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Sexismus in Deutschland: Zu einseitige Betrachtungsweise?

10. Februar 2008 um 2:25


Ich habe mich mit der Gleichberechtigungsfrage zwischen Mann und Frau hier in Deutschland ganz allgemein einige Zeit auseinandergesetzt und bin dabei auf Probleme gestossen, die mir (vor allem als Frau) sehr unangenehm erschienen. Im Zuge eines gleichberechtigten Handelns möchte ich doch eigentlich, dass alle, das heisst Männer und Frauen miteinander glücklich sein können. Doch was sich bei der emanzipation der Frau entwickelte, ist leider längst nicht mehr der Wille für ein faires Miteinander, sondern die Schaffung von Hass und sexistischer Gewalt- Frauen gegen Männer und schlussendlich gegen einander. Der Bewegungsgrund scheint leider so zu sein, dass der Gleichberechtigungsgedanke lediglich dort zu sein scheint, wo man selbst profitiert und solange der Sexismus einem nützt, lässt man es unangetastet. Das finde ich extrem schade und blockiert diesbezüglich jeden Fortschritt zu einem Miteinander. Es schürt Hass und Verlierer und niemand hat am Schluss etwas davon. Hier zähle ich ein paar Beispiele auf, die mich irgendwie schockieren und mir zu denken bereiten:

Benachteiligung von Männern eine Beispielsammlung

Wenn in der Öffentlichkeit über die Benachteiligung von Menschen aufgrund ihres Geschlechts die Rede ist, ist damit in der Regel die Diskriminierung von Frauen gemeint. Bislang wenig ins öffentliche Bewusstsein getreten ist dagegen die Tatsache, dass es sehr viele Bereiche gibt, in denen Männer gegenüber Frauen benachteiligt sind. In der nachstehenden Auflistung sind ohne Anspruch auf Vollständigkeit die schwerwiegendsten Benachteiligungen von Männern aufgeführt. Das heisst jetzt nicht, dass Frauen nirgends mehr benachteiligt sind oder alleine Schuld an die Zuständen tragen. Wünschenswert wäre aber, dass sie sich auch um solche Anliegen kümmern würden, auch wenn es sie nicht direkt persönlich betreffen mag.



1. In Gleichberechtigungs- und Gleichstellungsgesetzen wird einseitig nur die Unterbesetzung mit Frauen in Behörden als Diskriminierung definiert. Durch Verpflichtung zur begrenzten Bevorzugung bei Einstellung und Beförderung wird der Frauenanteil in den Bereichen erhöht, in denen sie unterrepräsentiert sind. Für Männer gilt ein gleiches Recht in den Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind (z.B. unter 40% Männeranteil in Kommunalverwaltungen; 35% Männeranteil in allgemeinbildenden Schulen; 4,6% Männeranteil in Kindergärten), nicht. Im Gegenteil: hier wird durch Frauenförderpläne und Frauenvertretungen die Integration von Männern behindert.
So werden jährlich etwa 300 Millionen Euro für die Förderung der Integration von Frauen in männerdominierte Berufe ausgegeben. Maßnahmen z.B. zur Erhöhung des Anteils von Männern im Erziehungsbereich sind dagegen bislang nicht über das Stadium bloßer Versprechungen hinaus gekommen.

2. Einmal im Jahr haben Mädchen bundesweit am Girls Day Gelegenheit, in Männerberufe hineinzuschnuppern. Eine ähnliche Möglichkeit für Jungens, klassische Frauenberufe, wie z.B. im Sozialbereich, kennen zu lernen, gibt es nur vereinzelt auf lokaler Ebene. Ansonsten gilt: am Girls Day müssen die Jungen die Schulbank drücken.
Und das, obwohl das Forum Bildung (ein Gremium der bildungspolitisch Verantwortlichen aus Bund und Ländern) seit langem die gleiche Teilhabe von Jungen und Mädchen an Maßnahmen zur Erweiterung des Berufswahlspektrums auf geschlechtsuntypische Berufsbereiche fordert.

