre, ein Haustier, einen Hund, in dein Leben, in deinen privatesten Lebensraum zu lassen, und sich diesem Tier liebend und in vertrauensvoller Weise zu öffnen? Das ist keine Kleinigkeit. Bist du überhaupt bereit, diesbezüglich etwas zu tun? Kannst du das überhaupt?

Ich würde euch zu einem ehrlichen Gespräch raten, auch ehrlich von deiner Seite aus. Wie realistisch ist ein Hund in der Zukunft für dich? Kannst du dich deinen Ängsten stellen? Willst du es überhaupt? Nicht nur aufschieben und vertrösten um des lieben Friedens willen. Und deine Freundin sollte sich auch überlegen, ob sie sich möglicherweise ein Leben ohne einen Hund vorstellen kann. Ich kann euch nur raten, ganz offen anszusprechen, was ihr wollt, zu leisten bereit seid, euch vom anderen erwartet und was ihr nicht hinnehmen und akzeptieren wollt. Und basierend auf diesem Gespräch würde ich entweder weitermachen oder mich trennen.

 

Hay Danke erstmal für dein Feedback, klar wir hatten schon oft das Gespräch dazu. Und ob es realistisch wäre mit dem Hund in ferner Zukunft ist halt so das ich zumindest den Kompromiss eingegangen bin es dann mit wir das mit dem Hund machen wenn wir zusammen  wohnen was ca. In der zweiten jahres Hälfte 2021 wäre. Aber naja planen kann man mit ihr halt nicht... und wenn ich mal sage das man Unternehmungen spontan planen kann blubbert sie rum das man mit mir nicht planen kann.. Aber hier werden Äpfel mit Birnen verglichen... der einzige Grund gegen ein Hund ihrer Seite wäre wenn ich eine allergie hätte.. Aber selbst das glaube ich nicht mal... 

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19. Dezember 2020 um 14:52
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Du hast nicht nur ein Hundeproblem, deine Freundin nimmt dich auch anderweitig nicht für voll, indem sie sich andauernd mit einem ihrer Freunde trifft, täglich zigfach mit dem Handy Texte versendet.
Gib ihr besser keine Chance mehr, das Ding ist dir aus dem Ruder gelaufen.

Da magst du wohl recht haben. Und naja so leichtfertig immer sagt das wir es denn doch beenden sollten aber im gleichen zug auch sagt das sie sich langfristig mit mir zusammen sein will versteh ich echt nicht mehr.. und das mit dem "dann müssen wir es beenden" kommt wenn ihr was nicht passt bzw nicht nach ihrer Nase läuft..

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19. Dezember 2020 um 15:14
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Hay Danke erstmal für dein Feedback, klar wir hatten schon oft das Gespräch dazu. Und ob es realistisch wäre mit dem Hund in ferner Zukunft ist halt so das ich zumindest den Kompromiss eingegangen bin es dann mit wir das mit dem Hund machen wenn wir zusammen  wohnen was ca. In der zweiten jahres Hälfte 2021 wäre. Aber naja planen kann man mit ihr halt nicht... und wenn ich mal sage das man Unternehmungen spontan planen kann blubbert sie rum das man mit mir nicht planen kann.. Aber hier werden Äpfel mit Birnen verglichen... der einzige Grund gegen ein Hund ihrer Seite wäre wenn ich eine allergie hätte.. Aber selbst das glaube ich nicht mal... 

Langsam denke ich auch, dass der Hund nicht das Problem ist, sondern der Mangel an Absprachen.

Und: Was will deine Freundin mit dem Hund machen, falls er für ihre beruflichen Zwecke nicht taugt? Ist sie bereit, Verantwortung für ein Lebewesen zu übernehmen - mit allen Konsequenzen?

Überleg dir, ob du dir diesesTrotzverhalten (welches du beschreibst) antun willst. Der Hund kann es sich -leider- nicht aussuchen. Kinder und Tiere - immer die Leidtragenden.

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19. Dezember 2020 um 15:31
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Langsam denke ich auch, dass der Hund nicht das Problem ist, sondern der Mangel an Absprachen.

Und: Was will deine Freundin mit dem Hund machen, falls er für ihre beruflichen Zwecke nicht taugt? Ist sie bereit, Verantwortung für ein Lebewesen zu übernehmen - mit allen Konsequenzen?

