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Selbstanalyse - Mann

14. August 2017 um 12:26

Hallo Ihr Lieben,

​ich bin frisch registriert jedoch lese ich schon eine lange Weile in diesem Forum mit. Ich finde diese Sache hier echt gut und muss auch sagen, dass ich es gut finde, dass die meisten hier so objektiv wie möglich bleiben.

​Derzeit führe ich eine 9 monatige Beziehung ( ich 23 / sie 21 ) und kann eigentlich nicht klagen. Natürlich kommen auch mal Streits zustande aber diese legen sich meist innerhalb von 2-3 Stunden.

​Jedoch ist mir selbst aufgefallen, dass ich mich vielleicht in eine kleine emotionale Abhängigkeit verstrickt habe, denn mir scheint es so, dass ich viel mehr Zeit & Energie investiere als sie es tut. Dies macht sich bemerkbar, dass ich öfter zu ihr fahre, als sie zu mir, v.a. auch wenn ich abends nach dem Arbeiten noch zu ihr fahre und sie zu " müde " ist um bei mir vorbeizuschauen. Da frage ich mich : " Wieso fahre ich halb nachts nach dem Arbeiten noch zu ihr, wenn ich um 05:30 Uhr wieder aufstehen muss ? ".


​Das ist mir gar nicht so aufgefallen, dass das so abwägig ist, bis mir eine gute Freundin gesagt hat, dass ich mich " mal ausschlafen " sollte und aufhören soll hin & her zu fahren.
Dabei ist noch anzumerken, dass sie zur Zeit nichts zu tun hat, da ihre Ausbildung erst in naher Zukunft beginnt. Demnach sollte sie doch eigentlich häufiger zu mir fahren, wenn sie mich sehen mag oder verstehe ich da grundlegend etwas falsch ?

Naja, so extrem stört mich das nicht, denn mir macht das nichts aus.

​Erstaunlich fande ich aber, dass ich Ihr letzte Woche bei Ihrem Umzug geholfen habe und ich bis heute kein Dankeschön Schatz oder dergleichen bekommen habe. Mir persönlich ist das schon wichtig, denn ich habe eine 55h Woche und helfe ihr auch noch samstags.


​Mag sein, dass sie dies gar nicht mit Absicht getan hat oder dies nur untergegangen ist aber ich bin der Meinung, dass es eben Momente gibt oder Situationen, da sind die richtigen Worte Gold wert und keine Worte eben weniger als nichts.

Naja, halb so wild. Einstecken ist meine Kunst...

Ich glaube, was ich eigentlich damit sagen möchte ist, dass ich allgemein, auch wenn nur hier kleine Beispiele aufgezeigt sind, zu viel für die Beziehung mache und das rächt sich langsam aber sicher. Ich bin eben von Natur aus so, dass ich eben viel für meine Beziehung tue, ohne irgendwie eine Klette zu sein aber das definiert ja jeder Beteiligte anders.


​Aufgefallen ist mir noch, dass sie in letzter Zeit eher wenig auf Körperkontakt setzt, was sehr untypisch ist, da sie anfangs immer total, übertrieben verschmust war.  Zudem scheint es mir so, dass ihr selbstbewusstsein durch unsere Beziehung extrem gewachsen ist und das merke ich, dass sie manchmal ziemlich frech wird. Bspw. Wir schauen einen Film und dann hängt sie am Handy rum ( hatte sie nie zuvor gemacht ) Ich schalte den Film auf Pause und warte bis sie fertig ist und dann frage ich, na endlich fertig ? Natürlich ist sie dann beleidigt aber das kratzt mich wenig....

​Manchmal provoziert sie kleine Streits mit Absicht, die gehen aber voll nach hinten los. Oftmals heult sie, da sie nicht gegen meine Argumente ankommt, da ich immer sachlich bleiben kann.  Auch öfters wird sie leicht aufmüpfig aber dies manchmal mit Erfolg, da ich nicht jeden Tag damit beschäftigt sein möchte, mich auf ihre Spielchen einzulassen.

