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Sexsucht

11. Dezember 2019 um 13:39 Letzte Antwort: 15. Dezember 2019 um 11:58

Hallo ihr lieben,

ich habe mich hier angemeldet, weil ich mich frage, ob mein Parnter vielleicht sexsüchtig ist.
Er bestreitet dies vehement, und sagt seine Unzufriedenheit läge an mir, aber ich bin da skeptisch, aus diesem Grund würde mich eure Meinung interessieren.

Mein Partner (45) ist geschieden und hat seine Exfrau nach 25 Ehejahren verlassen weil sie in seinen Augen sexuell nicht aufgeschlossen war und sie zu selten Sex hatten (1x alle 2 Monate, was für mich selbst dann auch eher selten wäre). Der Rest hätte für ihn ganz gut gepasst, aber das Liebesleben wurde schlussendlich zum Trennungsgrund. Er hatte in dieser Zeit auch 3 Jahre lang eine Affäre, bis seine Frau dahinterkam (sie hat ihm dann verziehen und dann gings wieder einige Jahre ganz gut, bzw so weiter wie davor), und diese Situation wollte er aber nicht mehr.

Ich selbst (35) liebe Sex sehr und ich liebe es mich auszuleben, bin offen für so einiges und trotzdem scheine ich meinem Parnter nicht zu genügen.

Wir schlafen so ca. 4-6x die Woche miteinander, sind sehr experimentiertfreudig (also jederzeit, überall und alles mögliche) und wenn wir nicht beeinander sein können dann finden wir andere Lösungen (Sexting, Telefonsex, etc.) und zudem befriedigt er sich häufig (2-3x am Tag) selbst. Er macht das ganz offen (damit habe ich natürlich auch kein Problem) und sagt mir das auch.

Soweit so gut, ich war mit unserem Liebesleben eigentlich ganz zufrieden bis er mit vor kurzem (mehr im Streit, was aber nicht heißt, dass es nicht der Wahrheit entspräche) eröffnet hat, dass er der Meinung ist, er müsse es sich zuoft selbst machen und ich werde schon wie seine Exfrau (weil ich nach größeren Streits auch manchmal 1-2 Wochen keine Lust auf Zärtlichkeiten habe, was nicht häufig ist, aber schon mal vorkommen kann) und wenn das so weiter geht dann würde mir vermutlich das selbe Schicksal drohen wie ihr. Ich hätte ihm am Anfang unserer Beziehung (wir sind inzw. 5 Jahre zusammen) sehr schöne Augen gemacht (was heißt, er hätte sich eigentlich mehr Sex erwartet) und eigentlich ist meine Offenheit und meine Sexlust ja nur ganz großes Blabla.

Gut im Streit Gesagtes kann man vielleicht nicht komplett für voll nehmen, aber trotzdem hat es mich hart getroffen, denn ich finde, dass wir schon eigentlich recht viel und sehr guten, fantasievollen und offenen Sex haben. Er findet ihn auch fantastisch (das hat er mir desöfteren schon gesagt) aber es ist ihm eben alles irgendwo zu wenig und wenn er jetzt auch noch danach "fragen" bzw. seiner Unzufriedenheit Ausdruck verleihen muss, macht er sich zum Bittsteller (wie in seiner vorhergehenden Beziehung).

Er meinte, das wäre alles sehr frustrierend für ihn und er fühlt sich von mir zur Selbstbefriedigung "verdonnert".

und jetzt kommen wir zu dem Punkt: ich kann das weder nachvollziehen noch verstehen UND es tut mir weh! Meinem Gefühl nach ist das für ihn schon eine Sucht, auch wenn er der festen Überzeugung ist, dass ich diejenige bin die sich ändern sollte.

Was meint ihr? Sehe ich das vielleicht falsch und es liegt an mir? Bin ich vielleicht doch nicht so "offen" wie ich mir das einbilde?

Ich wäre um ein paar Meinungen sehr froh!

Dankeschön





 

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Beste hilfreiche Antwort

11. Dezember 2019 um 13:43
Beste Antwort

"Soweit so gut, ich war mit unserem Liebesleben eigentlich ganz zufrieden bis er mit vor kurzem (mehr im Streit, was aber nicht heißt, dass es nicht der Wahrheit entspräche) eröffnet hat, dass er der Meinung ist, er müsse es sich zuoft selbst machen und ich werde schon wie seine Exfrau (weil ich nach größeren Streits auch manchmal 1-2 Wochen keine Lust auf Zärtlichkeiten habe, was nicht häufig ist, aber schon mal vorkommen kann) und wenn das so weiter geht dann würde mir vermutlich das selbe Schicksal drohen wie ihr."

Nach so einem Spruch würde ich diesen Menschen erstmal abschießen, das ist manipulativ und erpresserisch aber vom Feinsten. Dein Partner sollte eher mal an seiner Sexsucht arbeiten, du bist als Partner nicht dafür zuständig, seine Sucht zu befriedigen.

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11. Dezember 2019 um 13:43
Beste Antwort

"Soweit so gut, ich war mit unserem Liebesleben eigentlich ganz zufrieden bis er mit vor kurzem (mehr im Streit, was aber nicht heißt, dass es nicht der Wahrheit entspräche) eröffnet hat, dass er der Meinung ist, er müsse es sich zuoft selbst machen und ich werde schon wie seine Exfrau (weil ich nach größeren Streits auch manchmal 1-2 Wochen keine Lust auf Zärtlichkeiten habe, was nicht häufig ist, aber schon mal vorkommen kann) und wenn das so weiter geht dann würde mir vermutlich das selbe Schicksal drohen wie ihr."

Nach so einem Spruch würde ich diesen Menschen erstmal abschießen, das ist manipulativ und erpresserisch aber vom Feinsten. Dein Partner sollte eher mal an seiner Sexsucht arbeiten, du bist als Partner nicht dafür zuständig, seine Sucht zu befriedigen.

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11. Dezember 2019 um 13:47
Beste Antwort

Ihr seid inzwischen 5 Jahre zusammen und habt immer noch 4 bis 6 x wöchentlich 6. Das ist ein sehr guter "Durchschnitt", mit dem sich mancher mehr als überglücklich schätzen dürfte. 

