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Seine Eltern sind Rassisten

17. April 2018 um 8:56

Hallo meine Lieben,

mir brennt seit langem etwas auf dem Herzen. Ich bin 24/w und Asiatin und mein Freund ist 28 und Vollblut Deutscher in jeder hinsicht.

Wir sind nun 3 Jahre zusammen, ich bin der Überzeugung mit ihm in einer glücklichen Beziehung zu sein, zumindest zwischen uns Zweien.

Ich wusste bereits bevor wir zusammen gekommen sind, dass er FreiWild hört, oft wird diese Band als "Rechts" abgestempelt. Jedoch war es für mich eher ein Vorurteil gegenüber Leuten, die diese Musik hören. Zudem habe ich meinen Freund als zuvorkommend und hilfsbereit kennengelernt. Er ist immer lieb zu mir.

Ich muss dazu sagen, ich bin vor Vier Jahren von Nürnberg (Heimatort) nach Dresden gezogen.

Da ich in Nürnberg mit vielen Leuten aus anderen Kulturen, also auch Türken, Albarner, Vietnamesen, Russen usw. aufgewachsen bin, habe ich natürlich auch in diesen Kulturen meinen Freundeskreis.

Hier in Dresden gibt es im Vergleich zu Nürnberg kaum Ausländer, außer einiger Asiatischen Austauschstudenten.

Nun zu meinem Problem. Während der Beziehung kam immer mehr heraus, dass er doch eher zu "Rechts" tendiert, teilweise Hitler als Hintergrund von seinem Handy hat. Er hat es auch offen zu mir gesagt und meinte ich bin eher Links und ein Gutmensch. Aber es hat sich ergeben, dass wir nicht mehr so oft darüber reden, da wir zwar nicht streiten, es aber oft diskussion gibt ( im guten)

Er zeigt es zumindest nicht so Offen und es ist nicht so, das er Menschen mit südländischen Kuluteren oder Muslime allgemein vermeidet, er ist auch ganz nett zu meinen Freunden, weil diese nett zu ihm sind. Da muss er doch merken, dass es auch gute Menschen in diesem Kulturkreis gibt. Manchmal kommt das "Rechte" noch etwas durch, aber das ist ok für mich.

Seine Eltern sind Hingegen richtig schlimm, sie wohnen in einer sehr kleinen Stadt und beklagen sich über "Kanaken" (ja sie benutzen nur dieses Wort um Muslime/Menschen mit südländishem aussehen zu beschreiben). Ich selber habe dort NIE einen Ausländer, nichtmal Asiaten dort gesehen.

Einmal waren seine Eltern in Dresden zu besuch. Unten auf der Straße haben Syrer für akzeptanz in Deutschland demonstriert, zwar waren Sie laut, aber haben friedlich dort gestanden.
Sein Vater gleich: "sollen die Kanaken zurück in ihr Land"
Als ich zu seinem Vater sagte, dass ich es nicht richtig finde, dass sein solche Wörter benutzt, und alle verallgemeinert und es auch welche geben die hier eine Aufenhaltsgenehmung haben um zu arbeiten,
meinte sein Vater, dass ich mich als "Wessi" doch von denen "einnullen" lasse.
Weshalb ich seinen Vater fragte, woher er jetzt wissen will welcher dieser Menschen da gerade Unten den nun schlecht ist, dass er die gleich als "Kanake" beschimpft.

Oft sagt er auch sowas wie: "heut waren wie Negger/Kanaken (Türken) im Zug.
Ich habe seiner Familie erzählt, dass es mich verletzt, da auch teilweise, dass Sie auch damit meine Freunde beleidigen. Er meint wenn jemand ja arbeitet und nett ist, ist es ja ok. Und Asiaten sind ja Fleisig nur die Flüchtlinge schmarotzen hier.

Für mich wäre ss ist so, als würden sie zu jemaden "Schlitzauge" sagen und ich soll mich nicht angesprochen fühlen.
Sein Vater meinte, er habe doch nichts gegen mich, die Asiaten sind doch fleisig. In diesem Moment hätte ich ihn am liebsten vor die Tür gesetzt.

