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Sie hat einen anderen und sagt, sie braucht Zeit... und ich gehe kaputt dabei. [viel Text]

10. September 2019 um 5:01
In Antwort auf mandarina235

Sitze es aus -  sei cool  der liebende Fels in ihrer  Brandung.

SO hält mann eine Frau.





 

Ernsthaft? Er soll sich verarschen lassen? 

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Beste hilfreiche Antwort

8. September 2019 um 18:10

Ich finde es fast gruselig, wie sehr Du Dich verbiegst.
Du bist völlig von Angst regiert, lässt sie den anderen auf Herz und Nieren testen, damit sie sich dann frei entscheiden kann.

Sie muss doch Null Angst haben, Dich zu verlieren.
Du machst Dich klein und damit völlig unattraktiv.

Ich würde ihr ganz klare Grenzen setzen, weil es DICH verletzt:
- kein Geschreibe in Deiner Anwesenheit
- sie hat im Ehebett nichts mehr zu suchen
- kein Treffen mit ihm

Warum sind IHRE Gefühle wichtiger als DEINE?
Warum machst Du das mit?
Glaubst Du wirklich , dass sie eher bleibt, wenn Du ihr so umfänglichen Kontakt zu ihm gestattest?
Grundsätzlich kannst Du ihr natürlich nichts verbieten, aber wenn sie Deine Grenzen überschreitet, musst DU Schluss machen.
Dreh den Spiess um. SIE muss Angst haben, dass sie DICH verliert.

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10. September 2019 um 7:31
In Antwort auf mandarina235

Sitze es aus -  sei cool  der liebende Fels in ihrer  Brandung.

SO hält mann eine Frau.





 

Das kann nur Ironie sein...

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10. September 2019 um 7:46
In Antwort auf adam_jensen

Das kann nur Ironie sein...

Ich hoffe doch ! 

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10. September 2019 um 8:07
In Antwort auf jk1

Ich hab sie vorhin gefragt, ob sie schon darüber nachgedacht hat, wann und wohin sie ausziehen kann und wenig überraschend gibt es massiven Widerstand.

Sie sagt, ich könne sie nicht rausschmeißen und sie hätte ebenso wie ich einen Mietvertrag. Und sie sagt, sie hatte gehofft, dass wir nie solche Gespräche führen, sondern einvernehmliche Lösungen finden (übersetzt für mich: weiterhin so schön angenehm für sie wie bisher). Sie hätte sich schon verschiedene Modelle überlegt, zum Beispiel dass wir zusammen eine andere Wohnung mieten und dort wechselseitig wohnen. (!)
Und wenn ich ein Problem damit hätte, dass wir zusammen wohnen, könnte ich doch ausziehen.
Zur Erinnerung: Die Vermieter sind meine Eltern.

Ich konnte nur sehr schwer an mich halten, habe ihr aber ruhig und bestimmt gesagt, dass sie das vergessen kann und dass ihr Auszug sein muss. Sie blockte dann wieder und sagte dass ich sie nicht rausschmeißen kann. Und dass das logistisch mit den Kindern gar nicht gehen würde, wenn sie zu ihrer Mutter ziehen soll (was Quatsch ist, ist ne halbe Stunde mit dem Auto). 

Dann hat sie heulend und laut gesagt, dass ich das Zimmer verlassen soll. Ich hab im Rausgehen noch leise gesagt, dass ich fünf Wochen still gehalten hab, ohne dass es irgendeinen Schritt in meine Richtung gab. Dass sie also mehr als genug Zeit von mir bekommen hat.


Tjo, das ist jetzt der Stand. Mal sehen ob sie die Blockade aufrecht erhält. Jetzt gerade schreibt sie mir noch, dass sie wenigstens so lange bleibt bis sie eine Wohnung gefunden hat. Das kann halt ne ganze Weile dauern, fürchte ich.

Naja, für heute lass ich es gut sein. Morgen Abend suche ich erneut das Gespräch, und ich werde nicht nachgeben.

Die Paartherapiesitzung morgen fällt vermutlich aus. 

Wie sieht es denn mit der Kinderbetreuung aus?
Kommst Du die ohne sie gewuppt?

Ihr arbeitet ja beide, wenn ich das richtig verstanden habe.

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10. September 2019 um 8:12
In Antwort auf evaeden

Gerade jetzt ist die Paartherapie wichtig. So eine Therapie kann auch dabei helfen sich zu trennen...umdnnicht nur dabei eine Ehe zu retten. 

Ich waere sicher nicht so nett und geduldig wie du. Sie betrügt Dich und du sollst schoen ruhig halten, bis die Madame sich entschließt auszuziehen. 

Beim nächsten Gespräch würde ich ihr sagen was passiert, wenn sie nicht so schnell wie möglich auszieht. 

Als erstes würde ich an deiner Stelle deine Eltern infomieren was deine Frau so abzieht. Sag deinen Eltern ruhig, wenn sie nicht auszieht, dann wirst du erst einmal ausziehen. 

Dann würde ich bei der Mutter deiner Frau anrufen und dort nachfragen, ob sie dort vielleicht eine Weile wohnen könnte....weil sie einen anderen Mann hat und bei dir auszieht. 

Dann würde ich den Arbeitgeber der Frau informieren. 

Dann würde ich mit der Affäre deiner Frau ein paar Takte reden. 

Dann würde ich die Freundin der Affäre anrufen und nachfragen wie sie damit umgeht, dass die beiden eine Affäre haben. 

Sage deiner Frau bei eurem nächsten Gespräch, dass alle diese Dinge am Tag X passieren, wenn sie nicht in die Puschen kommt und auszieht. 

Das könnte sie etwas motivieren. 

Haha wow. Den Arbeitgeber der Frau informieren? Zum Glück sind wir nicht mehr in den 50ern und 60ern, wo der Mann der Frau noch erlauben musste arbeiten zu gehen. 

Mutter der Frau anrufen? Keiner der Beteiligten ist in der Pubertät.

Freundin der frau? Sollte loyal sein.

Aber die tipps sind lustig, ohne Frage 😊

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10. September 2019 um 9:43
In Antwort auf jk1

Ich hab sie vorhin gefragt, ob sie schon darüber nachgedacht hat, wann und wohin sie ausziehen kann und wenig überraschend gibt es massiven Widerstand.

Sie sagt, ich könne sie nicht rausschmeißen und sie hätte ebenso wie ich einen Mietvertrag. Und sie sagt, sie hatte gehofft, dass wir nie solche Gespräche führen, sondern einvernehmliche Lösungen finden (übersetzt für mich: weiterhin so schön angenehm für sie wie bisher). Sie hätte sich schon verschiedene Modelle überlegt, zum Beispiel dass wir zusammen eine andere Wohnung mieten und dort wechselseitig wohnen. (!)
Und wenn ich ein Problem damit hätte, dass wir zusammen wohnen, könnte ich doch ausziehen.
Zur Erinnerung: Die Vermieter sind meine Eltern.

Ich konnte nur sehr schwer an mich halten, habe ihr aber ruhig und bestimmt gesagt, dass sie das vergessen kann und dass ihr Auszug sein muss. Sie blockte dann wieder und sagte dass ich sie nicht rausschmeißen kann. Und dass das logistisch mit den Kindern gar nicht gehen würde, wenn sie zu ihrer Mutter ziehen soll (was Quatsch ist, ist ne halbe Stunde mit dem Auto). 

Dann hat sie heulend und laut gesagt, dass ich das Zimmer verlassen soll. Ich hab im Rausgehen noch leise gesagt, dass ich fünf Wochen still gehalten hab, ohne dass es irgendeinen Schritt in meine Richtung gab. Dass sie also mehr als genug Zeit von mir bekommen hat.


Tjo, das ist jetzt der Stand. Mal sehen ob sie die Blockade aufrecht erhält. Jetzt gerade schreibt sie mir noch, dass sie wenigstens so lange bleibt bis sie eine Wohnung gefunden hat. Das kann halt ne ganze Weile dauern, fürchte ich.

Naja, für heute lass ich es gut sein. Morgen Abend suche ich erneut das Gespräch, und ich werde nicht nachgeben.

Die Paartherapiesitzung morgen fällt vermutlich aus. 

abgesehen vom anderen mann wird sich jetzt auch noch so respektlos dir gegenüber?
wie wenn DU was falsch gemacht hättest?

ist mir ein Rätsel dass du noch immer an dieser beziehung festhalten willst

deine eltern sollen ihr den mitvertrag kündigen!

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10. September 2019 um 9:55
In Antwort auf jk1

Ich hab sie vorhin gefragt, ob sie schon darüber nachgedacht hat, wann und wohin sie ausziehen kann und wenig überraschend gibt es massiven Widerstand.

Sie sagt, ich könne sie nicht rausschmeißen und sie hätte ebenso wie ich einen Mietvertrag. Und sie sagt, sie hatte gehofft, dass wir nie solche Gespräche führen, sondern einvernehmliche Lösungen finden (übersetzt für mich: weiterhin so schön angenehm für sie wie bisher). Sie hätte sich schon verschiedene Modelle überlegt, zum Beispiel dass wir zusammen eine andere Wohnung mieten und dort wechselseitig wohnen. (!)
Und wenn ich ein Problem damit hätte, dass wir zusammen wohnen, könnte ich doch ausziehen.
Zur Erinnerung: Die Vermieter sind meine Eltern.

Ich konnte nur sehr schwer an mich halten, habe ihr aber ruhig und bestimmt gesagt, dass sie das vergessen kann und dass ihr Auszug sein muss. Sie blockte dann wieder und sagte dass ich sie nicht rausschmeißen kann. Und dass das logistisch mit den Kindern gar nicht gehen würde, wenn sie zu ihrer Mutter ziehen soll (was Quatsch ist, ist ne halbe Stunde mit dem Auto). 

Dann hat sie heulend und laut gesagt, dass ich das Zimmer verlassen soll. Ich hab im Rausgehen noch leise gesagt, dass ich fünf Wochen still gehalten hab, ohne dass es irgendeinen Schritt in meine Richtung gab. Dass sie also mehr als genug Zeit von mir bekommen hat.