Das Hauptproblem sehe ich hier in seinem Verhalten: Dir nämlich im Streit vorzuwerfen, dass er sich "zu oft" selber befriedigen muss, geht gar nicht! Bist Du denn seine Freundin, oder lediglich "Mittel zum Zweck"? 

Dieses Thema würde ich ausführlich mit ihm nochmals erläutern. Gleichzeitig würde ich ihm auch noch sehr deutlich zu verstehen geben, dass für Dich der Ofen genau dann aus wäre, wenn sich Sex für Dich als Zwang anfühlt. 
 

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11. Dezember 2019 um 13:54
In Antwort auf smitee2

"Soweit so gut, ich war mit unserem Liebesleben eigentlich ganz zufrieden bis er mit vor kurzem (mehr im Streit, was aber nicht heißt, dass es nicht der Wahrheit entspräche) eröffnet hat, dass er der Meinung ist, er müsse es sich zuoft selbst machen und ich werde schon wie seine Exfrau (weil ich nach größeren Streits auch manchmal 1-2 Wochen keine Lust auf Zärtlichkeiten habe, was nicht häufig ist, aber schon mal vorkommen kann) und wenn das so weiter geht dann würde mir vermutlich das selbe Schicksal drohen wie ihr."

Nach so einem Spruch würde ich diesen Menschen erstmal abschießen, das ist manipulativ und erpresserisch aber vom Feinsten. Dein Partner sollte eher mal an seiner Sexsucht arbeiten, du bist als Partner nicht dafür zuständig, seine Sucht zu befriedigen.

Hi Smitee,

danke für deine Antwort.

Also bist du auch der Meinung, das wäre schon irgendwie sowas wie "Suchtverhalten"?


Ich finde auch nicht, dass ich als Partnerin dafür zuständig bin ihn öfter zu "befriedigen" als ich selbst Lust habe, allerdings möchte man ja auch nicht, dass der eigene Partner unzufrieden oder unglücklich ist

und wenn ich ehrlich bin fühle ich mich durch die Aussage, in der er ja praktisch ausdrückt, dass ich ihm zu viel versprochen habe, provoziert (was ja vielleicht auch Sinn und Zweck der Aussage sein soll) aber auch extrem gekränkt, weil ich nicht glaube, dass ein Liebesleben mit mir unterdruchschnittlich befriedigend ist

das tut mir schon sehr weh und das habe ich ihm auch gesagt
aber er meinte, dass er nur ehrlich wäre und mich nicht anlügen würde nur, dass ich mich besser fühle

ich habe das ganze inzwischen so oft in meinem Kopf gedreht und gewendet
dass ich mich langsam wirklich frage ob ich einfach nicht offen und lustvoll genug bin

ich frage mich auch ob 2-3x Selbstbefriedigung am Tag
zusätzlich zum Rest nicht doch schon auch sehr viel ist?

würde mich auch interessieren, wie andere Männer das sehen!?

 

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11. Dezember 2019 um 13:55
Beste Antwort
In Antwort auf wunderlilie

Hallo ihr lieben,

ich habe mich hier angemeldet, weil ich mich frage, ob mein Parnter vielleicht sexsüchtig ist.
Er bestreitet dies vehement, und sagt seine Unzufriedenheit läge an mir, aber ich bin da skeptisch, aus diesem Grund würde mich eure Meinung interessieren.

Mein Partner (45) ist geschieden und hat seine Exfrau nach 25 Ehejahren verlassen weil sie in seinen Augen sexuell nicht aufgeschlossen war und sie zu selten Sex hatten (1x alle 2 Monate, was für mich selbst dann auch eher selten wäre). Der Rest hätte für ihn ganz gut gepasst, aber das Liebesleben wurde schlussendlich zum Trennungsgrund. Er hatte in dieser Zeit auch 3 Jahre lang eine Affäre, bis seine Frau dahinterkam (sie hat ihm dann verziehen und dann gings wieder einige Jahre ganz gut, bzw so weiter wie davor), und diese Situation wollte er aber nicht mehr.

Ich selbst (35) liebe Sex sehr und ich liebe es mich auszuleben, bin offen für so einiges und trotzdem scheine ich meinem Parnter nicht zu genügen.

Wir schlafen so ca. 4-6x die Woche miteinander, sind sehr experimentiertfreudig (also jederzeit, überall und alles mögliche) und wenn wir nicht beeinander sein können dann finden wir andere Lösungen (Sexting, Telefonsex, etc.) und zudem befriedigt er sich häufig (2-3x am Tag) selbst. Er macht das ganz offen (damit habe ich natürlich auch kein Problem) und sagt mir das auch.

Soweit so gut, ich war mit unserem Liebesleben eigentlich ganz zufrieden bis er mit vor kurzem (mehr im Streit, was aber nicht heißt, dass es nicht der Wahrheit entspräche) eröffnet hat, dass er der Meinung ist, er müsse es sich zuoft selbst machen und ich werde schon wie seine Exfrau (weil ich nach größeren Streits auch manchmal 1-2 Wochen keine Lust auf Zärtlichkeiten habe, was nicht häufig ist, aber schon mal vorkommen kann) und wenn das so weiter geht dann würde mir vermutlich das selbe Schicksal drohen wie ihr. Ich hätte ihm am Anfang unserer Beziehung (wir sind inzw. 5 Jahre zusammen) sehr schöne Augen gemacht (was heißt, er hätte sich eigentlich mehr Sex erwartet) und eigentlich ist meine Offenheit und meine Sexlust ja nur ganz großes Blabla.

Gut im Streit Gesagtes kann man vielleicht nicht komplett für voll nehmen, aber trotzdem hat es mich hart getroffen, denn ich finde, dass wir schon eigentlich recht viel und sehr guten, fantasievollen und offenen Sex haben. Er findet ihn auch fantastisch (das hat er mir desöfteren schon gesagt) aber es ist ihm eben alles irgendwo zu wenig und wenn er jetzt auch noch danach "fragen" bzw. seiner Unzufriedenheit Ausdruck verleihen muss, macht er sich zum Bittsteller (wie in seiner vorhergehenden Beziehung).