Überleg dir, ob du dir diesesTrotzverhalten (welches du beschreibst) antun willst. Der Hund kann es sich -leider- nicht aussuchen. Kinder und Tiere - immer die Leidtragenden.

Das ist vollkommen richtig. Und was dabei aber noch dazu kommt, wenn der Hund nicht für Therapiezwecke taugt, taugt er eventuell auch nicht für einen Hundephobiker... 

Wie soll man sich schon mit jemandem absprechen der absolut Kompromissresistent ist, bzw sich an Absprachen nicht halten kann, weil die Laune mal wieder mit einem durchgeht. Das ist auch für einen Hund nicht die beste Umgebung. 

Ein Hund sollte genauso wie ein Kind, nicht der Bedürfnisbefriedigung dienen. 

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19. Dezember 2020 um 15:53
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Das ist vollkommen richtig. Und was dabei aber noch dazu kommt, wenn der Hund nicht für Therapiezwecke taugt, taugt er eventuell auch nicht für einen Hundephobiker... 

Wie soll man sich schon mit jemandem absprechen der absolut Kompromissresistent ist, bzw sich an Absprachen nicht halten kann, weil die Laune mal wieder mit einem durchgeht. Das ist auch für einen Hund nicht die beste Umgebung. 

Ein Hund sollte genauso wie ein Kind, nicht der Bedürfnisbefriedigung dienen. 

Danke euch für diese Antworten, denn genauso seh ich das halt auch. Ich bin auch der Meinung das ich sie gut einschätzen kann und das sie das relativ schnell anpissen wird das sie dann nicht mehr so flexibel ist wie ohne.. und auch das habe ich ihr gesagt das wenn man im urlaub oder auch nur mal so wegfährt das man den hund mit einplanen muss.. Ihr Aussage war nur "meine Familie unterstützt mich schon"... Ich mein hallo sie bedenkt die sachen nie komplett durch.. naja ich werde es ja für gewahr werden und schauen wie sich das die nächsten Tage/Wochen entwickeln wird... und sonst werd ich die bremse ziehen und es wohl oder übel beenden müssen.. Ich mein, ich für mein Teil versuche ihr alles recht zumachen und Kompromisse einzugehen... Aber andererseits von ihr kommt nichts...

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19. Dezember 2020 um 16:32
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Danke euch für diese Antworten, denn genauso seh ich das halt auch. Ich bin auch der Meinung das ich sie gut einschätzen kann und das sie das relativ schnell anpissen wird das sie dann nicht mehr so flexibel ist wie ohne.. und auch das habe ich ihr gesagt das wenn man im urlaub oder auch nur mal so wegfährt das man den hund mit einplanen muss.. Ihr Aussage war nur "meine Familie unterstützt mich schon"... Ich mein hallo sie bedenkt die sachen nie komplett durch.. naja ich werde es ja für gewahr werden und schauen wie sich das die nächsten Tage/Wochen entwickeln wird... und sonst werd ich die bremse ziehen und es wohl oder übel beenden müssen.. Ich mein, ich für mein Teil versuche ihr alles recht zumachen und Kompromisse einzugehen... Aber andererseits von ihr kommt nichts...

das ist doch alles völlig halbgar und überhaupt nicht durchdacht.

meint sie, dass sie sofort einen ausgebildeten hund bekommt? so läuft das absolut nicht, das tier muss zusammen mit ihr als begleithund ausgebildet werden. hat sie überhaupt zeit dafür, wenn sie in den beruf einsteigt?
als erzieherin hat sie lange arbeitstage, wer geht denn dann mit dem hund gassi, wenn sie erst um 17 oder 18 uhr zu hause ist?

meine freundin ist grundschullehrerin und hat ihren hund (den sie zu der zeit bereits 5 jahre hatte) zum "schulhund" ausbilden lassen. dafür sind zahllose nachmittage draufgegangen und es hat 1 jahr gedauert, bevor das tier seine prüfung bestanden hatte.

schlecht überlegt, gar nicht geplant. armes tier.

 

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19. Dezember 2020 um 17:15

Ich verstehe das Konzept eines Hundes sowieso nicht ganz, außer man lebt auf dem Land und hat einen Bauernhof .
Aber ansonsten arbeitet man doch und der Hund ist alleine, oder man hat Kinder und der Hund ist dann zuviel...So oder so kommt das Tier doch nicht auf seine Kosten.
Und wenn man diesen überzüchteten Tiere sieht und die vollen Tierheime frage ich mich wirklich was das soll.

