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Sie möchte Kinder, ich nicht. Was kann man(n) tun?

18. April 2017 um 9:40

Hallo zusammen,

ich lese dieses Forum schon eine Weile, finde es ganz gut. Hier scheint der Anteil an mitfühlenden Menschen doch etwas höher zu sein als in anderen Foren, wo man doch sehr schnell verurteilt wird.

Jetzt muss ich allerdings auch selbst mal etwas loswerden, wo ich nicht weiß, wie ich mich verhalten soll.

Bin männlich und seit drei Jahren in festen Händen.
Ich bin 32, meine Freundin ist 25.
Als wir zusammen gekommen sind, habe ich von Anfang an klar gemacht, dass ich keine Kinder möchte und eigentlich auch nicht heiraten möchte. Ich brauche diesen Schein nicht, um glücklich zu sein.
Irgendwie hatte ich allerdings das Gefühl, dass sie das entweder nicht wahrhaben will oder einfach verdrängt.
Ich möchte auch so sehr keine Kinder, dass ich eine Vasektomie machen möchte, was ich ihr auch vor ca. 2 Monaten gesagt habe.
Daraufhin war natürlich erstmal Katastrophe und viel weinen und Schmerz.
Ich habe immer wieder versucht, mit ihr zu reden und eine Lösung zu finden, was ja höchstwahrscheinlich Trennung bedeutet.
Aber ich möchte einfach kein Kind, ich kann einfach nichts damit anfangen.
Sie hat gemeint (und ich danke ihr für die Ehrlichkeit), dass sie sehr verletzt ist und dass auf sich bezieht, was ja nicht stimmt, denn ich möchte ja insgesamt keine Kinder.
Den Punkt würde ich verstehen, wenn ich keine Sterilisation machen wollen würde.
Aber es betrifft ja nicht meine Gefühle für sie.

Sie wünscht sich eine Beziehung mit Zukunft und hatte gehofft, dass ich sie so sehr liebe, dass ich doch mit einem Kind einverstanden wäre.
Und sie sieht alle um sich herum, wie sie Beziehung haben und glücklich sind und zusammen wohnen und Kinder bekommen und das möchte sie auch und sie fragt sich, warum sie nicht schon mi 16 den Richtigen kennen gelernt hat, mit dem sie für immer zusammen bleiben kann, mehr will sie ja gar nicht.

Nun weiß ich nur leider echt nicht, was am besten ist.
Sie sagt, sie möchte keine jetzt funktionierende Beziehung kaputt machen.
Aber wie soll das denn weitergehen? Ich weiß, dass es weh tun wird, sollte die Beziehung auseinandergehen, aber ich möchte auch nicht derjenige sein, dem sie in 10 Jahren die Schuld gibt, weil auf Kinder verzichtet hat.
Wäre es sinnvoll, einfach auseinander zu leben oder soll ich in den schmerzhaften Apfel beißen und lieber Schluß machen? Dann kann sie zumindest sofort anfangen, den Richtigen zu suchen
Sie wird nicht Schluß machen, da steht sie viel zu wenig für sich selbst ein, was ich versuche, ihr mehr und mehr beizubringen. Wahrscheinlich wäre das noch das Beste, auch wenn es trotzdem weh tun würde. Aber das wird nicht passieren.

Was kann oder soll ich tun?

Vielen Dank an Jeden, der bis hierher gelesen hat.
 

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Top 3 Antworten

18. April 2017 um 9:47
In Antwort auf athansie

Hallo zusammen,

ich lese dieses Forum schon eine Weile, finde es ganz gut. Hier scheint der Anteil an mitfühlenden Menschen doch etwas höher zu sein als in anderen Foren, wo man doch sehr schnell verurteilt wird.

Jetzt muss ich allerdings auch selbst mal etwas loswerden, wo ich nicht weiß, wie ich mich verhalten soll.