3. Jungen weisen schlechtere Schulleistungen als Mädchen auf und stellen mittlerweile auf Haupt- und Sonderschulen die Mehrheit, auf Gymnasien die Minderheit. Pädagogen und Sozialwissenschaftler fordern seit langem mehr männliche Bezugspersonen im Schulsystem und eine stärkere Berücksichtigung der Eigenheiten von Jungen in Unterricht und Erziehung.
Laut PISA-Studie weisen die Jungen vor allem eklatante Defizite in der Lesekompetenz auf; weit höher als die Defizite der Mädchen in Mathematik/Naturwissenschaften. Trotzdem werden fast nur Initiativen in Richtung mädchenorientiertes Lernen für Mathematik/Naturwissenschaften unternommen. Wäre es nicht sinnvoller, alle miteinander zu fördern und zu motivieren?


4. Im Jahr 2004 starben fast dreimal so viele Männer wie Frauen durch Suizid. Das liegt vor allem daran, dass Depressionen bei Männern oft nicht als solche erkannt und behandelt werden: die Medizin orientiert sich am Normalfall der depressiven Frau.
Männer stellen außerdem über 80 Prozent der Obdachlosen (ursächlich für die Obdachlosigkeit von Männern sind in etwa der Hälfte der Fälle Scheidungs- und Unterhaltsverfahren) und das Gros der Suchtkranken (hier vor allem Drogen-, Alkohol- und Spielsucht).
Die Gründe, warum Männer in unserer Gesellschaft so oft scheitern, werden in der Öffentlichkeit jedoch kaum angesprochen.

5. Nach wie vor tragen Männer im Falle einer Scheidung ein hohes Risiko zu verarmen, vor allem, wenn sie Väter sind und Unterhalt für ihre Kinder zahlen müssen. Auch der Umgang mit den Kindern wird diesen Vätern von ihren Ex-Frauen oft verwehrt. In vielen Scheidungsverfahren erheben die Mütter gegen Väter zu diesem Zweck sogar den Vorwurf des sexuellen Missbrauchs an ihren Kindern. In den weitaus meisten Fällen stellen sich diese Anschuldigungen als haltlos heraus.
Und nach wie vor hängt das Sorge- und Umgangsrecht des Vaters eines nicht ehelichen Kindes vom Willen der Mutter ab. Zahlreiche Verurteilungen und Rügen des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte gegen die Bundesrepublik Deutschland, weil Vätern nicht ehelicher Kinder der Umgang mit ihnen erschwert wird, änderten bislang nichts daran.

6. Oft werden vor Gerichte Männer für die gleichen Delikte häufiger angeklagt und verurteilt als Frauen. Dabei fällt das Strafmaß im Schnitt wesentlich höher aus als bei Frauen, die wegen des gleichen Deliktes verurteilt werden. Frauen kommen außerdem häufiger als Männer in den Genuss von Hafterleichterungen.

7. Männer werden häufiger Opfer von Gewalttaten als Frauen. Im Jahr 2004 wurden in den Deliktbereichen, über die das Bundeskriminalamt eine Opferstatistik führt, Männer zu 61,5 Prozent Opfer von Straftaten. Bei Mord und Totschlag vollendet und versucht waren 62,7 Prozent der Opfer männlich, bei Raub sogar 67,8 Prozent. Mehrheitlich sind die Täter auch Männer, aber spielt das auf der Seite des Opfers wirklich eine Rolle?

In der Öffentlichkeit wird jedoch i.d.R. nur Gewalt gegen Frauen thematisiert. So wird z.B. auch bei Armeeangriffen, Anschlägen usw., die eine hohe Anzahl ziviler Opfer fordern, gerne gesondert hervorgehoben, dass auch Frauen und Kinder unter den Opfern seien. Ist die Situation für ein Mann etwa weniger schlimm?

