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Seitensprung beichten oder lieber doch nicht???

20. Juni 2007 um 10:16 Letzte Antwort: 26. Juni 2007 um 11:25

Hallo,

ich brauche mal Euren Rat:

hatte seit ca. einem Jahr eine Affäre. Nun habe ich das ganze beendet. Die Affäre ist verheiratet und brachte es einfach nicht fertig sich von seiner Frau zu trennen. Ich habe nun die Situation nicht mehr ertragen und einen Schlußstrich gezogen.

Während der ganzen Zeit habe ich auch in einer festen Beziehung gelebt, die ich auch jetzt noch habe. Ich möchte mich nun wieder voll auf diese Beziehung konzentrieren.

Jetzt meine Frage:
soll ich meinem Freund beichten, dass ich diesen Seitensprung hatte? Verletzte ich ihn mit meiner Beichte unnötig?

Sicher wird es ihn verletzen und das Vertrauen wird auch angekratzt sein, aber sollte zu einer guten Beziehung nicht auch 100%-ige Ehrlichkeit gehören?!

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20. Juni 2007 um 10:23

Nein..
sag es nicht!was man nicht weiss, mach niemand heiss!

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20. Juni 2007 um 10:34

Sollte zu einer guten Beziehung nicht auch 100%-ige Ehrlichkeit gehören?
merkwürdige frage nach einem jahr voller lügen, missachtung seiner person und respektlosen verhalten ihm gegenüber.

ganz ehrlich:

trenne dich von ihm und gib ihm die chance eine ehrliche beziehung zu führen (denn du hast recht, für eine gute beziehung ist ehrlichkeit grundvoraussetzung). mit dir ist das nun nicht mehr möglich.

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20. Juni 2007 um 11:04

Wäre froh
ich hätte nie erfahren das mein Mann mich Monate lang betrogen hat.Du glaubst garnicht wie verdammt weh das tut.

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20. Juni 2007 um 11:12
In Antwort auf elun_12673517

Wäre froh
ich hätte nie erfahren das mein Mann mich Monate lang betrogen hat.Du glaubst garnicht wie verdammt weh das tut.

Klar! aber...
wenn einen fehler war und es passiert nicht mehr!dann sag es nicht!Wiederrum noch einmal, muss du entscheiden!

Ich werde es nicht sagen!Jetzt muss du selber wissen, ob du deine Beziehung wichtig ist und wie du damit umgehen!


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20. Juni 2007 um 11:15
In Antwort auf elun_12673517

Wäre froh
ich hätte nie erfahren das mein Mann mich Monate lang betrogen hat.Du glaubst garnicht wie verdammt weh das tut.

Das glaube ich dir..
deshalb sag ich, wenn es nur einmal passiert ist und komme nicht mehr vor! Man sollte "son petit jardin secret" behalten!

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20. Juni 2007 um 11:28

Also..
... ich neige schon eher dazu meinem Freund die Wahrheit zu sagen.

Natürlich kann es dann sein, dass er mich aus der Wohnung schmeisst und die Beziehung beendet. Aber das gehört mir dann nicht anders. Hab diesen Mist gebaut und muss dann auch mit den Konsequenzen leben.

Andererseits bin ich der Meinung, wäre die Beziehung zu 100 % in Ordnung gewesen, wäre es nie zu meinem Seitensprung gekommen. Aber versteht das jetzt nicht als Ausrede meinerseits!

Dass mir sowas nochmal passiert hoffe icht nicht. Es tut nämlich verdammt weh.

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20. Juni 2007 um 12:04
In Antwort auf katey_12524697

Also..
... ich neige schon eher dazu meinem Freund die Wahrheit zu sagen.

Natürlich kann es dann sein, dass er mich aus der Wohnung schmeisst und die Beziehung beendet. Aber das gehört mir dann nicht anders. Hab diesen Mist gebaut und muss dann auch mit den Konsequenzen leben.

Andererseits bin ich der Meinung, wäre die Beziehung zu 100 % in Ordnung gewesen, wäre es nie zu meinem Seitensprung gekommen. Aber versteht das jetzt nicht als Ausrede meinerseits!

Dass mir sowas nochmal passiert hoffe icht nicht. Es tut nämlich verdammt weh.