Tjo, das ist jetzt der Stand. Mal sehen ob sie die Blockade aufrecht erhält. Jetzt gerade schreibt sie mir noch, dass sie wenigstens so lange bleibt bis sie eine Wohnung gefunden hat. Das kann halt ne ganze Weile dauern, fürchte ich.

Naja, für heute lass ich es gut sein. Morgen Abend suche ich erneut das Gespräch, und ich werde nicht nachgeben.

Die Paartherapiesitzung morgen fällt vermutlich aus. 

"Sie sagt, ich könne sie nicht rausschmeißen"

tja, ganz unabhängig von allem anderen wäre es wahrscheinlich sinnvoll, wenn du dich mal von einem rechtsanwalt über deine möglichkeiten beraten lässt...

ich vermute, sie wird das gleiche tun.

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10. September 2019 um 9:58
In Antwort auf jk1

Ich hab sie vorhin gefragt, ob sie schon darüber nachgedacht hat, wann und wohin sie ausziehen kann und wenig überraschend gibt es massiven Widerstand.

Sie sagt, ich könne sie nicht rausschmeißen und sie hätte ebenso wie ich einen Mietvertrag. Und sie sagt, sie hatte gehofft, dass wir nie solche Gespräche führen, sondern einvernehmliche Lösungen finden (übersetzt für mich: weiterhin so schön angenehm für sie wie bisher). Sie hätte sich schon verschiedene Modelle überlegt, zum Beispiel dass wir zusammen eine andere Wohnung mieten und dort wechselseitig wohnen. (!)
Und wenn ich ein Problem damit hätte, dass wir zusammen wohnen, könnte ich doch ausziehen.
Zur Erinnerung: Die Vermieter sind meine Eltern.

Ich konnte nur sehr schwer an mich halten, habe ihr aber ruhig und bestimmt gesagt, dass sie das vergessen kann und dass ihr Auszug sein muss. Sie blockte dann wieder und sagte dass ich sie nicht rausschmeißen kann. Und dass das logistisch mit den Kindern gar nicht gehen würde, wenn sie zu ihrer Mutter ziehen soll (was Quatsch ist, ist ne halbe Stunde mit dem Auto). 

Dann hat sie heulend und laut gesagt, dass ich das Zimmer verlassen soll. Ich hab im Rausgehen noch leise gesagt, dass ich fünf Wochen still gehalten hab, ohne dass es irgendeinen Schritt in meine Richtung gab. Dass sie also mehr als genug Zeit von mir bekommen hat.


Tjo, das ist jetzt der Stand. Mal sehen ob sie die Blockade aufrecht erhält. Jetzt gerade schreibt sie mir noch, dass sie wenigstens so lange bleibt bis sie eine Wohnung gefunden hat. Das kann halt ne ganze Weile dauern, fürchte ich.

Naja, für heute lass ich es gut sein. Morgen Abend suche ich erneut das Gespräch, und ich werde nicht nachgeben.

Die Paartherapiesitzung morgen fällt vermutlich aus. 

"Die Paartherapiesitzung morgen fällt vermutlich aus."

ich würde drüber nachdenken, ob es nicht vielleicht sogar sinnvoll sein kann, das weitere vorgehen mit einer unabhängigen moderation zu besprechen!

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10. September 2019 um 11:04
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

Wie sieht es denn mit der Kinderbetreuung aus?
Kommst Du die ohne sie gewuppt?

Ihr arbeitet ja beide, wenn ich das richtig verstanden habe.

Wir arbeiten beide. Ich bin selbstständig und kann mir die Zeit relativ flexibel einteilen. Außerdem hätte ich jeden Tag die Unterstützung meiner Eltern. Ich bekomme die Kinder alleine gewuppt, mindestens 2 Monate lang. Denke ich mal.

Wir wohnen 15 Minuten von einer Großstadt entfernt. Es sollte nicht unmöglich sein, binnen 3-4 Wochen eine 3-Raum-Wohnung zu finden, insbesondere wenn man nicht die höchsten Ansprüche an die Lage hat.

Meine Frau hat mir heute Morgen nochmal geschrieben, dass sie die Paartherapie heute doch wahrnehmen möchte, um eine gute Lösung für die Kinder in der aktuellen akuten Situation zu finden. Ich mache natürlich mit, nehme mir aber vor, auf meinem Standpunkt zu beruhen, dass sie bald ausziehen muss.

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10. September 2019 um 12:58
In Antwort auf jk1

Wir arbeiten beide. Ich bin selbstständig und kann mir die Zeit relativ flexibel einteilen. Außerdem hätte ich jeden Tag die Unterstützung meiner Eltern. Ich bekomme die Kinder alleine gewuppt, mindestens 2 Monate lang. Denke ich mal.

Wir wohnen 15 Minuten von einer Großstadt entfernt. Es sollte nicht unmöglich sein, binnen 3-4 Wochen eine 3-Raum-Wohnung zu finden, insbesondere wenn man nicht die höchsten Ansprüche an die Lage hat.

Meine Frau hat mir heute Morgen nochmal geschrieben, dass sie die Paartherapie heute doch wahrnehmen möchte, um eine gute Lösung für die Kinder in der aktuellen akuten Situation zu finden. Ich mache natürlich mit, nehme mir aber vor, auf meinem Standpunkt zu beruhen, dass sie bald ausziehen muss.

Sehr gut.
Ich hoffe, dass die Therapeutin es hinbekommt, dass ihr BEIDE eure Eitelkeiten zugunsten der Kinder zurückstellen könnt.

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10. September 2019 um 13:19
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

Sehr gut.
Ich hoffe, dass die Therapeutin es hinbekommt, dass ihr BEIDE eure Eitelkeiten zugunsten der Kinder zurückstellen könnt.

Hmm, wie meinst du das? Welche Eitelkeiten sollte ich derzeit zurückstellen?

Ich tue alles im Sinne meiner Kinder, schon immer. Dass meine Frau jetzt ausziehen muss, ist natürlich erstmal nicht ideal für die Kinder. Aber ich sehe keine Alternative.

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10. September 2019 um 13:29
In Antwort auf jk1

Hmm, wie meinst du das? Welche Eitelkeiten sollte ich derzeit zurückstellen?

Ich tue alles im Sinne meiner Kinder, schon immer. Dass meine Frau jetzt ausziehen muss, ist natürlich erstmal nicht ideal für die Kinder. Aber ich sehe keine Alternative.

Eine Alternative wäre das von Deiner Frau vorgeschlagen Modell, die Kinder in der Wohnung zu lassen und Du Dir wechselseitig eine Wohnung mit Deiner Frau teilst.

Das wäre im Sinne der Kinder...

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10. September 2019 um 13:36
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

Eine Alternative wäre das von Deiner Frau vorgeschlagen Modell, die Kinder in der Wohnung zu lassen und Du Dir wechselseitig eine Wohnung mit Deiner Frau teilst.

Das wäre im Sinne der Kinder...

Verstehe. Puh, das würde mir echt extrem schwer fallen. Das würde bedeuten, dass ich wochenweise in einem Bett schlafen muss, in dem wenige Tage zuvor vermutlich meine Frau und ihr Typ zugange waren. 

Aber ich versuche, zumindest über Kompromisse nachzudenken.

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10. September 2019 um 14:22
In Antwort auf jk1

Hallo ihr. Ich versuche, mich kurz zu fassen, auch wenn die Sache ziemlich kompliziert ist. (Spoiler: es wird mich nicht gelingen

Meine Frau und ich sind seit 14 Jahren zusammen, seit 6 Jahren verheiratet. Wir haben zwei Kinder, 8 und 5.

Vor etwa 1,5 Jahren hat sie einen neuen Chef auf Arbeit bekommen. Ein charismatischer Typ, der auf sein Äußeres achtet, nur etwa 3 Jahre älter als sie. Sehr erfolgreich, smart, Anzugträger. Ich merkte sofort, dass sie einen Draht zueinander haben. Schon bald ging es los, dass sie sich über's Handy Nachrichten austauschten. Erst nur alle paar Tage mal, dann immer häufiger. Irgendwann fast täglich. Ich habe das am Rande immer mal mitbekommen, sie hat auch kein Geheimnis draus gemacht, dass sie sich schreiben. Aber immer nur über Nebensächlichkeiten, Musik und Essen und sowas.

Ich habe in den folgenden Monaten immer mal wieder "spaßig" mit kleinen Andeutungen bei ihr geprüft, ob er zu ner echten Gefahr werden könnte. Aber sie hat immer wieder verneint und mir versichert, dass es höchstens ne Freundschaft ist und ich mir keine Sorgen machen soll. Und sie mir ja immer sagen würde, wenn sie mit ihm redet und so lange das so ist, könnte's ja unmöglich was Gefährliches sein. Außerdem hätte er ja einen kleinen Bauch und sowas würde sie überhaupt nicht attraktiv finden. Trotzdem habe ich ihr vor ungefähr einem Jahr mal sehr eindringlich und ernsthaft gesagt, dass ich mir Sorgen mache und dass sie mir bitte sofort sagen soll, wenn zwischen uns etwas nicht passt. Und dass ich sofort bereit wäre, etwas zu ändern, wenn sie ein Problem sieht. Aber auch da wieder: Sie sagte, ich würde Gespenster sehen und sie hätte mir schon den Besten und so weiter. Außerdem hat der Typ ja einen kleinen Sohn (heute 2) und eine Freundin und deshalb würde auch von seiner Seite aus eine Affäre üüüberhaupt niemals zur Debatte stehen.

Sie hat mich also beruhigt, immer und immer wieder. Das, und die Tatsache dass der Typ selbst in festen Händen ist und eben den Sohn hat, hat mich dann einigermaßen beruhigt, obwohl ich immer so ein unwohles Gefühl hatte.

Tja, der aufmerksame Leser wird wissen, was als nächstes kommt.