Bin männlich und seit drei Jahren in festen Händen.
Ich bin 32, meine Freundin ist 25.
Als wir zusammen gekommen sind, habe ich von Anfang an klar gemacht, dass ich keine Kinder möchte und eigentlich auch nicht heiraten möchte. Ich brauche diesen Schein nicht, um glücklich zu sein.
Irgendwie hatte ich allerdings das Gefühl, dass sie das entweder nicht wahrhaben will oder einfach verdrängt.
Ich möchte auch so sehr keine Kinder, dass ich eine Vasektomie machen möchte, was ich ihr auch vor ca. 2 Monaten gesagt habe.
Daraufhin war natürlich erstmal Katastrophe und viel weinen und Schmerz.
Ich habe immer wieder versucht, mit ihr zu reden und eine Lösung zu finden, was ja höchstwahrscheinlich Trennung bedeutet.
Aber ich möchte einfach kein Kind, ich kann einfach nichts damit anfangen.
Sie hat gemeint (und ich danke ihr für die Ehrlichkeit), dass sie sehr verletzt ist und dass auf sich bezieht, was ja nicht stimmt, denn ich möchte ja insgesamt keine Kinder.
Den Punkt würde ich verstehen, wenn ich keine Sterilisation machen wollen würde.
Aber es betrifft ja nicht meine Gefühle für sie.

Sie wünscht sich eine Beziehung mit Zukunft und hatte gehofft, dass ich sie so sehr liebe, dass ich doch mit einem Kind einverstanden wäre.
Und sie sieht alle um sich herum, wie sie Beziehung haben und glücklich sind und zusammen wohnen und Kinder bekommen und das möchte sie auch und sie fragt sich, warum sie nicht schon mi 16 den Richtigen kennen gelernt hat, mit dem sie für immer zusammen bleiben kann, mehr will sie ja gar nicht.

Nun weiß ich nur leider echt nicht, was am besten ist.
Sie sagt, sie möchte keine jetzt funktionierende Beziehung kaputt machen.
Aber wie soll das denn weitergehen? Ich weiß, dass es weh tun wird, sollte die Beziehung auseinandergehen, aber ich möchte auch nicht derjenige sein, dem sie in 10 Jahren die Schuld gibt, weil auf Kinder verzichtet hat.
Wäre es sinnvoll, einfach auseinander zu leben oder soll ich in den schmerzhaften Apfel beißen und lieber Schluß machen? Dann kann sie zumindest sofort anfangen, den Richtigen zu suchen
Sie wird nicht Schluß machen, da steht sie viel zu wenig für sich selbst ein, was ich versuche, ihr mehr und mehr beizubringen. Wahrscheinlich wäre das noch das Beste, auch wenn es trotzdem weh tun würde. Aber das wird nicht passieren.

Was kann oder soll ich tun?

Vielen Dank an Jeden, der bis hierher gelesen hat.
 

Ich denke bei so entscheidenden Unterschieden hat die Beziehung tatsächlich keine Chance.

bei Kindern gibt es keinen Kompromiss, entweder man will sie oder eben nicht.

deine Freundin würde auch weiterhin hoffen, dass du dich irgendwann unentschiedenste.

wenn sie unbedingt Kinder will, du aber jetzt uns in Zukunft definitiv nicht, dann ist eine Trennung leider unausweichlich 

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18. April 2017 um 11:15

Bei euch gibt es wohl keinen Kompromiss. Sie will Kinder, du nicht. Und niemand sollte auf Kinder verzichten müssen, da diese meist ein Herzenswunsch sind.

Du schreibst, dass du gern eine Vasektomie machen lassen würdest. Ich finde die Idee gut und konsequent. Mach das! Nimm die Verhütung selbst in die Hand. 

An an deiner Stelle würde ich mich nicht trennen, zumindest nicht von mir aus. Du musst aber mit deiner Freundin fair und ehrlich reden. Und ziehe die Vasektomie durch. Wenn du den Schritt gegangen bist, dann wird deiner Freundin auch klar, dass es kein "vielleicht" oder "später" geben wird. Es macht ihr unmissverständlich klar, dass du deine Meinung nicht mehr änderst. Und dann kann sie selbst entscheiden, dann, wenn die Fakten auch körperlich (Vasektomie) auf dem Tisch liegen, ob sie sich trennen will oder nicht. Sie ist eine erwachsene und mündige Person und kann - UND SOLLTE - das selbst entscheiden. Das musst du ihr nicht abnehmen. Und wenn sie sich dann nicht selbst von dir trennt, dann scheint ihr Kinderwunsch doch nicht so groß zu sein oder sie ist psychisch-emotional nicht in der Lage solche Entscheidungen (Trennung) zu treffen, dann ist sie aber auch nicht reif Kinder zu erziehen. Überlasse also ihr die Entscheidung.

