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Sich als Sklave der geliebten Familie fühlen.

22. Februar 2018 um 14:55 Letzte Antwort: 25. Februar 2018 um 15:54

Hallo Forum, liebe Fremden.
Mein Titel ist provokant, ja das gebe ich zu. Aber was soll ich sagen? So empfinde ich mein Leben zur Zeit.
Ich würde gern neutrale Meinungen dazu hören. Vielleicht kennt der eine die Problematik ja und konnte eine Lösung finden oder zumindest eine andere Sichtweise.
Ich bin gern Mutter (Zwillinge 10,5 Jahre) davor habe ich eine Ausbildung gemacht, wurde gleich schwanger. Ging alles sehr flott. im gleichen Jahr habe ich geheiratet. Wir haben turbulente Jahre hinter uns. Eine dicke Krise als die Kinder noch Babies waren. Finanzielle Probeleme, gesundheitliche, schwere Probleme. Wir haben immer kämpfen müssen. Ich habe jahrelang in Krankenhäusern gelegen, bekam viele Operationen. Mein Mann machte in dieser Zeit Karriere (obwohl er eine Umschulung machte). Heute geht es uns finaziell mehr als gut. Er arbeitet hart. Ich bin gesund und kann auch wieder arbeiten gehen. Alles so perfekt, wenn man bedenkt wie undankbar sich das anhört. Nicht jeder kommt aus diesen Sumpf heraus und das weiß ich auch. Leider kann ich an meiner Gefühlswelt nicht ändern. Und gelernt habe ich nun auch, dass verdrängen und nicht beachten auch nicht gut ist.
Deswegen dieser Post.
Mein Mann ist ein Macher. Er tut alles für mich und die Kinder, wenn es darum geht, dass Dinge herbeischafft werden müssen. Er stand immer hinter mir, hat mir gehofen wieder auf die Beine zu kommen. Hat Termine organisiert und Therapien.
Das hört sich toll an ist es auch. Ich liebe meinen Mann, ich will mit ihm alt werden. Aber ob mir das gelingt aus meiner Sicht, das weiß ich nicht.
Mein Mann ist kein emotionaler Mensch (das war er aber in den ersten vier Jahren unserer Beziehung) . Reden ist nicht möglich mit ihm. Ich weine oft deswegen, weil mir mein Mann so kalt vor kommt. Ich weiß nicht woran das liegt, er redet ja nicht. Ich habe schon sooft versucht herauszufinden warum er so geworden ist. Waren für ihn die Jahre auch zu viel? War die Verantwortung zu hoch? Liebt er mich vielleicht nicht mehr und kann es sich nicht eingestehen?
Ich bekomme keine Annerkennung in meinem Alltag, den ich für die Familie leiste. Nichts, nie ein liebes Wort, nie irgendeine emotionale Anerkennung für meinen Teil, den ich gebe. Dabei achte ich darauf, dass er solche Dinge von mir bekommt. Es ist doch wichtig, dass sich ein Mensch geschätzt und geehrt fühlt. Ich will ihm diese Ehre ja geben. Er leistet so viel für uns mit seiner Arbeit, mit seinem verdiensten Geld, da will ich ihm das Geühl geben und die Bestätigung, dass es großartig ist, was er für uns leistet. Und das widerrum liebe ich an ihm, er kümmert sich, er liebt seine Kinder, er macht alles für sie. Aber das allermeiste ist nur materiell (ich bin kein materieller Mensch). Die Hauptaufgabe der Erziehung, des Zuhörens, des emotionalen Begleitens meiner Kinder leiste ich. Bei mir können die Kinder über alles reden. Bei ihm nicht. Das wissen sie auch schon. Aber wenn es darum geht, Ausflüge und Eriegnisse zu organisieren ist er die Nummer eins.
Mich macht das traurig, zum einem weil ich mich immer kümmere, aber keiner kümmert sich um mich.
Ich habe soviel Verlust erlitten durch meine Krankheit, bin vergewaltigt worden vor der Zeit mit meinem Mann, habe später hinaus noch weitere Traumata erlitten und trotzdem will ich kein verbitterter Mensch werden. Aber mein Mann redet nie über diese Dinge mit mir. Er lässt mich ganz allein. Ich habe vor ein paar Jahren ein Baby verloren (ich hätte so gern noch eines gehabt, aber leider kann ich keine mehr bekommen) und er behauptet einfach, dass es keine echte Schwangerschaft gewesen ist, es war ja nur eine befruchtete Eizelle, kein Herzschlag. Die Tatsache, dass mir eh keine Möglichkeit bleibt zu wählen ob ich je wieder ein Baby haben könnte lässt ihn kalt. Er will keine mehr. Punkt.
Zu unserem 10 Hochzeitstag (letzte Woche), hat er sich etwas sehr schönes einfallen lassen, muss ich echt sagen, war sehr goldig von ihm. Ein Ausflug, den wir aber wegen anderen Dingen dann doch nicht wahrnehmen konnten. Ich habe ihm gesagt, dass es nicht schlimm ist, aber wenn ich mir wirklich etwas wünschen dürfte, dann ein paar liebe Zeilen von ihm, wie früher.
Er sagt, dazu habe er keine Zeit. Er ist dann mitten an diesem Tag weggefahren und hat mir einen rosanen Blumenstrauß gekauft..... Ich hab erstmal heulen müssen.
Er weiß seit Jahren, dass ich Schnittblumen jeder Art nicht ausstehen kann und die Farbe Rose so ziemlich die letzte ist, die ich je leiden werde. Seine Erklärung, du wirst zum 10 Hochzeitstag mal ein paar Blumen "aushalten" können, macht man ja so.
Immer wieder passieren solche Dinge, dass er etwas Emotionales leisten "muss" oder besser gesagt, die emotionaler Natur sind, die er aber einfach nicht gebacken bekommt. Das alles wäre ja nicht so schlimm, wenn er eben nicht gut reden könnte. Aber er versucht es nicht einmal. Vor allem ist es einfach so, dass ich das akzeptieren muss, dass es so ist. Er aber gleichzeitig eben auch Anerkennung braucht und die sich auch "einfordert"
Mich hat das so tief verletzt, weil ich einfach das Gefühl habe meine Bedürfnisse sind unwichtig.
Jetzt ist er erstmal weg auf Geschäftsreise und ich bin hier allein und möchte nachdenken.
Was also sehe ich in meinem Leben falsch? Was meint ihr dazu?
Danke fürs Lesen.

