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Sie hat einen anderen und sagt, sie braucht Zeit... und ich gehe kaputt dabei. [viel Text]

26. September um 18:43
In Antwort auf jasmin7190

Krise??
seine Frau bescheißt ihn seit ewiger Zeit !!!

und sogar jetzt in der "Krise" ist sie bei dem Typ

... kognitive Schwäche? 

Lies noch mal, worauf ich geantwortet hatte. 

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8. September um 18:10

Ich finde es fast gruselig, wie sehr Du Dich verbiegst.
Du bist völlig von Angst regiert, lässt sie den anderen auf Herz und Nieren testen, damit sie sich dann frei entscheiden kann.

Sie muss doch Null Angst haben, Dich zu verlieren.
Du machst Dich klein und damit völlig unattraktiv.

Ich würde ihr ganz klare Grenzen setzen, weil es DICH verletzt:
- kein Geschreibe in Deiner Anwesenheit
- sie hat im Ehebett nichts mehr zu suchen
- kein Treffen mit ihm

Warum sind IHRE Gefühle wichtiger als DEINE?
Warum machst Du das mit?
Glaubst Du wirklich , dass sie eher bleibt, wenn Du ihr so umfänglichen Kontakt zu ihm gestattest?
Grundsätzlich kannst Du ihr natürlich nichts verbieten, aber wenn sie Deine Grenzen überschreitet, musst DU Schluss machen.
Dreh den Spiess um. SIE muss Angst haben, dass sie DICH verliert.

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26. September um 19:40
In Antwort auf mandarina235

Na, das hörte sich so nach "endlich!"  an, als sei das überfällig.

"Die ersten klaren Worte"
"tatsächlich eine Entscheidung treffen"

Hier tönen ja etliche User sogar bei einer Krise dreißig Ehejahren rum: 
"Trenn Dich sofort! - Lauf!"

 

Ich habe mich nur darüber positiv geäußert, das er es geschafft hat eine Entscheidung zu treffen. Er ist in vieler Hinsicht sehr unentschlossen und somit ist seine getroffe Entscheidung ein erster Schritt in die wohl richtige Richtung.

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26. September um 20:44
In Antwort auf mandarina235

Na, das hörte sich so nach "endlich!"  an, als sei das überfällig.

"Die ersten klaren Worte"
"tatsächlich eine Entscheidung treffen"

Hier tönen ja etliche User sogar bei einer Krise dreißig Ehejahren rum: 
"Trenn Dich sofort! - Lauf!"

 

Wenn man um eine Beziehung kämpft ist das toll und legitim. Aber wie sagt man so schön, ein totes Pferd kann man nicht reiten.

Von seiner Frau kommt so wirklich gar nix zurück, keine Gefühle keine Zärtlichkeiten, gar nix.

Warum sollte er sich weiter zum Affen machen, vor allem wenn sie dann auch noch wahrscheinlich ein WE mit ihrer Affäre verbracht hat.
 

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26. September um 20:50
In Antwort auf gefuehlschaos3

Ich habe mich nur darüber positiv geäußert, das er es geschafft hat eine Entscheidung zu treffen. Er ist in vieler Hinsicht sehr unentschlossen und somit ist seine getroffe Entscheidung ein erster Schritt in die wohl richtige Richtung.

okay!  da bin ich Deiner Meinung.
Und ich habe nur angemerkt, dass diese Unentschlossenheit völlig normal ist; dass er sogar ziemlich rasch seine Schlüsse zieht.
 

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27. September um 7:27

Natürlich ist die Unentschlossenheit normal. Daher braucht es hier im Forum auch deutlicher Worte, um klarzumachen, dass Passivität fast immer der falsche Weg ist.

Ich vergleiche solche Partnerschaftskrisen gerne mit potentiell tödlichen Erkrankungen. Es gibt einen Point of No Return, ist dieser überschritten, gibt es keine Rettung mehr. Erfolgt eine konsequente Behandlung rechtzeitig, kann der Patiernt nach einigen Wochen ein evtl genauso unbeschwertes - oder sogar besseres - Leben führen als zuvor. Es gilt bei Krankheiten, wie bei Beziehungen, alles zu verhindern, dass dieser Point of No Return erreicht wird. 

Bei Beziehungen ist das probateste Mittel, den unentschiedenen Partner in den Abgrund der Konsequenzen  blicken zu lassen (den man dummerweise nur erst mal selbst sieht und daher häufig paralysiert ist). Will sich der Partner evtl trennen? Dann soll er/sie einen unangenehmen Vorgeschmack darauf bekommen und mal eine Weile in einem kleinen Hotelzimmer oder Appartement sich an die Realität gwöhnen. Dann soll er/sie sich schon mal gewöhnen, nicht mehr die Kidner um sich zu haben, kein Essen auf dem Tisch zu haben, die Unterhosen selbst zu waschen, usw usw. Kernpunkt ist: Den Partner zum Nachdenken zu bringen und ihm die rosarote Brille absetzen.