Man kann seine Meinung gerne äußern, auch zum Beispiel seinen Frust an der Flüchtlingspolitik auslassen, aber nicht gleich mit beleidigungen kommen. Seine Eltern reden oft "Gossensprache" wie zb. "Verpiss dich" oder "halt die fresse", was für mich befremdlich ist und leider nicht von großer Intelligenz zeugt. (tut mir leid, dass ich so denke)

Ich bin mit meinem Freund zusammen nicht mit seinen Eltern, aber ich stelle mir vor wie wir Kinder bekommen und solche Großeltern einfluss auf das Kind haben. Das Kind solls selbst in der Schule lernen, dass nicht nur die Asiatische und Deutsche Kultur gut ist. Es gibt überall Gute und Schlechte Menschen. Vor allem soll das Kind nicht lernen, Menschengruppen/kulturen gleich ALLE als Kanake oder Neger zu bezeichnen.

Ich hoffe Ihr versteht mich und vielleicht hattet ihr selbst ähnliche Erfahrungen.


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17. April 2018 um 9:15

Puuuh. Also das nenne ich eine schwierige Konstellation. 
Aber wenn ich ganz ehrlich sein soll, verstehe ich nicht, wieso du nur bei den Eltern das Problem siehst. Auch dein Freund scheint ja ein Hardcore-Nazi zu sein. Und mit fast 30 kann man da ja nicht mehr von jugendlicher Unwissenheit sprechen.
Er wurde scheinbar von seinen Eltern so großgezogen.  Und an deiner stelle würde ich mich ernsthaft fragen, ob ich mir vorstellen kann in so einer Familie dauerhaft zu leben. Du bist Asiatin, fällst also scheinbar aktuell nicht in das verhasste "Rasssenprofil" der Rechten. Ihr seid ja ALLE fleißig.
Aber was wäre z.b. Wenn ihr mal Kinder bekommt? Sollen die in so einem Umfeld (und damit meine ich nicht nur die Schwiegereltern,  sondern auch explizit deinen Freund) aufwachsen? Die gleichen Überzeugungen eingeimpft bekommen? 

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17. April 2018 um 9:18

Sorry dein letzter Absatz mit den Kindern ist mir etwas durchgeflutscht, aber immerhin stellst du dir ja schon die richtigen fragen.

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17. April 2018 um 10:21
In Antwort auf schokii4

Hallo meine Lieben,

mir brennt seit langem etwas auf dem Herzen. Ich bin 24/w und Asiatin und mein Freund ist 28 und Vollblut Deutscher in jeder hinsicht.

Wir sind nun 3 Jahre zusammen, ich bin der Überzeugung mit ihm in einer glücklichen Beziehung zu sein, zumindest zwischen uns Zweien.

Ich wusste bereits bevor wir zusammen gekommen sind, dass er FreiWild hört, oft wird diese Band als "Rechts" abgestempelt. Jedoch war es für mich eher ein Vorurteil gegenüber Leuten, die diese Musik hören. Zudem habe ich meinen Freund als zuvorkommend und hilfsbereit kennengelernt. Er ist immer lieb zu mir.

Ich muss dazu sagen, ich bin vor Vier Jahren von Nürnberg (Heimatort) nach Dresden gezogen.

Da ich in Nürnberg mit vielen Leuten aus anderen Kulturen, also auch Türken, Albarner, Vietnamesen, Russen usw. aufgewachsen bin, habe ich natürlich auch in diesen Kulturen meinen Freundeskreis.

Hier in Dresden gibt es im Vergleich zu Nürnberg kaum Ausländer, außer einiger Asiatischen Austauschstudenten.

Nun zu meinem Problem. Während der Beziehung kam immer mehr heraus, dass er doch eher zu "Rechts" tendiert, teilweise Hitler als Hintergrund von seinem Handy hat. Er hat es auch offen zu mir gesagt und meinte ich bin eher Links und ein Gutmensch. Aber es hat sich ergeben, dass wir nicht mehr so oft darüber reden, da wir zwar nicht streiten, es aber oft diskussion gibt ( im guten)

Er zeigt es zumindest nicht so Offen und es ist nicht so, das er Menschen mit südländischen Kuluteren oder Muslime allgemein vermeidet, er ist auch ganz nett zu meinen Freunden, weil diese nett zu ihm sind. Da muss er doch merken, dass es auch gute Menschen in diesem Kulturkreis gibt. Manchmal kommt das "Rechte" noch etwas durch, aber das ist ok für mich.

