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Seine Tochter macht unser Zusammenleben schwer

13. November um 13:02 Letzte Antwort: 14. November um 17:43

Hallo. Ich hoffe hier kann man mir einen Rat geben.
Ich habe einen tollen Mann kennengelernt. Wir sind beide geschieden und haben je ein Kind aus der vorherigen Ehe.

Er hat ein Mädchen. Inzwischen 16. 
Mein Sohn ist 10 und als mein Freund und ich beschlossen zusammenzuwohnen, hat seine Tochter bei der Mutter gewohnt.

Die ersten 2 Jahre waren toll. Mein Sohn ist total vernarrt in meinen Partner, die Tochter mochte mich auch und kamen oft zu besuch. Wir hatten extra auch ein Gästezimmer, so dass eine Übernachtung jederzeit möglich war und auch genutzt wurde.
Das Verhältnis war super.

Mein Sohn geht alle 14 Tage zu seinem Vater und diese Wochenenden waren besonders schön, weil wir das als Paar total genutzt haben!

Irgendwannn wurde der Kontakt seiner Tochter zu der Mutter schlechter. Die Tochter wollte dann zu uns ziehen. Seit dem ist nichts mehr wie es war.

Sie ist inzwischen 17. Sie macht nichts im Haushalt. Kocht sich ständig etwas in der Küche (Wohnzimmer und Küche ist ein großer Raum). Benutzte Pfanne und Topf bleiben stehen, überall Fettspritzer usw...  Ihr Zimmer sieht aus wie eine Müllhalde.
Das Badezimmer ist total verdreckt. Sie kommt und geht wann sie will.
Wir haben einen sehr kleine Loggia raus.
Die Tochter raucht inszwischen wie ein Schlot und raucht eine nach der anderen. Aschenbecher quillt über.

Unser Schlafzimmer ist unter dem Dach (Maisonette) - leider ohne Tür und offen vom Wohnzimmer durch die Treppe erreichbar. Der Zigarettenqualm  zieht auch durch die Dachfester und durch unsere Wohnung.

Mein Freund ist morgens aus dem Haus und kommt erst abends wieder. Ich arbeite halbtags. Hole meinen Sohn auf dem Weg nach Hause von der Schule ab und kaum bin ich zuhause - ruft sie an, ob ich sie (ca. 15 Gehminuten von uns entfernt) von der Bushaltestelle abhole mit dem Auto.

Anfangs habe ich noch versucht alles unter einem Hut zu bringen. Ich habe hinter ihr hergeräumt, abgeholt, zu Verabredungen gefahren, Wäsche gewaschen und das Bad sauber gemacht... bis mein Freund nach Hause kam, war das Essen fertig und die Wohnung einigermaßen wieder in Schuss.

Ab und an habe ihr ihr gesagt, sie soll bitte alles wieder wegräumen, wenn sie gekocht hat. Aber das war leider vergebens.

Ich habe irgendwann dann mit meinem Freund gesprochen, dass das so nicht geht. ER hat mit ihr gesprochen und es war dann zwei drei Tage etwas besser - hat sich aber schnell wieder geändert. Immer und immer wieder habe ich mit meinem Freund darüber gesprochen. Manchmal war er total genervt, weil er kaputt von der Arbeit nach Hause kam und dafür keine Nerven mehr hatte.

Es wurde und wurde nicht besser. Mein Freund sagte, ich solle Verständnis haben, so schlimm wäre es ja nicht, wenn die Pfanne und die Töpfe dann dort in der Küche stehen.
Ich meinte, es ist nicht nur das, sondern der ganze Dreck, das Rauchen, die Essenreste in der Spüle, die Wäsche und das herumfahren.

ER meinte dann, seine Tochter wäre halt in der Pubertät und hätte im Moment den Sinn nicht dafür. Ich war total baff.

Mein Sohn hilft mir beim Spülmaschine einräumen, Wäsche sortieren und räumt sein Zimmer auf - das gehört finde ich auch dazu. Keiner muss übermäßig viel helfen, aber ich finde es wichtig, dass jeder etwas beiträgt.

Er meinte dann, ich soll die Sachen halt stehen lassen und wenn er nach Hause kommt, dann würde er das halt wegmachen.
So kam es dann.
Die Stimmung zwischen mir und meinem Freund wurde immer schlechter. Ich habe dann auch die Tochter nicht mehr irgendwo hingefahren oder abgeholt. Da wurde die Stimmung noch schlechter.

Irgendwann habe ich ihm gesagt, ich möchte nicht mehr, dass auf der Loggia geraucht wird. Der Qualm zieht überall hin. Die Tochter muss jetzt seitdem vor die Tür.

Nun merke ich, wie sie immer mehr ihren Vater einpannt. Er fährt sie überall hin, räumt ihre Sachen weg, macht ihren Wäscheberg usw. Er ist nur noch genervt. Aber ich sehe einfach nicht ein, dass ich das machen soll.

Dann ist die Tochter fast immer da und lange mit uns wach. Sexuell läuft es deshalb auch immer schlechter, weil er keine Lust hat - weil seine Tochter ja was mitbekommen könnte.

Ich mache fast alles im Haushalt, da ich ja gegen 15 Uhr zuhause bin. Kümmere mich um meinen Sohn, koche, Wasche die Wäsche, putze etc. NUR mache ich halt nicht mehr den DRECK seiner Tochter weg. Auch nicht mehr ihre Wäsche, da sie dies in ihrem Zimmer hortet und er dann nach einigen Tage "Massen" an Schmutzwäsche rausholt und diese dann wäscht.

Es tut mir so leid ihn dabei zu sehen, wie er sich nach dem harten Arbeitstag noch aufmacht den Mist zu erledigen. Ich kann nicht verstehn, warum seine Tochter so eiskalt sein kann, denn auch sieh sieht ja, was für eine Arbeit ihr Papa sich jeden Tag macht. Aber das scheint ihr total egal zu sein. Sie macht einfach nicht.

Ich bin inzwischen auch echt enttäuscht von ihm. Warum macht er das mit? Hat er ein schlechtes Gewissen ihr gegenüber?

LG
 

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Beste hilfreiche Antwort

13. November um 14:13
In Antwort auf chopperbiker

Alarm! Wir haben das hier ähnlich erlebt mit der pubertierenden Tochter von Ihr. Ein Freund hat eine Frau kennengelernt, er war schon Ende 40 und ledig, mit einer Tochter, 16. Dieses pubertierende Gör war oder ist eine absolute Zicke. Die Mutter lebt vom Mann getrennt und Tochter bei ihr. Tochter hat den Freund der Mutter immer abgelehnt und sich dann das ärgste geleiste. Bei einem gemeinsamen Urlaub in der Türkei hat sie alles boykottiert, blieb tagelang auf dem Zimmer, Mutter musste ihr die Mahlzeiten hochbringen. Das Paar konnte keine Ausflüge machen, da Zickentochter auch das boykottierte. Der Höhepunkt war das Erscheinen des leiblichen Vaters im Hotel, dem dies von seiner Tochter so mitgeteilt worden war. Die Situation eskalierte. Unser Freund ertrug das nicht und sprach entsprechend dem Alkohol zu. Nach dem Urlaub beendete sie die Beziehung. Unser Freund wurde damit nicht fertig und begann Suizid. Er hängte sich auf. Alles das wegen einer zickigen Tochter.
Pubertierende Gören sind Monster. Jungs sind da harmlos.
Wenn der Vater alles bei seiner Tochter durchgehen lässt, ist das höchst gefährlich. Diese Zicke geht über Leichen. Stell ihm ein Ultimatum. Die Göre wird eure Beziehung zerstören ohne jegliches Gefühl. Denk an dich und an dein Leben. Die Zicke denkt nur an sich. Das sind schon psychopathische Züge. Die gehört in die Therapie.

Sorry, aber niemand begeht Suizid nur aus Liebeskummer...normalerweise kommen da noch ganz viele andere psychische Probleme dazu, besonders wenn du schreibst er hat sich dem Alkohol gewidmet!
Ganz übel, der Tochter die Schuld in die Schuhe zu schieben.

Und nur weil die Tochter der TE faul ist, ist sie kein Psycho! 
Sondern einfach total verwöhnt. Meine kleine Schwester war auch so, aber mittlerweile hat sie es gelernt. 


 

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13. November um 13:18
In Antwort auf mo-na49

Hallo. Ich hoffe hier kann man mir einen Rat geben.
Ich habe einen tollen Mann kennengelernt. Wir sind beide geschieden und haben je ein Kind aus der vorherigen Ehe.

Er hat ein Mädchen. Inzwischen 16. 
Mein Sohn ist 10 und als mein Freund und ich beschlossen zusammenzuwohnen, hat seine Tochter bei der Mutter gewohnt.

Die ersten 2 Jahre waren toll. Mein Sohn ist total vernarrt in meinen Partner, die Tochter mochte mich auch und kamen oft zu besuch. Wir hatten extra auch ein Gästezimmer, so dass eine Übernachtung jederzeit möglich war und auch genutzt wurde.
Das Verhältnis war super.

Mein Sohn geht alle 14 Tage zu seinem Vater und diese Wochenenden waren besonders schön, weil wir das als Paar total genutzt haben!

Irgendwannn wurde der Kontakt seiner Tochter zu der Mutter schlechter. Die Tochter wollte dann zu uns ziehen. Seit dem ist nichts mehr wie es war.

Sie ist inzwischen 17. Sie macht nichts im Haushalt. Kocht sich ständig etwas in der Küche (Wohnzimmer und Küche ist ein großer Raum). Benutzte Pfanne und Topf bleiben stehen, überall Fettspritzer usw...  Ihr Zimmer sieht aus wie eine Müllhalde.
Das Badezimmer ist total verdreckt. Sie kommt und geht wann sie will.
Wir haben einen sehr kleine Loggia raus.
Die Tochter raucht inszwischen wie ein Schlot und raucht eine nach der anderen. Aschenbecher quillt über.

Unser Schlafzimmer ist unter dem Dach (Maisonette) - leider ohne Tür und offen vom Wohnzimmer durch die Treppe erreichbar. Der Zigarettenqualm  zieht auch durch die Dachfester und durch unsere Wohnung.

Mein Freund ist morgens aus dem Haus und kommt erst abends wieder. Ich arbeite halbtags. Hole meinen Sohn auf dem Weg nach Hause von der Schule ab und kaum bin ich zuhause - ruft sie an, ob ich sie (ca. 15 Gehminuten von uns entfernt) von der Bushaltestelle abhole mit dem Auto.

Anfangs habe ich noch versucht alles unter einem Hut zu bringen. Ich habe hinter ihr hergeräumt, abgeholt, zu Verabredungen gefahren, Wäsche gewaschen und das Bad sauber gemacht... bis mein Freund nach Hause kam, war das Essen fertig und die Wohnung einigermaßen wieder in Schuss.

Ab und an habe ihr ihr gesagt, sie soll bitte alles wieder wegräumen, wenn sie gekocht hat. Aber das war leider vergebens.

Ich habe irgendwann dann mit meinem Freund gesprochen, dass das so nicht geht. ER hat mit ihr gesprochen und es war dann zwei drei Tage etwas besser - hat sich aber schnell wieder geändert. Immer und immer wieder habe ich mit meinem Freund darüber gesprochen. Manchmal war er total genervt, weil er kaputt von der Arbeit nach Hause kam und dafür keine Nerven mehr hatte.

Es wurde und wurde nicht besser. Mein Freund sagte, ich solle Verständnis haben, so schlimm wäre es ja nicht, wenn die Pfanne und die Töpfe dann dort in der Küche stehen.
Ich meinte, es ist nicht nur das, sondern der ganze Dreck, das Rauchen, die Essenreste in der Spüle, die Wäsche und das herumfahren.

ER meinte dann, seine Tochter wäre halt in der Pubertät und hätte im Moment den Sinn nicht dafür. Ich war total baff.

Mein Sohn hilft mir beim Spülmaschine einräumen, Wäsche sortieren und räumt sein Zimmer auf - das gehört finde ich auch dazu. Keiner muss übermäßig viel helfen, aber ich finde es wichtig, dass jeder etwas beiträgt.

