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Seit jahren eine nebenfrau

11. Januar um 15:20

Wir sind seit bald 25 jahren zusammen, 12 davon verheiratet. Schon vor einigen jahren begann mein mann, sich alle paar wochen mit einer frau zu treffen. Seit einem jahr ist es tatsache: er hat mit ihr ein verhältnis. Er sagt dazu, dass er sie halt gern habe, mich aber auf keinen fall verlassen wolle. Er hatte schon zu unserer anfangszeit mal eine affäre mit einer anderen. Ich leide zeitweise  sehr und dann wieder denke ich, er ist halt so und ich muss mich damit abfinden. Manchmal gelingt es, zumal ich denke, unsere beziehung ist eigentlich in fast allen belangen gut. Was meint ihr?

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11. Januar um 15:45
In Antwort auf humor02

Wir sind seit bald 25 jahren zusammen, 12 davon verheiratet. Schon vor einigen jahren begann mein mann, sich alle paar wochen mit einer frau zu treffen. Seit einem jahr ist es tatsache: er hat mit ihr ein verhältnis. Er sagt dazu, dass er sie halt gern habe, mich aber auf keinen fall verlassen wolle. Er hatte schon zu unserer anfangszeit mal eine affäre mit einer anderen. Ich leide zeitweise  sehr und dann wieder denke ich, er ist halt so und ich muss mich damit abfinden. Manchmal gelingt es, zumal ich denke, unsere beziehung ist eigentlich in fast allen belangen gut. Was meint ihr?

Ich meine, wenn man damit nicht klar kommt und darunter massiv leidet, sollte man was ändern! Warum soll nur er in seinem Leben alles das bekommen was ihn glücklich macht? Warum solltest du dich damit abfinden müssen? 

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11. Januar um 17:21

Thia, wenn das so einfach wäre! Den anderen mann findet man nicht auf der strasse...

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11. Januar um 17:22

Thia du hast recht, aber ich kann nicht aus meiner haut..

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11. Januar um 18:08
In Antwort auf humor02

Wir sind seit bald 25 jahren zusammen, 12 davon verheiratet. Schon vor einigen jahren begann mein mann, sich alle paar wochen mit einer frau zu treffen. Seit einem jahr ist es tatsache: er hat mit ihr ein verhältnis. Er sagt dazu, dass er sie halt gern habe, mich aber auf keinen fall verlassen wolle. Er hatte schon zu unserer anfangszeit mal eine affäre mit einer anderen. Ich leide zeitweise  sehr und dann wieder denke ich, er ist halt so und ich muss mich damit abfinden. Manchmal gelingt es, zumal ich denke, unsere beziehung ist eigentlich in fast allen belangen gut. Was meint ihr?

Er hat sie halt gerne und dich liebt er für das Wäsche waschen, putzen, kochen usw. 

Mein Gott und man kennt sich ja schon 25. Jahre - hat ein Gelöbnis abgegeben, das spült man eben mal ins Klo und Frauchen sagt - wau wau - die Beziehung funktioniert, die ist gut, ich mache immer noch alles weiterhin .  Dafür sagt er mir ja, wie sehr er mich noch immer liebt und man wirft so was eben nicht weg . Aber zum Vögeln fährt er mal zu der lieben Dame .

Was manche Frauen sich bieten lassen, unglaublich . Da würde ich es wie Prismalicht handhaben . Der fliegt mitsamt seinen Habseligkeiten zur Türe raus und die Geliebte bekommt auch noch eine Ansage die sich gewaschen hat . Dann kann er schauen, ob er auf Grund seines Betruges zu einer gütlichen Einigung kommt, dem ziehe ich die letzte Unterhose aus . Da kann er getrost sein .
Und ein Mann der nix hat - wird eher nicht willkommen sein beim Neuzugang .

Also, man sollte sich in jedem Alter mehr wert sein, als die Putzfrau, Therapeutin, Psychologin und Masseurin .

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11. Januar um 18:09
In Antwort auf humor02

Thia, wenn das so einfach wäre! Den anderen mann findet man nicht auf der strasse...

Ja, weil du nicht alleine sein kannst . Das ist dein Problem, das haben verdammt viele und darum sind sie so leidensfähig und schauen weg und machen mit .
 

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11. Januar um 19:00

Wenn du sie vorher nicht  bemerkt hast, sie keine Kinder will und nicht an ihm zieht und du sonst eigentlich glücklich mit ihm bist hast du die Wahl zu tun was du willst.
Du kannst es zB so lassen wie es ist unter der Bedingung dass er erstens dich nicht vernachlässigt und du dir auch einen Geliebten nehmen darfst.
Damit kann man durchaus gut leben wenn alle an einem Strang ziehen.
Musst du aber nicht. Vor die Tür setzen wäre auch eine Möglichkeit.
Du hast nun die einmalige Chance dein Leben und dein Beziehungsleben neu zu sortieren.

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11. Januar um 19:05

Das ist in meinem alter einfacher gesagt, als getan. Vor zehn jahren hätte das noch anders ausgesehen!

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11. Januar um 19:07

Nö die ist zum glück zu alt dafür... Ich glaube auch, dass freundes- und familienkreis grosse probleme damit hätten...

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11. Januar um 19:09

Genau, da liegt der hase im pfeffer. Ausserdem organisiere ich den ganzen alltag und davon hat die natürlich keine ahnung!

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11. Januar um 19:10

Oh, dann auf auf die suche!

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11. Januar um 19:12
In Antwort auf beulah_12891185

Er hat sie halt gerne und dich liebt er für das Wäsche waschen, putzen, kochen usw. 

Mein Gott und man kennt sich ja schon 25. Jahre - hat ein Gelöbnis abgegeben, das spült man eben mal ins Klo und Frauchen sagt - wau wau - die Beziehung funktioniert, die ist gut, ich mache immer noch alles weiterhin .  Dafür sagt er mir ja, wie sehr er mich noch immer liebt und man wirft so was eben nicht weg . Aber zum Vögeln fährt er mal zu der lieben Dame .

Was manche Frauen sich bieten lassen, unglaublich . Da würde ich es wie Prismalicht handhaben . Der fliegt mitsamt seinen Habseligkeiten zur Türe raus und die Geliebte bekommt auch noch eine Ansage die sich gewaschen hat . Dann kann er schauen, ob er auf Grund seines Betruges zu einer gütlichen Einigung kommt, dem ziehe ich die letzte Unterhose aus . Da kann er getrost sein .
Und ein Mann der nix hat - wird eher nicht willkommen sein beim Neuzugang .

Also, man sollte sich in jedem Alter mehr wert sein, als die Putzfrau, Therapeutin, Psychologin und Masseurin .

Gibt es denn in dem fall auch eine softvariante?

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11. Januar um 19:15

Das problem ist, dass wir eigentlich eine wirklich gute beziehung haben. Das sagt er auch immer wieder. Warum braucht ein alter mann noch soviel bestätigung?

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11. Januar um 19:23

Huch weisst du, ich hatte ein so turbulentes leben, dass ich endlich meine ruhe haben will.  Ist vermutlich falsch, denn veränderung ist schliesslich leben. Aber woher die energie?j
und auf deine frage, wo er die gefunden hat: in unseren skiferien, da ist sie die wirtin des hotels umd ist eine arme, weil sie einen dreissig jahre älteren mann hat, der wohl demnächst stirbt und nicht sehr gut zu ihr war...

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11. Januar um 19:44

Ja, vielleicht versuch ich das mal. Hab aber so viele schlechte erfahrungen diesbezüglich gehört...

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11. Januar um 19:56
In Antwort auf herbstblume6

Wenn du sie vorher nicht  bemerkt hast, sie keine Kinder will und nicht an ihm zieht und du sonst eigentlich glücklich mit ihm bist hast du die Wahl zu tun was du willst.
Du kannst es zB so lassen wie es ist unter der Bedingung dass er erstens dich nicht vernachlässigt und du dir auch einen Geliebten nehmen darfst.
Damit kann man durchaus gut leben wenn alle an einem Strang ziehen.
Musst du aber nicht. Vor die Tür setzen wäre auch eine Möglichkeit.
Du hast nun die einmalige Chance dein Leben und dein Beziehungsleben neu zu sortieren.