Seine Eltern sind Hingegen richtig schlimm, sie wohnen in einer sehr kleinen Stadt und beklagen sich über "Kanaken" (ja sie benutzen nur dieses Wort um Muslime/Menschen mit südländishem aussehen zu beschreiben). Ich selber habe dort NIE einen Ausländer, nichtmal Asiaten dort gesehen.

Einmal waren seine Eltern in Dresden zu besuch. Unten auf der Straße haben Syrer für akzeptanz in Deutschland demonstriert, zwar waren Sie laut, aber haben friedlich dort gestanden.
Sein Vater gleich: "sollen die Kanaken zurück in ihr Land"
Als ich zu seinem Vater sagte, dass ich es nicht richtig finde, dass sein solche Wörter benutzt, und alle verallgemeinert und es auch welche geben die hier eine Aufenhaltsgenehmung haben um zu arbeiten,
meinte sein Vater, dass ich mich als "Wessi" doch von denen "einnullen" lasse.
Weshalb ich seinen Vater fragte, woher er jetzt wissen will welcher dieser Menschen da gerade Unten den nun schlecht ist, dass er die gleich als "Kanake" beschimpft.

Oft sagt er auch sowas wie: "heut waren wie Negger/Kanaken (Türken) im Zug.
Ich habe seiner Familie erzählt, dass es mich verletzt, da auch teilweise, dass Sie auch damit meine Freunde beleidigen. Er meint wenn jemand ja arbeitet und nett ist, ist es ja ok. Und Asiaten sind ja Fleisig nur die Flüchtlinge schmarotzen hier.

Für mich wäre ss ist so, als würden sie zu jemaden "Schlitzauge" sagen und ich soll mich nicht angesprochen fühlen.
Sein Vater meinte, er habe doch nichts gegen mich, die Asiaten sind doch fleisig. In diesem Moment hätte ich ihn am liebsten vor die Tür gesetzt.

Man kann seine Meinung gerne äußern, auch zum Beispiel seinen Frust an der Flüchtlingspolitik auslassen, aber nicht gleich mit beleidigungen kommen. Seine Eltern reden oft "Gossensprache" wie zb. "Verpiss dich" oder "halt die fresse", was für mich befremdlich ist und leider nicht von großer Intelligenz zeugt. (tut mir leid, dass ich so denke)

Ich bin mit meinem Freund zusammen nicht mit seinen Eltern, aber ich stelle mir vor wie wir Kinder bekommen und solche Großeltern einfluss auf das Kind haben. Das Kind solls selbst in der Schule lernen, dass nicht nur die Asiatische und Deutsche Kultur gut ist. Es gibt überall Gute und Schlechte Menschen. Vor allem soll das Kind nicht lernen, Menschengruppen/kulturen gleich ALLE als Kanake oder Neger zu bezeichnen.

Ich hoffe Ihr versteht mich und vielleicht hattet ihr selbst ähnliche Erfahrungen.


 

Mit solchen gegensätzlichen Ansichten wird das nichts mit gemeinsamer Zukunft! 

​Ändern wird ER sich nicht und DU auch nicht. 

​Im Gegenteil; das Problem wird von Jahr zu Jahr mehr an Raum gewinnen, wenn ihr diese Beziehung weiterführt.

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17. April 2018 um 10:24
In Antwort auf baumeisterbob1

Puuuh. Also das nenne ich eine schwierige Konstellation. 
Aber wenn ich ganz ehrlich sein soll, verstehe ich nicht, wieso du nur bei den Eltern das Problem siehst. Auch dein Freund scheint ja ein Hardcore-Nazi zu sein. Und mit fast 30 kann man da ja nicht mehr von jugendlicher Unwissenheit sprechen.
Er wurde scheinbar von seinen Eltern so großgezogen.  Und an deiner stelle würde ich mich ernsthaft fragen, ob ich mir vorstellen kann in so einer Familie dauerhaft zu leben. Du bist Asiatin, fällst also scheinbar aktuell nicht in das verhasste "Rasssenprofil" der Rechten. Ihr seid ja ALLE fleißig.
Aber was wäre z.b. Wenn ihr mal Kinder bekommt? Sollen die in so einem Umfeld (und damit meine ich nicht nur die Schwiegereltern,  sondern auch explizit deinen Freund) aufwachsen? Die gleichen Überzeugungen eingeimpft bekommen? 

