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sie raucht, ich koche vor Wut

9. Mai 2017 um 0:32

Hallo zusammen,

Meine Freundin und ich sind zwischen 25 und 30 und sind seit knapp einem Jahr zusammen.
Ich liebe sie vor allem und allen, sie mich auch, nun das Problem ist ihr Rauchen.

Ich bin gegen das Rauchen vor allem aus gesundheitlichen Gründen, ich kenne vielen die Lungenkrebs erleiden, und anderen die an Krankheiten die mit Rauchen zu tun haben starben, ich selber erlitt und überwand eine schwere Krankheit, daher hasse ich das Rauchen.

Das alles hat meine Freundin am Anfang unserer Beziehung verstanden, und dementsprechend reduzierte sie erheblich die Zahl der täglich gerauchten Zigaretten, nämlich maximal 5 Zgt/Tag, das nahm ich an, da es mir klar ist, dass es nicht möglich ist, von heute auf morgen Nichtraucher zu werden.

Vor Weile war sie für Paar Wochen auf einer Kur, auf der sie vieles positives lernte, und viele tolle Prinzipien einsetzte, vor allem den Prinzip “ich bin gut so wie ich bin“. Ich merkte die positive Änderung an ihr und freute mich für sie sehr. Auf dieser Kur erhöhte sie aber hingegen langsam die Zahl der gerauchten Zigaretten, das fiel mir gleich auf.

Als ich sie darüber ansprach, dass ich befürchte, sie würde wieder zu einer Raucherin werden, reagierte sie mit knallharten Worten, nämlich “ich BIN eine Raucherin, will und kann momentan nicht anders sein, du musst damit umgehen, denn ich bin gut so wie ich bin“, sie teilte mir mit, dass das immer wieder diskutierte Thema Rauchen sie belaste, dass sie darunter leide, weil sie mich durch ihr Rauchen verletzen würde usw.
diese Auseinandersetzung zog sich in die Länge, bis ich abschließend dummerweise sagte “ich will keinen Stress hervorrufen, und will dich nicht unter Druck setzen, mir geht und ging es um dich und deine Gesundheit, wenn du es aber als Angriff meinerseits gegen dich auffassen würdest, dann werde ich es lassen, auch die 5-Zigaretten-Regel darfst du gerne abschaffen, von mir aus darfst du 5 Schachtel am Tag rauchen, ich werde nichts mehr sagen“.
Diese blöden Aussagen sagte ich anscheinend, weil ich von der Person her ein friedlicher Mensch bin der zur Ruhe immer tendiert.

Daher lief es scheiße, sie nahm meine Aussagen bzw. den bereits gelernten Prinzip “ich bin gut so wie ich bin“ überzogen wahr, und erhöhte die Zahl der grauchren Zigaretten noch mehr, sodass sie jetzt mehr raucht als sie es damals tat, als wir uns kennenlernten.
Sie steckt die eine Zigarette nach der anderen in den Mund, sie raucht fast einen Schachtel am Tag, ihre Umgebung ist voller Raucher, sie lehnt niemals die Einladung ab, wenn ihr jemand sagen würde “Rauchen wir eine ?“, sie raucht durch auch in meiner Anwesenheit als wäre das selbstverständlich. Die Situation belastet mich unheimlich, ich bekomme das Gefühl als würde ich langsam deprimiert sein.
Ich habe keinen Plan was ich zu tun habe. Nur eins weiß ich, ich kann es nicht leiden, dass sie mich verlässt, sollte das Thema Rauchen zwischen uns die Situation eskaliert ..

Ich bitte freundlichst um Hilfe


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9. Mai 2017 um 5:32

Naja komm klar damit oder eben nicht.
kannst einem seine sucht nicht verbieten. Du wusstest ja bereits von anfang an, dass sie raucherin war...

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9. Mai 2017 um 6:19
In Antwort auf majed91

Hallo zusammen,

Meine Freundin und ich sind zwischen 25 und 30 und sind seit knapp einem Jahr zusammen. 
Ich liebe sie vor allem und allen, sie mich auch, nun das Problem ist ihr Rauchen.

Ich bin gegen das Rauchen vor allem aus gesundheitlichen Gründen, ich kenne vielen die Lungenkrebs erleiden, und anderen die an Krankheiten die mit Rauchen zu tun haben starben, ich selber erlitt und überwand eine schwere Krankheit, daher hasse ich das Rauchen.

Das alles hat meine Freundin am Anfang unserer Beziehung verstanden, und dementsprechend reduzierte sie erheblich die Zahl der täglich gerauchten Zigaretten, nämlich maximal 5 Zgt/Tag, das nahm ich an, da es mir klar ist, dass es nicht möglich ist, von heute auf morgen Nichtraucher zu werden.

Vor Weile war sie für Paar Wochen auf einer Kur, auf der sie vieles positives lernte, und viele tolle Prinzipien einsetzte, vor allem den Prinzip “ich bin gut so wie ich bin“. Ich merkte die positive Änderung an ihr und freute mich für sie sehr. Auf dieser Kur erhöhte sie aber hingegen langsam die Zahl der gerauchten Zigaretten, das fiel mir gleich auf.