Er meinte, das wäre alles sehr frustrierend für ihn und er fühlt sich von mir zur Selbstbefriedigung "verdonnert".

und jetzt kommen wir zu dem Punkt: ich kann das weder nachvollziehen noch verstehen UND es tut mir weh! Meinem Gefühl nach ist das für ihn schon eine Sucht, auch wenn er der festen Überzeugung ist, dass ich diejenige bin die sich ändern sollte.

Was meint ihr? Sehe ich das vielleicht falsch und es liegt an mir? Bin ich vielleicht doch nicht so "offen" wie ich mir das einbilde?

Ich wäre um ein paar Meinungen sehr froh!

Dankeschön





 

Ich de ke du machst das schon gut so. Sobald man sich überwinden oder zwingen muss bzw zu mehr Sed erpresst wird, läuft irgendwas schief. Hast du ihm mal gesagt, wie verletzend das für dich war? Und dass solche Vorwürfe ganz bestimmt nicht zu mehr Sex führen?

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11. Dezember 2019 um 13:56
Beste Antwort
In Antwort auf smitee2

"Soweit so gut, ich war mit unserem Liebesleben eigentlich ganz zufrieden bis er mit vor kurzem (mehr im Streit, was aber nicht heißt, dass es nicht der Wahrheit entspräche) eröffnet hat, dass er der Meinung ist, er müsse es sich zuoft selbst machen und ich werde schon wie seine Exfrau (weil ich nach größeren Streits auch manchmal 1-2 Wochen keine Lust auf Zärtlichkeiten habe, was nicht häufig ist, aber schon mal vorkommen kann) und wenn das so weiter geht dann würde mir vermutlich das selbe Schicksal drohen wie ihr."

Nach so einem Spruch würde ich diesen Menschen erstmal abschießen, das ist manipulativ und erpresserisch aber vom Feinsten. Dein Partner sollte eher mal an seiner Sexsucht arbeiten, du bist als Partner nicht dafür zuständig, seine Sucht zu befriedigen.

Ein Arsch, würde ich sagen, ist er. Bei so einer Drohnung müsste sie ihm die Tür nach draußen öffnen.

TE mach ihn doch mal richtig sauer, dann schau mal ob er noch Lust auf Sex hat. Dir fällt sicher etwas ein, womit du ihn enttäuschen kannst.

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11. Dezember 2019 um 13:59
Beste Antwort
In Antwort auf wunderlilie

Hi Smitee,

danke für deine Antwort.

Also bist du auch der Meinung, das wäre schon irgendwie sowas wie "Suchtverhalten"?


Ich finde auch nicht, dass ich als Partnerin dafür zuständig bin ihn öfter zu "befriedigen" als ich selbst Lust habe, allerdings möchte man ja auch nicht, dass der eigene Partner unzufrieden oder unglücklich ist

und wenn ich ehrlich bin fühle ich mich durch die Aussage, in der er ja praktisch ausdrückt, dass ich ihm zu viel versprochen habe, provoziert (was ja vielleicht auch Sinn und Zweck der Aussage sein soll) aber auch extrem gekränkt, weil ich nicht glaube, dass ein Liebesleben mit mir unterdruchschnittlich befriedigend ist

das tut mir schon sehr weh und das habe ich ihm auch gesagt
aber er meinte, dass er nur ehrlich wäre und mich nicht anlügen würde nur, dass ich mich besser fühle

ich habe das ganze inzwischen so oft in meinem Kopf gedreht und gewendet
dass ich mich langsam wirklich frage ob ich einfach nicht offen und lustvoll genug bin

ich frage mich auch ob 2-3x Selbstbefriedigung am Tag
zusätzlich zum Rest nicht doch schon auch sehr viel ist?

würde mich auch interessieren, wie andere Männer das sehen!?

 

Einen Sexsüchtigen kann keine Frau befriedigen, keine. Der Sex eines Süchtigen ist nicht zu stillen...

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11. Dezember 2019 um 14:01
In Antwort auf jetzterstrecht

Ihr seid inzwischen 5 Jahre zusammen und habt immer noch 4 bis 6 x wöchentlich 6. Das ist ein sehr guter "Durchschnitt", mit dem sich mancher mehr als überglücklich schätzen dürfte. 

Das Hauptproblem sehe ich hier in seinem Verhalten: Dir nämlich im Streit vorzuwerfen, dass er sich "zu oft" selber befriedigen muss, geht gar nicht! Bist Du denn seine Freundin, oder lediglich "Mittel zum Zweck"? 

Dieses Thema würde ich ausführlich mit ihm nochmals erläutern. Gleichzeitig würde ich ihm auch noch sehr deutlich zu verstehen geben, dass für Dich der Ofen genau dann aus wäre, wenn sich Sex für Dich als Zwang anfühlt. 
 

Hallo jetzterstrecht,

wir haben das in "Ruhe" auch nochmal besprochen
und ich habe ihn auch gefragt, ob er denn möchte, dass ich ihn "unfreiwilligerweise" befriedige, nur dass er glücklich ist, was er verneint hat
und ihm gesagt, dass ich mich dadurch sehr verletzt fühle

er sieht das trotzdem irgendwie nicht ein
in seinen Augen bin ich (meine Wortwahl) "Schuld an seinem Frust"
weil ich ihm schon irgendwie den Anschein erweckt hätte ich wäre "allzeitbereit" (wir hatten am Anfang schon noch ein bisschen mehr Sex als jetzt)

aber eigentlich ist es doch irgendwie normal, dass man sich vielleicht am ein oder anderen Tag nicht danach fühlt, oder? vorallem wenn der Alltag schon ein bisschen Einzug gehalten hat.

Ich frage mich einfach ob das alles noch "normal" ist, ob ich so falsch liebe,
und was ich denn tun soll, ich liebe ihn ja und möchte nicht einfach 5 Jahre Beziehung wegwerfen !?

 

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11. Dezember 2019 um 14:04
In Antwort auf jetzterstrecht

Ihr seid inzwischen 5 Jahre zusammen und habt immer noch 4 bis 6 x wöchentlich 6. Das ist ein sehr guter "Durchschnitt", mit dem sich mancher mehr als überglücklich schätzen dürfte. 