JK ist auf dem genau richtigne Weg. Ein paar Wochen zu spät, aber hey, bei eineer sol langen Beziehung ist noch längst nicht alles verloren (falls man mit so einem verlogenen Mensch wie seiner Frau tatsächlich das weitere Leben verbringen will).

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27. September um 10:07
In Antwort auf mandarina235

okay!  da bin ich Deiner Meinung.
Und ich habe nur angemerkt, dass diese Unentschlossenheit völlig normal ist; dass er sogar ziemlich rasch seine Schlüsse zieht.
 

meiner meinung nach lässt er sich schon viel zu lange verar***schen

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27. September um 10:08
In Antwort auf mandarina235

... kognitive Schwäche? 

Lies noch mal, worauf ich geantwortet hatte. 

ja genau auf das

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27. September um 11:10
In Antwort auf jasmin7190

meiner meinung nach lässt er sich schon viel zu lange verar***schen

Aber genau deswegen ist es doch gut, das er jetzt in der Lage ist Entscheidungen zu treffen. Lieber spät als nie...

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27. September um 15:56
In Antwort auf gefuehlschaos3

Aber genau deswegen ist es doch gut, das er jetzt in der Lage ist Entscheidungen zu treffen. Lieber spät als nie...

ja sag ich doch. Mandarina sieht das anders

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30. September um 18:10
In Antwort auf jk1

Wie im oberen Post, ich bin zu 100 % sicher dass diese Übernachtung mit ihm stattgefunden hat. In einer anderen Stadt, im Ausland. 100 %.

Ich hab natürlich auch schon an die Variante gedacht, dass er es nicht ernst meint und sie nur im Bett haben will. Aber alle Signale, die immer noch von seiner Seite aus kommen, sind leider so zu deuten, dass er es ernst meint. Ich glaube, er hätte schon vor 2-3 Wochen abgebrochen, wenn er seine Familie erhalten wollen würde.

jk1, was sind denn das für Signale. Hast du auch schon einmal daran gedacht dass er ihr diese Signale geben muss damit sie bereit ist mit ihm ins Bett zu gehen. Sie wertet diese Signale wohl so dass er die Beziehung zu seiner Freundin aufgeben will. Glaubst du dass er sich wirklich von seiner Freundin und seinem Kind zu Gunsten deiner Frau trennt. Dann eine Frau mit zwei Kindern hat die nicht seine eigenen sind?

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10. Oktober um 20:24

Wie geht es denn gerade weiter?

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12. Oktober um 18:15

und gibts was neues?

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15. Oktober um 8:48

Sie ist vergangenes WE ausgezogen, erstmal in eine Wohnung zur Untermiete. Die Kinder wechseln wir weiterhin halbwöchentlich, ab Dezember dann wochenweise, weil sie dann eine richtige Wohnung hat. 

Ich war beim Anwalt und bin im Bilde darüber, was mich erwartet. 

Sie macht aktuell überhaupt nicht den Eindruck als würde sie irgendwann nochmal in meine Richtung blicken. Aktuell schmerzt das sehr, aber ich weiß dass ich es nicht erzwingen kann. Und ich weiß auch dass es wahrscheinlich besser so ist.

Immerhin kriegen wir es derzeit gut hin, eine gute Kommunikation im Sinne der Kinder aufrecht zu erhalten. 

Ich muss mich jetzt einige Monate sammeln und mein Leben neu definieren. Es wird schwer, aber ich krieg das hin. 

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15. Oktober um 11:22
In Antwort auf jk1

Sie ist vergangenes WE ausgezogen, erstmal in eine Wohnung zur Untermiete. Die Kinder wechseln wir weiterhin halbwöchentlich, ab Dezember dann wochenweise, weil sie dann eine richtige Wohnung hat. 

Ich war beim Anwalt und bin im Bilde darüber, was mich erwartet. 

Sie macht aktuell überhaupt nicht den Eindruck als würde sie irgendwann nochmal in meine Richtung blicken. Aktuell schmerzt das sehr, aber ich weiß dass ich es nicht erzwingen kann. Und ich weiß auch dass es wahrscheinlich besser so ist.

Immerhin kriegen wir es derzeit gut hin, eine gute Kommunikation im Sinne der Kinder aufrecht zu erhalten. 

Ich muss mich jetzt einige Monate sammeln und mein Leben neu definieren. Es wird schwer, aber ich krieg das hin. 

Du schaffst das! Die ersten Entscheidungen sind getroffen, die ersten Konsequenzen sind erfolgt. Wünsche dir für alles das was noch kommt gute Nerven, Durchhaltevermögen und immer einen doch positiven Blick auf deine Zukunft ( auch wenn der sicher im Moment nicht leicht fällt).

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15. Oktober um 11:31
In Antwort auf jk1

Sie ist vergangenes WE ausgezogen, erstmal in eine Wohnung zur Untermiete. Die Kinder wechseln wir weiterhin halbwöchentlich, ab Dezember dann wochenweise, weil sie dann eine richtige Wohnung hat. 

Ich war beim Anwalt und bin im Bilde darüber, was mich erwartet. 