Vor etwa fünf Wochen hat sie mir ihr Handy mit der geöffneten Chat-App gereicht und mich halb vorwurfsvoll angeguckt. Ihr Augen sagten sowas wie "kontrollier mich ruhig, du siehst Gespenster, ich hab nix zu verbergen!". Ich hab schnell geschaltet, die App geschlossen und nach ner anderen Chat-App gesucht, diese geöffnet und ZACK... mein Leben stellt sich binnen einer Sekunde auf den Kopf. Ich klicke die Unterhaltung mit ihm an, sehe lauter Herzen und... dann sieht sie mir an, was da vor sich geht und nimmt mir das Handy aus der Hand. Ich stell sie zur Rede und sie bricht in Tränen aus. Sagt, sie hätte es mir bald gesagt und es tue ihr so leid, dass ich es so erfahren muss...

Bisher passiert ist angeblich nur ein Kuss, weitere fünf Wochen zuvor. Ich hatte mich das letzte mal 3 Wochen nach dem Kuss bei ihr nach ihm erkundigt. Hatte sie gefragt, ob es was ernstes ist. Wieder die gleiche Antwort: "nein, nein, kontrollier mich nicht so! Ich erzähl dir doch alles!"...
Ob es wirklich nur ein Kuss war, würde ich gerne glauben, es fällt mir nur so schwer.

Als ich sie nach den Gründen fragte, meinte sie, dass sie seit etwa einem 3/4 Jahr das Gefühl hatte, dass wir uns auseinanderleben würden. Dass wir in verschiedene Richtungen gehen würden. Ich hatte dieses Gefühl überhaupt nicht, und habe es bis heute nicht. Ich war immer der Meinung, dass wir eine sehr stabile und innige Beziehung führen. Dass wir an einem Strang ziehen, was die Vorstellung vom Leben und von der Kindererziehung angeht. Dass wir gemeinsame Interessen haben, aber auch wertvolle Unterschiede. Dass wir uns einfach sehr gut ergänzen, ich als Kopfmensch und sie als Herzmensch. Wir hatten bis zu diesem Vorfall nicht eine einzige ernsthafte Krise in unserer Beziehung. Sicher, es gab auch mal 2-3 Wochen ohne große Leidenschaft oder so, aber ich war der Meinung, dass das normal ist und dass unser Fundament bombenfest steht. Anscheinend habe ich mich getäuscht, und war zu unaufmerksam.

Ein weiterer Grund, den sie angeführt hat, war der Alltagsstress. Sie hat meistens die Kinder abgeholt, meistens eingekauft und die Wäsche gemacht. Ich habe etwas mehr gearbeitet, aber nicht so sehr, dass ich gar keine Hilfe war. Sie sagt außerdem, dass ich ein großartiger Papa bin, der beste, den die Jungs sich wünschen können. Ob das stimmt, sei mal dahingestellt, aber ich gebe mir schon Mühe. Und ob dieser Satz so gut für meine Chancen bei ihr ist, bezweifle ich auch ein wenig...

Was ich einsehe, und was definitiv eine Besonderheit und große Belastung für sie war und ist, sind meine Eltern. Sie wohnen direkt nebenan bei uns und sind unsere Vermieter. Ich wusste schon immer, dass das nicht ideal ist, hab aber (genau wie sie) auch die großen Vorteile gesehen. Die Großeltern für die Enkel gleich nebenan, außerdem das große Haus mit dem großen Garten. Etwas dörflich zwar, dafür sehr behütet und ideal zum Aufwachsen für die Jungs. Die Situation wurde dramatisch verschlimmert, als meine Eltern wegen eines Unglücks in der eigenen Wohnung Anfang diesen Jahres für ein halbes Jahr zu uns ziehen mussten. Diese Zeiten war sehr anstrengend und aufreibend für die ganze Familie, und diese Zeit fällt genau mit der immer intensiveren Annäherung meiner Frau an diesen Typen zusammen...

Sicher, es wäre zu einfach, alles auf diese Sondersituation zu schieben. Und ich bin auch bereit, mich selbst zu hinterfragen. Aber ich glaube schon, dass meine Eltern einen großen Teil ihres "Unwohlseins" ausgemacht haben (und immer noch ausmachen). Sie sagt, sie empfindet eine immer größer werdende Enge, ihr würde die Luft zum Atmen fehlen. Das verstehe ich gut, und dass ich das so lange nicht ernst genug genommen habe, bereue ich sehr.

Andererseits finde ich es so unfassbar schlimm, dass sie nie mit diesen Sorgen und Nöten zu mir gekommen ist. Sie hat zwar immer mal gesagt, dass ihr mein Vater auf die Nerven geht, aber dass es so schlimm ist, dass sie am liebsten ausziehen will, hat sie nie offen angesprochen. Im Gegenteil, sie hat alle weiteren Pläne (Urlaub mit meinen Eltern, Wohnungsausbau) mitgetragen, über viele Jahre hinweg. Wenn sie mich, was man in einer Ehe doch erwarten kann, mal beiseite genommen und in Ruhe angesprochen hätte, hätten wir definitiv eine Lösung gefunden. Ich hätte mich immer für meine Frau entschieden, egal um was es geht. Das tue ich heute noch.

Außerdem hat sie das Thema, dass aus der Freundschaft mit ihrem Kollegen (mittlerweile nicht mehr ihr Chef, sondern nach oben versetzt) immer mehr wurde, ausschließlich mit sich selbst ausgemacht. Ich meine, es kann ja mal passieren, dass man sich aus einer Ehe heraus in einen andern verguckt. Davor ist wahrscheinlich niemand geschützt. Aber wenn ich spüre, dass sowas im Anmarsch ist, und mir wirklich was an meinem Mann und meiner Familie liegt, dann spreche ich das doch an... Das bin ich doch meinem Mann und insbesondere meinen Kindern schuldig.... oder nicht..?

Egal, ist nicht mehr zu ändern.

Jetzt mal zur aktuellen Situation. Die ist nämlich einigermaßen absurd.

Sie sagt, sie wäre sehr unentschlossen. Sie sagt, in ihrem Kopf ist sie sich vollkommen klar, dass sie uns als Familie und mich als Mann nicht aufgeben kann. Weil sie auch weiß, dass es dafür keinen objektiven Grund gibt. Ich habe ihr sofort nach dem die Sache raus kam, in Aussicht gestellt, dass ich bereit bin, alles auf den Tisch zu bringen und anzugehen. Wir können binnen einer Woche in eine Wohnung in einer Stadt ihrer Wahl ziehen, wir können unsere gesamte Familien- und Arbeitsorganisation neu angehen, wir können alles tun. Ich liebe sie nach wie vor sehr, und will sie und natürlich meine Kinder niemals hergeben. Schon beim Gedanken an ein Wechselmodell oder sowas wird mir speiübel...

Aber sie sagt eben, ihr Herz wäre verwirrt. Ihr Herz zieht sie zum anderen. Sie sagt auch, dass ihr vollkommen klar ist, dass sie nur die angenehmen Seiten von ihm kennt. Sie hat sogar schon mal gesagt, dass sie nicht glaubt, dass es auf Dauer mit ihm funktionieren würde. Aber sie könne ihr Herz eben nicht ignorieren. Ein bisschen verstehen kann ich das sogar...

Sie hat mich also um Zeit gebeten. Sie könne nicht sagen, wie lange es dauern würde, aber sie wäre sich sicher, dass ihr jetzt nur Zeit helfen kann. Und dass sie Angst hat, dass sie eine vorschnelle und falsche Entscheidung trifft, wenn ich ihr Druck mache.

Ich habe am Anfang lange geschwankt und überlegt, was ich jetzt tun soll. Soll ich Druck ausüben und ihr hart vor Augen führen, was sie verlieren kann? Soll ich ihr Ultimaten setzen? Die Kinder ins Boot holen, damit sie sieht, wie sie leiden? Sie zwingen, den Kontakt zu ihm abzubrechen?

Ich habe, auch weil ich solche Angst davor hab, dass die Kinder ein Trauma davontragen, mich dagegen entschieden. Ich habe mich dafür entschieden, ihrem Wunsch zu entsprechen. Ich gebe ihr also Zeit. Wir leben weiter unser Leben, haben den Kindern nix gesagt, und tun so, als wäre alles wie immer. Sie trifft sich ab und zu mit ihm, tagsüber, in meinem Wissen. Sie sagt, sie muss ihn treffen und zu begreifen, was sie wirklich will. Einzige Vereinbarung ist, dass es nicht körperlich werden darf. Ich leide natürlich sehr, gerade in diesen Stunden, aber auch sonst. Ich schlafe im Keller, sie nach wie vor in unserem Bett.

Warum mache ich das überhaupt mit? Nun, ab und zu gibt es gute Tage, an denen wir uns mehrfach umarmen. Dann spüre ich auch, dass sie auch etwas spürt dabei. Dass ich ihr nicht egal bin, dass zumindest ein Rest der Basis zwischen uns noch da ist. Sie stellt mir auch ab und zu in Aussicht, dass sie sich eine Zukunft mit mir und den Kindern auf jeden Fall vorstellen kann. Und dass sie auch voll mitziehen wird, wenn diese Sache durchgestanden ist. Manchmal hab ich richtig Hoffnung.

Aber dann schreibt sie wieder mit ihm. Unendlich viel. Abends manchmal stundenlang. Ich weiß nicht worüber man so lang schreiben kann. Ich habe sie gebeten, das mir zuliebe wenigstens in meinem Beisein zu lassen... aber sie sagt, sie könne nicht anders und ich solle ihr keinen Druck machen... immer und immer wieder dieses Totschlagargument... bloß kein Druck. Sie sagt, sie weiß, dass das sehr schwer ist für mich, und dass sie mich andersrum schon längst rausgeworfen hätte, aber sie könne nun mal nicht anders. Wenn sie nicht mit ihm kommuniziert, wird sie unglücklich, sagt sie.

Ich versuche ihr manchmal klarzumachen, dass sie einer Illusion hinterher rennt. Dass dieses viele Geschreibe nicht das reale Leben ist. Aber sie ist süchtig danach. Manchmal geht sie abends auch noch ne Stunde mit ihm telefonieren, draußen beim Spazieren. Sie sagt es mir knapp und ist dann weg.

Ich sitze dann im Haus und bringe die Kinder ins Bett und frage mich, warum ich das eigentlich mit mache. Und ob sie mich von vorn bis hinten verarscht...
Aber dann gibt es immer wieder diese Momente, in denen ich spüre, dass sie mich nicht loslassen kann. Dass sie zweifelt. Dass es noch Hoffnung gibt. Und daran klammere ich mich so fest. Und ertrage dann so einiges...