Verantwortung übernehmen
Solange du sagst, das ist mir "passiert", wird es wieder passieren.
Du musst sagen "ich hab das getan" und werde es nicht wieder tun!
Das wenigste im Leben ist Schicksal. Den meisten Mist fabrizieren wir
selber.

LG Zuckermaus

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20. Juni 2007 um 14:08

Gewissen erleichtern
neneee!
Ich bin auch betrogen worden und ich sage Dir: Das macht alles kaputt, woran man geglaubt hat!
Laß es!
deine Beziehung ist zu Ende, dann sollte es dein Freund nicht wissen- das macht alles nur schlimmer!
Du verletzt unnötig...dein Freund wird das langsam verarbeiten, unangenehme Frage stellen, verletztende Frage stellen à la : Hat ers dir richtig besrogt?? u.ä. und dich wird es irgendwann nerven, weil es für DICH ja beendet ist und vielleicht auf solche oder ähnliche Fragen verletzend antworten!
Er wird das auch in einem Jahr nicht vergessen haben, was du ihm angetan hast - das kann man niiiiemals vergessen_ NIE Man kann versuchen, es zu verzeihen oder zu verstehen, aber vergessen NIE!
Das Vertrauen ist nicht angekratzt, sonder völlig weg! Und es dauert eeeewig - manchmal klappt es nie, bis wieder ein wenig Vertrauen da ist...
er wird dich kontrollieren, dein Handy checken und wird nicht wissen, wenn du spät nach Hause kommst, ob da nicht doch noch was ist...
und: bist du sicher, dass das Ganze nicht mehr aufflammt mit deiner Affäre??

Möglicherweise könnte ein Geständnis drin sein, wenn ihr danach eine Paartherapie macht!
Aber ich weiß ja nicht, wie dein Freund so tickt!?
LG, Luisa

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20. Juni 2007 um 14:33

Ehrlichkeit ...
sollte in einer Beziehung herrschen, aber ich gehöre nicht zu den Vertretern, die um jeden Preis auf 100% bestehen.

Ich würde es pragmatisch angehen: Nützt es Dir, ihm, Euch?

Wenn ja, würde ich es ihm sagen und wenn nicht, in mir vergraben.

LG

Larsen

PS: Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass es Dich nicht unbedingt aus den Socken haut, wenn er es erfährt und die Reißleine zieht ... (aber nur just my 2 cents)

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20. Juni 2007 um 14:36
In Antwort auf alya_12708452

Sollte zu einer guten Beziehung nicht auch 100%-ige Ehrlichkeit gehören?
merkwürdige frage nach einem jahr voller lügen, missachtung seiner person und respektlosen verhalten ihm gegenüber.

ganz ehrlich:

trenne dich von ihm und gib ihm die chance eine ehrliche beziehung zu führen (denn du hast recht, für eine gute beziehung ist ehrlichkeit grundvoraussetzung). mit dir ist das nun nicht mehr möglich.

Zu dieser Aussage habe ich eine Frage,
Du schreibst da sehr rigoros. Jedoch hast Du Dich selber doch auch dazu entschieden, daß Du Deine Beziehung weiterführen möchtest. Sie ist/war Dir also wichtig genug, um den Kampf aufzunehmen und Dein Mann ist es Dir wert (trotz des Betrugs), daß ihr zusammen einen Weg findet, Euer Leben weiter miteinander zu teilen.

Meinst Du nicht, daß es eine auch Möglichkeit sein könnte, ihren Freund die Entscheidung treffen zu lassen ob und wie es nun weitergeht, wenn er über die Fakten informiert ist?

Liebe Grüße, Zelda.

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20. Juni 2007 um 14:46
In Antwort auf katey_12524697

Also..
... ich neige schon eher dazu meinem Freund die Wahrheit zu sagen.

Natürlich kann es dann sein, dass er mich aus der Wohnung schmeisst und die Beziehung beendet. Aber das gehört mir dann nicht anders. Hab diesen Mist gebaut und muss dann auch mit den Konsequenzen leben.

Andererseits bin ich der Meinung, wäre die Beziehung zu 100 % in Ordnung gewesen, wäre es nie zu meinem Seitensprung gekommen. Aber versteht das jetzt nicht als Ausrede meinerseits!

Dass mir sowas nochmal passiert hoffe icht nicht. Es tut nämlich verdammt weh.