Genau. Ich will mich bemühen, ev krieg ich das hin. Er gibt sich alle mühe, mich nicht zu vernachlässigen. Nur: wie finde ich einen akzeptablen mann, der nicht mehr will?

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11. Januar um 19:58

Danke für den aufsteller!

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11. Januar um 19:59

Genau!

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11. Januar um 20:00

Das könnte aberbös in die binsen gehen!

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11. Januar um 20:00

Keine schöne vorstellung!

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11. Januar um 20:48
In Antwort auf humor02

Genau. Ich will mich bemühen, ev krieg ich das hin. Er gibt sich alle mühe, mich nicht zu vernachlässigen. Nur: wie finde ich einen akzeptablen mann, der nicht mehr will?

Das sollte das geringste Problem sein. Du willst ja keinen für ganz, das vereinfacht das ganze sogar enorm - musst du halt nur von Anfang an so kommunizieren. Allseits offene Karten.
Aber klär das trotzdem vorher mit deinem Mann, ihr solltet schon mit einander im reinen sein wenn ihr tatsächlich zusammenbleiben wollt. Euer Arrangement muss wirklich ehrlich und wohlwollend sein damit es Chance hat zu funktionieren und zu bereichern.

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11. Januar um 21:05

Ja, das frage ich mich auch Prismalicht - wohin soll das dann führen ?

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11. Januar um 21:07

Ach wenn einen sonst viel verbindet über die Jahre und man gut auskommt und gerne bei einander ist- warum nicht. Das Leben wird nicht länger und warum sollte man sich zwingend trennen nur weil der andere sexuell und emotional auch jemand anderen bereichernd findet. Wenns die eigene Beziehung nicht stört und man sich einander sonst sicher ist kann das eine Option sein die funktioniert.
Wegschmeissen kann man immer noch.

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11. Januar um 21:21
In Antwort auf herbstblume6

Ach wenn einen sonst viel verbindet über die Jahre und man gut auskommt und gerne bei einander ist- warum nicht. Das Leben wird nicht länger und warum sollte man sich zwingend trennen nur weil der andere sexuell und emotional auch jemand anderen bereichernd findet. Wenns die eigene Beziehung nicht stört und man sich einander sonst sicher ist kann das eine Option sein die funktioniert.
Wegschmeissen kann man immer noch.

Und er übernimmt die Hälfte der Pflichten im Haushalt - nehme ich an . Dann funktioniert es noch besser 

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11. Januar um 23:54

Wer Rache üben zu dürfen glaubt, wer maximal etwas seelische Verletzung, die noch dazu nicht beabsichtigt ist, meint, zum Freifahrtschein nehmen zu dürfen, um jemandes Leben zu ruinieren (mindestens finanziell), der disqualifiziert sich in einer Weise, für die mir schlicht die Worte fehlen.

Daß Humor02s Mann in den Spiegel schauen kann, kann ich nachvollziehen, speziell wenn er seiner Frau (wie sie ja selbst sagt) in allen anderen Belangen eine gute Beziehung schenkt, die schon 25 Jahre funktioniert, was ich durchaus als nicht eben kleine Leistung ansehe - verdammt viele kommen nichtmal in die Nähe dieses Ergebnisses.

Daß Du in den Spiegel schauen kannst, Prismalicht, das wundert mich. Und daß Dir nicht widersprochen wird, das sollte einen auch nachdenklich stimmen.

Kommt gleich nach der Kachelmann-Nummer. Ganz großes Kino. Erst wenn ein Mensch vernichtet ist, ist die betrogene "Gute" zufrieden. Wie tief kann man eigentlich sinken?

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12. Januar um 0:38

Liebe Humor02,

dies ist mein Versuch, Dir mit Rat zu helfen. Diverse Vorschläge hast Du ja schon bekommen, von der Totalvernichtung Deines Mannes bis hin zum Herumdrehen des Spießes mit Zweitmann (gleichwohl das meines Erachtens ein KONSTRUKTIVER Vorschlag war und nicht im Sinne einer Rache oder Bosheit und demzufolge ein eher guter).

Die eigentliche Frage ist vielleicht: WARUM leidest Du? Auf der Positivliste hat Dein Mann ganz offensichtlich eine Menge stehen, auf der Negativliste steht primär dieser Punkt, soweit ich das im Moment verstehe. Nach welcher Seite hängt die Waage denn bei Lichte betrachtet? Wiegt diese eine Sache WIRKLICH mehr als die anderen Sachen?

Kurz an die anderen gerichtet: Was macht Euch so verdammt sicher, daß der hier besprochene bzw. von den meisten verurteilte Mann seine Frau nur als Bettwäschebüglerin sieht? Wie kommt Ihr darauf? Vielleicht liebt er seine Frau aus tausend Gründen, die mit Bequemlichkeit nur sehr am Rande etwas zu tun haben? Vielleicht findet er sie SCHÖN? Vielleicht KLUG? Vielleicht HUMORVOLL? Vielleicht LIEBENSWERT? Vielleicht sogar regelmäßig wahnsinnig GEIL? Woher kennt Ihr diesen Mann???

Meine allererste Freundin hat vor über 20 Jahren zu mir gesagt "Hey, vergiß es, die Leidenschaft füreinander ist allerspätestens nach drei Jahren sowieso mehr oder minder erloschen, ich habs nicht so damit - und wenn ein Mann mehr will, dann soll er halt zu ner Nutte gehen, ich geb ihm gerne noch das Geld dafür." Die Begründung war biologischer Natur und sie hat mich abartig verletzt mit dieser Aussage, weil es ja unterm Strich hieß "In spätestens 3 Jahren ist unsere glühende Liebe dahin.".

Nun ja: Sie war dann schneller dahin und ich war tatsächlich bei ner Nutte, weil ichs nicht mehr ausgehalten habe, am ausgestreckten Arm verhungern zu müssen.

Warum erzähle ich das? Nun: Weil sie blöderweise irgendwie auch rechtgehabt hat. Daß die sexuelle Anziehung zwischen zwei Menschen nicht nachläßt, ist nahezu unmöglich und bedingt SEHR viel Arbeit von beiden Seiten an dieser Anziehungskraft. Wer seinen Mann beispielsweise im Smoking kennenlernt und ihn zum Anbeißen darin findet, der wird kaum geil auf ihn werden, wenn er danach im Jogginganzug vorm Fernseher sitzt, ein Bier zischt und sich zwischen den Beinen kratzt.

Bei meiner Freundin und mir spielen solche Dinge eine nicht zu vernachlässigende Rolle. Wer einen grazilen Menschen lieben lernt und den scharf findet, der hat mindestens unbewußt ein Problem, wenn dieses Grazile später irgendeiner Form von Plumpheit weicht und man diese auch noch tagein, tagaus vorgesetzt bekommt. Und solche Mechanismen gibt es unglaublich viele, die fast zwangsläufig zu dem Ergebnis führen, welches mir meine Freundin damals um die Ohren gehauen hat, selbst erst 18 Jahre alt.

Meine jetzige Freundin - so sehr ich sie liebe und so sehr ich sie begehren WILL - übt oftmals weniger Reiz auf mich aus als am Anfang. Ich bedaure das oftmals zutiefst - kann aber nichts daran ändern, daß es so ist. Und es gibt Menschen, deren Reiz auf mich ist sehr stark, teilweise stärker als der der Freundin. Nur: Die LIEBE ist nicht stärker, sondern einzig die sexuelle Anziehungskraft.

Aus dieser Gemengelage heraus entstehen dann Wünsche, Gelegenheiten und vielleicht auch tatsächlich stattfindende Dinge.

