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Seine Mutter - wie soll es weiter gehen?

28. September 2004 um 7:30

Ich weiss gar nicht, wo ich anfangen soll. Bin noch immer total fertig....

Zur Vorgeschichte: Die Mutter meines Freundes ist seit Ewigkeiten 100% arbeitsunfähig, wegen manischer Depressionen. Um sich etwas zu beschäftigen, macht sie so kleinere Jobs, wie z.B. die Wäsche meines Freundes zu bügeln (wenn von mir was dabei ist, meckert sie, macht es aber trotzdem. Obwohl wir ihr immer wieder sagen, sie soll es lassen. Es kommt wirklich nur selten vor, dass mal etwas von mir dabei ist). Oder auch Näharbeiten, wie es bei mir kürzlich der Fall war, es mussten drei Hosen gekürzt werden. Dazu muss ich sagen, dass ich ihr schon vorab drei mal (!!!) dafür danke gesagt habe. Wir hatten auch ausgemacht, dass ich dafür wieder mal Chauffeur spiele (was sie gerne zu den unmöglichsten zeiten in Anspruch nimmt, wie neulich am Sonntag früh zur Kirche...)

Ja und gestern geschah etwas, ich kann es heute noch nicht glauben.
Unangemeldet steht sie plötzlich vor der Türe, stürmt wie besessen rein und blafft meinen Freund erst mal an, warum wir um 18:00 Uhr nicht zu Hause waren. Ich sass während dem am PC und wollte noch etwas erledigen. Mit halbem Ohr höre ich mit, wie sie meinen Freund beschimpft, dann ruft sie nach mir, wo ich sei, ich soll sofort her kommen. Erstaunt über den Tonfall gehe ich also in den Flur, bekomme an den Kopf geworfen, ich sei ein Undankbares Ding, hätte mich nicht für das Hosen umnähen bedankt. Was ich sehr wohl getan hatte, aber ich kam noch nicht dazu, es persönlich nochmal nachzuholen. Manchmal habe ich das Gefühl, ihr reicht es erst, wenn man sie auf Knien anbetet....

Na auf jeden Fall geht es weiter, wir sollen mal erwachsen werden (das sagt sie, die mit 18 ein Kind von einem Ausländer bekam, den sie nie mehr gesehen hatte und ihr Kind nie bei sich zu Hause, sondern nur in Heimen und Pflegefamilien hatte). Dann blafft sie mich an, sie würde immer (!!) meine Wäsche mitbügeln (waschen tun wir ja selber) und ich hätte mich nie dafür bedankt. Doch habe ich, ausserdem hat nie jemand gesagt, sie müsse es tun, im gegenteil. Ihre Antwort; Ja, dann würde ich sie daheim Bügeln mit dem Strom meines Freundes.... HALLOO?? Wir wohnen seit einiger Zeit zusammen, nur hat sie das nie akzeptiert, also ist es für sie nicht wahr. Sie hat mich noch als Lügnerin uns Schamrotzerin hingestellt, ich sei Unfähig und unreif.

Ich hatte schon immer das Gefühl, dass sie ein Problem damit hat, dass sie ihren Sohn mit mir teilen "muss". Und gestern dann der verräterische Satz: Es is mir egal, wenn ich einen Keil zwischen Euch treibe....

Es kam soweit, dass sie mein Freund rausgeschmissen hat, da drohte sie mit Polizei....

Mein Freund erzählt mir dann, das sei nur der Anfang, die letzte zwei male, als es so anfing, kam es schlussendlich zu Drohungen ihrerseits, zu tätlichen Angriffen und gröbsten Beleidigungen. Das Ende war jedesmal die Zwangseinweisung, wobei sie nach sechs Monaten wieder draussen war.

Das gestrige hat mich total fertig gemacht, schon so während zwei, drei Wochen tut sie immer wieder Dinge, wo sie genau weiss, dass mich das verletzt. Diese Frau macht mich fertig, und wenn ich denke, dass es noch schlimmer kommen kann, möchte ich am liebsten gar nicht mehr zu Hause sein.....

Sorry das es so lange geworden ist, aber es musste einfach raus.....

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28. September 2004 um 7:55

Mit dem Freund absprechen
Sicher ist es schon so, aber ihr müßt beide die gleiche Sprache sprechen. Die kann nur lauten: abschotten.
Sie muß schon spüren, daß es so nicht geht. Das bedeutet aber auch, keine Aufgaben aus Eurem Bereich für sie, dann ist man auch keinen Dank schuldig.
Solltet ihr noch dort wohnen unbedingt raus. Ihr müßt eben absolut selbständig Leben.
Mit der Polizei kann sie ja eh nichts anfangen.
Natürlich ist das nicht so einfach, sie ist ja nicht nur irgendeine Frau. Sie ist die Mutter.
Das klingt manchmal in dem, was du schreibst gar nicht so.
Ein bischen drum Kümmern muß man sich auch. Bitte, aber aus der Distanz.

LG

Teddy

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28. September 2004 um 8:06
In Antwort auf jonny_12159999

Mit dem Freund absprechen
Sicher ist es schon so, aber ihr müßt beide die gleiche Sprache sprechen. Die kann nur lauten: abschotten.
Sie muß schon spüren, daß es so nicht geht. Das bedeutet aber auch, keine Aufgaben aus Eurem Bereich für sie, dann ist man auch keinen Dank schuldig.
Solltet ihr noch dort wohnen unbedingt raus. Ihr müßt eben absolut selbständig Leben.
Mit der Polizei kann sie ja eh nichts anfangen.
Natürlich ist das nicht so einfach, sie ist ja nicht nur irgendeine Frau. Sie ist die Mutter.
Das klingt manchmal in dem, was du schreibst gar nicht so.
Ein bischen drum Kümmern muß man sich auch. Bitte, aber aus der Distanz.

LG

Teddy

Hmm...
Also es ist so. wir wohnen in der gleichen Stadt, fünf Minuten voneinander entfernt. Die Aufgaben haben wir ihr natürlich ab gestern entzogen, vorher meinten wie es halt gut mit ihr, weil sie immer jammerte, sie hätte nichts zu tun. Sie wollte es ja machen.

