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Seltsame Angewohnheiten?!

Letzte Nachricht: 12:32
13.09.21 um 16:13

Hey ihr Lieben,

zu meinen Problemen in der Beziehung mag ich eigtl gar nicht so viel sagen, da ich gern unvoreingenommene Antworten hätte 
Also dann...
Mein Mann schaut wie viele andere Menschen auch gern Pornos.
An sich kein Problem.
Es ist nur so, dass er dies dauerhaft macht... Bei jeder Gelegenheit könnte man sagen. Nicht nur wenn er mal allein ist.
Er verzieht sich aufs Klo und schaut sich eben Pornos an.
Vor dem Sex abends wenn er wartet bis ich im Bad fertig bin, nach dem Sex, wenn ich für unsere Kinder Essen koche.... Auf meine Nachfrage hin, meinte er, dass er das eben gern tut, sich jedoch dabei nicht unbedingt immer selbst befriedigt. Es sei alles super bei uns und er findet mich nach wie vor begehrenswert.

Habt ihr das mal erlebt? Pornos als Langeweile-Killer ohne Sinn...
Scheint mir zu eindeutig um das zu glauben 

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13.09.21 um 18:15

Schau doch die Pornos mit ihm gemeinsam.

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13.09.21 um 20:01
In Antwort auf

Schau doch die Pornos mit ihm gemeinsam.

Wir haben Kinder. Wie bereits erwähnt.
Wir können wohl kaum unsere Kinder allein lassen um mal eben 3-4 mal am Tag einen Porno zu schauen auf dem Klo. 
Es ist nun auch nicht unbedingt eine erfüllende Antwort auf meine Frage. Aber danke. 

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13.09.21 um 21:52

Ollah...
Ich kann mir das gut vorstellen..JA...ich denke wenn man gewisse Praktiken oder Handlungen/Situationen gern sieht, dass man diese gern oft sieht. Einfach der Neugier oder eben wirklich der Zeit überbrückung, weil man dann die Zeit spart für andere Dinge und,  ich nenn es mal das Bedürfnis,  gestillt hat. Es evtl auch zum vorheizen sein kann aber eher doch wegen dem Bedürfnis  das zu sehen. Kann das nach voll ziehen. 

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13.09.21 um 22:19
In Antwort auf

Hey ihr Lieben,

zu meinen Problemen in der Beziehung mag ich eigtl gar nicht so viel sagen, da ich gern unvoreingenommene Antworten hätte 
Also dann...
Mein Mann schaut wie viele andere Menschen auch gern Pornos.
An sich kein Problem.
Es ist nur so, dass er dies dauerhaft macht... Bei jeder Gelegenheit könnte man sagen. Nicht nur wenn er mal allein ist.
Er verzieht sich aufs Klo und schaut sich eben Pornos an.
Vor dem Sex abends wenn er wartet bis ich im Bad fertig bin, nach dem Sex, wenn ich für unsere Kinder Essen koche.... Auf meine Nachfrage hin, meinte er, dass er das eben gern tut, sich jedoch dabei nicht unbedingt immer selbst befriedigt. Es sei alles super bei uns und er findet mich nach wie vor begehrenswert.

Habt ihr das mal erlebt? Pornos als Langeweile-Killer ohne Sinn...
Scheint mir zu eindeutig um das zu glauben 

Wenn er jede freie Minute aufs Klo rennt, um sich diese Filme anzusehen.
Dann hat er wohl eine Sucht entwickelt.
 

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13.09.21 um 23:18

Mir kommt es so vor als ob Dein Mann ein Einzelgänger mit Familie um sich herum sein könnte.

Oder es für ihn um Momente der Flucht aus der Realität geht. In dem Fall wäre vielleicht ein Psychotherapeut der richtige Ansprechpartner, um herauszufinden, inwiefern der Wunsch nach Realitätsflucht mit einer Seelennot in Zusammenhang steht, die ihm nicht bewusst ist, oder die er nicht wahrhaben/nicht offenlegen will.

Ich sage absichtlich nicht Psychiater sondern Psychotherapeut.