Mir geht es sehr schlecht, ihr geht es augenscheinlich deutlich besser. Sie ist auch manchmal nachdenklich und so, aber ich habe das Gefühl, sie genießt, dass ich einigermaßen still halte und sie gleichzeitig relativ frei ist, was den Typen angeht. Mich macht das wahnsinnig und wütend, aber ich beiße mir auf die Zunge...

Ich hänge wirklich extrem an ihr und meiner Familie. Ich will alles dafür tun, um das zu erhalten. Ich bin auch fest davon überzeugt, dass sie zur Zeit nicht sie selbst ist, und dass sie es eines Tages bitter bereuen würde, wenn sie uns jetzt verlässt. Davor will ich sie und uns bewahren. Ich bin auch ein Stück weit fatalistisch: Ich sage mir, ich will sie unbedingt erhalten, und wenn das nicht gelingt, dann wird sowieso alles schrecklich und dann sind paar Wochen/Monate Quälerei, die ich derzeit ertrage, im Großen und Ganzen auch nicht mehr so wild...

Wir waren schon bei der Paartherapie (sie war auch relativ bereitwillig, mitzukommen) und haben bald unseren nächsten Termin. Die erste Sitzung war gut, wenn auch noch relativ oberflächlich. Die Therapeuthin hat angeregt, dass wir mal zu zweit verreisen, uns eine Weile lang nur auf uns konzentrieren. Das wollte sie überhaupt nicht, sie glaubt, man könne "Nähe nicht durch Nähe erzeugen." Dann hat die Therapeuthin alternativ vorgeschlagen, dass sie mal alleine ne Woche verreist, um in sich zu gehen. Das konnte sie sich schon eher vorstellen, ich unterstütze sie auch sehr bei dieser Idee, aber so richtig will sie es nicht. Ich frage sie immer mal wieder, ob sie vielleicht bald sowas machen will, ob sie ein schönes Hotel suchen will. Aber sie wirkt da relativ halbherzig.

Und so ist meine große Befürchtung, dass dieser komische Wartestatus noch sehr lange Bestand hat. Die Sache ist jetzt 5 Wochen her und gefühlt sind wir keinen einzigen Schritt weitergekommen. Wir haben unseren Alltag, gehen beide arbeiten, kümmern uns um die Jungs. Sie trifft sich ab und zu mit ihm und schreibt sich ständig mit ihm. Nach innen ist schwer zu ertragen, und nach außen auf Dauer die heile Weilt zu spielen, natürlich auch.

Und es ist einfach nicht absehbar, wie sich die Situation ändern soll. Mache ich ihr Druck, schreckt sie sofort zurück und "droht" (unausgesprochen) damit, dass jeglicher Druck sie wegscheuchen würde. Also gebe ich klein bei und spiele mit. Bin der liebe Papa und ihr Mann, ohne ihr irgendwelchen Druck zu machen. Es ist absurd und demütigend, aber ich habe solche Angst... auch davor, irgendwann zu erkennen, dass ich ohne die Frau, die ich so liebe, auf Dauer besser dran bin...

Vielen Dank, dass du tatsächlich bis hier gelesen hast! Ich weiß gar nicht, was ich genau für einen Rat hören will. Vielleicht kennt jemand so eine seltsame "Unentschlossenheits-Situation" ja und kann berichten, was da helfen kann. Danke!

Kleine Hilfe und Rat:
Das was Sie dir sagt oder nicht sagt, du wirst nie herausfinden was wahr ist und was nicht. Da gäbe es noch die Möglichkeit ihre Entscheidung zu beschleinigen.
Termin vereinbaren mit allen Beteiligten und totale offenheit und Aussprache. Wenn Sie das ablehnt, lass Sie ziehen. Sie bleibt was Sie ist. Unehrlich und abwartend welcher Typ von euch beiden ihr mehr bringt.
 

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10. September 2019 um 14:23
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

Eine Alternative wäre das von Deiner Frau vorgeschlagen Modell, die Kinder in der Wohnung zu lassen und Du Dir wechselseitig eine Wohnung mit Deiner Frau teilst.

Das wäre im Sinne der Kinder...

Wechselseitig? Gruselig!

Nö, wenn man sich das leisten kann, dann muß sich neben der Familienwohnung jeder eine kleine Bude mieten.
 

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10. September 2019 um 14:25
In Antwort auf jk1

Verstehe. Puh, das würde mir echt extrem schwer fallen. Das würde bedeuten, dass ich wochenweise in einem Bett schlafen muss, in dem wenige Tage zuvor vermutlich meine Frau und ihr Typ zugange waren. 

Aber ich versuche, zumindest über Kompromisse nachzudenken.

Nein, man. Auf keinen Fall. 
Ohne Scheiß, jetzt mal Butter bei die Fische. Wir sind hier nicht in Afrika. Die Leute tun ja gerade so, als wenn die Kinder danach schwerst traumatisiert wären. 

Würde ich so auch nicht akzeptieren. Raus mit ihr und gut ist. Sie wollte es doch und jetzt wird ihr bewusst, was das alles nach sich zieht. Tja, schade. Und das alles für nen Fi** und ein bisschen Flirterei. Ich verwetter meinen behaarten Ar***, dass der andere Typ sie auch bald absägt, weil sie jetzt frei ist und er jetzt in der Pflicht wäre. Mark my words!

Zieh das durch, was du vor hattest, mit dem bestmöglichen Ergebnis für deine Kinder, ohne selbst darunter leiden zu müssen!

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10. September 2019 um 14:57
In Antwort auf adam_jensen

Nein, man. Auf keinen Fall. 
Ohne Scheiß, jetzt mal Butter bei die Fische. Wir sind hier nicht in Afrika. Die Leute tun ja gerade so, als wenn die Kinder danach schwerst traumatisiert wären. 

Würde ich so auch nicht akzeptieren. Raus mit ihr und gut ist. Sie wollte es doch und jetzt wird ihr bewusst, was das alles nach sich zieht. Tja, schade. Und das alles für nen Fi** und ein bisschen Flirterei. Ich verwetter meinen behaarten Ar***, dass der andere Typ sie auch bald absägt, weil sie jetzt frei ist und er jetzt in der Pflicht wäre. Mark my words!

Zieh das durch, was du vor hattest, mit dem bestmöglichen Ergebnis für deine Kinder, ohne selbst darunter leiden zu müssen!

 Du läßt hier einfach Deine eigene Wut und Verletzung ab.
Mir scheint, seine Partnerin fungiert in Deinem Kopf als Stellvertreterin für eine andere Dame?

 

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10. September 2019 um 15:02
In Antwort auf mandarina235

 Du läßt hier einfach Deine eigene Wut und Verletzung ab.
Mir scheint, seine Partnerin fungiert in Deinem Kopf als Stellvertreterin für eine andere Dame?

 

fakt ist: sie war nicht ehrlich zu ihm, und zwar über einen langen zeitraum. also warum sollte er ihr noch irgendwas glauben, oder mit ihr irgendwelche vereinbarungen nur auf der grundlage von treu und glauben treffen?

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10. September 2019 um 15:06
In Antwort auf jk1

Verstehe. Puh, das würde mir echt extrem schwer fallen. Das würde bedeuten, dass ich wochenweise in einem Bett schlafen muss, in dem wenige Tage zuvor vermutlich meine Frau und ihr Typ zugange waren. 

Aber ich versuche, zumindest über Kompromisse nachzudenken.

Das kann ich auch verstehen.

Wollte nur darauf hinaus, dass eben auch andere Modelle möglich sind.

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10. September 2019 um 15:07
In Antwort auf mandarina235

 Du läßt hier einfach Deine eigene Wut und Verletzung ab.
Mir scheint, seine Partnerin fungiert in Deinem Kopf als Stellvertreterin für eine andere Dame?

 

Nein. Ich finde ihr Verhalten noch schlimmer. 
Aber ich kann mich extrem gut hineinversetzen. Das werde ich nicht bestreiten. Und ich finde es gut, dass er souverän mit der Sache umgehen möchte. Daher kann ich nicht verstehen, warum Kompromisse zu ihren Gunsten erfolgen sollen, wenn sie ihn wie Dreck behandelt hat. 

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10. September 2019 um 16:01
In Antwort auf jk1

Verstehe. Puh, das würde mir echt extrem schwer fallen. Das würde bedeuten, dass ich wochenweise in einem Bett schlafen muss, in dem wenige Tage zuvor vermutlich meine Frau und ihr Typ zugange waren. 

Aber ich versuche, zumindest über Kompromisse nachzudenken.

Den Gedanken würde ich verwerfen und sie schön ausziehen lassen. 
Sie muss die Konsequenz ihres Handelns tragen. Wieso sollst du es dir unnötig schwerer machen. 

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10. September 2019 um 16:03
In Antwort auf mandarina235

 Du läßt hier einfach Deine eigene Wut und Verletzung ab.
Mir scheint, seine Partnerin fungiert in Deinem Kopf als Stellvertreterin für eine andere Dame?

 

Er hat aber Recht. 

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10. September 2019 um 17:35
In Antwort auf jk1

Verstehe. Puh, das würde mir echt extrem schwer fallen. Das würde bedeuten, dass ich wochenweise in einem Bett schlafen muss, in dem wenige Tage zuvor vermutlich meine Frau und ihr Typ zugange waren. 

Aber ich versuche, zumindest über Kompromisse nachzudenken.

mach das bloß nicht!!!  sie soll gehen!  oder willst du dir weiterhin auf der Nase rumtanzen lassen??

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10. September 2019 um 17:44

So, sind soeben zurück von der Paartherapie.

Puh, schwierig. Zunächst mal hat die Therapeutin die Kommunikation sehr gut moderiert, das war sicher hilfreich und nötig. Ich konnte ruhig und sehr deutlich formulieren, wie es mir geht, was die letzten Wochen mit mir gemacht haben und weshalb ich jetzt Konsequenzen ziehen möchte.