​Dann gibt es wieder gute Tage aber nunja, derzeit weilt sie mit Freunden im Urlaub und lässt kaum von sich hören, was auch komisch ist, da sie schon ein mal mehrere Wochen weg war und wir dennoch 2-3 Mal die Woche kurz telefoniert hatten.

​Gestern dachte ich, komm sei jetzt nicht so und schreib Ihr etwas nettes und das tat ich dann auch. Darin stand grob, dass ich mit ihr glücklich bin und sie unterstützen werde, wenn sie ihre Ausbildung anfängt uvm.   Darauf kam nur du bist süß <3 . Vielleicht hatte ich mir ja ein wenig mehr erhofft, wenn ich da einen 100 worte langen Text schreibe.

​Ich muss echt sagen, dass mich das von gestern echt angepisst hat und seitdem kam auch nichts mehr von ihr und von mir natürlich auch nicht. Und jetzt bin ich an dem Punkt, an dem ich aus dieser evtl. emotionalen Abhängigkeit raus will. Wenn sie auf den Keks geht, sage ich es ihr. Wenn mir ihr Verhalten nicht passt, dann schreib ich ihr 30 h nicht zurück. Wenn sie weiter so aufmüpfig und arrogant teilweise ist, so mache ich einfach nichts mehr mit ihr.

​Ich überlege mir noch, ob ich ihr vll. so schreiben soll : Habe mir vll. ein wenig mehr als 3 Worte als Antwort erhofft...     Aber wenn ich so denke, wozu? Dass sie dann wieder angepisst ist und ich derjenige bin, der wieder stress macht, wenn sie im Urlaub ist ?


Also ich weiß auch nicht. Gerade überkommt mich so eine heftige Wut darüber, dass ich jetzt erst einmal ins fitnessstudio muss, um meine Wut abzubauen.


So ein langer Text, dafür entschuldige ich mich.

​Was meint Ihr ?

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14. August 2017 um 13:18

Ich möchte nur kurz anmerken: Wenn du deinen "Bestrafungskatalog" so durchziehst, bist du genauso kindisch wie sie
Damit meine ich nicht, dass man jedes Verhalten immer akzeptieren soll, aber an allererster Stelle sollte mal ein GESPRÄCH stehen, in dem man erklärt wie es einem geht und was man sich wünscht. Wünsche wiederum bedeuten nicht dass man diese auch immer erfüllt bekommt.

Aber kommunizieren wäre mal sehr sehr wichtig bei euch. Alles andere - ihr Verhalten oder deins - kannst du erst danach mal analysieren. Momentan weiß sie ja überhaupt nihts von deinen Gedanken.

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14. August 2017 um 13:37
In Antwort auf morethanaman

Hallo Ihr Lieben,

​ich bin frisch registriert jedoch lese ich schon eine lange Weile in diesem Forum mit. Ich finde diese Sache hier echt gut und muss auch sagen, dass ich es gut finde, dass die meisten hier so objektiv wie möglich bleiben.

​Derzeit führe ich eine 9 monatige Beziehung ( ich 23 / sie 21 ) und kann eigentlich nicht klagen. Natürlich kommen auch mal Streits zustande aber diese legen sich meist innerhalb von 2-3 Stunden.

​Jedoch ist mir selbst aufgefallen, dass ich mich vielleicht in eine kleine emotionale Abhängigkeit verstrickt habe, denn mir scheint es so, dass ich viel mehr Zeit & Energie investiere als sie es tut. Dies macht sich bemerkbar, dass ich öfter zu ihr fahre, als sie zu mir, v.a. auch wenn ich abends nach dem Arbeiten noch zu ihr fahre und sie zu " müde " ist um bei mir vorbeizuschauen. Da frage ich mich : " Wieso fahre ich halb nachts nach dem Arbeiten noch zu ihr, wenn ich um 05:30 Uhr wieder aufstehen muss ? ".