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22. Februar 2018 um 15:30

Danke für deine liebe Antwort.
Ja, ich maure auch so langsam. Bin öfter schlecht drauf. Mache auch keinen Hehl mehr daraus, dass ich sehr unglücklich bin.
Ich koche, ich wasche, ich putze, gehe arbeiten und höre nie ein Danke. Ich halte ihm den Rücken frei, damit er sich um nichts kümmern braucht. Ich habe ehrlich grad keine Lust mehr dazu. Ja, er arbeitet viel, aber das kann er ja auch teilweise, weil er ja auch nur arbeiten braucht. Um alles andere muss er sich ja nicht kümmern.
Er ist glücklich, das sagt er mir immer wieder.
Vielleicht richte ich meine Antennen wirklich mal nicht nach ihm aus.
Und wenn er sich dann trennt und ich stehe mit nichts da? Ich kann mich mit meiner Arbeit nicht über Wasser halten mit zwei Kindern.
 

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22. Februar 2018 um 15:31
In Antwort auf tongluna

Hallo Forum, liebe Fremden.
Mein Titel ist provokant, ja das gebe ich zu. Aber was soll ich sagen? So empfinde ich mein Leben zur Zeit.
Ich würde gern neutrale Meinungen dazu hören. Vielleicht kennt der eine die Problematik ja und konnte eine Lösung finden oder zumindest eine andere Sichtweise.
Ich bin gern Mutter (Zwillinge 10,5 Jahre) davor habe ich eine Ausbildung gemacht, wurde gleich schwanger. Ging alles sehr flott. im gleichen Jahr habe ich geheiratet. Wir haben turbulente Jahre hinter uns. Eine dicke Krise als die Kinder noch Babies waren. Finanzielle Probeleme, gesundheitliche, schwere Probleme. Wir haben immer kämpfen müssen. Ich habe jahrelang in Krankenhäusern gelegen, bekam viele Operationen. Mein Mann machte in dieser Zeit Karriere (obwohl er eine Umschulung machte). Heute geht es uns finaziell mehr als gut. Er arbeitet hart. Ich bin gesund und kann auch wieder arbeiten gehen. Alles so perfekt, wenn man bedenkt wie undankbar sich das anhört. Nicht jeder kommt aus diesen Sumpf heraus und das weiß ich auch. Leider kann ich an meiner Gefühlswelt nicht ändern. Und gelernt habe ich nun auch, dass verdrängen und nicht beachten auch nicht gut ist.
Deswegen dieser Post.
Mein Mann ist ein Macher. Er tut alles für mich und die Kinder, wenn es darum geht, dass Dinge herbeischafft werden müssen. Er stand immer hinter mir, hat mir gehofen wieder auf die Beine zu kommen. Hat Termine organisiert und Therapien.
Das hört sich toll an ist es auch. Ich liebe meinen Mann, ich will mit ihm alt werden. Aber ob mir das gelingt aus meiner Sicht, das weiß ich nicht.
Mein Mann ist kein emotionaler Mensch (das war er aber in den ersten vier Jahren unserer Beziehung) . Reden ist nicht möglich mit ihm. Ich weine oft deswegen, weil mir mein Mann so kalt vor kommt. Ich weiß nicht woran das liegt, er redet ja nicht. Ich habe schon sooft versucht herauszufinden warum er so geworden ist. Waren für ihn die Jahre auch zu viel? War die Verantwortung zu hoch? Liebt er mich vielleicht nicht mehr und kann es sich nicht eingestehen?
Ich bekomme keine Annerkennung in meinem Alltag, den ich für die Familie leiste. Nichts, nie ein liebes Wort, nie irgendeine emotionale Anerkennung für meinen Teil, den ich gebe. Dabei achte ich darauf, dass er solche Dinge von mir bekommt. Es ist doch wichtig, dass sich ein Mensch geschätzt und geehrt fühlt. Ich will ihm diese Ehre ja geben. Er leistet so viel für uns mit seiner Arbeit, mit seinem verdiensten Geld, da will ich ihm das Geühl geben und die Bestätigung, dass es großartig ist, was er für uns leistet. Und das widerrum liebe ich an ihm, er kümmert sich, er liebt seine Kinder, er macht alles für sie. Aber das allermeiste ist nur materiell (ich bin kein materieller Mensch). Die Hauptaufgabe der Erziehung, des Zuhörens, des emotionalen Begleitens meiner Kinder leiste ich. Bei mir können die Kinder über alles reden. Bei ihm nicht. Das wissen sie auch schon. Aber wenn es darum geht, Ausflüge und Eriegnisse zu organisieren ist er die Nummer eins.