Sie macht aktuell überhaupt nicht den Eindruck als würde sie irgendwann nochmal in meine Richtung blicken. Aktuell schmerzt das sehr, aber ich weiß dass ich es nicht erzwingen kann. Und ich weiß auch dass es wahrscheinlich besser so ist.

Immerhin kriegen wir es derzeit gut hin, eine gute Kommunikation im Sinne der Kinder aufrecht zu erhalten. 

Ich muss mich jetzt einige Monate sammeln und mein Leben neu definieren. Es wird schwer, aber ich krieg das hin. 

Also eine 50: 50 Regelung bezüglich der Kinder? Das finde ich gut.

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15. Oktober um 11:31
In Antwort auf jk1

Sie ist vergangenes WE ausgezogen, erstmal in eine Wohnung zur Untermiete. Die Kinder wechseln wir weiterhin halbwöchentlich, ab Dezember dann wochenweise, weil sie dann eine richtige Wohnung hat. 

Ich war beim Anwalt und bin im Bilde darüber, was mich erwartet. 

Sie macht aktuell überhaupt nicht den Eindruck als würde sie irgendwann nochmal in meine Richtung blicken. Aktuell schmerzt das sehr, aber ich weiß dass ich es nicht erzwingen kann. Und ich weiß auch dass es wahrscheinlich besser so ist.

Immerhin kriegen wir es derzeit gut hin, eine gute Kommunikation im Sinne der Kinder aufrecht zu erhalten. 

Ich muss mich jetzt einige Monate sammeln und mein Leben neu definieren. Es wird schwer, aber ich krieg das hin. 

Also eine 50: 50 Regelung bezüglich der Kinder? Das finde ich gut.

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15. Oktober um 11:50
In Antwort auf jk1

Hallo ihr. Ich versuche, mich kurz zu fassen, auch wenn die Sache ziemlich kompliziert ist. (Spoiler: es wird mich nicht gelingen

Meine Frau und ich sind seit 14 Jahren zusammen, seit 6 Jahren verheiratet. Wir haben zwei Kinder, 8 und 5.

Vor etwa 1,5 Jahren hat sie einen neuen Chef auf Arbeit bekommen. Ein charismatischer Typ, der auf sein Äußeres achtet, nur etwa 3 Jahre älter als sie. Sehr erfolgreich, smart, Anzugträger. Ich merkte sofort, dass sie einen Draht zueinander haben. Schon bald ging es los, dass sie sich über's Handy Nachrichten austauschten. Erst nur alle paar Tage mal, dann immer häufiger. Irgendwann fast täglich. Ich habe das am Rande immer mal mitbekommen, sie hat auch kein Geheimnis draus gemacht, dass sie sich schreiben. Aber immer nur über Nebensächlichkeiten, Musik und Essen und sowas.

Ich habe in den folgenden Monaten immer mal wieder "spaßig" mit kleinen Andeutungen bei ihr geprüft, ob er zu ner echten Gefahr werden könnte. Aber sie hat immer wieder verneint und mir versichert, dass es höchstens ne Freundschaft ist und ich mir keine Sorgen machen soll. Und sie mir ja immer sagen würde, wenn sie mit ihm redet und so lange das so ist, könnte's ja unmöglich was Gefährliches sein. Außerdem hätte er ja einen kleinen Bauch und sowas würde sie überhaupt nicht attraktiv finden. Trotzdem habe ich ihr vor ungefähr einem Jahr mal sehr eindringlich und ernsthaft gesagt, dass ich mir Sorgen mache und dass sie mir bitte sofort sagen soll, wenn zwischen uns etwas nicht passt. Und dass ich sofort bereit wäre, etwas zu ändern, wenn sie ein Problem sieht. Aber auch da wieder: Sie sagte, ich würde Gespenster sehen und sie hätte mir schon den Besten und so weiter. Außerdem hat der Typ ja einen kleinen Sohn (heute 2) und eine Freundin und deshalb würde auch von seiner Seite aus eine Affäre üüüberhaupt niemals zur Debatte stehen.

Sie hat mich also beruhigt, immer und immer wieder. Das, und die Tatsache dass der Typ selbst in festen Händen ist und eben den Sohn hat, hat mich dann einigermaßen beruhigt, obwohl ich immer so ein unwohles Gefühl hatte.

Tja, der aufmerksame Leser wird wissen, was als nächstes kommt.

Vor etwa fünf Wochen hat sie mir ihr Handy mit der geöffneten Chat-App gereicht und mich halb vorwurfsvoll angeguckt. Ihr Augen sagten sowas wie "kontrollier mich ruhig, du siehst Gespenster, ich hab nix zu verbergen!". Ich hab schnell geschaltet, die App geschlossen und nach ner anderen Chat-App gesucht, diese geöffnet und ZACK... mein Leben stellt sich binnen einer Sekunde auf den Kopf. Ich klicke die Unterhaltung mit ihm an, sehe lauter Herzen und... dann sieht sie mir an, was da vor sich geht und nimmt mir das Handy aus der Hand. Ich stell sie zur Rede und sie bricht in Tränen aus. Sagt, sie hätte es mir bald gesagt und es tue ihr so leid, dass ich es so erfahren muss...