Danke für die schnelle Antwort

​Also er sagt zu  mir, dass es seine Meinung ist, aber aktiv abgesehen von dem Hitlerbild, welches er sofort gelöscht hat als ich ihn drauf ansprach, habe ich nie etwas negatives erlebt.
Wenn Er selber seine bedenken gegenüber den bestimmte "Rassen" äußert, dann vielleicht in manchen Augen herablassen, was auch nicht so toll ist, aber nie Kraftausdrücke wie sein Vater. Also schon sachlicher, was ich ja ok finde.
​Er hat ja zb auch selbst einen schwarzen Freund, sagte er zu mir.
Ich glaub er weiß selber, dass es nicht toll ist, aber die Art zu denken ist verankert bei ihm. 

​Ich mache mir eher wegen seine Eltern sorgen. Ich würde am liebsten auch wieder in die nähe meiner Mutter ziehen, damit das Kind dort aufwachsen kann, schon allein wegen den zwei Sprachen, welche ich gerne Pflegen würde. Ich denke in dem Punkt Kinder genauso wie du. 

​Nur sich wegen seinen Eltern aber trennen finde ich nicht richtig, aber seine Eltern sind ihm sehr wichtig.

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17. April 2018 um 10:28

@claudia0083

​warum sollen die keine rechte haben dafür zu demonstrieren, wenn manche wie dreck behandelt werden, sie aber teilweise sich anständig benehmen? Möchtest du nicht so behandelt werden?

​Ich wusste nicht worauf ich mich einlasse, soll ich ihn etwa wegen einer Musikrichtung verurteilen? Soll ich mir lieber keinen deutschen Freund suchen dürfen, weil er ja möglich ein Rassist sein könnte?

Wie gesagt er ist sehr einfühlsam und wir verstehen uns sonst super.

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17. April 2018 um 10:40

Manchmal lernt man im Laufe der Zeit Eigenschaften an seinem Partner und dessen Familie kennen die einem zeigen, dass das Ende des gemeinsamen Weges eingeleitet ist und man ist froh noch nicht geheiratet und Kinder gezeugt zu haben. 

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17. April 2018 um 10:55
In Antwort auf schokii4

Danke für die schnelle Antwort

​Also er sagt zu  mir, dass es seine Meinung ist, aber aktiv abgesehen von dem Hitlerbild, welches er sofort gelöscht hat als ich ihn drauf ansprach, habe ich nie etwas negatives erlebt.
Wenn Er selber seine bedenken gegenüber den bestimmte "Rassen" äußert, dann vielleicht in manchen Augen herablassen, was auch nicht so toll ist, aber nie Kraftausdrücke wie sein Vater. Also schon sachlicher, was ich ja ok finde.
​Er hat ja zb auch selbst einen schwarzen Freund, sagte er zu mir.
Ich glaub er weiß selber, dass es nicht toll ist, aber die Art zu denken ist verankert bei ihm. 

​Ich mache mir eher wegen seine Eltern sorgen. Ich würde am liebsten auch wieder in die nähe meiner Mutter ziehen, damit das Kind dort aufwachsen kann, schon allein wegen den zwei Sprachen, welche ich gerne Pflegen würde. Ich denke in dem Punkt Kinder genauso wie du. 

​Nur sich wegen seinen Eltern aber trennen finde ich nicht richtig, aber seine Eltern sind ihm sehr wichtig.

Gut, dann bleiben wir bei den eltern.
Ich weiß ja nicht in wie weit ihr überhaupt schon über Kinder usw. gesprochen habt. Aber du schreibst selber, seine Eltern sind ihm sehr wichtig. Du lehnst ihre Einstellung aber komplett ab (was absolut verständlich ist). 
So lange ihr nur zu zweit seid ist das vielleicht auch schon doof, aber du als erwachsene kannst entsprechend mit den Eltern umgehen. Was aber wenn ein Kind da ist? Würdest du dein Kind in die Obhut deiner Schwiegereltern geben wollen? Und glaub mir diese Diskussion wird kommen. Und dann steht dein Freund da und muss sich quasi für eine Seite entscheiden. So oder so, es wird Stress geben und das nicht zu knapp. Den gibt es nämlich auch schon bei wesentlich einfacheren Konstellation.
Wahrscheinlich alles sehr weit in die Zukunft gedacht. Wenn du deinen freund liebst und glücklich mit ihm bist, dann beende es bloß nicht wegen der Eltern von ihm. Aber beziehen klar Stellung ihm gegenüber,  wie du darüber denkst und am besten auch deinen Schwiegereltern gegenüber. 
Und bevor ihr irendwann mal wirklich in die Familienplanung einsteigt, solltet ihr euch auch nochmal intensiv austauschen, wie ihr mit dem Thema in bezug auf euer Kind umgeht.