Das Hauptproblem sehe ich hier in seinem Verhalten: Dir nämlich im Streit vorzuwerfen, dass er sich "zu oft" selber befriedigen muss, geht gar nicht! Bist Du denn seine Freundin, oder lediglich "Mittel zum Zweck"? 

Dieses Thema würde ich ausführlich mit ihm nochmals erläutern. Gleichzeitig würde ich ihm auch noch sehr deutlich zu verstehen geben, dass für Dich der Ofen genau dann aus wäre, wenn sich Sex für Dich als Zwang anfühlt. 
 

Wo steht denn, dass sie fünf Jahre zusammen sind? Ich finde, es klingt nicht so, dass sie schon länger zusammen sind. Sie schreibt, dass der Mann sich nach 25 Jahren getrennt hat. Da er erst 45 ist und er sicher nicht schon mit 15 oder 16 geheiratet hat, dürfte diese Trennung noch nicht so lange her sein. 

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11. Dezember 2019 um 14:07
In Antwort auf marisol

Ich de ke du machst das schon gut so. Sobald man sich überwinden oder zwingen muss bzw zu mehr Sed erpresst wird, läuft irgendwas schief. Hast du ihm mal gesagt, wie verletzend das für dich war? Und dass solche Vorwürfe ganz bestimmt nicht zu mehr Sex führen?

Huhu marisol,

weißt du, meiner Meinung nach habe ich schon einen ganz gesunden Menschenverstand und ich habe ihm auch gesagt, dass ich mich, wenn ich mich so fühle, als würde ich ihm nicht genügen, nicht unbedingt nach mehr Sex sehne, aber das sieht er nicht ein... vermutlich weil bei seiner Exfrau ""Erpessung"" meistens kurzzeitig geholfen hat? (glaube ich zumind.).. er meint, dass er ja nicht mehr könne als mir seine Unzufriedenheit mitteilen bzw. mit mir zu reden und dann muss ich eben schauen, was ich damit anfange und wie wichtig mir die Beziehung ist und ob ich an mir arbeiten will (das ist jetzt auch mein O-Ton, nicht seiner, aber zusammengefasst sagt es das für mich aus)

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11. Dezember 2019 um 14:09
In Antwort auf zahrakhan

Wo steht denn, dass sie fünf Jahre zusammen sind? Ich finde, es klingt nicht so, dass sie schon länger zusammen sind. Sie schreibt, dass der Mann sich nach 25 Jahren getrennt hat. Da er erst 45 ist und er sicher nicht schon mit 15 oder 16 geheiratet hat, dürfte diese Trennung noch nicht so lange her sein. 

huhu zahrkhan,

wir sind inzwischen 5 Jahre zusammen ja
Sie waren nicht 25 Jahre verheiratet aber ein Paar seid sie 15 waren

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11. Dezember 2019 um 14:10
Beste Antwort
In Antwort auf wunderlilie

Hallo ihr lieben,

ich habe mich hier angemeldet, weil ich mich frage, ob mein Parnter vielleicht sexsüchtig ist.
Er bestreitet dies vehement, und sagt seine Unzufriedenheit läge an mir, aber ich bin da skeptisch, aus diesem Grund würde mich eure Meinung interessieren.

Mein Partner (45) ist geschieden und hat seine Exfrau nach 25 Ehejahren verlassen weil sie in seinen Augen sexuell nicht aufgeschlossen war und sie zu selten Sex hatten (1x alle 2 Monate, was für mich selbst dann auch eher selten wäre). Der Rest hätte für ihn ganz gut gepasst, aber das Liebesleben wurde schlussendlich zum Trennungsgrund. Er hatte in dieser Zeit auch 3 Jahre lang eine Affäre, bis seine Frau dahinterkam (sie hat ihm dann verziehen und dann gings wieder einige Jahre ganz gut, bzw so weiter wie davor), und diese Situation wollte er aber nicht mehr.

Ich selbst (35) liebe Sex sehr und ich liebe es mich auszuleben, bin offen für so einiges und trotzdem scheine ich meinem Parnter nicht zu genügen.

Wir schlafen so ca. 4-6x die Woche miteinander, sind sehr experimentiertfreudig (also jederzeit, überall und alles mögliche) und wenn wir nicht beeinander sein können dann finden wir andere Lösungen (Sexting, Telefonsex, etc.) und zudem befriedigt er sich häufig (2-3x am Tag) selbst. Er macht das ganz offen (damit habe ich natürlich auch kein Problem) und sagt mir das auch.

Soweit so gut, ich war mit unserem Liebesleben eigentlich ganz zufrieden bis er mit vor kurzem (mehr im Streit, was aber nicht heißt, dass es nicht der Wahrheit entspräche) eröffnet hat, dass er der Meinung ist, er müsse es sich zuoft selbst machen und ich werde schon wie seine Exfrau (weil ich nach größeren Streits auch manchmal 1-2 Wochen keine Lust auf Zärtlichkeiten habe, was nicht häufig ist, aber schon mal vorkommen kann) und wenn das so weiter geht dann würde mir vermutlich das selbe Schicksal drohen wie ihr. Ich hätte ihm am Anfang unserer Beziehung (wir sind inzw. 5 Jahre zusammen) sehr schöne Augen gemacht (was heißt, er hätte sich eigentlich mehr Sex erwartet) und eigentlich ist meine Offenheit und meine Sexlust ja nur ganz großes Blabla.

Gut im Streit Gesagtes kann man vielleicht nicht komplett für voll nehmen, aber trotzdem hat es mich hart getroffen, denn ich finde, dass wir schon eigentlich recht viel und sehr guten, fantasievollen und offenen Sex haben. Er findet ihn auch fantastisch (das hat er mir desöfteren schon gesagt) aber es ist ihm eben alles irgendwo zu wenig und wenn er jetzt auch noch danach "fragen" bzw. seiner Unzufriedenheit Ausdruck verleihen muss, macht er sich zum Bittsteller (wie in seiner vorhergehenden Beziehung).

Er meinte, das wäre alles sehr frustrierend für ihn und er fühlt sich von mir zur Selbstbefriedigung "verdonnert".

und jetzt kommen wir zu dem Punkt: ich kann das weder nachvollziehen noch verstehen UND es tut mir weh! Meinem Gefühl nach ist das für ihn schon eine Sucht, auch wenn er der festen Überzeugung ist, dass ich diejenige bin die sich ändern sollte.