Das es so klingt, als währe sie für mich einfach nur eine Frau, liegt daran, dass ich hier die Geschichte Unbeteiligten erzähle, und wohl auch, weil ich gestern Abend meine Gefühle ihr gegenüber (ich mag sie, aber nicht so..) verschlossen habe.

Auf Distanz werden wir jetzt bestimmt gehen, auch mein Freund ist dieser Meinung, nur wird sie uns weiter terrorosieren, so viel ist klar. Auch gestern hat sie noch dauernd geklingelt, bis wir die Klingel abgestellt haben, das Telefon haben wir gleich vorsichtshalber ausgezogen (sie macht gerne Telefonterror...)

Wir haben uns wohl genug um sie gekümmert, wahren immer für sie da, sind mit ihr was weiss ich wohin gefahren. Sie hat nicht viele Leute, halt ihren Sohn, und ihre Mutter, die zwar etwas weg wohnt, aber auch gut mit dem Zug zu erreichen ist. (seit mein Freund die Autoprüfung hat, ist sie sich zu fein für den Zug, will nur noch gefahren werden...)

Mir tut es leid, dass es soweit gekommen ist. Mein Freund leidet auch darunter, genau si wie ich. Doch Im Moment bleibt nur zu warten, wie lange es wohl diese mal geht, bis sie wieder ganz ausrastet und eingewiesen werden muss (ist wohl nicht zu verhindern) Sie nimmt auch ihre Medikamente nicht mehr, darum kommt es soweit...

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28. September 2004 um 8:24
In Antwort auf niu_12253528

Hmm...
Also es ist so. wir wohnen in der gleichen Stadt, fünf Minuten voneinander entfernt. Die Aufgaben haben wir ihr natürlich ab gestern entzogen, vorher meinten wie es halt gut mit ihr, weil sie immer jammerte, sie hätte nichts zu tun. Sie wollte es ja machen.

Das es so klingt, als währe sie für mich einfach nur eine Frau, liegt daran, dass ich hier die Geschichte Unbeteiligten erzähle, und wohl auch, weil ich gestern Abend meine Gefühle ihr gegenüber (ich mag sie, aber nicht so..) verschlossen habe.

Auf Distanz werden wir jetzt bestimmt gehen, auch mein Freund ist dieser Meinung, nur wird sie uns weiter terrorosieren, so viel ist klar. Auch gestern hat sie noch dauernd geklingelt, bis wir die Klingel abgestellt haben, das Telefon haben wir gleich vorsichtshalber ausgezogen (sie macht gerne Telefonterror...)

Wir haben uns wohl genug um sie gekümmert, wahren immer für sie da, sind mit ihr was weiss ich wohin gefahren. Sie hat nicht viele Leute, halt ihren Sohn, und ihre Mutter, die zwar etwas weg wohnt, aber auch gut mit dem Zug zu erreichen ist. (seit mein Freund die Autoprüfung hat, ist sie sich zu fein für den Zug, will nur noch gefahren werden...)

Mir tut es leid, dass es soweit gekommen ist. Mein Freund leidet auch darunter, genau si wie ich. Doch Im Moment bleibt nur zu warten, wie lange es wohl diese mal geht, bis sie wieder ganz ausrastet und eingewiesen werden muss (ist wohl nicht zu verhindern) Sie nimmt auch ihre Medikamente nicht mehr, darum kommt es soweit...

Na, dann
habt ihr ja schon das richtige eingeleitet.
Sicher wolltest du auch mal hier dein Herz ausschütten. So ein Erlebnis wie gestern geht sicher unter die Haut.
Solche Nerfenkrankheiten sind immer doof. Man sieht es nicht auf den ersten Blick, aber es ist eben da.
Das sie die Tabletten nicht nimmt ist schlimm. Ich sag mal so, keine Krankheit ist schön, wenn aber Tabletten sein müssen, hat man sie eben zu nehmen.
Sicher kann da wohl nur eine erneute Einweisung wieder Ordnung ins Leben bringen.
Wir haben so etwas aber auch in der Familie, da genügt ein Blick in die Augen um zu wissen, welcher Tag ist heute. Zum Glück nicht zu eng für uns. Ich glaube aber, ich währe da auch recht hart.
Da kann man dir nur bald wieder etwas Ruhe wünschen.

LG

Teddy

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28. September 2004 um 8:29
In Antwort auf jonny_12159999

Na, dann
habt ihr ja schon das richtige eingeleitet.
Sicher wolltest du auch mal hier dein Herz ausschütten. So ein Erlebnis wie gestern geht sicher unter die Haut.
Solche Nerfenkrankheiten sind immer doof. Man sieht es nicht auf den ersten Blick, aber es ist eben da.
Das sie die Tabletten nicht nimmt ist schlimm. Ich sag mal so, keine Krankheit ist schön, wenn aber Tabletten sein müssen, hat man sie eben zu nehmen.
Sicher kann da wohl nur eine erneute Einweisung wieder Ordnung ins Leben bringen.
Wir haben so etwas aber auch in der Familie, da genügt ein Blick in die Augen um zu wissen, welcher Tag ist heute. Zum Glück nicht zu eng für uns. Ich glaube aber, ich währe da auch recht hart.
Da kann man dir nur bald wieder etwas Ruhe wünschen.

LG

Teddy

Danke
für Deine Worte. Ich hatte bisher noch nie mit solchen Leuten zu tun, daher erschreckt es mich wohl auch so sehr, dass ein unscheinbarer Mensch zu so was fähig ist

Zum Glück weiss ich, dass mein Freund sich dadurch bestimmt nicht die Beziehung kaputt machen lässt, und er ist für mich da, hilft mir das Erlebte zu verarbeiten. Es tut halt einfach alles so weh....

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28. September 2004 um 10:14

Das tut mir leid...
...was da passiert ist.

chronisch kranke menschen werden manchmal sehr ungerecht, fordernd, egoistisch und streitsüchitg!

ich finde auch, ihr solltet euch von ihr distanzieren und schauen, dass ihr wirklich nicht mehr auf sie angewiesen seid. macht euer zeug selbst. sicher wird sie irgendwann wieder ankommen, da sie alleine ist. ob ihr dann ihr verzeiht, müsst ihr wissen.

liebe grüße

tigerle

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28. September 2004 um 10:16
In Antwort auf niu_12253528

Danke
für Deine Worte. Ich hatte bisher noch nie mit solchen Leuten zu tun, daher erschreckt es mich wohl auch so sehr, dass ein unscheinbarer Mensch zu so was fähig ist

Zum Glück weiss ich, dass mein Freund sich dadurch bestimmt nicht die Beziehung kaputt machen lässt, und er ist für mich da, hilft mir das Erlebte zu verarbeiten. Es tut halt einfach alles so weh....