Mich macht das traurig, zum einem weil ich mich immer kümmere, aber keiner kümmert sich um mich.
Ich habe soviel Verlust erlitten durch meine Krankheit, bin vergewaltigt worden vor der Zeit mit meinem Mann, habe später hinaus noch weitere Traumata erlitten und trotzdem will ich kein verbitterter Mensch werden. Aber mein Mann redet nie über diese Dinge mit mir. Er lässt mich ganz allein. Ich habe vor ein paar Jahren ein Baby verloren (ich hätte so gern noch eines gehabt, aber leider kann ich keine mehr bekommen) und er behauptet einfach, dass es keine echte Schwangerschaft gewesen ist, es war ja nur eine befruchtete Eizelle, kein Herzschlag. Die Tatsache, dass mir eh keine Möglichkeit bleibt zu wählen ob ich je wieder ein Baby haben könnte lässt ihn kalt. Er will keine mehr. Punkt.
Zu unserem 10 Hochzeitstag (letzte Woche), hat er sich etwas sehr schönes einfallen lassen, muss ich echt sagen, war sehr goldig von ihm. Ein Ausflug, den wir aber wegen anderen Dingen dann doch nicht wahrnehmen konnten. Ich habe ihm gesagt, dass es nicht schlimm ist, aber wenn ich mir wirklich etwas wünschen dürfte, dann ein paar liebe Zeilen von ihm, wie früher.
Er sagt, dazu habe er keine Zeit. Er ist dann mitten an diesem Tag weggefahren und hat mir einen rosanen Blumenstrauß gekauft..... Ich hab erstmal heulen müssen.
Er weiß seit Jahren, dass ich Schnittblumen jeder Art nicht ausstehen kann und die Farbe Rose so ziemlich die letzte ist, die ich je leiden werde. Seine Erklärung, du wirst zum 10 Hochzeitstag mal ein paar Blumen "aushalten" können, macht man ja so.
Immer wieder passieren solche Dinge, dass er etwas Emotionales leisten "muss" oder besser gesagt, die emotionaler Natur sind, die er aber einfach nicht gebacken bekommt. Das alles wäre ja nicht so schlimm, wenn er eben nicht gut reden könnte. Aber er versucht es nicht einmal. Vor allem ist es einfach so, dass ich das akzeptieren muss, dass es so ist. Er aber gleichzeitig eben auch Anerkennung braucht und die sich auch "einfordert"
Mich hat das so tief verletzt, weil ich einfach das Gefühl habe meine Bedürfnisse sind unwichtig.
Jetzt ist er erstmal weg auf Geschäftsreise und ich bin hier allein und möchte nachdenken.
Was also sehe ich in meinem Leben falsch? Was meint ihr dazu?
Danke fürs Lesen.

Könnte es sein, dass er nur noch aus Pflichtgefühl bei dir ist und ansonsten eine Andere hat?

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22. Februar 2018 um 15:55

Ich würde ihr nicht raten, sich auf´s Amt zu verlassen. Wenn man sich da nicht auskennt und Fehler macht, steht man ganz schnell ohne Geld und ohne Wohnung da. Auf Huffpost sind derzeit Horrorgeschichten über Hartz-IV- Empfänger zu lesen, da rollen sich einem die Fußnägel auf.

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22. Februar 2018 um 16:15
In Antwort auf silvesterqueen

Ich würde ihr nicht raten, sich auf´s Amt zu verlassen. Wenn man sich da nicht auskennt und Fehler macht, steht man ganz schnell ohne Geld und ohne Wohnung da. Auf Huffpost sind derzeit Horrorgeschichten über Hartz-IV- Empfänger zu lesen, da rollen sich einem die Fußnägel auf.

Mit Arbeit und Unterhalt für Frau und Kinder wird es erstmal reichen.

Ansonsten noch Hartz 4 Antrag für Aufstockung machen.  

