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Sich mies verhalten, damit der andere sich leichter trennen kann?

30. August 2003 um 17:38

Hallo zusammen!
Ich hatte gestern ein sehr interessantes Gespräch über Gott und die
Welt mit einem sehr guten Bekannten. Irgendwann kamen wir auf das
Thema Männer und Frauen und Trennung. Er erzählte mir, dass jedesmal wenn bei ihm eine Beziehung zu Ende war, er sich schlecht
gegenüber seiner Ex-Partnerin benommen hat, damit sie denkt, er sei
ein Mistkerl und ihn leichter vergißt. Er wollte ihnen somit den Trennungsschmerz erleichtern. Ich war völlig erstaunt, ich habe diesen Gedanken zum ersten Mal gehört. Er meinte, dass die meisten
seiner männlichen Freunde und Bekannten, dies schon einmal getan
hätten. Meistens wenn diejenige ihnen besonders wichtig war. Ich sagte, dass ich das aber relativ unreif empfinde und man sich doch ganz normal trennen kann, wir sind ja schließlich erwachsen und keine Teenager mehr. Er meinte, das hätte damit gar nichts zu tun, auf
diese Art und Weise ginge auch die ganze Trennungsphase leichter.
Ich habe heute noch ein paar Mal an dieses Gespräch gedacht und war ich anfangs noch so entsetzt, weiß ich mittlerweile nicht mehr, ob
er nicht doch irgendwie recht hat?
Mich würde sehr interessieren, wie das die männlichen Forumler sehen und was alle anderen anderen davon halten.

Ein schönes Wochenende wünscht Ipanema.

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31. August 2003 um 1:35

Gute Einstellung!!!
Also ich finde diese Einstellung gut!!! Als mmein Ex-Freund mit mir Schluss gemacht hat, habe ich mir gewünscht, er hätte mich betrogen oder sonst was getan! Ich habe ihn geliebt, alles schien gut zu sein und auf einmal sagte er mir, er würde mich nciht mehr lieben. Das war für mich im ersten Moment ein Schlag in die Magengrube, aber hinterher habe ich mir immer gedacht, mensch so einfach kann das doch nicht vorbei sein, der überlegt es sich noch mal..... Als ein halbes Jahr vorbei war und ich mir immer noch sehr gewünscht habe, er sollte wieder "zur Vernunft" kommen, habe ich ihn quasi gehasst dafür, dass er mir nichts schlimmes angetan hat, weil ich ihn so viel schneller hätte vergessen können! Bei uns war sogar genau dsa Gegenteil der Fall! Wir haben uns hinterher noch super verstanden und mussten das im Grunde auch, weil wir beide in einem Verein zusammen getanzt haben und keinen anderen Partner hätten finden können. Und wie das nun mal so ist bei Tango, Salsa und all so'm Kram, da spielt halt Leidenschaft eine große Rolle und die war natürlich beim Tanzen auch immer noch da! Das war für mich eine schlimme Zeit und ich habe fast ein Jahr gebraucht, um zu begreifen, dass er wirklich nicht mehr zu mir zurückkommen wird und dass ich dann auch letztendlich nichts mehr von ihm wollte. Seit dem sage ich mir lieber eine Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende! Dass wir uns die ganze Zeit hinterher so gut verstanden haben, fand ich zu dem Zeitpunkt zwar manchmal toll, aber ich habe auch oft extrem darunter gelitten! Von daher ein Tipp an alle Männer! Übertreibt es nicht unbedingt, aber seit dann doch irgendwie gemein, denn so fällt es dem gegenüber leichter die Trenunng zu verkraften!!!