Wo will man nun die Schuld sehen? Bei sich? Beim anderen? Bei der Geliebten? Bei den Umständen? Vielleicht ist da gar keine Schuld??? Vielleicht sind da einfach natürliche Entwicklungen, die in vielen Fällen zum ENDE der Beziehung führen, aber eben nicht in allen, weil die LIEBE zwischen den zwei Menschen eben WERTVOLL ist und gelebt werden will und zwar von BEIDEN, Geliebte hin, Geliebte her.

Das Leben IST so. Wie Humor02 so treffend sagt: Man findet keine besseren Männer mal eben so auf der Straße. Einen Menschen zu finden, dem man 25! Jahre lang tiefergehend etwas bedeutet, ist trotz allem ein GLÜCKSUMSTAND, der einem weder täglich noch jährlich zuteil wird. Mancher mag zwei oder drei solchen Menschen begegnen, mancher nie und mancher nur einmal.

Ich verstehe JEDEN, der eine solch lange Beziehung nicht einfach wegwirft und in Kategorien von Schuld und Rache denkt, sondern der nach Lösungen sucht, denn er kann unendlich viel auch verlieren, oftmals etwas, was unersetzbar ist.

Eine Nachbarin von mir geht so langsam auf die 80 zu und war 30 Jahre verheiratet und ist nun ähnlich lange geschieden - Grund "Geliebte". Die beiden hätten sich was zu dritt vorstellen können, sie wollte nicht. Nun ist sie seit 30 Jahren allein. Ich mag sie, wir verstehen uns richtig gut und sie macht jetzt auch nicht unbedingt einen UNglücklichen Eindruck. Nen GLÜCKLICHEN macht sie allerdings auch nicht und wenn sie davon redet, schwingt schon viel Trauer und Verbitterung mit. Wäre sie über ihren Schatten gesprungen, hätte vielleicht etwas Schöneres als das Alleinsein auf sie gewartet - einen Versuch wärs wert gewesen, mindestens im Rückblick.

Was ÄNDERT sich? Doch letztlich nur die Idee, nicht der EINZIGE Mensch im Leben des geliebten Menschen zu sein. Ist es das WIRKLICH, was das Besondere zwischen zwei Menschen ausmacht, die unbedingte und geradezu gnadenlose Exklusivität? Klar: Exklusivität tut der TIEFE einer Liebe wirklich gut. Nur: Wo steht denn, daß es zwischen diesen zwei Menschen keine Exklusivität geben kann? Wo steht, daß Humor02s Mann nicht sein Leben exklusiv seiner Frau weiht, also im Gretchenfalle für seine Frau entscheiden würde, beispielsweise wem er seine Niere spenden würde, wenn beide eine bräuchten und beide passende Empfänger wären?

Wieso machen sich alle Leute immer alles so leicht??? Das Leben ist nicht leicht, war nie leicht und wird nie leicht sein. Es kann trotzdem irgendwie wunderschön sein - wenn man es sich wunderschön MACHT und dafür muß man sich immer wieder neu erfinden.

Vielleicht kannst Du Dich neu erfinden, Humor02? Falls ja, wäre das einen Versuch wert. Dein Prinz auf dem weißen Pferd nimmt Dich auf diesem mit und das ist wundervoll und er will dies auch auf ewig tun. Und regelmäßig darf halt auch ne andere mit aufs Pferd. Ist der Prinz deshalb gleich bäh??? Oder wäre es besser, seine Kindervorstellungen zu hinterfragen? Vielleicht sind Prinzen auf Pferden, die immer nur eine auf eben dieses lassen, gar nichts reales??? Oder wenigstens so seltenes, daß es meistens doch nicht klappt...

In diesem Sinne viel Glück!
Beste Grüße von
Jassin

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12. Januar um 2:38
In Antwort auf humor02

Wir sind seit bald 25 jahren zusammen, 12 davon verheiratet. Schon vor einigen jahren begann mein mann, sich alle paar wochen mit einer frau zu treffen. Seit einem jahr ist es tatsache: er hat mit ihr ein verhältnis. Er sagt dazu, dass er sie halt gern habe, mich aber auf keinen fall verlassen wolle. Er hatte schon zu unserer anfangszeit mal eine affäre mit einer anderen. Ich leide zeitweise  sehr und dann wieder denke ich, er ist halt so und ich muss mich damit abfinden. Manchmal gelingt es, zumal ich denke, unsere beziehung ist eigentlich in fast allen belangen gut. Was meint ihr?

Im Grunde ist es egal was wir dazu meinen. Jeder lebt sein Leben individuell, mit seinen ganz eigenen Bedingungen, die er selbst setzt. Niemand hat das recht darüber zu urteilen und du brauchst keine Legitimation anderer Menschen, um dein Leben nach deinen eigenen Vorstellungen auszurichten.
Es ist auch nichts miteinander vergleichbar. Denn Du wirst deine ganz eigenen Gründe dafür haben, warum du weiter bei ihm bleibst, dich damit abfindest, damit klar kommst.
Das was du lebst ist kein Einzelfall, erst recht nach so langer Zeit nicht. Es ist nicht unüblich.
 

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12. Januar um 7:39
In Antwort auf jassin76

Wer Rache üben zu dürfen glaubt, wer maximal etwas seelische Verletzung, die noch dazu nicht beabsichtigt ist, meint, zum Freifahrtschein nehmen zu dürfen, um jemandes Leben zu ruinieren (mindestens finanziell), der disqualifiziert sich in einer Weise, für die mir schlicht die Worte fehlen.

Daß Humor02s Mann in den Spiegel schauen kann, kann ich nachvollziehen, speziell wenn er seiner Frau (wie sie ja selbst sagt) in allen anderen Belangen eine gute Beziehung schenkt, die schon 25 Jahre funktioniert, was ich durchaus als nicht eben kleine Leistung ansehe - verdammt viele kommen nichtmal in die Nähe dieses Ergebnisses.

Daß Du in den Spiegel schauen kannst, Prismalicht, das wundert mich. Und daß Dir nicht widersprochen wird, das sollte einen auch nachdenklich stimmen.

Kommt gleich nach der Kachelmann-Nummer. Ganz großes Kino. Erst wenn ein Mensch vernichtet ist, ist die betrogene "Gute" zufrieden. Wie tief kann man eigentlich sinken?

Deine Doppelmoral wieder einmal . 

Er hat ihr 25 Jahre geschenkt - achso und sie nicht
Er hat gelogen und betrogen bis er mit der Wahrheit raus kam und er hatte bereits einmal eine Affäre .

Tja, manchmal bekommt man im Leben einen Teil seines Benehmens zurück

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12. Januar um 11:36

Ja, ich auch - da bin ich ganz bei dir und kann das absolut nachvollziehen . Es sollte niemand einfallen mein Vertrauen zu missbrauchen und mich als etwas anzusehen, dessen Wert weit unter dem liegt, welchen ich mir beimesse .

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12. Januar um 11:48
In Antwort auf beulah_12891185

Und er übernimmt die Hälfte der Pflichten im Haushalt - nehme ich an . Dann funktioniert es noch besser 

Zum Beispiel. Wenn ihr das wichtig ist. Alles Verhandlungssache. Er scheint ja auch an der Fortsetzung der Beziehung im guten interessiert zu sein.

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12. Januar um 11:54

Sie will ihn ja behalten. Sie kommt ja gut mit ihm aus. Das einzige ist ja dass sie nicht weiß wie sie mit der Tatsache zurecht kommen soll dass er auch die andere hat. Wenn sie jemand neuen dazukommt dann ja nur zur zusätzlichen Freude.
Und wie gesagt- wenns sie doch stört kann sie es ja beenden..Scheidung und fertig.

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12. Januar um 12:00

Ja das war sehr respektlos. Aber ob das nach all den gemeinsamen glücklichen Jahren unverzeihlich ist und ob man da keinen gemeinsamen Weg finden kann? Ich würde es wenigstens erwägen.