Er meinte dann, ich soll die Sachen halt stehen lassen und wenn er nach Hause kommt, dann würde er das halt wegmachen.
So kam es dann.
Die Stimmung zwischen mir und meinem Freund wurde immer schlechter. Ich habe dann auch die Tochter nicht mehr irgendwo hingefahren oder abgeholt. Da wurde die Stimmung noch schlechter.

Irgendwann habe ich ihm gesagt, ich möchte nicht mehr, dass auf der Loggia geraucht wird. Der Qualm zieht überall hin. Die Tochter muss jetzt seitdem vor die Tür.

Nun merke ich, wie sie immer mehr ihren Vater einpannt. Er fährt sie überall hin, räumt ihre Sachen weg, macht ihren Wäscheberg usw. Er ist nur noch genervt. Aber ich sehe einfach nicht ein, dass ich das machen soll.

Dann ist die Tochter fast immer da und lange mit uns wach. Sexuell läuft es deshalb auch immer schlechter, weil er keine Lust hat - weil seine Tochter ja was mitbekommen könnte.

Ich mache fast alles im Haushalt, da ich ja gegen 15 Uhr zuhause bin. Kümmere mich um meinen Sohn, koche, Wasche die Wäsche, putze etc. NUR mache ich halt nicht mehr den DRECK seiner Tochter weg. Auch nicht mehr ihre Wäsche, da sie dies in ihrem Zimmer hortet und er dann nach einigen Tage "Massen" an Schmutzwäsche rausholt und diese dann wäscht.

Es tut mir so leid ihn dabei zu sehen, wie er sich nach dem harten Arbeitstag noch aufmacht den Mist zu erledigen. Ich kann nicht verstehn, warum seine Tochter so eiskalt sein kann, denn auch sieh sieht ja, was für eine Arbeit ihr Papa sich jeden Tag macht. Aber das scheint ihr total egal zu sein. Sie macht einfach nicht.

Ich bin inzwischen auch echt enttäuscht von ihm. Warum macht er das mit? Hat er ein schlechtes Gewissen ihr gegenüber?

LG
 

Ich finde es normal, als Teenager Flausen im Kopf zu haben und nicht die Disziplin eines Erwachsenen an den Tag zu legen. Nicht normal finde ich es, dies einfach durchgehen zu lassen. Die Pubertät gilt ja als die Zeit, in der sich eigene Werte aus den Werten der Freundesgruppe und jenen der Eltern herausbilden. Ein wenig elterlicher Input im Sinne eines Erinnerns an Pflichten, die man neben den Rechten auch noch hat, könnte daher nicht schaden. Wenn dieser ausbleibt, züchtet man Pascha und Prinzessinnen heran. 
 

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13. November um 13:27

Mich würde brennend interessieren, warum der Kontakt zur Mutter so schlecht wurde, dass sie zu euch ziehen musste. Ging es dort ähnlich zu wie bei euch? 

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13. November um 13:49
In Antwort auf mo-na49

Hallo. Ich hoffe hier kann man mir einen Rat geben.
Ich habe einen tollen Mann kennengelernt. Wir sind beide geschieden und haben je ein Kind aus der vorherigen Ehe.

Er hat ein Mädchen. Inzwischen 16. 
Mein Sohn ist 10 und als mein Freund und ich beschlossen zusammenzuwohnen, hat seine Tochter bei der Mutter gewohnt.

Die ersten 2 Jahre waren toll. Mein Sohn ist total vernarrt in meinen Partner, die Tochter mochte mich auch und kamen oft zu besuch. Wir hatten extra auch ein Gästezimmer, so dass eine Übernachtung jederzeit möglich war und auch genutzt wurde.
Das Verhältnis war super.

Mein Sohn geht alle 14 Tage zu seinem Vater und diese Wochenenden waren besonders schön, weil wir das als Paar total genutzt haben!

Irgendwannn wurde der Kontakt seiner Tochter zu der Mutter schlechter. Die Tochter wollte dann zu uns ziehen. Seit dem ist nichts mehr wie es war.

Sie ist inzwischen 17. Sie macht nichts im Haushalt. Kocht sich ständig etwas in der Küche (Wohnzimmer und Küche ist ein großer Raum). Benutzte Pfanne und Topf bleiben stehen, überall Fettspritzer usw...  Ihr Zimmer sieht aus wie eine Müllhalde.
Das Badezimmer ist total verdreckt. Sie kommt und geht wann sie will.
Wir haben einen sehr kleine Loggia raus.
Die Tochter raucht inszwischen wie ein Schlot und raucht eine nach der anderen. Aschenbecher quillt über.

Unser Schlafzimmer ist unter dem Dach (Maisonette) - leider ohne Tür und offen vom Wohnzimmer durch die Treppe erreichbar. Der Zigarettenqualm  zieht auch durch die Dachfester und durch unsere Wohnung.

Mein Freund ist morgens aus dem Haus und kommt erst abends wieder. Ich arbeite halbtags. Hole meinen Sohn auf dem Weg nach Hause von der Schule ab und kaum bin ich zuhause - ruft sie an, ob ich sie (ca. 15 Gehminuten von uns entfernt) von der Bushaltestelle abhole mit dem Auto.

Anfangs habe ich noch versucht alles unter einem Hut zu bringen. Ich habe hinter ihr hergeräumt, abgeholt, zu Verabredungen gefahren, Wäsche gewaschen und das Bad sauber gemacht... bis mein Freund nach Hause kam, war das Essen fertig und die Wohnung einigermaßen wieder in Schuss.

Ab und an habe ihr ihr gesagt, sie soll bitte alles wieder wegräumen, wenn sie gekocht hat. Aber das war leider vergebens.

Ich habe irgendwann dann mit meinem Freund gesprochen, dass das so nicht geht. ER hat mit ihr gesprochen und es war dann zwei drei Tage etwas besser - hat sich aber schnell wieder geändert. Immer und immer wieder habe ich mit meinem Freund darüber gesprochen. Manchmal war er total genervt, weil er kaputt von der Arbeit nach Hause kam und dafür keine Nerven mehr hatte.

Es wurde und wurde nicht besser. Mein Freund sagte, ich solle Verständnis haben, so schlimm wäre es ja nicht, wenn die Pfanne und die Töpfe dann dort in der Küche stehen.
Ich meinte, es ist nicht nur das, sondern der ganze Dreck, das Rauchen, die Essenreste in der Spüle, die Wäsche und das herumfahren.

ER meinte dann, seine Tochter wäre halt in der Pubertät und hätte im Moment den Sinn nicht dafür. Ich war total baff.

Mein Sohn hilft mir beim Spülmaschine einräumen, Wäsche sortieren und räumt sein Zimmer auf - das gehört finde ich auch dazu. Keiner muss übermäßig viel helfen, aber ich finde es wichtig, dass jeder etwas beiträgt.

Er meinte dann, ich soll die Sachen halt stehen lassen und wenn er nach Hause kommt, dann würde er das halt wegmachen.
So kam es dann.
Die Stimmung zwischen mir und meinem Freund wurde immer schlechter. Ich habe dann auch die Tochter nicht mehr irgendwo hingefahren oder abgeholt. Da wurde die Stimmung noch schlechter.

Irgendwann habe ich ihm gesagt, ich möchte nicht mehr, dass auf der Loggia geraucht wird. Der Qualm zieht überall hin. Die Tochter muss jetzt seitdem vor die Tür.

Nun merke ich, wie sie immer mehr ihren Vater einpannt. Er fährt sie überall hin, räumt ihre Sachen weg, macht ihren Wäscheberg usw. Er ist nur noch genervt. Aber ich sehe einfach nicht ein, dass ich das machen soll.

Dann ist die Tochter fast immer da und lange mit uns wach. Sexuell läuft es deshalb auch immer schlechter, weil er keine Lust hat - weil seine Tochter ja was mitbekommen könnte.

Ich mache fast alles im Haushalt, da ich ja gegen 15 Uhr zuhause bin. Kümmere mich um meinen Sohn, koche, Wasche die Wäsche, putze etc. NUR mache ich halt nicht mehr den DRECK seiner Tochter weg. Auch nicht mehr ihre Wäsche, da sie dies in ihrem Zimmer hortet und er dann nach einigen Tage "Massen" an Schmutzwäsche rausholt und diese dann wäscht.

Es tut mir so leid ihn dabei zu sehen, wie er sich nach dem harten Arbeitstag noch aufmacht den Mist zu erledigen. Ich kann nicht verstehn, warum seine Tochter so eiskalt sein kann, denn auch sieh sieht ja, was für eine Arbeit ihr Papa sich jeden Tag macht. Aber das scheint ihr total egal zu sein. Sie macht einfach nicht.

Ich bin inzwischen auch echt enttäuscht von ihm. Warum macht er das mit? Hat er ein schlechtes Gewissen ihr gegenüber?

LG
 

ihr erlaubt der Dame im haus zu rauchen?
wie kommt man denn auf sowas?

tja so schlimm es ist.... solange der vater sich nicht durchsetzt hast du keine chance!

schlimm wenn eltern keine erziehung haben!!!


wieso hat sich das verhältnis zur mutter verschlechtert?

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13. November um 13:57
In Antwort auf mo-na49

Hallo. Ich hoffe hier kann man mir einen Rat geben.
Ich habe einen tollen Mann kennengelernt. Wir sind beide geschieden und haben je ein Kind aus der vorherigen Ehe.

Er hat ein Mädchen. Inzwischen 16. 
Mein Sohn ist 10 und als mein Freund und ich beschlossen zusammenzuwohnen, hat seine Tochter bei der Mutter gewohnt.

Die ersten 2 Jahre waren toll. Mein Sohn ist total vernarrt in meinen Partner, die Tochter mochte mich auch und kamen oft zu besuch. Wir hatten extra auch ein Gästezimmer, so dass eine Übernachtung jederzeit möglich war und auch genutzt wurde.
Das Verhältnis war super.

Mein Sohn geht alle 14 Tage zu seinem Vater und diese Wochenenden waren besonders schön, weil wir das als Paar total genutzt haben!

Irgendwannn wurde der Kontakt seiner Tochter zu der Mutter schlechter. Die Tochter wollte dann zu uns ziehen. Seit dem ist nichts mehr wie es war.

Sie ist inzwischen 17. Sie macht nichts im Haushalt. Kocht sich ständig etwas in der Küche (Wohnzimmer und Küche ist ein großer Raum). Benutzte Pfanne und Topf bleiben stehen, überall Fettspritzer usw...  Ihr Zimmer sieht aus wie eine Müllhalde.
Das Badezimmer ist total verdreckt. Sie kommt und geht wann sie will.
Wir haben einen sehr kleine Loggia raus.
Die Tochter raucht inszwischen wie ein Schlot und raucht eine nach der anderen. Aschenbecher quillt über.

Unser Schlafzimmer ist unter dem Dach (Maisonette) - leider ohne Tür und offen vom Wohnzimmer durch die Treppe erreichbar. Der Zigarettenqualm  zieht auch durch die Dachfester und durch unsere Wohnung.

Mein Freund ist morgens aus dem Haus und kommt erst abends wieder. Ich arbeite halbtags. Hole meinen Sohn auf dem Weg nach Hause von der Schule ab und kaum bin ich zuhause - ruft sie an, ob ich sie (ca. 15 Gehminuten von uns entfernt) von der Bushaltestelle abhole mit dem Auto.

Anfangs habe ich noch versucht alles unter einem Hut zu bringen. Ich habe hinter ihr hergeräumt, abgeholt, zu Verabredungen gefahren, Wäsche gewaschen und das Bad sauber gemacht... bis mein Freund nach Hause kam, war das Essen fertig und die Wohnung einigermaßen wieder in Schuss.

Ab und an habe ihr ihr gesagt, sie soll bitte alles wieder wegräumen, wenn sie gekocht hat. Aber das war leider vergebens.

Ich habe irgendwann dann mit meinem Freund gesprochen, dass das so nicht geht. ER hat mit ihr gesprochen und es war dann zwei drei Tage etwas besser - hat sich aber schnell wieder geändert. Immer und immer wieder habe ich mit meinem Freund darüber gesprochen. Manchmal war er total genervt, weil er kaputt von der Arbeit nach Hause kam und dafür keine Nerven mehr hatte.

