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Seit Monaten Beziehungsprobleme, Trennungsangst und Schwangerschaft?

4. Dezember 2012 um 15:35

Hallo!

Ich weiß zwar nicht recht, ob ich hier richtig bin, zumal der Großteil der Mitglieder wohl Frauen sein werden, aber ich versuche es trotzdem mal - vielleicht hilft mir ja gerade die geballte weibliche Sichtweise, eine Lösung zu finden.

Ich bin seit 2,5 Jahren mit meiner Freundin zusammen und liebe sie auch über alles. Leider haben wir bereits einige sehr ernste Krisen gehabt, an denen ich wohl zum Großteil schuld war. Das tut mir auch ehrlich sehr leid, aber leider kann ich die Zeit nicht zurück drehen. Ich bemühe mich jedoch sehr, es besser zu machen.

Problematisch ist dennoch, dass wir uns seit einigen Monaten bzw. sogar länger sehr häufig sehr doll streiten. Einmal die Woche ist da das Minimum! Dabei geht es manchmal um Fehler, die ich in der Vergangenheit gemacht habe (die mir meine Freundin scheinbar nicht oder noch nicht verzeihen kann), manchmal um Dinge, die darauf aufbauen, aber eher in der Gegenwart anzusiedeln sind und manchmal um völlig banale und eigentlich unwichtige Dinge.

Sie wirft mir beispielsweise sehr häufig vor, ich würde andere Frauen "anglotzen", mit ihnen flirten und dergleichen, obwohl ich das mit Sicherheit nicht öfter mache als der durchschnittliche Kerl. Im Gegenteil - ich bemühe mich sehr, das nicht zu tun. Selbstbefriedigung war auch schon oft ein großes Streitthema. Vor allem geht es aber darum, dass sie sich nicht verstanden bzw. nicht ausreichend beachtet fühlt. Sie hat das Gefühl, ich würde nach außen hin nicht zeigen, dass wir zusammen sind bzw. was sie mir bedeutet, ich würde ihr nicht zuhören, mich nicht für sie interessieren und sie ständig belügen und mir Ausreden auszudenken. Manches kann ich durchaus verstehen, da ich wirklich nicht der aufmerksamste bin und sicherlich einiges getan hab, das nicht gerade zeigt, was sie mir wirklich bedeutet. Jedoch liebe ich sie immer noch über alles und möchte auch weiterhin mit ihr zusammen sein. Ich möchte nichts mehr, als sie endlich wieder glücklich zu machen, so wie es am Anfang war. Ich möchte, dass sie die Ängste, die durch meine Fehler entstanden sind, verschwinden und wir endlich wieder ein harmonisches Leben führen können. Derzeit besteht unsere Beziehung nur aus Streit, Unterstellungen, Beschuldigungen und zwischendurch kurzzeitig vertragen. Wir reden zwar auch hin und wieder intensiv darüber, aber bisher hat es immer nur einige Tage gedauert, bis es wieder von vorne los ging. Die Gespräche helfen also auch nur bedingt (das heißt allerdings nicht, dass ich bei diesen Gesprächen nicht die Wahrheit sage).

Hinzu kommt noch, dass meine Freundin seit knapp einer Woche über ihrer Periode ist, die üblichen "Frauenschmerzen" aber dennoch hatte. Es besteht also die Möglichkeit, dass sie schwanger ist. Ein entsprechender Test wird heute gemacht. Ich möchte auf jeden Fall ein Kind mit ihr, nichts würde mich glücklicher machen! Ich habe jedoch die Befürchtung, dass unsere Probleme sich nur verschlimmern, wenn sie jetzt auch noch schwanger wird. Mal davon abgesehen, dass Frauen während der Schwangerschaft ja recht launisch werden sollen, möchte ich die Beziehung erst gerade biegen, bevor wir einen Schritt weiter gehen. Zukunftsängste meinerseits brauche ich gar nicht erst zu erwähnen.

Kurz gesagt: Viele Beziehungsprobleme, kein grüner Zweig, Möglichkeit der Schwangerschaft.