8. Zum Schutz gegen häusliche Gewalt gilt seit 1.Januar 2002 das sog. Gewaltschutzgesetz, das die Möglichkeit bietet, gewalttätigen Ehemännern oder frauen für einige Tage Hausverbot zu erteilen. Doch obwohl häusliche Gewalt von Frauen mindestens so oft verübt wird wie von Männern, werden bisher nahezu ausschließlich Männer aus der gemeinsamen Wohnung verwiesen. Die Gründe dafür sind vielfältig: Politik und Medien haben über Jahre hinweg ein einseitiges männliches Täterbild gezeichnet. Männliche Opfer werden i.d.R. nicht ernst genommen, oft gar als Witzfigur verspottet, und haben deswegen oft Hemmungen, bei der Polizei Anzeige zu erstatten. Wie oben schon mal erwähnt: Es ist nicht die alleinige Schuld der Frauen, trotzdem muss man auch diese Aspekte ernst nehmen.
Von Beginn an wurde das Gewaltschutzgesetz einseitig zum Schutz der weiblichen Opfer gegen männliche Täter geplant, obwohl eine Vielzahl von Studien eine Ausgewogenheit der Täterschaft von Frauen und Männern im häuslichen Bereich belegen. Eine vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen im Auftrag der Bundesregierung erhobene Untersuchung etwa spricht von 1,7 Millionen geprügelten Frauen und 1,6 Millionen geprügelten Männern. Und schon 1992 lag dem Bundesfrauenministerium eine Studie aus einer Opferbefragung vor, aus der eindeutig hervorgeht, dass die Gewalt der Frauen der Männergewalt in den Familien um nichts nachstand. Beide Studien wurden vom Ministerium indes für eine öffentliche Diskussion nicht zugänglich gemacht. Leider protestieren zu wenig Frauen gegen solche Skandale, die schliesslich auch kontraproduktiv im Bezug auf Gewaltprävention an Frauen sind.

9. Während Frauenpolitik in so gut wie allen Bundes- und Landesregierungen als Politikschwerpunkt definiert wird, bleibt Männerpolitik überall außen vor. Es gibt in der Bundesrepublik ein Bundesministerium und sieben Länderministerien, die sich namentlich den Belangen der Frauen widmen, aber kein einziges Ministerium, das in seinem Namen das Wort Männer aufführt. Eine männerpolitische Grundsatzabteilung nach Vorbild der österreichischen Bundesregierung gibt es in der Bundesrepublik nirgends.
Das sogenannte Gender Mainstreaming als neuer Ansatz in der Geschlechterpolitik setzt sich zum Ziel, bei beiden Geschlechtern Benachteiligungen abzubauen, um so die Gleichstellung von Frauen und Männern zu erreichen. In der Praxis ist Gender Mainstreaming bislang aber nichts anderes als eine Fortführung der einseitigen Frauenförderung. Die Bereitschaft der Politik, gegen Benachteiligungen von Männern aktiv zu werden, ist bis dato völlig unterentwickelt. Im Gegenteil, die Zahl der Gesetze, mit denen die Rechte von Männern eingeschränkt werden, nimmt unaufhaltsam zu.

10. Im Medien- und Kulturbetrieb herrscht ein einseitig negatives Männerbild vor. Populäre Romane, Fernsehfilme, Serien, aber auch Fernsehreportagen und Werbespots verunglimpfen den Mann oft als gewalttätig, triebgesteuert, gefühlsarm und trottelig.
Gewalt gegen Männer wird verharmlost, als Zeitgeisterscheinung akzeptiert, zuweilen sogar verherrlicht. Bücher mit Titeln wie Nur ein toter Mann ist ein guter Mann oder Ein bisschen Männerhass steht jeder Frau finden sich in den Bestsellerlisten wieder. Einzelne Werbespots zeigen Szenen mit massiver körperlicher Gewalt von Frauen gegen Männer. Was unter umgekehrten Vorzeichen Protestkampagnen und Klagen vor Gericht zur Folge hätte, findet in diesem Fall kaum Beachtung.