Bisher passiert ist angeblich nur ein Kuss, weitere fünf Wochen zuvor. Ich hatte mich das letzte mal 3 Wochen nach dem Kuss bei ihr nach ihm erkundigt. Hatte sie gefragt, ob es was ernstes ist. Wieder die gleiche Antwort: "nein, nein, kontrollier mich nicht so! Ich erzähl dir doch alles!"...
Ob es wirklich nur ein Kuss war, würde ich gerne glauben, es fällt mir nur so schwer.

Als ich sie nach den Gründen fragte, meinte sie, dass sie seit etwa einem 3/4 Jahr das Gefühl hatte, dass wir uns auseinanderleben würden. Dass wir in verschiedene Richtungen gehen würden. Ich hatte dieses Gefühl überhaupt nicht, und habe es bis heute nicht. Ich war immer der Meinung, dass wir eine sehr stabile und innige Beziehung führen. Dass wir an einem Strang ziehen, was die Vorstellung vom Leben und von der Kindererziehung angeht. Dass wir gemeinsame Interessen haben, aber auch wertvolle Unterschiede. Dass wir uns einfach sehr gut ergänzen, ich als Kopfmensch und sie als Herzmensch. Wir hatten bis zu diesem Vorfall nicht eine einzige ernsthafte Krise in unserer Beziehung. Sicher, es gab auch mal 2-3 Wochen ohne große Leidenschaft oder so, aber ich war der Meinung, dass das normal ist und dass unser Fundament bombenfest steht. Anscheinend habe ich mich getäuscht, und war zu unaufmerksam.

Ein weiterer Grund, den sie angeführt hat, war der Alltagsstress. Sie hat meistens die Kinder abgeholt, meistens eingekauft und die Wäsche gemacht. Ich habe etwas mehr gearbeitet, aber nicht so sehr, dass ich gar keine Hilfe war. Sie sagt außerdem, dass ich ein großartiger Papa bin, der beste, den die Jungs sich wünschen können. Ob das stimmt, sei mal dahingestellt, aber ich gebe mir schon Mühe. Und ob dieser Satz so gut für meine Chancen bei ihr ist, bezweifle ich auch ein wenig...

Was ich einsehe, und was definitiv eine Besonderheit und große Belastung für sie war und ist, sind meine Eltern. Sie wohnen direkt nebenan bei uns und sind unsere Vermieter. Ich wusste schon immer, dass das nicht ideal ist, hab aber (genau wie sie) auch die großen Vorteile gesehen. Die Großeltern für die Enkel gleich nebenan, außerdem das große Haus mit dem großen Garten. Etwas dörflich zwar, dafür sehr behütet und ideal zum Aufwachsen für die Jungs. Die Situation wurde dramatisch verschlimmert, als meine Eltern wegen eines Unglücks in der eigenen Wohnung Anfang diesen Jahres für ein halbes Jahr zu uns ziehen mussten. Diese Zeiten war sehr anstrengend und aufreibend für die ganze Familie, und diese Zeit fällt genau mit der immer intensiveren Annäherung meiner Frau an diesen Typen zusammen...

Sicher, es wäre zu einfach, alles auf diese Sondersituation zu schieben. Und ich bin auch bereit, mich selbst zu hinterfragen. Aber ich glaube schon, dass meine Eltern einen großen Teil ihres "Unwohlseins" ausgemacht haben (und immer noch ausmachen). Sie sagt, sie empfindet eine immer größer werdende Enge, ihr würde die Luft zum Atmen fehlen. Das verstehe ich gut, und dass ich das so lange nicht ernst genug genommen habe, bereue ich sehr.

Andererseits finde ich es so unfassbar schlimm, dass sie nie mit diesen Sorgen und Nöten zu mir gekommen ist. Sie hat zwar immer mal gesagt, dass ihr mein Vater auf die Nerven geht, aber dass es so schlimm ist, dass sie am liebsten ausziehen will, hat sie nie offen angesprochen. Im Gegenteil, sie hat alle weiteren Pläne (Urlaub mit meinen Eltern, Wohnungsausbau) mitgetragen, über viele Jahre hinweg. Wenn sie mich, was man in einer Ehe doch erwarten kann, mal beiseite genommen und in Ruhe angesprochen hätte, hätten wir definitiv eine Lösung gefunden. Ich hätte mich immer für meine Frau entschieden, egal um was es geht. Das tue ich heute noch.

Außerdem hat sie das Thema, dass aus der Freundschaft mit ihrem Kollegen (mittlerweile nicht mehr ihr Chef, sondern nach oben versetzt) immer mehr wurde, ausschließlich mit sich selbst ausgemacht. Ich meine, es kann ja mal passieren, dass man sich aus einer Ehe heraus in einen andern verguckt. Davor ist wahrscheinlich niemand geschützt. Aber wenn ich spüre, dass sowas im Anmarsch ist, und mir wirklich was an meinem Mann und meiner Familie liegt, dann spreche ich das doch an... Das bin ich doch meinem Mann und insbesondere meinen Kindern schuldig.... oder nicht..?