Guter Freund
Ich kann mich Teddymen nur anschließen und möchte noch betonen, dass sich dein Freund hier ganz toll verhält, und weiter zu dir steht. Solche schweren Psycho-Probleme gehören wirklich in die Hand von Profis. Macht euch daher bitte selbst keine Vorwürfe.


Alles Gute,

Oneforone

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28. September 2004 um 10:23
In Antwort auf jaana_11887320

Das tut mir leid...
...was da passiert ist.

chronisch kranke menschen werden manchmal sehr ungerecht, fordernd, egoistisch und streitsüchitg!

ich finde auch, ihr solltet euch von ihr distanzieren und schauen, dass ihr wirklich nicht mehr auf sie angewiesen seid. macht euer zeug selbst. sicher wird sie irgendwann wieder ankommen, da sie alleine ist. ob ihr dann ihr verzeiht, müsst ihr wissen.

liebe grüße

tigerle

Verzeihen
werde ich ihr erst können, wenn sie sich darüber bewusst wird, was sie getan hat und sich dafür entschuldigt.

Angewiesen sind wir ja zum Glück nicht auf sie, mir kommt es nicht darauf an, ob ich nur meine Wäsche bügle oder seine mit....

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28. September 2004 um 10:24
In Antwort auf heber_11928268

Guter Freund
Ich kann mich Teddymen nur anschließen und möchte noch betonen, dass sich dein Freund hier ganz toll verhält, und weiter zu dir steht. Solche schweren Psycho-Probleme gehören wirklich in die Hand von Profis. Macht euch daher bitte selbst keine Vorwürfe.


Alles Gute,

Oneforone

Ja,
ich wusste schon immer, was ich an meinem Freund habe, und weiss dass sehr zu schätzen. Er kennst das Szenario, klar belastet es ihn, aber ändern kann er auch nichts. Zusammen schaffen das auch.

Danke für eure lieben Worte, mir gehts auch schon etwas besser jetzt

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28. September 2004 um 10:28

Es erstaunt mich
wieviele Leute auch mit diesen Problemen zukämpfen haben/hatten. Mir wird immer wieder gesagt, ich soll es nicht persönlich nehmen. Klar, ist auch so. Doch im ersten Moment habe ich das gemacht, und das musste ich mir jetzt ersta mal wieder ausreden. Ich habe tatsächlich Mitleid mit ihr, bin aber auch etwas wütend, weil sie es zulässt, dass es so weit kommt.

Ich hege die Hoffnung (mein Freund übrigens auch) dass wenn sie nochmals eingewiesen wird, man sie nicht mehr so einfach raus lässt. Das ist ja auch für sie kein Leben so...

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28. September 2004 um 10:58

Du hast recht
jetzt, im Nachhinein, wird mir bewusst, warum sie diese Arbeiten für uns tun wollte: Sie glaubte, damit ihren Sohn von sich abhängig zu machen. jetzt hat sie gemerkt, dass er es nicht ist und fährt schärfere Geschütze auf.

Ich hoffe, dass sie diesesmal länger bleiben muss, wenn wir sie einweisen können. Leider können wir das eben erst, wenn sie etwas kaputt macht oder uns tätlich angreift. Daher habe ich schon etwas Angst vor ihr....

Ein gerichtliche Bescheid währe auch ne Möglochkeit, geht aber relativ lange, und selbst dann würde sie nicht freiwillig mit gehen, müsste wohl auch mit der Polizei eingewiesen werden....

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28. September 2004 um 13:20

...
hallo hab eine frage: ist es schlimm wenn man von einem ausländer ein kind bekommt?

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28. September 2004 um 13:29

Helf dir selbst
wenn du zu schwach bist gegen diese frau anzukommen ist es dein problem.
wenn du dir kein respekt vor ihr verschafft hast können wir auch nichts für.
ich weiss ausserdem nicht warum du den ausländer erwähnst mit dem sie ein kind hat hast du was gegen ausländer generell???
es hätte auch ein deutscher sein können der das mit ihr gemacht hätte.
willst du mitleid???
ich denke du solltest mit deiner situation selber fertig werden .
entweder du hälst zu deinem freund oder du lässt es sein schieb nicht die mutter in den vordergrund weill sie depressiv krank ist kann sie doch nichts dafür.

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28. September 2004 um 13:29
In Antwort auf suzu_12927939

...
hallo hab eine frage: ist es schlimm wenn man von einem ausländer ein kind bekommt?

Nein
ist es nicht. Es ging auch nicht darum, dass das Kind von einem Ausländer war, sondern dass sie nicht aufgepasst hatte (sie hatte mit Pille verhütet, war aber schlampig damit) obwohl sie wusste, dass sie mit diesem Mann keine Zukunft hat.

Aber das war auch nicht das Thema, ich wollte damit andeuten, dass sie mir bestimmt nicht sagen muss, dass ich mit 27 (übrigens weder jemals schwanger gewesen noch jemals mit der Pille geschlampt) nicht reif und unerwachsen sei.

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28. September 2004 um 13:44
In Antwort auf meropi1

Helf dir selbst
wenn du zu schwach bist gegen diese frau anzukommen ist es dein problem.
wenn du dir kein respekt vor ihr verschafft hast können wir auch nichts für.
ich weiss ausserdem nicht warum du den ausländer erwähnst mit dem sie ein kind hat hast du was gegen ausländer generell???
es hätte auch ein deutscher sein können der das mit ihr gemacht hätte.
willst du mitleid???
ich denke du solltest mit deiner situation selber fertig werden .
entweder du hälst zu deinem freund oder du lässt es sein schieb nicht die mutter in den vordergrund weill sie depressiv krank ist kann sie doch nichts dafür.

Ich weiss nicht
was jetzt dieser Angriff soll. Das mit dem Ausländer habe ich weiter unten erwähnt. Nein, ich habe nichts gegen Ausländer, meine halbe Familie besteht aus Ausländern. Ich bin selber halb Ausländerin!

