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Seine Mutter liegt im Koma, er geht daran kaputt

1. Oktober 2006 um 20:27 Letzte Antwort: 2. Oktober 2006 um 19:12

Hallo ihr lieben ich brauch mal dringend Rat und beistand! Ich kenne meinen Freund zwar erst einen Monat, aber wir lernten uns kennen und blicken in unsere Seelen, ja klingt blöd aber die ersten wochen redeten wir über unser tiefstes inneres wir gaben uns beide Kraft und neue Hoffnung für alles bis wir merkten da ist mehr....Die Bez. ist nicht leicht für mich, ich sehe ihn sehr selten doch ich weiss er ist da. Nun liegt seine Mom seit 3 Tagen im künstlichen Koma, morgen soll sie operiert werden , naja wenn Ärzte nichts findens chneiden sie eben auf, Fakt ist das es passieren kann das sie nicht mhr aufwacht!!!!! Mein Freund liebt seine Mom über alles, ich habe ihn seit Donnerstag nicht mehr gesehen der kontakt besteht derzeit nur per sms oder Telefon. ER geht frühs 6 Uhr zur Schicht fährt 14.30 Uhr die 2,50 min ins Krankenhaus von da nachts wieder zurück und geht halb 6 wieder arbeiten, er isst mit sicherheit nicht, kann nicht schlafen...........ich mach mir tierische Sorgen. Ich sitze hier zuhause rum und kann ihn keine Hilfe sein das macht mich krank. Ich mein 3 Tage mit/ohne Schlaf die Fahrerei, er kriegt kein Frei und spielt noch Fussball, ich weiss ich denke damit lenkt er sich ab, verdrängt das Grübeln, aber er macht sich damit kaputt. Meine Schlimmste Angst ist die OP morgen was wenn es nicht gut geht?? wie kann ich ihn unterstützen???

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1. Oktober 2006 um 21:14

Ich glaube
da kannst Du am besten einfach für ihn da sein wenn er Dich braucht.
Wenn er jetzt so einen Stress hat lass ihn am besten machen, Unterstützung kann auch nach hinten losgehen. Ich verstehe voll das Du Dir Sorgen machst aber lass ihn am besten von alleine kommen.
LG johnella

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1. Oktober 2006 um 21:59
In Antwort auf an0N_1268391599z

Ich glaube
da kannst Du am besten einfach für ihn da sein wenn er Dich braucht.
Wenn er jetzt so einen Stress hat lass ihn am besten machen, Unterstützung kann auch nach hinten losgehen. Ich verstehe voll das Du Dir Sorgen machst aber lass ihn am besten von alleine kommen.
LG johnella

Das..
tue ich schon ich lass ihn weitgehenst in ruhe, was mir schon nicht leicht fällt, meine ich warte geduldig auf nachricht von ihm. Ich hab ihm auch gesagt das ich für ihn da bin,egal wann. Ist schon klar das in dieser situation die Familie besseren halt gibt als ich, da es ja noch frisch ist. Aber es fällt so schwer zu wissen das er so leidet und ich nichts machen kann. Vorallem hab ich angst das ich mich falsch verhalte.

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1. Oktober 2006 um 22:09
In Antwort auf an0N_1246773699z

Das..
tue ich schon ich lass ihn weitgehenst in ruhe, was mir schon nicht leicht fällt, meine ich warte geduldig auf nachricht von ihm. Ich hab ihm auch gesagt das ich für ihn da bin,egal wann. Ist schon klar das in dieser situation die Familie besseren halt gibt als ich, da es ja noch frisch ist. Aber es fällt so schwer zu wissen das er so leidet und ich nichts machen kann. Vorallem hab ich angst das ich mich falsch verhalte.

Sei einfach da...
... wenn er dich braucht. ich kann mir sehr gut vorstellen dass es eine schwierige Sitaution ist. Ich habe nämlich mit meinem Freund auch schlimme Situationen erlebt. Wir waren ein halbes Jahr zusammen, da wurde bei seinem Vater akute Leukämie festgestellt. Es war ein Auf und Ab, meistens sah es aber recht gut aus. Es wurde ein Spender für ihn gefunden und er sollte danach nur noch die letzte Chemo bekommen und dann wieder nach Hause kommen. Er bekam aber eine Lungenentzündung und wurde auf die Intensivstation gelegt. Hinzu kam ein Pilz auf der Lunge. Er hat es nicht geschafft. Wir haben ein 3/4 gebangt und gehofft. Nun ist er seit 4,5 Monaten tot. Heute wäre er 54 geworden.
Also, ich wusste auch nicht was ich tun sollte. Ich hab ihm zugehört wenn er darüber reden wollte, ihnselber aber nur sehr zaghaft drauf angesprochen. Ich hab immer versucht zu ihm zu kommen wenns ihm grade besonders schlecht ging. Ich wollt einfach nur da sein. Jetzt rede ich mit ihm dadrüber wenn er das Bedürfnis hat. Ich selber spreche das Thema aber immernoch eher zaghaft an.
Aber die Mutter deines Freundes lebt ja und ich hffe für euch mit dass alles gut geht! Drücke euch ganz fest die Daumen! Wollte dir aber trotzdem meine Erfahrungen mitteilen!

liebe grüße, lieschen

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1. Oktober 2006 um 22:36
In Antwort auf simone_11866575