Es wurde und wurde nicht besser. Mein Freund sagte, ich solle Verständnis haben, so schlimm wäre es ja nicht, wenn die Pfanne und die Töpfe dann dort in der Küche stehen.
Ich meinte, es ist nicht nur das, sondern der ganze Dreck, das Rauchen, die Essenreste in der Spüle, die Wäsche und das herumfahren.

ER meinte dann, seine Tochter wäre halt in der Pubertät und hätte im Moment den Sinn nicht dafür. Ich war total baff.

Mein Sohn hilft mir beim Spülmaschine einräumen, Wäsche sortieren und räumt sein Zimmer auf - das gehört finde ich auch dazu. Keiner muss übermäßig viel helfen, aber ich finde es wichtig, dass jeder etwas beiträgt.

Er meinte dann, ich soll die Sachen halt stehen lassen und wenn er nach Hause kommt, dann würde er das halt wegmachen.
So kam es dann.
Die Stimmung zwischen mir und meinem Freund wurde immer schlechter. Ich habe dann auch die Tochter nicht mehr irgendwo hingefahren oder abgeholt. Da wurde die Stimmung noch schlechter.

Irgendwann habe ich ihm gesagt, ich möchte nicht mehr, dass auf der Loggia geraucht wird. Der Qualm zieht überall hin. Die Tochter muss jetzt seitdem vor die Tür.

Nun merke ich, wie sie immer mehr ihren Vater einpannt. Er fährt sie überall hin, räumt ihre Sachen weg, macht ihren Wäscheberg usw. Er ist nur noch genervt. Aber ich sehe einfach nicht ein, dass ich das machen soll.

Dann ist die Tochter fast immer da und lange mit uns wach. Sexuell läuft es deshalb auch immer schlechter, weil er keine Lust hat - weil seine Tochter ja was mitbekommen könnte.

Ich mache fast alles im Haushalt, da ich ja gegen 15 Uhr zuhause bin. Kümmere mich um meinen Sohn, koche, Wasche die Wäsche, putze etc. NUR mache ich halt nicht mehr den DRECK seiner Tochter weg. Auch nicht mehr ihre Wäsche, da sie dies in ihrem Zimmer hortet und er dann nach einigen Tage "Massen" an Schmutzwäsche rausholt und diese dann wäscht.

Es tut mir so leid ihn dabei zu sehen, wie er sich nach dem harten Arbeitstag noch aufmacht den Mist zu erledigen. Ich kann nicht verstehn, warum seine Tochter so eiskalt sein kann, denn auch sieh sieht ja, was für eine Arbeit ihr Papa sich jeden Tag macht. Aber das scheint ihr total egal zu sein. Sie macht einfach nicht.

Ich bin inzwischen auch echt enttäuscht von ihm. Warum macht er das mit? Hat er ein schlechtes Gewissen ihr gegenüber?

LG
 

Warte mal ab, bis dein Sohn in die Pubertät kommt. Dann siehst du das aller etwas anders. 

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13. November um 13:58
In Antwort auf carina2019

ihr erlaubt der Dame im haus zu rauchen?
wie kommt man denn auf sowas?

tja so schlimm es ist.... solange der vater sich nicht durchsetzt hast du keine chance!

schlimm wenn eltern keine erziehung haben!!!


wieso hat sich das verhältnis zur mutter verschlechtert?

Nein... vor der Tür. Steht doch dort

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13. November um 14:02
In Antwort auf mo-na49

Hallo. Ich hoffe hier kann man mir einen Rat geben.
Ich habe einen tollen Mann kennengelernt. Wir sind beide geschieden und haben je ein Kind aus der vorherigen Ehe.

Er hat ein Mädchen. Inzwischen 16. 
Mein Sohn ist 10 und als mein Freund und ich beschlossen zusammenzuwohnen, hat seine Tochter bei der Mutter gewohnt.

Die ersten 2 Jahre waren toll. Mein Sohn ist total vernarrt in meinen Partner, die Tochter mochte mich auch und kamen oft zu besuch. Wir hatten extra auch ein Gästezimmer, so dass eine Übernachtung jederzeit möglich war und auch genutzt wurde.
Das Verhältnis war super.

Mein Sohn geht alle 14 Tage zu seinem Vater und diese Wochenenden waren besonders schön, weil wir das als Paar total genutzt haben!

Irgendwannn wurde der Kontakt seiner Tochter zu der Mutter schlechter. Die Tochter wollte dann zu uns ziehen. Seit dem ist nichts mehr wie es war.

Sie ist inzwischen 17. Sie macht nichts im Haushalt. Kocht sich ständig etwas in der Küche (Wohnzimmer und Küche ist ein großer Raum). Benutzte Pfanne und Topf bleiben stehen, überall Fettspritzer usw...  Ihr Zimmer sieht aus wie eine Müllhalde.
Das Badezimmer ist total verdreckt. Sie kommt und geht wann sie will.
Wir haben einen sehr kleine Loggia raus.
Die Tochter raucht inszwischen wie ein Schlot und raucht eine nach der anderen. Aschenbecher quillt über.

Unser Schlafzimmer ist unter dem Dach (Maisonette) - leider ohne Tür und offen vom Wohnzimmer durch die Treppe erreichbar. Der Zigarettenqualm  zieht auch durch die Dachfester und durch unsere Wohnung.

Mein Freund ist morgens aus dem Haus und kommt erst abends wieder. Ich arbeite halbtags. Hole meinen Sohn auf dem Weg nach Hause von der Schule ab und kaum bin ich zuhause - ruft sie an, ob ich sie (ca. 15 Gehminuten von uns entfernt) von der Bushaltestelle abhole mit dem Auto.

Anfangs habe ich noch versucht alles unter einem Hut zu bringen. Ich habe hinter ihr hergeräumt, abgeholt, zu Verabredungen gefahren, Wäsche gewaschen und das Bad sauber gemacht... bis mein Freund nach Hause kam, war das Essen fertig und die Wohnung einigermaßen wieder in Schuss.

Ab und an habe ihr ihr gesagt, sie soll bitte alles wieder wegräumen, wenn sie gekocht hat. Aber das war leider vergebens.

Ich habe irgendwann dann mit meinem Freund gesprochen, dass das so nicht geht. ER hat mit ihr gesprochen und es war dann zwei drei Tage etwas besser - hat sich aber schnell wieder geändert. Immer und immer wieder habe ich mit meinem Freund darüber gesprochen. Manchmal war er total genervt, weil er kaputt von der Arbeit nach Hause kam und dafür keine Nerven mehr hatte.

Es wurde und wurde nicht besser. Mein Freund sagte, ich solle Verständnis haben, so schlimm wäre es ja nicht, wenn die Pfanne und die Töpfe dann dort in der Küche stehen.
Ich meinte, es ist nicht nur das, sondern der ganze Dreck, das Rauchen, die Essenreste in der Spüle, die Wäsche und das herumfahren.

ER meinte dann, seine Tochter wäre halt in der Pubertät und hätte im Moment den Sinn nicht dafür. Ich war total baff.

Mein Sohn hilft mir beim Spülmaschine einräumen, Wäsche sortieren und räumt sein Zimmer auf - das gehört finde ich auch dazu. Keiner muss übermäßig viel helfen, aber ich finde es wichtig, dass jeder etwas beiträgt.

Er meinte dann, ich soll die Sachen halt stehen lassen und wenn er nach Hause kommt, dann würde er das halt wegmachen.
So kam es dann.
Die Stimmung zwischen mir und meinem Freund wurde immer schlechter. Ich habe dann auch die Tochter nicht mehr irgendwo hingefahren oder abgeholt. Da wurde die Stimmung noch schlechter.

Irgendwann habe ich ihm gesagt, ich möchte nicht mehr, dass auf der Loggia geraucht wird. Der Qualm zieht überall hin. Die Tochter muss jetzt seitdem vor die Tür.

Nun merke ich, wie sie immer mehr ihren Vater einpannt. Er fährt sie überall hin, räumt ihre Sachen weg, macht ihren Wäscheberg usw. Er ist nur noch genervt. Aber ich sehe einfach nicht ein, dass ich das machen soll.

Dann ist die Tochter fast immer da und lange mit uns wach. Sexuell läuft es deshalb auch immer schlechter, weil er keine Lust hat - weil seine Tochter ja was mitbekommen könnte.

Ich mache fast alles im Haushalt, da ich ja gegen 15 Uhr zuhause bin. Kümmere mich um meinen Sohn, koche, Wasche die Wäsche, putze etc. NUR mache ich halt nicht mehr den DRECK seiner Tochter weg. Auch nicht mehr ihre Wäsche, da sie dies in ihrem Zimmer hortet und er dann nach einigen Tage "Massen" an Schmutzwäsche rausholt und diese dann wäscht.

Es tut mir so leid ihn dabei zu sehen, wie er sich nach dem harten Arbeitstag noch aufmacht den Mist zu erledigen. Ich kann nicht verstehn, warum seine Tochter so eiskalt sein kann, denn auch sieh sieht ja, was für eine Arbeit ihr Papa sich jeden Tag macht. Aber das scheint ihr total egal zu sein. Sie macht einfach nicht.

Ich bin inzwischen auch echt enttäuscht von ihm. Warum macht er das mit? Hat er ein schlechtes Gewissen ihr gegenüber?

LG
 

Naja, das ist mal gar nichts, was ihr/der Vater macht, ein bequemer Weg Konflikte unter dem Teppich zu kehren bis sie überquellen...

Wie wäre es mit klaren, schriftlichen Regeln, die für jeden ersichtlich sind: ein sogenannter Dienstplan, der altersgerecht erstellt wird - wer was wann zu erledigen hat. ...Den Diestplan am Kührschrank aufhängen. Jeder, der ihn nicht befolgt hat Konsequenzen zu tragen, sei es über das Einparen des Taschengeldes...

Das Rauchen würde ich sofort verbieten, du hast es zu Beginn akzeptiert bzw. durchgehen lassen. Warum??!

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13. November um 14:04

Alarm! Wir haben das hier ähnlich erlebt mit der pubertierenden Tochter von Ihr. Ein Freund hat eine Frau kennengelernt, er war schon Ende 40 und ledig, mit einer Tochter, 16. Dieses pubertierende Gör war oder ist eine absolute Zicke. Die Mutter lebt vom Mann getrennt und Tochter bei ihr. Tochter hat den Freund der Mutter immer abgelehnt und sich dann das ärgste geleiste. Bei einem gemeinsamen Urlaub in der Türkei hat sie alles boykottiert, blieb tagelang auf dem Zimmer, Mutter musste ihr die Mahlzeiten hochbringen. Das Paar konnte keine Ausflüge machen, da Zickentochter auch das boykottierte. Der Höhepunkt war das Erscheinen des leiblichen Vaters im Hotel, dem dies von seiner Tochter so mitgeteilt worden war. Die Situation eskalierte. Unser Freund ertrug das nicht und sprach entsprechend dem Alkohol zu. Nach dem Urlaub beendete sie die Beziehung. Unser Freund wurde damit nicht fertig und begann Suizid. Er hängte sich auf. Alles das wegen einer zickigen Tochter.
Pubertierende Gören sind Monster. Jungs sind da harmlos.
Wenn der Vater alles bei seiner Tochter durchgehen lässt, ist das höchst gefährlich. Diese Zicke geht über Leichen. Stell ihm ein Ultimatum. Die Göre wird eure Beziehung zerstören ohne jegliches Gefühl. Denk an dich und an dein Leben. Die Zicke denkt nur an sich. Das sind schon psychopathische Züge. Die gehört in die Therapie.

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13. November um 14:05

eine weitere Konsequenz könnte sein: Handyverbot oder TV-Verbot für eine bestimmte Zeit, oder eine ganze Woche Übernahme zusätzlicher Aufgaben im Haushalt, oder oder...