Was ich will? Ich wollte einfach mal alles los werden, mir alles von der Seele reden.

Wurdest Du schon mal so fertig gemacht, von einer Person, die Du eigentlich magst, Dich aber dafür hasst, dass Du jemanden liebst? Weisst Du eigentlich wie weh sowas tut?? Ich schiebe niemandem die Schuld zu. es tut mir verdammt weh was da passiert ist, weil sie nicht weiss, was sie tut. Weil sie alles in sich rein frisst und sich nicht helfen lässt. Und vor allem eben deswegen, weil Sie nichts dafür kann, sondern ihre Krankheit.

Was ich Dir sagen kann: Lerne respekt, auch wenn alles so herrlich anonym abläuft wie hier.

Zu Deinem letzten Satz. Was heisst zu ihm halten oder nicht? Sie in den Vordergrund schieben?? ER hält zu MIR und lässt sich nicht durch seine KRANKE MUTTER beeiflussen. Ich denke Du hast wahrscheilich noch nie Erfahrung mit solchen Leuten gemacht, denn dann wüstest Du, worum es in meinem Beitrag geht. Aber Du bist nur wieder verletztend und, sorry den Ausdruck, kaltschnäuzig.

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28. September 2004 um 13:57
In Antwort auf niu_12253528

Ich weiss nicht
was jetzt dieser Angriff soll. Das mit dem Ausländer habe ich weiter unten erwähnt. Nein, ich habe nichts gegen Ausländer, meine halbe Familie besteht aus Ausländern. Ich bin selber halb Ausländerin!

Was ich will? Ich wollte einfach mal alles los werden, mir alles von der Seele reden.

Wurdest Du schon mal so fertig gemacht, von einer Person, die Du eigentlich magst, Dich aber dafür hasst, dass Du jemanden liebst? Weisst Du eigentlich wie weh sowas tut?? Ich schiebe niemandem die Schuld zu. es tut mir verdammt weh was da passiert ist, weil sie nicht weiss, was sie tut. Weil sie alles in sich rein frisst und sich nicht helfen lässt. Und vor allem eben deswegen, weil Sie nichts dafür kann, sondern ihre Krankheit.

Was ich Dir sagen kann: Lerne respekt, auch wenn alles so herrlich anonym abläuft wie hier.

Zu Deinem letzten Satz. Was heisst zu ihm halten oder nicht? Sie in den Vordergrund schieben?? ER hält zu MIR und lässt sich nicht durch seine KRANKE MUTTER beeiflussen. Ich denke Du hast wahrscheilich noch nie Erfahrung mit solchen Leuten gemacht, denn dann wüstest Du, worum es in meinem Beitrag geht. Aber Du bist nur wieder verletztend und, sorry den Ausdruck, kaltschnäuzig.

In meiner familie gibt es zwei psychisch kranke
du hast leider nichts gutes über seine mutter gesagt,deshalb hab ich so reagiert.wenn du wirklich in not wärst oder dieses problem dich so sehr belasten würde dann würdest du in deiner geschichte nicht seine mutter und diesen ausländer so in vordergrund stellen,und ich hab mich eben noch milde ausgedrückt.ich kann das sehr wohl unterscheiden wenn jemand wirklich hilfe brauch oder einfach nur schlecht über andere herziehen muss.

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28. September 2004 um 14:03

Hab kein problem damit
ich sag meine meinung frei raus wer damit ein problem hat tut mir leid.
will niemanden beleidigen will hier nur klarmachen das selbstmitleid auch nicht weiterhilft.
ich denke das sie sich mal mit der psychisch kranken mutter hinsetzen sollte und ein klärendes gespräch führen sollte.
so verrückt kann die mutter ja noch nicht sein das sie kein gespräch will oder?ich glaube nähmlich das die mutter das gespräch sucht aber jeder sie für irre hält logischerweise verhält sie sich dann auch so weiter weill sie keiner ernst nimmt.

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28. September 2004 um 14:13
In Antwort auf meropi1

Hab kein problem damit
ich sag meine meinung frei raus wer damit ein problem hat tut mir leid.
will niemanden beleidigen will hier nur klarmachen das selbstmitleid auch nicht weiterhilft.
ich denke das sie sich mal mit der psychisch kranken mutter hinsetzen sollte und ein klärendes gespräch führen sollte.
so verrückt kann die mutter ja noch nicht sein das sie kein gespräch will oder?ich glaube nähmlich das die mutter das gespräch sucht aber jeder sie für irre hält logischerweise verhält sie sich dann auch so weiter weill sie keiner ernst nimmt.

Gespräche
haben wir genug mit ihr geführt. Und zwar in jedem Zustand, also in manischen Phasen, in depressiven Phase, und in Phasen, in denen es ihr gut ging. Sie bestand immer darauf, dass alles in Ordnung sei.

Dass jemand ein Gespräch sucht, der einfach mal in die Wohnung stürzt und drauf los schreit, kannst selbst Du nicht wirklich gkauben, oder?

Ich weiss nicht, wie Du auf Selbstmitleid kommst. Das habe ich mit keinem Wort erwähnt. Ja, ich habe gschrieben, es macht mich fertig. Hat denn jetzt jeder Selbstmitleid, der Versiucht, etwas zu verarbeiten, indem er darüber redet und seine Gefühle offenbart?

Zu dem, dass sie noch nicht so verrückt sein kann. Gelesen?? Zwei mal Zwangseinweisung. Wann fängt es denn Deiner Meinung nach an, dass ein Mensch unheilbar krank ist? Wenn er erst mal mit dem Messer auf jemanden los geht? Sie wurde nicht raus gelassen weil sie als geheilt angesehen wurde, sondern weil entschieden wurde, dass eine Betreuung ausserhalb der Klinik genüge. Nun steht die dritte (!!!) Zwangseinweisung an. Meinst Du immer noch, es liegt an mir und ich sei schuld, wil ich sie nicht verstehe?

