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Selbstverwirklichung oder Ehe?

2. Dezember 2009 um 21:00 Letzte Antwort: 10. Dezember 2009 um 10:42

Hallo!

Was würdet Ihr machen?
... wenn Euer Ehegatte Ausländer wäre und in Eurem Heimatland deswegen nicht mit euch leben dürfte. Falls er jemals eine Einwanderungsgenehmigung erhielt, dürfte er damit nie studieren, arbeiten, etc sondern müßte immer zu Hause bleiben.
Ihr lebt deswegen mit ihm im Ausland, mögt es dort aber nicht. Ihr kennt dort niemanden und findet auch keinen Anschluss. Ihr fühlt Euch ausgeschlossen und diskreminiert.
Ihr bekommt nur minderwertige Arbeit, habt von Eurem Heimatland aber einen Universitätsabschluss. Es sind schon einige Jahre vergangen seitdem Ihr den Abschluss gemacht habt, aber vielleicht habt Ihr noch eine Chance zu Hause einen ordentlichen Job und dem entsprechend auch einen angenehmen Lebensstandard zu führen.
Irgendwann könnt Ihr nicht mehr nach Hause, dann findet Ihr dort keinen Fuss mehr. "Zu Hause" ist bereits fremd geworden.
Aber Ihr könnt den momentanen Zustand nicht richtig akzeptieren.

Was würdet Ihr machen? Ich wäre Euch wegen eines Rates wirklich sehr dankbar.

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8. Dezember 2009 um 17:40

Schade das niemand geantwortet hat
Ich waere ueber jede Antwort dankbar gewesen....

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8. Dezember 2009 um 18:15

Ich probiers mal
Hatte ich noch nicht gelesen aber man hat ja auch nicht jeden Tag so viel Zeit. Also ich versuch mal was zu sgaen. Zum einen ist mir nicht ganz klar, wieso ER nicht nach Deutschland (Österreich, Schweiz) darf, obwohl ihr verheiratet seid? Und warum er dann hier nicht arbeiten dürfte. Ich kenne mich aber in diesem bereich auch nicht so aus, dachte aber immer, dass wenn man verheiratet ist, die Ehepartner in D wohnen und arbeiten können.

Das andere ist, du bist ja nun mal mit ihm mitgegangen und bist seit Jahren wegen deiner Arbeit dort unzufrieden, weil dein Abschluss nicht anerkannt wird. Darf man fragen, in welchem Land ein deutscher oder zumindest europäischer Uni-Abschluss nichts wert ist? Und warum hast du dann dort nciht nochmal eine Ausbildung oder einen Uniabschluss gemacht? Zumindest Teile hätten sie doch veilleicht anerkannt?
Ihr seid also als Paar glücklich, du möchtest auch eigentlich dort beliben, bloß deine Arbeitssituatio schränkt deine Zufriedenheit sehr ein. Dann musst du wohl in den saure Apfel beissen und DORT nochmal von vorn beginnen, bevor es zu spät für so etwas ist.

LG

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8. Dezember 2009 um 18:16
In Antwort auf kilie_12351775

Ich probiers mal
Hatte ich noch nicht gelesen aber man hat ja auch nicht jeden Tag so viel Zeit. Also ich versuch mal was zu sgaen. Zum einen ist mir nicht ganz klar, wieso ER nicht nach Deutschland (Österreich, Schweiz) darf, obwohl ihr verheiratet seid? Und warum er dann hier nicht arbeiten dürfte. Ich kenne mich aber in diesem bereich auch nicht so aus, dachte aber immer, dass wenn man verheiratet ist, die Ehepartner in D wohnen und arbeiten können.

Das andere ist, du bist ja nun mal mit ihm mitgegangen und bist seit Jahren wegen deiner Arbeit dort unzufrieden, weil dein Abschluss nicht anerkannt wird. Darf man fragen, in welchem Land ein deutscher oder zumindest europäischer Uni-Abschluss nichts wert ist? Und warum hast du dann dort nciht nochmal eine Ausbildung oder einen Uniabschluss gemacht? Zumindest Teile hätten sie doch veilleicht anerkannt?
Ihr seid also als Paar glücklich, du möchtest auch eigentlich dort beliben, bloß deine Arbeitssituatio schränkt deine Zufriedenheit sehr ein. Dann musst du wohl in den saure Apfel beissen und DORT nochmal von vorn beginnen, bevor es zu spät für so etwas ist.