Meiner Meinung nach, ist das die einzige Chance
und der einzige "faire" Weg - wenn man von einem solchen jetzt überhaupt noch sprechen kann. Sich dahinter zu verschanzen, daß man weiterhin schweigt "um IHN zu schützen" finde ich geheuchelt und verlogen und damit hört der Betrug niemals auf. Letztendlich ist das doch nur eine feige Ausrede und bloßer Selbstschutz.
Er muß endlich wissen mit wem er da zusammen ist, dann kann er eine Entscheidung für oder gegen Fortsetzung der Beziehung treffen.

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20. Juni 2007 um 15:09

Ehrlichkeit? und was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss
es ist schon ersaunlich.
wenn ich die beiträge hier lese, komme ich zum o.g. fazit.
das könnte von den betrügern kommen, aber dass die leidenden betrogenen auch der gleichen meinung sind...?!!

@ehrlich wenn du ihn so lange betrügen konntest, schaffst du es auch, dein geheimnis in dir zu tragen.

viel glück

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20. Juni 2007 um 15:49

Beichten nur dann,
wenn du es für dich, für deinen inneren frieden möchtest. wenn du alles, was passierte vorm herzen bereust, dann musst du ihm es sagen.

ich habe es auch getan und es geht mir gut dabei. in eine lüge zu leben, ist es nicht einfach und sogar nach dem biblischen prinzip, kann dir deine sünde erst dann verziehen werden, wenn du alles bereust und wieder gut machst.

die zeit können wir leider nicht zurück drehen.

ich habe aus meinen fehlern gelernt und mir passiert sowas nicht noch mal.

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20. Juni 2007 um 22:31
In Antwort auf lys_11956303

Zu dieser Aussage habe ich eine Frage,
Du schreibst da sehr rigoros. Jedoch hast Du Dich selber doch auch dazu entschieden, daß Du Deine Beziehung weiterführen möchtest. Sie ist/war Dir also wichtig genug, um den Kampf aufzunehmen und Dein Mann ist es Dir wert (trotz des Betrugs), daß ihr zusammen einen Weg findet, Euer Leben weiter miteinander zu teilen.

Meinst Du nicht, daß es eine auch Möglichkeit sein könnte, ihren Freund die Entscheidung treffen zu lassen ob und wie es nun weitergeht, wenn er über die Fakten informiert ist?

Liebe Grüße, Zelda.

Nun zelda
wenn ich damals die wahl gehabt hätte, (mit meinem heutigen wissen) würde ich lieber meine naivität behalten und ihn ziehen lassen.(ohne die bittere wahrheit) und eigentlich hätte er mich, als wir uns kennen lernten, gleich aussortieren müssen

die gesamte reichweite meiner entscheidung - liebe zelda - wurde mir doch erst scheibchenweise, in salamitechnik präsentiert. meine studie (bücher, forum, therapien) zieht sich noch bis heute. vllt. bin ich nicht die schnellste, aber auf mein trauma hätte ich gut und gerne verzichten können.

versteh mich nicht falsch, heute ist es wie es ist und ich bin glücklich so. aber der andere weg (ohne wahrheit und ohne ihn) hätte mir bestimmt weniger weh getan, wäre um einiges einfacher gewesen und die ernte wäre vermutlich größer und besser ausgefallen.

auch dir ganz liebe grüße

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22. Juni 2007 um 8:33

Wenn der Betrug auffliegt, ...
würde ich genau meine Motive und den Weg beschreiben, der mich dazu geführt hat, so und nicht anders zu handeln. Damit meine ich in diesem Fall das Verschweigen.

Natürlich kann ich immer falsch liegen, wenn ich mich für eine Richtung entscheide, aber ich persönlich kann etwas besser akzeptieren, wenn ich erkenne, dass da jemand nicht leichtfertig mit etwas umgegangen ist, sondern sich intensiv damit auseinandergesetzt hat.

Auch weiß ich, dass manchmal Schweigen schwerer ist als sich durch eine Beichte zu entlasten.

LG

Larsen

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22. Juni 2007 um 9:03

.... aber sollte zu einer guten Beziehung nicht auch 100%-ige Ehrlichkeit gehören
Ach,das fällt Dir aber früh ein.....