Was meint ihr? Sehe ich das vielleicht falsch und es liegt an mir? Bin ich vielleicht doch nicht so "offen" wie ich mir das einbilde?

Ich wäre um ein paar Meinungen sehr froh!

Dankeschön





 

Ja, ich denke, du hast recht. Sexsucht gehört in professionelle Hände. Wenn er das ablehnt: sein Problem. Viel glücklicher wird er so nicht. Und du auch nicht. 

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11. Dezember 2019 um 14:11
In Antwort auf wunderlilie

huhu zahrkhan,

wir sind inzwischen 5 Jahre zusammen ja
Sie waren nicht 25 Jahre verheiratet aber ein Paar seid sie 15 waren

habe mich oben leider falsch ausgedrückt

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11. Dezember 2019 um 14:13
In Antwort auf anne234

Ja, ich denke, du hast recht. Sexsucht gehört in professionelle Hände. Wenn er das ablehnt: sein Problem. Viel glücklicher wird er so nicht. Und du auch nicht. 

kann man diese "Sucht" überhaupt therapieren? bzw. gibts da überhaupt einen Weg raus? das ist für mich alles ein bisschen abstrakt, man kann ja körperlicher Verlangen nicht "wegreden", oder?

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11. Dezember 2019 um 14:15
Beste Antwort
In Antwort auf wunderlilie

Hi Smitee,

danke für deine Antwort.

Also bist du auch der Meinung, das wäre schon irgendwie sowas wie "Suchtverhalten"?


Ich finde auch nicht, dass ich als Partnerin dafür zuständig bin ihn öfter zu "befriedigen" als ich selbst Lust habe, allerdings möchte man ja auch nicht, dass der eigene Partner unzufrieden oder unglücklich ist

und wenn ich ehrlich bin fühle ich mich durch die Aussage, in der er ja praktisch ausdrückt, dass ich ihm zu viel versprochen habe, provoziert (was ja vielleicht auch Sinn und Zweck der Aussage sein soll) aber auch extrem gekränkt, weil ich nicht glaube, dass ein Liebesleben mit mir unterdruchschnittlich befriedigend ist

das tut mir schon sehr weh und das habe ich ihm auch gesagt
aber er meinte, dass er nur ehrlich wäre und mich nicht anlügen würde nur, dass ich mich besser fühle

ich habe das ganze inzwischen so oft in meinem Kopf gedreht und gewendet
dass ich mich langsam wirklich frage ob ich einfach nicht offen und lustvoll genug bin

ich frage mich auch ob 2-3x Selbstbefriedigung am Tag
zusätzlich zum Rest nicht doch schon auch sehr viel ist?

würde mich auch interessieren, wie andere Männer das sehen!?

 

"ich frage mich auch ob 2-3x Selbstbefriedigung am Tag
zusätzlich zum Rest nicht doch schon auch sehr viel ist?"

Das ist eindeutig sehr viel.
Ich Frage mich fast, woher er die Zeit dafür nimmt, wenn ich mal eine Arbeit, Haushalt und vlt noch ein Hobby unterstelle.
Dann muss er die verbleibende Zeit doch fast nur Sex im Kopf haben

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11. Dezember 2019 um 14:15
Beste Antwort

Sexsucht ist meist kein körperliches Verlangen, sondern der Betroffene kompensiert mit Sex andere Bedürfnisse, die  nicht erfüllt sind.
In einer Therapie kann man lernen, welche Bedürfnisse dahinter stehen, wie man sich diese ohne Sex erfüllen kann und wie man damit umgeht.

Seine Ansicht, dass du dich eben danach richten musst wie er ist, finde ich egoistisch. Ich würde ihm viel Glück dabei wünschen, so eine Frau zu finden....

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11. Dezember 2019 um 14:16
In Antwort auf sonnenwind4

Ein Arsch, würde ich sagen, ist er. Bei so einer Drohnung müsste sie ihm die Tür nach draußen öffnen.

TE mach ihn doch mal richtig sauer, dann schau mal ob er noch Lust auf Sex hat. Dir fällt sicher etwas ein, womit du ihn enttäuschen kannst.

hi sonnenwind,

wenn wir streiten macht er es sich noch öfters selbst weil er dann Nähe braucht und Selbstbefriedigung für ihn ein Mittel ist, um Nähe zu kompensieren (sagt er)

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11. Dezember 2019 um 14:19
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

"ich frage mich auch ob 2-3x Selbstbefriedigung am Tag
zusätzlich zum Rest nicht doch schon auch sehr viel ist?"

Das ist eindeutig sehr viel.
Ich Frage mich fast, woher er die Zeit dafür nimmt, wenn ich mal eine Arbeit, Haushalt und vlt noch ein Hobby unterstelle.
Dann muss er die verbleibende Zeit doch fast nur Sex im Kopf haben

ich glaube das ist auch so,
er sieht das auch irgendwie als "Hobby"
und braucht es unter anderem zum Einschlafen und zur Beruhigung

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11. Dezember 2019 um 14:21
Beste Antwort
In Antwort auf wunderlilie

kann man diese "Sucht" überhaupt therapieren? bzw. gibts da überhaupt einen Weg raus? das ist für mich alles ein bisschen abstrakt, man kann ja körperlicher Verlangen nicht "wegreden", oder?

Natürlich kann man Süchte wie diese therapieren. Dabei geht es schließlich auch um sein ureigenes Interesse. Es wäre ein Fehler von dir, das weiterhin zu fördern. Meiden sollte er z.B. künstliche Aufgeilung. Aber dazu kannst du schon diverse Ratschläge im Netz erhalten, wenn du dich an geeigneter Stelle informierst. Er sollte das auch tun.  

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11. Dezember 2019 um 14:22
In Antwort auf melonchen1

Sexsucht ist meist kein körperliches Verlangen, sondern der Betroffene kompensiert mit Sex andere Bedürfnisse, die  nicht erfüllt sind.
In einer Therapie kann man lernen, welche Bedürfnisse dahinter stehen, wie man sich diese ohne Sex erfüllen kann und wie man damit umgeht.