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13. November um 14:08
In Antwort auf chopperbiker

Alarm! Wir haben das hier ähnlich erlebt mit der pubertierenden Tochter von Ihr. Ein Freund hat eine Frau kennengelernt, er war schon Ende 40 und ledig, mit einer Tochter, 16. Dieses pubertierende Gör war oder ist eine absolute Zicke. Die Mutter lebt vom Mann getrennt und Tochter bei ihr. Tochter hat den Freund der Mutter immer abgelehnt und sich dann das ärgste geleiste. Bei einem gemeinsamen Urlaub in der Türkei hat sie alles boykottiert, blieb tagelang auf dem Zimmer, Mutter musste ihr die Mahlzeiten hochbringen. Das Paar konnte keine Ausflüge machen, da Zickentochter auch das boykottierte. Der Höhepunkt war das Erscheinen des leiblichen Vaters im Hotel, dem dies von seiner Tochter so mitgeteilt worden war. Die Situation eskalierte. Unser Freund ertrug das nicht und sprach entsprechend dem Alkohol zu. Nach dem Urlaub beendete sie die Beziehung. Unser Freund wurde damit nicht fertig und begann Suizid. Er hängte sich auf. Alles das wegen einer zickigen Tochter.
Pubertierende Gören sind Monster. Jungs sind da harmlos.
Wenn der Vater alles bei seiner Tochter durchgehen lässt, ist das höchst gefährlich. Diese Zicke geht über Leichen. Stell ihm ein Ultimatum. Die Göre wird eure Beziehung zerstören ohne jegliches Gefühl. Denk an dich und an dein Leben. Die Zicke denkt nur an sich. Das sind schon psychopathische Züge. Die gehört in die Therapie.

Jemand, der suizid begeht ist wohl selbst total schädlich anderen gegenüber.. auf jeden Fall nicht gesund!!

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13. November um 14:13
In Antwort auf chopperbiker

Alarm! Wir haben das hier ähnlich erlebt mit der pubertierenden Tochter von Ihr. Ein Freund hat eine Frau kennengelernt, er war schon Ende 40 und ledig, mit einer Tochter, 16. Dieses pubertierende Gör war oder ist eine absolute Zicke. Die Mutter lebt vom Mann getrennt und Tochter bei ihr. Tochter hat den Freund der Mutter immer abgelehnt und sich dann das ärgste geleiste. Bei einem gemeinsamen Urlaub in der Türkei hat sie alles boykottiert, blieb tagelang auf dem Zimmer, Mutter musste ihr die Mahlzeiten hochbringen. Das Paar konnte keine Ausflüge machen, da Zickentochter auch das boykottierte. Der Höhepunkt war das Erscheinen des leiblichen Vaters im Hotel, dem dies von seiner Tochter so mitgeteilt worden war. Die Situation eskalierte. Unser Freund ertrug das nicht und sprach entsprechend dem Alkohol zu. Nach dem Urlaub beendete sie die Beziehung. Unser Freund wurde damit nicht fertig und begann Suizid. Er hängte sich auf. Alles das wegen einer zickigen Tochter.
Pubertierende Gören sind Monster. Jungs sind da harmlos.
Wenn der Vater alles bei seiner Tochter durchgehen lässt, ist das höchst gefährlich. Diese Zicke geht über Leichen. Stell ihm ein Ultimatum. Die Göre wird eure Beziehung zerstören ohne jegliches Gefühl. Denk an dich und an dein Leben. Die Zicke denkt nur an sich. Das sind schon psychopathische Züge. Die gehört in die Therapie.

Sorry, aber niemand begeht Suizid nur aus Liebeskummer...normalerweise kommen da noch ganz viele andere psychische Probleme dazu, besonders wenn du schreibst er hat sich dem Alkohol gewidmet!
Ganz übel, der Tochter die Schuld in die Schuhe zu schieben.

Und nur weil die Tochter der TE faul ist, ist sie kein Psycho! 
Sondern einfach total verwöhnt. Meine kleine Schwester war auch so, aber mittlerweile hat sie es gelernt. 


 

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13. November um 14:16
In Antwort auf mo-na49

Hallo. Ich hoffe hier kann man mir einen Rat geben.
Ich habe einen tollen Mann kennengelernt. Wir sind beide geschieden und haben je ein Kind aus der vorherigen Ehe.

Er hat ein Mädchen. Inzwischen 16. 
Mein Sohn ist 10 und als mein Freund und ich beschlossen zusammenzuwohnen, hat seine Tochter bei der Mutter gewohnt.

Die ersten 2 Jahre waren toll. Mein Sohn ist total vernarrt in meinen Partner, die Tochter mochte mich auch und kamen oft zu besuch. Wir hatten extra auch ein Gästezimmer, so dass eine Übernachtung jederzeit möglich war und auch genutzt wurde.
Das Verhältnis war super.

Mein Sohn geht alle 14 Tage zu seinem Vater und diese Wochenenden waren besonders schön, weil wir das als Paar total genutzt haben!

Irgendwannn wurde der Kontakt seiner Tochter zu der Mutter schlechter. Die Tochter wollte dann zu uns ziehen. Seit dem ist nichts mehr wie es war.

Sie ist inzwischen 17. Sie macht nichts im Haushalt. Kocht sich ständig etwas in der Küche (Wohnzimmer und Küche ist ein großer Raum). Benutzte Pfanne und Topf bleiben stehen, überall Fettspritzer usw...  Ihr Zimmer sieht aus wie eine Müllhalde.
Das Badezimmer ist total verdreckt. Sie kommt und geht wann sie will.
Wir haben einen sehr kleine Loggia raus.
Die Tochter raucht inszwischen wie ein Schlot und raucht eine nach der anderen. Aschenbecher quillt über.

Unser Schlafzimmer ist unter dem Dach (Maisonette) - leider ohne Tür und offen vom Wohnzimmer durch die Treppe erreichbar. Der Zigarettenqualm  zieht auch durch die Dachfester und durch unsere Wohnung.

Mein Freund ist morgens aus dem Haus und kommt erst abends wieder. Ich arbeite halbtags. Hole meinen Sohn auf dem Weg nach Hause von der Schule ab und kaum bin ich zuhause - ruft sie an, ob ich sie (ca. 15 Gehminuten von uns entfernt) von der Bushaltestelle abhole mit dem Auto.

Anfangs habe ich noch versucht alles unter einem Hut zu bringen. Ich habe hinter ihr hergeräumt, abgeholt, zu Verabredungen gefahren, Wäsche gewaschen und das Bad sauber gemacht... bis mein Freund nach Hause kam, war das Essen fertig und die Wohnung einigermaßen wieder in Schuss.

Ab und an habe ihr ihr gesagt, sie soll bitte alles wieder wegräumen, wenn sie gekocht hat. Aber das war leider vergebens.

Ich habe irgendwann dann mit meinem Freund gesprochen, dass das so nicht geht. ER hat mit ihr gesprochen und es war dann zwei drei Tage etwas besser - hat sich aber schnell wieder geändert. Immer und immer wieder habe ich mit meinem Freund darüber gesprochen. Manchmal war er total genervt, weil er kaputt von der Arbeit nach Hause kam und dafür keine Nerven mehr hatte.

Es wurde und wurde nicht besser. Mein Freund sagte, ich solle Verständnis haben, so schlimm wäre es ja nicht, wenn die Pfanne und die Töpfe dann dort in der Küche stehen.
Ich meinte, es ist nicht nur das, sondern der ganze Dreck, das Rauchen, die Essenreste in der Spüle, die Wäsche und das herumfahren.

ER meinte dann, seine Tochter wäre halt in der Pubertät und hätte im Moment den Sinn nicht dafür. Ich war total baff.

Mein Sohn hilft mir beim Spülmaschine einräumen, Wäsche sortieren und räumt sein Zimmer auf - das gehört finde ich auch dazu. Keiner muss übermäßig viel helfen, aber ich finde es wichtig, dass jeder etwas beiträgt.

Er meinte dann, ich soll die Sachen halt stehen lassen und wenn er nach Hause kommt, dann würde er das halt wegmachen.
So kam es dann.
Die Stimmung zwischen mir und meinem Freund wurde immer schlechter. Ich habe dann auch die Tochter nicht mehr irgendwo hingefahren oder abgeholt. Da wurde die Stimmung noch schlechter.

Irgendwann habe ich ihm gesagt, ich möchte nicht mehr, dass auf der Loggia geraucht wird. Der Qualm zieht überall hin. Die Tochter muss jetzt seitdem vor die Tür.

Nun merke ich, wie sie immer mehr ihren Vater einpannt. Er fährt sie überall hin, räumt ihre Sachen weg, macht ihren Wäscheberg usw. Er ist nur noch genervt. Aber ich sehe einfach nicht ein, dass ich das machen soll.

Dann ist die Tochter fast immer da und lange mit uns wach. Sexuell läuft es deshalb auch immer schlechter, weil er keine Lust hat - weil seine Tochter ja was mitbekommen könnte.

Ich mache fast alles im Haushalt, da ich ja gegen 15 Uhr zuhause bin. Kümmere mich um meinen Sohn, koche, Wasche die Wäsche, putze etc. NUR mache ich halt nicht mehr den DRECK seiner Tochter weg. Auch nicht mehr ihre Wäsche, da sie dies in ihrem Zimmer hortet und er dann nach einigen Tage "Massen" an Schmutzwäsche rausholt und diese dann wäscht.

Es tut mir so leid ihn dabei zu sehen, wie er sich nach dem harten Arbeitstag noch aufmacht den Mist zu erledigen. Ich kann nicht verstehn, warum seine Tochter so eiskalt sein kann, denn auch sieh sieht ja, was für eine Arbeit ihr Papa sich jeden Tag macht. Aber das scheint ihr total egal zu sein. Sie macht einfach nicht.

Ich bin inzwischen auch echt enttäuscht von ihm. Warum macht er das mit? Hat er ein schlechtes Gewissen ihr gegenüber?

LG
 

"Irgendwannn wurde der Kontakt seiner Tochter zu der Mutter schlechter."

hihi... dreimal darfst du raten, warum!

was macht sie denn? schule? lehre?

ansonsten: kann dir auch mit eigenen "kindern" passieren - wart mal ab, bis dein sohn 14, 15, 16, 17 ist...

ich denke, du hast alles getan, was möglich ist. klare regeln. nicht mehr hinterherräumen und gefälligkeiten einstellen. für weitere "sanktionen" wäre halt nun dein freund zuständig. wenn er ihr lieber hinterherputzt... seine sache!

dann muss sie halt wieder ausziehen, wenn sie 18 ist!

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13. November um 14:20
In Antwort auf chopperbiker

Alarm! Wir haben das hier ähnlich erlebt mit der pubertierenden Tochter von Ihr. Ein Freund hat eine Frau kennengelernt, er war schon Ende 40 und ledig, mit einer Tochter, 16. Dieses pubertierende Gör war oder ist eine absolute Zicke. Die Mutter lebt vom Mann getrennt und Tochter bei ihr. Tochter hat den Freund der Mutter immer abgelehnt und sich dann das ärgste geleiste. Bei einem gemeinsamen Urlaub in der Türkei hat sie alles boykottiert, blieb tagelang auf dem Zimmer, Mutter musste ihr die Mahlzeiten hochbringen. Das Paar konnte keine Ausflüge machen, da Zickentochter auch das boykottierte. Der Höhepunkt war das Erscheinen des leiblichen Vaters im Hotel, dem dies von seiner Tochter so mitgeteilt worden war. Die Situation eskalierte. Unser Freund ertrug das nicht und sprach entsprechend dem Alkohol zu. Nach dem Urlaub beendete sie die Beziehung. Unser Freund wurde damit nicht fertig und begann Suizid. Er hängte sich auf. Alles das wegen einer zickigen Tochter.
Pubertierende Gören sind Monster. Jungs sind da harmlos.
Wenn der Vater alles bei seiner Tochter durchgehen lässt, ist das höchst gefährlich. Diese Zicke geht über Leichen. Stell ihm ein Ultimatum. Die Göre wird eure Beziehung zerstören ohne jegliches Gefühl. Denk an dich und an dein Leben. Die Zicke denkt nur an sich. Das sind schon psychopathische Züge. Die gehört in die Therapie.

"Er hängte sich auf. Alles das wegen einer zickigen Tochter."

bullshit! weil er nicht mit den ganz normalen problemen des lebens klar gekommen ist, die millionen andere auch haben!