Meine Frau hat gesagt, dass sie versteht, dass ich die aktuelle Situation unerträglich finde, und dass sie es angeblich selbst sehr bedauert, dass sie keinen Zentimeter voran gekommen ist. Und dann sagte sie, dass sie ihren kurzfristigen Auszug als "Wegschicken" interpretieren würde, bei dem sie keine Möglichkeit hat, die Kinder ausreichend zu betreuen und deshalb die Kinder einer großen und aus ihrer Sicht unnötigen Belastung ausgesetzt wären. Sie sagt außerdem, dass sie befürchtet, dass sie dann aus Trotz und Scham endgültig zu macht und es keine gemeinsame Zukunft mehr geben kann. Tja, Totschlagargument halt, super.

Die Therapeutin war natürlich daran interessiert, eine Kompromisslösung zu finden. Es fiel mir zwar schwer, überhaupt über einen Kompromiss zu reden, aber immerhin saßen wir ja nun bei der Paartherapie und ja... sonst hätte ich den Termin vermutlich sausen lassen können.

Sie hat verschiedene Szenarien durchgespielt, auch die oben schon genannte "gemeinsame zweite Wohnung zum Wechseln", welches ich aber aus genannten Gründen abgelehnt habe. Die Kompromisslösung, bei der ich noch am ehesten gesagt habe, dass es unter Umständen denkbar wäre, sähe so aus:
- Die Kinder bleiben in unserer Wohnung wie gehabt.
- Ein Elternteil ist Montag - Mittwoch da.
- Der andere ist Donnerstag - Samstag da.
- In der Zeit, in der man nicht da ist, ist man an einem Ort der eigenen Wahl (Ferienwohnung, Freunde, Verwandte, Hotel...)
- Sonntag ist Familientag, an dem wir zu viert was machen, und ihr Handy ist den ganzen Tag in der Schublade.
- Das Ganze wird 2-3 Wochen so praktiziert und dann gibts eine neue Bewertung.

Ich habe gesagt, dass ich bis morgen darüber nachdenken will.
Einerseits empfinde ich es als Niederlage, weil sie ja im Ergebnis erstmal nicht auszieht und ich ihrem Totschlagargument nachgebe.
Andererseits ist diese Lösung sicherlich für die Kinder der "sanfteste" und am ehesten verkraftbare Weg, und das will ich nicht völlig außer Acht lassen. Und ich könnte die Sache vermutlich ganz gut ertragen, weil ich sie ja nicht sehe.

Ich bin mir sehr unsicher. Eine Abwandlung des Modells wäre, die Wechsel wochenweise zu machen, vier Wochen lang. Das würde den Stress und Druck bei ihr sicher etwas erhöhen.

Ich könnte mir vorstellen, zuzustimmen, wenn ich die feste Zusage von ihr verlange, dass sie sofort auszieht, wenn sie nach diesem Testzeitraum immer noch unentschlossen ist oder ich nicht davon überzeugt bin, dass wir noch eine Chance haben.

Was meint ihr? Einen Versuch wert oder sinnlos? Mach ich mich völlig zum Obst, wenn ich nicht durchziehe und mit allen Mitteln versuche, sie rauszuwerfen?

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10. September 2019 um 18:04
In Antwort auf himbeerchen6

Haha wow. Den Arbeitgeber der Frau informieren? Zum Glück sind wir nicht mehr in den 50ern und 60ern, wo der Mann der Frau noch erlauben musste arbeiten zu gehen. 

Mutter der Frau anrufen? Keiner der Beteiligten ist in der Pubertät.

Freundin der frau? Sollte loyal sein.

Aber die tipps sind lustig, ohne Frage 😊

Du verstehst den Grund nicht,warum ich das machen würde. 

Erst einmal würde nichts von dem passieren, wenn sie bis zu einem bestimmten Zeitpunkt auszieht. Es ist ein Druckmittel.

Wenn sie nicht auszieht würde ich das zu 100% durchziehen.  Die Frau hat es sehr bequem. Ich würde dafuer Sorgen, dass es sehr unbequem fuer sie wird. 

 

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10. September 2019 um 18:18
In Antwort auf jk1

So, sind soeben zurück von der Paartherapie.

Puh, schwierig. Zunächst mal hat die Therapeutin die Kommunikation sehr gut moderiert, das war sicher hilfreich und nötig. Ich konnte ruhig und sehr deutlich formulieren, wie es mir geht, was die letzten Wochen mit mir gemacht haben und weshalb ich jetzt Konsequenzen ziehen möchte.

Meine Frau hat gesagt, dass sie versteht, dass ich die aktuelle Situation unerträglich finde, und dass sie es angeblich selbst sehr bedauert, dass sie keinen Zentimeter voran gekommen ist. Und dann sagte sie, dass sie ihren kurzfristigen Auszug als "Wegschicken" interpretieren würde, bei dem sie keine Möglichkeit hat, die Kinder ausreichend zu betreuen und deshalb die Kinder einer großen und aus ihrer Sicht unnötigen Belastung ausgesetzt wären. Sie sagt außerdem, dass sie befürchtet, dass sie dann aus Trotz und Scham endgültig zu macht und es keine gemeinsame Zukunft mehr geben kann. Tja, Totschlagargument halt, super.

Die Therapeutin war natürlich daran interessiert, eine Kompromisslösung zu finden. Es fiel mir zwar schwer, überhaupt über einen Kompromiss zu reden, aber immerhin saßen wir ja nun bei der Paartherapie und ja... sonst hätte ich den Termin vermutlich sausen lassen können.

Sie hat verschiedene Szenarien durchgespielt, auch die oben schon genannte "gemeinsame zweite Wohnung zum Wechseln", welches ich aber aus genannten Gründen abgelehnt habe. Die Kompromisslösung, bei der ich noch am ehesten gesagt habe, dass es unter Umständen denkbar wäre, sähe so aus:
- Die Kinder bleiben in unserer Wohnung wie gehabt.
- Ein Elternteil ist Montag - Mittwoch da.
- Der andere ist Donnerstag - Samstag da.
- In der Zeit, in der man nicht da ist, ist man an einem Ort der eigenen Wahl (Ferienwohnung, Freunde, Verwandte, Hotel...)
- Sonntag ist Familientag, an dem wir zu viert was machen, und ihr Handy ist den ganzen Tag in der Schublade.
- Das Ganze wird 2-3 Wochen so praktiziert und dann gibts eine neue Bewertung.

Ich habe gesagt, dass ich bis morgen darüber nachdenken will.
Einerseits empfinde ich es als Niederlage, weil sie ja im Ergebnis erstmal nicht auszieht und ich ihrem Totschlagargument nachgebe.
Andererseits ist diese Lösung sicherlich für die Kinder der "sanfteste" und am ehesten verkraftbare Weg, und das will ich nicht völlig außer Acht lassen. Und ich könnte die Sache vermutlich ganz gut ertragen, weil ich sie ja nicht sehe.

Ich bin mir sehr unsicher. Eine Abwandlung des Modells wäre, die Wechsel wochenweise zu machen, vier Wochen lang. Das würde den Stress und Druck bei ihr sicher etwas erhöhen.

Ich könnte mir vorstellen, zuzustimmen, wenn ich die feste Zusage von ihr verlange, dass sie sofort auszieht, wenn sie nach diesem Testzeitraum immer noch unentschlossen ist oder ich nicht davon überzeugt bin, dass wir noch eine Chance haben.

Was meint ihr? Einen Versuch wert oder sinnlos? Mach ich mich völlig zum Obst, wenn ich nicht durchziehe und mit allen Mitteln versuche, sie rauszuwerfen?

Du kannst sie nicht rauswerfen. Aber ich würde auch nicht auf ihre Vorschläge eingehen. 

Sie betrügt dich. Du brauchst die räumliche Trennung. Ende.  

Du hast dich auch Rechte und Gefühle. Warum geht es immer nur um ihre Gefühle?

Wenn sie nicht geht würde ich vorerst einmal gehen. 
 

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10. September 2019 um 18:23
In Antwort auf evaeden

Du kannst sie nicht rauswerfen. Aber ich würde auch nicht auf ihre Vorschläge eingehen. 

Sie betrügt dich. Du brauchst die räumliche Trennung. Ende.  

Du hast dich auch Rechte und Gefühle. Warum geht es immer nur um ihre Gefühle?

Wenn sie nicht geht würde ich vorerst einmal gehen. 
 

Wie kommt es denn bei den Kindern an, wenn ich gehe? Wie soll ich das den Kindern gegenüber begründen? Und wie lange soll ich denn gehen? Bis sie irgendwann von alleine geht? Nach Monaten? Keine gute Idee, fürchte ich.

Beim "Testwechselmodell" (aus der Therapie) gäbe es ja eine räumliche Trennung zwischen uns.

Ich verstehe euch, die ihr sagt, ich muss durchziehen und hab was Besseres verdient. Aber erstens kann ich sie schlecht physisch rauswerfen, und zweitens muss ich an die Kinder denken... und drittens sehe ich doch noch ein Fünkchen Hoffnung für uns, ich kann einfach nicht anders. Stärke kann und will ich trotzdem demonstrieren.

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10. September 2019 um 18:31
In Antwort auf jk1

Wie kommt es denn bei den Kindern an, wenn ich gehe? Wie soll ich das den Kindern gegenüber begründen? Und wie lange soll ich denn gehen? Bis sie irgendwann von alleine geht? Nach Monaten? Keine gute Idee, fürchte ich.

Beim "Testwechselmodell" (aus der Therapie) gäbe es ja eine räumliche Trennung zwischen uns.

Ich verstehe euch, die ihr sagt, ich muss durchziehen und hab was Besseres verdient. Aber erstens kann ich sie schlecht physisch rauswerfen, und zweitens muss ich an die Kinder denken... und drittens sehe ich doch noch ein Fünkchen Hoffnung für uns, ich kann einfach nicht anders. Stärke kann und will ich trotzdem demonstrieren.

Man kann es den Kindern kindgerecht erklären. Mama und Papa verstehen sich im Moment nicht gut und werden sich erst einmal trennen. Mama und Papa lieben die Kinder aber weiterhin genauso und sind immer fuer sie da. 