Als ich sie darüber ansprach, dass ich befürchte, sie würde wieder zu einer Raucherin werden, reagierte sie mit knallharten Worten, nämlich “ich BIN eine Raucherin, will und kann momentan nicht anders sein, du musst damit umgehen, denn ich bin gut so wie ich bin“, sie teilte mir mit, dass das immer wieder diskutierte Thema Rauchen sie belaste, dass sie darunter leide, weil sie mich durch ihr Rauchen verletzen würde usw.
diese Auseinandersetzung zog sich in die Länge, bis ich abschließend dummerweise sagte “ich will keinen Stress hervorrufen, und will dich nicht unter Druck setzen, mir geht und ging es um dich und deine Gesundheit, wenn du es aber als Angriff meinerseits gegen dich auffassen würdest, dann werde ich es lassen, auch die 5-Zigaretten-Regel darfst du gerne abschaffen, von mir aus darfst du 5 Schachtel am Tag rauchen, ich werde nichts mehr sagen“. 
Diese blöden Aussagen sagte ich anscheinend, weil ich von der Person her ein friedlicher Mensch bin der zur Ruhe immer tendiert. 

Daher lief es scheiße, sie nahm meine Aussagen bzw. den bereits gelernten Prinzip “ich bin gut so wie ich bin“ überzogen wahr, und erhöhte die Zahl der grauchren Zigaretten noch mehr, sodass sie jetzt mehr raucht als sie es damals tat, als wir uns kennenlernten. 
Sie steckt die eine Zigarette nach der anderen in den Mund, sie raucht fast einen Schachtel am Tag, ihre Umgebung ist voller Raucher, sie lehnt niemals die Einladung ab, wenn ihr jemand sagen würde “Rauchen wir eine ?“, sie raucht durch auch in meiner Anwesenheit als wäre das selbstverständlich. Die Situation belastet mich unheimlich, ich bekomme das Gefühl als würde ich langsam deprimiert sein. 
Ich habe keinen Plan was ich zu tun habe. Nur eins weiß ich, ich kann es nicht leiden, dass sie mich verlässt, sollte das Thema Rauchen zwischen uns die Situation eskaliert .. 

Ich bitte freundlichst um Hilfe 


 

Ich kann verstehen, dass Du Dich sorgst, aber Du wirst es definitiv nicht ändern können!! Du hast sie so kennengelernt und musst das akzeptieren. Und selbst wenn sie zunächst Nichtraucherin gewesen wäre und erst jetzt damit angefangen hätte.... Lebe damit oder lass es. Dieses Theater veranlasst sie höchstens dazu, Dir zu Liebe damit aufzuhören und dann wird es heimlich passieren... Es bringt nichts, macht nur Stress, wenn sie selbst nicht möchte, dann ist das so! 

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9. Mai 2017 um 6:36

Trenne Dich von ihr, dann hast Du ein Problem weniger.

LG.,

lib

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9. Mai 2017 um 6:38

Trenne Dich von ihr, dann hast Du ein Problem weniger.

LG.,

lib

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9. Mai 2017 um 9:13

Du kannst sie nicht überreden mit dem Rauchen aufzuhören.

Ich habe vor 15 Jahren aufgehört von einem Tag auf den anderen und habe 40 Zigaretten am Tag geraucht. Anders als einfach nicht mehr rauchen geht es auch nicht.

Aber es geht nur, wenn man es selbst will!

Deine Freundin will nicht, also wird sie nicht aufhören und sie wird noch weniger wollen je mehr du sie damit nervst!

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9. Mai 2017 um 9:57

Warum musst du so bös, agressiv und unhöfflich antworten ?

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9. Mai 2017 um 10:04
In Antwort auf majed91

Warum musst du so bös, agressiv und unhöfflich antworten ?

Recht hat sie. Du bist auch nicht gerade gut und höflich deiner Partnerin gegenüber  

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9. Mai 2017 um 10:05
In Antwort auf majed91

Hallo zusammen,

Meine Freundin und ich sind zwischen 25 und 30 und sind seit knapp einem Jahr zusammen. 
Ich liebe sie vor allem und allen, sie mich auch, nun das Problem ist ihr Rauchen.

Ich bin gegen das Rauchen vor allem aus gesundheitlichen Gründen, ich kenne vielen die Lungenkrebs erleiden, und anderen die an Krankheiten die mit Rauchen zu tun haben starben, ich selber erlitt und überwand eine schwere Krankheit, daher hasse ich das Rauchen.

Das alles hat meine Freundin am Anfang unserer Beziehung verstanden, und dementsprechend reduzierte sie erheblich die Zahl der täglich gerauchten Zigaretten, nämlich maximal 5 Zgt/Tag, das nahm ich an, da es mir klar ist, dass es nicht möglich ist, von heute auf morgen Nichtraucher zu werden.

Vor Weile war sie für Paar Wochen auf einer Kur, auf der sie vieles positives lernte, und viele tolle Prinzipien einsetzte, vor allem den Prinzip “ich bin gut so wie ich bin“. Ich merkte die positive Änderung an ihr und freute mich für sie sehr. Auf dieser Kur erhöhte sie aber hingegen langsam die Zahl der gerauchten Zigaretten, das fiel mir gleich auf.