Es gib einige Mitarbeiter die das gerne in die Länge ziehen. Aber am Ende geht dann doch alles. 

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22. Februar 2018 um 21:45

Guten Abend, vielen Dank für eure Antworten, ich hoffe ich kann sie gut kommentieren.
Also, dass er eine andere hat glaube ich weniger (aber wer weiß das schon 100%) er ist eigentlich jemand, der von sich selber sagt, dass man das nicht macht. Aber auch jemand, der sehr bequem ist und auch schon öfter gesagt hat, dass wenn es ihm nicht passt, er schon lange gegangen wäre.
Er sagt mir auch, dass er mich liebt und gibt mir einen Kuss. Muss aber leider gestehen und da habe ich lange im Gehirn graben müssen, dass da deutlich mehr kommt, wenn ich ihm die kalte Schuter zeige. Also eben auch kühl mit ihm umgehe.
Eben gab es auch Gemecker am Telefon, ich bin ziemlich resigniert die Tage und sehr abweisend. Ich hab jede Menge Stress mit kranken Kindern, Arbeit, die eigege Gesundheit. Einen Berg voll Wäsche, einen Hund, der Gassi will und eine unnzufriedene Katze, die den Winterkoller hat und von morgens bis abends plärrt (ja, sie ist kastriert, doch sie ist so )
Ich bräuchte mal dringend Luft. Aber er ist auf Geschäftsreise, total im Karriereschub, richtig gut drauf und ist jetzt beleidigt, dass ich da nicht voll anspringe und Party am Telefon mache.
Mit Aufstockung, ja natürlich würde das gehen. DAs müsste es ja auch. Und manchmal denke ich mir, hopp andere können das auch. Aber dann ist da mein Haus in der meine Oma wohnt und die Schulden und ich denke, wenn das alles unter den Hammer kommt, dann sitzt meine Oma auf der Straße. Das kann ich nicht. Alles wäre weg wofür schon ein paar Generationen dran gearbeitet haben. Und dann kommen die Gedanken, dass ich nur ein Luxusproblem habe. Viele haben es noch schlimmer, werden geschlagen und unterdrückt.
Es ist schwer für mich eine Entscheidung zu treffen. Wer will sowas seinen Kindern schon antun?
 

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23. Februar 2018 um 14:33
In Antwort auf tongluna