Es kann nicht im Sinne eines gedeihlichen, partnerschaftlichen Verhältnisses von Männern und Frauen sein, dass Jungen, Väter und Männer hierzulande derart massiv benachteiligt, ausgegrenzt und herabgewürdigt werden. Auch Demokratie und Rechtsstaat, die von der Beteiligung aller Bürger unabhängig von ihrem Geschlecht leben, nehmen durch die einseitige Gewichtung in der Geschlechterpolitik auf Dauer Schaden.


Wie findet ihr diese Tatsachen? Die Themen habe ich in einem Bericht aus dem Jahr 2005 gelesen und kann daher nicht auf die 100%-ige Aktualität garantieren. Gerade ich als Person, die sich eine Selbstverständlichkeit der Gleichberechtigung wünscht, bin darüber sehr wütend, dass diese traurigen Beispiele vorkommen. Ein solches Versagen unseres Systems wird viele gutgemeinte Projekte, die zur Gleichstellung von Frau und Mann dienen sollten, um Jahrzehnte zurückwerfen. Es kann doch nicht sein, dass Kinder und Junge Männer, anstatt unterstützt und zur Zusammenarbeit motiviert, einfach so als Sündenböcke vorverurteilt werden und die Zukunft unserer Kinder somit zwangshaft in einen sexistischen Hass hineingedrängt wird...

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10. Februar 2008 um 2:40

Sorry...
aber für mich wäre es verständlicher und leichter nachvollziehbar, wenn dieser beitrag von einem männlichen wesen kommen würde...ich weiß icht genau, warum du als frau dich darüber ärgerst, warum männer so benachteiligt werden? ich meine, wenn sich bisher kein mann darüber geärgert hat, warum tust du es dann?

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10. Februar 2008 um 3:00

Drei schlagworte.....
hallo stephanie,

...wenn du mal ganz ehrlich du dir selbst bist...sind die menschen sehr primitiv gestrickt....
...es geht - egal ob mann oder frau immer oder meist nur um "macht", "geld" und "sex"....gleichbrechtigung hin oder her....die menschheit wird doch auch immer dümmer - weil ihr alles überdrüssig ist...- dazu fällt mir nur "big brother" oder "jamba" ein....

die drei schlagworte regieren unser leben, leider...und neid kommt oft noch dazu...

gruß
herzle

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10. Februar 2008 um 9:54

Mir ist das auch schon aufgefallen
Insgesamt geht es bei der Gleichstellung nur darum, die Frauen zu ermutigen, auch mal einen Männerberuf auszuüben oder sich gegen den prügelnden Ehemann zu wehren.
So wie es aber dargestellt wird (und es bei dir auch rüberkommt), ist es ein Kampf zwischen Mann und Frau um Anerkennung usw., der mehr ein Krieg ist als was anderes.
In der Tat zu einseitig. Nicht gut.

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10. Februar 2008 um 14:06

Guter text
ich meine ja nur, wenn die menschheit es wirklich erreichen würde, für einander gegenseitig zu sorgen, würden wir alle fortschritte machen. das prinzip "frauen für frauen und männer für männer" bringt uns nicht weiter. wir sollten doch eine gesellschaft sein, die nach dem prinzip "menschen für menschen" denkt. ich meine ja nur: wenn frauen irgendwo benachteiligt sind, wird das ja gross angeprangert. wieso sollte man das dann auch nicht öffentlich anprangern, wenn männer in anderen bereichen benachteiligt werden? z.b. das problem mit den medien, in denen offensichtlich jungs benachteiligt werden, sehe ich so als racheakt von feministinnen, die sich an den männern für irgendwelche lohnnachteile rächen wollen. treffen tun sie damit aber unschuldige menschen und zerstören tun sie die ganze gesellschaft.