Genauso machen es die meisten Paare. Glaubst du wirklich eure Kinder bekommen jetzt nichts mit von euren Problemen, euren Gefühlen? 

Ich kann dir nicht sagen wie lange das so gehen wird. Das ergibt sich dann schon. Sie muss auf jeden Fall einmal auch die Konsequenzen erleben die sich daraus ergeben, wenn ihr euch trennt. 

Bis jetzt tut sie was sie mag und wie sie lustig ist....und du hechelst brav hinterher und machst dir noch Sorgen um ihre Gefühle.

 

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10. September 2019 um 18:51
In Antwort auf jk1

So, sind soeben zurück von der Paartherapie.

Puh, schwierig. Zunächst mal hat die Therapeutin die Kommunikation sehr gut moderiert, das war sicher hilfreich und nötig. Ich konnte ruhig und sehr deutlich formulieren, wie es mir geht, was die letzten Wochen mit mir gemacht haben und weshalb ich jetzt Konsequenzen ziehen möchte.

Meine Frau hat gesagt, dass sie versteht, dass ich die aktuelle Situation unerträglich finde, und dass sie es angeblich selbst sehr bedauert, dass sie keinen Zentimeter voran gekommen ist. Und dann sagte sie, dass sie ihren kurzfristigen Auszug als "Wegschicken" interpretieren würde, bei dem sie keine Möglichkeit hat, die Kinder ausreichend zu betreuen und deshalb die Kinder einer großen und aus ihrer Sicht unnötigen Belastung ausgesetzt wären. Sie sagt außerdem, dass sie befürchtet, dass sie dann aus Trotz und Scham endgültig zu macht und es keine gemeinsame Zukunft mehr geben kann. Tja, Totschlagargument halt, super.

Die Therapeutin war natürlich daran interessiert, eine Kompromisslösung zu finden. Es fiel mir zwar schwer, überhaupt über einen Kompromiss zu reden, aber immerhin saßen wir ja nun bei der Paartherapie und ja... sonst hätte ich den Termin vermutlich sausen lassen können.

Sie hat verschiedene Szenarien durchgespielt, auch die oben schon genannte "gemeinsame zweite Wohnung zum Wechseln", welches ich aber aus genannten Gründen abgelehnt habe. Die Kompromisslösung, bei der ich noch am ehesten gesagt habe, dass es unter Umständen denkbar wäre, sähe so aus:
- Die Kinder bleiben in unserer Wohnung wie gehabt.
- Ein Elternteil ist Montag - Mittwoch da.
- Der andere ist Donnerstag - Samstag da.
- In der Zeit, in der man nicht da ist, ist man an einem Ort der eigenen Wahl (Ferienwohnung, Freunde, Verwandte, Hotel...)
- Sonntag ist Familientag, an dem wir zu viert was machen, und ihr Handy ist den ganzen Tag in der Schublade.
- Das Ganze wird 2-3 Wochen so praktiziert und dann gibts eine neue Bewertung.

Ich habe gesagt, dass ich bis morgen darüber nachdenken will.
Einerseits empfinde ich es als Niederlage, weil sie ja im Ergebnis erstmal nicht auszieht und ich ihrem Totschlagargument nachgebe.
Andererseits ist diese Lösung sicherlich für die Kinder der "sanfteste" und am ehesten verkraftbare Weg, und das will ich nicht völlig außer Acht lassen. Und ich könnte die Sache vermutlich ganz gut ertragen, weil ich sie ja nicht sehe.

Ich bin mir sehr unsicher. Eine Abwandlung des Modells wäre, die Wechsel wochenweise zu machen, vier Wochen lang. Das würde den Stress und Druck bei ihr sicher etwas erhöhen.

Ich könnte mir vorstellen, zuzustimmen, wenn ich die feste Zusage von ihr verlange, dass sie sofort auszieht, wenn sie nach diesem Testzeitraum immer noch unentschlossen ist oder ich nicht davon überzeugt bin, dass wir noch eine Chance haben.

Was meint ihr? Einen Versuch wert oder sinnlos? Mach ich mich völlig zum Obst, wenn ich nicht durchziehe und mit allen Mitteln versuche, sie rauszuwerfen?

Ich finde den Vorschlag gut, denn so hast Du die räumliche Trennung von ihr und die Kinder bleiben in der Wohnung.

Das sehe ich nicht als Niederlage, denn die räumliche Trennung ist das wichtigste, nicht ihr Auszug. Einen "Gesichtsverlust" für Dich sehe ich da nicht.

"Sie sagt außerdem, dass sie befürchtet, dass sie dann aus Trotz und Scham endgültig zu macht und es keine gemeinsame Zukunft mehr geben kann. Tja, Totschlagargument halt, super."

Das liegt ja an ihr, Trotz und Scham zu überwinden.

"bei dem sie keine Möglichkeit hat, die Kinder ausreichend zu betreuen und deshalb die Kinder einer großen und aus ihrer Sicht unnötigen Belastung ausgesetzt wären."

Mit dem Argument dürfte sie überhaupt gar nicht erst über eine Trennung von Dir nachdenken. Die Kinder werden hier nur vorgeschoben.


"Das Ganze wird 2-3 Wochen so praktiziert und dann gibts eine neue Bewertung."

Diesen Zeitraum halte ich für sehr sinnvoll.
Weiter könnt ihr in dieser Phase glaube ich gar nicht planen.


Hat sie sich denn zu dem anderen Typen geäussert?
 

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10. September 2019 um 18:55
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

Ich finde den Vorschlag gut, denn so hast Du die räumliche Trennung von ihr und die Kinder bleiben in der Wohnung.

Das sehe ich nicht als Niederlage, denn die räumliche Trennung ist das wichtigste, nicht ihr Auszug. Einen "Gesichtsverlust" für Dich sehe ich da nicht.

"Sie sagt außerdem, dass sie befürchtet, dass sie dann aus Trotz und Scham endgültig zu macht und es keine gemeinsame Zukunft mehr geben kann. Tja, Totschlagargument halt, super."

Das liegt ja an ihr, Trotz und Scham zu überwinden.

"bei dem sie keine Möglichkeit hat, die Kinder ausreichend zu betreuen und deshalb die Kinder einer großen und aus ihrer Sicht unnötigen Belastung ausgesetzt wären."

Mit dem Argument dürfte sie überhaupt gar nicht erst über eine Trennung von Dir nachdenken. Die Kinder werden hier nur vorgeschoben.


"Das Ganze wird 2-3 Wochen so praktiziert und dann gibts eine neue Bewertung."

Diesen Zeitraum halte ich für sehr sinnvoll.
Weiter könnt ihr in dieser Phase glaube ich gar nicht planen.


Hat sie sich denn zu dem anderen Typen geäussert?
 

Ich danke dir für die Bestätigung meines Gefühls, dass diese Lösung einigermaßen gut ist, ohne dass ich mein Gesicht dabei verliere.

Zum Typen äußert sie sich immer gleich, auch heute wieder: Sie ist sich alles andere als sicher, was ihn angeht, und er ist außerdem angeblich gar nicht so entscheidend, sondern sie will für sich herausfinden, ob sie sich eine Zukunft mit mir vorstellen kann. Sie sagt, sie ist in den letzten Wochen keinen Zentimeter in irgendeine Richtung gerückt, auch nicht in seine.
Natürlich denk ich ständig, dass sie mich nur verarscht, aber gut...
Wenn wir jetzt die Wohnsituation wie oben beschrieben ändern, kommt hoffentlich Bewegung in die Sache.

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10. September 2019 um 18:56
In Antwort auf jk1

Wie kommt es denn bei den Kindern an, wenn ich gehe? Wie soll ich das den Kindern gegenüber begründen? Und wie lange soll ich denn gehen? Bis sie irgendwann von alleine geht? Nach Monaten? Keine gute Idee, fürchte ich.

Beim "Testwechselmodell" (aus der Therapie) gäbe es ja eine räumliche Trennung zwischen uns.

Ich verstehe euch, die ihr sagt, ich muss durchziehen und hab was Besseres verdient. Aber erstens kann ich sie schlecht physisch rauswerfen, und zweitens muss ich an die Kinder denken... und drittens sehe ich doch noch ein Fünkchen Hoffnung für uns, ich kann einfach nicht anders. Stärke kann und will ich trotzdem demonstrieren.

"Wie kommt es denn bei den Kindern an, wenn ich gehe? Wie soll ich das den Kindern gegenüber begründen?"

Deine Kinder wollen weder, das Du noch Deine Frau geht.
Sie wollen euch beide. Sie wollen Konstanz und keine Veränderung.

Es liegt jetzt auch an euch beiden, den Kindern das möglichst ohne Drama zu verkaufen.

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10. September 2019 um 19:02
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

"Wie kommt es denn bei den Kindern an, wenn ich gehe? Wie soll ich das den Kindern gegenüber begründen?"

Deine Kinder wollen weder, das Du noch Deine Frau geht.
Sie wollen euch beide. Sie wollen Konstanz und keine Veränderung.

Es liegt jetzt auch an euch beiden, den Kindern das möglichst ohne Drama zu verkaufen.

Ja. Insofern ist ein "Wechselmodell light" zunächst sicher eine denkbare Idee. Hältst du einen Wechselzeitraum von 3 Tagen für sinnvoll oder doch eher eine Woche? Ich könnte mir vorstellen, dass eine Woche intensiver "wirkt" bei ihr.

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10. September 2019 um 20:14
Beste Antwort
In Antwort auf jk1

Ja. Insofern ist ein "Wechselmodell light" zunächst sicher eine denkbare Idee. Hältst du einen Wechselzeitraum von 3 Tagen für sinnvoll oder doch eher eine Woche? Ich könnte mir vorstellen, dass eine Woche intensiver "wirkt" bei ihr.

Käme auch auf die praktischen Umstände an, wer wie wo unterkommen kann.

Auf die Kinder bezogen wäre es bestimmt schöner, wenn sie euch nicht jeweils eine ganze Woche missen müssen.

Beziehungstaktische Erwägungen solltest Du hintenanstellen.

Beim "Familiensonntag" solltest Du auch keine Beziehungsgespräche zulassen.
Den gibt es wegen der Kinder und nicht für euch beiden.