Hallo Forum, liebe Fremden.
Mein Titel ist provokant, ja das gebe ich zu. Aber was soll ich sagen? So empfinde ich mein Leben zur Zeit.
Ich würde gern neutrale Meinungen dazu hören. Vielleicht kennt der eine die Problematik ja und konnte eine Lösung finden oder zumindest eine andere Sichtweise.
Ich bin gern Mutter (Zwillinge 10,5 Jahre) davor habe ich eine Ausbildung gemacht, wurde gleich schwanger. Ging alles sehr flott. im gleichen Jahr habe ich geheiratet. Wir haben turbulente Jahre hinter uns. Eine dicke Krise als die Kinder noch Babies waren. Finanzielle Probeleme, gesundheitliche, schwere Probleme. Wir haben immer kämpfen müssen. Ich habe jahrelang in Krankenhäusern gelegen, bekam viele Operationen. Mein Mann machte in dieser Zeit Karriere (obwohl er eine Umschulung machte). Heute geht es uns finaziell mehr als gut. Er arbeitet hart. Ich bin gesund und kann auch wieder arbeiten gehen. Alles so perfekt, wenn man bedenkt wie undankbar sich das anhört. Nicht jeder kommt aus diesen Sumpf heraus und das weiß ich auch. Leider kann ich an meiner Gefühlswelt nicht ändern. Und gelernt habe ich nun auch, dass verdrängen und nicht beachten auch nicht gut ist.
Deswegen dieser Post.
Mein Mann ist ein Macher. Er tut alles für mich und die Kinder, wenn es darum geht, dass Dinge herbeischafft werden müssen. Er stand immer hinter mir, hat mir gehofen wieder auf die Beine zu kommen. Hat Termine organisiert und Therapien.
Das hört sich toll an ist es auch. Ich liebe meinen Mann, ich will mit ihm alt werden. Aber ob mir das gelingt aus meiner Sicht, das weiß ich nicht.
Mein Mann ist kein emotionaler Mensch (das war er aber in den ersten vier Jahren unserer Beziehung) . Reden ist nicht möglich mit ihm. Ich weine oft deswegen, weil mir mein Mann so kalt vor kommt. Ich weiß nicht woran das liegt, er redet ja nicht. Ich habe schon sooft versucht herauszufinden warum er so geworden ist. Waren für ihn die Jahre auch zu viel? War die Verantwortung zu hoch? Liebt er mich vielleicht nicht mehr und kann es sich nicht eingestehen?
Ich bekomme keine Annerkennung in meinem Alltag, den ich für die Familie leiste. Nichts, nie ein liebes Wort, nie irgendeine emotionale Anerkennung für meinen Teil, den ich gebe. Dabei achte ich darauf, dass er solche Dinge von mir bekommt. Es ist doch wichtig, dass sich ein Mensch geschätzt und geehrt fühlt. Ich will ihm diese Ehre ja geben. Er leistet so viel für uns mit seiner Arbeit, mit seinem verdiensten Geld, da will ich ihm das Geühl geben und die Bestätigung, dass es großartig ist, was er für uns leistet. Und das widerrum liebe ich an ihm, er kümmert sich, er liebt seine Kinder, er macht alles für sie. Aber das allermeiste ist nur materiell (ich bin kein materieller Mensch). Die Hauptaufgabe der Erziehung, des Zuhörens, des emotionalen Begleitens meiner Kinder leiste ich. Bei mir können die Kinder über alles reden. Bei ihm nicht. Das wissen sie auch schon. Aber wenn es darum geht, Ausflüge und Eriegnisse zu organisieren ist er die Nummer eins.
Mich macht das traurig, zum einem weil ich mich immer kümmere, aber keiner kümmert sich um mich.
Ich habe soviel Verlust erlitten durch meine Krankheit, bin vergewaltigt worden vor der Zeit mit meinem Mann, habe später hinaus noch weitere Traumata erlitten und trotzdem will ich kein verbitterter Mensch werden. Aber mein Mann redet nie über diese Dinge mit mir. Er lässt mich ganz allein. Ich habe vor ein paar Jahren ein Baby verloren (ich hätte so gern noch eines gehabt, aber leider kann ich keine mehr bekommen) und er behauptet einfach, dass es keine echte Schwangerschaft gewesen ist, es war ja nur eine befruchtete Eizelle, kein Herzschlag. Die Tatsache, dass mir eh keine Möglichkeit bleibt zu wählen ob ich je wieder ein Baby haben könnte lässt ihn kalt. Er will keine mehr. Punkt.
Zu unserem 10 Hochzeitstag (letzte Woche), hat er sich etwas sehr schönes einfallen lassen, muss ich echt sagen, war sehr goldig von ihm. Ein Ausflug, den wir aber wegen anderen Dingen dann doch nicht wahrnehmen konnten. Ich habe ihm gesagt, dass es nicht schlimm ist, aber wenn ich mir wirklich etwas wünschen dürfte, dann ein paar liebe Zeilen von ihm, wie früher.
Er sagt, dazu habe er keine Zeit. Er ist dann mitten an diesem Tag weggefahren und hat mir einen rosanen Blumenstrauß gekauft..... Ich hab erstmal heulen müssen.
Er weiß seit Jahren, dass ich Schnittblumen jeder Art nicht ausstehen kann und die Farbe Rose so ziemlich die letzte ist, die ich je leiden werde. Seine Erklärung, du wirst zum 10 Hochzeitstag mal ein paar Blumen "aushalten" können, macht man ja so.
Immer wieder passieren solche Dinge, dass er etwas Emotionales leisten "muss" oder besser gesagt, die emotionaler Natur sind, die er aber einfach nicht gebacken bekommt. Das alles wäre ja nicht so schlimm, wenn er eben nicht gut reden könnte. Aber er versucht es nicht einmal. Vor allem ist es einfach so, dass ich das akzeptieren muss, dass es so ist. Er aber gleichzeitig eben auch Anerkennung braucht und die sich auch "einfordert"
Mich hat das so tief verletzt, weil ich einfach das Gefühl habe meine Bedürfnisse sind unwichtig.
Jetzt ist er erstmal weg auf Geschäftsreise und ich bin hier allein und möchte nachdenken.
Was also sehe ich in meinem Leben falsch? Was meint ihr dazu?
Danke fürs Lesen.

Ich habe soviel Verlust erlitten durch meine Krankheit, bin vergewaltigt worden vor der Zeit mit meinem Mann, habe später hinaus noch weitere Traumata erlitten und ...

Gerade wenn jemandem so etwas furchtbares passiert, kann es ganz schnell sein, dass die nahen Angehörigen / nahestehenden Menschen einfach nur auf der Strecke bleiben.
Kann es sein, dass das Deinem Mann passiert ist?
Das Problem ist, dass der Partner sich dann schnell zurückzieht, weil er das Gefühl hat "sie hat sie viel schlimmes am Hals, da kann ich doch nicht mit meinen kleinen Problemen kommen". Dazu kommt, dass es auch für den Partner rein emotional nicht einfach ist, wenn die Partnerin durch schwere Krankheit und mehr durch muss - nur denkt kaum jemand daran, den Partner zu unterstützen, zu trösten, abzufangen, nicht nur den Kranken.
Da kommt man dann auch nur schwer wieder heraus, wenn man einmal drin ist.