LG

....
Blöde Laptop-Tastatur, meine Finger treffen immer mehrere Tasten gleichzeitig. Also ignorier die Fehlerteufel

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8. Dezember 2009 um 18:17
In Antwort auf an0N_1268277899z

Schade das niemand geantwortet hat
Ich waere ueber jede Antwort dankbar gewesen....

Das ist auch eine schwierige Frage.
Die Antwort wäre viel leichter, wenn du schreiben würdest um WELCHE Länder es geht.

Denn wenn das Land in dem DU ein Problem hast/hättest Deutschland ist... dann stehen mE die Chancen gut, dass du das Problem beheben und dich hier wohlfühlen kannst.

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9. Dezember 2009 um 9:36
In Antwort auf werner_12170726

Das ist auch eine schwierige Frage.
Die Antwort wäre viel leichter, wenn du schreiben würdest um WELCHE Länder es geht.

Denn wenn das Land in dem DU ein Problem hast/hättest Deutschland ist... dann stehen mE die Chancen gut, dass du das Problem beheben und dich hier wohlfühlen kannst.

Wir haben uns in Ecuador verliebt und entschlossen zu heiraten
sind dann nach langem hin und her (in Deutschland wurde unsere Ehe nicht anerkannt) in die USA gegangen und leben seit 18 Monaten jetzt in England.

sicherlich, es gibt schlimmere Laender, wenn nur die Chancen fuer uns besser staenden.

Mein Mann wuerde gerne in Deutschland leben, aber selbst falls er eine Lebensaufenthaltserlaubnis bekommt, mache ich mir Sorgen um seine Gleichberechtigung in Deutschland. Ich habe nicht den Eindruck, das die Deutschen andersartigem zu offen gegenueberstehen. Es kommt mir in eher so vor, als waere es noch schlimmer als in England, was den Platz der Auslaender anbelangt.

vielen Dank fuer Deine Antwort.

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9. Dezember 2009 um 10:01
In Antwort auf an0N_1268277899z

Wir haben uns in Ecuador verliebt und entschlossen zu heiraten
sind dann nach langem hin und her (in Deutschland wurde unsere Ehe nicht anerkannt) in die USA gegangen und leben seit 18 Monaten jetzt in England.

sicherlich, es gibt schlimmere Laender, wenn nur die Chancen fuer uns besser staenden.

Mein Mann wuerde gerne in Deutschland leben, aber selbst falls er eine Lebensaufenthaltserlaubnis bekommt, mache ich mir Sorgen um seine Gleichberechtigung in Deutschland. Ich habe nicht den Eindruck, das die Deutschen andersartigem zu offen gegenueberstehen. Es kommt mir in eher so vor, als waere es noch schlimmer als in England, was den Platz der Auslaender anbelangt.

vielen Dank fuer Deine Antwort.

...
Wieso wurde die Ehe denn nicht anerkannt? Welche Begrüdung wurde damals gegeben? Wart ihr vielleicht zu kurz zusammen und es hätte nach Scheinehe aussehen können? Schreib mal die Begründung.

Was hast du denn studiert? Die alten deutschen Studienabschlüsse sind weltweit anerkannt und teilweise sogar sehr angesehen. Also so schlimm mit minderwertiger Arbeit kann's doch gar nicht sein...

Na ja, wenn man nicht gerade nach Sachsen oder Mecklenburg-Vorpommern zieht... Im Ernst, Rassismus gibt es überall auf der Welt, da ist Deutschland nicht eines der schlimmsten Länder. Was ich immer häufiger sehe, ist, dass Ausländer sehr wohl schnell akzeptiert werden (mit Ausnahmeregionen), sofern sie die Sprache gut sprechen.

Da du dich so unwohl weg von Deutschland fühlst, warum VERSUCHT ihr es dann nicht wenigstens?