Weh tun wird das alles so oder so. Davor kannst du sie nicht schützen, weder bei einer Vasektomie noch bei einer Trennung. Aber du kannst es ihr leichter machen, indem du ihr die Hoffnung nimmst. Da Hoffnung immer bis zum Schluss bleibt, hilft nur eine Vasektomie, um ihr die Augen zu öffnen. Aber die möchtest du ja eh gern machen lassen.

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18. April 2017 um 12:41
In Antwort auf athansie

Sie hat gesagt, dass sie bei ihren letzten  Trennungen wochenlang nicht aus dem Haus gegangen ist und nur geweint hat und es ewig gedauert hat, bis sie mal wieder vor die Tür ist. Und dass sie das nicht noch einmal durchmachen möchte.
Am liebsten hätte sie ihren Traummann ja schon mit 16 gefunden und wahre Liebe bis ans Ende aller Tage.....

Sie tut sich auch sehr schwer, überhaupt Leute kennenzulernen und hat leider auch wenige bis gar keine Freunde.

 

"Am liebsten hätte sie ihren Traummann ja schon mit 16 gefunden und wahre Liebe bis ans Ende aller Tage....."

du bist also ihr retter und märchenprinz... super!

und offenbar hat sie mit 16 ihre persönlichkeitsentwicklung abgeschlossen... da würde ich ja vor gemeinsamen kindern abraten, selbst wenn du welche haben wollen würdest! 

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18. April 2017 um 9:47
In Antwort auf athansie

Hallo zusammen,

ich lese dieses Forum schon eine Weile, finde es ganz gut. Hier scheint der Anteil an mitfühlenden Menschen doch etwas höher zu sein als in anderen Foren, wo man doch sehr schnell verurteilt wird.

Jetzt muss ich allerdings auch selbst mal etwas loswerden, wo ich nicht weiß, wie ich mich verhalten soll.

Bin männlich und seit drei Jahren in festen Händen.
Ich bin 32, meine Freundin ist 25.
Als wir zusammen gekommen sind, habe ich von Anfang an klar gemacht, dass ich keine Kinder möchte und eigentlich auch nicht heiraten möchte. Ich brauche diesen Schein nicht, um glücklich zu sein.
Irgendwie hatte ich allerdings das Gefühl, dass sie das entweder nicht wahrhaben will oder einfach verdrängt.
Ich möchte auch so sehr keine Kinder, dass ich eine Vasektomie machen möchte, was ich ihr auch vor ca. 2 Monaten gesagt habe.
Daraufhin war natürlich erstmal Katastrophe und viel weinen und Schmerz.
Ich habe immer wieder versucht, mit ihr zu reden und eine Lösung zu finden, was ja höchstwahrscheinlich Trennung bedeutet.
Aber ich möchte einfach kein Kind, ich kann einfach nichts damit anfangen.
Sie hat gemeint (und ich danke ihr für die Ehrlichkeit), dass sie sehr verletzt ist und dass auf sich bezieht, was ja nicht stimmt, denn ich möchte ja insgesamt keine Kinder.
Den Punkt würde ich verstehen, wenn ich keine Sterilisation machen wollen würde.
Aber es betrifft ja nicht meine Gefühle für sie.

Sie wünscht sich eine Beziehung mit Zukunft und hatte gehofft, dass ich sie so sehr liebe, dass ich doch mit einem Kind einverstanden wäre.
Und sie sieht alle um sich herum, wie sie Beziehung haben und glücklich sind und zusammen wohnen und Kinder bekommen und das möchte sie auch und sie fragt sich, warum sie nicht schon mi 16 den Richtigen kennen gelernt hat, mit dem sie für immer zusammen bleiben kann, mehr will sie ja gar nicht.

Nun weiß ich nur leider echt nicht, was am besten ist.
Sie sagt, sie möchte keine jetzt funktionierende Beziehung kaputt machen.
Aber wie soll das denn weitergehen? Ich weiß, dass es weh tun wird, sollte die Beziehung auseinandergehen, aber ich möchte auch nicht derjenige sein, dem sie in 10 Jahren die Schuld gibt, weil auf Kinder verzichtet hat.
Wäre es sinnvoll, einfach auseinander zu leben oder soll ich in den schmerzhaften Apfel beißen und lieber Schluß machen? Dann kann sie zumindest sofort anfangen, den Richtigen zu suchen
Sie wird nicht Schluß machen, da steht sie viel zu wenig für sich selbst ein, was ich versuche, ihr mehr und mehr beizubringen. Wahrscheinlich wäre das noch das Beste, auch wenn es trotzdem weh tun würde. Aber das wird nicht passieren.