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14. November um 8:40
In Antwort auf valieee

Mich würde brennend interessieren, warum der Kontakt zur Mutter so schlecht wurde, dass sie zu euch ziehen musste. Ging es dort ähnlich zu wie bei euch? 

Mutter und Tochter haben sich wohl nur gestritten. Die Tochter hat es dort einfach nicht mehr ausgehalten - weil so viel Streit war. Bei uns war ja immer schön, wir haben immer viel unternommen und bei uns war dann oft ihr Zufluchtsort. Dann ist sie zu uns gezogen. Die ersten Monate waren auch schön. Unternehmungen, TV-Abende, Shoppen... aber dann fing sie an alles liegenzulassen. Nichts hat sie mehr interessiert. Wenn ich sie darauf angesprochen habe, hörte ich nur "mache ich später" dann ging es wieder zum Bett zurück oder sie lag auf der Loggia und hat geraucht. Aber aufgeräumt hat sie es nicht.

Ich wollte auch nicht rumstressen, weil ich halt auch nicht ihre Mutter bin. Ich habe dann abends mit meinem Freund darüber geredet. Er meinte so ist das halt, das wäre die Pubertät und wenn ich das nicht wegmachen will, dann soll ich es liegenlassen bis er abends zuhause ist.

Mich stört es aber, denn ich wohne ja auch da. Möchte nicht stundenlang die Sachen und die Unordnung in der Wohnung sehen. Ich habe es auch gerne "aufgräumt" und gemütlich. Wenn ich es aber immer wegmachen muss, ärgert mich das auch.
Die Tochter interessiert es aber nicht.
Er kann es natürlich erst abends wegmachen.

Alles verzwickt irgendwie.

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14. November um 8:50
In Antwort auf sonnenwind4

Naja, das ist mal gar nichts, was ihr/der Vater macht, ein bequemer Weg Konflikte unter dem Teppich zu kehren bis sie überquellen...

Wie wäre es mit klaren, schriftlichen Regeln, die für jeden ersichtlich sind: ein sogenannter Dienstplan, der altersgerecht erstellt wird - wer was wann zu erledigen hat. ...Den Diestplan am Kührschrank aufhängen. Jeder, der ihn nicht befolgt hat Konsequenzen zu tragen, sei es über das Einparen des Taschengeldes...

Das Rauchen würde ich sofort verbieten, du hast es zu Beginn akzeptiert bzw. durchgehen lassen. Warum??!

Mein Freund meint, solche Maßnahmen kann man bei einem Kind in meinem Alter machen, aber einer 17 jährigen nicht.

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14. November um 8:52
In Antwort auf sonnenwind4

eine weitere Konsequenz könnte sein: Handyverbot oder TV-Verbot für eine bestimmte Zeit, oder eine ganze Woche Übernahme zusätzlicher Aufgaben im Haushalt, oder oder...

Leider sieht mein Freund das anders. Einer 17jährigen kann man nicht mehr das Handy wegnehmen oder TV-Verbot erteilen, sagt er. Das kann man bei kleinen Kindern machen - aber bei einer 17jährigen wäre das ja lächerlich!

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14. November um 8:56
Beste Antwort
In Antwort auf mo-na49

Hallo. Ich hoffe hier kann man mir einen Rat geben.
Ich habe einen tollen Mann kennengelernt. Wir sind beide geschieden und haben je ein Kind aus der vorherigen Ehe.

Er hat ein Mädchen. Inzwischen 16. 
Mein Sohn ist 10 und als mein Freund und ich beschlossen zusammenzuwohnen, hat seine Tochter bei der Mutter gewohnt.

Die ersten 2 Jahre waren toll. Mein Sohn ist total vernarrt in meinen Partner, die Tochter mochte mich auch und kamen oft zu besuch. Wir hatten extra auch ein Gästezimmer, so dass eine Übernachtung jederzeit möglich war und auch genutzt wurde.
Das Verhältnis war super.

Mein Sohn geht alle 14 Tage zu seinem Vater und diese Wochenenden waren besonders schön, weil wir das als Paar total genutzt haben!

Irgendwannn wurde der Kontakt seiner Tochter zu der Mutter schlechter. Die Tochter wollte dann zu uns ziehen. Seit dem ist nichts mehr wie es war.

Sie ist inzwischen 17. Sie macht nichts im Haushalt. Kocht sich ständig etwas in der Küche (Wohnzimmer und Küche ist ein großer Raum). Benutzte Pfanne und Topf bleiben stehen, überall Fettspritzer usw...  Ihr Zimmer sieht aus wie eine Müllhalde.
Das Badezimmer ist total verdreckt. Sie kommt und geht wann sie will.
Wir haben einen sehr kleine Loggia raus.
Die Tochter raucht inszwischen wie ein Schlot und raucht eine nach der anderen. Aschenbecher quillt über.

Unser Schlafzimmer ist unter dem Dach (Maisonette) - leider ohne Tür und offen vom Wohnzimmer durch die Treppe erreichbar. Der Zigarettenqualm  zieht auch durch die Dachfester und durch unsere Wohnung.

Mein Freund ist morgens aus dem Haus und kommt erst abends wieder. Ich arbeite halbtags. Hole meinen Sohn auf dem Weg nach Hause von der Schule ab und kaum bin ich zuhause - ruft sie an, ob ich sie (ca. 15 Gehminuten von uns entfernt) von der Bushaltestelle abhole mit dem Auto.

Anfangs habe ich noch versucht alles unter einem Hut zu bringen. Ich habe hinter ihr hergeräumt, abgeholt, zu Verabredungen gefahren, Wäsche gewaschen und das Bad sauber gemacht... bis mein Freund nach Hause kam, war das Essen fertig und die Wohnung einigermaßen wieder in Schuss.

Ab und an habe ihr ihr gesagt, sie soll bitte alles wieder wegräumen, wenn sie gekocht hat. Aber das war leider vergebens.

Ich habe irgendwann dann mit meinem Freund gesprochen, dass das so nicht geht. ER hat mit ihr gesprochen und es war dann zwei drei Tage etwas besser - hat sich aber schnell wieder geändert. Immer und immer wieder habe ich mit meinem Freund darüber gesprochen. Manchmal war er total genervt, weil er kaputt von der Arbeit nach Hause kam und dafür keine Nerven mehr hatte.

Es wurde und wurde nicht besser. Mein Freund sagte, ich solle Verständnis haben, so schlimm wäre es ja nicht, wenn die Pfanne und die Töpfe dann dort in der Küche stehen.
Ich meinte, es ist nicht nur das, sondern der ganze Dreck, das Rauchen, die Essenreste in der Spüle, die Wäsche und das herumfahren.

ER meinte dann, seine Tochter wäre halt in der Pubertät und hätte im Moment den Sinn nicht dafür. Ich war total baff.

Mein Sohn hilft mir beim Spülmaschine einräumen, Wäsche sortieren und räumt sein Zimmer auf - das gehört finde ich auch dazu. Keiner muss übermäßig viel helfen, aber ich finde es wichtig, dass jeder etwas beiträgt.

Er meinte dann, ich soll die Sachen halt stehen lassen und wenn er nach Hause kommt, dann würde er das halt wegmachen.
So kam es dann.
Die Stimmung zwischen mir und meinem Freund wurde immer schlechter. Ich habe dann auch die Tochter nicht mehr irgendwo hingefahren oder abgeholt. Da wurde die Stimmung noch schlechter.

Irgendwann habe ich ihm gesagt, ich möchte nicht mehr, dass auf der Loggia geraucht wird. Der Qualm zieht überall hin. Die Tochter muss jetzt seitdem vor die Tür.

Nun merke ich, wie sie immer mehr ihren Vater einpannt. Er fährt sie überall hin, räumt ihre Sachen weg, macht ihren Wäscheberg usw. Er ist nur noch genervt. Aber ich sehe einfach nicht ein, dass ich das machen soll.

Dann ist die Tochter fast immer da und lange mit uns wach. Sexuell läuft es deshalb auch immer schlechter, weil er keine Lust hat - weil seine Tochter ja was mitbekommen könnte.

Ich mache fast alles im Haushalt, da ich ja gegen 15 Uhr zuhause bin. Kümmere mich um meinen Sohn, koche, Wasche die Wäsche, putze etc. NUR mache ich halt nicht mehr den DRECK seiner Tochter weg. Auch nicht mehr ihre Wäsche, da sie dies in ihrem Zimmer hortet und er dann nach einigen Tage "Massen" an Schmutzwäsche rausholt und diese dann wäscht.

Es tut mir so leid ihn dabei zu sehen, wie er sich nach dem harten Arbeitstag noch aufmacht den Mist zu erledigen. Ich kann nicht verstehn, warum seine Tochter so eiskalt sein kann, denn auch sieh sieht ja, was für eine Arbeit ihr Papa sich jeden Tag macht. Aber das scheint ihr total egal zu sein. Sie macht einfach nicht.

Ich bin inzwischen auch echt enttäuscht von ihm. Warum macht er das mit? Hat er ein schlechtes Gewissen ihr gegenüber?

LG
 

Na da macht sich dein Partner es sehr leicht... er hat nach der Arbeit keine Nerven mehr, aha!
Nö, ein schlechtes Gewissen musst du nicht haben, weil er ihr alles hinterher trägt! Das ist sein Problem. Ich würde wie du reagieren aber ohne schlechtes Gewissen!
Schade, dass er nicht erkennt, dass euer schlechter werdendes Verhältnis an ihr, bzw IHM liegt! Er müsste dich da bei ihr viel mehr durchsetzen!!
Du bist ja nicht die Putzfrau einer fadt Erwachsenen. Wer den Dreck macht, räumt ihn auch wwieder auf, Punkt!
Aber dir indirekt die Schuld für alles zu geben finde ich sehr unfair!

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14. November um 8:58

Es wird seinen Grund haben, warum sie bei der Mutter ausgezogen ist und bei EUch wahrscheinlich weitermacht. Pubertät ist sicherlich eine schwierige Phase, ist aber kein Freibrief als Schmarotzer seine Familie zu terrorisieren. Du hast ja schon die Notbremse gezogen nur Dein Partner hat nicht die Kraft oder den Mut, den steten Kampf mit seiner Tochter aufzunehmen und als Familienoberhaupt dafür zu sorgen, dass seine Tochter respektvoll mit der Familie umgeht und zumindest das Mindestmaß an Selbstverantwortung zeigt. Es wird ja kurzfristig besser, aber er müsste am Ball bleiben und dafür sorgen, dass es nicht wieder einreisst. Scheidungsväter haben da oft ein schlechtes Gewissen und lassen es an der nötigen Konsequenz fehlen. Andererseits wäre es wichtig, aus dem Teufelskreis des Kritisierens auch auszubrechen, dass Vater und Tochter auch positive Dinge unternehmen und er auch lobenswerte Dinge an ihr wahrnimmt und auch ihr rückspiegelt. Sonst lauft ihr auf eine Eskalation zu, dass entweder Du Dich trennst oder die Tochter in betreutes Wohnen zieht

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14. November um 9:03
In Antwort auf mo-na49

Mein Freund meint, solche Maßnahmen kann man bei einem Kind in meinem Alter machen, aber einer 17 jährigen nicht.

Naja, im Grunde ganz einfach, solange sie sich wie ein Kind benimmt, wird die halt behandelt wie eins 🤷‍♀️

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14. November um 9:04
In Antwort auf mo-na49

Leider sieht mein Freund das anders. Einer 17jährigen kann man nicht mehr das Handy wegnehmen oder TV-Verbot erteilen, sagt er. Das kann man bei kleinen Kindern machen - aber bei einer 17jährigen wäre das ja lächerlich!

Dann soll sie sich auch bitte wie eine 17 Jährige benehmen, das finde ich nämlich nicht normal, was sie da abzieht! Man war ja selbst mal 17!

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14. November um 9:08

Habe das auch mitgemacht. Es gab nur Streit. Nicht zur Schule usw. Mit 18 dann ausgezogen und ihr eigenes Leben gelebt. War das beste was es gab. Wir haben jetzt ein super Verhältnis zu einander. Sie hat jetzt Mann und Kind und hat eingesehen was sie für einen Blödsinn gemacht hat. Also warte bis sie 18 ist.