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28. September 2004 um 14:21
In Antwort auf meropi1

In meiner familie gibt es zwei psychisch kranke
du hast leider nichts gutes über seine mutter gesagt,deshalb hab ich so reagiert.wenn du wirklich in not wärst oder dieses problem dich so sehr belasten würde dann würdest du in deiner geschichte nicht seine mutter und diesen ausländer so in vordergrund stellen,und ich hab mich eben noch milde ausgedrückt.ich kann das sehr wohl unterscheiden wenn jemand wirklich hilfe brauch oder einfach nur schlecht über andere herziehen muss.

...
Ich kann ja das nächste Mal meine gesamte Lebensgeschichte erzählen, damit Du auch ja nichts vermisst. Den Auslönder habe ich AM RANDE erwähnt, also lass das jetzt mal weg. Hilfe habe ich nie erwartet, die kann mir hier niemand geben. Hab auch nie ein Wort davon gesagt, dass ich welche erwarte. Und nochmal: Der Grund, warum ich diesen Beitrag geshrieben habe war, um es mir von der Seele zu reden. Um mich zu befreien, damit ich damit fertig werde.

Wenn ein Mensch so derart in seinen Gefühlen verletzt wird, liegt es wohl nahe, dass man über denjeningen nicht gerade die grosse Liebeserklärung kundtut, wenn man sich was von der Seel reden will. Ich akzeptiere diese Frau als vollen Mensch, solange sie sich so verhält. Ich mag sie auch, allerdings wohl kaum vergleichbra mit Mutterliebe. Sie versucht seit sie mich kennt, mir Schuldgefühle einzureden, meinem Freund erzält sie, ich würde ihn negativ beeinflussen. Es ist schwierig, so einen Menschen tief zu lieben, was ich zugegebener Massen nicht tue. Aber wer liebt schon seine Schwiegermutter? Ich denke mal, da bleibt es beim mögen. Und dass ich sie mag, und es mir auch deshalb zu schaffen macht, habe ich wohl genug erwähnt, tu es gerne für Dich nochmal, damit Du endlich merkst, dass mich das ganze auch aus diesem Grund so fertig macht.

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28. September 2004 um 15:01
In Antwort auf niu_12253528

Gespräche
haben wir genug mit ihr geführt. Und zwar in jedem Zustand, also in manischen Phasen, in depressiven Phase, und in Phasen, in denen es ihr gut ging. Sie bestand immer darauf, dass alles in Ordnung sei.

Dass jemand ein Gespräch sucht, der einfach mal in die Wohnung stürzt und drauf los schreit, kannst selbst Du nicht wirklich gkauben, oder?

Ich weiss nicht, wie Du auf Selbstmitleid kommst. Das habe ich mit keinem Wort erwähnt. Ja, ich habe gschrieben, es macht mich fertig. Hat denn jetzt jeder Selbstmitleid, der Versiucht, etwas zu verarbeiten, indem er darüber redet und seine Gefühle offenbart?

Zu dem, dass sie noch nicht so verrückt sein kann. Gelesen?? Zwei mal Zwangseinweisung. Wann fängt es denn Deiner Meinung nach an, dass ein Mensch unheilbar krank ist? Wenn er erst mal mit dem Messer auf jemanden los geht? Sie wurde nicht raus gelassen weil sie als geheilt angesehen wurde, sondern weil entschieden wurde, dass eine Betreuung ausserhalb der Klinik genüge. Nun steht die dritte (!!!) Zwangseinweisung an. Meinst Du immer noch, es liegt an mir und ich sei schuld, wil ich sie nicht verstehe?

Lebt sie alleine?
hat sie einen mann oder lebt sie allein oder passt jemand auf sie auf ?
warum sie so geworden ist muss ja auch einen grund haben wahrscheinlich das mit dem kind das sie nie verkraftet hat???
nimmt sie keine antidepressiva? also tabletten oder ähnliches?
ich meine wenn sie zwangseingewiesen wird dann kann man sie doch nicht einfach so allein in der wohnung lassen sie würde sich ja noch was antun?
ausserdem wenn sie arbeit nebenbei verrichten kann dann ist sie noch gar nicht so verrückt?
vieleicht sucht sie eure nähe und tut das alles???
ich weiss ungefähr was bei solchen menschen im kopf abgeht weill ich es selber erlebt habe und meine kusine in die geschlossen gebracht haben in der sie jetzt seit 5jahren ist.
sie ist wegen einem typ verrückt geworden sie hat ihn geliebt und er hat sie von heut auf morgen verlassen.

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28. September 2004 um 15:07
In Antwort auf meropi1

Lebt sie alleine?
hat sie einen mann oder lebt sie allein oder passt jemand auf sie auf ?
warum sie so geworden ist muss ja auch einen grund haben wahrscheinlich das mit dem kind das sie nie verkraftet hat???
nimmt sie keine antidepressiva? also tabletten oder ähnliches?
ich meine wenn sie zwangseingewiesen wird dann kann man sie doch nicht einfach so allein in der wohnung lassen sie würde sich ja noch was antun?
ausserdem wenn sie arbeit nebenbei verrichten kann dann ist sie noch gar nicht so verrückt?
vieleicht sucht sie eure nähe und tut das alles???
ich weiss ungefähr was bei solchen menschen im kopf abgeht weill ich es selber erlebt habe und meine kusine in die geschlossen gebracht haben in der sie jetzt seit 5jahren ist.
sie ist wegen einem typ verrückt geworden sie hat ihn geliebt und er hat sie von heut auf morgen verlassen.

Nein
sie ist alleine, lässt ja niemanden an sich heran. Woraus die Krankheit entstanden ist, weiss ich nicht. Nur dass es eben seit über 20 Jahren so ist.

Sie nimmt Medikamente, nur eben diejenigen, die sie gegen die Hyperaktivität nehme sollte, nimmt sie nicht mehr, weil sie immer so müde davon wird.

Ich weiss nicht, warum die Ärzte jedesmal wieder der Meinung waren, man könne sie alleine lassen. Normalerwise geht es ja gut, eben sie macht kleinere Arbeiten für andere Leute. Nur hat siejetzt eben zum dritten Mal diesen Ausbruch, es fing schon vor einiger Zeit mit dem Hypern an.

Wir bieten ihr ja unsere Nähe und Unterstützung an, sie nimmt sie sich aber nur dann, wenn es ihr gerade passt und nützlich ist (Fahrdienste etc.)