Was kann oder soll ich tun?

Vielen Dank an Jeden, der bis hierher gelesen hat.
 

Ich denke bei so entscheidenden Unterschieden hat die Beziehung tatsächlich keine Chance.

bei Kindern gibt es keinen Kompromiss, entweder man will sie oder eben nicht.

deine Freundin würde auch weiterhin hoffen, dass du dich irgendwann unentschiedenste.

wenn sie unbedingt Kinder will, du aber jetzt uns in Zukunft definitiv nicht, dann ist eine Trennung leider unausweichlich 

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18. April 2017 um 10:03

Ja, das ist eine so fundamentale Beziehungsfrage in der es auch keinen Kompromiss gibt dass ich keinen anderen Weg als eine Trennung wüsste.

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18. April 2017 um 10:30


Aber was wäre dann die beste Vorgehensweise, da ich ihr natürlich nicht weh tun möchte
Bzw. wie kann ich sie unterstützen, dass sie zu sich selbst steht?
Bitte nicht missverstehen, ich empfinde wirklich viel für sie und es würde mir weh tun, allerdings wäre es mir lieber, wenn ich es schaffen könnte, ihr nicht weh zu tun oder dass sie soweit ist, dass für sich selbst zu sehen. Dann wüsste ich auch, dass sie zumindest nicht zugrunde geht.

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18. April 2017 um 10:39

Muss es denn immer gleich große Liebe oder gar nichts sein?
Gibt doch auch verschiedene Abstufungen und Arten von Liebe, oder nicht?
Oder muss über normales Maß hinaus wichtig sein gleich große Liebe sein?
Also mein bester Freund ist mir auch so wichtig, dass ich nachts aufstehe und 400 km fahre und der ist bestimmt nicht meine große Liebe
Sie ist mit halt einfach wichtiger als andere Frauen.

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18. April 2017 um 10:52
In Antwort auf athansie

Muss es denn immer gleich große Liebe oder gar nichts sein?
Gibt doch auch verschiedene Abstufungen und Arten von Liebe, oder nicht?
Oder muss über normales Maß hinaus wichtig sein gleich große Liebe sein?
Also mein bester Freund ist mir auch so wichtig, dass ich nachts aufstehe und 400 km fahre und der ist bestimmt nicht meine große Liebe
Sie ist mit halt einfach wichtiger als andere Frauen.

Du solltest dich auf jeden Fall von ihr trennen und ihr damit die Möglichkeit geben, dass sie einen Mann trifft, für den sie DIE Frau ist und mit dem sie ihren Kinderwunsch erfüllen kann. Alles andere wäre egoistisch und unfair.
Ich finde auch nicht, dass du schreibst wie ein Mann der eine Frau als Frau liebt (große Liebe hin oder her) sondern klingt eher nach starken freundschaftlichen Gefühlen.
Sei einfach ehrlich zu ihr. Das hilft oft mehr als um den heißen Brei zu reden.
Natürlich wird es ihr weh tun aber letztendlich wirds besser für sie sein.

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18. April 2017 um 10:54

Natürlich tut Trennung weh. Was willst du da schmerzlos machen... 
Sie hat es aber verdient, das du einen klaren Strich ziehst und sie freigibst so dass sie die Chance hat den Vater ihrer Kinder kennen zu lernen.
Und so wie du redest wirst du eh nicht lange trauern...

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18. April 2017 um 10:57

Sieht ganz stark nach unüberbrückbaren Differenzen aus.

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18. April 2017 um 11:04

Trenn dich und bitte auch früh genug, das sie noch Zeit hat einen anderen Partner zu finden, der Kinder will. Ich kenne genug Beziehungen, die viel zu spät auseinandergegangen sind oder gar nicht und was da an Hass und Vorwürfen und Manipulationsversuchen vorherrscht ist einfach nur noch schrecklich.

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18. April 2017 um 11:15

Bei euch gibt es wohl keinen Kompromiss. Sie will Kinder, du nicht. Und niemand sollte auf Kinder verzichten müssen, da diese meist ein Herzenswunsch sind.

Du schreibst, dass du gern eine Vasektomie machen lassen würdest. Ich finde die Idee gut und konsequent. Mach das! Nimm die Verhütung selbst in die Hand. 