Als ich sie darüber ansprach, dass ich befürchte, sie würde wieder zu einer Raucherin werden, reagierte sie mit knallharten Worten, nämlich “ich BIN eine Raucherin, will und kann momentan nicht anders sein, du musst damit umgehen, denn ich bin gut so wie ich bin“, sie teilte mir mit, dass das immer wieder diskutierte Thema Rauchen sie belaste, dass sie darunter leide, weil sie mich durch ihr Rauchen verletzen würde usw.
diese Auseinandersetzung zog sich in die Länge, bis ich abschließend dummerweise sagte “ich will keinen Stress hervorrufen, und will dich nicht unter Druck setzen, mir geht und ging es um dich und deine Gesundheit, wenn du es aber als Angriff meinerseits gegen dich auffassen würdest, dann werde ich es lassen, auch die 5-Zigaretten-Regel darfst du gerne abschaffen, von mir aus darfst du 5 Schachtel am Tag rauchen, ich werde nichts mehr sagen“. 
Diese blöden Aussagen sagte ich anscheinend, weil ich von der Person her ein friedlicher Mensch bin der zur Ruhe immer tendiert. 

Daher lief es scheiße, sie nahm meine Aussagen bzw. den bereits gelernten Prinzip “ich bin gut so wie ich bin“ überzogen wahr, und erhöhte die Zahl der grauchren Zigaretten noch mehr, sodass sie jetzt mehr raucht als sie es damals tat, als wir uns kennenlernten. 
Sie steckt die eine Zigarette nach der anderen in den Mund, sie raucht fast einen Schachtel am Tag, ihre Umgebung ist voller Raucher, sie lehnt niemals die Einladung ab, wenn ihr jemand sagen würde “Rauchen wir eine ?“, sie raucht durch auch in meiner Anwesenheit als wäre das selbstverständlich. Die Situation belastet mich unheimlich, ich bekomme das Gefühl als würde ich langsam deprimiert sein. 
Ich habe keinen Plan was ich zu tun habe. Nur eins weiß ich, ich kann es nicht leiden, dass sie mich verlässt, sollte das Thema Rauchen zwischen uns die Situation eskaliert .. 

Ich bitte freundlichst um Hilfe 


 

"Ich habe keinen Plan was ich zu tun habe. Nur eins weiß ich, ich kann es nicht leiden, dass sie mich verlässt, sollte das Thema Rauchen zwischen uns die Situation eskaliert .. "

Es gibt auch keinen Plan...

Du akzeptierst, dass sie raucht oder Du trennst Dich von ihr.

Dazwischen gibt es nichts.

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9. Mai 2017 um 10:07
In Antwort auf majed91

Hallo zusammen,

Meine Freundin und ich sind zwischen 25 und 30 und sind seit knapp einem Jahr zusammen. 
Ich liebe sie vor allem und allen, sie mich auch, nun das Problem ist ihr Rauchen.

Ich bin gegen das Rauchen vor allem aus gesundheitlichen Gründen, ich kenne vielen die Lungenkrebs erleiden, und anderen die an Krankheiten die mit Rauchen zu tun haben starben, ich selber erlitt und überwand eine schwere Krankheit, daher hasse ich das Rauchen.

Das alles hat meine Freundin am Anfang unserer Beziehung verstanden, und dementsprechend reduzierte sie erheblich die Zahl der täglich gerauchten Zigaretten, nämlich maximal 5 Zgt/Tag, das nahm ich an, da es mir klar ist, dass es nicht möglich ist, von heute auf morgen Nichtraucher zu werden.

Vor Weile war sie für Paar Wochen auf einer Kur, auf der sie vieles positives lernte, und viele tolle Prinzipien einsetzte, vor allem den Prinzip “ich bin gut so wie ich bin“. Ich merkte die positive Änderung an ihr und freute mich für sie sehr. Auf dieser Kur erhöhte sie aber hingegen langsam die Zahl der gerauchten Zigaretten, das fiel mir gleich auf.

Als ich sie darüber ansprach, dass ich befürchte, sie würde wieder zu einer Raucherin werden, reagierte sie mit knallharten Worten, nämlich “ich BIN eine Raucherin, will und kann momentan nicht anders sein, du musst damit umgehen, denn ich bin gut so wie ich bin“, sie teilte mir mit, dass das immer wieder diskutierte Thema Rauchen sie belaste, dass sie darunter leide, weil sie mich durch ihr Rauchen verletzen würde usw.
diese Auseinandersetzung zog sich in die Länge, bis ich abschließend dummerweise sagte “ich will keinen Stress hervorrufen, und will dich nicht unter Druck setzen, mir geht und ging es um dich und deine Gesundheit, wenn du es aber als Angriff meinerseits gegen dich auffassen würdest, dann werde ich es lassen, auch die 5-Zigaretten-Regel darfst du gerne abschaffen, von mir aus darfst du 5 Schachtel am Tag rauchen, ich werde nichts mehr sagen“. 
Diese blöden Aussagen sagte ich anscheinend, weil ich von der Person her ein friedlicher Mensch bin der zur Ruhe immer tendiert. 

Daher lief es scheiße, sie nahm meine Aussagen bzw. den bereits gelernten Prinzip “ich bin gut so wie ich bin“ überzogen wahr, und erhöhte die Zahl der grauchren Zigaretten noch mehr, sodass sie jetzt mehr raucht als sie es damals tat, als wir uns kennenlernten. 
Sie steckt die eine Zigarette nach der anderen in den Mund, sie raucht fast einen Schachtel am Tag, ihre Umgebung ist voller Raucher, sie lehnt niemals die Einladung ab, wenn ihr jemand sagen würde “Rauchen wir eine ?“, sie raucht durch auch in meiner Anwesenheit als wäre das selbstverständlich. Die Situation belastet mich unheimlich, ich bekomme das Gefühl als würde ich langsam deprimiert sein. 
Ich habe keinen Plan was ich zu tun habe. Nur eins weiß ich, ich kann es nicht leiden, dass sie mich verlässt, sollte das Thema Rauchen zwischen uns die Situation eskaliert .. 

