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Sex läuft nicht mehr – Beziehungspause?

Letzte Nachricht: 16. März um 11:58
13.03.21 um 18:51

Hallo ihr Lieben,

ich (m, 26) und meine Freundin (w, 24) lieben uns sehr. Wir sind seit etwa 2 1/2 Jahren zusammen. An sich harmonieren wir super miteinander, verstehen uns gut, können über alles reden. Was nicht so super läuft, ist der Sex. Sie will meistens nicht, und wenn es dazu kommt, dann, naja, sagen wir mal: perform ich nicht so gut. Ein blöder Teufelskreis.

Man muss dazu sagen: Am Anfang in unserer Beziehung hatten wir häufig betrunken oder verkatert am Wochenende Sex, den klassischen Alltagssex hatten wir so nie. Und so richtig eingezogen ist er bei uns bis heute nicht.

Natürlich kenn ich die klassischen Tipps: Probiert neues aus, lernt euch neu kennen etc. Aber irgendwie konnten wir uns dazu nie so richtig aufraffen. Wir hatten ein paar Mal in der Dusche oder im Wohnzimmer Sex, und das war jedes Mal auch super. Nur waren das eben Ausnahmen. Es hat nie ein tolles Sexleben ausgelöst, wahrscheinlich aufgrund unserer Faulheit. 

Generell ist das Sex-Bedürfnis meiner Freundin viel geringer als meins. Sie befriedigt sich auch nie selbst. Hinzu kommt leider, dass ich in Beziehungen immer recht gemütlich bin. So richtig sexuell austoben trau ich mich nur in ONS. Das ist eine doofe Kombi.

Außerdem wichtig zu erwähnen ist, dass wir eine offene Beziehung führen. Diese haben wir jedoch nie so richtig ausgelebt, die paar Male kann man jeweils an der Hand abzählen. Wir beide finden es jedoch gut und richtig, dass wir, wenn wir mal wirklich wollen, mit jemand anderem schlafen können (solange es bei einem Mal bleibt und keine Langzeit-Affäre draus wird). Die Meinungen über so ein Beziehungsmodell sind gespalten, ich muss aber sagen, dass wir persönlich gut damit klarkommen, da wir beide Sex und Liebe trennen können.

Aber wie gesagt, so richtig ausgelebt haben wir das auch nie. Unser Sexleben ist einfach eingeschlafen, in monogamer wie in jedweder Hinsicht.

Mein Leidensdruck wurde über die Zeit immer größer. Was haben wir also getan? Wir haben uns dazu entschieden, einen Monat keinen Kontakt zu haben. In uns zu gehen. Versuchen zu verstehen, warum wir so sind und ob es einen Ausweg gibt oder nicht. Ob es vielleicht einfach so ist, oder ob wir das ändern können.
Vielleicht schlaf ich auch mit ein paar Frauen in der Zeit, quasi um wieder reinzukommen. Das klingt vielleicht makaber, aber ernsthaft: Vor der Beziehung war ich sexuell nämlich kreativer und wilder. Außerdem haben die Male, in denen ich während meiner Beziehung mit anderen Frauen geschlafen hab, meinen Sex-Drive immer gestärkt. Der Sex mit meiner Freundin wurde besser. Das aber immer nur kurze Zeit.

Vielleicht fragt ihr euch: Warum eine Auszeit, warum versucht ihr das nicht, wenn ihr zusammen seid? 
Wir wollen es ja versuchen, wenn wir (wieder) zusammen sind, aber jetzt momentan geht es einfach nicht. Um es mit den Worten meiner Freundin zu sagen: "Ich hab einfach keinen Bock." Die Luft ist irgendwie raus. Wir kommen gerade aus dieser Teufelsspirale nicht raus.

Ob die Pause etwas bringt, weiß natürlich keiner von uns. Und natürlich mach ich mir auch Sorgen. Wir vertrauen uns aber sehr, und ich glaube nicht, dass diese Kontaktpause alles schlimmer machen wird. Im schlimmsten Fall ist es nach der Pause genauso wie davor und wir stehen an der selben Stelle.