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10. September 2019 um 20:54

Kennst Du Esther Perel?

https://www.zeit.de/zeit-magazin/2017/49/paartherapie-untreue-beziehungen-esther-perel-interview/komplettansicht

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10. September 2019 um 21:03
In Antwort auf jk1

So, sind soeben zurück von der Paartherapie.

Puh, schwierig. Zunächst mal hat die Therapeutin die Kommunikation sehr gut moderiert, das war sicher hilfreich und nötig. Ich konnte ruhig und sehr deutlich formulieren, wie es mir geht, was die letzten Wochen mit mir gemacht haben und weshalb ich jetzt Konsequenzen ziehen möchte.

Meine Frau hat gesagt, dass sie versteht, dass ich die aktuelle Situation unerträglich finde, und dass sie es angeblich selbst sehr bedauert, dass sie keinen Zentimeter voran gekommen ist. Und dann sagte sie, dass sie ihren kurzfristigen Auszug als "Wegschicken" interpretieren würde, bei dem sie keine Möglichkeit hat, die Kinder ausreichend zu betreuen und deshalb die Kinder einer großen und aus ihrer Sicht unnötigen Belastung ausgesetzt wären. Sie sagt außerdem, dass sie befürchtet, dass sie dann aus Trotz und Scham endgültig zu macht und es keine gemeinsame Zukunft mehr geben kann. Tja, Totschlagargument halt, super.

Die Therapeutin war natürlich daran interessiert, eine Kompromisslösung zu finden. Es fiel mir zwar schwer, überhaupt über einen Kompromiss zu reden, aber immerhin saßen wir ja nun bei der Paartherapie und ja... sonst hätte ich den Termin vermutlich sausen lassen können.

Sie hat verschiedene Szenarien durchgespielt, auch die oben schon genannte "gemeinsame zweite Wohnung zum Wechseln", welches ich aber aus genannten Gründen abgelehnt habe. Die Kompromisslösung, bei der ich noch am ehesten gesagt habe, dass es unter Umständen denkbar wäre, sähe so aus:
- Die Kinder bleiben in unserer Wohnung wie gehabt.
- Ein Elternteil ist Montag - Mittwoch da.
- Der andere ist Donnerstag - Samstag da.
- In der Zeit, in der man nicht da ist, ist man an einem Ort der eigenen Wahl (Ferienwohnung, Freunde, Verwandte, Hotel...)
- Sonntag ist Familientag, an dem wir zu viert was machen, und ihr Handy ist den ganzen Tag in der Schublade.
- Das Ganze wird 2-3 Wochen so praktiziert und dann gibts eine neue Bewertung.

Ich habe gesagt, dass ich bis morgen darüber nachdenken will.
Einerseits empfinde ich es als Niederlage, weil sie ja im Ergebnis erstmal nicht auszieht und ich ihrem Totschlagargument nachgebe.
Andererseits ist diese Lösung sicherlich für die Kinder der "sanfteste" und am ehesten verkraftbare Weg, und das will ich nicht völlig außer Acht lassen. Und ich könnte die Sache vermutlich ganz gut ertragen, weil ich sie ja nicht sehe.

Ich bin mir sehr unsicher. Eine Abwandlung des Modells wäre, die Wechsel wochenweise zu machen, vier Wochen lang. Das würde den Stress und Druck bei ihr sicher etwas erhöhen.

Ich könnte mir vorstellen, zuzustimmen, wenn ich die feste Zusage von ihr verlange, dass sie sofort auszieht, wenn sie nach diesem Testzeitraum immer noch unentschlossen ist oder ich nicht davon überzeugt bin, dass wir noch eine Chance haben.

Was meint ihr? Einen Versuch wert oder sinnlos? Mach ich mich völlig zum Obst, wenn ich nicht durchziehe und mit allen Mitteln versuche, sie rauszuwerfen?

Oh je, ich würde diesen Affenzirkus nicht mitmachen! 
Sorry. Sie sucht für SICH und ihren Typen die bequemste Lösung. 

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10. September 2019 um 21:13
In Antwort auf tamsin_18536625

Oh je, ich würde diesen Affenzirkus nicht mitmachen! 
Sorry. Sie sucht für SICH und ihren Typen die bequemste Lösung. 

Jein.

Die "bequemste Lösung" hat der TE ja inzwischen aufgekündigt...

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10. September 2019 um 21:14
In Antwort auf jk1

So, sind soeben zurück von der Paartherapie.

Puh, schwierig. Zunächst mal hat die Therapeutin die Kommunikation sehr gut moderiert, das war sicher hilfreich und nötig. Ich konnte ruhig und sehr deutlich formulieren, wie es mir geht, was die letzten Wochen mit mir gemacht haben und weshalb ich jetzt Konsequenzen ziehen möchte.

Meine Frau hat gesagt, dass sie versteht, dass ich die aktuelle Situation unerträglich finde, und dass sie es angeblich selbst sehr bedauert, dass sie keinen Zentimeter voran gekommen ist. Und dann sagte sie, dass sie ihren kurzfristigen Auszug als "Wegschicken" interpretieren würde, bei dem sie keine Möglichkeit hat, die Kinder ausreichend zu betreuen und deshalb die Kinder einer großen und aus ihrer Sicht unnötigen Belastung ausgesetzt wären. Sie sagt außerdem, dass sie befürchtet, dass sie dann aus Trotz und Scham endgültig zu macht und es keine gemeinsame Zukunft mehr geben kann. Tja, Totschlagargument halt, super.

Die Therapeutin war natürlich daran interessiert, eine Kompromisslösung zu finden. Es fiel mir zwar schwer, überhaupt über einen Kompromiss zu reden, aber immerhin saßen wir ja nun bei der Paartherapie und ja... sonst hätte ich den Termin vermutlich sausen lassen können.

Sie hat verschiedene Szenarien durchgespielt, auch die oben schon genannte "gemeinsame zweite Wohnung zum Wechseln", welches ich aber aus genannten Gründen abgelehnt habe. Die Kompromisslösung, bei der ich noch am ehesten gesagt habe, dass es unter Umständen denkbar wäre, sähe so aus:
- Die Kinder bleiben in unserer Wohnung wie gehabt.
- Ein Elternteil ist Montag - Mittwoch da.
- Der andere ist Donnerstag - Samstag da.
- In der Zeit, in der man nicht da ist, ist man an einem Ort der eigenen Wahl (Ferienwohnung, Freunde, Verwandte, Hotel...)
- Sonntag ist Familientag, an dem wir zu viert was machen, und ihr Handy ist den ganzen Tag in der Schublade.
- Das Ganze wird 2-3 Wochen so praktiziert und dann gibts eine neue Bewertung.

Ich habe gesagt, dass ich bis morgen darüber nachdenken will.
Einerseits empfinde ich es als Niederlage, weil sie ja im Ergebnis erstmal nicht auszieht und ich ihrem Totschlagargument nachgebe.
Andererseits ist diese Lösung sicherlich für die Kinder der "sanfteste" und am ehesten verkraftbare Weg, und das will ich nicht völlig außer Acht lassen. Und ich könnte die Sache vermutlich ganz gut ertragen, weil ich sie ja nicht sehe.

Ich bin mir sehr unsicher. Eine Abwandlung des Modells wäre, die Wechsel wochenweise zu machen, vier Wochen lang. Das würde den Stress und Druck bei ihr sicher etwas erhöhen.

Ich könnte mir vorstellen, zuzustimmen, wenn ich die feste Zusage von ihr verlange, dass sie sofort auszieht, wenn sie nach diesem Testzeitraum immer noch unentschlossen ist oder ich nicht davon überzeugt bin, dass wir noch eine Chance haben.

Was meint ihr? Einen Versuch wert oder sinnlos? Mach ich mich völlig zum Obst, wenn ich nicht durchziehe und mit allen Mitteln versuche, sie rauszuwerfen?

"und dass sie es angeblich selbst sehr bedauert, dass sie keinen Zentimeter voran gekommen ist."

Soll das übersetzt heissen, dass sie den anderen (noch) nicht in trockenen Tüchern hat?

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10. September 2019 um 21:20
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

"und dass sie es angeblich selbst sehr bedauert, dass sie keinen Zentimeter voran gekommen ist."

Soll das übersetzt heissen, dass sie den anderen (noch) nicht in trockenen Tüchern hat?

Sie meinte in diesem Moment, keinen Zentimeter raus aus ihrer Unsicherheit, was sie nun tun soll. Sie behauptet ja, sie hätte Angst vor jeder Entscheidung, weil sie nicht erkennen kann, was richtig ist.

Aber ja, dass der Typ noch ne große Unbekannte ist (auch für sie), ist sicher trotzdem richtig. Sie weiß natürlich nicht genau, ob er zur Stange hält oder nicht. Ich muss halt rausfinden, ob sie nur deshalb zögert.

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10. September 2019 um 21:25

Ja, habe ich auch gelesen und auf Youtube diverses gesehen. Spannend

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10. September 2019 um 21:25
In Antwort auf jk1

Sie meinte in diesem Moment, keinen Zentimeter raus aus ihrer Unsicherheit, was sie nun tun soll. Sie behauptet ja, sie hätte Angst vor jeder Entscheidung, weil sie nicht erkennen kann, was richtig ist.

Aber ja, dass der Typ noch ne große Unbekannte ist (auch für sie), ist sicher trotzdem richtig. Sie weiß natürlich nicht genau, ob er zur Stange hält oder nicht. Ich muss halt rausfinden, ob sie nur deshalb zögert.

"Ich muss halt rausfinden, ob sie nur deshalb zögert."

Das ist doch offensichtlich, das genau das der Grund ist...

Ich stelle mal die These in den Raum, dass der Typ ein bisschen Spass wollte, ihr dabei aber gleichzeitig Honig ums Maul geschmiert hat, damit er sie auch in die Kiste bekommt.
Jetzt kommt es zum Schwur und er beginnt rumzueiern, weil er kalte Füße bekommt.

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10. September 2019 um 21:29
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

"Ich muss halt rausfinden, ob sie nur deshalb zögert."