Ich bitte freundlichst um Hilfe 


 

Nachtrag:

"von mir aus darfst du 5 Schachtel am Tag rauchen, ich werde nichts mehr sagen“. 
Diese blöden Aussagen sagte ich anscheinend, weil ich von der Person her ein friedlicher Mensch bin der zur Ruhe immer tendiert. "

Mit diesen Worten lügst Du sie auch noch an und das weiss sie...
 

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9. Mai 2017 um 10:51

Ich sehe das ähnlich wie Apolline. Ich bin überzeugte Nichtraucherin, aber komme mit Menschen und Partnern gut zurecht, die nur ab und zu rauchen, max. 5 Zigaretten pro Tag oder/ und rücksichtsvoll sind, also z.B. auf den Balkon gehen zum Rauchen. Dagegen hätte ich ein Problem mit jemandem, der sozusagen auf sein Recht besteht, zu machen was er will und Vielraucher ist. Denn der Geruch lässt sich dann nicht mehr mit febreze oder Pfefferminze neutralisieren. 
Vielleicht ist es ja auch nur eine Trotzreaktion von ihr, Rücksicht kann man leider nicht erzwingen. Wenn sie wieder auf 5-10 Zigaretten runter käme und er ihr vermittelt, dass sie für ihn so gut ist wie sie ist und nicht dauernd an ihr rumkritisiert, vielleicht klappt es ja dann doch? Ich wünsche es euch.

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9. Mai 2017 um 10:51

Ich sehe das ähnlich wie Apolline. Ich bin überzeugte Nichtraucherin, aber komme mit Menschen und Partnern gut zurecht, die nur ab und zu rauchen, max. 5 Zigaretten pro Tag oder/ und rücksichtsvoll sind, also z.B. auf den Balkon gehen zum Rauchen. Dagegen hätte ich ein Problem mit jemandem, der sozusagen auf sein Recht besteht, zu machen was er will und Vielraucher ist. Denn der Geruch lässt sich dann nicht mehr mit febreze oder Pfefferminze neutralisieren. 
Vielleicht ist es ja auch nur eine Trotzreaktion von ihr, Rücksicht kann man leider nicht erzwingen. Wenn sie wieder auf 5-10 Zigaretten runter käme und er ihr vermittelt, dass sie für ihn so gut ist wie sie ist und nicht dauernd an ihr rumkritisiert, vielleicht klappt es ja dann doch? Ich wünsche es euch.

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9. Mai 2017 um 11:57

Für mich wäre ein rauchender Partner ein absolutesn No-Go. Es gibt kaum etwas ekligeres, als den Atem eines Rauchers ertragen zu müssen.

Wenn sie der Partnerschaft zuliebe nicht aufs Rauchen verzichtet, würde ich die Partnerschaft definitiv beenden.

 

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9. Mai 2017 um 12:27
In Antwort auf toffifee111

Ich sehe das ähnlich wie Apolline. Ich bin überzeugte Nichtraucherin, aber komme mit Menschen und Partnern gut zurecht, die nur ab und zu rauchen, max. 5 Zigaretten pro Tag oder/ und rücksichtsvoll sind, also z.B. auf den Balkon gehen zum Rauchen. Dagegen hätte ich ein Problem mit jemandem, der sozusagen auf sein Recht besteht, zu machen was er will und Vielraucher ist. Denn der Geruch lässt sich dann nicht mehr mit febreze oder Pfefferminze neutralisieren. 
Vielleicht ist es ja auch nur eine Trotzreaktion von ihr, Rücksicht kann man leider nicht erzwingen. Wenn sie wieder auf 5-10 Zigaretten runter käme und er ihr vermittelt, dass sie für ihn so gut ist wie sie ist und nicht dauernd an ihr rumkritisiert, vielleicht klappt es ja dann doch? Ich wünsche es euch.

"Wenn sie wieder auf 5-10 Zigaretten runter käme"
Das will sie aber scheinbar nicht. Sie will rauchen und es sich nicht mehr ihm zu liebe verkneifen. Und das darf sie auch. Sie ist erwachsen und kann selbst für sich entscheiden! Auch wenn rauchen sehr schädlich ist. Kein Mensch kann es ihr verbieten!

Ich hoffe, alle, die hier rumtönen, besonders aber der TE, leben absolut gesund! Also gesunde Ernährung, kein Alkohol, genügend Bewegung etc. 

Und dass manche auf dem Satz "Ich bin gut so, wie ich bin" rumhacken: es geht nciht darum, dass man im Geschäft was klaut und stolz auf sich ist. Das Entscheidende ist, dass man sich annimmt, wie man ist. Leute, die das nicht können, sind meist eher zu kritisch mit sich, machen sich dauernd runter, halten nix von sich, werten sich ab. Das muss man nicht, auch nicht, wenn man Makel, seltsame Hobbies, Übergewicht oder sonst was hat. 

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9. Mai 2017 um 13:40

Wenn Dir das Gequalme nicht passt, dann hilf ihr doch, aufzuhören!