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23. Februar 2018 um 19:36
In Antwort auf tongluna

Hallo Forum, liebe Fremden.
Mein Titel ist provokant, ja das gebe ich zu. Aber was soll ich sagen? So empfinde ich mein Leben zur Zeit.
Ich würde gern neutrale Meinungen dazu hören. Vielleicht kennt der eine die Problematik ja und konnte eine Lösung finden oder zumindest eine andere Sichtweise.
Ich bin gern Mutter (Zwillinge 10,5 Jahre) davor habe ich eine Ausbildung gemacht, wurde gleich schwanger. Ging alles sehr flott. im gleichen Jahr habe ich geheiratet. Wir haben turbulente Jahre hinter uns. Eine dicke Krise als die Kinder noch Babies waren. Finanzielle Probeleme, gesundheitliche, schwere Probleme. Wir haben immer kämpfen müssen. Ich habe jahrelang in Krankenhäusern gelegen, bekam viele Operationen. Mein Mann machte in dieser Zeit Karriere (obwohl er eine Umschulung machte). Heute geht es uns finaziell mehr als gut. Er arbeitet hart. Ich bin gesund und kann auch wieder arbeiten gehen. Alles so perfekt, wenn man bedenkt wie undankbar sich das anhört. Nicht jeder kommt aus diesen Sumpf heraus und das weiß ich auch. Leider kann ich an meiner Gefühlswelt nicht ändern. Und gelernt habe ich nun auch, dass verdrängen und nicht beachten auch nicht gut ist.
Deswegen dieser Post.
Mein Mann ist ein Macher. Er tut alles für mich und die Kinder, wenn es darum geht, dass Dinge herbeischafft werden müssen. Er stand immer hinter mir, hat mir gehofen wieder auf die Beine zu kommen. Hat Termine organisiert und Therapien.
Das hört sich toll an ist es auch. Ich liebe meinen Mann, ich will mit ihm alt werden. Aber ob mir das gelingt aus meiner Sicht, das weiß ich nicht.
Mein Mann ist kein emotionaler Mensch (das war er aber in den ersten vier Jahren unserer Beziehung) . Reden ist nicht möglich mit ihm. Ich weine oft deswegen, weil mir mein Mann so kalt vor kommt. Ich weiß nicht woran das liegt, er redet ja nicht. Ich habe schon sooft versucht herauszufinden warum er so geworden ist. Waren für ihn die Jahre auch zu viel? War die Verantwortung zu hoch? Liebt er mich vielleicht nicht mehr und kann es sich nicht eingestehen?
Ich bekomme keine Annerkennung in meinem Alltag, den ich für die Familie leiste. Nichts, nie ein liebes Wort, nie irgendeine emotionale Anerkennung für meinen Teil, den ich gebe. Dabei achte ich darauf, dass er solche Dinge von mir bekommt. Es ist doch wichtig, dass sich ein Mensch geschätzt und geehrt fühlt. Ich will ihm diese Ehre ja geben. Er leistet so viel für uns mit seiner Arbeit, mit seinem verdiensten Geld, da will ich ihm das Geühl geben und die Bestätigung, dass es großartig ist, was er für uns leistet. Und das widerrum liebe ich an ihm, er kümmert sich, er liebt seine Kinder, er macht alles für sie. Aber das allermeiste ist nur materiell (ich bin kein materieller Mensch). Die Hauptaufgabe der Erziehung, des Zuhörens, des emotionalen Begleitens meiner Kinder leiste ich. Bei mir können die Kinder über alles reden. Bei ihm nicht. Das wissen sie auch schon. Aber wenn es darum geht, Ausflüge und Eriegnisse zu organisieren ist er die Nummer eins.
Mich macht das traurig, zum einem weil ich mich immer kümmere, aber keiner kümmert sich um mich.
Ich habe soviel Verlust erlitten durch meine Krankheit, bin vergewaltigt worden vor der Zeit mit meinem Mann, habe später hinaus noch weitere Traumata erlitten und trotzdem will ich kein verbitterter Mensch werden. Aber mein Mann redet nie über diese Dinge mit mir. Er lässt mich ganz allein. Ich habe vor ein paar Jahren ein Baby verloren (ich hätte so gern noch eines gehabt, aber leider kann ich keine mehr bekommen) und er behauptet einfach, dass es keine echte Schwangerschaft gewesen ist, es war ja nur eine befruchtete Eizelle, kein Herzschlag. Die Tatsache, dass mir eh keine Möglichkeit bleibt zu wählen ob ich je wieder ein Baby haben könnte lässt ihn kalt. Er will keine mehr. Punkt.
Zu unserem 10 Hochzeitstag (letzte Woche), hat er sich etwas sehr schönes einfallen lassen, muss ich echt sagen, war sehr goldig von ihm. Ein Ausflug, den wir aber wegen anderen Dingen dann doch nicht wahrnehmen konnten. Ich habe ihm gesagt, dass es nicht schlimm ist, aber wenn ich mir wirklich etwas wünschen dürfte, dann ein paar liebe Zeilen von ihm, wie früher.
Er sagt, dazu habe er keine Zeit. Er ist dann mitten an diesem Tag weggefahren und hat mir einen rosanen Blumenstrauß gekauft..... Ich hab erstmal heulen müssen.
Er weiß seit Jahren, dass ich Schnittblumen jeder Art nicht ausstehen kann und die Farbe Rose so ziemlich die letzte ist, die ich je leiden werde. Seine Erklärung, du wirst zum 10 Hochzeitstag mal ein paar Blumen "aushalten" können, macht man ja so.
Immer wieder passieren solche Dinge, dass er etwas Emotionales leisten "muss" oder besser gesagt, die emotionaler Natur sind, die er aber einfach nicht gebacken bekommt. Das alles wäre ja nicht so schlimm, wenn er eben nicht gut reden könnte. Aber er versucht es nicht einmal. Vor allem ist es einfach so, dass ich das akzeptieren muss, dass es so ist. Er aber gleichzeitig eben auch Anerkennung braucht und die sich auch "einfordert"
Mich hat das so tief verletzt, weil ich einfach das Gefühl habe meine Bedürfnisse sind unwichtig.
Jetzt ist er erstmal weg auf Geschäftsreise und ich bin hier allein und möchte nachdenken.
Was also sehe ich in meinem Leben falsch? Was meint ihr dazu?
Danke fürs Lesen.