Das mit Deiner Kusine tut mir leid. Ich habe eben auch die Befürchtung, dass es bei ihr eines Tages so weit kommen könnte, dann kann man sie wohl abschreiben. Klingt jetzt wohl voll hart und herzlos, ich denke aber, es ist leider so...

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28. September 2004 um 15:11
In Antwort auf niu_12253528

Nein
sie ist alleine, lässt ja niemanden an sich heran. Woraus die Krankheit entstanden ist, weiss ich nicht. Nur dass es eben seit über 20 Jahren so ist.

Sie nimmt Medikamente, nur eben diejenigen, die sie gegen die Hyperaktivität nehme sollte, nimmt sie nicht mehr, weil sie immer so müde davon wird.

Ich weiss nicht, warum die Ärzte jedesmal wieder der Meinung waren, man könne sie alleine lassen. Normalerwise geht es ja gut, eben sie macht kleinere Arbeiten für andere Leute. Nur hat siejetzt eben zum dritten Mal diesen Ausbruch, es fing schon vor einiger Zeit mit dem Hypern an.

Wir bieten ihr ja unsere Nähe und Unterstützung an, sie nimmt sie sich aber nur dann, wenn es ihr gerade passt und nützlich ist (Fahrdienste etc.)

Das mit Deiner Kusine tut mir leid. Ich habe eben auch die Befürchtung, dass es bei ihr eines Tages so weit kommen könnte, dann kann man sie wohl abschreiben. Klingt jetzt wohl voll hart und herzlos, ich denke aber, es ist leider so...

Die Hexe gehört in die Klappse..
Gleich mal anmelden...

Dr. Lovet

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28. September 2004 um 15:13
In Antwort auf niu_12253528

Nein
sie ist alleine, lässt ja niemanden an sich heran. Woraus die Krankheit entstanden ist, weiss ich nicht. Nur dass es eben seit über 20 Jahren so ist.

Sie nimmt Medikamente, nur eben diejenigen, die sie gegen die Hyperaktivität nehme sollte, nimmt sie nicht mehr, weil sie immer so müde davon wird.

Ich weiss nicht, warum die Ärzte jedesmal wieder der Meinung waren, man könne sie alleine lassen. Normalerwise geht es ja gut, eben sie macht kleinere Arbeiten für andere Leute. Nur hat siejetzt eben zum dritten Mal diesen Ausbruch, es fing schon vor einiger Zeit mit dem Hypern an.

Wir bieten ihr ja unsere Nähe und Unterstützung an, sie nimmt sie sich aber nur dann, wenn es ihr gerade passt und nützlich ist (Fahrdienste etc.)

Das mit Deiner Kusine tut mir leid. Ich habe eben auch die Befürchtung, dass es bei ihr eines Tages so weit kommen könnte, dann kann man sie wohl abschreiben. Klingt jetzt wohl voll hart und herzlos, ich denke aber, es ist leider so...

Ja
ist leider so.
versucht ihr irgendwie zu helfen auch wenn ihr sie in die geschlossene anst.bringen müsst aber diese frau braucht dringend hilfe.

ich wünsch euch viiiiiiiel kraft und geduld.

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28. September 2004 um 15:28
In Antwort auf meropi1

Ja
ist leider so.
versucht ihr irgendwie zu helfen auch wenn ihr sie in die geschlossene anst.bringen müsst aber diese frau braucht dringend hilfe.

ich wünsch euch viiiiiiiel kraft und geduld.

Das versuchen wir
aber eben lässt sie sich nicht freiwillig einweisen, und für die Zwangseinweisung muss es eben mehr sein als nur ein verbaler Ausbruch

Danke dass Du mich doch noch verstehst.....

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28. September 2004 um 15:38
In Antwort auf niu_12253528

Das versuchen wir
aber eben lässt sie sich nicht freiwillig einweisen, und für die Zwangseinweisung muss es eben mehr sein als nur ein verbaler Ausbruch

Danke dass Du mich doch noch verstehst.....

Umgebungswechsel?
HElfen bei ihr denn vielleicht Umgebungswechsel wie z. B. Urlaub am Meer oder in den Bergen?
Könnte mir vorstellen, dass sie anderen Reizen ausgesetzt sein sollte, als dauernd ohne groß mobil zu sein, immer nur daheim zu verbringen. Könnte das helfen?


Liebe Grüße,

Oneforone

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28. September 2004 um 15:50
In Antwort auf heber_11928268

Umgebungswechsel?
HElfen bei ihr denn vielleicht Umgebungswechsel wie z. B. Urlaub am Meer oder in den Bergen?
Könnte mir vorstellen, dass sie anderen Reizen ausgesetzt sein sollte, als dauernd ohne groß mobil zu sein, immer nur daheim zu verbringen. Könnte das helfen?


Liebe Grüße,

Oneforone

@oneforone
Wir haben auch schon versucht, sie für Ferien zu begeistern. Alles haben wir ihr angeboten, in den Bergen, am See, am Meer, in der Wüste... Nein, natürlich nicht in der Wüste Aber sie hat alles strikte abgelehnt, sie hätte kein Geld dafür. Das angebot, wir würden es bezahlen, quittiert sie mit: Das könnt ihr euch nicht leisten". Ist übrigens auch sonst ein beliebter Spruch bei ihr, dabei weiss sie z.B. gar nicht, was ich verdiene. Sie hat mich auch verurteilt, weil ich mit meiner Mutter in Urlaub geflogen bin, und als ich zusammen mit meinem Freund Urlaub hatte, daheim geblieben bin. Das kam aber so, weil er zwei Wochen krank war, also mussten wir damals unsere Ferien abblasen...

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28. September 2004 um 16:06
In Antwort auf niu_12253528

@oneforone
Wir haben auch schon versucht, sie für Ferien zu begeistern. Alles haben wir ihr angeboten, in den Bergen, am See, am Meer, in der Wüste... Nein, natürlich nicht in der Wüste Aber sie hat alles strikte abgelehnt, sie hätte kein Geld dafür. Das angebot, wir würden es bezahlen, quittiert sie mit: Das könnt ihr euch nicht leisten". Ist übrigens auch sonst ein beliebter Spruch bei ihr, dabei weiss sie z.B. gar nicht, was ich verdiene. Sie hat mich auch verurteilt, weil ich mit meiner Mutter in Urlaub geflogen bin, und als ich zusammen mit meinem Freund Urlaub hatte, daheim geblieben bin. Das kam aber so, weil er zwei Wochen krank war, also mussten wir damals unsere Ferien abblasen...