ich finde den punkt 10 am gravierendsten. diese medien schaden einfach allen. stellt euch mal vor, wie unsere gesellschaft in den abgrund gerät aufgrund irgendwelchen falschen vorbildern, die uns allen da eingetrichtert werden... der kleine, heranwachsende junge, der vielleicht auch nicht klug geboren wurde, hat auch noch kein eigenes selbstbewusstsein. was wird er wohl machen?- er wird sich der mode anschliessen, vorbilder aus den medien suchen und sich an irgendwelchen szenen orientieren. nur: in den medien werden die grössten kotztypen ider hirnlose idioten als "männer" präsentiert, was nicht gerade eine vorbildliche darstellung für junge männer ist. wenn das widerlichste verhalten in den medien als "cool" verpackt wird, wunderts dann noch jemanden, wieso viele dann so werden? und später, wenn sie merken, dass dieses gangsta- verhalten ihnen auch nichts bringt, entwickeln sie sich zu totalen machos, die nicht gerade interesse daran haben, sich auch für frauen einzusetzen. wen wunderts?

ich hab neulich wieder so ein beispiel beobachten können vor der haustür: da haben so 12- 15- jährige jungs mit der handykamera gefilmt, und einer von ihnen hat eine vorbeilaufende frau an den arsch gegriffen. die anderen haben es gefilmt. und dann waren alle enttäuscht, dass die frau nicht reagierte und einfach weiterging. als ich das zufälligerweise gesehen habe, hab ich sie darauf angesprochen, was das denn soll: sie spielen "jackass" und wollten gerne mal filmen, wie einer von ihnen von einer frau eine ohrfeige kriegt. schwachsinniger gehts glaub ich nicht mehr. nun, ich riet ihnen dann, nach hause zu gehen, bevor ihnen noch die polizei den arsch versohlte.... jedenfalls muss man sich da auch fragen, ob da wirklich nur diese kleinen idioten schuld sind, oder ob da nicht mtv auch mal etwas mehr verantwortung tragen sollte.

ich glaube, die medien sind auch schuld an der zu schwachen motivation für bildung. ich denke, in diesem bereich müsste am meisten getan werden, um männerrechte zu fördern. es kann doch nicht sein, dass das verblödetste verhalten als jugendlich und cool präsentiert wird.

aber auch ich als junge setze mich für mädchenrechte ein, wo ich mangel erkenne. selbst dann, wenn sie keine mängel sehen und auch nichts tun für mich.

das grösste problem, in welchem frauen benachteiligt sind, ist die allgemeine bewegungsfreiheit. kindern wird ja oft verboten, nachts alleine auf die strasse zu gehen "damit ihnen nichts geschieht". besonders mädchen und jungen frauen wird das besonders streng eingetrichtert, dass sie auf keinen fall nachts alleine ausgehen dürfen. und zu leicht bekleidet sei auch nicht gut, wenn sie nachts allein durch die stadt zieht. ganze horrorgeschichten werden jungen frauen präsentiert. das schlimme daran finde ich, dass manche frauen sogar ernsthaft daran glauben und sich unter solchen vorwänden einsperren lassen. ihnen wird eingetrichtert, vergewaltigt zu werden, wenn sie so und so und nachts in der öffentlichkeit herumlaufen- und sie glauben es am schluss auch noch! sie lassen sich einsperren und fühlen sich am ende noch geehrt, wie süss die eltern doch sorgen machen um sie. dabei ist das in realität nichts anderes als freiheitsberaubung und unterdrückung eines gesunden selbstbewusstsein. da finde ich auch, da sollten die jungs öfters die mädchen unterstützen, damit sie ihren willen gegen die eltern durchsetzen können, ohne sich irgendwelche einschüchterungsgeschichten anhören zu müssen. mädchen, die sich auf diese freiheitsbeschränkungen einlassen, werden später irgendwann auch mal krank und lassen sich von irgendwelchen schleimern die etwas schöner reden können, abschleppen, da sie sich schnell beeindrucken lassen. ich finde, mädchen sollten öfters wagen, das zu tun, was sie wollen und auch mal feiern gehen und das tun, was ihnen gefällt, ohne geschlechtertrennung und einschränkungen. solche entwickeln später auch einen wesentlich besseren charakter, da sie auch in zukunft das tun werden, was sie wollen. daher werden sie auch mehr denken bei der partnerschaftswahl und freiheiten für selbstverständlich nehmen, was andere von den eltern und später vom ehemann eingeschränkt bekommen.