Egal, ist nicht mehr zu ändern.

Jetzt mal zur aktuellen Situation. Die ist nämlich einigermaßen absurd.

Sie sagt, sie wäre sehr unentschlossen. Sie sagt, in ihrem Kopf ist sie sich vollkommen klar, dass sie uns als Familie und mich als Mann nicht aufgeben kann. Weil sie auch weiß, dass es dafür keinen objektiven Grund gibt. Ich habe ihr sofort nach dem die Sache raus kam, in Aussicht gestellt, dass ich bereit bin, alles auf den Tisch zu bringen und anzugehen. Wir können binnen einer Woche in eine Wohnung in einer Stadt ihrer Wahl ziehen, wir können unsere gesamte Familien- und Arbeitsorganisation neu angehen, wir können alles tun. Ich liebe sie nach wie vor sehr, und will sie und natürlich meine Kinder niemals hergeben. Schon beim Gedanken an ein Wechselmodell oder sowas wird mir speiübel...

Aber sie sagt eben, ihr Herz wäre verwirrt. Ihr Herz zieht sie zum anderen. Sie sagt auch, dass ihr vollkommen klar ist, dass sie nur die angenehmen Seiten von ihm kennt. Sie hat sogar schon mal gesagt, dass sie nicht glaubt, dass es auf Dauer mit ihm funktionieren würde. Aber sie könne ihr Herz eben nicht ignorieren. Ein bisschen verstehen kann ich das sogar...

Sie hat mich also um Zeit gebeten. Sie könne nicht sagen, wie lange es dauern würde, aber sie wäre sich sicher, dass ihr jetzt nur Zeit helfen kann. Und dass sie Angst hat, dass sie eine vorschnelle und falsche Entscheidung trifft, wenn ich ihr Druck mache.

Ich habe am Anfang lange geschwankt und überlegt, was ich jetzt tun soll. Soll ich Druck ausüben und ihr hart vor Augen führen, was sie verlieren kann? Soll ich ihr Ultimaten setzen? Die Kinder ins Boot holen, damit sie sieht, wie sie leiden? Sie zwingen, den Kontakt zu ihm abzubrechen?

Ich habe, auch weil ich solche Angst davor hab, dass die Kinder ein Trauma davontragen, mich dagegen entschieden. Ich habe mich dafür entschieden, ihrem Wunsch zu entsprechen. Ich gebe ihr also Zeit. Wir leben weiter unser Leben, haben den Kindern nix gesagt, und tun so, als wäre alles wie immer. Sie trifft sich ab und zu mit ihm, tagsüber, in meinem Wissen. Sie sagt, sie muss ihn treffen und zu begreifen, was sie wirklich will. Einzige Vereinbarung ist, dass es nicht körperlich werden darf. Ich leide natürlich sehr, gerade in diesen Stunden, aber auch sonst. Ich schlafe im Keller, sie nach wie vor in unserem Bett.

Warum mache ich das überhaupt mit? Nun, ab und zu gibt es gute Tage, an denen wir uns mehrfach umarmen. Dann spüre ich auch, dass sie auch etwas spürt dabei. Dass ich ihr nicht egal bin, dass zumindest ein Rest der Basis zwischen uns noch da ist. Sie stellt mir auch ab und zu in Aussicht, dass sie sich eine Zukunft mit mir und den Kindern auf jeden Fall vorstellen kann. Und dass sie auch voll mitziehen wird, wenn diese Sache durchgestanden ist. Manchmal hab ich richtig Hoffnung.

Aber dann schreibt sie wieder mit ihm. Unendlich viel. Abends manchmal stundenlang. Ich weiß nicht worüber man so lang schreiben kann. Ich habe sie gebeten, das mir zuliebe wenigstens in meinem Beisein zu lassen... aber sie sagt, sie könne nicht anders und ich solle ihr keinen Druck machen... immer und immer wieder dieses Totschlagargument... bloß kein Druck. Sie sagt, sie weiß, dass das sehr schwer ist für mich, und dass sie mich andersrum schon längst rausgeworfen hätte, aber sie könne nun mal nicht anders. Wenn sie nicht mit ihm kommuniziert, wird sie unglücklich, sagt sie.

Ich versuche ihr manchmal klarzumachen, dass sie einer Illusion hinterher rennt. Dass dieses viele Geschreibe nicht das reale Leben ist. Aber sie ist süchtig danach. Manchmal geht sie abends auch noch ne Stunde mit ihm telefonieren, draußen beim Spazieren. Sie sagt es mir knapp und ist dann weg.

Ich sitze dann im Haus und bringe die Kinder ins Bett und frage mich, warum ich das eigentlich mit mache. Und ob sie mich von vorn bis hinten verarscht...
Aber dann gibt es immer wieder diese Momente, in denen ich spüre, dass sie mich nicht loslassen kann. Dass sie zweifelt. Dass es noch Hoffnung gibt. Und daran klammere ich mich so fest. Und ertrage dann so einiges...