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14. November um 9:52
In Antwort auf mo-na49

Mein Freund meint, solche Maßnahmen kann man bei einem Kind in meinem Alter machen, aber einer 17 jährigen nicht.

ok also wird sich absolut nichts ändern!!

dann hast du nur 2 möglichkeiten ....

mir wären meine nerven dafür zu schade!   putzfrau für die dame zu spielen!

was micht aber noch mehr stören würde:
einen partner zu haben der sich nicht gegen seine tochter durchsetzen kann...
dem es zuviel stress ist die tochter zu erziehen...

+
ein partner der nicht hinter mir steht !!!
 

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14. November um 9:57
In Antwort auf mo-na49

Hallo. Ich hoffe hier kann man mir einen Rat geben.
Ich habe einen tollen Mann kennengelernt. Wir sind beide geschieden und haben je ein Kind aus der vorherigen Ehe.

Er hat ein Mädchen. Inzwischen 16. 
Mein Sohn ist 10 und als mein Freund und ich beschlossen zusammenzuwohnen, hat seine Tochter bei der Mutter gewohnt.

Die ersten 2 Jahre waren toll. Mein Sohn ist total vernarrt in meinen Partner, die Tochter mochte mich auch und kamen oft zu besuch. Wir hatten extra auch ein Gästezimmer, so dass eine Übernachtung jederzeit möglich war und auch genutzt wurde.
Das Verhältnis war super.

Mein Sohn geht alle 14 Tage zu seinem Vater und diese Wochenenden waren besonders schön, weil wir das als Paar total genutzt haben!

Irgendwannn wurde der Kontakt seiner Tochter zu der Mutter schlechter. Die Tochter wollte dann zu uns ziehen. Seit dem ist nichts mehr wie es war.

Sie ist inzwischen 17. Sie macht nichts im Haushalt. Kocht sich ständig etwas in der Küche (Wohnzimmer und Küche ist ein großer Raum). Benutzte Pfanne und Topf bleiben stehen, überall Fettspritzer usw...  Ihr Zimmer sieht aus wie eine Müllhalde.
Das Badezimmer ist total verdreckt. Sie kommt und geht wann sie will.
Wir haben einen sehr kleine Loggia raus.
Die Tochter raucht inszwischen wie ein Schlot und raucht eine nach der anderen. Aschenbecher quillt über.

Unser Schlafzimmer ist unter dem Dach (Maisonette) - leider ohne Tür und offen vom Wohnzimmer durch die Treppe erreichbar. Der Zigarettenqualm  zieht auch durch die Dachfester und durch unsere Wohnung.

Mein Freund ist morgens aus dem Haus und kommt erst abends wieder. Ich arbeite halbtags. Hole meinen Sohn auf dem Weg nach Hause von der Schule ab und kaum bin ich zuhause - ruft sie an, ob ich sie (ca. 15 Gehminuten von uns entfernt) von der Bushaltestelle abhole mit dem Auto.

Anfangs habe ich noch versucht alles unter einem Hut zu bringen. Ich habe hinter ihr hergeräumt, abgeholt, zu Verabredungen gefahren, Wäsche gewaschen und das Bad sauber gemacht... bis mein Freund nach Hause kam, war das Essen fertig und die Wohnung einigermaßen wieder in Schuss.

Ab und an habe ihr ihr gesagt, sie soll bitte alles wieder wegräumen, wenn sie gekocht hat. Aber das war leider vergebens.

Ich habe irgendwann dann mit meinem Freund gesprochen, dass das so nicht geht. ER hat mit ihr gesprochen und es war dann zwei drei Tage etwas besser - hat sich aber schnell wieder geändert. Immer und immer wieder habe ich mit meinem Freund darüber gesprochen. Manchmal war er total genervt, weil er kaputt von der Arbeit nach Hause kam und dafür keine Nerven mehr hatte.

Es wurde und wurde nicht besser. Mein Freund sagte, ich solle Verständnis haben, so schlimm wäre es ja nicht, wenn die Pfanne und die Töpfe dann dort in der Küche stehen.
Ich meinte, es ist nicht nur das, sondern der ganze Dreck, das Rauchen, die Essenreste in der Spüle, die Wäsche und das herumfahren.

ER meinte dann, seine Tochter wäre halt in der Pubertät und hätte im Moment den Sinn nicht dafür. Ich war total baff.

Mein Sohn hilft mir beim Spülmaschine einräumen, Wäsche sortieren und räumt sein Zimmer auf - das gehört finde ich auch dazu. Keiner muss übermäßig viel helfen, aber ich finde es wichtig, dass jeder etwas beiträgt.

Er meinte dann, ich soll die Sachen halt stehen lassen und wenn er nach Hause kommt, dann würde er das halt wegmachen.
So kam es dann.
Die Stimmung zwischen mir und meinem Freund wurde immer schlechter. Ich habe dann auch die Tochter nicht mehr irgendwo hingefahren oder abgeholt. Da wurde die Stimmung noch schlechter.

Irgendwann habe ich ihm gesagt, ich möchte nicht mehr, dass auf der Loggia geraucht wird. Der Qualm zieht überall hin. Die Tochter muss jetzt seitdem vor die Tür.

Nun merke ich, wie sie immer mehr ihren Vater einpannt. Er fährt sie überall hin, räumt ihre Sachen weg, macht ihren Wäscheberg usw. Er ist nur noch genervt. Aber ich sehe einfach nicht ein, dass ich das machen soll.

Dann ist die Tochter fast immer da und lange mit uns wach. Sexuell läuft es deshalb auch immer schlechter, weil er keine Lust hat - weil seine Tochter ja was mitbekommen könnte.

Ich mache fast alles im Haushalt, da ich ja gegen 15 Uhr zuhause bin. Kümmere mich um meinen Sohn, koche, Wasche die Wäsche, putze etc. NUR mache ich halt nicht mehr den DRECK seiner Tochter weg. Auch nicht mehr ihre Wäsche, da sie dies in ihrem Zimmer hortet und er dann nach einigen Tage "Massen" an Schmutzwäsche rausholt und diese dann wäscht.

Es tut mir so leid ihn dabei zu sehen, wie er sich nach dem harten Arbeitstag noch aufmacht den Mist zu erledigen. Ich kann nicht verstehn, warum seine Tochter so eiskalt sein kann, denn auch sieh sieht ja, was für eine Arbeit ihr Papa sich jeden Tag macht. Aber das scheint ihr total egal zu sein. Sie macht einfach nicht.

Ich bin inzwischen auch echt enttäuscht von ihm. Warum macht er das mit? Hat er ein schlechtes Gewissen ihr gegenüber?

LG
 

Du bist einfach zu inkonsequent.
Mache Bedingungen davon abhängig, oder du ziehst aus.
Dann wirst du sehen, wie es doch auf einmal klappt.

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14. November um 12:46
In Antwort auf mo-na49

Hallo. Ich hoffe hier kann man mir einen Rat geben.
Ich habe einen tollen Mann kennengelernt. Wir sind beide geschieden und haben je ein Kind aus der vorherigen Ehe.

Er hat ein Mädchen. Inzwischen 16. 
Mein Sohn ist 10 und als mein Freund und ich beschlossen zusammenzuwohnen, hat seine Tochter bei der Mutter gewohnt.

Die ersten 2 Jahre waren toll. Mein Sohn ist total vernarrt in meinen Partner, die Tochter mochte mich auch und kamen oft zu besuch. Wir hatten extra auch ein Gästezimmer, so dass eine Übernachtung jederzeit möglich war und auch genutzt wurde.
Das Verhältnis war super.

Mein Sohn geht alle 14 Tage zu seinem Vater und diese Wochenenden waren besonders schön, weil wir das als Paar total genutzt haben!

Irgendwannn wurde der Kontakt seiner Tochter zu der Mutter schlechter. Die Tochter wollte dann zu uns ziehen. Seit dem ist nichts mehr wie es war.

Sie ist inzwischen 17. Sie macht nichts im Haushalt. Kocht sich ständig etwas in der Küche (Wohnzimmer und Küche ist ein großer Raum). Benutzte Pfanne und Topf bleiben stehen, überall Fettspritzer usw...  Ihr Zimmer sieht aus wie eine Müllhalde.
Das Badezimmer ist total verdreckt. Sie kommt und geht wann sie will.
Wir haben einen sehr kleine Loggia raus.
Die Tochter raucht inszwischen wie ein Schlot und raucht eine nach der anderen. Aschenbecher quillt über.

Unser Schlafzimmer ist unter dem Dach (Maisonette) - leider ohne Tür und offen vom Wohnzimmer durch die Treppe erreichbar. Der Zigarettenqualm  zieht auch durch die Dachfester und durch unsere Wohnung.

Mein Freund ist morgens aus dem Haus und kommt erst abends wieder. Ich arbeite halbtags. Hole meinen Sohn auf dem Weg nach Hause von der Schule ab und kaum bin ich zuhause - ruft sie an, ob ich sie (ca. 15 Gehminuten von uns entfernt) von der Bushaltestelle abhole mit dem Auto.

Anfangs habe ich noch versucht alles unter einem Hut zu bringen. Ich habe hinter ihr hergeräumt, abgeholt, zu Verabredungen gefahren, Wäsche gewaschen und das Bad sauber gemacht... bis mein Freund nach Hause kam, war das Essen fertig und die Wohnung einigermaßen wieder in Schuss.

Ab und an habe ihr ihr gesagt, sie soll bitte alles wieder wegräumen, wenn sie gekocht hat. Aber das war leider vergebens.

Ich habe irgendwann dann mit meinem Freund gesprochen, dass das so nicht geht. ER hat mit ihr gesprochen und es war dann zwei drei Tage etwas besser - hat sich aber schnell wieder geändert. Immer und immer wieder habe ich mit meinem Freund darüber gesprochen. Manchmal war er total genervt, weil er kaputt von der Arbeit nach Hause kam und dafür keine Nerven mehr hatte.

Es wurde und wurde nicht besser. Mein Freund sagte, ich solle Verständnis haben, so schlimm wäre es ja nicht, wenn die Pfanne und die Töpfe dann dort in der Küche stehen.
Ich meinte, es ist nicht nur das, sondern der ganze Dreck, das Rauchen, die Essenreste in der Spüle, die Wäsche und das herumfahren.

ER meinte dann, seine Tochter wäre halt in der Pubertät und hätte im Moment den Sinn nicht dafür. Ich war total baff.

Mein Sohn hilft mir beim Spülmaschine einräumen, Wäsche sortieren und räumt sein Zimmer auf - das gehört finde ich auch dazu. Keiner muss übermäßig viel helfen, aber ich finde es wichtig, dass jeder etwas beiträgt.

Er meinte dann, ich soll die Sachen halt stehen lassen und wenn er nach Hause kommt, dann würde er das halt wegmachen.
So kam es dann.
Die Stimmung zwischen mir und meinem Freund wurde immer schlechter. Ich habe dann auch die Tochter nicht mehr irgendwo hingefahren oder abgeholt. Da wurde die Stimmung noch schlechter.

Irgendwann habe ich ihm gesagt, ich möchte nicht mehr, dass auf der Loggia geraucht wird. Der Qualm zieht überall hin. Die Tochter muss jetzt seitdem vor die Tür.

Nun merke ich, wie sie immer mehr ihren Vater einpannt. Er fährt sie überall hin, räumt ihre Sachen weg, macht ihren Wäscheberg usw. Er ist nur noch genervt. Aber ich sehe einfach nicht ein, dass ich das machen soll.

Dann ist die Tochter fast immer da und lange mit uns wach. Sexuell läuft es deshalb auch immer schlechter, weil er keine Lust hat - weil seine Tochter ja was mitbekommen könnte.

Ich mache fast alles im Haushalt, da ich ja gegen 15 Uhr zuhause bin. Kümmere mich um meinen Sohn, koche, Wasche die Wäsche, putze etc. NUR mache ich halt nicht mehr den DRECK seiner Tochter weg. Auch nicht mehr ihre Wäsche, da sie dies in ihrem Zimmer hortet und er dann nach einigen Tage "Massen" an Schmutzwäsche rausholt und diese dann wäscht.