An an deiner Stelle würde ich mich nicht trennen, zumindest nicht von mir aus. Du musst aber mit deiner Freundin fair und ehrlich reden. Und ziehe die Vasektomie durch. Wenn du den Schritt gegangen bist, dann wird deiner Freundin auch klar, dass es kein "vielleicht" oder "später" geben wird. Es macht ihr unmissverständlich klar, dass du deine Meinung nicht mehr änderst. Und dann kann sie selbst entscheiden, dann, wenn die Fakten auch körperlich (Vasektomie) auf dem Tisch liegen, ob sie sich trennen will oder nicht. Sie ist eine erwachsene und mündige Person und kann - UND SOLLTE - das selbst entscheiden. Das musst du ihr nicht abnehmen. Und wenn sie sich dann nicht selbst von dir trennt, dann scheint ihr Kinderwunsch doch nicht so groß zu sein oder sie ist psychisch-emotional nicht in der Lage solche Entscheidungen (Trennung) zu treffen, dann ist sie aber auch nicht reif Kinder zu erziehen. Überlasse also ihr die Entscheidung.

Weh tun wird das alles so oder so. Davor kannst du sie nicht schützen, weder bei einer Vasektomie noch bei einer Trennung. Aber du kannst es ihr leichter machen, indem du ihr die Hoffnung nimmst. Da Hoffnung immer bis zum Schluss bleibt, hilft nur eine Vasektomie, um ihr die Augen zu öffnen. Aber die möchtest du ja eh gern machen lassen.

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18. April 2017 um 11:17

Vielen Dank schon mal für die konstruktiven Antworten.
Ich habe Klartext mir ihr gesprochen und gesagt, dass es meiner Meinung nach mehr Sinn machen würde, es zu beenden, damit sie Jemanden finden kann, der besser für sie ist und den sie verdient hat und dass sie das momentan nicht verdient hat (womit sie schon mal der gleichen Meinung ist, dass sie das nicht verdient hat). Trotzdem sagt sie, Schluß zu  machen, würde sie zerbrechen und sie möchte keine jetzt (noch) funktionierende Beziehung beenden.
Sollte ich trotzdem einfach Schluß machen und sie stehen lassen? Das kommt mir doch sehr verletzend vor.
Und trauern tue ich jetzt schon

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18. April 2017 um 11:25

Es ist eben keine funktionierende Beziehung. Das Kinderthema und der damit verbundenen Verzicht eines von euch wird immer trennend zwischen euch stehen.
Liebe alleine reicht eben nicht für eine Beziehung, kompatible Lebenspläne gehören auch dazu.

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18. April 2017 um 11:55
In Antwort auf athansie

Vielen Dank schon mal für die konstruktiven Antworten.
Ich habe Klartext mir ihr gesprochen und gesagt, dass es meiner Meinung nach mehr Sinn machen würde, es zu beenden, damit sie Jemanden finden kann, der besser für sie ist und den sie verdient hat und dass sie das momentan nicht verdient hat (womit sie schon mal der gleichen Meinung ist, dass sie das nicht verdient hat). Trotzdem sagt sie, Schluß zu  machen, würde sie zerbrechen und sie möchte keine jetzt (noch) funktionierende Beziehung beenden.
Sollte ich trotzdem einfach Schluß machen und sie stehen lassen? Das kommt mir doch sehr verletzend vor.
Und trauern tue ich jetzt schon

Ich schrieb oben bereits, dass ich NICHT Schluss machen würde. Deine Freindin ist erwachsen und mündig und sollte das selbst tun. Und das wird sie, wenn der Kinderwunsch richtig aktuell und riesig wird, du aber deine Vasektomie bereits durchgezogen hast, sodass in ihr jegliche Hoffnung auf ein Kind mit dir stirbt. Noch ist sie nicht bereit dazu. Das muss sie auch nicht, denn sie ist erst 25 und nicht 38. Trennungen brauchen Zeit, die sollte man nicht überstürzen. 