Seine Ansicht, dass du dich eben danach richten musst wie er ist, finde ich egoistisch. Ich würde ihm viel Glück dabei wünschen, so eine Frau zu finden....

das habe ich auch schonmal zu ihm gesagt, dass er sich eigentlich glücklich schätzen kann, dass wir so ein Liebesleben haben wie wir es haben und, dass wir ja beide aus Vorbeziehungen wissen, dass das nicht so selbstverständlich ist... und dass es vermutlich nicht leicht sein würde eine Frau zu finden die noch "befriedigender" ist... auf das hin war er dann ziemlich angefressen (weil ich ihm damit quasi unterstellt habe, sowas Gutes wie mich findet er nicht nochmal)

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11. Dezember 2019 um 14:23
In Antwort auf anne234

Natürlich kann man Süchte wie diese therapieren. Dabei geht es schließlich auch um sein ureigenes Interesse. Es wäre ein Fehler von dir, das weiterhin zu fördern. Meiden sollte er z.B. künstliche Aufgeilung. Aber dazu kannst du schon diverse Ratschläge im Netz erhalten, wenn du dich an geeigneter Stelle informierst. Er sollte das auch tun.  

Die Frage ist vielleicht auch wie ich ihn zu so einer Therapie bewegen kann,... ich habe nicht das Gefühl, dass er überhaupt weniger wollen möchte (ich weiß nicht genau wie sagen, ich hoffe, man kann das verstehen)

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11. Dezember 2019 um 14:28
In Antwort auf wunderlilie

hi sonnenwind,

wenn wir streiten macht er es sich noch öfters selbst weil er dann Nähe braucht und Selbstbefriedigung für ihn ein Mittel ist, um Nähe zu kompensieren (sagt er)

Das stimmt schon, dass er dann viel mehr SB braucht, aber nicht wenn du spontan und unerwartet seine Grenzen überschreiten würdest. Ich denke, wenn ihm der Boden unter den Füßen entgleiten würde, würde ihm seine Sexsucht schon vergehen. Er müsste sich mit Grundsatzfragen beschäftigen, was er aktuell nicht muss...

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11. Dezember 2019 um 14:29
Beste Antwort
In Antwort auf wunderlilie

Die Frage ist vielleicht auch wie ich ihn zu so einer Therapie bewegen kann,... ich habe nicht das Gefühl, dass er überhaupt weniger wollen möchte (ich weiß nicht genau wie sagen, ich hoffe, man kann das verstehen)

Aber DU bist dabei ja nicht ganz unwichtig, oder? 

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11. Dezember 2019 um 14:32
In Antwort auf anne234

Aber DU bist dabei ja nicht ganz unwichtig, oder? 

nein, natürlich nicht. ich versuche auch für mich einzustehen.
habe aber nicht das Gefühl als wäre er einsichtig und auch nicht, als würde er das für mich machen wollen (zumal er das ja nicht für mich, sondern eigentlich für sich machen sollte, oder?)

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11. Dezember 2019 um 14:33

Ich denke, wenn er sich selbst gut informiert und gewillt ist, wird er die Sucht selbst besiegen können. Er will aber nicht. 

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11. Dezember 2019 um 14:33
In Antwort auf sonnenwind4

Das stimmt schon, dass er dann viel mehr SB braucht, aber nicht wenn du spontan und unerwartet seine Grenzen überschreiten würdest. Ich denke, wenn ihm der Boden unter den Füßen entgleiten würde, würde ihm seine Sexsucht schon vergehen. Er müsste sich mit Grundsatzfragen beschäftigen, was er aktuell nicht muss...

das klingt schon sehr heftig,
vielleicht kannst du mir mal ein ganz allgemeines beispiel geben, dass ich weiß woran du da in summe denkst?

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11. Dezember 2019 um 14:34
Beste Antwort
In Antwort auf wunderlilie

das habe ich auch schonmal zu ihm gesagt, dass er sich eigentlich glücklich schätzen kann, dass wir so ein Liebesleben haben wie wir es haben und, dass wir ja beide aus Vorbeziehungen wissen, dass das nicht so selbstverständlich ist... und dass es vermutlich nicht leicht sein würde eine Frau zu finden die noch "befriedigender" ist... auf das hin war er dann ziemlich angefressen (weil ich ihm damit quasi unterstellt habe, sowas Gutes wie mich findet er nicht nochmal)

Kann es sein, dass er ein kleines Problem mit deinem oder seinem Selbstbewusstsein hat? Dafür sprechen diese Ausssage und dass du angeblich "zuviel versprochen hast" zu Beginn. Und jetzt er versucht das durch den Sex und Druck auf dich zu kompensieren?

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11. Dezember 2019 um 14:34
In Antwort auf sonnenwind4

Ich denke, wenn er sich selbst gut informiert und gewillt ist, wird er die Sucht selbst besiegen können. Er will aber nicht. 

er sieht es ja nichtmal als Sucht,...
aber nein, ich glaube auch nicht, dass er das will
aber im Grunde wird er ja nie "genügend" befriedigt sein können, oder?

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11. Dezember 2019 um 14:35
In Antwort auf hozan_12174671

Kann es sein, dass er ein kleines Problem mit deinem oder seinem Selbstbewusstsein hat? Dafür sprechen diese Ausssage und dass du angeblich "zuviel versprochen hast" zu Beginn. Und jetzt er versucht das durch den Sex und Druck auf dich zu kompensieren?

inwiefern meinst du, dass er ein Problem mit meinem Selbstbewusstsein haben könnte?

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11. Dezember 2019 um 14:38
In Antwort auf wunderlilie

nein, natürlich nicht. ich versuche auch für mich einzustehen.
habe aber nicht das Gefühl als wäre er einsichtig und auch nicht, als würde er das für mich machen wollen (zumal er das ja nicht für mich, sondern eigentlich für sich machen sollte, oder?)

Diese Angelegenheit betrifft auch dich. Wenn er gar nicht auf dich eingeht oder auf dich hört, dann hat das alles keine Zukunft. Zu einseitig. 
Viel hängt wirklich von dir ab. 