Psychiater sind Mediziner, die zusätzlich zum normalen Medizinstudium eine Fachausbildung haben, die sie befähigt, Leute, die psychisch krank sind, zu behandeln. Auch mit Psychopharmaka.

Psychotherapeuten haben nicht Medizin sondern Psychologie studiert -- die Wissenschaft vom Verhalten, Denken und Fühlen --, und dann eine Zusatzausbildung gemacht, die es ihnen erlaubt, Patienten bzw Leute bei ihren Problemen  zu beraten. Sie sind Leute, die sich mit der menschlichen Psyche auskennen und deshalb vor allem auch Leuten, die nicht psychisch krank sind, in beratenden Gesprächen dabei helfen können, sich selbst und ihre eigenen Motivationen und Hemnmungen und ihr Umfeld besser zu durchschauen und ihre Probleme zu analysieren und zu lösen. Sie dürfen zB keine Medikamente verschreiben.

Ich meine, mir stellen sich halt zB die Fragen, wie es sein kann, dass Deinem Mann 
- langweilig ist während die Kinder im Haus sind und du in der Küche arbeitest?
- nichts anderes einfällt, um gegen die Langeweile anzugehen?

Wäre ich das, würde ich entweder meiner Frau in der Küche helfen oder mit den Kindern spielen oder ihre Hausaufgaben mit ihnen durchsprechen oder mich sonstwie mit ihnen beschäftigen.

Oder beides gleichzeitig, d.h., gemeinsam mit meiner Frau die Kinder anleiten, wie man in der Küche hilft, sofern die Kinder dafür alt genug sind.

Im Moment hab ich zwar noch keine Kinder, aber eine super-kuschelige Freundin, die mit mir zusammen wohnt. Und wir haben öfter mal die Kinder von Vettern und Cousinen im Haus, und da klappt das eigentlich immer ganz gut, sie unter gemeinsamer Anleitung mithelfen zu lassen. In solchen Situationen hätte ich eher nicht das Bedürfnis, mich für was auch immer im Klo zu verkriechen.

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Kannst du deine Antwort nicht finden?

14.09.21 um 16:06

Klingt nach einer Sucht. Google das mal und sucht therapeutische Hilfe/ Experten auf. 

alles Gute euch 

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14.09.21 um 16:12

Ich finde das Verhalten deines Mannes abnormal, unverhältnismäßig und beziehungsschädigend und verstehe, dass du nicht gewillt bist, es hinzunehmen. Ich würde darauf bestehen, dass er sein Verhalten ändert, gegebenenfalls mit professioneller Hilfe an sich arbeitet, oder aber andernfalls von der Fortführung der Ehe absehen. 

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Gestern um 19:33

Das ist echt merkwürdig. Hin und wieder ist ja noch 'normal' aber ständig. Es klingt für mich wie eine Sucht. Es gibt ja quasi Leute die auch sexsüchtig sind. Vielleicht ist er ja pornosüchtig. Also diese anzusehen. 

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11:01

Das finde ich auch übertrieben von deinem Mann, dass er jede freie Minute nützt, um Pornos zu schauen. Was sagt er denn, warum er das macht, hast du ihn das schon mal gefragt? Auf mich wirkt das schon wie eine Sucht und Süchte sind nie gesund. 

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12:32
In Antwort auf

Das finde ich auch übertrieben von deinem Mann, dass er jede freie Minute nützt, um Pornos zu schauen. Was sagt er denn, warum er das macht, hast du ihn das schon mal gefragt? Auf mich wirkt das schon wie eine Sucht und Süchte sind nie gesund. 

> ... und Süchte sind nie gesund. 

Dass Süchte nie gesund sind ist sehr milde ausgedrückt.

Ich habe bewusst den Begriff "Seelennot" gewählt, weil das ein Oberbegriff ist, der nicht so viele andere Möglichkeiten ausschliesst, und unter dem meiner Meinung und Anschauung nach unter anderem auch Süchte subsummierbar sind.

Abgesehen davon ist aus der Ferne und nur über die Berichte Dritter nur schwer beurteilbar, inwieweit es sich um eine "Sucht" handelt - sei es im volkstümlich verwendeten Sinn des Begriffes "Sucht", sei es zB nach der WHO International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems, derzeit zehnte Revision.