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18. April 2017 um 12:06
In Antwort auf athansie


Aber was wäre dann die beste Vorgehensweise, da ich ihr natürlich nicht weh tun möchte
Bzw. wie kann ich sie unterstützen, dass sie zu sich selbst steht?
Bitte nicht missverstehen, ich empfinde wirklich viel für sie und es würde mir weh tun, allerdings wäre es mir lieber, wenn ich es schaffen könnte, ihr nicht weh zu tun oder dass sie soweit ist, dass für sich selbst zu sehen. Dann wüsste ich auch, dass sie zumindest nicht zugrunde geht.

sorry, aber dafür, dass menschen lebensfähig werden, und für sich selbst entscheidungen treffen können, sind die eltern verantwortlich... und nicht die partner!

du hörst dich an, als wärst du ihr vater, und nicht ihr freund.
bist du aber nicht!

warum, meinst du, kann sie mit 25 denn nicht für sich selber sorgen? klar tut das weh, wenn ein lang gehegter traum zu zerplatzen droht (mit dir zusammen eine familie zu gründen), aber deswegen muss sie ja noch lange nicht "zugrunde gehen"! 

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18. April 2017 um 12:08
In Antwort auf athansie

Hallo zusammen,

ich lese dieses Forum schon eine Weile, finde es ganz gut. Hier scheint der Anteil an mitfühlenden Menschen doch etwas höher zu sein als in anderen Foren, wo man doch sehr schnell verurteilt wird.

Jetzt muss ich allerdings auch selbst mal etwas loswerden, wo ich nicht weiß, wie ich mich verhalten soll.

Bin männlich und seit drei Jahren in festen Händen.
Ich bin 32, meine Freundin ist 25.
Als wir zusammen gekommen sind, habe ich von Anfang an klar gemacht, dass ich keine Kinder möchte und eigentlich auch nicht heiraten möchte. Ich brauche diesen Schein nicht, um glücklich zu sein.
Irgendwie hatte ich allerdings das Gefühl, dass sie das entweder nicht wahrhaben will oder einfach verdrängt.
Ich möchte auch so sehr keine Kinder, dass ich eine Vasektomie machen möchte, was ich ihr auch vor ca. 2 Monaten gesagt habe.
Daraufhin war natürlich erstmal Katastrophe und viel weinen und Schmerz.
Ich habe immer wieder versucht, mit ihr zu reden und eine Lösung zu finden, was ja höchstwahrscheinlich Trennung bedeutet.
Aber ich möchte einfach kein Kind, ich kann einfach nichts damit anfangen.
Sie hat gemeint (und ich danke ihr für die Ehrlichkeit), dass sie sehr verletzt ist und dass auf sich bezieht, was ja nicht stimmt, denn ich möchte ja insgesamt keine Kinder.
Den Punkt würde ich verstehen, wenn ich keine Sterilisation machen wollen würde.
Aber es betrifft ja nicht meine Gefühle für sie.

Sie wünscht sich eine Beziehung mit Zukunft und hatte gehofft, dass ich sie so sehr liebe, dass ich doch mit einem Kind einverstanden wäre.
Und sie sieht alle um sich herum, wie sie Beziehung haben und glücklich sind und zusammen wohnen und Kinder bekommen und das möchte sie auch und sie fragt sich, warum sie nicht schon mi 16 den Richtigen kennen gelernt hat, mit dem sie für immer zusammen bleiben kann, mehr will sie ja gar nicht.

Nun weiß ich nur leider echt nicht, was am besten ist.
Sie sagt, sie möchte keine jetzt funktionierende Beziehung kaputt machen.
Aber wie soll das denn weitergehen? Ich weiß, dass es weh tun wird, sollte die Beziehung auseinandergehen, aber ich möchte auch nicht derjenige sein, dem sie in 10 Jahren die Schuld gibt, weil auf Kinder verzichtet hat.
Wäre es sinnvoll, einfach auseinander zu leben oder soll ich in den schmerzhaften Apfel beißen und lieber Schluß machen? Dann kann sie zumindest sofort anfangen, den Richtigen zu suchen
Sie wird nicht Schluß machen, da steht sie viel zu wenig für sich selbst ein, was ich versuche, ihr mehr und mehr beizubringen. Wahrscheinlich wäre das noch das Beste, auch wenn es trotzdem weh tun würde. Aber das wird nicht passieren.

Was kann oder soll ich tun?

Vielen Dank an Jeden, der bis hierher gelesen hat.
 

Da kannst du nicht viel tun. Bei Kindern kann man keinen Kompromiss machen. Ich rate euch zur trennung.