Mir geht es sehr schlecht, ihr geht es augenscheinlich deutlich besser. Sie ist auch manchmal nachdenklich und so, aber ich habe das Gefühl, sie genießt, dass ich einigermaßen still halte und sie gleichzeitig relativ frei ist, was den Typen angeht. Mich macht das wahnsinnig und wütend, aber ich beiße mir auf die Zunge...

Ich hänge wirklich extrem an ihr und meiner Familie. Ich will alles dafür tun, um das zu erhalten. Ich bin auch fest davon überzeugt, dass sie zur Zeit nicht sie selbst ist, und dass sie es eines Tages bitter bereuen würde, wenn sie uns jetzt verlässt. Davor will ich sie und uns bewahren. Ich bin auch ein Stück weit fatalistisch: Ich sage mir, ich will sie unbedingt erhalten, und wenn das nicht gelingt, dann wird sowieso alles schrecklich und dann sind paar Wochen/Monate Quälerei, die ich derzeit ertrage, im Großen und Ganzen auch nicht mehr so wild...

Wir waren schon bei der Paartherapie (sie war auch relativ bereitwillig, mitzukommen) und haben bald unseren nächsten Termin. Die erste Sitzung war gut, wenn auch noch relativ oberflächlich. Die Therapeuthin hat angeregt, dass wir mal zu zweit verreisen, uns eine Weile lang nur auf uns konzentrieren. Das wollte sie überhaupt nicht, sie glaubt, man könne "Nähe nicht durch Nähe erzeugen." Dann hat die Therapeuthin alternativ vorgeschlagen, dass sie mal alleine ne Woche verreist, um in sich zu gehen. Das konnte sie sich schon eher vorstellen, ich unterstütze sie auch sehr bei dieser Idee, aber so richtig will sie es nicht. Ich frage sie immer mal wieder, ob sie vielleicht bald sowas machen will, ob sie ein schönes Hotel suchen will. Aber sie wirkt da relativ halbherzig.

Und so ist meine große Befürchtung, dass dieser komische Wartestatus noch sehr lange Bestand hat. Die Sache ist jetzt 5 Wochen her und gefühlt sind wir keinen einzigen Schritt weitergekommen. Wir haben unseren Alltag, gehen beide arbeiten, kümmern uns um die Jungs. Sie trifft sich ab und zu mit ihm und schreibt sich ständig mit ihm. Nach innen ist schwer zu ertragen, und nach außen auf Dauer die heile Weilt zu spielen, natürlich auch.

Und es ist einfach nicht absehbar, wie sich die Situation ändern soll. Mache ich ihr Druck, schreckt sie sofort zurück und "droht" (unausgesprochen) damit, dass jeglicher Druck sie wegscheuchen würde. Also gebe ich klein bei und spiele mit. Bin der liebe Papa und ihr Mann, ohne ihr irgendwelchen Druck zu machen. Es ist absurd und demütigend, aber ich habe solche Angst... auch davor, irgendwann zu erkennen, dass ich ohne die Frau, die ich so liebe, auf Dauer besser dran bin...

Vielen Dank, dass du tatsächlich bis hier gelesen hast! Ich weiß gar nicht, was ich genau für einen Rat hören will. Vielleicht kennt jemand so eine seltsame "Unentschlossenheits-Situation" ja und kann berichten, was da helfen kann. Danke!

ich werde hier jetzt etwas schreiben was Dir sicher nicht gefällt aber vielleicht hilft. Deine Geschichte kommt mir sehr bekannt vor, ich habe sie nämlich selber schon erlebt. Vor einigen jahren habe ich mich in meinen Kollegen verliebt, wir waren zu dem Zeitpunkt beide verheiratet. Knapp ein Jahr habe wir es unterdrückt, dann ist doch eines tages etwas passiert. Wir hatten ca. 3Monate ien Affäre und wollten zusammen sein. Und hatten auch entschlossen uns von unseren Partern zu trennen. Ich habe dies getan, er brachte es erst nicht übers Herz, sie waren seit 20 jahren verheiratet. Er blieb erst bei ihr, kam dann aber wieder, war hin und her gerissen, das ging nochmal ein paar Monate so. Aber wenn das Herz sagt ich will jemanden, ist es schwer dies abzuschalten. Am Ende hat er sie dann verlassen.
Wir beide sind mitlerweile eine sehr glückliches Ehepaar.
Und sie konnte nach dem ganzen hin und her auch endlich wieder frei atmen, auch wenn das natürlich nicht gleich klappte. Aber lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.

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15. Oktober um 12:52
In Antwort auf gefuehlschaos3

Du schaffst das! Die ersten Entscheidungen sind getroffen, die ersten Konsequenzen sind erfolgt. Wünsche dir für alles das was noch kommt gute Nerven, Durchhaltevermögen und immer einen doch positiven Blick auf deine Zukunft ( auch wenn der sicher im Moment nicht leicht fällt).

Ich danke dir. Optimistisch zu bleiben fällt mir die meiste Zeit enorm schwer, aber es gibt helle Momente. Mit Freunden, aber vor allem mit meinen Kindern. Mein Leben hat einen Sinn und ist noch lange nicht zu Ende, so viel steht fest. Aber der Schmerz wird mich noch eine ganze Weile begleiten. 