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17. April 2018 um 11:17

nicht die eltern sind rechts, sondern auch dein freund. 

befremdlich, dass er überhaupt mit dir zusammen ist. das passt ja gar nicht.

sehr schwierige situation. auf kurz oder lang, könnt ijhr nicht zusammen sein. geh zurück in dein tolerantes und geliebtes nürnberg, dort ist die welt noch in ordnung. 

tut mri leid für dich.

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17. April 2018 um 12:00

Hallo!

Habe mich extra hier registriert, weil mir die Sache nahe geht.
Ich selbst (25) bin von Bayern nach Dresden gezogen, allerdings bin ich eher konservativ.

Das war ich nicht immer: Zu Beginn der Flüchtlingskrise habe ich meine Mutter an ihrem runden Geburtstag angeschrien, sie solle doch ein Flüchtlingsheim anzünden, wenn die so stören. Darauf bin ich nicht sehr stolz, ich habe mich damals ja auch nicht wirklich für Politik interessiert und eher auf meine linken Freunde gehört. Ich bin damals mit einer halb schwarzen Frau (Sie war wesentlich reifer als ich, und ich war eher darauf aus eine Freundin zu haben als die Richtige. Heute würde ich mich für viele kindische Sachen bei ihr entschuldigen) ab und zu ausgegangen und hatte Angst meine Eltern mögen das nicht. Vorallem meine Mutter benutzt Wörter die ich nicht mag, die aber früher in Deutschland normal waren, z.B. Neger. Natürlich nicht in der Öffentlichkeit, blöd finde ich es trotzdem.

Meine Eltern waren natürlich total nett zu ihr. Ich denke es geht ihnen darum, dass sie sich nicht vorschreiben lassen wollen, was sie sagen dürfen.

Jedenfalls war das Anschreien meiner Mutter der Zeitpunkt, ab dem ich mich auf Plattformen diverser politischer Richtungen selbst zu politischen Themen informiert habe.
Da waren konservative Blogs wie Tichys Einblick, die Achse des Guten, die Zeit, der Spiegel, TAZ ect dabei.

Ich begann die sorgen meine Eltern besser zu verstehen. Ein Schitt, den so gut wie keiner meiner Freunde gemacht hat. 3 Jahre Flüchtlignskrise und ein Freund von mir sagt heute noch: "Ich muss mir das garnicht anhören, da schmilzt ja nur mein Hirn!" Das ist eine Einstellung mit der ich wenig anfangen kann.

Sehr grob zusammenfassend kann man die Einstellungen eher linken Medien so zusammenfassen: "Das Elend der Menscheit begann, als ein Mensch ein Stück Land für sich beanspruchte. Besitzansprüche führen zu Ungerechtigkeit, Neid, Krieg und Elend."

Diese Einstellung sehe ich auch als berechtigt an, allerdings gibt es auch eine konservative Wahrheit: "Ohne dem Recht auf Besitz, ist alles nichtig. Die Freiheit ein Stück Land zu besitzen ermöglicht es dir, wenn du dich anstrengst, deinen Kindern das Leben so einfach wie möglich zu machen. Ohne dem Recht auf besitz ist alles vergänglich: Wenn alles Niemandem gehört und die Menschen überall das Recht haben sich niederzulassen, gehen sich über Jahrhunderte entwickelte Sitten verloren, wenn die Menschen andere Wertvorstellungen haben."


Ich habe das Gefühl viele meiner Freunde blenden diese zweite Wahrheit aus. Wenn ich kritisiere, dass ein Teil eben nicht Asylberechtigt ist entgegnen sie mir (in einer Gruppe, in der sie zu dritt oder viert auf mich emotional einreden): "Wie kannst du es wagen Gott zu spielen (ernsthaft!). Wieso hast du das Recht, Menschen auszuweisen, nur weil sie in einem Anderen Land geboren sind? Wieso haben deine Eltern das Recht, dich finanziell zu unterstützen?"