Es tut mir so leid ihn dabei zu sehen, wie er sich nach dem harten Arbeitstag noch aufmacht den Mist zu erledigen. Ich kann nicht verstehn, warum seine Tochter so eiskalt sein kann, denn auch sieh sieht ja, was für eine Arbeit ihr Papa sich jeden Tag macht. Aber das scheint ihr total egal zu sein. Sie macht einfach nicht.

Ich bin inzwischen auch echt enttäuscht von ihm. Warum macht er das mit? Hat er ein schlechtes Gewissen ihr gegenüber?

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Ich hab mich jetzt extra hier angemeldet um eine Antwort schreiben zu können

Hoffentlich klappt es jetzt....
Also ich kann dir nur sagen, dass deinem Partner vermutlich garnicht bewusst ist, dass da so viel Ärger in Dir schlumert. Natürlich ist es nicht richtig, dass er ihr alles hinterher räumt und Ihre Aufgaben erledigt. Aber ich ziehe den Hut vor ihm ab, dass er es so macht.
Es ist schwer das zu verstehen, wenn man nicht vom eigenen Kind betroffen ist. Das meine ich jetzt nicht böse aber....glaube mir..wenn dein Sohn das richtige Alter hat, dann wirst du wissen wie sehr man auf einmal von den eigenen Prinzipien abkommt und dann mal fünfe grade sein lässt und es einfach selbst macht! Die Frauen die ich damals im Supermarkt gesehen habe wo die Kinder wild kreischend aufm Boden lagen! Da hab ich mir nur gedacht: PFFFF! Dem würde ich schon zeigen! Und? Als ich dann selber da stand.... hab ich einfach nur versucht einigermaßen heil aus der Nummer raus zu kommen und den bösen Blicken der alten Damen zu entfliehen, wenn ich auch nur im Ansatz laut wurde um meiner Tochter (damals ca 2) zu erklären, dass das nicht geht! Was hat meine Tochter in dem Moment von dem verstanden was ich gesagt habe? Richtig...garnichts. Nerven und Ärger sparen...Kind nehmen, durchatmen und raus aus dem Laden manchmal ist weniger reden mehr.
Die Tochter von deinem Freund ist im Moment nicht sie selbst! Sie ist ein Mensch zwischen Kind und Frau, die gerade den Sprung in die Unnabhänigkeit macht. Wenn wir uns in 5 Jahren wieder sprechen würden, dann würdet ihr vermutlich darüber lachen und sie würde sich fürchterlich für ihr Verhalten schämen. Das bringt euch nur gerade JETZT nicht weiter.

Will heißen...natürlich kann man nicht alles durchgehen lassen. Aber euer Ziel sollte jetzt der Weg zurück zur Familie und nicht der Weg DU und dein Sohn gegen SIE und deinen Freund sein.Werdet wieder ein Team und helft dem zur Zeit schwächsten Glied (seiner Tochter) in der Kette wieder auf den richtigen Weg zu kommen. Da ist viel Fingerspitzengefühl, Humor und Selbstsicherheit nötig um das einigermaßen unbeschadet zu überstehen. Aber das könnt ihr nur, wenn ihr eine Familie seid.
Vielleicht wäre es gut, wenn du etwas findest, dass du mit ihr zusammen machen kannst. Sehe sie wie deine Tochter, dass ist ganz wichtig! Versuche ihr die nötigen Werte in Ruhe zu vermittlen und sei nicht enttäuscht wenn es erstmal nicht funktioniert.
Stelle deinen Partner nicht vor eine Wahl. Die wirst du, wenn er ein guter Vater ist, immer verlieren! Und das ist ganz normal!! Kein Mann der Welt würde mich von meiner Tochter trennen oder etwas zwischen uns bringen!
Ich glaube ihr habt alles was man in einer Partnerschaft haben muss um glücklich zu werden.... halte daran fest. Wenn euer Umfeld wieder stabil ist, dann wird der Rest von alleine laufen. Kein Du oder ich hab das gemacht...sondern WIR.

Halt die Ohren steif! ihr schafft das!
 

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14. November um 13:31
In Antwort auf lilu

Ich hab mich jetzt extra hier angemeldet um eine Antwort schreiben zu können

Hoffentlich klappt es jetzt....
Also ich kann dir nur sagen, dass deinem Partner vermutlich garnicht bewusst ist, dass da so viel Ärger in Dir schlumert. Natürlich ist es nicht richtig, dass er ihr alles hinterher räumt und Ihre Aufgaben erledigt. Aber ich ziehe den Hut vor ihm ab, dass er es so macht.
Es ist schwer das zu verstehen, wenn man nicht vom eigenen Kind betroffen ist. Das meine ich jetzt nicht böse aber....glaube mir..wenn dein Sohn das richtige Alter hat, dann wirst du wissen wie sehr man auf einmal von den eigenen Prinzipien abkommt und dann mal fünfe grade sein lässt und es einfach selbst macht! Die Frauen die ich damals im Supermarkt gesehen habe wo die Kinder wild kreischend aufm Boden lagen! Da hab ich mir nur gedacht: PFFFF! Dem würde ich schon zeigen! Und? Als ich dann selber da stand.... hab ich einfach nur versucht einigermaßen heil aus der Nummer raus zu kommen und den bösen Blicken der alten Damen zu entfliehen, wenn ich auch nur im Ansatz laut wurde um meiner Tochter (damals ca 2) zu erklären, dass das nicht geht! Was hat meine Tochter in dem Moment von dem verstanden was ich gesagt habe? Richtig...garnichts. Nerven und Ärger sparen...Kind nehmen, durchatmen und raus aus dem Laden manchmal ist weniger reden mehr.
Die Tochter von deinem Freund ist im Moment nicht sie selbst! Sie ist ein Mensch zwischen Kind und Frau, die gerade den Sprung in die Unnabhänigkeit macht. Wenn wir uns in 5 Jahren wieder sprechen würden, dann würdet ihr vermutlich darüber lachen und sie würde sich fürchterlich für ihr Verhalten schämen. Das bringt euch nur gerade JETZT nicht weiter.

Will heißen...natürlich kann man nicht alles durchgehen lassen. Aber euer Ziel sollte jetzt der Weg zurück zur Familie und nicht der Weg DU und dein Sohn gegen SIE und deinen Freund sein.Werdet wieder ein Team und helft dem zur Zeit schwächsten Glied (seiner Tochter) in der Kette wieder auf den richtigen Weg zu kommen. Da ist viel Fingerspitzengefühl, Humor und Selbstsicherheit nötig um das einigermaßen unbeschadet zu überstehen. Aber das könnt ihr nur, wenn ihr eine Familie seid.
Vielleicht wäre es gut, wenn du etwas findest, dass du mit ihr zusammen machen kannst. Sehe sie wie deine Tochter, dass ist ganz wichtig! Versuche ihr die nötigen Werte in Ruhe zu vermittlen und sei nicht enttäuscht wenn es erstmal nicht funktioniert.
Stelle deinen Partner nicht vor eine Wahl. Die wirst du, wenn er ein guter Vater ist, immer verlieren! Und das ist ganz normal!! Kein Mann der Welt würde mich von meiner Tochter trennen oder etwas zwischen uns bringen!
Ich glaube ihr habt alles was man in einer Partnerschaft haben muss um glücklich zu werden.... halte daran fest. Wenn euer Umfeld wieder stabil ist, dann wird der Rest von alleine laufen. Kein Du oder ich hab das gemacht...sondern WIR.

Halt die Ohren steif! ihr schafft das!
 

aber zwischen "mal 5 grade sein lassen" und andauernd den dreck von ihr wegzuräumen ist ein riesen unterschied

das mädel ist erwachsen!!! und muss daher ihren dreck selbst wegmachen bzw. im haushalt helfen!

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14. November um 13:40
In Antwort auf mo-na49

Mutter und Tochter haben sich wohl nur gestritten. Die Tochter hat es dort einfach nicht mehr ausgehalten - weil so viel Streit war. Bei uns war ja immer schön, wir haben immer viel unternommen und bei uns war dann oft ihr Zufluchtsort. Dann ist sie zu uns gezogen. Die ersten Monate waren auch schön. Unternehmungen, TV-Abende, Shoppen... aber dann fing sie an alles liegenzulassen. Nichts hat sie mehr interessiert. Wenn ich sie darauf angesprochen habe, hörte ich nur "mache ich später" dann ging es wieder zum Bett zurück oder sie lag auf der Loggia und hat geraucht. Aber aufgeräumt hat sie es nicht.

Ich wollte auch nicht rumstressen, weil ich halt auch nicht ihre Mutter bin. Ich habe dann abends mit meinem Freund darüber geredet. Er meinte so ist das halt, das wäre die Pubertät und wenn ich das nicht wegmachen will, dann soll ich es liegenlassen bis er abends zuhause ist.

Mich stört es aber, denn ich wohne ja auch da. Möchte nicht stundenlang die Sachen und die Unordnung in der Wohnung sehen. Ich habe es auch gerne "aufgräumt" und gemütlich. Wenn ich es aber immer wegmachen muss, ärgert mich das auch.
Die Tochter interessiert es aber nicht.
Er kann es natürlich erst abends wegmachen.

Alles verzwickt irgendwie.

Dann ist sie zu uns gezogen. Die ersten Monate waren auch schön. Unternehmungen, TV-Abende, Shoppen... aber dann fing sie an alles liegenzulassen. Nichts hat sie mehr interessiert. 


Die ersten Monate waren also anders? Gab es ein einschneidendes Erlebnis, was ihre Wandlung erklären würde? Entweder in der Familie oder im Leben seiner Tochter - Todesfall, Trennung etc.? Oder handelt es sich hier eher um "Probezeit bestanden - jetzt kann ich die Sau rauslassen"? 

 

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14. November um 13:41
In Antwort auf mo-na49

Mutter und Tochter haben sich wohl nur gestritten. Die Tochter hat es dort einfach nicht mehr ausgehalten - weil so viel Streit war. Bei uns war ja immer schön, wir haben immer viel unternommen und bei uns war dann oft ihr Zufluchtsort. Dann ist sie zu uns gezogen. Die ersten Monate waren auch schön. Unternehmungen, TV-Abende, Shoppen... aber dann fing sie an alles liegenzulassen. Nichts hat sie mehr interessiert. Wenn ich sie darauf angesprochen habe, hörte ich nur "mache ich später" dann ging es wieder zum Bett zurück oder sie lag auf der Loggia und hat geraucht. Aber aufgeräumt hat sie es nicht.

Ich wollte auch nicht rumstressen, weil ich halt auch nicht ihre Mutter bin. Ich habe dann abends mit meinem Freund darüber geredet. Er meinte so ist das halt, das wäre die Pubertät und wenn ich das nicht wegmachen will, dann soll ich es liegenlassen bis er abends zuhause ist.

Mich stört es aber, denn ich wohne ja auch da. Möchte nicht stundenlang die Sachen und die Unordnung in der Wohnung sehen. Ich habe es auch gerne "aufgräumt" und gemütlich. Wenn ich es aber immer wegmachen muss, ärgert mich das auch.
Die Tochter interessiert es aber nicht.
Er kann es natürlich erst abends wegmachen.

Alles verzwickt irgendwie.

Dann ist sie zu uns gezogen. Die ersten Monate waren auch schön. Unternehmungen, TV-Abende, Shoppen... aber dann fing sie an alles liegenzulassen. Nichts hat sie mehr interessiert. 


Die ersten Monate waren also anders? Gab es ein einschneidendes Erlebnis, was ihre Wandlung erklären würde? Entweder in der Familie oder im Leben seiner Tochter - Todesfall, Trennung etc.? Oder handelt es sich hier eher um "Probezeit bestanden - jetzt kann ich die Sau rauslassen"? 

 

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14. November um 13:47
In Antwort auf carina2019

aber zwischen "mal 5 grade sein lassen" und andauernd den dreck von ihr wegzuräumen ist ein riesen unterschied

das mädel ist erwachsen!!! und muss daher ihren dreck selbst wegmachen bzw. im haushalt helfen!

Jaha... und außerdem muss man immer darauf bestehen und sich das Leben jeden Tag aufs neue selber schwer machen!!!!!

Hauptsache man hat Recht!