Du hast den Schußstrich gezogen weil Du die Situation nicht mehr ertragen konntest.
Hätte sich Deine Affaire von seiner Frau getrennt, hättest Du es Deinem Freund auch gesagt und zwar ohne Rücksicht auf seine Gefühle.
Du hast Dich während Deiner Affaire einen feuchten Kehricht um Deinen Freund und dessen Gefühle geschert und nun soller wieder als "Lückenbüßer" herhalten.

Es wir ihn verletzen, das Vertrauen wird angekratzt sein und vielleicht verläßt er Dich sogar.......und genau das hällt Dich von der Beichte ab.
;am solte immer zu dem stehen was man getan hat auch wennes noch so Mist war.

Wenn Du mit Deinem Freund zusammen bleiben möchtest,schenk ihm reinen Wein ein damit der weiß mit was für einem Menschen er da sein Leben beschreitet und eigenständig eine Entscheidung dafür oder eben dagegen fällen kann alles andere ist für mich Manipulation und unfair.

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22. Juni 2007 um 10:53
In Antwort auf helmut_12550923

Wenn der Betrug auffliegt, ...
würde ich genau meine Motive und den Weg beschreiben, der mich dazu geführt hat, so und nicht anders zu handeln. Damit meine ich in diesem Fall das Verschweigen.

Natürlich kann ich immer falsch liegen, wenn ich mich für eine Richtung entscheide, aber ich persönlich kann etwas besser akzeptieren, wenn ich erkenne, dass da jemand nicht leichtfertig mit etwas umgegangen ist, sondern sich intensiv damit auseinandergesetzt hat.

Auch weiß ich, dass manchmal Schweigen schwerer ist als sich durch eine Beichte zu entlasten.

LG

Larsen

Hallo larsen
"aber ich persönlich kann etwas besser akzeptieren, wenn ich erkenne, dass da jemand nicht leichtfertig mit etwas umgegangen ist, sondern sich intensiv damit auseinandergesetzt hat."

Das sehe ich ebenso. Ein eindeutiger Indikator wäre da für mich aber die Tatsache, daß der andere so mutig ist und mir persönlich die Geschichte erzählt. Wenn das durch eine dritte Person passiert und mein Partner erzählt mir dann "ich hab Dir das nicht gesagt, weil ich Dich schützen wollte", würde ich ihm kein Wort glauben - wie sollte ich auch, nachdem er mich so lange vorher schon belogen hat? Ich hielte es für eine zusätzliche Heuchelei, eine Floskel, um sich irgendwie noch aus der Geschichte rauszuwinden. Ist nicht umsonst die klassische Ausrede nach "ich weiß auch nicht, wie das passieren konnte" oder "glaub mir bitte, das hat nichts mit Dir zu tun".

Glauben, daß es ihm wirklich leid tut, könnte ich nur jemandem, der von sich aus die Fakten auf den Tisch legt. Einem, der aus freien Stücken dazu steht, was er getan hat.

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22. Juni 2007 um 11:04
In Antwort auf helmut_12550923

Wenn der Betrug auffliegt, ...
würde ich genau meine Motive und den Weg beschreiben, der mich dazu geführt hat, so und nicht anders zu handeln. Damit meine ich in diesem Fall das Verschweigen.

Natürlich kann ich immer falsch liegen, wenn ich mich für eine Richtung entscheide, aber ich persönlich kann etwas besser akzeptieren, wenn ich erkenne, dass da jemand nicht leichtfertig mit etwas umgegangen ist, sondern sich intensiv damit auseinandergesetzt hat.

Auch weiß ich, dass manchmal Schweigen schwerer ist als sich durch eine Beichte zu entlasten.

LG

Larsen

Ich persönlich kann etwas besser akzeptieren, wenn ich erkenne, dass da jemand nicht leichtfertig mi
Guten Morgen,

das sehe ich auch so.
Würde für mich aber in dem Fall bedeuten,daß der betrügende Partner zu dem steht was er getan hat und es mir dann auch sagt.
Das hat für mich persönlich mehr Charakter und Format als das verschweigen aus nennen wir sie mal "egoistischen Gründen" die es hier für mich,durch den Ablauf (nur getrennet weil Affaire keine Entscheidung treffen konnte) durchaus sind.

Gruß

equinox68

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25. Juni 2007 um 8:52
In Antwort auf lys_11956303

Hallo larsen
"aber ich persönlich kann etwas besser akzeptieren, wenn ich erkenne, dass da jemand nicht leichtfertig mit etwas umgegangen ist, sondern sich intensiv damit auseinandergesetzt hat."