Mit solchen Leuten kann ich nicht viel anfangen und ich denke, da gehen die Wertvorstellungen vom Leben einfach ausseinander. Ich habe kein naturwissenschaftlichen Studium angefangen um Leute auf der ganzen Welt zu unterstützden, sondern damit es meinen Kindern gut geht und sie ein einfaches Leben haben.

Eine politische Einstellung zieht sich also quer durch den Charakter.
Ich denke du solltest dir folgende Fragen stellen: Will ich dasselbe vom Leben wie mein Partner? Ist er bereit auf meine Ansichten einzugehen? Bist du dazu bereit?

Und zum Schluss: Hitler Bild? Puh, ich weiß ja nicht, ich kenne ihn natürlich nicht, aber es erscheint mir so, als wäre er vielleicht nicht bereit dir entegegenzukommen.


Viel Glück!

 

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17. April 2018 um 12:07

Jedenfalls könnte ich mir heute nicht mehr vorstellen mit einem Mädel, dass ich vor ein paar Jahren noch süß fand zu daten, weil ich es unvorstellbar finde, dass sie mir entgegen kommt. Sie hört Musik mit aggresiven Rock bzw. Hip-Hop-Beats, in der ihr erklärt wird, dass die meisten konservativen Leute ja eigentlich Rassisten sind, und es okay ist Leute zu schlagen, die auch nur etwas rechts sind. (Manche brauchen SCHELLEN!)


Mit einem linken Mädel, dass keine extreme Musik hört und selbstständig denkt, würde ich natürlich ausgehen. Es kommt ja immer auf die einzelne Person an.

 

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17. April 2018 um 12:37

Ich finde solche Menschen extrem befremdlich und bin froh, keine in meiner Umgebung zu haben.

Dein Freund hätte mit mir auch ein Problem - wer um Himmels Willen verehrt Hitler in irgendeiner Art und Weise? Da hört bei mir jegliches Verständnis auf. 
Die Leute können glauben und meinen, was sie wollen. Ich muss das noch lange nicht live miterleben und mich in das Milieu ziehen lassen. 

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17. April 2018 um 12:48
In Antwort auf goldenboy

Jedenfalls könnte ich mir heute nicht mehr vorstellen mit einem Mädel, dass ich vor ein paar Jahren noch süß fand zu daten, weil ich es unvorstellbar finde, dass sie mir entgegen kommt. Sie hört Musik mit aggresiven Rock bzw. Hip-Hop-Beats, in der ihr erklärt wird, dass die meisten konservativen Leute ja eigentlich Rassisten sind, und es okay ist Leute zu schlagen, die auch nur etwas rechts sind. (Manche brauchen SCHELLEN!)


Mit einem linken Mädel, dass keine extreme Musik hört und selbstständig denkt, würde ich natürlich ausgehen. Es kommt ja immer auf die einzelne Person an.

 

Was willst du uns hier eigentlich sagen? 
Dein Wandel vom linken zum AFD Wähler mag für dich ja eine tolle Geschichte sein, hilft TE aber doch nicht weiter.

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17. April 2018 um 13:01
In Antwort auf baumeisterbob1

Was willst du uns hier eigentlich sagen? 
Dein Wandel vom linken zum AFD Wähler mag für dich ja eine tolle Geschichte sein, hilft TE aber doch nicht weiter.

Ich wollte eine andere Sichtweise darstellen, kein Grund für Unterstellungen (afd), Sie kennen mich ja garnicht. Ich wollte darauf hinaus, dass es manchmal einfach eine Einstellung ist, die dafür sorgt, dass Menschen nicht zusammen finden.

Die Geschichte finde ich relevant, da von Foristen konservative als Mitläufer dargestellt werden, obwohl sie denken, keinen zu kennen. Das fand ich zu einfach.

lg

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17. April 2018 um 13:20
In Antwort auf goldenboy

Hallo!

Habe mich extra hier registriert, weil mir die Sache nahe geht.
Ich selbst (25) bin von Bayern nach Dresden gezogen, allerdings bin ich eher konservativ.