Gruß
Aykina

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9. Dezember 2009 um 10:10
In Antwort auf kilie_12351775

Ich probiers mal
Hatte ich noch nicht gelesen aber man hat ja auch nicht jeden Tag so viel Zeit. Also ich versuch mal was zu sgaen. Zum einen ist mir nicht ganz klar, wieso ER nicht nach Deutschland (Österreich, Schweiz) darf, obwohl ihr verheiratet seid? Und warum er dann hier nicht arbeiten dürfte. Ich kenne mich aber in diesem bereich auch nicht so aus, dachte aber immer, dass wenn man verheiratet ist, die Ehepartner in D wohnen und arbeiten können.

Das andere ist, du bist ja nun mal mit ihm mitgegangen und bist seit Jahren wegen deiner Arbeit dort unzufrieden, weil dein Abschluss nicht anerkannt wird. Darf man fragen, in welchem Land ein deutscher oder zumindest europäischer Uni-Abschluss nichts wert ist? Und warum hast du dann dort nciht nochmal eine Ausbildung oder einen Uniabschluss gemacht? Zumindest Teile hätten sie doch veilleicht anerkannt?
Ihr seid also als Paar glücklich, du möchtest auch eigentlich dort beliben, bloß deine Arbeitssituatio schränkt deine Zufriedenheit sehr ein. Dann musst du wohl in den saure Apfel beissen und DORT nochmal von vorn beginnen, bevor es zu spät für so etwas ist.

LG

Hallo Findeichselbst.
Danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast.

Deutschland hat die Regelung, das Familiennachzuegler (so die Familie auch als solche anerkannt wird) nur ein Aufenthaltrecht haben. Er duerfte in Deutschland jedoch keine Schule/ Uni besuchen, nicht arbeiten gehen, haette deswegen keine staatliche Versicherung, spaeter keine Rente, etc. Unsere Ehe wurde in Deutschland erst nach 2 Jahren Streitigkeiten ueberhaupt als solche anerkannt.
Zudem gibt es eine 2 Jahres Klausel fuer Paare, dass nur Leute ein Aufenthaltsvisum erhalten, die mindesten 2 Jahre in der Europaeischen Union einen gemeinsamen Lebensaufenthalt hatten. Leben ja, aber einen Lebensunterhalt bestreiten geht in Deutschland also nicht.

Ich denke, dass ein auslaendericher Abschluss in keinem Land wirklich anerkannt ist. Innerhalb der europaeischen Union gibt es so genannte Naris, die Abschluesse offiziel mit nationalen vergleichen. In der Regel scheinen auslaendische Abschluesse denen Nationaler nachgestellt zu sein. Ein Master ist demnach einen Bachelor wert, etc. In Amerika wurde mein Diplom zum Beispiel ueberhaupt nicht staatlich anerkannt, weil man in Deutschland fuer ein Diplom in Betriebswirtschaft nur max. 4 Jahre studiert und die USA Organisationen nur Uniabschluesse von Deutschland akreditieren, die ueber mindestens 5 Jahre gingen. Eine aehnliche antwort hatte ich auch ueberraschender Weise von den Behoerden in England erhalten. Das Problem: die Unternehmen stehen auslaendischen Abschluessen skeptisch Gegenueber. Ich denke das kommt von der Unsicherheit, die mit dem Unbekannten verbunden ist. Damit steht man mit nix da und bekommt auch dem entsprechende Arbeit, geht mit dem entsprechendem Gehalt Heim, hat einen dem entsprechenden Lebensstandard und wird dem entsprechend behandelt.

Mein Mann sagte schon das er auf keinen Fall in England bleiben moechte. Ich auch nicht unbedingt. Ich moechte nicht mehr Aussenseiter sein. Ich moechte so wahrgenommen werden wie alle anderen auch. Einen neuen Abschluss zu machen, ist demnach sinnlos und kostet ganz erheblich.

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9. Dezember 2009 um 11:28
In Antwort auf an0N_1268277899z

Wir haben uns in Ecuador verliebt und entschlossen zu heiraten
sind dann nach langem hin und her (in Deutschland wurde unsere Ehe nicht anerkannt) in die USA gegangen und leben seit 18 Monaten jetzt in England.

sicherlich, es gibt schlimmere Laender, wenn nur die Chancen fuer uns besser staenden.

Mein Mann wuerde gerne in Deutschland leben, aber selbst falls er eine Lebensaufenthaltserlaubnis bekommt, mache ich mir Sorgen um seine Gleichberechtigung in Deutschland. Ich habe nicht den Eindruck, das die Deutschen andersartigem zu offen gegenueberstehen. Es kommt mir in eher so vor, als waere es noch schlimmer als in England, was den Platz der Auslaender anbelangt.

vielen Dank fuer Deine Antwort.