Aber was ich mich wirklich frage, wo ich das lese:

Ich habe selber vor Jahren mit dem Rauchen aufgehört. Mich nervt ja alleine schon, wenn mir ein Raucher kurz nach dem letzten Zug zu sehr ins Gesicht atmet, dann wird mir schon flau. Und Du als Raucherhasser steckst so einem laufenden Aschenbecher die Zunge ins Schnäbelchen? Das versteh ich nicht, tut mir leid.
 

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9. Mai 2017 um 14:21
In Antwort auf majed91

Hallo zusammen,

Meine Freundin und ich sind zwischen 25 und 30 und sind seit knapp einem Jahr zusammen. 
Ich liebe sie vor allem und allen, sie mich auch, nun das Problem ist ihr Rauchen.

Ich bin gegen das Rauchen vor allem aus gesundheitlichen Gründen, ich kenne vielen die Lungenkrebs erleiden, und anderen die an Krankheiten die mit Rauchen zu tun haben starben, ich selber erlitt und überwand eine schwere Krankheit, daher hasse ich das Rauchen.

Das alles hat meine Freundin am Anfang unserer Beziehung verstanden, und dementsprechend reduzierte sie erheblich die Zahl der täglich gerauchten Zigaretten, nämlich maximal 5 Zgt/Tag, das nahm ich an, da es mir klar ist, dass es nicht möglich ist, von heute auf morgen Nichtraucher zu werden.

Vor Weile war sie für Paar Wochen auf einer Kur, auf der sie vieles positives lernte, und viele tolle Prinzipien einsetzte, vor allem den Prinzip “ich bin gut so wie ich bin“. Ich merkte die positive Änderung an ihr und freute mich für sie sehr. Auf dieser Kur erhöhte sie aber hingegen langsam die Zahl der gerauchten Zigaretten, das fiel mir gleich auf.

Als ich sie darüber ansprach, dass ich befürchte, sie würde wieder zu einer Raucherin werden, reagierte sie mit knallharten Worten, nämlich “ich BIN eine Raucherin, will und kann momentan nicht anders sein, du musst damit umgehen, denn ich bin gut so wie ich bin“, sie teilte mir mit, dass das immer wieder diskutierte Thema Rauchen sie belaste, dass sie darunter leide, weil sie mich durch ihr Rauchen verletzen würde usw.
diese Auseinandersetzung zog sich in die Länge, bis ich abschließend dummerweise sagte “ich will keinen Stress hervorrufen, und will dich nicht unter Druck setzen, mir geht und ging es um dich und deine Gesundheit, wenn du es aber als Angriff meinerseits gegen dich auffassen würdest, dann werde ich es lassen, auch die 5-Zigaretten-Regel darfst du gerne abschaffen, von mir aus darfst du 5 Schachtel am Tag rauchen, ich werde nichts mehr sagen“. 
Diese blöden Aussagen sagte ich anscheinend, weil ich von der Person her ein friedlicher Mensch bin der zur Ruhe immer tendiert. 

Daher lief es scheiße, sie nahm meine Aussagen bzw. den bereits gelernten Prinzip “ich bin gut so wie ich bin“ überzogen wahr, und erhöhte die Zahl der grauchren Zigaretten noch mehr, sodass sie jetzt mehr raucht als sie es damals tat, als wir uns kennenlernten. 
Sie steckt die eine Zigarette nach der anderen in den Mund, sie raucht fast einen Schachtel am Tag, ihre Umgebung ist voller Raucher, sie lehnt niemals die Einladung ab, wenn ihr jemand sagen würde “Rauchen wir eine ?“, sie raucht durch auch in meiner Anwesenheit als wäre das selbstverständlich. Die Situation belastet mich unheimlich, ich bekomme das Gefühl als würde ich langsam deprimiert sein. 
Ich habe keinen Plan was ich zu tun habe. Nur eins weiß ich, ich kann es nicht leiden, dass sie mich verlässt, sollte das Thema Rauchen zwischen uns die Situation eskaliert .. 

Ich bitte freundlichst um Hilfe 


 

Du hast ihr nicht zu sagen was sie zu und zu lassen hat. So ist das nunmal. Deine Freundin ist eine erwachsene Frau und kann selbst entscheiden was sie möchte und was nicht. Du musst für dich wissen ob du mit einer Raucherin zusammen sein kannst oder nicht.

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9. Mai 2017 um 15:18

Ich sehe das auch so, wie Apolline.



Und nein, sie ist NICHT so wie sie ist.

Wenns so wäre, hätte sie damit nie angefangen.

Sie ist süchtig !

...und trotzig und raucht in seiner Gegenwart, obwohl sie weiß das er es hasst und vor allem warum er es hasst.

Offensichtlich sind hier einige Raucher am "antworten".... 

Ich rauche übrigens auch, aber ich nehme Rücksicht auf andere.

Überhaupt kein Problem sowas.

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9. Mai 2017 um 15:32
In Antwort auf kaschperle1111

Ich sehe das auch so, wie Apolline.



Und nein, sie ist NICHT so wie sie ist.

Wenns so wäre, hätte sie damit nie angefangen.

Sie ist süchtig !

...und trotzig und raucht in seiner Gegenwart, obwohl sie weiß das er es hasst und vor allem warum er es hasst.

Offensichtlich sind hier einige Raucher am "antworten".... 