Gruß
Redlady

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1. September 2003 um 12:10
In Antwort auf redlady1

Gute Einstellung!!!
Also ich finde diese Einstellung gut!!! Als mmein Ex-Freund mit mir Schluss gemacht hat, habe ich mir gewünscht, er hätte mich betrogen oder sonst was getan! Ich habe ihn geliebt, alles schien gut zu sein und auf einmal sagte er mir, er würde mich nciht mehr lieben. Das war für mich im ersten Moment ein Schlag in die Magengrube, aber hinterher habe ich mir immer gedacht, mensch so einfach kann das doch nicht vorbei sein, der überlegt es sich noch mal..... Als ein halbes Jahr vorbei war und ich mir immer noch sehr gewünscht habe, er sollte wieder "zur Vernunft" kommen, habe ich ihn quasi gehasst dafür, dass er mir nichts schlimmes angetan hat, weil ich ihn so viel schneller hätte vergessen können! Bei uns war sogar genau dsa Gegenteil der Fall! Wir haben uns hinterher noch super verstanden und mussten das im Grunde auch, weil wir beide in einem Verein zusammen getanzt haben und keinen anderen Partner hätten finden können. Und wie das nun mal so ist bei Tango, Salsa und all so'm Kram, da spielt halt Leidenschaft eine große Rolle und die war natürlich beim Tanzen auch immer noch da! Das war für mich eine schlimme Zeit und ich habe fast ein Jahr gebraucht, um zu begreifen, dass er wirklich nicht mehr zu mir zurückkommen wird und dass ich dann auch letztendlich nichts mehr von ihm wollte. Seit dem sage ich mir lieber eine Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende! Dass wir uns die ganze Zeit hinterher so gut verstanden haben, fand ich zu dem Zeitpunkt zwar manchmal toll, aber ich habe auch oft extrem darunter gelitten! Von daher ein Tipp an alle Männer! Übertreibt es nicht unbedingt, aber seit dann doch irgendwie gemein, denn so fällt es dem gegenüber leichter die Trenunng zu verkraften!!!

Gruß
Redlady

Man darf es sich nicht einfach machen...
Alles was man erlebt auch wenn es noch so weh tut heißt einfach Leben.

Nur daran wachsen wir und nur damit öffnen wir Türen für Neues. Denn nicht nur gute Erfahrungen gehören
zum Leben sondern auch die schlechten Sie gehören dazu wie die Luft zum atmen. Sie formen uns und geben uns die Möglichkeit zu lernen. Man muss es akzeptieren und zu seinem Leben zugehörig werden lassen.

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1. September 2003 um 16:06

Kenne das...
Hey Du!

Also, das kommt mir sehr bekannt vor! Mein Ex hat sich in den Wochen vor unserer Trennung wie der letzte A... verhalten. Er wußte, daß ich ziemlich abhängig von der Aufmerksamkeit anderer bin. Ich brauche einfach Bestätigung. Und die hat er mir entzogen, gerade er, von dem ich sie am dringendsten gebraucht hätte.
Unsere Beziehung war schon am Ende, aber ich hätte nie Schluß gemacht, weil ich ihn nicht verlieren wollte, er war ja immer so lieb...
Na ja, und dann fing er an, mich links liegen zu lassen. Innerhalb kürzester Zeit war ich so verzweifelt und auch irgendwie sauer auf ihn, daß ich mich von ihm getrennt habe.
Wir haben jetzt, sechs Wochen nach der Trennung, das erste Mal wieder telefoniert. Er hat sich für sein Verhalten entschuldigt. Er meinte, er hätte mich so lieb gehabt, daß er es nie geschafft hätte, sich von mir zu trennen. Deswegen mußte er mich dazu bringen, ihn zu hassen, damit ich es tue. Klingt eigentlich blöd, aber ich kann ihn verstehen. Hätte er sich nicht so verhalten, wären wir wahrscheinlich immer noch zusammen und immer noch unglücklich, weil wir einfach nicht zusammen gepaßt haben.
Ich bin ihm eigentlich sogar dankbar, daß er mich so manipuliert hat. Ich denke, ich habe die Trennung so leichter gemeistert, weil ich ja froh war, ihn und sein dämliches Verhalten los zu sein.
Ich finde diese Taktik eigentlich nicht unreif. Im Gegenteil: wenn man merkt, daß keiner von beiden die Kraft hat, sich zu trennen, obwohl es keinen anderen Ausweg gibt, ist das doch eine recht gute und durchdachte Lösung. Denn sogesehen schont man den anderen ja dadurch auch.
Allerdings sollte man sich vorher schon darüber im Klaren sein, ob man später noch mit demjenigen befreundet sein möchte. In dem Fall sollte man wohl doch "normal" Schluß machen und nicht den Haß des anderen provozieren.