Wir wissen zwar, dasss der Mann laut Erzählungen jede freie Minute nutzt, aber wir wissen zB nicht, wieviele freie Minuten er insgesamt überhaupt hat, geschweige denn, wie welches Verhalten welcher anderen Leute in seiner Umgebung sein Verhalten beeinflusst.

Ich kenne inzwichen auch Konstellationen, bei denen ein Ehepartner über Jahre hinweg die Angewohnheit gepflegt hat, sich immer dann vor dem anderen Ehepartner auf dem Klo quasi zu verstecken wenn ihm das Gejammere über gesundheitliche Probleme, die er als Nicht-Arzt auch nicht lösen konnte, zuviel geworden ist. So etwas ist gar nicht mal so selten.

Außerdem gibt es neben Abhängigkeiten und Süchten auch noch ganz andere Dinge, die mit immer wiederkehrendem Verhalten in Zusammenhang stehen - zB Zwangsgedanken/Zwangshandlungen/Realitätsflucht/Selbst- oder Fremdkonditionierung ...

Übrigens hat Verhalten, bei dem man in unserer Gesellschaft gerne herumpsychologisiert, oft auch ganz handfeste somatische Ursachen. Allein, wie sich zB ein durch Tumoren/Wucherungen entsprechender Gewebe veränderter Hormonhaushalt aufs Verhalten auswirken kann...

Ich wäre sehr vorsichtig damit, mich bei der derzeitigen dürftigen Informationslage vorschnell zu einer Art Diagnose bzw zu einem Urteil verleiten zu lassen.

Dafür habe ich inzwischen viel zu oft mitbekommen, dass es sehr häufig vorkommt, dass Menschen durch von voreingeommenen ignoranten naiven Ärzten vorschnell gefällte Fehlurteile jahrelanger seelischer und/oder körperlicher Folter ausgesetzt sind.

Ich nannte es gerade eben bewusst nicht "Diagnose" sondern "Urteil".

Denn was man nicht vergesssen darf:

Die Freundlichkeit der Mitmenschen verkehrt sich sehr schnel ins Gegenteil wenn jemand zB aufgrund von Seelennot oder Kranheit nicht mehr so funktioniert wie die Gesellschaft es erwartet.
Eine recht kurze zeitlang sind die Leute nett, weil das der gesellschaftlichen Konvention entspricht. Auch sehr viele Ärzte und Psychotherapeuten, die beliebt sind, weil sie gut darin sind, leicht zu diagnostizierende Patienten zu betüddeln und einzulullen, und sich deshalb selbst für gute Ärzte halten, können recht schnell sehr übel sein wenn sie sich aufgrund von Fehlurteilen festgefahren haben und aufgrunnd ihres eigenen Nicht-Mehr-Weiterwissens Patienten als unbequem empfinden.

Recht häufig sieht man das bei Krankenhaus-Neurologen und Hausärzten. Auch schlimm sind Assistenzärzte, die noch ganz furchtbar stolz darauf sind, dass sie im Studium ganz viel gelernt und dabei gelitten haben, und die sich deshalb mit dem Gedanken schwertun, etwas von dem, was sie so toll und schwer gelernt haben, könne zur Abwechslung mal nicht das richtige sein.

Krankheiten/Süchte etc werden von der Gesellschaft als Makel angesehen. Ein zugeschriebener Makel, sei es, dass die Zuschreibung den Tatsachen entspricht, sei es, dass sie den Tatsachen nicht entspricht, ist in unserer Gesellschaft ein Aspekt, der es einem erschwert, sich Respekt zu verschaffen/zu erhalten und sich zur Wehr zu setzen. Aus diesem Grund empfindet nahezu jeder Mensch eine vom Arzt oder der übrigen ach so qualifizierten Gesellschaft gegebene Diagnose auch als ein gefälltes Urteil, und diejenigen, die es fällen, als Teil einer Maschinerie, die als Scharfrichter agiert.

Ich nehme an, der Mann, um den es in dieser Diskussion geht, hat durchaus durchschaut, dass es seiner Frau um ein Urteil geht. Dieser Umstand könnte den Drang, sich vor ihr zurückzuziehen, verstärken.

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