​Das ist mir gar nicht so aufgefallen, dass das so abwägig ist, bis mir eine gute Freundin gesagt hat, dass ich mich " mal ausschlafen " sollte und aufhören soll hin & her zu fahren.
Dabei ist noch anzumerken, dass sie zur Zeit nichts zu tun hat, da ihre Ausbildung erst in naher Zukunft beginnt. Demnach sollte sie doch eigentlich häufiger zu mir fahren, wenn sie mich sehen mag oder verstehe ich da grundlegend etwas falsch ?

Naja, so extrem stört mich das nicht, denn mir macht das nichts aus.

​Erstaunlich fande ich aber, dass ich Ihr letzte Woche bei Ihrem Umzug geholfen habe und ich bis heute kein Dankeschön Schatz oder dergleichen bekommen habe. Mir persönlich ist das schon wichtig, denn ich habe eine 55h Woche und helfe ihr auch noch samstags.


​Mag sein, dass sie dies gar nicht mit Absicht getan hat oder dies nur untergegangen ist aber ich bin der Meinung, dass es eben Momente gibt oder Situationen, da sind die richtigen Worte Gold wert und keine Worte eben weniger als nichts.

Naja, halb so wild. Einstecken ist meine Kunst...

Ich glaube, was ich eigentlich damit sagen möchte ist, dass ich allgemein, auch wenn nur hier kleine Beispiele aufgezeigt sind, zu viel für die Beziehung mache und das rächt sich langsam aber sicher. Ich bin eben von Natur aus so, dass ich eben viel für meine Beziehung tue, ohne irgendwie eine Klette zu sein aber das definiert ja jeder Beteiligte anders.


​Aufgefallen ist mir noch, dass sie in letzter Zeit eher wenig auf Körperkontakt setzt, was sehr untypisch ist, da sie anfangs immer total, übertrieben verschmust war.  Zudem scheint es mir so, dass ihr selbstbewusstsein durch unsere Beziehung extrem gewachsen ist und das merke ich, dass sie manchmal ziemlich frech wird. Bspw. Wir schauen einen Film und dann hängt sie am Handy rum ( hatte sie nie zuvor gemacht ) Ich schalte den Film auf Pause und warte bis sie fertig ist und dann frage ich, na endlich fertig ? Natürlich ist sie dann beleidigt aber das kratzt mich wenig....

​Manchmal provoziert sie kleine Streits mit Absicht, die gehen aber voll nach hinten los. Oftmals heult sie, da sie nicht gegen meine Argumente ankommt, da ich immer sachlich bleiben kann.  Auch öfters wird sie leicht aufmüpfig aber dies manchmal mit Erfolg, da ich nicht jeden Tag damit beschäftigt sein möchte, mich auf ihre Spielchen einzulassen.

​Dann gibt es wieder gute Tage aber nunja, derzeit weilt sie mit Freunden im Urlaub und lässt kaum von sich hören, was auch komisch ist, da sie schon ein mal mehrere Wochen weg war und wir dennoch 2-3 Mal die Woche kurz telefoniert hatten.

​Gestern dachte ich, komm sei jetzt nicht so und schreib Ihr etwas nettes und das tat ich dann auch. Darin stand grob, dass ich mit ihr glücklich bin und sie unterstützen werde, wenn sie ihre Ausbildung anfängt uvm.   Darauf kam nur du bist süß <3 . Vielleicht hatte ich mir ja ein wenig mehr erhofft, wenn ich da einen 100 worte langen Text schreibe.

​Ich muss echt sagen, dass mich das von gestern echt angepisst hat und seitdem kam auch nichts mehr von ihr und von mir natürlich auch nicht. Und jetzt bin ich an dem Punkt, an dem ich aus dieser evtl. emotionalen Abhängigkeit raus will. Wenn sie auf den Keks geht, sage ich es ihr. Wenn mir ihr Verhalten nicht passt, dann schreib ich ihr 30 h nicht zurück. Wenn sie weiter so aufmüpfig und arrogant teilweise ist, so mache ich einfach nichts mehr mit ihr.

​Ich überlege mir noch, ob ich ihr vll. so schreiben soll : Habe mir vll. ein wenig mehr als 3 Worte als Antwort erhofft...     Aber wenn ich so denke, wozu? Dass sie dann wieder angepisst ist und ich derjenige bin, der wieder stress macht, wenn sie im Urlaub ist ?