Das sehe ich ebenso. Ein eindeutiger Indikator wäre da für mich aber die Tatsache, daß der andere so mutig ist und mir persönlich die Geschichte erzählt. Wenn das durch eine dritte Person passiert und mein Partner erzählt mir dann "ich hab Dir das nicht gesagt, weil ich Dich schützen wollte", würde ich ihm kein Wort glauben - wie sollte ich auch, nachdem er mich so lange vorher schon belogen hat? Ich hielte es für eine zusätzliche Heuchelei, eine Floskel, um sich irgendwie noch aus der Geschichte rauszuwinden. Ist nicht umsonst die klassische Ausrede nach "ich weiß auch nicht, wie das passieren konnte" oder "glaub mir bitte, das hat nichts mit Dir zu tun".

Glauben, daß es ihm wirklich leid tut, könnte ich nur jemandem, der von sich aus die Fakten auf den Tisch legt. Einem, der aus freien Stücken dazu steht, was er getan hat.

Ich würde es nicht so ...
kategorisch sehen.

Menschen reagieren ja unterschiedlich. Der eine sieht es so wie Du und jemand anderem ist es lieber, es nicht zu erfahren.

Wenn es nun jemand postuliert wie Du, würde ich es nicht verschweigen, um glaubwürdig zu bleiben, da es ja Dein ausdrücklicher Wunsch ist, aber für jemanden, der es lieber nicht hören möchte, würde ich es vergraben.

LG

Larsen

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25. Juni 2007 um 12:36
In Antwort auf helmut_12550923

Ich würde es nicht so ...
kategorisch sehen.

Menschen reagieren ja unterschiedlich. Der eine sieht es so wie Du und jemand anderem ist es lieber, es nicht zu erfahren.

Wenn es nun jemand postuliert wie Du, würde ich es nicht verschweigen, um glaubwürdig zu bleiben, da es ja Dein ausdrücklicher Wunsch ist, aber für jemanden, der es lieber nicht hören möchte, würde ich es vergraben.

LG

Larsen

Hallo Larsen
und woher weißt Du ob und wann jemand was hören möchte?

Ich finde man kann und soll nicht alles von seinem Gegenüber abhängig machen.

Für mich ist es wichtig morgens und zu jeder zeit in den Spiegel schauen zu können und das hängt einzig und alleine an mir.


Gruß


equinox68

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25. Juni 2007 um 15:08
In Antwort auf shena_12375982

Hallo Larsen
und woher weißt Du ob und wann jemand was hören möchte?

Ich finde man kann und soll nicht alles von seinem Gegenüber abhängig machen.

Für mich ist es wichtig morgens und zu jeder zeit in den Spiegel schauen zu können und das hängt einzig und alleine an mir.


Gruß


equinox68

Woher?
Nun, ich denke, dass man mit der Zeit jemanden kennenlernt, erfährt wie er tickt und sich ein Bild machen kann. Es gibt natürlich keine Gewähr, dass man es richtig einschätzt.

Ich denke, ich habe es früher ähnlich wie Du gesehen, was den Spiegel betrifft, bin aber im Verlauf der Jahre pragmatischer geworden und vertrete nicht mehr die reine Lehre.

Ich habe zum Beispiel mal erfahren, dass ein Beichten mich ent- und sie belastet hat. Mit dem Spiegel war alles prima, Operation war auch gelungen, Patient aber tot. Danach war das dann mit dem Spiegel auch nicht mehr so prima ...

LG

Larsen


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25. Juni 2007 um 16:06
In Antwort auf helmut_12550923

Woher?
Nun, ich denke, dass man mit der Zeit jemanden kennenlernt, erfährt wie er tickt und sich ein Bild machen kann. Es gibt natürlich keine Gewähr, dass man es richtig einschätzt.

Ich denke, ich habe es früher ähnlich wie Du gesehen, was den Spiegel betrifft, bin aber im Verlauf der Jahre pragmatischer geworden und vertrete nicht mehr die reine Lehre.

Ich habe zum Beispiel mal erfahren, dass ein Beichten mich ent- und sie belastet hat. Mit dem Spiegel war alles prima, Operation war auch gelungen, Patient aber tot. Danach war das dann mit dem Spiegel auch nicht mehr so prima ...