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18. April 2017 um 12:14

Ich sags dir, du willst auf keinen Fall enden, wie meine angeheiratete Tante und ihr Mann, die ihn permanent anschreit, dass er an ihrem Unglück schuld ist, weil er keine Kinder wollte. Du kannst dir wahrscheinlich vorstellen, wieviel " Spaß" Familienfeste machen, wenn sie dabei sind...

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18. April 2017 um 12:16
In Antwort auf fusselbine1

Ich schrieb oben bereits, dass ich NICHT Schluss machen würde. Deine Freindin ist erwachsen und mündig und sollte das selbst tun. Und das wird sie, wenn der Kinderwunsch richtig aktuell und riesig wird, du aber deine Vasektomie bereits durchgezogen hast, sodass in ihr jegliche Hoffnung auf ein Kind mit dir stirbt. Noch ist sie nicht bereit dazu. Das muss sie auch nicht, denn sie ist erst 25 und nicht 38. Trennungen brauchen Zeit, die sollte man nicht überstürzen. 

Und wer sagt dir, das sie sich wirklich trennt? In meinem Bekanntenkreis muss ich viel eher erleben, das die Frauen sich eben nicht trennen, weil sie hoffen, er ändert seine Meinung noch, evtl in 2 Jahren, in 5 Jahren, in 10 Jahren und dann sind sie 40 und es ist zu spät und dann werden die Männer angeschrien. Auch eine Vasektomie ist kein Garant für eine Trennung ihrerseits, die könnte man ja rückgängig machen...

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18. April 2017 um 12:26
In Antwort auf derspieltdochblos

sorry, aber dafür, dass menschen lebensfähig werden, und für sich selbst entscheidungen treffen können, sind die eltern verantwortlich... und nicht die partner!

du hörst dich an, als wärst du ihr vater, und nicht ihr freund.
bist du aber nicht!

warum, meinst du, kann sie mit 25 denn nicht für sich selber sorgen? klar tut das weh, wenn ein lang gehegter traum zu zerplatzen droht (mit dir zusammen eine familie zu gründen), aber deswegen muss sie ja noch lange nicht "zugrunde gehen"! 

Sie hat gesagt, dass sie bei ihren letzten  Trennungen wochenlang nicht aus dem Haus gegangen ist und nur geweint hat und es ewig gedauert hat, bis sie mal wieder vor die Tür ist. Und dass sie das nicht noch einmal durchmachen möchte.
Am liebsten hätte sie ihren Traummann ja schon mit 16 gefunden und wahre Liebe bis ans Ende aller Tage.....

Sie tut sich auch sehr schwer, überhaupt Leute kennenzulernen und hat leider auch wenige bis gar keine Freunde.

 

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18. April 2017 um 12:32

Nicht zu 100%, leider. Ich hab mich da ausführlich erkundigt, weil mein Mann und ich auch keine Kinder wollen, aber es kann vorkommen, das der Mann trotz Vasektomie zeugungsfähig bleibt oder wieder wird. Gänzlich ausschließen kann man das fast nur, wenn man jedes halbe Jahr ein Spermiogramm machen lässt und selbst da kann dazwischen was passieren. Natürlich ist mann aber trotzdem besser vor "Pillenhoppalas" geschützt

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18. April 2017 um 12:33
In Antwort auf athansie

Vielen Dank schon mal für die konstruktiven Antworten.
Ich habe Klartext mir ihr gesprochen und gesagt, dass es meiner Meinung nach mehr Sinn machen würde, es zu beenden, damit sie Jemanden finden kann, der besser für sie ist und den sie verdient hat und dass sie das momentan nicht verdient hat (womit sie schon mal der gleichen Meinung ist, dass sie das nicht verdient hat). Trotzdem sagt sie, Schluß zu  machen, würde sie zerbrechen und sie möchte keine jetzt (noch) funktionierende Beziehung beenden.
Sollte ich trotzdem einfach Schluß machen und sie stehen lassen? Das kommt mir doch sehr verletzend vor.
Und trauern tue ich jetzt schon

"... und dass sie das momentan nicht verdient hat"

sorry, aber das ist in fast allen lebenslagen ein selten dämlicher spruch, bei dem mir regelmäßig das messer in der tasche aufgeht... menschen, die diesen spruch regelmäßig anbringen, egal auf was er sich bezieht, würde ich meiden wie die pest!

womit hat sie denn ihrer meinung nach "verdient", dass du ihr ein kind machst, und 20-25 jahre deines leben dafür sorgst???

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