Das ist doch offensichtlich, das genau das der Grund ist...

Ich stelle mal die These in den Raum, dass der Typ ein bisschen Spass wollte, ihr dabei aber gleichzeitig Honig ums Maul geschmiert hat, damit er sie auch in die Kiste bekommt.
Jetzt kommt es zum Schwur und er beginnt rumzueiern, weil er kalte Füße bekommt.

Wenn klar ist, dass das der einzige Grund ist, ist ja tatsächlich die Frage, ob unsere Ehe jemals wieder eine Basis haben kann. 
Das würde bedeuten, dass sie nach den 3 "Testwochen" definitiv ausziehen muss, egal was kommt. Hm.

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10. September 2019 um 21:40

Weisst Du, ob es seine Frau weiss?

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10. September 2019 um 21:41
In Antwort auf kama_880937

Ja, habe ich auch gelesen und auf Youtube diverses gesehen. Spannend

...dann wirst Du ja diese "Beratung" hier und das Verhalten des TE genau so haarsträubend kontraproduktiv finden wie ich.

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10. September 2019 um 21:50
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

Weisst Du, ob es seine Frau weiss?

Sie weiß es grob, aber er verheimlicht ihr wohl sehr viel. Sie verbietet ihm jeglichen Kontakt und er umgeht diese Verbote ständig. Sie droht ihm wohl, dass er sein Kind nicht aufwachsen sieht und solche Sachen.

Ich habe schon vor zwei Wochen versucht, Kontakt mit ihr aufzunehmen, aber sie hat alle meine Versuche auf verschiedenen Kanälen ignoriert und mich blockiert. Warum auch immer.

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10. September 2019 um 21:51
In Antwort auf mandarina235

...dann wirst Du ja diese "Beratung" hier und das Verhalten des TE genau so haarsträubend kontraproduktiv finden wie ich.

Hm. Hab das Interview jetzt gelesen. Welche Aspekte ihrer "Lehre" meinst du genau, die mein Verhalten kontraproduktiv da stehen lassen?

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10. September 2019 um 21:56
In Antwort auf jk1

Sie weiß es grob, aber er verheimlicht ihr wohl sehr viel. Sie verbietet ihm jeglichen Kontakt und er umgeht diese Verbote ständig. Sie droht ihm wohl, dass er sein Kind nicht aufwachsen sieht und solche Sachen.

Ich habe schon vor zwei Wochen versucht, Kontakt mit ihr aufzunehmen, aber sie hat alle meine Versuche auf verschiedenen Kanälen ignoriert und mich blockiert. Warum auch immer.

Vielleicht hat die Gute Angst vor der Wahrheit?

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10. September 2019 um 21:59
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

Vielleicht hat die Gute Angst vor der Wahrheit?

Vielleicht, ja. Naja, muss sie selber wissen. Streng genommen isses mir auch völlig egal was dort läuft. Meine Frau hat nur noch dann eine Chance bei mir wenn sie mich nachhaltig überzeugt. Und davon ist sie aktuell noch sehr weit entfernt.

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10. September 2019 um 22:23
In Antwort auf jk1

So, sind soeben zurück von der Paartherapie.

Puh, schwierig. Zunächst mal hat die Therapeutin die Kommunikation sehr gut moderiert, das war sicher hilfreich und nötig. Ich konnte ruhig und sehr deutlich formulieren, wie es mir geht, was die letzten Wochen mit mir gemacht haben und weshalb ich jetzt Konsequenzen ziehen möchte.

Meine Frau hat gesagt, dass sie versteht, dass ich die aktuelle Situation unerträglich finde, und dass sie es angeblich selbst sehr bedauert, dass sie keinen Zentimeter voran gekommen ist. Und dann sagte sie, dass sie ihren kurzfristigen Auszug als "Wegschicken" interpretieren würde, bei dem sie keine Möglichkeit hat, die Kinder ausreichend zu betreuen und deshalb die Kinder einer großen und aus ihrer Sicht unnötigen Belastung ausgesetzt wären. Sie sagt außerdem, dass sie befürchtet, dass sie dann aus Trotz und Scham endgültig zu macht und es keine gemeinsame Zukunft mehr geben kann. Tja, Totschlagargument halt, super.

Die Therapeutin war natürlich daran interessiert, eine Kompromisslösung zu finden. Es fiel mir zwar schwer, überhaupt über einen Kompromiss zu reden, aber immerhin saßen wir ja nun bei der Paartherapie und ja... sonst hätte ich den Termin vermutlich sausen lassen können.

Sie hat verschiedene Szenarien durchgespielt, auch die oben schon genannte "gemeinsame zweite Wohnung zum Wechseln", welches ich aber aus genannten Gründen abgelehnt habe. Die Kompromisslösung, bei der ich noch am ehesten gesagt habe, dass es unter Umständen denkbar wäre, sähe so aus:
- Die Kinder bleiben in unserer Wohnung wie gehabt.
- Ein Elternteil ist Montag - Mittwoch da.
- Der andere ist Donnerstag - Samstag da.
- In der Zeit, in der man nicht da ist, ist man an einem Ort der eigenen Wahl (Ferienwohnung, Freunde, Verwandte, Hotel...)
- Sonntag ist Familientag, an dem wir zu viert was machen, und ihr Handy ist den ganzen Tag in der Schublade.
- Das Ganze wird 2-3 Wochen so praktiziert und dann gibts eine neue Bewertung.

Ich habe gesagt, dass ich bis morgen darüber nachdenken will.
Einerseits empfinde ich es als Niederlage, weil sie ja im Ergebnis erstmal nicht auszieht und ich ihrem Totschlagargument nachgebe.
Andererseits ist diese Lösung sicherlich für die Kinder der "sanfteste" und am ehesten verkraftbare Weg, und das will ich nicht völlig außer Acht lassen. Und ich könnte die Sache vermutlich ganz gut ertragen, weil ich sie ja nicht sehe.

Ich bin mir sehr unsicher. Eine Abwandlung des Modells wäre, die Wechsel wochenweise zu machen, vier Wochen lang. Das würde den Stress und Druck bei ihr sicher etwas erhöhen.

Ich könnte mir vorstellen, zuzustimmen, wenn ich die feste Zusage von ihr verlange, dass sie sofort auszieht, wenn sie nach diesem Testzeitraum immer noch unentschlossen ist oder ich nicht davon überzeugt bin, dass wir noch eine Chance haben.

Was meint ihr? Einen Versuch wert oder sinnlos? Mach ich mich völlig zum Obst, wenn ich nicht durchziehe und mit allen Mitteln versuche, sie rauszuwerfen?

eine bedingung hätte ich noch... keine besuche von ihrem lover bei euch zuhause an den tagen, an denen du nicht da bist (ist zwar nicht zu kontrollieren... aber ansprechen würde ichs trotzdem)!

mein gefühl sagt mir allerdings, dass du dir keine all zu großen hoffnungen machen solltest. das hört sich für mich leider alles danach an, als wärst du schon lange bei ihr abgemeldet... und sie ist sich nur noch nicht sicher, wie sie dich am bequemsten los wird. ein neuer, bei dem sie einziehen könnte, am besten vielleicht noch mit den kindern, wäre da natürlich super - aber anscheinend ist das nicht das, was er will...

ich würde die kinderfreien/ehefraufreien tage nutzen, um mich bezüglich trennung und scheidung rechtlich beraten zu lassen... und ggf. wichtige unterlagen zu sichern!

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10. September 2019 um 22:25
In Antwort auf bence_11922211

eine bedingung hätte ich noch... keine besuche von ihrem lover bei euch zuhause an den tagen, an denen du nicht da bist (ist zwar nicht zu kontrollieren... aber ansprechen würde ichs trotzdem)!

mein gefühl sagt mir allerdings, dass du dir keine all zu großen hoffnungen machen solltest. das hört sich für mich leider alles danach an, als wärst du schon lange bei ihr abgemeldet... und sie ist sich nur noch nicht sicher, wie sie dich am bequemsten los wird. ein neuer, bei dem sie einziehen könnte, am besten vielleicht noch mit den kindern, wäre da natürlich super - aber anscheinend ist das nicht das, was er will...

ich würde die kinderfreien/ehefraufreien tage nutzen, um mich bezüglich trennung und scheidung rechtlich beraten zu lassen... und ggf. wichtige unterlagen zu sichern!

p.s. und an den "freien" tagen viel mit bekannten und verwandten unternehmen, und mit ihnen reden! erstens bringt das mindestens genauso viel, wie hier zu schreiben... und außerdem ist es besser, sie hören zuerst deine geschichte, bevor sie ihre hören!

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10. September 2019 um 22:40
In Antwort auf jk1

Vielleicht, ja. Naja, muss sie selber wissen. Streng genommen isses mir auch völlig egal was dort läuft. Meine Frau hat nur noch dann eine Chance bei mir wenn sie mich nachhaltig überzeugt. Und davon ist sie aktuell noch sehr weit entfernt.

Jein, die Sache bekäme ja eine andere Dynamik, wenn die andere Frau ihren Gatten an die Luft setzen würde.
Ganz so isoliert kannst Du das nicht sehen.
Ihr Verhalten kann sich sehr wohl auch auf Dich und Deine Beziehung auswirken.


Wenn Sich Deine Frau vom Kopf her für Dich entscheidet, wird es Monate dauern, bis ihr Herz dem folgen kann.

Wenn Du in 2-3 Wochen klare Signale von ihr zu Deinen Gunsten erwartest, dann kannnst Du auch heute noch die endgültige Trennung aussprechen.
Sie hat Gefühle für die Affäre, das Ding läuft seit einem Jahr (?).

Du musst ihr dann eine Chance geben, sich zu entlieben und dann hoffen, dass in ihrem Herzen noch ein kleiner Funken für Dich übrig ist, der erst grösser werden kann, wenn die Flamme für den anderen erloschen ist oder kleiner wird.
(Das war jetzt für mich recht untypisch ziemlich schmalzig ausgedrückt, aber das Bild trifft es irgendwie am besten)
Das braucht Zeit, viel Zeit, die Dich viel Energie kosten wird und der schwierigere Weg ist.

Eine Trennung wäre einfacher...


 

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