LG

Larsen


Primär bin ich als erwachsener Mensch für mich verantwortlich
und auch wenn ich jemanden noch so gut kenne, kann ich nicht mit Gewißheit sagen ob er nicht genau das hätte von mir hören wollen und vor allem müssen.

Für mich ist das eine verschiebung der Verantwortung,die ich nicht tragen will auf einen anderen.

Gruß

equinox68

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25. Juni 2007 um 16:07
In Antwort auf helmut_12550923

Woher?
Nun, ich denke, dass man mit der Zeit jemanden kennenlernt, erfährt wie er tickt und sich ein Bild machen kann. Es gibt natürlich keine Gewähr, dass man es richtig einschätzt.

Ich denke, ich habe es früher ähnlich wie Du gesehen, was den Spiegel betrifft, bin aber im Verlauf der Jahre pragmatischer geworden und vertrete nicht mehr die reine Lehre.

Ich habe zum Beispiel mal erfahren, dass ein Beichten mich ent- und sie belastet hat. Mit dem Spiegel war alles prima, Operation war auch gelungen, Patient aber tot. Danach war das dann mit dem Spiegel auch nicht mehr so prima ...

LG

Larsen


Wenn ich das, was Du da schreibst
weiterdenke, dann stimmt auch die Behauptung eines Betrügers, daß Fremdgehen halb so schlimm ist, so lange es die/der andere nicht mitbekommt. Wenn man nur geschickt genug ist, tut es ja keinem weh...

Daß eine Beichte Konsequenzen nach sich zieht, ist doch klar. Fallen diese unangenehm für den Betrüger aus, dann kann man doch wohl kaum daraus ableiten, daß Ehrlichkeit wohl doch der falsche Weg ist. Nein, ich sehe das nach wie vor so, daß JEDER, egal wie er gestrickt ist, das Recht darauf hat zu wissen, mit wem er zusammen ist und ihm die freie Entscheidung möglich gemacht werden muß. Ich halte es auch weiterhin für geheuchelt, daß man während man mit einer anderen Person intim ist, dieses anscheinend dem Partner für zumutbar befindet, egal wie sensibel er ist; und HINTERHER wird man urplötzlich von Fürsorglichkeit geplagt und stellt fest, daß der Partner für die Wahrheit doch zu sensibel ist.

So funktioniert es meiner Meinung nach nicht. Es kann doch nicht die Beichte als Trennungsgrund hingestellt werden, das ist ein bisschen zu einfach gedacht. Nach wie vor ist es ja wohl der Betrug, der den anderen veranlaßt sich zu trennen. Und der Betrug endet nicht einfach mit dem letzten Schäferstündchen, er hält so lange an, bis der andere Bescheid weiß und eine klare, bewußte Entscheidung treffen kann.

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25. Juni 2007 um 22:19

Lückenbüßer
Mir tut dein Freund leid. Wenn man so eine Freundin hat braucht man keine Feinde mehr.
Er ist für dich doch nur ein Lückenbüßer bis der Nächste kommt.
Deine Einstellung- sehr traurig!!

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26. Juni 2007 um 9:27
In Antwort auf lys_11956303

Wenn ich das, was Du da schreibst
weiterdenke, dann stimmt auch die Behauptung eines Betrügers, daß Fremdgehen halb so schlimm ist, so lange es die/der andere nicht mitbekommt. Wenn man nur geschickt genug ist, tut es ja keinem weh...

Daß eine Beichte Konsequenzen nach sich zieht, ist doch klar. Fallen diese unangenehm für den Betrüger aus, dann kann man doch wohl kaum daraus ableiten, daß Ehrlichkeit wohl doch der falsche Weg ist. Nein, ich sehe das nach wie vor so, daß JEDER, egal wie er gestrickt ist, das Recht darauf hat zu wissen, mit wem er zusammen ist und ihm die freie Entscheidung möglich gemacht werden muß. Ich halte es auch weiterhin für geheuchelt, daß man während man mit einer anderen Person intim ist, dieses anscheinend dem Partner für zumutbar befindet, egal wie sensibel er ist; und HINTERHER wird man urplötzlich von Fürsorglichkeit geplagt und stellt fest, daß der Partner für die Wahrheit doch zu sensibel ist.