Liebe Grüße

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1. September 2003 um 17:26

Also, ich finde...
... ein klärendes Gespräch da besser und vor allem angebrachter (besonders, wenn die Frau einem sooooooooo viel bedeutet)...

Kein Gespräch mit den "Aber wir bleiben auf jeden Fall Freunde"-Phrasen, sondern sagen, dass es nicht mehr passt und wenn man es kann, warum es nicht mehr passt. Das ist zwar im ersten Moment hart für den Verlassenen, aber ich denke, dass die Trennung so "gesünder" von ihm/ihr verarbeitet werden kann. Besser als wenn man sich monatelang fragt, warum man sich in so einen A**** überhaupt verliebt hat? Warum er sich plötzlich so verändert hat? Was man selbst evtl. falsch gemacht haben könnte? Wie konnte ich mich nur so irren? usw usw...

Das ist meine Meinung, wenn andere das anders handhaben und meinen, dass es besser ist, okay their choice!

LG Taina

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1. September 2003 um 18:38
In Antwort auf alvena_12770440

Man darf es sich nicht einfach machen...
Alles was man erlebt auch wenn es noch so weh tut heißt einfach Leben.

Nur daran wachsen wir und nur damit öffnen wir Türen für Neues. Denn nicht nur gute Erfahrungen gehören
zum Leben sondern auch die schlechten Sie gehören dazu wie die Luft zum atmen. Sie formen uns und geben uns die Möglichkeit zu lernen. Man muss es akzeptieren und zu seinem Leben zugehörig werden lassen.

Hi
Hallo Sasa!

Da hast Du ja irgendwo schon recht. Ich weiß nicht, was heute anders wäre, wenn es damals anders gewesen wäre. Vielleichrt war es ja auch gut so. Keine Ahnung!

Redlady

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1. September 2003 um 19:20

Die einzelnen punkte
hallo michi,

hätte da noch eine genauere ausführung, so ganz kann ich das folgende nämlich nicht nachvollziehen:

zu punkt 1 zizat:

"...Einige Menschen glauben dass eine Beziehung in der man den anderen NICHT ganz schrecklich vermissen würde wenn er weg ist auch automatisch eine Beziehung wäre in der man dem Partner gegenüber schlicht und ergreifend gleichgültig wäre. Für viele ist das so auch der Fall, allerdings hat das nach meinem Lieblingsautor Erich Fromm nichts mit reifer Liebe zu tun.
Reife Liebe ist eine Daseinsform, eine Fähigkeit. Das verzehrende Einander-Brauchen hat weniger mit Liebe zu tun als vielmehr mit einer unreifen Vorform davon.
Darin zeigt sich deutlich dass für die meisten Menschen das Problem darin besteht GELIEBT ZU WERDEN anstadt selber zu lieben.
Diese Angst kann man deutlich fühlen, aber sie ist nicht die Wahrheit. In Wahrheit, ohne dass es einem mitunter bewusst ist, hat man keine Angst davor nicht geliebt zu werden, sondern man fürchtet sich davor selber zu lieben...."