Ich will nicht urteilen aber du sagst es fing mit der Karriere an? Viele Männer steigt der Ruhm und das Geld zu Kopf. Es ist genug Geld da uns geht es gut keine Probleme und alles andere  (seelische) wird abgetan das es keine Probleme gibt denn es ist ja alles da was man brauch. 
Das tut mir für dich sehr leid. Hast du ihn mal gefragt wie es ihm geht ? Ob er überarbeitet ist? Ich finde es auch komisch etwas zu schenken wo man weiß das der Partner es nicht mag.  
könnte Er eine geliebte haben ? 

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23. Februar 2018 um 19:37
In Antwort auf tongluna

Danke für deine liebe Antwort.
Ja, ich maure auch so langsam. Bin öfter schlecht drauf. Mache auch keinen Hehl mehr daraus, dass ich sehr unglücklich bin.
Ich koche, ich wasche, ich putze, gehe arbeiten und höre nie ein Danke. Ich halte ihm den Rücken frei, damit er sich um nichts kümmern braucht. Ich habe ehrlich grad keine Lust mehr dazu. Ja, er arbeitet viel, aber das kann er ja auch teilweise, weil er ja auch nur arbeiten braucht. Um alles andere muss er sich ja nicht kümmern.
Er ist glücklich, das sagt er mir immer wieder.
Vielleicht richte ich meine Antennen wirklich mal nicht nach ihm aus.
Und wenn er sich dann trennt und ich stehe mit nichts da? Ich kann mich mit meiner Arbeit nicht über Wasser halten mit zwei Kindern.
 

Mit nichts wirst du nicht sein er muss an dir und den Kindern Unterhalt zahlen 

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25. Februar 2018 um 9:47
In Antwort auf tongluna