Bullshit (um das schöne Wort nochmal aufzugreifen )

So gehen Familien kaputt, Ehen auseinander und Kinder leben mit dem Gefühl Schuld daran zu haben, weil die Erwachsenen nur ihr geordnetes Umfeld dulden und nie mal einfach nur Familie sind und das Problem gemeinsam lösen.
Aufhetzen und anstacheln!
Nee Sorry...
So wie das für mich klingt, lieben die beiden sich sehr! Und das ist das wichtigste und der Grundstein dieser Familie. Ich bin mir sicher, dass es einen guten Weg gibt, dass ALLE super in dieser Familie leben können.

Ohne Chaos, ohne zu vermüllen.....und ohne Frust

Aber ich mache alles für MEIN Kind und du machst alles für DEIN Kind...ist sicher nicht der Weg in die richtige Richtung.

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14. November um 13:48
In Antwort auf carina2019

aber zwischen "mal 5 grade sein lassen" und andauernd den dreck von ihr wegzuräumen ist ein riesen unterschied

das mädel ist erwachsen!!! und muss daher ihren dreck selbst wegmachen bzw. im haushalt helfen!

Jaha... und außerdem muss man immer darauf bestehen und sich das Leben jeden Tag aufs neue selber schwer machen!!!!!

Hauptsache man hat Recht!

Bullshit (um das schöne Wort nochmal aufzugreifen )

So gehen Familien kaputt, Ehen auseinander und Kinder leben mit dem Gefühl Schuld daran zu haben, weil die Erwachsenen nur ihr geordnetes Umfeld dulden und nie mal einfach nur Familie sind und das Problem gemeinsam lösen.
Aufhetzen und anstacheln!
Nee Sorry...
So wie das für mich klingt, lieben die beiden sich sehr! Und das ist das wichtigste und der Grundstein dieser Familie. Ich bin mir sicher, dass es einen guten Weg gibt, dass ALLE super in dieser Familie leben können.

Ohne Chaos, ohne zu vermüllen.....und ohne Frust

Aber ich mache alles für MEIN Kind und du machst alles für DEIN Kind...ist sicher nicht der Weg in die richtige Richtung.

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14. November um 14:55
In Antwort auf mo-na49

Mein Freund meint, solche Maßnahmen kann man bei einem Kind in meinem Alter machen, aber einer 17 jährigen nicht.

"Mein Freund meint, solche Maßnahmen kann man bei einem Kind in meinem Alter machen, aber einer 17 jährigen nicht."

grundsätzlich richtig.

mit einer 17jährigen setzt man sich zusammen (am besten alle beteiligten, mit genug zeit) und führt ein vernünftiges gespräch auf augenhöhe, bei dem jeder sagen kann, was ihn stört, und wie er sich ein gemeinsames zusammenleben vorstellt.

jeder heißt in dem fall natürlich auch sie!

aber genau wie jeder seine wünsche hat, hat natürlich auch jeder seine grenzen. und ein zusammenleben funktioniert halt nur, wenn man die grenzen der anderen respektiert.

mit 17 sollte man zu so einem gespräch und einem entsprechenden verhalten fähig sein.

wenn nicht... dann wird man eben, wie schon gesagt, weiter wie ein kind behandelt. ihre entscheidung! sagt ihr das ganz klar!

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14. November um 14:59
In Antwort auf batweazel

"Mein Freund meint, solche Maßnahmen kann man bei einem Kind in meinem Alter machen, aber einer 17 jährigen nicht."

grundsätzlich richtig.

mit einer 17jährigen setzt man sich zusammen (am besten alle beteiligten, mit genug zeit) und führt ein vernünftiges gespräch auf augenhöhe, bei dem jeder sagen kann, was ihn stört, und wie er sich ein gemeinsames zusammenleben vorstellt.

jeder heißt in dem fall natürlich auch sie!

aber genau wie jeder seine wünsche hat, hat natürlich auch jeder seine grenzen. und ein zusammenleben funktioniert halt nur, wenn man die grenzen der anderen respektiert.

mit 17 sollte man zu so einem gespräch und einem entsprechenden verhalten fähig sein.

wenn nicht... dann wird man eben, wie schon gesagt, weiter wie ein kind behandelt. ihre entscheidung! sagt ihr das ganz klar!

p.s. du hast noch nicht erwänt, was die tochter eigentlich macht... schule, lehre, jobben, nix? hat sie irgendwelche probleme in ihrem leben?

auch eine depression kann zu dem geschilderten "mir ist alles egal"- verhalten führen!

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14. November um 17:01
In Antwort auf mo-na49

Hallo. Ich hoffe hier kann man mir einen Rat geben.
Ich habe einen tollen Mann kennengelernt. Wir sind beide geschieden und haben je ein Kind aus der vorherigen Ehe.

Er hat ein Mädchen. Inzwischen 16. 
Mein Sohn ist 10 und als mein Freund und ich beschlossen zusammenzuwohnen, hat seine Tochter bei der Mutter gewohnt.

Die ersten 2 Jahre waren toll. Mein Sohn ist total vernarrt in meinen Partner, die Tochter mochte mich auch und kamen oft zu besuch. Wir hatten extra auch ein Gästezimmer, so dass eine Übernachtung jederzeit möglich war und auch genutzt wurde.
Das Verhältnis war super.

Mein Sohn geht alle 14 Tage zu seinem Vater und diese Wochenenden waren besonders schön, weil wir das als Paar total genutzt haben!

Irgendwannn wurde der Kontakt seiner Tochter zu der Mutter schlechter. Die Tochter wollte dann zu uns ziehen. Seit dem ist nichts mehr wie es war.

Sie ist inzwischen 17. Sie macht nichts im Haushalt. Kocht sich ständig etwas in der Küche (Wohnzimmer und Küche ist ein großer Raum). Benutzte Pfanne und Topf bleiben stehen, überall Fettspritzer usw...  Ihr Zimmer sieht aus wie eine Müllhalde.
Das Badezimmer ist total verdreckt. Sie kommt und geht wann sie will.
Wir haben einen sehr kleine Loggia raus.
Die Tochter raucht inszwischen wie ein Schlot und raucht eine nach der anderen. Aschenbecher quillt über.

Unser Schlafzimmer ist unter dem Dach (Maisonette) - leider ohne Tür und offen vom Wohnzimmer durch die Treppe erreichbar. Der Zigarettenqualm  zieht auch durch die Dachfester und durch unsere Wohnung.

Mein Freund ist morgens aus dem Haus und kommt erst abends wieder. Ich arbeite halbtags. Hole meinen Sohn auf dem Weg nach Hause von der Schule ab und kaum bin ich zuhause - ruft sie an, ob ich sie (ca. 15 Gehminuten von uns entfernt) von der Bushaltestelle abhole mit dem Auto.

Anfangs habe ich noch versucht alles unter einem Hut zu bringen. Ich habe hinter ihr hergeräumt, abgeholt, zu Verabredungen gefahren, Wäsche gewaschen und das Bad sauber gemacht... bis mein Freund nach Hause kam, war das Essen fertig und die Wohnung einigermaßen wieder in Schuss.

Ab und an habe ihr ihr gesagt, sie soll bitte alles wieder wegräumen, wenn sie gekocht hat. Aber das war leider vergebens.

Ich habe irgendwann dann mit meinem Freund gesprochen, dass das so nicht geht. ER hat mit ihr gesprochen und es war dann zwei drei Tage etwas besser - hat sich aber schnell wieder geändert. Immer und immer wieder habe ich mit meinem Freund darüber gesprochen. Manchmal war er total genervt, weil er kaputt von der Arbeit nach Hause kam und dafür keine Nerven mehr hatte.

Es wurde und wurde nicht besser. Mein Freund sagte, ich solle Verständnis haben, so schlimm wäre es ja nicht, wenn die Pfanne und die Töpfe dann dort in der Küche stehen.
Ich meinte, es ist nicht nur das, sondern der ganze Dreck, das Rauchen, die Essenreste in der Spüle, die Wäsche und das herumfahren.

ER meinte dann, seine Tochter wäre halt in der Pubertät und hätte im Moment den Sinn nicht dafür. Ich war total baff.

Mein Sohn hilft mir beim Spülmaschine einräumen, Wäsche sortieren und räumt sein Zimmer auf - das gehört finde ich auch dazu. Keiner muss übermäßig viel helfen, aber ich finde es wichtig, dass jeder etwas beiträgt.

Er meinte dann, ich soll die Sachen halt stehen lassen und wenn er nach Hause kommt, dann würde er das halt wegmachen.
So kam es dann.
Die Stimmung zwischen mir und meinem Freund wurde immer schlechter. Ich habe dann auch die Tochter nicht mehr irgendwo hingefahren oder abgeholt. Da wurde die Stimmung noch schlechter.

Irgendwann habe ich ihm gesagt, ich möchte nicht mehr, dass auf der Loggia geraucht wird. Der Qualm zieht überall hin. Die Tochter muss jetzt seitdem vor die Tür.

Nun merke ich, wie sie immer mehr ihren Vater einpannt. Er fährt sie überall hin, räumt ihre Sachen weg, macht ihren Wäscheberg usw. Er ist nur noch genervt. Aber ich sehe einfach nicht ein, dass ich das machen soll.

Dann ist die Tochter fast immer da und lange mit uns wach. Sexuell läuft es deshalb auch immer schlechter, weil er keine Lust hat - weil seine Tochter ja was mitbekommen könnte.

Ich mache fast alles im Haushalt, da ich ja gegen 15 Uhr zuhause bin. Kümmere mich um meinen Sohn, koche, Wasche die Wäsche, putze etc. NUR mache ich halt nicht mehr den DRECK seiner Tochter weg. Auch nicht mehr ihre Wäsche, da sie dies in ihrem Zimmer hortet und er dann nach einigen Tage "Massen" an Schmutzwäsche rausholt und diese dann wäscht.

Es tut mir so leid ihn dabei zu sehen, wie er sich nach dem harten Arbeitstag noch aufmacht den Mist zu erledigen. Ich kann nicht verstehn, warum seine Tochter so eiskalt sein kann, denn auch sieh sieht ja, was für eine Arbeit ihr Papa sich jeden Tag macht. Aber das scheint ihr total egal zu sein. Sie macht einfach nicht.

Ich bin inzwischen auch echt enttäuscht von ihm. Warum macht er das mit? Hat er ein schlechtes Gewissen ihr gegenüber?

LG
 

Da muss eben der Vater durchgreifen. Solange er ihr immer alles hinterher räumt und ihr jeden Wunsch von Lippen abliest, wird sich ihr Verhalten auch nicht ändern. Warum denn auch? Passt ja für sie alles so. 

Ich würde nochmal mit ihm reden und ihm deutlich machen, dass das so für dich nicht mehr geht und dass du das so auch nicht mehr haben möchtest. Das ist dein Recht. Es kann ja nicht sein, dass eure Beziehung wegen einem Teenie kaputt geht, der nicht weiss, wie man sich zu benehmen hat! Setz dich da durch und schau zu, dass dein Freund sofort damit aufhört dem Mädel alles hinterher zu räumen. So wird das nie was.

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14. November um 17:43
In Antwort auf lilu

Jaha... und außerdem muss man immer darauf bestehen und sich das Leben jeden Tag aufs neue selber schwer machen!!!!!

Hauptsache man hat Recht!

Bullshit (um das schöne Wort nochmal aufzugreifen )

So gehen Familien kaputt, Ehen auseinander und Kinder leben mit dem Gefühl Schuld daran zu haben, weil die Erwachsenen nur ihr geordnetes Umfeld dulden und nie mal einfach nur Familie sind und das Problem gemeinsam lösen.
Aufhetzen und anstacheln!
Nee Sorry...
So wie das für mich klingt, lieben die beiden sich sehr! Und das ist das wichtigste und der Grundstein dieser Familie. Ich bin mir sicher, dass es einen guten Weg gibt, dass ALLE super in dieser Familie leben können.

Ohne Chaos, ohne zu vermüllen.....und ohne Frust

Aber ich mache alles für MEIN Kind und du machst alles für DEIN Kind...ist sicher nicht der Weg in die richtige Richtung.

ja muss auch Mütter geben die ihren Kindern alles hinterhertragen  

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