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11. Dezember 2019 um 14:39
In Antwort auf wunderlilie

inwiefern meinst du, dass er ein Problem mit meinem Selbstbewusstsein haben könnte?

Weil er auf die Aussage so reagiert und auch meint, du hättest quasi zu Beginn zuviel versprochen. Evtl bist du ihm zu selbstbewusst, zu selbstsicher, zuviel eigene Meinung und Wille? Ich find es auch merkwürdig, dass ihm das alles erst nach 5 Jahren auffällt...

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11. Dezember 2019 um 14:40
In Antwort auf hozan_12174671

Weil er auf die Aussage so reagiert und auch meint, du hättest quasi zu Beginn zuviel versprochen. Evtl bist du ihm zu selbstbewusst, zu selbstsicher, zuviel eigene Meinung und Wille? Ich find es auch merkwürdig, dass ihm das alles erst nach 5 Jahren auffällt...

Evt auch zu "un"devot?

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11. Dezember 2019 um 14:42
Beste Antwort
In Antwort auf wunderlilie

das klingt schon sehr heftig,
vielleicht kannst du mir mal ein ganz allgemeines beispiel geben, dass ich weiß woran du da in summe denkst?

Das ist es auch, ich denke, in einer ruhigen Minute wirst du dir selbst Gedanken dazu machen können... 

Könnt ihr damit leben so wie es jetzt ist oder eher nicht? Solange das für ihn und dich so akzeptabel ist, wie es ist, wird sich das nicht ändern...

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11. Dezember 2019 um 14:44
In Antwort auf anne234

Diese Angelegenheit betrifft auch dich. Wenn er gar nicht auf dich eingeht oder auf dich hört, dann hat das alles keine Zukunft. Zu einseitig. 
Viel hängt wirklich von dir ab. 

naja... ich meine, für mich war bis dato alles in Ordnung (das hat mich jetzt schon ein bisschen aus der Bahn geworfen) und wir sind auch in jeder (anderen) Hinsicht kompromissfähig und es funktioniert gut und bis dato dachte ich, dass wir vorallem sexuell sehr gut harmonieren, was scheinbar nicht so ist,..

du hast schon recht, dass es auch um mich geht
aber ich möchte ihn ja nicht ändern, wenn er glücklich mit sich selbst ist
tut mir leid, ich weiß gerade nicht wie ich meine Gedanken ausformulieren soll

mit tuts einfach weh und ich möchte nicht, dass unsere Beziehung daran zerbricht
weiß aber auch nicht wirklich wie damit umgehen, weil er das Problem ja nicht bei sich sondern bei mir sieht
zudem bin ich momentan auch sehr verletzt
 

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11. Dezember 2019 um 14:44
Beste Antwort
In Antwort auf wunderlilie

ich glaube das ist auch so,
er sieht das auch irgendwie als "Hobby"
und braucht es unter anderem zum Einschlafen und zur Beruhigung

Also ich bin kein Experte, aber wenn das keine Sucht ist, dann weiss ich es auch nicht.

Und Dich erpresst er nebenbei noch emotional.
Das halte ich für ziemlich grenzwertig

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11. Dezember 2019 um 14:46
In Antwort auf sonnenwind4

Das ist es auch, ich denke, in einer ruhigen Minute wirst du dir selbst Gedanken dazu machen können... 

Könnt ihr damit leben so wie es jetzt ist oder eher nicht? Solange das für ihn und dich so akzeptabel ist, wie es ist, wird sich das nicht ändern...

ich war bis vor kurzem eigentlich sehr glücklich
aber ich möchte natürlich auch nicht immer im Kopf haben nicht zu genügen
klingt jetzt irgendwie wie der Anfang vom Ende

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11. Dezember 2019 um 14:51
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

Also ich bin kein Experte, aber wenn das keine Sucht ist, dann weiss ich es auch nicht.

Und Dich erpresst er nebenbei noch emotional.
Das halte ich für ziemlich grenzwertig

ich verstehe einfach nicht wie man selbst nicht erkennen kann wie tief verletzend diese aussagen (die er getätigt hat) eigentlich sind

danke für deine Meinung!

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11. Dezember 2019 um 14:52
Beste Antwort

Wäre er nicht süchtig nach Sex, sondern nach Drogen oder Alkohol - was würdest du tun? Würdest du nicht von ihm verlangen einen Therapie zu machen weil du weißt dass die Sucht eure Beziehung sonst auf Dauer umbringen würde?
Seine Sexsucht und seine Weigerung, diese als solche zu erkennen, wird genau das tun: Eure Beziehung zerstören. Denn du wirst NIE genug sein und dich somit auch immer als "zu wenig" fühlen. Und er wird nie zufrieden sein...

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11. Dezember 2019 um 14:53
In Antwort auf melonchen1

Wäre er nicht süchtig nach Sex, sondern nach Drogen oder Alkohol - was würdest du tun? Würdest du nicht von ihm verlangen einen Therapie zu machen weil du weißt dass die Sucht eure Beziehung sonst auf Dauer umbringen würde?
Seine Sexsucht und seine Weigerung, diese als solche zu erkennen, wird genau das tun: Eure Beziehung zerstören. Denn du wirst NIE genug sein und dich somit auch immer als "zu wenig" fühlen. Und er wird nie zufrieden sein...

gute Frage, darüber habe ich mir so noch keine Gedanken gemacht
ich war mir bis dato noch nichteinmal schlüssig ob das schon eine Sucht ist

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11. Dezember 2019 um 15:00
Beste Antwort
In Antwort auf wunderlilie

naja... ich meine, für mich war bis dato alles in Ordnung (das hat mich jetzt schon ein bisschen aus der Bahn geworfen) und wir sind auch in jeder (anderen) Hinsicht kompromissfähig und es funktioniert gut und bis dato dachte ich, dass wir vorallem sexuell sehr gut harmonieren, was scheinbar nicht so ist,..

du hast schon recht, dass es auch um mich geht
aber ich möchte ihn ja nicht ändern, wenn er glücklich mit sich selbst ist
tut mir leid, ich weiß gerade nicht wie ich meine Gedanken ausformulieren soll

mit tuts einfach weh und ich möchte nicht, dass unsere Beziehung daran zerbricht
weiß aber auch nicht wirklich wie damit umgehen, weil er das Problem ja nicht bei sich sondern bei mir sieht
zudem bin ich momentan auch sehr verletzt
 

Nein, es wird wohl eher so sein, dass er damit ein anderes Problem verdrängen will. Aber wie gesagt: Er soll sich an Profis wenden. 
Dass du verletzt bist, ist ein Zustand, den du nicht haben musst. Das mutet ein Mann einer Frau, die er liebt, auch nicht zu. 