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12. Januar um 14:40
In Antwort auf humor02

Thia, wenn das so einfach wäre! Den anderen mann findet man nicht auf der strasse...


Belasse es doch einfach so, was ist so schlimm daran?
Irgendwelche Nachteile hast du doch keine, oder?

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12. Januar um 16:38

Er hat sich sicher nicht mit Ruhm bekleckert aber von hinwerfen ist doch noch nicht die Rede. Solange man nicht an dem Punkt ist kann man doch noch mit einander kommunizieren 

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12. Januar um 18:53
In Antwort auf jassin76

Liebe Humor02,

dies ist mein Versuch, Dir mit Rat zu helfen. Diverse Vorschläge hast Du ja schon bekommen, von der Totalvernichtung Deines Mannes bis hin zum Herumdrehen des Spießes mit Zweitmann (gleichwohl das meines Erachtens ein KONSTRUKTIVER Vorschlag war und nicht im Sinne einer Rache oder Bosheit und demzufolge ein eher guter).

Die eigentliche Frage ist vielleicht: WARUM leidest Du? Auf der Positivliste hat Dein Mann ganz offensichtlich eine Menge stehen, auf der Negativliste steht primär dieser Punkt, soweit ich das im Moment verstehe. Nach welcher Seite hängt die Waage denn bei Lichte betrachtet? Wiegt diese eine Sache WIRKLICH mehr als die anderen Sachen?

Kurz an die anderen gerichtet: Was macht Euch so verdammt sicher, daß der hier besprochene bzw. von den meisten verurteilte Mann seine Frau nur als Bettwäschebüglerin sieht? Wie kommt Ihr darauf? Vielleicht liebt er seine Frau aus tausend Gründen, die mit Bequemlichkeit nur sehr am Rande etwas zu tun haben? Vielleicht findet er sie SCHÖN? Vielleicht KLUG? Vielleicht HUMORVOLL? Vielleicht LIEBENSWERT? Vielleicht sogar regelmäßig wahnsinnig GEIL? Woher kennt Ihr diesen Mann???

Meine allererste Freundin hat vor über 20 Jahren zu mir gesagt "Hey, vergiß es, die Leidenschaft füreinander ist allerspätestens nach drei Jahren sowieso mehr oder minder erloschen, ich habs nicht so damit - und wenn ein Mann mehr will, dann soll er halt zu ner Nutte gehen, ich geb ihm gerne noch das Geld dafür." Die Begründung war biologischer Natur und sie hat mich abartig verletzt mit dieser Aussage, weil es ja unterm Strich hieß "In spätestens 3 Jahren ist unsere glühende Liebe dahin.".

Nun ja: Sie war dann schneller dahin und ich war tatsächlich bei ner Nutte, weil ichs nicht mehr ausgehalten habe, am ausgestreckten Arm verhungern zu müssen.

Warum erzähle ich das? Nun: Weil sie blöderweise irgendwie auch rechtgehabt hat. Daß die sexuelle Anziehung zwischen zwei Menschen nicht nachläßt, ist nahezu unmöglich und bedingt SEHR viel Arbeit von beiden Seiten an dieser Anziehungskraft. Wer seinen Mann beispielsweise im Smoking kennenlernt und ihn zum Anbeißen darin findet, der wird kaum geil auf ihn werden, wenn er danach im Jogginganzug vorm Fernseher sitzt, ein Bier zischt und sich zwischen den Beinen kratzt.

Bei meiner Freundin und mir spielen solche Dinge eine nicht zu vernachlässigende Rolle. Wer einen grazilen Menschen lieben lernt und den scharf findet, der hat mindestens unbewußt ein Problem, wenn dieses Grazile später irgendeiner Form von Plumpheit weicht und man diese auch noch tagein, tagaus vorgesetzt bekommt. Und solche Mechanismen gibt es unglaublich viele, die fast zwangsläufig zu dem Ergebnis führen, welches mir meine Freundin damals um die Ohren gehauen hat, selbst erst 18 Jahre alt.

Meine jetzige Freundin - so sehr ich sie liebe und so sehr ich sie begehren WILL - übt oftmals weniger Reiz auf mich aus als am Anfang. Ich bedaure das oftmals zutiefst - kann aber nichts daran ändern, daß es so ist. Und es gibt Menschen, deren Reiz auf mich ist sehr stark, teilweise stärker als der der Freundin. Nur: Die LIEBE ist nicht stärker, sondern einzig die sexuelle Anziehungskraft.

Aus dieser Gemengelage heraus entstehen dann Wünsche, Gelegenheiten und vielleicht auch tatsächlich stattfindende Dinge.

Wo will man nun die Schuld sehen? Bei sich? Beim anderen? Bei der Geliebten? Bei den Umständen? Vielleicht ist da gar keine Schuld??? Vielleicht sind da einfach natürliche Entwicklungen, die in vielen Fällen zum ENDE der Beziehung führen, aber eben nicht in allen, weil die LIEBE zwischen den zwei Menschen eben WERTVOLL ist und gelebt werden will und zwar von BEIDEN, Geliebte hin, Geliebte her.

Das Leben IST so. Wie Humor02 so treffend sagt: Man findet keine besseren Männer mal eben so auf der Straße. Einen Menschen zu finden, dem man 25! Jahre lang tiefergehend etwas bedeutet, ist trotz allem ein GLÜCKSUMSTAND, der einem weder täglich noch jährlich zuteil wird. Mancher mag zwei oder drei solchen Menschen begegnen, mancher nie und mancher nur einmal.

Ich verstehe JEDEN, der eine solch lange Beziehung nicht einfach wegwirft und in Kategorien von Schuld und Rache denkt, sondern der nach Lösungen sucht, denn er kann unendlich viel auch verlieren, oftmals etwas, was unersetzbar ist.

Eine Nachbarin von mir geht so langsam auf die 80 zu und war 30 Jahre verheiratet und ist nun ähnlich lange geschieden - Grund "Geliebte". Die beiden hätten sich was zu dritt vorstellen können, sie wollte nicht. Nun ist sie seit 30 Jahren allein. Ich mag sie, wir verstehen uns richtig gut und sie macht jetzt auch nicht unbedingt einen UNglücklichen Eindruck. Nen GLÜCKLICHEN macht sie allerdings auch nicht und wenn sie davon redet, schwingt schon viel Trauer und Verbitterung mit. Wäre sie über ihren Schatten gesprungen, hätte vielleicht etwas Schöneres als das Alleinsein auf sie gewartet - einen Versuch wärs wert gewesen, mindestens im Rückblick.

Was ÄNDERT sich? Doch letztlich nur die Idee, nicht der EINZIGE Mensch im Leben des geliebten Menschen zu sein. Ist es das WIRKLICH, was das Besondere zwischen zwei Menschen ausmacht, die unbedingte und geradezu gnadenlose Exklusivität? Klar: Exklusivität tut der TIEFE einer Liebe wirklich gut. Nur: Wo steht denn, daß es zwischen diesen zwei Menschen keine Exklusivität geben kann? Wo steht, daß Humor02s Mann nicht sein Leben exklusiv seiner Frau weiht, also im Gretchenfalle für seine Frau entscheiden würde, beispielsweise wem er seine Niere spenden würde, wenn beide eine bräuchten und beide passende Empfänger wären?

Wieso machen sich alle Leute immer alles so leicht??? Das Leben ist nicht leicht, war nie leicht und wird nie leicht sein. Es kann trotzdem irgendwie wunderschön sein - wenn man es sich wunderschön MACHT und dafür muß man sich immer wieder neu erfinden.

Vielleicht kannst Du Dich neu erfinden, Humor02? Falls ja, wäre das einen Versuch wert. Dein Prinz auf dem weißen Pferd nimmt Dich auf diesem mit und das ist wundervoll und er will dies auch auf ewig tun. Und regelmäßig darf halt auch ne andere mit aufs Pferd. Ist der Prinz deshalb gleich bäh??? Oder wäre es besser, seine Kindervorstellungen zu hinterfragen? Vielleicht sind Prinzen auf Pferden, die immer nur eine auf eben dieses lassen, gar nichts reales??? Oder wenigstens so seltenes, daß es meistens doch nicht klappt...