Sei einfach da...
... wenn er dich braucht. ich kann mir sehr gut vorstellen dass es eine schwierige Sitaution ist. Ich habe nämlich mit meinem Freund auch schlimme Situationen erlebt. Wir waren ein halbes Jahr zusammen, da wurde bei seinem Vater akute Leukämie festgestellt. Es war ein Auf und Ab, meistens sah es aber recht gut aus. Es wurde ein Spender für ihn gefunden und er sollte danach nur noch die letzte Chemo bekommen und dann wieder nach Hause kommen. Er bekam aber eine Lungenentzündung und wurde auf die Intensivstation gelegt. Hinzu kam ein Pilz auf der Lunge. Er hat es nicht geschafft. Wir haben ein 3/4 gebangt und gehofft. Nun ist er seit 4,5 Monaten tot. Heute wäre er 54 geworden.
Also, ich wusste auch nicht was ich tun sollte. Ich hab ihm zugehört wenn er darüber reden wollte, ihnselber aber nur sehr zaghaft drauf angesprochen. Ich hab immer versucht zu ihm zu kommen wenns ihm grade besonders schlecht ging. Ich wollt einfach nur da sein. Jetzt rede ich mit ihm dadrüber wenn er das Bedürfnis hat. Ich selber spreche das Thema aber immernoch eher zaghaft an.
Aber die Mutter deines Freundes lebt ja und ich hffe für euch mit dass alles gut geht! Drücke euch ganz fest die Daumen! Wollte dir aber trotzdem meine Erfahrungen mitteilen!

liebe grüße, lieschen

ES hilft trotzdem..
diese Erfahrung hilft mir schon. Zu im fahren ja da hätte ich zuviel Angst das er es als aufdringlich empfindet, ausserdem ist er entweder arbeit, klinik und wohnen tut er hier in mhl und in nem nest 30 km von hier also ich wüsste nichtmal wo ich ihn finde.Ich hab einfach Angst irgendwas falsches zu tun und ihn so zu stressen oder gar zu vertreiben wie gesagt die Bez. besteht grad mal einen Monat und obwohl ich seine Mom nicht kenne könnte ich heulen wenn wir telefonieren. Ich hoffe das morgen alles gut geht. Es klingt bestimmt egoistisch wenn ich sage das ich ANgst hab das die Krankheit unsere Bez. zerstört.

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2. Oktober 2006 um 1:05
In Antwort auf an0N_1246773699z

ES hilft trotzdem..
diese Erfahrung hilft mir schon. Zu im fahren ja da hätte ich zuviel Angst das er es als aufdringlich empfindet, ausserdem ist er entweder arbeit, klinik und wohnen tut er hier in mhl und in nem nest 30 km von hier also ich wüsste nichtmal wo ich ihn finde.Ich hab einfach Angst irgendwas falsches zu tun und ihn so zu stressen oder gar zu vertreiben wie gesagt die Bez. besteht grad mal einen Monat und obwohl ich seine Mom nicht kenne könnte ich heulen wenn wir telefonieren. Ich hoffe das morgen alles gut geht. Es klingt bestimmt egoistisch wenn ich sage das ich ANgst hab das die Krankheit unsere Bez. zerstört.

Nein
das klingt net egoistisch- das klingt liebend
Schönen Abend noch
johnella

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2. Oktober 2006 um 11:27
In Antwort auf an0N_1246773699z

ES hilft trotzdem..
diese Erfahrung hilft mir schon. Zu im fahren ja da hätte ich zuviel Angst das er es als aufdringlich empfindet, ausserdem ist er entweder arbeit, klinik und wohnen tut er hier in mhl und in nem nest 30 km von hier also ich wüsste nichtmal wo ich ihn finde.Ich hab einfach Angst irgendwas falsches zu tun und ihn so zu stressen oder gar zu vertreiben wie gesagt die Bez. besteht grad mal einen Monat und obwohl ich seine Mom nicht kenne könnte ich heulen wenn wir telefonieren. Ich hoffe das morgen alles gut geht. Es klingt bestimmt egoistisch wenn ich sage das ich ANgst hab das die Krankheit unsere Bez. zerstört.

....
Für ihn da zu sein ist nie aufdringlich oder egoistisch. Ich denke nur, dass Du geduldig mit ihm sein musst ...

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2. Oktober 2006 um 11:41
In Antwort auf an0N_1268391599z

Nein
das klingt net egoistisch- das klingt liebend
Schönen Abend noch
johnella

Frag ihn doch
ob er es als aufdringlich empfindet. oder frag ihn ob du vorbeikommen sollst, wenn ihr mal telefoniert und es ihm nicht gut geht. dann kann er es dir ja sagen. Vll möchte er aber auch nicht "zu viel" von dir verlangen...! ich wünsche euch alles gute! halte uns auf dem laufenden!

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2. Oktober 2006 um 19:12

Werd mich im Hintergrund halten!
Habe ihm heute 17 Uhr eine sms geschickt und nachgefragt wie es seiner Mom und natürlich ihm geht und das ich für ihn da bin wenn er mich braucht. Naja bis jetzt keine Antwort.......ich könnte die Wände hochgehen weil ich nicht weiss wie die OP lief. Aber ich hab ihm gesagt das ich jederzeit für ihn da bin und das gemeinsam mit ihm durchstehen möchte nun muss ich wohl so tapfer sein un dwarten bis er sich meldet, was ehrlich Hammer schwer ist, andererseits habe ich auch einige Angst vor der SMS, ich hoffe mal es ging alles gut...........

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