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15. Oktober um 12:54
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

Also eine 50: 50 Regelung bezüglich der Kinder? Das finde ich gut.

Ja. Meine Frau ist derzeit sehr kooperativ, was die Kinder angeht. Sie sagt auch dass sie mir immer gestatten wird, auch mal zwei Wochen mit den Kindern in den Urlaub zu fahren oder ähnliches.

Ich hab meine Zweifel, ob dieser gute Wille so anhält. Aber es hilft natürlich enorm, verglichen mit nem fiesen Rosenkrieg. 

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15. Oktober um 12:58
In Antwort auf anjelna

ich werde hier jetzt etwas schreiben was Dir sicher nicht gefällt aber vielleicht hilft. Deine Geschichte kommt mir sehr bekannt vor, ich habe sie nämlich selber schon erlebt. Vor einigen jahren habe ich mich in meinen Kollegen verliebt, wir waren zu dem Zeitpunkt beide verheiratet. Knapp ein Jahr habe wir es unterdrückt, dann ist doch eines tages etwas passiert. Wir hatten ca. 3Monate ien Affäre und wollten zusammen sein. Und hatten auch entschlossen uns von unseren Partern zu trennen. Ich habe dies getan, er brachte es erst nicht übers Herz, sie waren seit 20 jahren verheiratet. Er blieb erst bei ihr, kam dann aber wieder, war hin und her gerissen, das ging nochmal ein paar Monate so. Aber wenn das Herz sagt ich will jemanden, ist es schwer dies abzuschalten. Am Ende hat er sie dann verlassen.
Wir beide sind mitlerweile eine sehr glückliches Ehepaar.
Und sie konnte nach dem ganzen hin und her auch endlich wieder frei atmen, auch wenn das natürlich nicht gleich klappte. Aber lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.

Hast du denn versucht, deine Ehe zu erhalten, als du gemerkt hast dass du mehr für deinen Kollegen empfindest? 

Ich meine, sowas kann ja immer passieren. Aber was ich meiner Frau so vorwerfe, ist, dass sie es einfach geschehen lassen und mich nie dazugeholt hat. Sie hat mir immer das Gefühl gegeben dass alles bestens ist, auch wenn ich sie ganz konkret auf den Typen angesprochen habe. Somit entscheidet sie komplett alleine über unsere Familie, und das ist nicht fair, sondern egoistisch und unreif. 

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15. Oktober um 13:30
In Antwort auf jk1

Ja. Meine Frau ist derzeit sehr kooperativ, was die Kinder angeht. Sie sagt auch dass sie mir immer gestatten wird, auch mal zwei Wochen mit den Kindern in den Urlaub zu fahren oder ähnliches.

Ich hab meine Zweifel, ob dieser gute Wille so anhält. Aber es hilft natürlich enorm, verglichen mit nem fiesen Rosenkrieg. 

Deine Noch-Frau hat es Dir nicht zu 'gestatten', dass Du mal zwei Wochen mit den Kindern in den Urlaub fährst. Ihr scheint ein 50/50-Wechselmodell fahren zu wollen, das ist erstmal gut - birgt natürlich seine eigenen Risiken, aber das werdet Ihr dann sehen. Aber mach' Dich nicht klein! Du hast erstmal die gleichen Rechte an den Kindern wie sie! Wenn Ihr 50/50 macht, hast Du die Hälfte der Ferien und kannst natürlich auch mit Deinen Kindern in den Urlaub fahren, wohin Du möchtest (solange es kein Kriegs- oder Krisengebiet ist... ). 

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15. Oktober um 13:40
In Antwort auf anjelna

ich werde hier jetzt etwas schreiben was Dir sicher nicht gefällt aber vielleicht hilft. Deine Geschichte kommt mir sehr bekannt vor, ich habe sie nämlich selber schon erlebt. Vor einigen jahren habe ich mich in meinen Kollegen verliebt, wir waren zu dem Zeitpunkt beide verheiratet. Knapp ein Jahr habe wir es unterdrückt, dann ist doch eines tages etwas passiert. Wir hatten ca. 3Monate ien Affäre und wollten zusammen sein. Und hatten auch entschlossen uns von unseren Partern zu trennen. Ich habe dies getan, er brachte es erst nicht übers Herz, sie waren seit 20 jahren verheiratet. Er blieb erst bei ihr, kam dann aber wieder, war hin und her gerissen, das ging nochmal ein paar Monate so. Aber wenn das Herz sagt ich will jemanden, ist es schwer dies abzuschalten. Am Ende hat er sie dann verlassen.
Wir beide sind mitlerweile eine sehr glückliches Ehepaar.
Und sie konnte nach dem ganzen hin und her auch endlich wieder frei atmen, auch wenn das natürlich nicht gleich klappte. Aber lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.

wieder frei atmen

und das weißt du weil ihr jetzt befreundet seid oder redest du dir das selbst ein damit das schlechte gewissen nicht so groß ist?

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15. Oktober um 15:08
In Antwort auf jk1

Hast du denn versucht, deine Ehe zu erhalten, als du gemerkt hast dass du mehr für deinen Kollegen empfindest? 