In diesem Sinne viel Glück!
Beste Grüße von
Jassin

Lieber Jassin,
bitte schau der Wahrheit ins Gesicht und belüg dich nicht selber aus Angst/Bequemlichkeit. Du liebst deine aktuelle Freundin NICHT mehr. Ihr seid gute Freunde, mehr nicht. Würdest du sie lieben, wärst du verrückt nach ihr, auch wenn sie 20 kg zugenommen hätte. Diese fehlende "sexuelle Attraktivität", die du beschreibst, ist eine Folge, nicht die Ursache tiefergehender Beziehungsprobleme, an denen selbstverständlich erfolgreich gearbeitet werden kann, aber NUR wenn Beziehungen zu dritten restlos aufgegeben werden. Bestehen solche weiterhin, hat es keinen Zweck, denn es geht nicht, dass nur einer der Partner allein an der Beziehung arbeitet während der andere weiterhin davonläuft vor den Problemen. Ich bin die letzte, die bei (sexuellen) Problemen gleich zum aufgeben rät, aber es ist mir wirklich schleierhaft, wie man an den Problemen arbeiten soll, wenn alles, was einer der Partner an "Arbeit" leistet, ein, wenn auch nur gelegentlicher Seitensprung ist. Was löst das denn an den eigentlichen Problemen? Es schafft höchstens noch mehr Probleme, weil es richtig an der Basis der Beziehung (Vertrauen, Respekt, Liebe) massiv sägt und sie somit natürlich erst richtig gefährdet. 

Daher liebe Humor02, verlange dass er die Nebenfrau aufgibt und macht eine Paartherapie. Ist er dazu nicht bereit, hat es mMn keinen Zweck mehr und auf diese Art und Weise wirst du nicht auf Dauer Leben können. Das kann dich körperlich krank machen. Willst du das?

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12. Januar um 19:06
In Antwort auf jassin76

Liebe Humor02,

dies ist mein Versuch, Dir mit Rat zu helfen. Diverse Vorschläge hast Du ja schon bekommen, von der Totalvernichtung Deines Mannes bis hin zum Herumdrehen des Spießes mit Zweitmann (gleichwohl das meines Erachtens ein KONSTRUKTIVER Vorschlag war und nicht im Sinne einer Rache oder Bosheit und demzufolge ein eher guter).

Die eigentliche Frage ist vielleicht: WARUM leidest Du? Auf der Positivliste hat Dein Mann ganz offensichtlich eine Menge stehen, auf der Negativliste steht primär dieser Punkt, soweit ich das im Moment verstehe. Nach welcher Seite hängt die Waage denn bei Lichte betrachtet? Wiegt diese eine Sache WIRKLICH mehr als die anderen Sachen?

Kurz an die anderen gerichtet: Was macht Euch so verdammt sicher, daß der hier besprochene bzw. von den meisten verurteilte Mann seine Frau nur als Bettwäschebüglerin sieht? Wie kommt Ihr darauf? Vielleicht liebt er seine Frau aus tausend Gründen, die mit Bequemlichkeit nur sehr am Rande etwas zu tun haben? Vielleicht findet er sie SCHÖN? Vielleicht KLUG? Vielleicht HUMORVOLL? Vielleicht LIEBENSWERT? Vielleicht sogar regelmäßig wahnsinnig GEIL? Woher kennt Ihr diesen Mann???

Meine allererste Freundin hat vor über 20 Jahren zu mir gesagt "Hey, vergiß es, die Leidenschaft füreinander ist allerspätestens nach drei Jahren sowieso mehr oder minder erloschen, ich habs nicht so damit - und wenn ein Mann mehr will, dann soll er halt zu ner Nutte gehen, ich geb ihm gerne noch das Geld dafür." Die Begründung war biologischer Natur und sie hat mich abartig verletzt mit dieser Aussage, weil es ja unterm Strich hieß "In spätestens 3 Jahren ist unsere glühende Liebe dahin.".

Nun ja: Sie war dann schneller dahin und ich war tatsächlich bei ner Nutte, weil ichs nicht mehr ausgehalten habe, am ausgestreckten Arm verhungern zu müssen.

Warum erzähle ich das? Nun: Weil sie blöderweise irgendwie auch rechtgehabt hat. Daß die sexuelle Anziehung zwischen zwei Menschen nicht nachläßt, ist nahezu unmöglich und bedingt SEHR viel Arbeit von beiden Seiten an dieser Anziehungskraft. Wer seinen Mann beispielsweise im Smoking kennenlernt und ihn zum Anbeißen darin findet, der wird kaum geil auf ihn werden, wenn er danach im Jogginganzug vorm Fernseher sitzt, ein Bier zischt und sich zwischen den Beinen kratzt.

Bei meiner Freundin und mir spielen solche Dinge eine nicht zu vernachlässigende Rolle. Wer einen grazilen Menschen lieben lernt und den scharf findet, der hat mindestens unbewußt ein Problem, wenn dieses Grazile später irgendeiner Form von Plumpheit weicht und man diese auch noch tagein, tagaus vorgesetzt bekommt. Und solche Mechanismen gibt es unglaublich viele, die fast zwangsläufig zu dem Ergebnis führen, welches mir meine Freundin damals um die Ohren gehauen hat, selbst erst 18 Jahre alt.

Meine jetzige Freundin - so sehr ich sie liebe und so sehr ich sie begehren WILL - übt oftmals weniger Reiz auf mich aus als am Anfang. Ich bedaure das oftmals zutiefst - kann aber nichts daran ändern, daß es so ist. Und es gibt Menschen, deren Reiz auf mich ist sehr stark, teilweise stärker als der der Freundin. Nur: Die LIEBE ist nicht stärker, sondern einzig die sexuelle Anziehungskraft.

Aus dieser Gemengelage heraus entstehen dann Wünsche, Gelegenheiten und vielleicht auch tatsächlich stattfindende Dinge.

Wo will man nun die Schuld sehen? Bei sich? Beim anderen? Bei der Geliebten? Bei den Umständen? Vielleicht ist da gar keine Schuld??? Vielleicht sind da einfach natürliche Entwicklungen, die in vielen Fällen zum ENDE der Beziehung führen, aber eben nicht in allen, weil die LIEBE zwischen den zwei Menschen eben WERTVOLL ist und gelebt werden will und zwar von BEIDEN, Geliebte hin, Geliebte her.

Das Leben IST so. Wie Humor02 so treffend sagt: Man findet keine besseren Männer mal eben so auf der Straße. Einen Menschen zu finden, dem man 25! Jahre lang tiefergehend etwas bedeutet, ist trotz allem ein GLÜCKSUMSTAND, der einem weder täglich noch jährlich zuteil wird. Mancher mag zwei oder drei solchen Menschen begegnen, mancher nie und mancher nur einmal.

Ich verstehe JEDEN, der eine solch lange Beziehung nicht einfach wegwirft und in Kategorien von Schuld und Rache denkt, sondern der nach Lösungen sucht, denn er kann unendlich viel auch verlieren, oftmals etwas, was unersetzbar ist.

Eine Nachbarin von mir geht so langsam auf die 80 zu und war 30 Jahre verheiratet und ist nun ähnlich lange geschieden - Grund "Geliebte". Die beiden hätten sich was zu dritt vorstellen können, sie wollte nicht. Nun ist sie seit 30 Jahren allein. Ich mag sie, wir verstehen uns richtig gut und sie macht jetzt auch nicht unbedingt einen UNglücklichen Eindruck. Nen GLÜCKLICHEN macht sie allerdings auch nicht und wenn sie davon redet, schwingt schon viel Trauer und Verbitterung mit. Wäre sie über ihren Schatten gesprungen, hätte vielleicht etwas Schöneres als das Alleinsein auf sie gewartet - einen Versuch wärs wert gewesen, mindestens im Rückblick.