Ich kann einigen, bzw. vielen Unter-Punkten zustimmen...Punkt 3 ausnahmslos, und auch dass eine dreimonatige Beziehung genauso viel Intensität haben kann als eine dreijährige, Eifersucht kenne ich nicht, weil ich frei bin...ich bin frei und beobachte sogar ganz bewußt solche Szenen, wenn ein hübsches Mädel mit meinem Freund redet o.ä....weil ich denke dass ich sowieso nichts ändern kann wenn er sich mit ihr einläßt...das heißt aber nicht dass Treue nicht wichtig ist...wenn ich mich entschließe mit jemandem eine Beziehung zu führen, dann ist die Liebe frei...sie läßt sich nicht erzwingen, noch läßt sie sich maßregeln...die Liebe ist da oder sie ist nicht da...aber eine Liebe die beide miteinander eingehen, funktioniert nunmal nicht so ohne weiteres...das setzt doch auch voraus, dass jeder das verstanden hat, was erich fromm so schreibt...was aber bringt es wenn ich es verstehe, mein Partner aber nicht? Und es gibt nicht nur schwarz und weiß...man kann einfach nicht nach der Richtlinie gehen, die der Autor verwendet hat, weil es auch Nuancen gibt...ich stimme schon sehr vielen Punkten zu und fühle mich auch durchaus reif und liebe mich auch selbst und kann somit anderen geben und ich gebe gerne...
Aber auch ich komme nicht mit allem klar...warum denn niemanden vermissen? Was spricht dagegen? Soll ich hüpfend durch die Wohnung tanzen, nur weil ich die Liebe in meinem Herzen habe und eine innere Klarheit die viele nicht haben? Dazu sind doch Emotionen da, sie auch zu spüren und nicht nur selbstgefällig auf all die anderen zu schauen, denen das alles scheinbar völlig abgeht...


Liebe Grüße
Sasa

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1. September 2003 um 23:12

Ich ...
will das ja nicht als unangenehm empfinden und tue es auch nicht...wie du schon sagst...es kommt auf das vermissen an. aber wenn einer sich so verhält dass man sich einfach schlecht fühlt und man, trotz aller fähigkeit und reife, einfach nichts positives mehr daraus gewinnt, sondern es eben eher wehtut...wenn der andere einfach ein verhalten an den tag legt, dass man in einer gesunden beziehung nicht sollte...was wenn nur ein part reife empfindet, während der andere sich aber alles andere als reif empfindet..und mich dann wieder mit runterzieht mit diesem unreifen verhalten..nämlich spielchen spielen, distanz wahren und keine nähe zulassen usw.??

lg sasa

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2. September 2003 um 12:24

Achso...
...dann gehöre ich auch zur ersten kategorie...
denn ich weiß auch wie man reif liebt, und würde das auch gerne umsetzen. jedoch klappt es eben nicht, weil ich immer allein dastehe, und mein partner das nicht mitpraktiziert.
ich dass man das mit sich alleine regeln muß, aber es wäre leichter mal ein level vorwärtszukommen, wenn beide an einem strang ziehen. dann lernt man nämlich gegenseitig und vor allem gemeinsam.

und kannst du mir noch einen tipp geben, wie ich all meine therorie in die praxis umsetzen kann? irgendwie habe ich angst, dass ich, wenn mich alles nicht mehr so runterzieht, in gewisser weise abstumpfe...und dann frage ich mich ob es nicht doch dazugehört auch mal angst zu emfpinden, eifersucht usw.
denn dass sind nunmal emotionen..auch wenn sie nicht immer positiv sind..aber es ist doch menschlich....

lieber gruß sasa

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2. September 2003 um 12:26

Leichter für ihn
Hallo Ipanema,

ich halte dieses Verhalten auf den ersten Blick für feige und herzlos - es ist sehr bequem für den Trennenden. Ich kann mir vorstellen, dass man sich so von einem Menschen trennt, der einem nichts bedeutet hat ... und dass man auch von sich selbst nicht viel hält ... aber wenn einem derjenige wirklich wichtig war? Unvorstellbar.
Liebe oder ein ganz bestimmtes Gefühl für den anderen ist doch nicht einfach "weg" nach der Trennung, auch nicht für den, der sich trennen will. Wieso nimmt die Person sich selbst soviel, indem sie es "wegwischt"?
Geht der Trennende gut mit sich selbst um? Um sich bewusst wie ein Idiot zu verhalten, muss man ja alle freundschaftlichen Gefühle künstlich erkalten lassen - grausam, wenn das das einzige ist, was übrig bleibt, oder?