es gibt also bei frauen und männer sachen, die zu verbessern sind. nur wenn alle zusammen beide seiten verbessern, wird es schlussendlich gewinner geben.

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11. Februar 2008 um 22:44

Jeder hat doch das recht auf sicherheit
ich finde die bezeichnung "frauenparkplätze" auch total sexistisch. - gegen männer, die auch gerne anspruch auf sicherheit hätten, aber indirekt auch gegen frauen, da sie als "schwächer" oder so dargestellt werden.

ich wäre für "sicherheitsparkplätze" oder so was.oder privilegierte pakrplätze für diejenigen, die grossen einkauf machen wollen.

es gibt auch schon sog. familienparkplätze, die eine mutter oder ein vater mit kind benutzen kann, um einkaufen zu gehen und rundherum genügend fläche vorhanden ist um ein- und auszuladen.

übrigens fände ich es am allerbesten, wenn jeder- und damit meine ich auch der hinterste und letzte parkplatz sicher wäre! 100% aller plätze, oder was meinst du zu dem?

es gibt übrigens auch kein rechtliches verbot für männer, auf einem frauenparkplatz zu parkieren, das im gegensatz zu behindertenparkplätzen, bei welchem man mit einer strafe rechnen müsste bei missbrauch. du kannst also keine busse kriegen, wenn du einen frauenparküplatz benutzt. sollte jeder mann auch machen, wenn er sich sonst nicht sicher fühlt. er riskiert dann höchstens blöde anmachen von frauen, die "ihr" revier verteidigen wollen. aber schlussendlich haben ja die frauen auch nichts davon, wenn männer in unsichere zonen geschickt werden und sie dort überfallen werden. ich finde die bezeichnung "frauenp..." einfach diskriminierend und mich erstaunt ein wenig, dass feministinnen nicht gerade um eine änderung kämpfen. leider scheinen einen die zustände wenig zu stören, wenn man im vorteil ist.

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25. November 2012 um 15:29
In Antwort auf anyway7

Sorry...
aber für mich wäre es verständlicher und leichter nachvollziehbar, wenn dieser beitrag von einem männlichen wesen kommen würde...ich weiß icht genau, warum du als frau dich darüber ärgerst, warum männer so benachteiligt werden? ich meine, wenn sich bisher kein mann darüber geärgert hat, warum tust du es dann?


Täusch dich da nicht, vieeele Männer sprechen diese Themen an, nur haben sie kein Sprachrohr und keine Lobby sowie es Frauen für sich als selbstverständlich sehen!
Auch gesellschaftlich werden Männer wenn sie das ansprechen häufig beleidigt oder als lächerlich hingestellt.
Auch werden im Internet solche Kommentare, egal ob bei Spiegel, Focus, Bild.....
gar nicht erst veröffentlicht, sondern schlicht zensiert. Und das tausendfach und täglich!
Selbst hier bei gofeminin werden seeehr viele Kommentare von Männern die diese und andere männerfeindliche Dinge ansprechen gelöscht.
Nun kann man sich überlegen ob sowas sexismus im übelster Weise ist oder nicht.