Was ÄNDERT sich? Doch letztlich nur die Idee, nicht der EINZIGE Mensch im Leben des geliebten Menschen zu sein. Ist es das WIRKLICH, was das Besondere zwischen zwei Menschen ausmacht, die unbedingte und geradezu gnadenlose Exklusivität? Klar: Exklusivität tut der TIEFE einer Liebe wirklich gut. Nur: Wo steht denn, daß es zwischen diesen zwei Menschen keine Exklusivität geben kann? Wo steht, daß Humor02s Mann nicht sein Leben exklusiv seiner Frau weiht, also im Gretchenfalle für seine Frau entscheiden würde, beispielsweise wem er seine Niere spenden würde, wenn beide eine bräuchten und beide passende Empfänger wären?

Wieso machen sich alle Leute immer alles so leicht??? Das Leben ist nicht leicht, war nie leicht und wird nie leicht sein. Es kann trotzdem irgendwie wunderschön sein - wenn man es sich wunderschön MACHT und dafür muß man sich immer wieder neu erfinden.

Vielleicht kannst Du Dich neu erfinden, Humor02? Falls ja, wäre das einen Versuch wert. Dein Prinz auf dem weißen Pferd nimmt Dich auf diesem mit und das ist wundervoll und er will dies auch auf ewig tun. Und regelmäßig darf halt auch ne andere mit aufs Pferd. Ist der Prinz deshalb gleich bäh??? Oder wäre es besser, seine Kindervorstellungen zu hinterfragen? Vielleicht sind Prinzen auf Pferden, die immer nur eine auf eben dieses lassen, gar nichts reales??? Oder wenigstens so seltenes, daß es meistens doch nicht klappt...

In diesem Sinne viel Glück!
Beste Grüße von
Jassin

Lieber jassin
hab dank für deine worte, die mir aus dem herzen sprechen! Würdest du über das thema ein buch schreiben, wär das ein bestseller!

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12. Januar um 19:53
In Antwort auf jassin76

Liebe Humor02,

dies ist mein Versuch, Dir mit Rat zu helfen. Diverse Vorschläge hast Du ja schon bekommen, von der Totalvernichtung Deines Mannes bis hin zum Herumdrehen des Spießes mit Zweitmann (gleichwohl das meines Erachtens ein KONSTRUKTIVER Vorschlag war und nicht im Sinne einer Rache oder Bosheit und demzufolge ein eher guter).

Die eigentliche Frage ist vielleicht: WARUM leidest Du? Auf der Positivliste hat Dein Mann ganz offensichtlich eine Menge stehen, auf der Negativliste steht primär dieser Punkt, soweit ich das im Moment verstehe. Nach welcher Seite hängt die Waage denn bei Lichte betrachtet? Wiegt diese eine Sache WIRKLICH mehr als die anderen Sachen?

Kurz an die anderen gerichtet: Was macht Euch so verdammt sicher, daß der hier besprochene bzw. von den meisten verurteilte Mann seine Frau nur als Bettwäschebüglerin sieht? Wie kommt Ihr darauf? Vielleicht liebt er seine Frau aus tausend Gründen, die mit Bequemlichkeit nur sehr am Rande etwas zu tun haben? Vielleicht findet er sie SCHÖN? Vielleicht KLUG? Vielleicht HUMORVOLL? Vielleicht LIEBENSWERT? Vielleicht sogar regelmäßig wahnsinnig GEIL? Woher kennt Ihr diesen Mann???

Meine allererste Freundin hat vor über 20 Jahren zu mir gesagt "Hey, vergiß es, die Leidenschaft füreinander ist allerspätestens nach drei Jahren sowieso mehr oder minder erloschen, ich habs nicht so damit - und wenn ein Mann mehr will, dann soll er halt zu ner Nutte gehen, ich geb ihm gerne noch das Geld dafür." Die Begründung war biologischer Natur und sie hat mich abartig verletzt mit dieser Aussage, weil es ja unterm Strich hieß "In spätestens 3 Jahren ist unsere glühende Liebe dahin.".

Nun ja: Sie war dann schneller dahin und ich war tatsächlich bei ner Nutte, weil ichs nicht mehr ausgehalten habe, am ausgestreckten Arm verhungern zu müssen.

Warum erzähle ich das? Nun: Weil sie blöderweise irgendwie auch rechtgehabt hat. Daß die sexuelle Anziehung zwischen zwei Menschen nicht nachläßt, ist nahezu unmöglich und bedingt SEHR viel Arbeit von beiden Seiten an dieser Anziehungskraft. Wer seinen Mann beispielsweise im Smoking kennenlernt und ihn zum Anbeißen darin findet, der wird kaum geil auf ihn werden, wenn er danach im Jogginganzug vorm Fernseher sitzt, ein Bier zischt und sich zwischen den Beinen kratzt.

Bei meiner Freundin und mir spielen solche Dinge eine nicht zu vernachlässigende Rolle. Wer einen grazilen Menschen lieben lernt und den scharf findet, der hat mindestens unbewußt ein Problem, wenn dieses Grazile später irgendeiner Form von Plumpheit weicht und man diese auch noch tagein, tagaus vorgesetzt bekommt. Und solche Mechanismen gibt es unglaublich viele, die fast zwangsläufig zu dem Ergebnis führen, welches mir meine Freundin damals um die Ohren gehauen hat, selbst erst 18 Jahre alt.

Meine jetzige Freundin - so sehr ich sie liebe und so sehr ich sie begehren WILL - übt oftmals weniger Reiz auf mich aus als am Anfang. Ich bedaure das oftmals zutiefst - kann aber nichts daran ändern, daß es so ist. Und es gibt Menschen, deren Reiz auf mich ist sehr stark, teilweise stärker als der der Freundin. Nur: Die LIEBE ist nicht stärker, sondern einzig die sexuelle Anziehungskraft.

Aus dieser Gemengelage heraus entstehen dann Wünsche, Gelegenheiten und vielleicht auch tatsächlich stattfindende Dinge.

Wo will man nun die Schuld sehen? Bei sich? Beim anderen? Bei der Geliebten? Bei den Umständen? Vielleicht ist da gar keine Schuld??? Vielleicht sind da einfach natürliche Entwicklungen, die in vielen Fällen zum ENDE der Beziehung führen, aber eben nicht in allen, weil die LIEBE zwischen den zwei Menschen eben WERTVOLL ist und gelebt werden will und zwar von BEIDEN, Geliebte hin, Geliebte her.

Das Leben IST so. Wie Humor02 so treffend sagt: Man findet keine besseren Männer mal eben so auf der Straße. Einen Menschen zu finden, dem man 25! Jahre lang tiefergehend etwas bedeutet, ist trotz allem ein GLÜCKSUMSTAND, der einem weder täglich noch jährlich zuteil wird. Mancher mag zwei oder drei solchen Menschen begegnen, mancher nie und mancher nur einmal.

Ich verstehe JEDEN, der eine solch lange Beziehung nicht einfach wegwirft und in Kategorien von Schuld und Rache denkt, sondern der nach Lösungen sucht, denn er kann unendlich viel auch verlieren, oftmals etwas, was unersetzbar ist.

Eine Nachbarin von mir geht so langsam auf die 80 zu und war 30 Jahre verheiratet und ist nun ähnlich lange geschieden - Grund "Geliebte". Die beiden hätten sich was zu dritt vorstellen können, sie wollte nicht. Nun ist sie seit 30 Jahren allein. Ich mag sie, wir verstehen uns richtig gut und sie macht jetzt auch nicht unbedingt einen UNglücklichen Eindruck. Nen GLÜCKLICHEN macht sie allerdings auch nicht und wenn sie davon redet, schwingt schon viel Trauer und Verbitterung mit. Wäre sie über ihren Schatten gesprungen, hätte vielleicht etwas Schöneres als das Alleinsein auf sie gewartet - einen Versuch wärs wert gewesen, mindestens im Rückblick.