Unser Weg wäre dann, endgültig versuchen uns aufzuraffen, oder so etwas wie Paartherapie.

Warum ich das hier schreibe? Um mich mitzuteilen und vielleicht gibt es ja Meinungen oder Tipps  
Wir würden wirklich so gerne wieder eine tolle Beziehung führen, in der der Sex nicht zu kurz kommt. 
 

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13.03.21 um 18:53

Wie verhütet sie denn, evtl liegts daran? 

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13.03.21 um 21:25
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Hallo ihr Lieben,

ich (m, 26) und meine Freundin (w, 24) lieben uns sehr. Wir sind seit etwa 2 1/2 Jahren zusammen. An sich harmonieren wir super miteinander, verstehen uns gut, können über alles reden. Was nicht so super läuft, ist der Sex. Sie will meistens nicht, und wenn es dazu kommt, dann, naja, sagen wir mal: perform ich nicht so gut. Ein blöder Teufelskreis.

Man muss dazu sagen: Am Anfang in unserer Beziehung hatten wir häufig betrunken oder verkatert am Wochenende Sex, den klassischen Alltagssex hatten wir so nie. Und so richtig eingezogen ist er bei uns bis heute nicht.

Natürlich kenn ich die klassischen Tipps: Probiert neues aus, lernt euch neu kennen etc. Aber irgendwie konnten wir uns dazu nie so richtig aufraffen. Wir hatten ein paar Mal in der Dusche oder im Wohnzimmer Sex, und das war jedes Mal auch super. Nur waren das eben Ausnahmen. Es hat nie ein tolles Sexleben ausgelöst, wahrscheinlich aufgrund unserer Faulheit. 

Generell ist das Sex-Bedürfnis meiner Freundin viel geringer als meins. Sie befriedigt sich auch nie selbst. Hinzu kommt leider, dass ich in Beziehungen immer recht gemütlich bin. So richtig sexuell austoben trau ich mich nur in ONS. Das ist eine doofe Kombi.

Außerdem wichtig zu erwähnen ist, dass wir eine offene Beziehung führen. Diese haben wir jedoch nie so richtig ausgelebt, die paar Male kann man jeweils an der Hand abzählen. Wir beide finden es jedoch gut und richtig, dass wir, wenn wir mal wirklich wollen, mit jemand anderem schlafen können (solange es bei einem Mal bleibt und keine Langzeit-Affäre draus wird). Die Meinungen über so ein Beziehungsmodell sind gespalten, ich muss aber sagen, dass wir persönlich gut damit klarkommen, da wir beide Sex und Liebe trennen können.

Aber wie gesagt, so richtig ausgelebt haben wir das auch nie. Unser Sexleben ist einfach eingeschlafen, in monogamer wie in jedweder Hinsicht.

Mein Leidensdruck wurde über die Zeit immer größer. Was haben wir also getan? Wir haben uns dazu entschieden, einen Monat keinen Kontakt zu haben. In uns zu gehen. Versuchen zu verstehen, warum wir so sind und ob es einen Ausweg gibt oder nicht. Ob es vielleicht einfach so ist, oder ob wir das ändern können.
Vielleicht schlaf ich auch mit ein paar Frauen in der Zeit, quasi um wieder reinzukommen. Das klingt vielleicht makaber, aber ernsthaft: Vor der Beziehung war ich sexuell nämlich kreativer und wilder. Außerdem haben die Male, in denen ich während meiner Beziehung mit anderen Frauen geschlafen hab, meinen Sex-Drive immer gestärkt. Der Sex mit meiner Freundin wurde besser. Das aber immer nur kurze Zeit.

Vielleicht fragt ihr euch: Warum eine Auszeit, warum versucht ihr das nicht, wenn ihr zusammen seid? 
Wir wollen es ja versuchen, wenn wir (wieder) zusammen sind, aber jetzt momentan geht es einfach nicht. Um es mit den Worten meiner Freundin zu sagen: "Ich hab einfach keinen Bock." Die Luft ist irgendwie raus. Wir kommen gerade aus dieser Teufelsspirale nicht raus.