???
Du meinst, weil er aus Ecuador kommt (und wahrhscheinlich schwarz ist - nicht weil das unbedingt zusammenhängt, aber sonst würde ja niemand *merken* woher er kommt und du hättest kein Kopfkino) würde er nicht in Deutschland akzeptiert?

Aber in England?

Sorry, aber das kann ich mir nicht vorstellen.

"Weniger rassistisch" als Deutschland ist England ganz sicher nicht.

Aber ohnehin.... Deutschland? Rassistisch...? Ich bin in verschiedenen Kreisen - va mal party-privat, mal beruflich - und bin da skeptisch. Mir schien die These, dass in deutschland alle ganz böse rassistisch sind eine Legende der Kids zu sein, die sich auch gern schwarze Kapuzen über die Mütze ziehen und dann "gegen die Klimaerwärmung" versuchen Polizisten zu töten...

--

Bevor wir uns da jetzt in die Wolle kriegen, dann eben auf Basis deiner Theorie dass man als "Ausländer" in D volle Kanne diskriminiert wird, aber in E supi lebt - was hindert dich denn daran, sich in England zu integrieren?

(bitte nicht schreiben, dass es jetzt in England doch überall Rassismus gibt nur gegen Deutsche...)

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9. Dezember 2009 um 11:30
In Antwort auf werner_12170726

???
Du meinst, weil er aus Ecuador kommt (und wahrhscheinlich schwarz ist - nicht weil das unbedingt zusammenhängt, aber sonst würde ja niemand *merken* woher er kommt und du hättest kein Kopfkino) würde er nicht in Deutschland akzeptiert?

Aber in England?

Sorry, aber das kann ich mir nicht vorstellen.

"Weniger rassistisch" als Deutschland ist England ganz sicher nicht.

Aber ohnehin.... Deutschland? Rassistisch...? Ich bin in verschiedenen Kreisen - va mal party-privat, mal beruflich - und bin da skeptisch. Mir schien die These, dass in deutschland alle ganz böse rassistisch sind eine Legende der Kids zu sein, die sich auch gern schwarze Kapuzen über die Mütze ziehen und dann "gegen die Klimaerwärmung" versuchen Polizisten zu töten...

--

Bevor wir uns da jetzt in die Wolle kriegen, dann eben auf Basis deiner Theorie dass man als "Ausländer" in D volle Kanne diskriminiert wird, aber in E supi lebt - was hindert dich denn daran, sich in England zu integrieren?

(bitte nicht schreiben, dass es jetzt in England doch überall Rassismus gibt nur gegen Deutsche...)

Hintergrund ist,
, ich habe einige Zeit in E gelebt und habe NICHTS erlebt, was auf deine Beschreibung passen würde... dass Ausländer überall mies behandelt werden...

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10. Dezember 2009 um 9:47

Vielleicht bin ich da veramerikanisiert,
wenn es Gesetze gibt, bezueglich bestimmter Visen, ist ir nicht klar, wie ich die umgehen sollte.
Das ist doch das Problem. Wir haben uns diesbezueglich schon mit Botschaften und Anwaelten unterhalten. Um ein deutsches Arbeitsvisum zu erhalten muesste sich ein Unternehmen fuer ihn bei den Behoerden bewerben. Die Chancen, dass das ein Unternehmen macht stehen nach unserer Einschaetzung eher schlecht.

Noch mal studieren will ich auch nicht. Ich bin stolz auf meinen Abschluss und seh nicht ein warum ich nochmal tausende Pfund fuer die selbe Sache ausgeben sollte. Ich sehe das beispielsweise als diskriminierung an.

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10. Dezember 2009 um 10:26
In Antwort auf noah_11904063

...
Wieso wurde die Ehe denn nicht anerkannt? Welche Begrüdung wurde damals gegeben? Wart ihr vielleicht zu kurz zusammen und es hätte nach Scheinehe aussehen können? Schreib mal die Begründung.

Was hast du denn studiert? Die alten deutschen Studienabschlüsse sind weltweit anerkannt und teilweise sogar sehr angesehen. Also so schlimm mit minderwertiger Arbeit kann's doch gar nicht sein...