Für denjenigen, der auf diese Weise verlassen wird, ist es ein Fiasko - zusätzlich zum Trennungsschmerz kommt diese plötzliche Gefühlskälte hinzu ... verlassen zu werden ist kein Zuckerschlecken, aber wenn es dann so würdelos passiert, fühlt man sich doch wie der letzte Dreck behandelt, oder?
Man wird der Möglichkeit beraubt, zu verstehen, was passiert ist, man kann sich mit nichts auseinandersetzen, man hält rein gar nichts in der Hand. Das finde ich hart. Unfair auch und respektlos.
Gehört nicht auch zu einer Beziehung (egal ob mit oder ohne Liebe), das Leid des anderen auszuhalten, ohne es unterdrücken zu wollen, weil man es selbst nicht erträgt? Weil man sich - zu Unrecht übrigens - schuldig fühlt, dem anderen die Liebe entziehen zu müssen?

LG von peas







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3. September 2003 um 19:45

Neinneinnein, so nicht!
Meine erste große Liebe wollte mir die Trennung auf diese Weise erleichtern, und hat mir am Wochenende (denn es war eine lange Fernbeziehung) der Trennung erzählt, mit wievielen Frauen er mich betrogen hatte, daß er mich nie geliebt hätte und wasweißich noch alles.

ich war allerdings nicht wütend - was der erhoffte Effekt gewesen wäre - sondern nur traurig und konnte das alles gar nicht so recht glauben. Außerdem gestand ich ihm insgeheim sowieso die ein oder andere Affäre zu, da wir uns ja eh nur relativ selten sahen.

Das Schöne war, wir haben uns später wiedergetroffen bzw. telefonisch kontaktiert, und haben auch darüber sprechen können. Er hatte maßlos übertrieben mit dem, was er mir damals erzählt hatte, und auch direkt eingestanden, daß er mir damit die Trennung zu erleichtern hoffte. Aber erstens hat es nicht funktioniert (ich wußte einfach, er ist nicht irgendsoein A****), und zweitens hätte es mir nur die ganze wirklich schöne vergangene Beziehung verdorben.

Für mich ist das wichtig, nicht denken zu müssen: meine Güte, und so einen miesen Kerl hab ich mal liebgehabt?

Nein wirklich Männer, das ist nicht die richtige Methode! Es verfälscht alles, und ruiniert all die schönen, zärtlichen, leidenschaftlichen Erinnerungen und eine mögliche Freundschaft für die Zukunft.

Wir wissen, auch noch nach zwanzig Jahren, daß wir uns geliebt hatten und daß das eine wundervolle Zeit war, die wir nie missen möchten. Auch wenn unsere Wege sich getrennt haben, so hat doch jeder beim anderen ein kleines Plätzchen im Herzen, und so sollte es sein. Das ist wohl nicht immer möglich, aber zumindest sollte niemand diese Möglichkeit durch ein derartiges Verhalten absichtlich und unnötigerweise von vornherein zerstören!

Traut dem anderen Menschen, den ihr doch auch mal gern gehabt habt (oder vielleicht noch immer ein bissl gern habt) doch ein bißchen mehr zu.
Maßt Euch nicht an, darüber urteilen zu können, was dem anderen weniger Schmerz bereitet, auch wenn ihr meint, es aus Mitleid zu tun. Seid einfach ehrlich. Ich weiß, auch dazu gehört Mut: aber macht es Euch nicht leichter, als beiden wirklich guttut auf lange Sicht.


Grüße Andrasta

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4. September 2003 um 12:51

Hallo Michi
Hallo Michi!

Tut mir leid aber ich finde was du da schreibst ist totaler Blödsinn. Liebe ist keine Lehre und es gibt auch nicht Reife Liebe und unreife Liebe. Das hört sich ja alles sehr sehr theoriebezogen an und hat mit der Praxis null zu tun. Eine Trennung tut immer verdammt weh wenn man jemanden geliebt hat. Im Gegenteil unreif ist es wenn sie nicht weh tut und man schnell einen anderen Partner hat, dass zeigt nämlich das man noch unreif für eine feste Bindung ist.

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