Ich meine, sowas kann ja immer passieren. Aber was ich meiner Frau so vorwerfe, ist, dass sie es einfach geschehen lassen und mich nie dazugeholt hat. Sie hat mir immer das Gefühl gegeben dass alles bestens ist, auch wenn ich sie ganz konkret auf den Typen angesprochen habe. Somit entscheidet sie komplett alleine über unsere Familie, und das ist nicht fair, sondern egoistisch und unreif. 

Ja das habe ich eine ganze Weile, knapp ein Jahr, erst dann ist etwas zwischen uns passiert und es war klar, dass meine Ehe keinen Bestand mehr hat.
Trotzdem hat mein damaliger Mann mir vorgeworfen ich würde das alleine entscheiden, was ja auch stimmt, er wollte sich nicht trennen aber für mich gab es da nach reiflicher Überlegung nunmal leider keinen Ausweg mehr.

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15. Oktober um 15:10
In Antwort auf jasmin7190

wieder frei atmen

und das weißt du weil ihr jetzt befreundet seid oder redest du dir das selbst ein damit das schlechte gewissen nicht so groß ist?

Nein, das weiß ich weil mein Mann uns sie natürlich noch gemeinsame Freunde haben.

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15. Oktober um 15:35
In Antwort auf jk1

Ich danke dir für die klare Ansage, vermutlich brauche ich sowas. Ich weiß auch, dass ich schwach wirke und das irgendwie nicht gut sein kann. Aber sie ist derzeit emotional so instabil und neigt eben (schon immer) dazu, spontane Übersprungshandlungen zu machen, wenn sie in die Enge getrieben wird.

Heißt: Ich hab solche Angst, dass sie völlig zumacht und mit Schimpf und Schande verschwindet, wenn ich ihr Druck mache. Und dann zu trotzig und zu stolz ist, zu mir zurück zu kommen.

Aber vermutlich hast du Recht, und sie nutzt nur aus, dass ich so gut mitspiele...

Oh man das tut mir so leid, dann bin ja nicht die einzige der sowas gerade passiert. Auch mein Mann hat/hatte keine Ahnung eine Affäre und ist sich jetzt nicht sicher was er will. Auch ich war wie vor dem Kopf gestossen weil auch ich dachte die Beziehung ist stabil und glücklich. Auch er schwafelt das er Zeit braucht um sich über alles klar zu werden. Auch ich habe Angst, das er genau in die andere Richtung geht wenn ich auf eine Entscheidung dränge. aber wir beide sollten uns wirklich ernsthaft fragen warum wir uns den Scheiss antuen lassen. Warum wir keinen Arschtritt verpassen und damit zeigen, mit mir so nicht! bei dir hängen noch Kinder dran, das ist natürlich noch heftiger...ich habe keine und bin in der jetzigen Situation auch froh darüber.

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15. Oktober um 15:45

ich denke wenn jemand eine Affäre hat und dann sagt er/sie muss sich jetzt erst mal überlegen was er/sie will u.s.w. er/sie würde Zeit brauchen...ist das nur eine feige Hinhaltetaktik. Erstens wohl die Angst das unausweichliche auszusprechen und somit es entgültig machen, zweitens erstmal mit dem oder der anderen austesten ob es sich lohnt dafür alles aufzugeben und wenn man dann denkt oh Mist ist wohl doch nicht so das wahre, dann schnell zum Partner zurück und Reue und Liebe vorheucheln , denn den haben sie sich ja warmgehalten, für den Fall der Fälle.

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15. Oktober um 17:16
In Antwort auf anjelna

Nein, das weiß ich weil mein Mann uns sie natürlich noch gemeinsame Freunde haben.

Hast du keine Bedenken dass so ein Betrüger nochmal betrügen könnte?

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15. Oktober um 17:19
In Antwort auf user1702642673

ich denke wenn jemand eine Affäre hat und dann sagt er/sie muss sich jetzt erst mal überlegen was er/sie will u.s.w. er/sie würde Zeit brauchen...ist das nur eine feige Hinhaltetaktik. Erstens wohl die Angst das unausweichliche auszusprechen und somit es entgültig machen, zweitens erstmal mit dem oder der anderen austesten ob es sich lohnt dafür alles aufzugeben und wenn man dann denkt oh Mist ist wohl doch nicht so das wahre, dann schnell zum Partner zurück und Reue und Liebe vorheucheln , denn den haben sie sich ja warmgehalten, für den Fall der Fälle.

sehr gut gedacht....  dafür Frage ich mich wieso du in deinem Beitrag trotzdem "wartest"

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15. Oktober um 22:36
In Antwort auf jasmin7190

sehr gut gedacht....  dafür Frage ich mich wieso du in deinem Beitrag trotzdem "wartest"

Ich warte nicht mehr, ich habe mich heute getrennt. 

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17. Oktober um 14:26
In Antwort auf jasmin7190

Hast du keine Bedenken dass so ein Betrüger nochmal betrügen könnte?

Nein, habe ich nicht.

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