So funktioniert es meiner Meinung nach nicht. Es kann doch nicht die Beichte als Trennungsgrund hingestellt werden, das ist ein bisschen zu einfach gedacht. Nach wie vor ist es ja wohl der Betrug, der den anderen veranlaßt sich zu trennen. Und der Betrug endet nicht einfach mit dem letzten Schäferstündchen, er hält so lange an, bis der andere Bescheid weiß und eine klare, bewußte Entscheidung treffen kann.

Vielleicht erst mal die ...
Ausgangslage gerade rücken:

die Affäre ist vorbei und dauert nicht mehr an.

Um diesen Fall ging es, wenn ich mich recht erinnere.

Diesen Ansatz, dass jedem die freie Entscheidung ermöglicht werden muss, kann ich nachvollziehen, aber was machst Du, wenn Dir dann jemand sagt: 'Warum konntest Du das nicht für Dich behalten?' und Du merkst, dass ein Schweigen und 'in sich vergraben' viel schlechter zu ertragen gewesen wäre.

Ich hab gelernt, dass es nicht nur eine Version gibt.

Der Mensch ist halt zum großen Teil das Produkt seiner Erfahrungen.

LG

Larsen

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26. Juni 2007 um 9:28

Ja, unterschreibe ich Dir ...
aber das Leben verläuft nicht immer so wie man es hinterher gerne gehabt hätte.

LG

Larsen

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26. Juni 2007 um 9:32
In Antwort auf shena_12375982

Primär bin ich als erwachsener Mensch für mich verantwortlich
und auch wenn ich jemanden noch so gut kenne, kann ich nicht mit Gewißheit sagen ob er nicht genau das hätte von mir hören wollen und vor allem müssen.

Für mich ist das eine verschiebung der Verantwortung,die ich nicht tragen will auf einen anderen.

Gruß

equinox68

Deiner Logik folgend ...
würdest Du auf den Partner keinerlei Rücksicht nehmen, sondern das so durchziehen wie es für Dich richtig ist, auch wenn Dir der andere hinterher sagt: 'Warum konntest Du bloß Deinen Mund nicht halten?'

Und ich meine damit nicht dieses vorgeschobene 'Ich wollte Dich schützen', wenn das übersetzt heisst 'Ich habe Angst vor den Konsequenzen'.

LG

Larsen

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26. Juni 2007 um 11:10
In Antwort auf helmut_12550923

Deiner Logik folgend ...
würdest Du auf den Partner keinerlei Rücksicht nehmen, sondern das so durchziehen wie es für Dich richtig ist, auch wenn Dir der andere hinterher sagt: 'Warum konntest Du bloß Deinen Mund nicht halten?'

Und ich meine damit nicht dieses vorgeschobene 'Ich wollte Dich schützen', wenn das übersetzt heisst 'Ich habe Angst vor den Konsequenzen'.

LG

Larsen

Wenn ich an den Punkt komme
einen Seitensprung zu beichten brauche ich mir auch keine Gedanken mehr um Rücksicht zu machen, die hätte ich mir dann mal lieber vorher gemacht.

Wie der Partner reagiert weiß man nicht.
Zu Deiner Aussage gibt es auch den Umkehrschluß
"Warum hast Du es mir nicht gesagt" wie soll man das abschätzen? Ist wohl schwer und darum kann man sich in so einer Lage nur auf die eigene Wahrnehmung und das eigene Empfinden für die Lage verlassen und darauf zurückgreifen und auf nichts sonst...those are just my 2 cents.

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26. Juni 2007 um 11:25
In Antwort auf helmut_12550923

Ja, unterschreibe ich Dir ...
aber das Leben verläuft nicht immer so wie man es hinterher gerne gehabt hätte.

LG

Larsen

Umformulierung
Es müsste heißen: man handelt in seinem Leben nicht immer mit Blick auf die Konsequenzen.
Es ist ja nicht das Leben, dass da irgendwie unabänderbar verläuft, sondern hier geht es um die eigene Lebensgestaltung.
Unabänderbar sind Schicksalschläge wie Krankheiten, plötzlicher Tod usw.
Ob man einen Betrug eingeht oder nicht, hat der Handelnde immer noch selbst in der Hand. Insofern finde ich die Aussage, dass Leben verläuft nicht immer so, wie man es hinterher gerne gehabt hätte, in diesem Zusammenhang unpassend und ehrlich gesagt auch ziemlich platt.


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