Kleine Lösung?
Ok, ich verstehe, sie widersetzt sich einer großen Lösung; bessergesagt Lösungsversuch.
Käme vielleciht als kleine Lösung eine gemeinsame Fahrt ins Blaue - bei der ihr sie über euer Ausflugsziel im Unklaren lassst - in Betracht?

Ich meine, irgendwie verstehe ich, dass jemandem die Decke zusätzlich auf den Kopf fällt, wenn man immer nur am gleichen Ort ist. In ihrem Fall dürfte das doppelt schlimm sein. Siehst du denn überhaupt die Chance, dass sie sich bessern könnte, wenn man sie aus ihrem Trott einmal herausreißt? Wenn nicht in großen, dann vielleicht in kleinen Schritten...


LG

Oneforone

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28. September 2004 um 16:12
In Antwort auf heber_11928268

Kleine Lösung?
Ok, ich verstehe, sie widersetzt sich einer großen Lösung; bessergesagt Lösungsversuch.
Käme vielleciht als kleine Lösung eine gemeinsame Fahrt ins Blaue - bei der ihr sie über euer Ausflugsziel im Unklaren lassst - in Betracht?

Ich meine, irgendwie verstehe ich, dass jemandem die Decke zusätzlich auf den Kopf fällt, wenn man immer nur am gleichen Ort ist. In ihrem Fall dürfte das doppelt schlimm sein. Siehst du denn überhaupt die Chance, dass sie sich bessern könnte, wenn man sie aus ihrem Trott einmal herausreißt? Wenn nicht in großen, dann vielleicht in kleinen Schritten...


LG

Oneforone

Schwierig
an Ihrem Geburtstag haben wir sie "entführt", wahren auf einem schönen Bauernhof, den sie schon lange mal besuchen wollte. Danach wahren wir noch spazieren und etwas Essen. Sie hat sich zwar darüber gefreut, hat sich auch bedankt, glaubte aber, wir wollten sie damit bestechen....

Aus dem Trott raus reisen ist unmöglich, da ist sie so festgefahren. Es schwer, jemandem zu helfen, der es nicht will. Da sieht man ja, was raus kommt dabei...

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28. September 2004 um 16:32
In Antwort auf niu_12253528

Schwierig
an Ihrem Geburtstag haben wir sie "entführt", wahren auf einem schönen Bauernhof, den sie schon lange mal besuchen wollte. Danach wahren wir noch spazieren und etwas Essen. Sie hat sich zwar darüber gefreut, hat sich auch bedankt, glaubte aber, wir wollten sie damit bestechen....

Aus dem Trott raus reisen ist unmöglich, da ist sie so festgefahren. Es schwer, jemandem zu helfen, der es nicht will. Da sieht man ja, was raus kommt dabei...

Ja das stimmt
es ist wirklich schwer jemanden wieder zum "leben zu erwecken" sozusagen wenn der jenige nicht will.
meine kusine hat den ganzen tag die wand angestarrt als sie noch zu hause war man konnte sagen was man wollte sie war schon in ihrer eigenen welt.
es ist wirklich schwer es als "normaler" mensch zu verstehen.

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28. September 2004 um 16:36

Ich bin entsetzt wenn ich das lese!!
zitat:
"Ich hege die Hoffnung (mein Freund übrigens auch) dass wenn sie nochmals eingewiesen wird, man sie nicht mehr so einfach raus lässt."
"Wenn man denen klar macht ....."
und es waren auch noch ein paar andere *nette* sachen dabei auch psychisch nicht gesunde haben respekt verdient!
ich finde es völlig in ordung sich von betroffenen abzugrenzen- aber wenn man dann so abfällig über sie spricht finde ich das sehr traurig...

@ luderchen: was genau wisst ihr über die erkrankung der mutter? ich meine, wenn sie das schon 20jahre hat dann hat seid ihr doch sicher darüber informiert?
(es scheint im übrigen als würde sie nicht optimal behandelt- wenn sie med. nimmt sollte man das eigentlich so einstellen können, dass derartige einbrüche nicht vorkommen( dürfen). habt ihr kontakt zum behandelnden arzt? vielleicht nimmt sie die med. einfach nicht regelmässig?)
die anschuldigungen die sie da erhebt, oder auch drohungen brauchst du doch in keinster weise ernst nehmen!! es entspricht ihrem krankheitsbild!
mir erschliesst sich im übrigen auch nicht, auf was sich deine theorien á la " ihren sohn von sich abhänig machen" und sie würde euch ausnutzen( so wirken deine schilderungen des "chauffeudienstes" auf mich) stützen? ich würde eher annehmen sie KANN nicht anders.

im übrigen- ver-rückt zu sein, ist nicht zwangsläufig negativ.


sparkling

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28. September 2004 um 16:45
In Antwort auf janene_12645599

Ich bin entsetzt wenn ich das lese!!
zitat:
"Ich hege die Hoffnung (mein Freund übrigens auch) dass wenn sie nochmals eingewiesen wird, man sie nicht mehr so einfach raus lässt."
"Wenn man denen klar macht ....."
und es waren auch noch ein paar andere *nette* sachen dabei auch psychisch nicht gesunde haben respekt verdient!
ich finde es völlig in ordung sich von betroffenen abzugrenzen- aber wenn man dann so abfällig über sie spricht finde ich das sehr traurig...

@ luderchen: was genau wisst ihr über die erkrankung der mutter? ich meine, wenn sie das schon 20jahre hat dann hat seid ihr doch sicher darüber informiert?
(es scheint im übrigen als würde sie nicht optimal behandelt- wenn sie med. nimmt sollte man das eigentlich so einstellen können, dass derartige einbrüche nicht vorkommen( dürfen). habt ihr kontakt zum behandelnden arzt? vielleicht nimmt sie die med. einfach nicht regelmässig?)
die anschuldigungen die sie da erhebt, oder auch drohungen brauchst du doch in keinster weise ernst nehmen!! es entspricht ihrem krankheitsbild!
mir erschliesst sich im übrigen auch nicht, auf was sich deine theorien á la " ihren sohn von sich abhänig machen" und sie würde euch ausnutzen( so wirken deine schilderungen des "chauffeudienstes" auf mich) stützen? ich würde eher annehmen sie KANN nicht anders.

im übrigen- ver-rückt zu sein, ist nicht zwangsläufig negativ.


sparkling

Hm...
Ich spreche nicht abfällig über sie, ich schildere die Realität. Es tut mir leid, dass ich hbier nicht mit positiven gefühlen um mich werfe, aber das ist schwierig in so einer Situation.