Also ich weiß auch nicht. Gerade überkommt mich so eine heftige Wut darüber, dass ich jetzt erst einmal ins fitnessstudio muss, um meine Wut abzubauen.


So ein langer Text, dafür entschuldige ich mich.

​Was meint Ihr ?

"Selbstanalyse"? Und dabei kommt das heraus?
Grundregel Nummer eins: egal um welches Thema es geht, wenn das Ergebnis einer "Selbstanalyse" auf "ich bin das Opfer und alle sind / xy ist gemein zu mir" lautet, ging die Analyse schief. IMMER.

Also wenn ich mir von meinem Mann eine längere Antwort erhofft hätte auf so einen Text (bzw. er sich von mir, was häufiger ist), dann schmollen wir nicht 30h und rennen ins Fitnesstudio, um unsere Wut abzubauen - dann sprechen wir gegenüber dem Menschen, den es betrifft, das Thema an. Klipp und klar ala "Hey, ich hab mir so eine Mühe gegeben, Dir zu zeigen, wie wichtig Du mir bist und wenn dann nur 3 Worte zurückkommen, gibst Du mir das Gefühl, ich bin Dir völlig egal. Du solltest mir auch das Gefühl geben, dass ich Dir wichtig bin - und das wäre nun einmal mein Weg". Dann kann der andere sagen "Sorry, ich wußte echt nicht, was ich Dir da antworten soll, mir ist absolut nichts sinnvolles eingefallen, dass Du mir egal bist, wollte ich damit aber auf keinen Fall sagen, ..." - und weiß, dass er / sie das nächste Mal besser auf so etwas achten sollte. (Vorausgesetzt der andere bekommt es sinnvoll erklärt und man selbst hört auch zu ^^)

Wenn es mich tatsächlich nicht stört, dass ich häufiger zu jemandem fahre, dann rechne ich das auch nicht auf. Nicht vor mir und auch nicht vor anderen. Ob nun mit oder ohne dem Zusatz "ist eigentlich nicht schlimm".
Wenn es mich doch stört - dann rede ich mit dem anderen darüber. Als "Du, ich würde mir wünschen...."

Wenn mich sonst irgend etwas an meinem Mann verletzt oder stört - was immer mal vorkommt und meist noch nicht mal beabsichtigt war (wie umgekehrt genauso) - dann reden wir darüber. Nicht mit einem Forum, sondern miteinander. Wenn wir uns vom anderen etwas wünschen - sprechen wir das an. Dem Partner gegenüber.

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14. August 2017 um 15:59
In Antwort auf avarrassterne1

"Selbstanalyse"? Und dabei kommt das heraus?
Grundregel Nummer eins: egal um welches Thema es geht, wenn das Ergebnis einer "Selbstanalyse" auf "ich bin das Opfer und alle sind / xy ist gemein zu mir" lautet, ging die Analyse schief. IMMER.

Also wenn ich mir von meinem Mann eine längere Antwort erhofft hätte auf so einen Text (bzw. er sich von mir, was häufiger ist), dann schmollen wir nicht 30h und rennen ins Fitnesstudio, um unsere Wut abzubauen - dann sprechen wir gegenüber dem Menschen, den es betrifft, das Thema an. Klipp und klar ala "Hey, ich hab mir so eine Mühe gegeben, Dir zu zeigen, wie wichtig Du mir bist und wenn dann nur 3 Worte zurückkommen, gibst Du mir das Gefühl, ich bin Dir völlig egal. Du solltest mir auch das Gefühl geben, dass ich Dir wichtig bin - und das wäre nun einmal mein Weg". Dann kann der andere sagen "Sorry, ich wußte echt nicht, was ich Dir da antworten soll, mir ist absolut nichts sinnvolles eingefallen, dass Du mir egal bist, wollte ich damit aber auf keinen Fall sagen, ..." - und weiß, dass er / sie das nächste Mal besser auf so etwas achten sollte. (Vorausgesetzt der andere bekommt es sinnvoll erklärt und man selbst hört auch zu ^^)

Wenn es mich tatsächlich nicht stört, dass ich häufiger zu jemandem fahre, dann rechne ich das auch nicht auf. Nicht vor mir und auch nicht vor anderen. Ob nun mit oder ohne dem Zusatz "ist eigentlich nicht schlimm".
Wenn es mich doch stört - dann rede ich mit dem anderen darüber. Als "Du, ich würde mir wünschen...."