Ob die Pause etwas bringt, weiß natürlich keiner von uns. Und natürlich mach ich mir auch Sorgen. Wir vertrauen uns aber sehr, und ich glaube nicht, dass diese Kontaktpause alles schlimmer machen wird. Im schlimmsten Fall ist es nach der Pause genauso wie davor und wir stehen an der selben Stelle.

Unser Weg wäre dann, endgültig versuchen uns aufzuraffen, oder so etwas wie Paartherapie.

Warum ich das hier schreibe? Um mich mitzuteilen und vielleicht gibt es ja Meinungen oder Tipps  
Wir würden wirklich so gerne wieder eine tolle Beziehung führen, in der der Sex nicht zu kurz kommt. 
 

Ihr scheint einfach sexuell nicht miteinander zu harmonieren.

Warum eine Paartherapie und kein Sexualtherapeut ?

Wenn es nach so kurzer Zeit, schon so schnöde wie bei euch ist, sehe ich keine große Zukunft.

Ich fände es deprimierend, wenn der Partner bei anderen abgeht wie eine Rakete und bei einem selbst gibt es nur Fehlzündungen.

Dann mal viel Erfolg. 

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13.03.21 um 22:14
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Ihr scheint einfach sexuell nicht miteinander zu harmonieren.

Warum eine Paartherapie und kein Sexualtherapeut ?

Wenn es nach so kurzer Zeit, schon so schnöde wie bei euch ist, sehe ich keine große Zukunft.

Ich fände es deprimierend, wenn der Partner bei anderen abgeht wie eine Rakete und bei einem selbst gibt es nur Fehlzündungen.

Dann mal viel Erfolg. 

Ja von großer sexueller Harmonie kann man leider echt nicht sprechen. Aber richtig schlecht war es jetzt auch nicht immer. Halt einfach nicht großartig. Und momentan leider echt schlecht.

Sexualtherapeut statt Paartherapie macht Sinn. Danke.

Den Vergleich mit der Rakete und den Fehlzündungen versteh ich. Unsere Beziehung ist halt für uns wohl zu gemütlich, dass wir uns beiderseits großartig anstrengen wollen. 
 

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14.03.21 um 1:20
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Hallo ihr Lieben,

ich (m, 26) und meine Freundin (w, 24) lieben uns sehr. Wir sind seit etwa 2 1/2 Jahren zusammen. An sich harmonieren wir super miteinander, verstehen uns gut, können über alles reden. Was nicht so super läuft, ist der Sex. Sie will meistens nicht, und wenn es dazu kommt, dann, naja, sagen wir mal: perform ich nicht so gut. Ein blöder Teufelskreis.

Man muss dazu sagen: Am Anfang in unserer Beziehung hatten wir häufig betrunken oder verkatert am Wochenende Sex, den klassischen Alltagssex hatten wir so nie. Und so richtig eingezogen ist er bei uns bis heute nicht.

Natürlich kenn ich die klassischen Tipps: Probiert neues aus, lernt euch neu kennen etc. Aber irgendwie konnten wir uns dazu nie so richtig aufraffen. Wir hatten ein paar Mal in der Dusche oder im Wohnzimmer Sex, und das war jedes Mal auch super. Nur waren das eben Ausnahmen. Es hat nie ein tolles Sexleben ausgelöst, wahrscheinlich aufgrund unserer Faulheit. 

Generell ist das Sex-Bedürfnis meiner Freundin viel geringer als meins. Sie befriedigt sich auch nie selbst. Hinzu kommt leider, dass ich in Beziehungen immer recht gemütlich bin. So richtig sexuell austoben trau ich mich nur in ONS. Das ist eine doofe Kombi.

Außerdem wichtig zu erwähnen ist, dass wir eine offene Beziehung führen. Diese haben wir jedoch nie so richtig ausgelebt, die paar Male kann man jeweils an der Hand abzählen. Wir beide finden es jedoch gut und richtig, dass wir, wenn wir mal wirklich wollen, mit jemand anderem schlafen können (solange es bei einem Mal bleibt und keine Langzeit-Affäre draus wird). Die Meinungen über so ein Beziehungsmodell sind gespalten, ich muss aber sagen, dass wir persönlich gut damit klarkommen, da wir beide Sex und Liebe trennen können.