Frauen die Männer (auch hier) beleidigen, als Schweine Machoärsche, kleine Minischwänzler (als ob es eine Beleidigung sein könnte wenn ein Mann einen kleinen Penis hätte, aber Gesellschaftlich wird sich über sowas lustig gemacht, andersrum ist es ein Tabu hier sich in Gossensprache über weite Vaginas lustig zu machen und sie der Lächerlichkeit preis zugeben) . defamieren, werden eher noch gefeiert von einigen, anstatt das sowas gelöscht würde!
Andersrum würd sowas sofort gelöscht, oder das beleidigende Padon zu Schwanz zumindest gexxxt.

Wie man sehen kann wird der Ausdruck Schwanz als Bezeichnung von Männern/Penissen hier stehengelassen, andere Ausdrücke für Vagina/Scheide/Vulva werden gexxxt, und beleidigende Kommentare über Frauen/Vaginas gelöscht

So sieht man das der weibliche Sexismus gegen Männer Gesellschaftlich nicht nur allgegenwärtig present ist, sondern als "gut" betrachtet wird, was andersrum gesellschaftlich geächtet würde.

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25. November 2012 um 16:28

Im Großen und Ganzen gebe ich dir Recht,
es gibt Definizite. Allerdings sehe ich die Punkte als nicht sehr gravierend an, alles durchaus ertragbar bzw. statistisch nicht beachtenswert.

1. Falsch. Schon mal das AGG gelesen? Da wird niemals nur "Frau" erwaehnt, sondern im Zusammenhand "Maenner und Frauen" usw. Auch das Gesetz ist nicht einseitig, seine Anwendung hingegen manchmal schon.

2. Girlsday, ok, um Maedchen "Maennerberufe" schmackhaft zu machen, also sollte es einen Boysday geben, um Jungs "Frauenberufe" shcmackhaft zu machen. Einverstanden.

3. Das waere Sympthombekaempfung. Maennliche Vorbilder, aber immer noch das alte System. Man muss einfach damit leben. Maedchen zeigen (im Durchschnitt) einfach konstant ueberdurchschnittliche Leistungen, Jungs eher unterdurchschnittlich mit sehr gravierenden Ausreißern (nach oben und nach unten, die besten einer Klasse sind trotzdem meist Jungs). Es geht nicht darum, ob alle Jungs koennen, es geht auch um "wollen".

4. "Ok", aber statistisch nicht relevant. Und auch zu komplex das Thema.

5. Falsch. Guck dir das Gesetz an Paragraph 1569 ff. BGB und die Düsseldorfer Tabelle. Es ist ganz klar geregelt, dass der Mann/die Frau, die Unterhalt zahlen muss einen gewissen Selbstbehalt hat (ca. 950 EUR). Davon kann man sich wohl noch eine Wohnung + Lebensunterhalt leisten.

6. Ist das so? Das sind doch Erfahrungswerte, die die Justiz da hat, Stereotypen sozusagen, aber das tolle an denen ist: die funktionieren. Wenn statistisch eher Maenner Verbrechen begehen, muss man diese auch eher in Augenschein nehmen. Das ist eine Selbstverstaendlichkeit, kein Skandal.

7. Ok

8. Kann man drueber streiten. Ja, Frauen sind auch gewalttaetig. Man muss nur schauen in welchem Ausmaß, der sogenannten "Gefaehrlichkeit" der Tatbestaende. Und gegen wen sich die Gewalttaten wenden: Naemlich nicht, wie von dir behautet gegen die eigenen Maenner, sondern eher gegen die Kinder. Maennliche haeusliche Gewalt richtet sich gegen beide, Frauen und(!) Kinder. In der Konsequenz muessen Frauen und Kinder vorm Mann beschuetzt werden (indem man den Mann aus der gemeinsamen Wohnung verweist), im ersteren Fall muessen eher die Kinder vor der Frau und der Untaetigkeit des Mannes beschuetzt werden - am besten indem man die Kinder aus der Familie nimmt.