Naja zurück zum Thema, sag offen wie es ist und warte ihre Reaktion ab.

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19. Dezember 2020 um 18:53
In Antwort auf

das ist doch alles völlig halbgar und überhaupt nicht durchdacht.

meint sie, dass sie sofort einen ausgebildeten hund bekommt? so läuft das absolut nicht, das tier muss zusammen mit ihr als begleithund ausgebildet werden. hat sie überhaupt zeit dafür, wenn sie in den beruf einsteigt?
als erzieherin hat sie lange arbeitstage, wer geht denn dann mit dem hund gassi, wenn sie erst um 17 oder 18 uhr zu hause ist?

meine freundin ist grundschullehrerin und hat ihren hund (den sie zu der zeit bereits 5 jahre hatte) zum "schulhund" ausbilden lassen. dafür sind zahllose nachmittage draufgegangen und es hat 1 jahr gedauert, bevor das tier seine prüfung bestanden hatte.

schlecht überlegt, gar nicht geplant. armes tier.

 

Ich hab keine Ahnung was für Erwartungen sie an den Hund setzt.. ich kenn die Prozedur wie das abläuft und was da für Arbeit hintersteckt,  da einige aus meinem Bekanntenkreis auch sowas machen.. dazu kommt das mit der Zeit, sie mault ja jetzt schon rum wenn wir als Paar viel Zeit miteinander verbringen an den Wochenenden da wir ja einfach schlechthin ca. 80 km von einander entfernt wohnen, das dadurch sie ihre Freundschaften nur in der Woche pflegen kann und alles.. und auch das hält sie mir konsequent vor. Ich will ihr es definitiv nicht ausreden den ganzen Kram aber naja wie es halt auch oben steht, habe ich halt eine Phobie gegenüber Hunden... und auch wenn ich das Thema immer wieder auf dem Tisch hole sagt sie so leichtfüßig "das wird schon"... Ich meine sie zeigt halt null Verständnis.. und wenn ich meine das wir es geplant hatten anders anzugehen kommt nur "Pläne ändern sich nun mal" und pisst rum das ich ihr es laut ihr, ausreden will da es ja jetzt ein super passender moment dafür sei...

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19. Dezember 2020 um 18:58
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Ich verstehe das Konzept eines Hundes sowieso nicht ganz, außer man lebt auf dem Land und hat einen Bauernhof .
Aber ansonsten arbeitet man doch und der Hund ist alleine, oder man hat Kinder und der Hund ist dann zuviel...So oder so kommt das Tier doch nicht auf seine Kosten.
Und wenn man diesen überzüchteten Tiere sieht und die vollen Tierheime frage ich mich wirklich was das soll.

Naja zurück zum Thema, sag offen wie es ist und warte ihre Reaktion ab.

Ihre Reaktion weiß bzw kenn ich..
Akzeptiere es oder geh.. 
Denn ich setz jetzt meinen kopf durch...
Das sind ihre Reaktionen dazu..  
aber naja diese dickköpfigkeit.. Ich bin ehrlich zu euch, wenn ich gehe und sie verlasse wird sie lange wenn nicht sogar für immer allein bleiben denn Sie hatte noch nie längere Partnerschaften die 1 jahr gingen..
und jetzt ffange ich an zu verstehen warum das so war/ist...

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19. Dezember 2020 um 21:05
In Antwort auf