Aber wie gesagt, so richtig ausgelebt haben wir das auch nie. Unser Sexleben ist einfach eingeschlafen, in monogamer wie in jedweder Hinsicht.

Mein Leidensdruck wurde über die Zeit immer größer. Was haben wir also getan? Wir haben uns dazu entschieden, einen Monat keinen Kontakt zu haben. In uns zu gehen. Versuchen zu verstehen, warum wir so sind und ob es einen Ausweg gibt oder nicht. Ob es vielleicht einfach so ist, oder ob wir das ändern können.
Vielleicht schlaf ich auch mit ein paar Frauen in der Zeit, quasi um wieder reinzukommen. Das klingt vielleicht makaber, aber ernsthaft: Vor der Beziehung war ich sexuell nämlich kreativer und wilder. Außerdem haben die Male, in denen ich während meiner Beziehung mit anderen Frauen geschlafen hab, meinen Sex-Drive immer gestärkt. Der Sex mit meiner Freundin wurde besser. Das aber immer nur kurze Zeit.

Vielleicht fragt ihr euch: Warum eine Auszeit, warum versucht ihr das nicht, wenn ihr zusammen seid? 
Wir wollen es ja versuchen, wenn wir (wieder) zusammen sind, aber jetzt momentan geht es einfach nicht. Um es mit den Worten meiner Freundin zu sagen: "Ich hab einfach keinen Bock." Die Luft ist irgendwie raus. Wir kommen gerade aus dieser Teufelsspirale nicht raus.

Ob die Pause etwas bringt, weiß natürlich keiner von uns. Und natürlich mach ich mir auch Sorgen. Wir vertrauen uns aber sehr, und ich glaube nicht, dass diese Kontaktpause alles schlimmer machen wird. Im schlimmsten Fall ist es nach der Pause genauso wie davor und wir stehen an der selben Stelle.

Unser Weg wäre dann, endgültig versuchen uns aufzuraffen, oder so etwas wie Paartherapie.

Warum ich das hier schreibe? Um mich mitzuteilen und vielleicht gibt es ja Meinungen oder Tipps  
Wir würden wirklich so gerne wieder eine tolle Beziehung führen, in der der Sex nicht zu kurz kommt. 
 

Ihr steht nicht aufeinander.  Null Reiz da
 Ihr seid Kumpels 

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14.03.21 um 1:20
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Hallo ihr Lieben,

ich (m, 26) und meine Freundin (w, 24) lieben uns sehr. Wir sind seit etwa 2 1/2 Jahren zusammen. An sich harmonieren wir super miteinander, verstehen uns gut, können über alles reden. Was nicht so super läuft, ist der Sex. Sie will meistens nicht, und wenn es dazu kommt, dann, naja, sagen wir mal: perform ich nicht so gut. Ein blöder Teufelskreis.

Man muss dazu sagen: Am Anfang in unserer Beziehung hatten wir häufig betrunken oder verkatert am Wochenende Sex, den klassischen Alltagssex hatten wir so nie. Und so richtig eingezogen ist er bei uns bis heute nicht.

Natürlich kenn ich die klassischen Tipps: Probiert neues aus, lernt euch neu kennen etc. Aber irgendwie konnten wir uns dazu nie so richtig aufraffen. Wir hatten ein paar Mal in der Dusche oder im Wohnzimmer Sex, und das war jedes Mal auch super. Nur waren das eben Ausnahmen. Es hat nie ein tolles Sexleben ausgelöst, wahrscheinlich aufgrund unserer Faulheit. 

Generell ist das Sex-Bedürfnis meiner Freundin viel geringer als meins. Sie befriedigt sich auch nie selbst. Hinzu kommt leider, dass ich in Beziehungen immer recht gemütlich bin. So richtig sexuell austoben trau ich mich nur in ONS. Das ist eine doofe Kombi.