Wenn mich sonst irgend etwas an meinem Mann verletzt oder stört - was immer mal vorkommt und meist noch nicht mal beabsichtigt war (wie umgekehrt genauso) - dann reden wir darüber. Nicht mit einem Forum, sondern miteinander. Wenn wir uns vom anderen etwas wünschen - sprechen wir das an. Dem Partner gegenüber.

Vielen Dank für diese Antworten. Jetzt sehe ich die Dinge ein wenig anders. Stimmt, ihr habt Recht, ich rede mit ihr zu wenig darüber, was mich stört oder ich mir evtl. wünsche.

​Jetzt warte ich einfach, bis sie vom Urlaub zurück ist und dann werde ich einen Augenblick abpassen, um mit ihr darüber zu reden.


Ich danke euch.

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14. August 2017 um 16:50
In Antwort auf morethanaman

Vielen Dank für diese Antworten. Jetzt sehe ich die Dinge ein wenig anders. Stimmt, ihr habt Recht, ich rede mit ihr zu wenig darüber, was mich stört oder ich mir evtl. wünsche.

​Jetzt warte ich einfach, bis sie vom Urlaub zurück ist und dann werde ich einen Augenblick abpassen, um mit ihr darüber zu reden.


Ich danke euch.

ich wünsch Dir viel Erfolg

und da ich grad am Tipps geben bin: vergiss dabei auch nicht, was sie sich wünscht.
Ja, schon klar, Du hast das Gefühl, dass Du soooooooo viel tust - aber mal ein aus der Luft gegriffenes (!!!) Beispiel (!):
Für Dich war es schon anstrengend, ihr beim Umzug zu helfen - klar. Aber vielleicht wäre es ihr sogar lieber gewesen, sie bekommt das mit dem Umzug anders auf die Reihe und Ihr seht Euch dafür zu einem Zeitpunkt, wo Ihr nur Freizeit habt, weil Ihr dann mehr voneinander hättet?
=> es ist immer toll, wenn  man sich für den Partner einsetzt, aber am Ende des Tages zählt nie, wie viele Steine man für den anderen auf irgendeinen Berg hochgeschleppt hat - es zählen eigentlich nur die, die der andere dort oben auch dafür haben möchte - und das sind fast immer viel weniger und viel kleinere. Bei allen anderen Steinen, die man hochschleppt, gibt es nur Rückenweh für sinnlose Mühe...

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14. August 2017 um 18:01
In Antwort auf avarrassterne1

ich wünsch Dir viel Erfolg

und da ich grad am Tipps geben bin: vergiss dabei auch nicht, was sie sich wünscht.
Ja, schon klar, Du hast das Gefühl, dass Du soooooooo viel tust - aber mal ein aus der Luft gegriffenes (!!!) Beispiel (!):
Für Dich war es schon anstrengend, ihr beim Umzug zu helfen - klar. Aber vielleicht wäre es ihr sogar lieber gewesen, sie bekommt das mit dem Umzug anders auf die Reihe und Ihr seht Euch dafür zu einem Zeitpunkt, wo Ihr nur Freizeit habt, weil Ihr dann mehr voneinander hättet?
=> es ist immer toll, wenn  man sich für den Partner einsetzt, aber am Ende des Tages zählt nie, wie viele Steine man für den anderen auf irgendeinen Berg hochgeschleppt hat - es zählen eigentlich nur die, die der andere dort oben auch dafür haben möchte - und das sind fast immer viel weniger und viel kleinere. Bei allen anderen Steinen, die man hochschleppt, gibt es nur Rückenweh für sinnlose Mühe...

Die Metapher mit den Steinen finde ich total toll. Hat mich echt zum nachdenken gebracht ^^

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