Was ÄNDERT sich? Doch letztlich nur die Idee, nicht der EINZIGE Mensch im Leben des geliebten Menschen zu sein. Ist es das WIRKLICH, was das Besondere zwischen zwei Menschen ausmacht, die unbedingte und geradezu gnadenlose Exklusivität? Klar: Exklusivität tut der TIEFE einer Liebe wirklich gut. Nur: Wo steht denn, daß es zwischen diesen zwei Menschen keine Exklusivität geben kann? Wo steht, daß Humor02s Mann nicht sein Leben exklusiv seiner Frau weiht, also im Gretchenfalle für seine Frau entscheiden würde, beispielsweise wem er seine Niere spenden würde, wenn beide eine bräuchten und beide passende Empfänger wären?

Wieso machen sich alle Leute immer alles so leicht??? Das Leben ist nicht leicht, war nie leicht und wird nie leicht sein. Es kann trotzdem irgendwie wunderschön sein - wenn man es sich wunderschön MACHT und dafür muß man sich immer wieder neu erfinden.

Vielleicht kannst Du Dich neu erfinden, Humor02? Falls ja, wäre das einen Versuch wert. Dein Prinz auf dem weißen Pferd nimmt Dich auf diesem mit und das ist wundervoll und er will dies auch auf ewig tun. Und regelmäßig darf halt auch ne andere mit aufs Pferd. Ist der Prinz deshalb gleich bäh??? Oder wäre es besser, seine Kindervorstellungen zu hinterfragen? Vielleicht sind Prinzen auf Pferden, die immer nur eine auf eben dieses lassen, gar nichts reales??? Oder wenigstens so seltenes, daß es meistens doch nicht klappt...

In diesem Sinne viel Glück!
Beste Grüße von
Jassin

Na, da bleibe ich lieber alleine, als dass ich mir so was antue .

Mensch, er geht doch nur mit der 2. Prinzessin ein bissi ins Bett und die andere - die 25. Jahre da war für ihn, Höhen und Tiefen erlebt hat duldet dann eben die welche sich NUR die schönen Seiten rausholt .

Ein toller Kompromiss .

Erfinde dich neu humor02 - das ist einfacher als dem Mann die Türe zu zeigen - oder ?
Klar ein Kompromiss das zu dulden ist bestimmt leichter nehme ich an, wenn schon an der nächsten Straßenecke kein gleich bedeutender Mann wartet - oder überhaupt keiner mehr .

Neu erfinden heißt für mich auch - sein Leben NEU zu definieren und sich klar darüber werden, ob man es duldet, dass der nicht treue Partner eben mal wieder seine Triebe ausleben muss und das hat man dann wohl bei dieser Denkweise hinzunehmen .

Manche wollen einfach einen Schrecken ohne Ende - da lebe ich lieber ein Ende mit Schrecken !

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12. Januar um 22:53

Genau da hast du absolut recht viele Frauen tolerieren es von ihren Männern obwohl es die verletzt. Daher machen die das 

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12. Januar um 23:06

Sie will sich das aber gefallen lassen bzw . Hat sich das noch gefallen lassen bei mir wäre schon alles aus wenn ich gehört hätte das , dass ganze auch bei ihren gemeinsamen Ski Urlaub als Pärchen war . Da hätte ich mich richtig verarscht gefühlt dann noch hinterher einfach in vollendeten Tatsachen gestellt zu werden statt Reue oder Geständnis von Anfang an . Aber die ist geblieben und will auch weiterhin mit ihm zsm bleiben also hat sie dass dann zu akzeptieren wenn sie nichts machen will . Oder sie kann sich wenigsten um bisschen würde aufzukratzen sich die genugtuung geben und auch ein Liebhaber suchen .

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12. Januar um 23:07
In Antwort auf fiebie95

Sie will sich das aber gefallen lassen bzw . Hat sich das noch gefallen lassen bei mir wäre schon alles aus wenn ich gehört hätte das , dass ganze auch bei ihren gemeinsamen Ski Urlaub als Pärchen war . Da hätte ich mich richtig verarscht gefühlt dann noch hinterher einfach in vollendeten Tatsachen gestellt zu werden statt Reue oder Geständnis von Anfang an . Aber die ist geblieben und will auch weiterhin mit ihm zsm bleiben also hat sie dass dann zu akzeptieren wenn sie nichts machen will . Oder sie kann sich wenigsten um bisschen würde aufzukratzen sich die genugtuung geben und auch ein Liebhaber suchen .

Oder Te du kannst einfach so deinem Mann sagen das du dir ein Liebhaber suchst weil du das brauchst auch wenn es nicht unbedingt so ist einfach mir damit er seine eigene Medizin mal schmecken kann 

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13. Januar um 2:14

Genau. Und wenn er sich einfach trennt und die andere nimmt, ist Dein Leben nicht zerstört? Und falls doch: Dann willst Du auch Rache, oder wie? Erst liebt man irgendwen angeblich total und dann tut er irgendwas, was man scheiße findet, was aber sehr wohl objektiv in den Bereich dessen fällt, was einem Menschen nie und nimmer verwehrt werden kann, und zum Dank wird er abgeschossen, geächtet und am besten zum Lynchen freigegeben???

Eure Vorstellung von Liebe scheint mir mehr mit Haß aufgrund nichteintretenden Dauerbesitzrechtes zu tun zu haben... Die "Liebe" ist erst grenzenlos und total, solange alles wie gewünscht läuft - und sie schlägt um in gnadenlosen Haß und Vernichtungswillen, sobald das Besitzobjekt nicht mehr wie gewünscht mitspielt?

Klingt mir sehr nach "Borderline" und "Narzißmus". Beides nicht unbedingt ein charakterliches Aushängeschild.

*meinerseitsdenkopfschüttel*

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13. Januar um 2:22
In Antwort auf jara

Lieber Jassin,
bitte schau der Wahrheit ins Gesicht und belüg dich nicht selber aus Angst/Bequemlichkeit. Du liebst deine aktuelle Freundin NICHT mehr. Ihr seid gute Freunde, mehr nicht. Würdest du sie lieben, wärst du verrückt nach ihr, auch wenn sie 20 kg zugenommen hätte. Diese fehlende "sexuelle Attraktivität", die du beschreibst, ist eine Folge, nicht die Ursache tiefergehender Beziehungsprobleme, an denen selbstverständlich erfolgreich gearbeitet werden kann, aber NUR wenn Beziehungen zu dritten restlos aufgegeben werden. Bestehen solche weiterhin, hat es keinen Zweck, denn es geht nicht, dass nur einer der Partner allein an der Beziehung arbeitet während der andere weiterhin davonläuft vor den Problemen. Ich bin die letzte, die bei (sexuellen) Problemen gleich zum aufgeben rät, aber es ist mir wirklich schleierhaft, wie man an den Problemen arbeiten soll, wenn alles, was einer der Partner an "Arbeit" leistet, ein, wenn auch nur gelegentlicher Seitensprung ist. Was löst das denn an den eigentlichen Problemen? Es schafft höchstens noch mehr Probleme, weil es richtig an der Basis der Beziehung (Vertrauen, Respekt, Liebe) massiv sägt und sie somit natürlich erst richtig gefährdet. 

Daher liebe Humor02, verlange dass er die Nebenfrau aufgibt und macht eine Paartherapie. Ist er dazu nicht bereit, hat es mMn keinen Zweck mehr und auf diese Art und Weise wirst du nicht auf Dauer Leben können. Das kann dich körperlich krank machen. Willst du das?

Gut, daß Du mehr über mich und meine Gefühle weißt als ich selbst. Vielleicht brauch ich ja mal Rat...