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11. Dezember 2019 um 15:07

Dein Freund ist aber nicht der gute Herr "pohrmeister", oder?

Schau mal in die aktuellen Themen hier nach dem Thread "Sie will weniger Sex als ich - Kompromiss"

https://beziehung.gofeminin.de/forum/sie-will-weniger-sex-als-ich-kompromiss-fd1021964

Falls er das ist, habt ihr ein großes Problem!

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11. Dezember 2019 um 15:12
Beste Antwort
In Antwort auf wunderlilie

gute Frage, darüber habe ich mir so noch keine Gedanken gemacht
ich war mir bis dato noch nichteinmal schlüssig ob das schon eine Sucht ist

na dann stell es Dir in gleicher Weise - gleiche Häufigkeit, gleiche Konsequenzen, wenn er "es" nicht bekommt, gleiche Vorwürfe, ... mal mit Alkohol vor.
2-3mal am Tag, Drama, Streit, wenn er "wegen Dir" nichts trinken kann...
Würdest Du ihn dann als Alkoholiker betrachten?
Was würdest Du tun?

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11. Dezember 2019 um 15:16
In Antwort auf eru92

Dein Freund ist aber nicht der gute Herr "pohrmeister", oder?

Schau mal in die aktuellen Themen hier nach dem Thread "Sie will weniger Sex als ich - Kompromiss"

https://beziehung.gofeminin.de/forum/sie-will-weniger-sex-als-ich-kompromiss-fd1021964

Falls er das ist, habt ihr ein großes Problem!

hi eru,

nein, das habe ich auch schon gelesen,
aber das ist er nicht.

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11. Dezember 2019 um 15:18
In Antwort auf avarrassterne1

na dann stell es Dir in gleicher Weise - gleiche Häufigkeit, gleiche Konsequenzen, wenn er "es" nicht bekommt, gleiche Vorwürfe, ... mal mit Alkohol vor.
2-3mal am Tag, Drama, Streit, wenn er "wegen Dir" nichts trinken kann...
Würdest Du ihn dann als Alkoholiker betrachten?
Was würdest Du tun?

ich denke schon, dass ich ihn dann als alkoholiker sehen würde
wobei ich das mit dem drama bis dato ja noch nicht gesehen habe
also wir hatten deshalb vorher keinen streit, das thema ist er seit diesem streit am tisch.

aber ja gute frage was würde ich tun
vermutlich würde ich ihn dazu drängen hilfe zu suchen und anzunehmen, ja

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11. Dezember 2019 um 15:32
In Antwort auf wunderlilie

huhu zahrkhan,

wir sind inzwischen 5 Jahre zusammen ja
Sie waren nicht 25 Jahre verheiratet aber ein Paar seid sie 15 waren

Ach so, sorry! 

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11. Dezember 2019 um 15:39
In Antwort auf wunderlilie

hi eru,

nein, das habe ich auch schon gelesen,
aber das ist er nicht.

Sicher? Der kam mir nämlich auch direkt in den Sinn! Fast gleiche Problemschilderung am gleichen Tag, einmal aus männlicher, einmal aus weiblicher Sicht. 

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11. Dezember 2019 um 15:47
In Antwort auf wunderlilie

hi eru,

nein, das habe ich auch schon gelesen,
aber das ist er nicht.

Vielleicht kannst du trotzdem einmal die Beiträge durchlesen, du wirst sehen wie einig sich die Nutzer hier sind.

Weißt du, ich hab ein ganz allgemeines Lebens-Motto, was ich gerne jedem mitteile:

"Mach dein Problem nicht zu meinem, und ich mache meins nicht zu deinem"

Das lässt sich auf fast alle Bereiche anwenden.
Wenn ER denkt, zu wenig Sex zu haben, ist das SEIN Problem, nicht deins. Es sei denn du bist aus Gummi und aufblasbar

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11. Dezember 2019 um 15:58
In Antwort auf zahrakhan

Sicher? Der kam mir nämlich auch direkt in den Sinn! Fast gleiche Problemschilderung am gleichen Tag, einmal aus männlicher, einmal aus weiblicher Sicht. 

ja sicher, er kennt dieses forum mit 99,99%iger sicherheit nicht
und schreibt auch anders

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11. Dezember 2019 um 15:59
In Antwort auf eru92

Vielleicht kannst du trotzdem einmal die Beiträge durchlesen, du wirst sehen wie einig sich die Nutzer hier sind.

Weißt du, ich hab ein ganz allgemeines Lebens-Motto, was ich gerne jedem mitteile:

"Mach dein Problem nicht zu meinem, und ich mache meins nicht zu deinem"

Das lässt sich auf fast alle Bereiche anwenden.
Wenn ER denkt, zu wenig Sex zu haben, ist das SEIN Problem, nicht deins. Es sei denn du bist aus Gummi und aufblasbar

danke ich werde mir alles durchlesen !

nein sicher ist es nicht mein problem
aber trotzdem irgendwo schon, wenn du weißt was ich meine
 

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11. Dezember 2019 um 16:12
Beste Antwort

Hach, Sex oder Geld, DIE Machtthemen in so gut wie JEDER Beziehung 
Also zunächst mal denke ich nicht, dass hier ne Sucht vorliegt, sondern ein Machtungleichgewicht. Er weiss auch ganz genau, dass seine Aussage verletzend ist und zwar weil er dich damit ja BEWUSST verletzen wollte. Denn er fühlt sich offenbar von dir auch verletzt. Aber nicht wegen dem Sex, sondern weil du wohl langsam aber sicher Oberwasser in der Beziehung gewinnst (und wenn's nur für ihn subjektiv so ist). Ist jetzt meine bescheidene Einschätzung. Ist denn in letzter Zeit etwas in der Art vorgefallen?

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