Habt ihr eventuell Vorschläge, wie ich besser auf sie eingehen kann und wie ich ihr klar machen kann, wie wichtig sie mir ist, ohne selbst ständig den schwarzen Peter zugeschoben zu bekommen? Ich möchte ihr ja alles geben, was mir möglich ist, aber ich bin auch sehr stolz und stur, ich möchte also nicht für immer der Arsch sein. Dass sie eventuell sogar schwanger ist, macht die Situation für mich nur schwieriger.

Grüße
Boozed

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4. Dezember 2012 um 16:05

msg
Also der Schwangerschaftstest soll heute abend gemacht werden. Auf dem Heimweg wird sie sich einen holen, denke ich. Allerdings wird sie (aufgrund eines aktuellen Streits = heute) gleich danach zu ihrer Freundin fahren, wie sie es meistens macht, wenn wir Stress haben. Ich werd davon also nicht viel mitkriegen.

"Betrogen" im eigentlichen Sinne habe ich sie nicht, bin ihr also nicht fremdgegangen. Sie sagt immer, ich bin ihr "emotional fremdgegangen".

Meine bisherigen Highlights (im negativen Sinne):
- Meine Ex nicht vorgestellt.
- Ihr nicht ausreichend Aufmerksamkeit geschenkt, als sie mich (damals) in meiner ehemaligen WG besucht hat. Statt dessen unnötig lange und enthusiastisch mit meiner Mitbewohnerin gequatscht.
- Während meines Studiums ein wenig mir einer Kommilitonin "geflirtet", hab mich einfach ein wenig bezirzen lassen, weil mir die Aufmerksamkeit selbst auch ganz gut gefallen hat.

Darauf bauen dann einige kleinere Fehler bzw. Streitereien auf. Kann halt nicht in der Art über Gründe, Ursachen und Gefühle reden, wie sie das vielleicht braucht - auch wenn ich es gern möchte.

Wir wohnen zusammen, sehen uns demnach täglich. Abstand bzw. zeitweise ausziehen will ich nach Möglichkeit vermeiden, weil ich weiß, dass ich sie schrecklich vermissen werde, ohne sie gar nicht richtig klar komme und auch weiß, dass ich sie will, da muss ich nicht drüber nachdenken.

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4. Dezember 2012 um 16:15

Puuh
ganz schön viele Baustellen für ein Kind findest du nicht?

Viel mehr als du wohl schon machst,kann man nicht mehr machen,du willst das sich was ändert,das es harmonischer wird,will sie das auch?
Die Vorraussetzung bei ihr wäre erst einmal verzeihen,das hat sie nämlich noch nicht und solange sie das nicht macht,seh ich da keine oder kaum Chancen für euch.

Ich würde mir übrigens total verarscht vorkommen,wenn meine Freundin,einen SST macht ohne das ich dabei bin oder zumindest das Ergebnis in den Händen halten darf/kann,wenn du verstehst was ich meine

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4. Dezember 2012 um 16:38

msg
Mitleidsnummer würde ich das nicht nennen, ich weiß nur nicht mehr recht, wie ich es schaffen kann, mich und damit unsere Beziehung zu verbessern. Natürlich ist es eigentlich nichts unnormales, wenn man mal Spaß mit anderen Leuten hat oder flirtet, aber ich kann deas trotzdem verstehen. Ihr hat das sehr weh getan, auch dass ich es danach "verschwiegen" bzw. etwas runtergeredet hab. Mir tut es schon sehr leid alles, kann ihr das aber scheinbar nicht genügend zeigen.

Geredet und geschrieben haben wir schon oft. Ich kann das nur leider ihr gegenüber nicht so formulieren, wie ich es hier dank der Anonymität kann. Wie gesagt, stolz und stur hindern mich häufig daran, Fehler einzugestehen, mich zu entschuldigen und zu akzeptieren, dass ich mich deutlich mehr anstrengen muss, um das wieder gut zu machen.

Ich wünsche mir sehr, dass sie mir verzeiht (ich selbst bin kein nachtragender Typ, ich vergess Fehler schnell), aber kann sie ja auch nicht zwingen oder drängen.

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4. Dezember 2012 um 17:06

msg
Ernsthaft?

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