Hay,

folgendes Problem, meine Freundin die derzeit am Ende ihrer Ausbildung ist will sich jetzt krampfhaft einen Hund zulegen. Sie erlernt den Beruf Erzieherin und möchte gern nach ihrer Ausbildung sofort eine Arbeitsstelle antreten in der Sie mit einem eigenen Hund arbeiten kann (Tiergestützte Therapie).. Wir hatten dazu schon diskutiert das ich halt der Meinung bin das Sie doch erstmal alles soweit beenden soll und auch erst mal im Beruf ankommen soll. Aber ansonsten habe ich definitiv kein Problem mit ihrem Wunsch, außer das ich eine Leichte Abneigung bzw. Phobie gegenüber Hunden habe. Da ich als Kind des öfteren gebissen oder auch mal umgeworfen wurde. Daher haben wir uns auch darauf geeinigt bei unsere Diskussion darüber das wir das Thema mit dem eigenen Hund erst dann machen wenn wir zusammen wohnen und zusammen uns an den Hund gewöhnen. 
Seit ca. 1  Monat aber hat sie es wieder in den Kopf bekommen das es doch jetzt sofort ein Hund da sein soll.. 
Als ich ihr das sagte das ich es blöd finde das die ganze Planung für die Tonne ist, hat sie nur pissig reagiert.. zum Motto "es ist mein Traum ich finde es scheiße von dir das du es mir jetzt schlecht redest".. Ich habe nie davon gesprochen das ich es nie will... Aber naja nun hat sie mich vor die Wahl gestellt entweder ich komm damit klar oder nicht für "irgendeinen" Typen gibt sie ja schließlich ihre Träume nicht auf..
Ich mein wir hatten das definitiv anders geplant... Sie ist erst 19 und hat keinerlei Erfahrungen im Beruf... Ich bin echt ratlos... ist es einfach eine dickköpfigkeit? Ich mein Sie stellt jetzt ein Hund, wovor ich eine Phobie habe, vor unsere Beziehung. 

Eure Meinungen sind gefragt 
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Hey, 

rede nochmal in Ruhe mit ihr und erkläre auch deine Angst vor Hunden. Dabei solltest du auch betonen, dass du da nichts gegen hast, wenn ihr schon zusammen wohnt und du dich dann auch an den Hund gewöhnen kannst. Wenn sie das unbedingt möchte, dann kannst du da erstmal auch nichts großartig tun. Unterstütze sie dann dabei und versuch dich vielleicht der Angst zu stellen. Wenn dich der Hund kennt und du ihn öfter siehst, dann wirst du ihn bestimmt schnell mögen. 

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19. Dezember 2020 um 21:46

Ich möchte nur kurz zwei Dinge anmerken:

Deine Ängste bezüglich des Hundes sind trotz deiner persönlichen Erlebnisse unbegründet, da sich nur wenige Hunderassen als Therapiehunde eignen und ein solch erzogener Hund dich niemals attakieren wird. Das war jetzt der leichte Teil.

Schwieriger der zweite. Wie siehst du deine Freundin? Ist sie wirklich so stur, rücksichtslos, auf ihr Ego-Projekt fixiert? Geht sie wirklich so respektlos mit ihrem Liebsten um? Und: wenn sie wirklich so ist, was willst du mit so einer Kröte?

Kopfschüttelnd,

Pi





 

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19. Dezember 2020 um 22:48

Ich finde es total schön das ich hier so viel Feedback von euch allen bekomme, vorallem auch das so viel unterschiedliches dabei ist. Ich sag an euch noch mal allen Danke. Ich habe nun mein Entschluss gefasst, da ihr egoistisches Verhalten nun oder übel dazu führt das ich mich ab demnächst sehr distanziert verhalte gegenüber ihr um ihr selbst noch einmal die Chance gebe darüber nachzudenken. Und wenn selbst das nichts bringt ist es wohl Zeit gehen zu müssen so schwer es mir auch fällt. Aber was soll man nun noch machen? Ich für mein Teil denke das Egoismus Gift für jede Art von Beziehung ist. Ich mein halt sie redet mir immer wieder nur schlecht zu wenn ich mit ihr über dinge rede die mich stören.. genauso das sie mich emotional betrogen hat als sie mit ihrem besten Freund zusammen in einem Bett lagen und Arm in Arm lagen, und selbst dafür kam bis heute keine Entschuldigung noch eine wieder gutmachung..  Das ich kaum noch Vertrauen zu ihr habe deswegen stört Sie auch kein Stück..

Aber naja ich weiß nun das der moment demnächst kommt in dem ich gehen werde, ohne das ich zurück blicken werde. Denn das wird das letzte sein was ich mache.. Aber ich bin der Starken Meinung das auch hier der Egoismus die Beziehung gekillt hat..

Ich mein Sie hält mir vor das Sie Dinge mit mir zusammen macht die sie nicht so "cool" findet wie z.B. zusammen Angeln fahren oder das Sie mich mal zu meinem Konzerten begleitet.. und sowas nutzt sie um sich das mit dem Hund legitim zureden.. 

Nun gut wer hier anderer Meinung ist soll auch das gern schreiben.