Und vielleicht solltest Du auch nicht besser als Humor02 wissen wollen, was sie fühlt und will. Sie will ganz offensichtlich ihre Beziehung retten. Das ist ihr gutes Recht und ob das funktioniert, kannst Du von Deinem Standpunkt aus beim allerbesten Willen nicht beurteilen. Ich kanns nicht, Du kannst es nicht und sie kann es im Moment auch nicht, deshalb fragt sie nach Hilfe.

Ein Psychologe, der sowohl mich als auch meine Freundin gut kennt, hat zu uns gesagt: "Unter normalen Umständen würde ich Ihnen raten, sich zu trennen. Aber ich spüre, wie sehr Sie sich lieben und deshalb haben Sie vielleicht wider alle Wahrscheinlichkeit aus meiner Sicht doch eine Chance."

Diese Demut fehlt Dir. Du bist nicht allwissend. Es gibt immer Fälle, die anders sind, als das, was Du kennst oder Dir vorstellen kannst.

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13. Januar um 8:06
In Antwort auf fiebie95

Oder Te du kannst einfach so deinem Mann sagen das du dir ein Liebhaber suchst weil du das brauchst auch wenn es nicht unbedingt so ist einfach mir damit er seine eigene Medizin mal schmecken kann 

Wenn man sowas aus Rache macht ist es Murks aber als neues, nettes Beziehungsmodell kann es nett und bereichernd sein.

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13. Januar um 8:20

Für ihn ist es ja in Ordnung also ist er schon mal nicht in der Position, ihr irgendwelche Vorschriften zu machen, OB sie das auch "darf"! Sollte sie also lust bekommen, sich ebenfalls einen Zweitmann zu suchen, dann kann sie ihn ebenso vor vollendete Tatsachen stellen. Nach dem Motto:' ach übrigens, ich such mir auch jemanden für nebenbei, nur damit du es weißt!"
Im Haushalt würde ich schon lange nur noch meins machen und alles was ihn betrifft einstellen. 

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13. Januar um 8:25

Will sagen, um Erlaubnis zu fragen braucht sie nicht! Hat er ja auch nie getan! 

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13. Januar um 8:41
In Antwort auf susemiehl


Belasse es doch einfach so, was ist so schlimm daran?
Irgendwelche Nachteile hast du doch keine, oder?

Aber sie ist schon unglücklich, sonst gäbe es diesen Thread nicht. Ergo muss sie was ändern, ER tut es sicher nicht, läuft ja alles, wie er es sich wünscht! 

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13. Januar um 8:43
In Antwort auf skadiru

Will sagen, um Erlaubnis zu fragen braucht sie nicht! Hat er ja auch nie getan! 

Wenn man ernsthaft zu einander finden will sollte man zuerst mit respektvollem Verhalten und konstruktiver Kommunikation beginnen.

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13. Januar um 9:13
In Antwort auf herbstblume6

Wenn man ernsthaft zu einander finden will sollte man zuerst mit respektvollem Verhalten und konstruktiver Kommunikation beginnen.

Schon..... aber hat er nie getan... ich denke, er weiß eben nicht, was er an seiner Ehefrau hat, sie ist zu selbstverständlich und er sich ihrer viel zu sicher.
Ob er überhaupt weiß, wie sehr es seine Frau belastet?! Wenn sie ihm so wichtig ist, wie Humor02 darstellt, würde ER was ändern aber dazu ist er viel zu egoistisch. Oder sie war nicht deutlich genug ihm gegenüber. Wo wir wieder bei der Kommunikation sind.



Humor02: schön, dass er der Seelentröster für die Itsche ist, wo sie einen 30 Jahre älteren schlechten Ehemann hat.... hat sie sich doch so ausgesucht und war offensichtlich nicht schlimm genug, sonst hätte sie es ja geändert.
Hast du tatsächlich Verständnis für sie (dass sie die Arme ist), dass sie sich deshalb an deinen Mann ran macht und Verständnis für ihn, dass er meint ein besserer Mensch zu sein, weil er sie tröstet? 
WAS IST MIT DIR?!!!! Wer denkt an DICH? Nicht mal du denkst an dich, das finde ich sehr schade! Du bist wertvoll und wenn du so, wie es momentan läuft, unglücklich bist, dann ändere was aber NUR du  kannst dies tun, niemand sonst! Dein Mann weiß, welche Knöpfe er bei dir drücken muss, damit du nach seiner Pfeife tanzt! Lass dir kein schlechtes Gewissen einreden, wenn du dich ab jetzt veränderst. Er wird das verhindern wollen, für ihn soll natürlich alles so (bequem) bleiben, wie es ist! Sei mutig und tu Dinge, die du schon immer machen woltest! Werd unbequem. Setz dich durch, leb dein Leben, denk an dich!

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13. Januar um 9:57
In Antwort auf jassin76

Gut, daß Du mehr über mich und meine Gefühle weißt als ich selbst. Vielleicht brauch ich ja mal Rat...

Und vielleicht solltest Du auch nicht besser als Humor02 wissen wollen, was sie fühlt und will. Sie will ganz offensichtlich ihre Beziehung retten. Das ist ihr gutes Recht und ob das funktioniert, kannst Du von Deinem Standpunkt aus beim allerbesten Willen nicht beurteilen. Ich kanns nicht, Du kannst es nicht und sie kann es im Moment auch nicht, deshalb fragt sie nach Hilfe.

Ein Psychologe, der sowohl mich als auch meine Freundin gut kennt, hat zu uns gesagt: "Unter normalen Umständen würde ich Ihnen raten, sich zu trennen. Aber ich spüre, wie sehr Sie sich lieben und deshalb haben Sie vielleicht wider alle Wahrscheinlichkeit aus meiner Sicht doch eine Chance."

Diese Demut fehlt Dir. Du bist nicht allwissend. Es gibt immer Fälle, die anders sind, als das, was Du kennst oder Dir vorstellen kannst.

Ich denke, ihr braucht beide Rat und deswegen gebe ich diesen. Ich möchte euch natürlich damit nicht zu nahe treten, sondern helfen. Ich war jahrelang in der selben Situation von Selbstbetrug und bin nur davongelaufen. Es wurde schlimmer und schlimmer für alle Beteiligten, gipfelte in körperlicher Krankheit. Kurzum, es war die Hölle. 

Egal, macht eine Paartherapie und arbeitet dazu noch an euch selber. Es ist keinesfalls zu spät dazu, Liebe kann man neu entfachen, den Partner neu kennenlernen, das ist alles möglich.
(Wir machen zB einmal im Jahr Abenteuerurlaub in entlegenen Gegenden, da kommt man mit dem Partner an Grenzen, und entdeckt Seiten an ihm, die man nie vermutet hätte. Ist aber nur EIN Beispiel.) Die Liebe ist noch da, aber sie muss gepflegt werden mit aller Kraft.
Bitte macht nicht den Fehler und steckt diese Energie in eine Nebenbeziehung. Humor02, diese Nebenbeziehung muss enden, damit wird keiner von den Beteiligten jemals glücklich. Es ist ein Koexistieren, kein Leben! So schade drum. Wenn er nicht bereit ist, diese Frau aufzugeben, hat es keinen Zweck. Das bedeutet, er hat euch aufgegeben, ist innerlich geflohen, ihr seid längst de fakto getrennt. ER hat das dann weggeworfen, wenn sie daraufhin geht, reagiert sie nur darauf! Wenn sie bleibt, ist das ein Leugnen der Tatsache, dass die Beziehung längst gescheitert ist, ausgehend von seinem Wunsch. Ich sage nicht, es ist seine Schuld. Aber er hat dann so entschieden und das ist zu akzeptieren und zu gehen. Krampfhaft trotzdem aufeinander zu hocken kann doch hier niemand ernsthaft wollen. Allein zu leben ist 100x besser als so lieb- und würdelos zu zweit. Zu zweit allein gewissermaßen.

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13. Januar um 10:58

..als ob es hierbei ums Wäschewaschen ginge ...

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