Außerdem wichtig zu erwähnen ist, dass wir eine offene Beziehung führen. Diese haben wir jedoch nie so richtig ausgelebt, die paar Male kann man jeweils an der Hand abzählen. Wir beide finden es jedoch gut und richtig, dass wir, wenn wir mal wirklich wollen, mit jemand anderem schlafen können (solange es bei einem Mal bleibt und keine Langzeit-Affäre draus wird). Die Meinungen über so ein Beziehungsmodell sind gespalten, ich muss aber sagen, dass wir persönlich gut damit klarkommen, da wir beide Sex und Liebe trennen können.

Aber wie gesagt, so richtig ausgelebt haben wir das auch nie. Unser Sexleben ist einfach eingeschlafen, in monogamer wie in jedweder Hinsicht.

Mein Leidensdruck wurde über die Zeit immer größer. Was haben wir also getan? Wir haben uns dazu entschieden, einen Monat keinen Kontakt zu haben. In uns zu gehen. Versuchen zu verstehen, warum wir so sind und ob es einen Ausweg gibt oder nicht. Ob es vielleicht einfach so ist, oder ob wir das ändern können.
Vielleicht schlaf ich auch mit ein paar Frauen in der Zeit, quasi um wieder reinzukommen. Das klingt vielleicht makaber, aber ernsthaft: Vor der Beziehung war ich sexuell nämlich kreativer und wilder. Außerdem haben die Male, in denen ich während meiner Beziehung mit anderen Frauen geschlafen hab, meinen Sex-Drive immer gestärkt. Der Sex mit meiner Freundin wurde besser. Das aber immer nur kurze Zeit.

Vielleicht fragt ihr euch: Warum eine Auszeit, warum versucht ihr das nicht, wenn ihr zusammen seid? 
Wir wollen es ja versuchen, wenn wir (wieder) zusammen sind, aber jetzt momentan geht es einfach nicht. Um es mit den Worten meiner Freundin zu sagen: "Ich hab einfach keinen Bock." Die Luft ist irgendwie raus. Wir kommen gerade aus dieser Teufelsspirale nicht raus.

Ob die Pause etwas bringt, weiß natürlich keiner von uns. Und natürlich mach ich mir auch Sorgen. Wir vertrauen uns aber sehr, und ich glaube nicht, dass diese Kontaktpause alles schlimmer machen wird. Im schlimmsten Fall ist es nach der Pause genauso wie davor und wir stehen an der selben Stelle.

Unser Weg wäre dann, endgültig versuchen uns aufzuraffen, oder so etwas wie Paartherapie.

Warum ich das hier schreibe? Um mich mitzuteilen und vielleicht gibt es ja Meinungen oder Tipps  
Wir würden wirklich so gerne wieder eine tolle Beziehung führen, in der der Sex nicht zu kurz kommt. 
 

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14.03.21 um 7:26

Ich finde in eurem Fall ist eine offene Beziehung das schlechteste, was ihr hättet beschließen können (und ich möchte vorab sagen, dass ich gegen so ein Beziwhungsmodell nichts habe). Aber: bei euch fehlt das gegenseitige Begehren, die Leidenschaft, die Kreativität, Die Lust aufeinander. Statt euch also gegenseitig anzufachen, nehmt ihr euch die Chance ja schon vorab: ach nee, nee, muss nicht sein, warum auch, wir können das notfalls mit anderen ausleben, warum also noch in eurer Beziehung damit anfangen und du bist sowieso eher von ONS anegturnt als von deiner Beziehung. Und deine Freundin denkt sich dann vielleicht, na super, bei mir produziert er nur heiße Luft, denkt er vielleicht schon an eine andere, bin ich überhaupt noch attraktiv und begehrenswert für ihn, reiche ich ihm noch, oder bin ich ihm zu hässlich? Sowas zieht einen sehr runter und das kann nachhaltig den eigenen Selbstwert killen, natürlich hat sie dann keinen Bock mehr. Das kann der Todesstoß für eure Beziehung sein, sofern ihr überhaupt eine habt, für mich klingt das eher nach einer Freundschaft+, denn sehr viel investiert ihr ja nicht und wollt (oder könnt?) euch beide nicht anstrengen. Tja nun, aber eine Beziehung ist eben auch teilweise auch Arbeit, die ihr scheut und euch immer die leichten Wege sucht (offene Beziehung, Kontaktverbot...). Ob da eine Paartherapie was bringt oder nicht auch zu anstrengend wird...?

