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Seine Mama ruft, er springt

21. Juli 2012 um 9:04

Hallo ihr Lieben ,

ich bin zur Zeit sehr verwirrt und erhoffe mir zahlreiche Meinungen und Antworten.

Es handelt sich um den Vater meines Kindes.

Unsere Kleine war nicht geplant, ist dennoch sehr geliebt und ein Leben ohne könnte ich mir nicht mehr vorstellen #herzlich.

Der Kindsvater lebt noch im Haus seiner Eltern, zusammen mit 2 anderen Brüdern.

Er und sein Zwilling sind 27 , sein älterer Bruder 30.

Ich hatte immer gehofft, das er mal in die Puschen kommt und er sich entweder eine eigene Wohnung sucht, auch um selbstständiger zu werden oder er zu mir zieht, wobei ich zum ersteren tendiere, da ich der Ansicht bin, das man mal alleine gelebt haben sollte.

Mein/sein Problem ist seine Mutter.

Im Grunde eine sehr nette Frau aber auf ihre Art äußerst dominant.

Meiner Meinung nach kann sie ihren Sohn nicht loslassen und leidet am Helfersyndrom.

Ich möchte euch folgend ein paar Bsp. aufzählen, das Ganze würde den Rahmen sprengen .

Kindsvater ist bei uns, Mutter ruft an, das ein Brief für ihn angekommen ist ( teilweise echt unwichtige Sachen wie Werbung etc. ). Dies kam etliche ! Male vor.

Gab es mal kein Brief oder ähnliches, so rief sie an um zu fragen wann er wiederkommt oder um zu fragen wie es ihm geht.

Kindsvater bei uns, ruft die Mutter an das die Oma eine Kerze auf ein Grab stellen will, er soll sie fahren. Er fährt direkt los um diese Dinge zu erledigen.

Seine Mutter durchsucht sein Zimmer .

Er darf keinen Schlüssel haben, da es ihr Haus ist. Privatsphäre also gleich null.

Weihnachten war er bei Mutti , da es doch immer so war das alle dann dort zusammensitzen.

Egal um was es geht, als erstes klärt Mutti das und ich werde vor vollendete Tatsachen gestellt.

Statt mal mit uns zu frühstücken geniesst er das Familienfrühstück bei sich zuhause.

An meinem Geburtstag hat er zuhause gesessen , kaum hat jmd. aus seiner Familie Geburtstag , springt er hin mit der Aussage:,, Das gehört sich ja wohl so !

Und und und wie gesagt ich könnte noch 1000 Sachen aufzählen.

Sie weiss über ALLES Bescheid und dirigiert alles.

Das Ende vom Lied war, das ich mich immer als letztes Glied einer langen Kette gesehen habe die Beziehung auf Eis gelegt habe, da ich darauf keine Lust mehr habe.

Er versteht auch gar nicht, warum ich mich darüber aufrege und sieht sich im Recht und meint das ich absolut übertreibe.

Ist es so? Übertreibe ich ?

Ich persönlich fühle mich mittlerweile, als ob er mein kleiner Bruder wäre, der sich für alles das OK holen muss.

Ich erhoffe mir hier Eure Meinungen , um meine Gedanken sortieren zu können ob ich ihm noch eine Chance geben soll oder das Kapitel Paarebene für immer abschliessen soll.

Lieben Gruß #herzlich

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27. Juli 2012 um 11:35

Ein Wort...
Ich muß ehrlich zugeben, als ich das las mußte ich lachen, denn es kommt mir so vor als wäre deine Schwiegermutter "Die Patin (Teil IV)" . Ein Wort ist ein Befehl und alle müssen sofort springen. Also ich schließe mich der Meinung der anderen User an und sage zieh im die Betonschuhe an und versenke ihn für immer. Wenn Du jetzt versuchen würdest ihn von seiner Mutter zu reißen. Wäre dies so als wenn Du einen Alkoholiker von der Bierflasche abhällst. Er ist so abhängig von seiner Mutter das es Jahre dauern würde das er sich normal verhalten würde und dieser Aufwand, so sehe ich das, ist einfach zu groß.

Gruß Lord Revan

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27. Juli 2012 um 12:13

Ich denke, du wirst immer hinten an stehen
Vor allem wenn er immer noch zuhause wohnt.
War das Kind kein Anreiz, mit dir zusammen zu ziehen?

Aber ich sehe - auch aus eigener Erfahrung - schwarz für euch als Paar. Was man ihm wünschen kann ist, dass er durch diesen Verlust zum Umdenken kommt.

Mein Ex (auch 27) hat den Kontakt zu seiner Familie mittlerweile stark reduziert (er hat zwar schon mit mir zusammen gewohnt, aber die waren per Telefon und bei allen Entscheidungen/Terminplanungen etc. omnipräsent). Er hätte nie damit gerechnet, dass ich ihn verlasse. Aber ich hab oft mit ihm drüber gesprochen, ihm gesagt, dass es mich verletzt, dass er mir nach so langer Zeit, einer gemeinsamen Wohnung und Heiratsplänen nicht das Gefühl geben kann, er würde im Zweifelsfall hinter mir stehen und nicht hinter seiner Familie. Darauf kam von ihm: Das kann ich dir auch nicht versprechen, das ist halt nun mal meine Familie. Darauf ich: Sollte nicht ich irgendwann deine Familie sein? Er:'Ja schon, vielleicht irgendwann mal, aber ich kann dir nicht versprechen, dass du die wichtigste Person in meinem Leben sein wirst.'
Nach 4 Jahren Beziehung.
Das war dann der Moment in dem ich wusste: Das is er nich, der Mann für's Leben.
Und jetzt hat er's, auch durch Gespräche mit seinen Freunden, die ihm alle gesagt haben, dass sein Verhältnis zu seiner Familie schon über 'normal' hinaus geht, irgendwie gecheckt. Hat meine künftige Nachfolgerin zumindest das Problem nicht mehr, hoff ich.


Wenn bei dir sogar noch ein Kind mit im Spiel ist und er verhält sich immer noch so...hmmm, ich will jetzt nichts schlecht reden, aber ich seh das eher schwarz.

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27. Juli 2012 um 12:26

Ich würde ihn vor die entscheidung stellen...
...entweder weiter bei muttern leben oder es ist aus! er hat familie...dort ist sein zuhause!

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