Ich rauche übrigens auch, aber ich nehme Rücksicht auf andere.

Überhaupt kein Problem sowas.

Ich bin Nichtraucher (schon immer gewesen), kann aber trotzdem verstehen, dass es als erwachsene Frau nicht toll ist, wie ein Kleinkind bevormundet zu werden. 

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9. Mai 2017 um 16:07
In Antwort auf kaschperle1111

Ich sehe das auch so, wie Apolline.



Und nein, sie ist NICHT so wie sie ist.

Wenns so wäre, hätte sie damit nie angefangen.

Sie ist süchtig !

...und trotzig und raucht in seiner Gegenwart, obwohl sie weiß das er es hasst und vor allem warum er es hasst.

Offensichtlich sind hier einige Raucher am "antworten".... 

Ich rauche übrigens auch, aber ich nehme Rücksicht auf andere.

Überhaupt kein Problem sowas.

Ich bin auch Nichtraucher. Ja und dann ist sie halt süchtig? Rauchen ist Sucht.. und jeder der damit anfängt, weiß hoffentlich was er da tut. Sie ist eine erwachsene Frau und er hat ihr keine Vorschriften zu machen.
Wo ist sie den rücksichtslos? Es steht doch nirgends, dass sie ihm die Wohnung oder sonst was vollqualmt?

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9. Mai 2017 um 16:18

Wenn sie mir ständig versuchen würde mir mein Feierabendbier auszureden, müsste ich aber auch ständig ein Feierabendbier trinken wollen.
Mal abgesehen davon ist ein Feierabendbier nicht mit ständigem Rauchen in Gegenwart des nichtrauchendem Partners vergleichbar.

Aber gut, mit einer Feierabendzigarette hätte der TE sicherlich keinerlei Probleme.
5 Dinger am Tag warens ja auch nicht.
Ich rede nicht von nem liebgewonnenen Ritual, sondern von einer Sucht.

Ich weiß, Du meinst das Prinzip.

Kann ja mal fies sein und die rauchenden Eltern kleiner Kinder fragen, wie sie es finden würden, wenn ihr Kind sagt, dass sie bitte mit dem Rauchen aufhören sollen...

Wie viele dann wohl aus Trotz (Ich bin was ich bin) von 5 Kippen auf ne Schachtel erhöhen würden ?
 

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9. Mai 2017 um 16:20

Also wenn du mit der Raucherei nicht leben kannst, sehe ich da schwarz. Aber da bist du nicht alleine. Ich bin auch überzeugte Nichtraucherin, für mich würde sich ein Partner der raucht, automatisch ins Aus befördern.

Warum ist das bei dir nicht passiert? Du hast sie doch als Raucherin kennengelernt? Wie konnte es da überhaupt zu einer Beziehung kommen? Bist du dir sicher, dass es dir nur um IHRE Gesundheit geht und nicht eher um dich?

Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass sie aufhören wird. Du musst also leider damit leben, oder dich trennen. Verstehe diese ganze Raucherei auch absolut gar nicht. Will sie während einer Schwangerschaft immernoch rauchen? Wenn ihr Kinder habt? Nenene, so ein Partner würde bei mir niemals in Frage kommen. 

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9. Mai 2017 um 16:35

Ok, in Havanna rauchen sie Zigarren und in China essen sie Hunde. Das macht die eklig stinkende Partnerin, die nicht von ihrer Sucht lassen kann, nicht attraktiver. 

Der TE hätte die Beziehung besser gar nicht angefangen, aber es ist immer noch Zeit die Reißleine zu ziehen.

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9. Mai 2017 um 18:27

Aber das ist doch genau der Punkt. ER will, dass sie aufhört. Sie will aber nicht. 

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9. Mai 2017 um 18:44

"naja, sicher eine sucht... aber keine so schlimme, dass man es nicht schaffen könnte, damit aufzuhören, wenn man wirklich will"

Ja, das timmt. Was ich aber an dieser Sucht sehr gefährlich finde ist, dass sie legal und bezahlbar ist und die vielen anderen tuns ja auch...

"also wer nicht aufhören kann, der will m.e. nicht wirklich damit aufhören."

Es gibt ja sehr viele Raucher, die Raucher bleiben, weil sie es wollen (sagen sie), obwohl sie schon so einige Male versucht hatten aufzuhören und es bestimmt wieder probieren werden. 

Also würde jetzt ne Fee zu nen Raucher kommen und sagen das sie ihn mit nen Zauberspruch wieder zum absoluten Nichtraucher machen würde, der nie wieder ne Zigartette anrühren wird, dann.......

 

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9. Mai 2017 um 19:42

Hm, also er hat zu akzeptieren, dass seine Freundin plötzlich wieder wesentlich mehr raucht als bisher - aber von ihr als erwachsener Frau kann man nicht erwarten, dass sie ihr Verhalten reflektiert und auch auf seine Bedürfnisse Rücksicht nimmt?

In einer Beziehung muss man Kompromisse eingehen - der Kompromiss waren die 5 Zigaretten am Tag, mit dem die beiden ja anscheinend ein Jahr lang gut gelebt haben. Den hat sie jetzt über Bord geworfen, da ist es doch klar, dass es Ärger gibt.

Die beiden werden einen neuen Kompromiss aushandeln müssen, mit dem sie beide leben können - oder die Beziehung wird den Bach runtergehen.

