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Selbstfindung

12. Dezember 2002 um 10:54 Letzte Antwort: 13. Dezember 2002 um 9:34

Hallo,

vorallem nachdem ich die Threads von Platine gelesen habe, stellt sich mir ernsthaft die Frage, ob ich mich nur wirklich selber finden kann ohne Partnerschaft. so lese ich es aus einigen Postings raus.
Seid ihr der Meinung, dass es mit Partner nicht möglich ist, sich seine eigene Vorstellung vom Leben zu entwickeln und zu leben?
Klar in der Partnerschaft ist da nunmal noch jemand, den man einbeziehen sollte, sonst bräuchte man keinen Partner.
Aber seht ihr das so, dass ich durch das Leben in der Partnerschaft immer einen Teil von mir aufgebe
und mein Leben nicht auskoste.

Bin gespannt auf eure Meinungen!

Kiddy

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12. Dezember 2002 um 11:42

Hallo Kiddy
Meiner Meinung nach hast Du mit Deinen wenigen Worten zwwi grundlegende Themen aufgegriffen, und zwar:

Ich-Erkenntnis
Autonomie in der Partnerschaft

Wissen "wer und was" Du bist ist Voraussetzung Deine Autonomie in einer Beziehung, ohne dem Partner "seinen" Teil vorzuenthalten, zu halten.

Es ist wichtig als Paar gemeinsam zu wachsen und gewisse Schwerpunkte im Leben festzulegen, ich denke jedoch, dass dies nur erreicht werden kann, wenn vorher die eigenen Standpunkte definiert sind.
Nur wer mit sich selber einig ist hat keine Probleme sich den anderen zu stellen.

Ich habe mich extrem kurz gefasst, denn lange Threads haben oft einen sinnverwirrenden Effekt. Ich hoffe, dass ich mich trotzdem klar ausdrücken konnte und die fehlenden Passagen das Verstehen nicht erschweren.

tschüss Kiddy

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12. Dezember 2002 um 11:56
In Antwort auf ziba_12445242

Hallo Kiddy
Meiner Meinung nach hast Du mit Deinen wenigen Worten zwwi grundlegende Themen aufgegriffen, und zwar:

Ich-Erkenntnis
Autonomie in der Partnerschaft

Wissen "wer und was" Du bist ist Voraussetzung Deine Autonomie in einer Beziehung, ohne dem Partner "seinen" Teil vorzuenthalten, zu halten.

Es ist wichtig als Paar gemeinsam zu wachsen und gewisse Schwerpunkte im Leben festzulegen, ich denke jedoch, dass dies nur erreicht werden kann, wenn vorher die eigenen Standpunkte definiert sind.
Nur wer mit sich selber einig ist hat keine Probleme sich den anderen zu stellen.

Ich habe mich extrem kurz gefasst, denn lange Threads haben oft einen sinnverwirrenden Effekt. Ich hoffe, dass ich mich trotzdem klar ausdrücken konnte und die fehlenden Passagen das Verstehen nicht erschweren.

tschüss Kiddy

Liebe Giorgia,
zu kurz war dein Beitrag nicht, ich habe ihn zumindestens verstanden!

Aber in einem Punkt bin ich nicht ganz deiner Meinung. Du hast geschrieben:

"...ich denke jedoch, dass dies nur erreicht werden kann, wenn vorher die eigenen Standpunkte definiert sind."

Das sehe ich nicht ganz so. Ersten einmal verändern sich doch auch die eigenen standpunkte im Laufe der zeit, oder nicht?
Und zweitens bei mir ist es z.Bsp. so, dass ich gerade erst meine eigenen Standpunkte finden möchte, trotzdem lebe ich seit 2 jahren in einer Beziehung, die gut läuft. Das was meiner Meinung nach die Beziehung ausmacht, ist wie gut die Partner sich auf die standpunkte des anderen einstellen können. Also ich denke schon, dass man auch während der beziehung erst erkennen kann, wer und was man ist, aber das es dann sein kann, dass dann die Beziehung daran zugrunde geht. Oder eben nicht, wenn man den richtigen Partner gefunden hat.
Ich würde es also nicht als Voraussetzung sehen, dass man weiß wer man ist und was man will, sondern das man es auch in der beziehung herausfinden kann und es auch in der Beziehung ausleben kann.

Viele Grüße
Kiddy

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12. Dezember 2002 um 12:19

Hi nenjache...
nein, ich finde, Du bist garnicht altmodisch, ich denke da auch so wie Du.

Gerade wenn man längere zeit zusammen ist, ist es wichtig ,daß beide respektieren, daß man sich individuell auch mal weiterentwickelt und man muß sicher manchmal größere Toleranz zeigen. mal bewegt man sich sicher auch mal voneinander weg, durch andere Interessen oder Hobbys oder Job oder was auch immer.
Ich finde es klasse, wenn mein partner mich nach seinen Möglichkeiten unterstützt und mich fordert und fördert, also nicht zum Stillstand zwingt, weil er vielleicht Veränderungen scheut.