Ich bin und bleibe der Meinung, dass wen jemand drei mal Zwangseingewiesen wird, derjenige lönger Hilfe braucht als nur sechs Monate. Da wir keine Experten sind, können wir ihr nicht helfen.

Ja, wir wissen Bescheid über die Krankheit. Nur können wir leider auch nicht jeden Tag hingehen uns schauen, ob sie die Medikamente nimmt.

Die Theorie von abhängig machen kommt nicht von ungefähr, sondern daher, weil sie einer Bekannten gegenüber gesagt hat, er würde ja nicht ohne sie zurechtkommen, er währe abhängig von ihr....

Ich werfe Ihr bestimmt kein Ausnützen vor, aber Am Sonntag Morgen anzurufen, ob man sie zur Kirche fährt (wobei dann das Fahrrad mit ins Auto musste, für den Heimweg) und dort dann sagt: hach, hätte ja auch mit dem Fahrrad hinfahren können.. ist wohl kaum ein Zeichen, dass sie nicht kann. Sie will nicht, das ist der Punkt. Mein Freund hat erst seit 1 1/2 Jahren den Führereschein, vorher ging auch alles mit dem Zug, jetzt muss es das Auto sein. Und wenn sie mich mitten in der Nacht aus dem Bett holt, um zu fragen, ob ich mit ihr einkaufen fahre, und dann gerade mal um die Ecke einen Sack Äpfel holt, der fürs Fahrrad nicht zu schwer war...

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28. September 2004 um 16:47
In Antwort auf niu_12253528

Hm...
Ich spreche nicht abfällig über sie, ich schildere die Realität. Es tut mir leid, dass ich hbier nicht mit positiven gefühlen um mich werfe, aber das ist schwierig in so einer Situation.

Ich bin und bleibe der Meinung, dass wen jemand drei mal Zwangseingewiesen wird, derjenige lönger Hilfe braucht als nur sechs Monate. Da wir keine Experten sind, können wir ihr nicht helfen.

Ja, wir wissen Bescheid über die Krankheit. Nur können wir leider auch nicht jeden Tag hingehen uns schauen, ob sie die Medikamente nimmt.

Die Theorie von abhängig machen kommt nicht von ungefähr, sondern daher, weil sie einer Bekannten gegenüber gesagt hat, er würde ja nicht ohne sie zurechtkommen, er währe abhängig von ihr....

Ich werfe Ihr bestimmt kein Ausnützen vor, aber Am Sonntag Morgen anzurufen, ob man sie zur Kirche fährt (wobei dann das Fahrrad mit ins Auto musste, für den Heimweg) und dort dann sagt: hach, hätte ja auch mit dem Fahrrad hinfahren können.. ist wohl kaum ein Zeichen, dass sie nicht kann. Sie will nicht, das ist der Punkt. Mein Freund hat erst seit 1 1/2 Jahren den Führereschein, vorher ging auch alles mit dem Zug, jetzt muss es das Auto sein. Und wenn sie mich mitten in der Nacht aus dem Bett holt, um zu fragen, ob ich mit ihr einkaufen fahre, und dann gerade mal um die Ecke einen Sack Äpfel holt, der fürs Fahrrad nicht zu schwer war...

Das Einkaufen
natürlich am nächsten Tag, nicht in der Nacht...

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28. September 2004 um 16:58
In Antwort auf niu_12253528

Das Einkaufen
natürlich am nächsten Tag, nicht in der Nacht...

Nun ja....
auf mich wirkt es leider sehr abfällig...

im übrigend zeichnet sich diese krankheit durch das NICHT WOLLEN KÖNNEN aus.
und nochmals- es bringt gar nichts jedes wort von ihr auf die goldwage zu legen. den absurditäten verleiht ihr doch erst gewicht indem ihr sie ernst nehmt.

und es bringt auch nicht viel wenn du dich jetzt in vorwürfen über sie ergehst. du sagst ja selbst- sie KANN NICHTS für ihre krankheit.
wenn ihr nicht mit ihr umgehen könnt/ wollt dann verstehe ich nicht warum ihr euch nicht stärker abgrenzt?

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28. September 2004 um 17:09
In Antwort auf niu_12253528

Schwierig
an Ihrem Geburtstag haben wir sie "entführt", wahren auf einem schönen Bauernhof, den sie schon lange mal besuchen wollte. Danach wahren wir noch spazieren und etwas Essen. Sie hat sich zwar darüber gefreut, hat sich auch bedankt, glaubte aber, wir wollten sie damit bestechen....

Aus dem Trott raus reisen ist unmöglich, da ist sie so festgefahren. Es schwer, jemandem zu helfen, der es nicht will. Da sieht man ja, was raus kommt dabei...

Uff..., dann vielleicht anders
...man kann solche Menschen offenbar nicht mal zu ihrem Glück zwingen.?!

Gut, dann evtl. andersrum:
Könnte man sie evtl. bei guter Stimmungslage bitten oder nebenbei herauslocken, dass sie aufschreiben (oder sich äußern) sollte, was sie sich in ihrem Leben wünscht? Ok, vielleicht nicht ganz so direkt, aber irgendwie müsste man sie dazu bewegen können, dass sie sagt, womit (nicht materiell) man ihr eine Freude machen kann??? Z. B. In der gemeinsamen Runde nach dem Motto: Eine gute Fee verscpricht dir 3 Wünsche. Erst sagst du deine 3 Wünsche (die natürlich nichts mit ihr zu tun haben), dann dein Freund, dann ist seine Mutter dran. Wenn ihre Wünsche nicht realistisch sind (Insel in der Südsee o. ä.), sofort darauf hinweisen.

Ansonsten wird es natürlich ganz schwierig, irgendwelche Ansatzpunkte zu finden.


Liebe Grüße,

Oneforone

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