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Sex wird oft zum Streitthema

3. November 2015 um 13:21

Ich möchte Euch gerne von meinem Problem erzählen, da ich momentan sehr daran zu knabbern habe.
Mein Freund ich, beide Mitte 30, wohnen zusammen,führen eine wirklich schöne Beziehung. Ich liebe ihn sehr und bin so glücklich ihn an meiner Seite zu haben. Nichts desto trotz haben wir seit dem Anfang unserer Beziehung hin und wieder Probleme was unser Liebesleben angeht und was seit einiger Zeit sehr stark an mein Selbstwertgefühl geht. Unser Sex ist toll, wir haben oft Sex,ABER er hatte von Anfang an immer irgend etwas Auszusetzen, bzw. es ist schon sehr sehr oft vorgekommen, dass er mich abgewiesen hat. Dies ist nicht nur einmal passiert,sondern um einiges öfter und es nagt an mir. Es waren Gründe wie, er müsse mal mehr schlafen, er hat schon Lust aber nicht genug Lust um mit mir zu schlafen, ich erscheine ihm nicht erregt genug ,dass Bett quietscht, dass fenster ist auf Kipp geöffnet,ich habe ihn falsch angefasst etc. Diese Situationen entstehen in der Regel meistens dann, wenn ich ihn verführen möchte. Möchte er von sich aus klappt alles reibungslos. Ok, dann habe ich mir gedacht, dass ich einfach mal abwarte und ihn auf mich zukommen lasse, dann wiederum beschwert er sich aber, dass ich mich ja nicht bemühe Also war es so dann auch nicht Recht. Das ganze ist mittlerweile so weit, dass ich aus Angst vor Zurückweisung mich kaum noch etwas traue, oft habe ich Angst den ersten Schritt zu machen bzw ihn anzufassen. Er merkt das natürlich auch und beschwert sich hier, ich würde mir keine Mühe geben etc.....,aber ich habe soviel gemacht. Mir Wäsche gekauft ( die liegt bis heute im Schrank, weil er den Zeitpunkt bestimmen wollte,wann ich diese anziehe), ihn nach der Arbeit in Dessous überrascht( da wollte er aber erst sein Feierabend Bierchen gemütlich trinken und hat mich warten Lassen). Ich weiss überhaupt nicht mehr weiter, eigentlich bin ich total offen und aufgeschlossen was das sexuelle angeht,aber ich kann nicht, meine Angst vor Ablehung seinerseits ist so gross.
Wir streiten oft deswegen,da ich das Gefühl habe von ihm nicht begehrt zu werden und es macht mich traurig und dabei bin ich keine unattraktive Frau Auf diese Gefühle reagiert er mit Unverständnis, er wird motzig und ist überhaupt nicht einfühlsam. Bemühungen von seiner Seite, mir zu zeigen das er mich begehrt gab es noch nie,dass ist ihm alles zu schmalzig sagt er. Und dabei fehlt es mir so sehr. Ich liebe diesen Mann, aber ich habe mich da selber so verschlossen und finde keinen Weg. Gespräche enden meist im Streit.
Danke für das lesen des langen Textes und vielleicht hat eine von Euch einen schlauen Tip für mich

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3. November 2015 um 15:01

Hast du
es ihm denn mal gesagt, dass wenn du die Initiative ergreifst, du das Gefühl hast, dass er dich dann häufig zurück weist?

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3. November 2015 um 17:29

Liebes libellchen (eine sehr schöner Nick!)
Ich könnte mir fast vorstellen, dass zu Du ZU VIEL in Ihn investiert hast. Du machst das, Du machst jenes. Nicht die "Omaunterwäsche" ist hier der Liebestöter, sondern der STREIT!, Dinge die nicht zusammenpassen wollen. Ihr müsst unbedingt darüber reden, weil nicht nur "Ablehnung" sondern auch Streit eine Beziehung zerstören kann. Wenn Du jetzt sagst: "Aber das haben wir doch schon!", dann war es nicht genug. Eine Beziehung braucht Harmonie, gegenseitiges Einfühlungsvermögen, keinen Streit! Frag` Ihn, was Ihm nicht passt. Und sag` Ihm auch, was ER besser machen könnte. GEBEN und NEHMEN, so sollte es sein! Manchmal ist es auch gut, auf Sex für eine Weile zu verzichten! Komm`, das schaffst Du schon, Du kriegst das hin!

Alles Gute, libellchen!

Liebe Grüße,

lib

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3. November 2015 um 18:10

Danke für Eure Antworten
Ich möchte mich dann nach dem Mitlesen auch noch mal zu Wort melden. Es mag sein ,dass ich zuviel für ihn tue und ihn verwöhne,dass streite ich nicht ab. Definitiv abstreiten muss ich,dass unser Sex nach Plan verläuft bzw ohne Leidenschaft ist. Dem ist überhaupt nicht so,der Sex an sich ist wunderschön.
Was ich in obiger Nachricht nicht erwähnt habe ist,dass sein ganzes Sexualverhalten sehr dominant ist. Dies gefällt mir auch sehr,da ich schon in sexueller Beziehung gerne den devoten Part übernehme. Das was mir fehlt ist nichts beim Sex,es ist der Handlungsspielraum vorher,dass ich ihn mal verführen kann ohne mir darüber Gedanken machen zu müssen,ob es ihm denn gerade Recht ist. Diese Gedanken schränken mich in dem was ich eigentlich gerne geben würde sehr ein und ich belasse es dann beim Alltagssex.
Ansonsten führen wir eine sehr harmonische Beziehung,wir können super miteinander über alles Reden ( ausser darüber, wir Vertrauen uns,lachen viel,da gibt es nichts was nicht richtig ist.
Sexuell unerfüllte Wünsche,hat er angeblich nicht...habe schon ein zweimal gefragt. Vllt mag er sie mir auch nicht sagen, keine Ahnung.

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4. November 2015 um 8:30

Zärtlichkeiten
gibt es außerhalb unseres Liebesleben sogar sehr viel. Wobei er derjenige von uns beiden ist,der ein größeres Bedürfnis nach Kuscheln und Schmusen hat als ich. Sprich er sucht sehr viel Nähe zu mir,auch oder gerade wenn wir zb Abends ausgehen.
Mit den netten Worten ist das so eine Sache,da tut er sich nämlich sehr sehr schwer und es kommt nur selten etwas. Da bin ich eher diejenige die nette Dinge sagt,ihn lobt ,tröstet,oder motiviert. Wir hatten mal ein Gespräch darüber und er meinte,für ihn seien Komplimente etc hohles Gelaber,Männer die so zu ihren Frauen sprechen würden,wären eh meist Fremdgänger! Nette Worte gibt es aber auch nicht an seine Familie oder Freunde,er ist eher der Typ der gut kritisieren kann. Erwische ich ihn in einem ganz ganz ruhigen Moment und packe ich es sehr liebevoll an,dann öffnet er sich manchmal für einen kurzen Moment.

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