Ich möchte nie einen Teil von mir aufgeben, indem ich dann klein beigebe, nur um des lieben Friedens willen.
Und genauso würde auch ich ihn immer unterstützen nach bestem Wissen und Gewissen.

Liebe grüße!!
natasha

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12. Dezember 2002 um 14:52

Die Liebe bereichert das Leben.
Natuerlich muss man Komprimisse eingehen, aber dass was einem eine gute Partnerschaft gibt, ich meine, wenn es sich wirklich um Liebe handelt, dann gibt sie einem doch sooo viel. Man ist doch in einer Partnerschaft trotzdem frei und kann sich weiter entwickeln. Man bleibt doch nicht stehen. Man wickelt sich gemeinsam weiter und auch doch persoenlich. So empfinde ich und lebe ich das seit fast 8 Jahren.

Schmusaki

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12. Dezember 2002 um 16:00
In Antwort auf britta_11895710

Liebe Giorgia,
zu kurz war dein Beitrag nicht, ich habe ihn zumindestens verstanden!

Aber in einem Punkt bin ich nicht ganz deiner Meinung. Du hast geschrieben:

"...ich denke jedoch, dass dies nur erreicht werden kann, wenn vorher die eigenen Standpunkte definiert sind."

Das sehe ich nicht ganz so. Ersten einmal verändern sich doch auch die eigenen standpunkte im Laufe der zeit, oder nicht?
Und zweitens bei mir ist es z.Bsp. so, dass ich gerade erst meine eigenen Standpunkte finden möchte, trotzdem lebe ich seit 2 jahren in einer Beziehung, die gut läuft. Das was meiner Meinung nach die Beziehung ausmacht, ist wie gut die Partner sich auf die standpunkte des anderen einstellen können. Also ich denke schon, dass man auch während der beziehung erst erkennen kann, wer und was man ist, aber das es dann sein kann, dass dann die Beziehung daran zugrunde geht. Oder eben nicht, wenn man den richtigen Partner gefunden hat.
Ich würde es also nicht als Voraussetzung sehen, dass man weiß wer man ist und was man will, sondern das man es auch in der beziehung herausfinden kann und es auch in der Beziehung ausleben kann.

Viele Grüße
Kiddy

Kiddy / Ute

Nichts ist statisch, unser "Sein" soll eine fortlaufende Umwandlung sein, wie das Wogen der Wellen an die Felsenküste des Meers.

Ich denke, dass in einer Partnerschaft nicht nur gemeinsam forgeschritten werden muss sondern auch individuell. Das annullieren oder stillschweigen der eigenen Persönlichkeit bringt früher oder später unausweigerlich Probleme mit sich.

Das Ego von Mann und Frau sind unterschiedlich, wenn nicht gegensätzlich. Daher ist ein offner Dialog Grundlage für jedes weitere Fortschreiten. Kann ich jedoch über etwas diskutieren was sich für mich selber noch nicht kristallisiert hat? Eben dies meinte ich, wenn ich von eigenen Standpunkten spreche. Standpunkte sind als Etappen im eigenen Lebenslauf zu betrachten - Sprungbretter und nicht Ziele....







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13. Dezember 2002 um 9:34
In Antwort auf ziba_12445242

Kiddy / Ute

Nichts ist statisch, unser "Sein" soll eine fortlaufende Umwandlung sein, wie das Wogen der Wellen an die Felsenküste des Meers.

Ich denke, dass in einer Partnerschaft nicht nur gemeinsam forgeschritten werden muss sondern auch individuell. Das annullieren oder stillschweigen der eigenen Persönlichkeit bringt früher oder später unausweigerlich Probleme mit sich.

Das Ego von Mann und Frau sind unterschiedlich, wenn nicht gegensätzlich. Daher ist ein offner Dialog Grundlage für jedes weitere Fortschreiten. Kann ich jedoch über etwas diskutieren was sich für mich selber noch nicht kristallisiert hat? Eben dies meinte ich, wenn ich von eigenen Standpunkten spreche. Standpunkte sind als Etappen im eigenen Lebenslauf zu betrachten - Sprungbretter und nicht Ziele....







Liebe Giorgia,
natürlich kann ich schwer über etwas diskutieren, worüber ich noch keine Meinung habe. Andererseits kann ich mir doch über die meisten Dinge auch erst eine Meinung bilden, wenn sie in mein Leben treten. Also kann ich doch vor der Partnerschaft noch nicht all meine Standpunkte festgelegt haben.
Und auch grundsätzliche Einstellungen ändern sich doch im Laufe der Zeit, oder!?
Wahrscheinlich verstehe ich gar nicht so richtig, was du sagen willst, aber sowohl bei dir, als auch bei Ute kommt für mich raus, dass man in der Partnerschaft genauso man selber sein kann bzw. sollte, wie ohne und wenn man das nicht kann, sollte man über die Beziehung mal nachdenken und das war eigentlich auch meine Meinung, die durch andere Beiträge etwas in Frage gestellt wurde.

Einen schönen Tag an euch!

Viele Grüße
Kiddy

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