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Sexbeziehung mit Verlustängsten

20. August um 12:17

* Vorgeschichte*

Es geht um ein Mädel (25), in das ich voriges Jahr verliebt war, wo allerdings aus mehrerlei Gründen nichts Ernsthaftes wurde. Nach kurzzeitigem Kontaktabbruch haben wir wieder etwas unternommen und ganz offen darüber gesprochen, dass sie momentan keine Beziehung will (negative Erfahrungen, zu früh gebunden, will sich noch ausleben bevor es in den Beruf geht etc.). Manche Verhaltensweisen ihrerseits deuten auch auf eine leichte psychische Labilität hin (sogar mögliche Borderline Anzeichen). Generell ist sie aber ein sehr intelligenter, offener und ehrlicher Mensch, der gerade sehr viel Stress mit Studienabschluss und Arbeit hat.

Wir treffen uns für Sex, wobei wir davor meist etwas unternehmen (zB gemeinsam kochen). Zwischendurch haben wir "normalen" Whatsapp Kontakt, der ausschließlich von mir aus geht (sie schreibt immer zurück, meldet sich aber nicht von sich aus).

* Das Problem *

Ich war immer schon sehr Eifersüchtig. Mir ist jedoch bewusst, dass dieses Problem bei mir selbst zu suchen ist (geringes Selbstwertgefühl, Verlustangst, ...).
Daher habe ich nach reichlicher Überlegung beschlossen mich auf diese Sexbeziehung einzulassen, um mich meinen inneren Ängsten zu stellen. Klingt erstmal ungesund, aber ich möchte dem Ganzen zumindest eine Chance geben, um mich persönlich weiterzuentwickeln.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich noch Gefühle für sie habe oder ob hier Verlustängste ihr Werk verrichten. Ich denke nämlich sehr oft an sie und habe das Bedürfnis mich bei ihr zu melden, vermutlich, um zu checken, was sie tut.
Das Problem für mich ist nämlich der Sex mit anderen, den sie hat, wenns gerade passt.
Und das führt bei mir zu einer gewissen Kontrollsucht (checken wann sie online ist und welche Freunde auf Facebook dazugekommen sind).
Auch ich habe Sex mit anderen, aber trotzdem bereitet mir das Wissen, dass sie sich mit einem Anderen trifft, schlaflose Nächte.
Einerseits will ich ihr den Freiraum lassen und freue mich, wenn es ihr gut geht, aber irgendwie nagt es an mir, vermutlich wegen meinem geringen Selbstwertgefühl.

Ich möchte weitermachen, aber dazu muss ich noch ein Stück an mir arbeiten...
Habt ihr Tipps oder Erfahrungen bezüglich Eifersucht/Verlustangst/Kontrollsucht?

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20. August um 12:26

Gut, dass du dich weiterentwickeln willst. Die Methode dazu ist jedoch die denkbar schlechteste. Damit fütterst du doch deine Verlustängste nur. Und deinen schlechten Selbstwert auch. 

Vielleicht wäre es sinnvoll, an dir zu arbeiten ohne eine Liebschaft zu haben. Weil das nur ablenkt und hindert. 
 

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20. August um 12:35

Ich halte das auch für riskant...
Ich hab damit zb. auch zu kämpfen, bin in einer Beziehung. Das hat den Vorteil, dass ich mit meinem Partner über meine Gefühle reden kann. Klar muss ich deshalb genau so viel an mir selbst arbeiten, aber es hilft schon, wenn das Gegenüber sagt: okay, ich versteh was du meinst und weiß zu schätzen dass du an dir arbeitest.
Bei einer Sexbeziehung würde mich das als Gegenüber nicht interessieren.

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20. August um 13:48
In Antwort auf gentleman86

* Vorgeschichte*

Es geht um ein Mädel (25), in das ich voriges Jahr verliebt war, wo allerdings aus mehrerlei Gründen nichts Ernsthaftes wurde. Nach kurzzeitigem Kontaktabbruch haben wir wieder etwas unternommen und ganz offen darüber gesprochen, dass sie momentan keine Beziehung will (negative Erfahrungen, zu früh gebunden, will sich noch ausleben bevor es in den Beruf geht etc.). Manche Verhaltensweisen ihrerseits deuten auch auf eine leichte psychische Labilität hin (sogar mögliche Borderline Anzeichen). Generell ist sie aber ein sehr intelligenter, offener und ehrlicher Mensch, der gerade sehr viel Stress mit Studienabschluss und Arbeit hat.

Wir treffen uns für Sex, wobei wir davor meist etwas unternehmen (zB gemeinsam kochen). Zwischendurch haben wir "normalen" Whatsapp Kontakt, der ausschließlich von mir aus geht (sie schreibt immer zurück, meldet sich aber nicht von sich aus).

* Das Problem *

Ich war immer schon sehr Eifersüchtig. Mir ist jedoch bewusst, dass dieses Problem bei mir selbst zu suchen ist (geringes Selbstwertgefühl, Verlustangst, ...).
Daher habe ich nach reichlicher Überlegung beschlossen mich auf diese Sexbeziehung einzulassen, um mich meinen inneren Ängsten zu stellen. Klingt erstmal ungesund, aber ich möchte dem Ganzen zumindest eine Chance geben, um mich persönlich weiterzuentwickeln.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich noch Gefühle für sie habe oder ob hier Verlustängste ihr Werk verrichten. Ich denke nämlich sehr oft an sie und habe das Bedürfnis mich bei ihr zu melden, vermutlich, um zu checken, was sie tut.
Das Problem für mich ist nämlich der Sex mit anderen, den sie hat, wenns gerade passt.
Und das führt bei mir zu einer gewissen Kontrollsucht (checken wann sie online ist und welche Freunde auf Facebook dazugekommen sind).
Auch ich habe Sex mit anderen, aber trotzdem bereitet mir das Wissen, dass sie sich mit einem Anderen trifft, schlaflose Nächte.
Einerseits will ich ihr den Freiraum lassen und freue mich, wenn es ihr gut geht, aber irgendwie nagt es an mir, vermutlich wegen meinem geringen Selbstwertgefühl.

Ich möchte weitermachen, aber dazu muss ich noch ein Stück an mir arbeiten...
Habt ihr Tipps oder Erfahrungen bezüglich Eifersucht/Verlustangst/Kontrollsucht?

Wer eifersüchtig ist und Verlustängste hat, sollte keine reinen Sexbeziehungen eingehen. Diese sind nämlich immer unverbindlich und ohne Exklusivrechte.

Wenn diese Frau dir keine richtige, monogame Beziehung, wie du sie dir eigentlich wünschst, geben kann, dann lass die Finger von ihr.

Eure Wünsche und Bedürfnisse passen eben nicht zusammen. Glücklich wirst du damit nicht.

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