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19. Dezember 2020 um 23:10

Als Erzieherin in der Ausbildung verdient man doch null Geld oder? Und diese Ausbildu geht 5 Jahre oder nicht? Also, ich nehme mal an, deine Freundin lebt nicht in einen Haus mit Garten (oder doch vielleicht,  bei den Eltern). Wie soll sie sich das leisten, wo ist der Platz für den Hund sowohl räumlich als auch zeitlich?

Ich finde deine Argumente die gegen eine jetzige Anschaffung eines Hundes sprechen logisch und plausibel. Deine Freundin benimmt sich wie ein Kind "ich will aber jetzt sofort". Ich finde diese Tierliebe, wo man Tiere über seinen Partner stellt auch sehr befremdlich. In euren Fall ist der Hund ja nicht mal da.

Mach du mal dein Ding und sie soll zufrieden werden mit ihrem Hund.

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19. Dezember 2020 um 23:18

Naja die Ausbildung nur rein zum Erzieher geht 2 + 2 Jahre also insgesamt 4 Jahre.. in den ersten beiden Jahren bekommt man nur eine "Aufwandsentschädigung" die beträgt jenach Bundesland so um die 200 - 300€ jenachdem auch was die Eltern verdienen. Ab dem 3. Ausbildungsjahr bekommt man Meisterbafög das liegt so bei 800 - 900€.. Aber trotzdem ja sie wohnt noch bei Ihrer Mutter in einer gut 76qm großen Wohnung ohne Garten. Und auch Ihre Mutter ist berufstätig und auch von morgens bis abends nicht da und wenn Sie wieder nachdem Lockdown zur Schule geht ist es auch wieder anders.. Aber egal

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20. Dezember 2020 um 7:15
In Antwort auf

Hay,

folgendes Problem, meine Freundin die derzeit am Ende ihrer Ausbildung ist will sich jetzt krampfhaft einen Hund zulegen. Sie erlernt den Beruf Erzieherin und möchte gern nach ihrer Ausbildung sofort eine Arbeitsstelle antreten in der Sie mit einem eigenen Hund arbeiten kann (Tiergestützte Therapie).. Wir hatten dazu schon diskutiert das ich halt der Meinung bin das Sie doch erstmal alles soweit beenden soll und auch erst mal im Beruf ankommen soll. Aber ansonsten habe ich definitiv kein Problem mit ihrem Wunsch, außer das ich eine Leichte Abneigung bzw. Phobie gegenüber Hunden habe. Da ich als Kind des öfteren gebissen oder auch mal umgeworfen wurde. Daher haben wir uns auch darauf geeinigt bei unsere Diskussion darüber das wir das Thema mit dem eigenen Hund erst dann machen wenn wir zusammen wohnen und zusammen uns an den Hund gewöhnen. 
Seit ca. 1  Monat aber hat sie es wieder in den Kopf bekommen das es doch jetzt sofort ein Hund da sein soll.. 
Als ich ihr das sagte das ich es blöd finde das die ganze Planung für die Tonne ist, hat sie nur pissig reagiert.. zum Motto "es ist mein Traum ich finde es scheiße von dir das du es mir jetzt schlecht redest".. Ich habe nie davon gesprochen das ich es nie will... Aber naja nun hat sie mich vor die Wahl gestellt entweder ich komm damit klar oder nicht für "irgendeinen" Typen gibt sie ja schließlich ihre Träume nicht auf..
Ich mein wir hatten das definitiv anders geplant... Sie ist erst 19 und hat keinerlei Erfahrungen im Beruf... Ich bin echt ratlos... ist es einfach eine dickköpfigkeit? Ich mein Sie stellt jetzt ein Hund, wovor ich eine Phobie habe, vor unsere Beziehung. 

Eure Meinungen sind gefragt 
bitte helft mir 

Hallo ,
Mir ging es ähnlich, ich liebe Hunde, habe aber einfach keine Zeit. Meine Freundin hat sich von ihrer Tochter unter Druck setzen lassen " Mami ich will nen Hund !!!!!! " und dann war er da. Das hat mich sehr geärgert. Weil eigentlich niemand Zeit hat für den Hund. Ich hasse diesen Egoinismuss. Wenn deine Freundin unbedingt darauf besteht muss sie alle Konsequenzen tragen. Geld Zeit was ist mit Urlaub, wer betreut den Hund wenn sie keine Zeit etc ? 