9. Klare Sache, du hast Recht.

10. Ein negatives Maennerbild? Wie viele negative Frauenbilder gibt es denn? Unzaehlige! Das der H***, der Schl****, der Hexe, der boesen Schiefmutter, der Rabenmutter, usw.

Sicherlich alles richtige Punkte, aber man muss auch sachlich bleiben. Vielleicht hilft mein post ja der Diskussion

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25. November 2012 um 16:34
In Antwort auf worldgrid

Im Großen und Ganzen gebe ich dir Recht,
es gibt Definizite. Allerdings sehe ich die Punkte als nicht sehr gravierend an, alles durchaus ertragbar bzw. statistisch nicht beachtenswert.

1. Falsch. Schon mal das AGG gelesen? Da wird niemals nur "Frau" erwaehnt, sondern im Zusammenhand "Maenner und Frauen" usw. Auch das Gesetz ist nicht einseitig, seine Anwendung hingegen manchmal schon.

2. Girlsday, ok, um Maedchen "Maennerberufe" schmackhaft zu machen, also sollte es einen Boysday geben, um Jungs "Frauenberufe" shcmackhaft zu machen. Einverstanden.

3. Das waere Sympthombekaempfung. Maennliche Vorbilder, aber immer noch das alte System. Man muss einfach damit leben. Maedchen zeigen (im Durchschnitt) einfach konstant ueberdurchschnittliche Leistungen, Jungs eher unterdurchschnittlich mit sehr gravierenden Ausreißern (nach oben und nach unten, die besten einer Klasse sind trotzdem meist Jungs). Es geht nicht darum, ob alle Jungs koennen, es geht auch um "wollen".

4. "Ok", aber statistisch nicht relevant. Und auch zu komplex das Thema.

5. Falsch. Guck dir das Gesetz an Paragraph 1569 ff. BGB und die Düsseldorfer Tabelle. Es ist ganz klar geregelt, dass der Mann/die Frau, die Unterhalt zahlen muss einen gewissen Selbstbehalt hat (ca. 950 EUR). Davon kann man sich wohl noch eine Wohnung + Lebensunterhalt leisten.

6. Ist das so? Das sind doch Erfahrungswerte, die die Justiz da hat, Stereotypen sozusagen, aber das tolle an denen ist: die funktionieren. Wenn statistisch eher Maenner Verbrechen begehen, muss man diese auch eher in Augenschein nehmen. Das ist eine Selbstverstaendlichkeit, kein Skandal.

7. Ok

8. Kann man drueber streiten. Ja, Frauen sind auch gewalttaetig. Man muss nur schauen in welchem Ausmaß, der sogenannten "Gefaehrlichkeit" der Tatbestaende. Und gegen wen sich die Gewalttaten wenden: Naemlich nicht, wie von dir behautet gegen die eigenen Maenner, sondern eher gegen die Kinder. Maennliche haeusliche Gewalt richtet sich gegen beide, Frauen und(!) Kinder. In der Konsequenz muessen Frauen und Kinder vorm Mann beschuetzt werden (indem man den Mann aus der gemeinsamen Wohnung verweist), im ersteren Fall muessen eher die Kinder vor der Frau und der Untaetigkeit des Mannes beschuetzt werden - am besten indem man die Kinder aus der Familie nimmt.

9. Klare Sache, du hast Recht.

10. Ein negatives Maennerbild? Wie viele negative Frauenbilder gibt es denn? Unzaehlige! Das der H***, der Schl****, der Hexe, der boesen Schiefmutter, der Rabenmutter, usw.

Sicherlich alles richtige Punkte, aber man muss auch sachlich bleiben. Vielleicht hilft mein post ja der Diskussion

Oh Gott,
da bin ich wohl einem Thread-Auferwecker auf den Leim gegangen.

Wobei man sagen muss, dass das Thema immernoch aktuell ist.

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