Na ja, wenn man nicht gerade nach Sachsen oder Mecklenburg-Vorpommern zieht... Im Ernst, Rassismus gibt es überall auf der Welt, da ist Deutschland nicht eines der schlimmsten Länder. Was ich immer häufiger sehe, ist, dass Ausländer sehr wohl schnell akzeptiert werden (mit Ausnahmeregionen), sofern sie die Sprache gut sprechen.

Da du dich so unwohl weg von Deutschland fühlst, warum VERSUCHT ihr es dann nicht wenigstens?

Gruß
Aykina

@aykina
Ich denke, dass hat damit wirklich zu tun, dass die Behörden denken, es ginge um Scheinehe etc.
Meine Freundin ist Holländerin, lebt auch dort und ist mit einem Dominikaner verheiratet. Die haben die selben Probleme. Und Holland ist dabei noch strenger als Deutschland. Die Ehe war nur in der Dom.Rep. gültig, dann mußte sie das in Holland bei den Behörden eintragen/ umtragen lassen und mit ganz, ganz viel Papierkram wurde dann auch die Ehe in Holland anerkannt. Er darf für 3 Monate zu ihr kommen, muß dann wieder zurück für 3 Monate, dann darf er wieder zu ihr.... Nach dem 3. Mal können Sie beantragen, dass er 6 Monate bleiben darf. Muß in der Zeit aber einen Holländisch Kurs belegen. Wenn er in der Dom.Rep. ist, darf er dann ein Examen in Holländisch ablegen beim Konsulat und wenn er das besteht, bekommt er ein Visum für holland für 2 Jahre. Er darf dann aber immernoch nicht arbeiten in Holland. Wie's dann weitergeht, mal gucken. Ich glaub, danach darf er 5 Jahre bleiben und dann können sie auch eine Arbeitsgenehmigung beantragen.
Ist also wirklich alles sehr kompliziert... Ich weiß von meiner Freundin, dass es z.B. in Belgien oder der Schweiz viel einfacher ist. Da dürfen die Ehepartner sofort hinkommen ohne Probleme.

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10. Dezember 2009 um 10:42
In Antwort auf an0N_1268277899z

Wir haben uns in Ecuador verliebt und entschlossen zu heiraten
sind dann nach langem hin und her (in Deutschland wurde unsere Ehe nicht anerkannt) in die USA gegangen und leben seit 18 Monaten jetzt in England.

sicherlich, es gibt schlimmere Laender, wenn nur die Chancen fuer uns besser staenden.

Mein Mann wuerde gerne in Deutschland leben, aber selbst falls er eine Lebensaufenthaltserlaubnis bekommt, mache ich mir Sorgen um seine Gleichberechtigung in Deutschland. Ich habe nicht den Eindruck, das die Deutschen andersartigem zu offen gegenueberstehen. Es kommt mir in eher so vor, als waere es noch schlimmer als in England, was den Platz der Auslaender anbelangt.

vielen Dank fuer Deine Antwort.

Versteh ich jetzt nicht wirklich!
Ich hab alleine im Freundeskreis 4 Freunde die Ausländer sind und denen man das auch ansieht. Da hat keiner Probleme. Sicherlich gibt es Rassismus in Deutschland, aber ganz ehrlich seh ich nicht, dass die Deutschen andersartigem nicht offen gegenüberstehen. In Deutschland leben 20% Ausländer, ist auf die Bevölkerungszahl gerechnet, ein sehr hohes Ergebnis. Und ich denke, dass ihr hier vielleicht sogar eine stärkere Position habt, da du hier aufgewachsen bist. Hier sind deine Familie, Freunde. Ihr hättet also auch mehr Anschluss, Rückhalt. Der scheint euch ja in England zu fehlen, oder? Ich könnte mir deshalb vorstellen, dass es doch einfacher hier wäre, als in England, wo ihr beide Ausländer seid.
Und ist es denn so, dass ihr beide seit 18 Moanten in England arbeitt? Wegen dem gemeinsamen Lebensunterhalt? Denn dann wärt ihr ja sozusagen in 6 Moanten damit durch und hättet noch bessere Chancen in Deutschland. ODer hab ich das jetzt falsch verstanden?

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