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20. Dezember 2020 um 10:11

Ich glaube deine Freundin verrennt sich da in einen Traum. Sie muss Zeit und Geld haben den Hund auszubilden. Nicht jeder Hund eignet sich dafür. Also muss sie da schon Geld haben einen zu kaufen, der die Voraussetzungen mit sich bringt.Dann muss der Arbeitgeber nicht zustimmen, dass sie den Hund mitbringen darf. Es gibt Kinder mit Allergien, wo der Hund nicht eingesetzt werden kann. 
Zudem kann es sein, dass der Träger bereits eine Einrichtung mit Therapiehund führt und somit nicht noch einen duldet bzw der Träger muss auch eine Alternative anbieten z.B. beim Kindergarten. Es muss auch möglich sein einen Kindergarten ohne Hund als Eltern zu wählen. Das war in meiner Einrichtung der Grund warum keiner bei uns einen Therapiehund mitbringen dürfte.
Dann müssen auch die Arbeitskollegen ihr ok geben, wenn sie mit Hund kommt. Ist einer dabei, der Angst vor Hunden hat und das nicht möchte,  würde sie halt nicht eingestellt. 
Wie will sie dann arbeiten, wenn der Hund zu Hause bleiben muss? Vollzeit geht dann nicht ohne Hundesitter!!

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20. Dezember 2020 um 10:55

Ich kann den Hundewunsch deiner Freundin gut verstehen. Ich hatte 11 Jahre den besten Hund der Welt (am 26.12 ist er ein Jahr tot) und er fehlt mir sehr. Ein Hund kann einem viel geben - aber er fordert auch sehr viel. Man sollte sich bewusst sein, dass man zeitlich, finanziell, gefühlsmäßig sehr viel investieren muss.

Momentan macht es den Eindruck, dass deine Freundin nur die positiven Dinge sieht.
Sie muss sich bewusst sein, dass (wenn es ein Welpe werden soll) sie anfangs ähnlich eingespannt sein wird, als hätte sie ein Baby zu Hause. Alleinbleiben kann so ein Zwerg erstmal kaum länger als ein paar Minuten, er muss nach jedem Schlafen, Fressen, Spielen raus um seine Geschäfte zu machen, das kann auch gern 20x am Tag nötig sein. Nachts schlafen viele Welpen noch nicht durch, manche wecken ihre Halter 2-3x nachts, müssen Pinkeln. Trotzdem steht man morgens dann gern mal mit den Füßen in ner kalten Pipi-Pfütze..
So ein Welpe/Junghund muss viel lernen, es braucht viele Wiederholungen, viel Management um ihn zum gewünschten Begleiter zu erziehen. Viele Freunde/Bekannte haben irgendwann keine Lust mehr mit Gassi zu laufen oder sich die Storys vom Hund anzuhören, Training interessiert die auch nicht besonders, einige ziehen sich dann mehr und mehr zurück.

Da der Hund sie im Job begleiten soll, muss sie ihn mit anderen Anforderungen erziehen als Otto-Normal-Hundehalter. Zb sollte so ein Hund im Kiga charakterlich eher gelassen sein, er braucht viel Impulskontrolle um weder rennenden Kindern noch fliegendem Spielzeug hinterher zu hüpfen, er muss zuverlässig auf seinem Platz bleiben, muss Lärm und Gehampel um sich herum dabei ausblenden können, manch groben Knuff aushalten -ohne sich zu wehren. Das hört sich vielleicht easy-peasy an, ist es aber nicht - und vieles ist auch rasse,- oder charakterbedingt einfacher oder schwieriger.

Zusätzlich zur Arbeit muss der Hund aber auch Zeit bekommen, Hundedinge zu machen-laufen, schnüffeln, entspannen, Kumpels treffen, spielen..

Sie sollte sich gut überlegen, ob das, zusammen mit ihrer Ausbildung gerade Sinn macht.
Sie hat selbst noch viel zu lernen, muss irgendwann die Prüfung schaffen, eventuell danach auf Jobsuche gehen, sich dort dann neu einfinden..

Man sollte realistisch sein, nicht träumen, wenn es darum geht ein Tier in sein Leben zu integrieren. Sie haben Ansprüche, diese zu erfüllen ist wichtig damit das Zusammenleben funktionieren kann. Auch den Kostenpunkt sollte man nicht unterschätzen, das fängt mit der Anschaffung an (bitte nicht für 300 Euro bei ebay kaufen!), Ausstattung, Ausbildung, Gesundheit.. Mein Hund war über all die Jahre ziemlich gesund, in den letzten 6 Monaten hat er mich gut 5000 Euro gekostet. Sowas kann immer passieren, auch mit einem jungen Hund und eine Versicherung übernimmt noch lange nicht alles..