Hallo Forum, liebe Fremden.
Mein Titel ist provokant, ja das gebe ich zu. Aber was soll ich sagen? So empfinde ich mein Leben zur Zeit.
Ich würde gern neutrale Meinungen dazu hören. Vielleicht kennt der eine die Problematik ja und konnte eine Lösung finden oder zumindest eine andere Sichtweise.
Ich bin gern Mutter (Zwillinge 10,5 Jahre) davor habe ich eine Ausbildung gemacht, wurde gleich schwanger. Ging alles sehr flott. im gleichen Jahr habe ich geheiratet. Wir haben turbulente Jahre hinter uns. Eine dicke Krise als die Kinder noch Babies waren. Finanzielle Probeleme, gesundheitliche, schwere Probleme. Wir haben immer kämpfen müssen. Ich habe jahrelang in Krankenhäusern gelegen, bekam viele Operationen. Mein Mann machte in dieser Zeit Karriere (obwohl er eine Umschulung machte). Heute geht es uns finaziell mehr als gut. Er arbeitet hart. Ich bin gesund und kann auch wieder arbeiten gehen. Alles so perfekt, wenn man bedenkt wie undankbar sich das anhört. Nicht jeder kommt aus diesen Sumpf heraus und das weiß ich auch. Leider kann ich an meiner Gefühlswelt nicht ändern. Und gelernt habe ich nun auch, dass verdrängen und nicht beachten auch nicht gut ist.
Deswegen dieser Post.
Mein Mann ist ein Macher. Er tut alles für mich und die Kinder, wenn es darum geht, dass Dinge herbeischafft werden müssen. Er stand immer hinter mir, hat mir gehofen wieder auf die Beine zu kommen. Hat Termine organisiert und Therapien.
Das hört sich toll an ist es auch. Ich liebe meinen Mann, ich will mit ihm alt werden. Aber ob mir das gelingt aus meiner Sicht, das weiß ich nicht.
Mein Mann ist kein emotionaler Mensch (das war er aber in den ersten vier Jahren unserer Beziehung) . Reden ist nicht möglich mit ihm. Ich weine oft deswegen, weil mir mein Mann so kalt vor kommt. Ich weiß nicht woran das liegt, er redet ja nicht. Ich habe schon sooft versucht herauszufinden warum er so geworden ist. Waren für ihn die Jahre auch zu viel? War die Verantwortung zu hoch? Liebt er mich vielleicht nicht mehr und kann es sich nicht eingestehen?
Ich bekomme keine Annerkennung in meinem Alltag, den ich für die Familie leiste. Nichts, nie ein liebes Wort, nie irgendeine emotionale Anerkennung für meinen Teil, den ich gebe. Dabei achte ich darauf, dass er solche Dinge von mir bekommt. Es ist doch wichtig, dass sich ein Mensch geschätzt und geehrt fühlt. Ich will ihm diese Ehre ja geben. Er leistet so viel für uns mit seiner Arbeit, mit seinem verdiensten Geld, da will ich ihm das Geühl geben und die Bestätigung, dass es großartig ist, was er für uns leistet. Und das widerrum liebe ich an ihm, er kümmert sich, er liebt seine Kinder, er macht alles für sie. Aber das allermeiste ist nur materiell (ich bin kein materieller Mensch). Die Hauptaufgabe der Erziehung, des Zuhörens, des emotionalen Begleitens meiner Kinder leiste ich. Bei mir können die Kinder über alles reden. Bei ihm nicht. Das wissen sie auch schon. Aber wenn es darum geht, Ausflüge und Eriegnisse zu organisieren ist er die Nummer eins.
Mich macht das traurig, zum einem weil ich mich immer kümmere, aber keiner kümmert sich um mich.
Ich habe soviel Verlust erlitten durch meine Krankheit, bin vergewaltigt worden vor der Zeit mit meinem Mann, habe später hinaus noch weitere Traumata erlitten und trotzdem will ich kein verbitterter Mensch werden. Aber mein Mann redet nie über diese Dinge mit mir. Er lässt mich ganz allein. Ich habe vor ein paar Jahren ein Baby verloren (ich hätte so gern noch eines gehabt, aber leider kann ich keine mehr bekommen) und er behauptet einfach, dass es keine echte Schwangerschaft gewesen ist, es war ja nur eine befruchtete Eizelle, kein Herzschlag. Die Tatsache, dass mir eh keine Möglichkeit bleibt zu wählen ob ich je wieder ein Baby haben könnte lässt ihn kalt. Er will keine mehr. Punkt.
Zu unserem 10 Hochzeitstag (letzte Woche), hat er sich etwas sehr schönes einfallen lassen, muss ich echt sagen, war sehr goldig von ihm. Ein Ausflug, den wir aber wegen anderen Dingen dann doch nicht wahrnehmen konnten. Ich habe ihm gesagt, dass es nicht schlimm ist, aber wenn ich mir wirklich etwas wünschen dürfte, dann ein paar liebe Zeilen von ihm, wie früher.
Er sagt, dazu habe er keine Zeit. Er ist dann mitten an diesem Tag weggefahren und hat mir einen rosanen Blumenstrauß gekauft..... Ich hab erstmal heulen müssen.
Er weiß seit Jahren, dass ich Schnittblumen jeder Art nicht ausstehen kann und die Farbe Rose so ziemlich die letzte ist, die ich je leiden werde. Seine Erklärung, du wirst zum 10 Hochzeitstag mal ein paar Blumen "aushalten" können, macht man ja so.
Immer wieder passieren solche Dinge, dass er etwas Emotionales leisten "muss" oder besser gesagt, die emotionaler Natur sind, die er aber einfach nicht gebacken bekommt. Das alles wäre ja nicht so schlimm, wenn er eben nicht gut reden könnte. Aber er versucht es nicht einmal. Vor allem ist es einfach so, dass ich das akzeptieren muss, dass es so ist. Er aber gleichzeitig eben auch Anerkennung braucht und die sich auch "einfordert"
Mich hat das so tief verletzt, weil ich einfach das Gefühl habe meine Bedürfnisse sind unwichtig.
Jetzt ist er erstmal weg auf Geschäftsreise und ich bin hier allein und möchte nachdenken.
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Danke fürs Lesen.

ihr seid beide erwachsen. Man könnte z.B. miteinander reden (das ist für Männer allerdings die Höchststrafe), man könnte sich gemeinsam etwas Gutes tun, man könnte sich arrangieren, so dass jeder einzeln seine Bedürfnisse erfüllt bekommt, man könnte, ach ganz viel...

​Jedenfalls kannst du nicht erwarten, dass dein Mann deine Bedürfnisse sozusagen riechen soll. Du wirst ihm schon SAGEN müssen, was du willst. Ich vermute mal, das hast du noch nie. Also SAG es ihm. Und wenn er dich ignoriert, such dir einen Schönheits-Andre oder einen Lustknaben, der deine Bedürfnisse befriedigt. Alles immer noch besser, als Konsequenzen zu ziehen aus der Situation...

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25. Februar 2018 um 15:54

Dein Mann ist genauso unglücklich wie du, siehst du das denn nicht?

sehe ich auch so, aber damit sind wir wohl hoffnungslos in der Minderheit.

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