Ich hatte einen ähnlichen Fall mit einem Ex-Partner. Mit dem bin ich nur unter der Bedingung zusammen gezogen, dass in der Wohnung nicht geraucht wird. Er hat es mir hoch und heilig versprochen. Das hat er aber keinen Monat durchgehalten, also haben wir ausgemacht, dass er im Arbeitszimmer rauchen darf.

Innerhalb von einem Dreiviertel Jahr hat er immer öfter bis irgendwann regelmäßig auch im Wohnzimmer und in der Küche geraucht und gemotzt, wenn ich mich beschwert habe - mit ganz ähnlichen Argumenten, wie sie hier zum Teil gebracht wurden.

Letztlich ist die Beziehung (nach fünf Jahren) nicht allein am Rauchen zerbrochen, aber es spielte schon eine wesentliche Rolle. Er hat der Beziehung noch sehr lange nachgetrauert und meinte, ich war seine große Liebe.

Was ich damit sagen will: Einem starken Raucher ist einfach nichts so wichtig ist wie seine Sucht. Selbst die vermeintlich große Liebe. Es gibt ja sogar Frauen, die es nichtmal in der Schwangerschaft schaffen, für ihr ungeborenes Kind mit dem Rauchen aufzuhören. 

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9. Mai 2017 um 19:55

da gebe ich Dir recht. Wir kennen eh nur die eine Seite und können uns kein fundiertes Urteil erlauben. Daher versuche ich meistens nur meine subjektive Sicht wiederzugeben. Was würde ich machen, wenn mir die geschilderte Situation widerfahren würde.

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9. Mai 2017 um 20:18

Du drehst selber, stimmts ?

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9. Mai 2017 um 21:44

Ja, aber stinkend

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10. Mai 2017 um 6:25

Ich mag dir recht geben, dass Rauchen etwas persönliches ist und nicht jeder unbetroffene in Mitleidenschaft gezogen werden soll. Ich bin wirklich froh um das Rauchverbot. Jeder kann aber selbst bestimmen was er daheim oder in seinem Auto etc. tut.
Es steht nirgeds, dass sie ihm umgefragt wie Wohnung zuqualmt oder ihn anderweitig eindampft.

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10. Mai 2017 um 15:16

Ich finde es echt schlimm, wenn man seinem Partner etwas auf Druck verbieten möchte und dann auch noch mit solchen Erpressungen kommt wie "Wenn du nicht, dann..."  Und das sage ich als Ex-Raucherin. 

Zu diesem Thema hatte ich sogar schon mal einen großen Streit mit einer guten Bekannten von mir: sie ist damals mit ihrem rauchenden Freund zusammen gekommen und hat ihm von anfang an gedroht, dass sie nicht ewig mit einem Raucher zusammen bleiben wird...das Ganze ging sogar so weit, dass sie ihm auf einer Feier als er in einer Ecke heimlich geraucht hat, vor allen anderen Leuten eine Ohrfeige gegeben hat, so dass die Kippe aus dem Mund fiel. Das i-Tüpfelchen dabei war: sie selbst hatte zuvor auf derselben Feier mit Shisha geraucht - aber das ist natürlich was gaaaanz anderes...nun ja, jedenfalls hatten wir da als sie mir die Story erzählt hat, eine kleine Meinungsverschiedenheit  seitdem hab ich für so eine Denkweise noch weniger Verständnis; und schon mal gleich gar nicht für die Partner, die sich so was gefallen lassen

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10. Mai 2017 um 16:24

Beim Thema Sucht gibt es aber keinen Kompromiss. Entweder die TE möchte es selbst sein lassen oder sie raucht weiter. Reduziert man das Rauchen kann das sogar einen negativen Effekt darauf haben tatsächlich aufhören zu wollen - denn raucht man weniger (obwohl man eigentlich mehr rauchen möchte), kommen einem diese wenigen Zigaretten nur umso genussvoller vor und man sieht das Rauchen als etwas sehr kostbares an. 

Natürlich kann und sollte man als Partner Bedenken äußern dürfen. Aber 1) bewirkt dieses Nachbohren bei den meisten Süchtigen genau den gegenteiligen Effekt, nämlich eine Art Trotzreaktion oder man raucht/trinkt etc. sogar mehr wegen dem schlechten Gewissen UND 2) wenn man den Lebensstil des anderen nicht ertragen kann steht es einem immer noch frei zu gehen.

Klar wäre mir das auch lieber mein Freund würde ebenfalls das rauchen aufgeben. Aber wenn man sich mit dem Thema Sucht ein wenig beschäftigt wird einem sehr schnell klar, dass man mit Drängen und Nörgeln viel mehr Schaden anrichtet als wenn man z.B. als gutes Beispiel voran geht. Daher werde ich einen Teufel tun und ihn z.B. regelmäßig darauf hinzuweisen wie schlimm doch das rauchen ist. Nach dem gleichen Prinzip funktioniert auch abschreckende Tabakwerbung eben genau: nicht...

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12. Mai 2017 um 11:37

Oben schrieb jemand was vom Feierabendbier...

Wenn der Partner auf einmal nicht mehr eben nur ein Feierabendbier raucht, sondern vom Urlaub zurückkommt, jeden Abend fünf Halbe wegzischt und dann besoffen mit Fahne ins Bett wankt, wer von Euch würde sich dann hinstellen und sagen "Och ja, er ist halt so wie er ist, das ist schon ok so"?