Hier mal eine, recht witzige,Anleitung wie man sich auf einen Welpen vorbereiten kann..
https://www.spruechetante.de/sprueche-sammlung/index.php/ubungen-zur-vorbereitung-auf-einen-welpen/

Ist natürlich etwas überspitzt, aber es macht schon Sinn mal zu prüfen, ob all das Geplante sich allein zeitlich in den normalen Alltag integrieren lässt. Also schön ne Stunde früher aufstehen als gewohnt, ne Runde draußen drehen vor der Arbeit, vor dem Frühstück. Nach der Arbeit ne Stunde laufen, abends nochmal um die 30 Minuten (ein erwachsener Hund sollte schon so 2 Std Auslauf am Tag haben, Welpen dürfen anfangs nur ein paar Minuten).

Hat sie eine bestimmte Rasse im Sinn? Vielleicht könntest Du deinen guten Willen zeigen indem Du ihr Lesestoff zur Rasse und zur Arbeit mit Hunden schenkst. Gute Vorbereitung ist von Vorteil. Ein passender Hund, zur passenden Zeit, im passenden Umfeld ist eine große Bereicherung - passt alles nicht, wirds auch gern zum Albtraum für alle.
 

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20. Dezember 2020 um 20:46

Was für´n Hund soll es denn sein ?

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20. Dezember 2020 um 20:55

Heyho an allen ich will euch ja auch auf dem laufenden halten. Es macht kein Sinn mehr darüber zu sprechen.. Denn ich habe es nun eindeutig beendet, und nein es liegt nicht nur an diesem Thema hier es gab zu viel Vorgeschichte. Einige von euch haben es schon gelesen hier. 
Für die es machen wollen schaut beim meinem Profil vorbei. Ich denke das ich nun den richtigen Weg gewählt habe, zwar schmerzt es ein wenig aber das wird vergehen. 

Vielen dank noch mal an alle für euer Feedback.

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20. Dezember 2020 um 21:35

Nuja...Durchsetzungsvermögen scheint sie ja zu haben, zumindest Dir gegenüber.
Wobei es wohl eher Rücksichtslosigkeit ist.
Klar, einem Hund gegenüber muss man eine klare Führung rüberbringen, vor allem, wenn es sich um große Aufpasserhunde handelt.
Diese Führung muss aber, was echt furchtbar wichtig ist, mit einer guten Portion Empathie übereinstimmen. Und Empathie hat Deine "Freundin" defnitiv NICHT.

Null Feingefühl, nur reines Trotzverhalten...auf Deine Kosten, denn ich versichere Dir, dass DU es letztendlich sein wirst, der bei Wind und Wetter mit dem Tier raus darf, weil sie darauf nach relativ kurzer Zeit keinen Bock mehr haben wird.

Mal abgesehen von den Kosten (Krankenversicherung, Haftpflichtversicherung, Steuern, Futter und Spielsachen), braucht mach echt sehr viel Zeit und Zuneigung für so´n Tier.

Hat sie das ?

Also meine Frau und ich hatten uns echt jahrelang belesen und Sendungen über Hundeerziehung geschaut, bevor wir überhaupt bereit waren uns einen Hund in die Familie zu holen. Hatten wir Ende 2018 dann endlich getan.
Sie selbst hatte schon Hunde in ihren Leben und weiß wie´s geht. Ich nur zur Pflege. Kann aber echt gut mit Hunden ungehen.

Also verreisen ja, aber das erste (letzte)  Mal blieb ich zu Hause, weil einer muss ja für ihn da sein.

Kann sie das ?

Man kann sich auch nicht einfach einen Hund holden und dann ist gut.
Ein Hund braucht echt sehr viel Aufmerksamkeit, Zeit und seine Aufgaben.
Er will beschäfigt werden und muss zwischendurch auch mal ausgelastet werden.
Wobei unser seine 20 Stunden Schlaf/Dösen am Tag bekommt.
Hört sich erst mal sehr komfortabel an...bis man an die restlichen 4 Stunden denkt.

...jeden Tag !