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14.03.21 um 12:24

Danke für die Meinungen.

Mich treffen eure Einschätzungen sehr hart, denn eigentlich ist sie der Mensch, mit dem ich am liebsten mein restliches Leben verbringen würde.

Dass Kontaktverbot der einfache Weg ist, habe ich so gar nicht wahrgenommen, da uns dieser sehr sehr schwer fällt.

Und dass ich von ONS mehr angeturnt bin als von meiner Freundin stimmt zwar, aber das liegt auch an meiner Natur. Das war bis jetzt immer so in meinen Beziehungen. Ich finde das ehrlich gesagt auch irgendwie normal. Ist das komisch?
Das heißt aber nicht, dass ich auf meine Freundin nicht stehe. Ich stehe auf meine Freundin. Mit "Nicht-Performen-Können" meinte ich, dass ich zu schnell komme.

Kann sein, dass ich gerade Dinge leugne aus Angst. Hab aber auch das Gefühl, dass ich mich etwas missverständlich ausgedrückt habe.

Letztendlich bleibt es aber, dass das große sexuelle Feuer tatsächlich nie richtig groß war, das stimmt. Fand ich ehrlich gesagt auch nie wirklich dramatisch, da es mir reichte, wenn wir einfach regelmäßig Sex haben. Der Rest der Beziehung war und ist halt großartig. Der Leidensdruck kam erst richtig auf, als der Sex-Drive wirklich eingeschlafen ist.

Schluss zu machen ist für mich eigentlich keine Option. Allein der Gedanke, nicht mehr mit meiner Freundin zusammen zu sein, schnürt mir die Kehle zu. Wie gesagt würde ich gerne mit ihr alt werden.

Vielleicht habt ihr aber auch Recht und ich laufe nur der Wahrheit davon. Oh Mann.

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16.03.21 um 11:58
In Antwort auf

Danke für die Meinungen.

Mich treffen eure Einschätzungen sehr hart, denn eigentlich ist sie der Mensch, mit dem ich am liebsten mein restliches Leben verbringen würde.

Dass Kontaktverbot der einfache Weg ist, habe ich so gar nicht wahrgenommen, da uns dieser sehr sehr schwer fällt.

Und dass ich von ONS mehr angeturnt bin als von meiner Freundin stimmt zwar, aber das liegt auch an meiner Natur. Das war bis jetzt immer so in meinen Beziehungen. Ich finde das ehrlich gesagt auch irgendwie normal. Ist das komisch?
Das heißt aber nicht, dass ich auf meine Freundin nicht stehe. Ich stehe auf meine Freundin. Mit "Nicht-Performen-Können" meinte ich, dass ich zu schnell komme.

Kann sein, dass ich gerade Dinge leugne aus Angst. Hab aber auch das Gefühl, dass ich mich etwas missverständlich ausgedrückt habe.

Letztendlich bleibt es aber, dass das große sexuelle Feuer tatsächlich nie richtig groß war, das stimmt. Fand ich ehrlich gesagt auch nie wirklich dramatisch, da es mir reichte, wenn wir einfach regelmäßig Sex haben. Der Rest der Beziehung war und ist halt großartig. Der Leidensdruck kam erst richtig auf, als der Sex-Drive wirklich eingeschlafen ist.

Schluss zu machen ist für mich eigentlich keine Option. Allein der Gedanke, nicht mehr mit meiner Freundin zusammen zu sein, schnürt mir die Kehle zu. Wie gesagt würde ich gerne mit ihr alt werden.

Vielleicht habt ihr aber auch Recht und ich laufe nur der Wahrheit davon. Oh Mann.

Ja, finde ich komisch. Ich wäre eher abgeturned, wenn mir mein Partner sagen würde: Sorry, ich finde ONS einfach besser als den Sex mit dir, das liegt in meiner Natur, aber sonst ist alles supi mit uns, ich weiß gar nicht was du hast. Das ist ein totaler Runterzieher. Wie soll man da Bock haben?

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