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12. Mai 2017 um 12:06
In Antwort auf wrzlbrmpft41

Oben schrieb jemand was vom Feierabendbier...

Wenn der Partner auf einmal nicht mehr eben nur ein Feierabendbier raucht, sondern vom Urlaub zurückkommt, jeden Abend fünf Halbe wegzischt und dann besoffen mit Fahne ins Bett wankt, wer von Euch würde sich dann hinstellen und sagen "Och ja, er ist halt so wie er ist, das ist schon ok so"?

Auch den kann man nicht ändern. Entweder er will es selber oder nicht. Man kann niemanden ändern, der sich nicht ändern will. Da ist man leider machtlos. 
Wie sagt man so schön? Change it, love it or leave it. Verändern, lieben oder gehen. 

Genau das Problem haben Familien von Alkis. Die verändern oft dann was, wenn sie alles verloren haben. Frau weg, Kinder weg, Job weg. Dann wachen sie auf. Manche dann noch nicht. 
 

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12. Mai 2017 um 13:05
In Antwort auf majed91

Hallo zusammen,

Meine Freundin und ich sind zwischen 25 und 30 und sind seit knapp einem Jahr zusammen. 
Ich liebe sie vor allem und allen, sie mich auch, nun das Problem ist ihr Rauchen.

Ich bin gegen das Rauchen vor allem aus gesundheitlichen Gründen, ich kenne vielen die Lungenkrebs erleiden, und anderen die an Krankheiten die mit Rauchen zu tun haben starben, ich selber erlitt und überwand eine schwere Krankheit, daher hasse ich das Rauchen.

Das alles hat meine Freundin am Anfang unserer Beziehung verstanden, und dementsprechend reduzierte sie erheblich die Zahl der täglich gerauchten Zigaretten, nämlich maximal 5 Zgt/Tag, das nahm ich an, da es mir klar ist, dass es nicht möglich ist, von heute auf morgen Nichtraucher zu werden.

Vor Weile war sie für Paar Wochen auf einer Kur, auf der sie vieles positives lernte, und viele tolle Prinzipien einsetzte, vor allem den Prinzip “ich bin gut so wie ich bin“. Ich merkte die positive Änderung an ihr und freute mich für sie sehr. Auf dieser Kur erhöhte sie aber hingegen langsam die Zahl der gerauchten Zigaretten, das fiel mir gleich auf.

Als ich sie darüber ansprach, dass ich befürchte, sie würde wieder zu einer Raucherin werden, reagierte sie mit knallharten Worten, nämlich “ich BIN eine Raucherin, will und kann momentan nicht anders sein, du musst damit umgehen, denn ich bin gut so wie ich bin“, sie teilte mir mit, dass das immer wieder diskutierte Thema Rauchen sie belaste, dass sie darunter leide, weil sie mich durch ihr Rauchen verletzen würde usw.
diese Auseinandersetzung zog sich in die Länge, bis ich abschließend dummerweise sagte “ich will keinen Stress hervorrufen, und will dich nicht unter Druck setzen, mir geht und ging es um dich und deine Gesundheit, wenn du es aber als Angriff meinerseits gegen dich auffassen würdest, dann werde ich es lassen, auch die 5-Zigaretten-Regel darfst du gerne abschaffen, von mir aus darfst du 5 Schachtel am Tag rauchen, ich werde nichts mehr sagen“. 
Diese blöden Aussagen sagte ich anscheinend, weil ich von der Person her ein friedlicher Mensch bin der zur Ruhe immer tendiert. 

Daher lief es scheiße, sie nahm meine Aussagen bzw. den bereits gelernten Prinzip “ich bin gut so wie ich bin“ überzogen wahr, und erhöhte die Zahl der grauchren Zigaretten noch mehr, sodass sie jetzt mehr raucht als sie es damals tat, als wir uns kennenlernten. 
Sie steckt die eine Zigarette nach der anderen in den Mund, sie raucht fast einen Schachtel am Tag, ihre Umgebung ist voller Raucher, sie lehnt niemals die Einladung ab, wenn ihr jemand sagen würde “Rauchen wir eine ?“, sie raucht durch auch in meiner Anwesenheit als wäre das selbstverständlich. Die Situation belastet mich unheimlich, ich bekomme das Gefühl als würde ich langsam deprimiert sein. 
Ich habe keinen Plan was ich zu tun habe. Nur eins weiß ich, ich kann es nicht leiden, dass sie mich verlässt, sollte das Thema Rauchen zwischen uns die Situation eskaliert .. 

Ich bitte freundlichst um Hilfe 


 

sorry, aber rauchen ist eine ziemliche sucht und mag schlimm sein aber nicht so schlimme wie es oft dargestellt wurde.
es denke, es ist besser für sie dich gehen zu lassen.
du hast sie als raucherin kennengelernt. es ist ja nicht so, dass sie in der beziehung angefangen hat. also lasse sie rauchen.
süchtlerInnen die unter druck stehen mit ihrer sucht aufzuhören vertiefen die sucht meistens. aufhören kann man nur aus eignem willen und nicht weil man einen lungenkrebsparanoiden freund hat.

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12. Mai 2017 um 14:01
In Antwort auf lightinblack

Trenne Dich von ihr, dann hast Du ein Problem weniger.

LG.,

lib

und sie hat vermutlich viele Probleme weniger

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