Wer hier denkt, das die 4 Stunden völlig easy sind...najaaa, der kann sich ja einen Mailnois in die Familie holen 






 

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20. Dezember 2020 um 21:39

Hi Hallop97, habe Deinen letzten Beitrag erst gelesen, nachdem ich meinen gepostet hatte.

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21. Dezember 2020 um 12:43
In Antwort auf

Ich verstehe das Konzept eines Hundes sowieso nicht ganz, außer man lebt auf dem Land und hat einen Bauernhof .
Aber ansonsten arbeitet man doch und der Hund ist alleine, oder man hat Kinder und der Hund ist dann zuviel...So oder so kommt das Tier doch nicht auf seine Kosten.
Und wenn man diesen überzüchteten Tiere sieht und die vollen Tierheime frage ich mich wirklich was das soll.

Naja zurück zum Thema, sag offen wie es ist und warte ihre Reaktion ab.

Kurzer Einwand: Natürlich kann man auch einen Hund halten, wenn man berufstätig ist, Kinder hat und nicht auf dem Land lebt. Wenn man das richtig organisiert und den passenden Hund hat. Stichwort Hundebetreuung, Homeoffice, Schichtarbeit, Hund neben Kinderwagen, Spaziergang mit Tragetuch... Da gibt es unendlich viele Möglichkeiten...

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21. Dezember 2020 um 13:56
In Antwort auf

Kurzer Einwand: Natürlich kann man auch einen Hund halten, wenn man berufstätig ist, Kinder hat und nicht auf dem Land lebt. Wenn man das richtig organisiert und den passenden Hund hat. Stichwort Hundebetreuung, Homeoffice, Schichtarbeit, Hund neben Kinderwagen, Spaziergang mit Tragetuch... Da gibt es unendlich viele Möglichkeiten...

Ja aber keine die dem Hund gerecht wird.

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21. Dezember 2020 um 15:00
In Antwort auf

Ja aber keine die dem Hund gerecht wird.

Äh, doch? Meinst du, ein Hund braucht eine 24-Stunden-Beschäftigung?

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21. Dezember 2020 um 20:23
In Antwort auf

Äh, doch? Meinst du, ein Hund braucht eine 24-Stunden-Beschäftigung?

Nein der bleibt lieber Stundenweise in einer schönen 3 Zimmerwohnung 

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22. Dezember 2020 um 10:08
In Antwort auf

Nein der bleibt lieber Stundenweise in einer schönen 3 Zimmerwohnung 

Und? Dann geht das doch. Mehr als 3 bis 4 Stunden Auslauf und Beschäftigung brauchen die wenigsten Hunde und das kann man mit ein bisschen Organisation und Willen in einen normalen Alltag (auch mi Kindern) gut integrieren.

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22. Dezember 2020 um 13:31
In Antwort auf

Ihre Reaktion weiß bzw kenn ich..
Akzeptiere es oder geh.. 
Denn ich setz jetzt meinen kopf durch...
Das sind ihre Reaktionen dazu..  
aber naja diese dickköpfigkeit.. Ich bin ehrlich zu euch, wenn ich gehe und sie verlasse wird sie lange wenn nicht sogar für immer allein bleiben denn Sie hatte noch nie längere Partnerschaften die 1 jahr gingen..
und jetzt ffange ich an zu verstehen warum das so war/ist...

du bist ehrlich zum forum und teilst uns mit "wenn ich gehe und sie verlasse wird sie lange wenn nicht sogar für immer allein bleiben denn sie hatte noch nie längere partnerschaften die 1 jahr gingen ..."?

du schreibst weiter oben, dass sie 19 ist. naja - in dem alter haben viele nur kurze partnerschaften. das ist ziemlich normal. das ist für mich eine ziemlich entlarvende aussage und zeugt von selbstüberschätzung gleich zu behaupten, dass sie für immer allein bleiben muss nur weil du weg gehst?

zum hund: das mit dem zusammenziehen ist für mich kein kompromissvorschlag. warum sollte ich bis mitte/ende 2021 warten damit sich mein partner dann besser an den hund gewöhnt?
hunde sind sehr sozial. er wird dich auch mögen nachdem ihr öfters zu dritt spazieren gewesen seits. das macht null unterschied.

ich stehe mit meiner meinung zu 100% hinter deiner freundin. würde der hund mein traum sein und ich den auch noch aus beruflichen gründen wollen würde ich sicher nicht warten wegen einer relativ kurzen beziehung mit der ich nicht einmal zusammen wohne.

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