Das war ich nicht immer: Zu Beginn der Flüchtlingskrise habe ich meine Mutter an ihrem runden Geburtstag angeschrien, sie solle doch ein Flüchtlingsheim anzünden, wenn die so stören. Darauf bin ich nicht sehr stolz, ich habe mich damals ja auch nicht wirklich für Politik interessiert und eher auf meine linken Freunde gehört. Ich bin damals mit einer halb schwarzen Frau (Sie war wesentlich reifer als ich, und ich war eher darauf aus eine Freundin zu haben als die Richtige. Heute würde ich mich für viele kindische Sachen bei ihr entschuldigen) ab und zu ausgegangen und hatte Angst meine Eltern mögen das nicht. Vorallem meine Mutter benutzt Wörter die ich nicht mag, die aber früher in Deutschland normal waren, z.B. Neger. Natürlich nicht in der Öffentlichkeit, blöd finde ich es trotzdem.

Meine Eltern waren natürlich total nett zu ihr. Ich denke es geht ihnen darum, dass sie sich nicht vorschreiben lassen wollen, was sie sagen dürfen.

Jedenfalls war das Anschreien meiner Mutter der Zeitpunkt, ab dem ich mich auf Plattformen diverser politischer Richtungen selbst zu politischen Themen informiert habe.
Da waren konservative Blogs wie Tichys Einblick, die Achse des Guten, die Zeit, der Spiegel, TAZ ect dabei.

Ich begann die sorgen meine Eltern besser zu verstehen. Ein Schitt, den so gut wie keiner meiner Freunde gemacht hat. 3 Jahre Flüchtlignskrise und ein Freund von mir sagt heute noch: "Ich muss mir das garnicht anhören, da schmilzt ja nur mein Hirn!" Das ist eine Einstellung mit der ich wenig anfangen kann.

Sehr grob zusammenfassend kann man die Einstellungen eher linken Medien so zusammenfassen: "Das Elend der Menscheit begann, als ein Mensch ein Stück Land für sich beanspruchte. Besitzansprüche führen zu Ungerechtigkeit, Neid, Krieg und Elend."

Diese Einstellung sehe ich auch als berechtigt an, allerdings gibt es auch eine konservative Wahrheit: "Ohne dem Recht auf Besitz, ist alles nichtig. Die Freiheit ein Stück Land zu besitzen ermöglicht es dir, wenn du dich anstrengst, deinen Kindern das Leben so einfach wie möglich zu machen. Ohne dem Recht auf besitz ist alles vergänglich: Wenn alles Niemandem gehört und die Menschen überall das Recht haben sich niederzulassen, gehen sich über Jahrhunderte entwickelte Sitten verloren, wenn die Menschen andere Wertvorstellungen haben."


Ich habe das Gefühl viele meiner Freunde blenden diese zweite Wahrheit aus. Wenn ich kritisiere, dass ein Teil eben nicht Asylberechtigt ist entgegnen sie mir (in einer Gruppe, in der sie zu dritt oder viert auf mich emotional einreden): "Wie kannst du es wagen Gott zu spielen (ernsthaft!). Wieso hast du das Recht, Menschen auszuweisen, nur weil sie in einem Anderen Land geboren sind? Wieso haben deine Eltern das Recht, dich finanziell zu unterstützen?"

Mit solchen Leuten kann ich nicht viel anfangen und ich denke, da gehen die Wertvorstellungen vom Leben einfach ausseinander. Ich habe kein naturwissenschaftlichen Studium angefangen um Leute auf der ganzen Welt zu unterstützden, sondern damit es meinen Kindern gut geht und sie ein einfaches Leben haben.

Eine politische Einstellung zieht sich also quer durch den Charakter.
Ich denke du solltest dir folgende Fragen stellen: Will ich dasselbe vom Leben wie mein Partner? Ist er bereit auf meine Ansichten einzugehen? Bist du dazu bereit?

Und zum Schluss: Hitler Bild? Puh, ich weiß ja nicht, ich kenne ihn natürlich nicht, aber es erscheint mir so, als wäre er vielleicht nicht bereit dir entegegenzukommen.


Viel Glück!

 

Ich will dir nicht zu nahe treten, aber was hat die Flüchtlingskrise mit den persönlichen Werten einer Person zutun? Es gibt niemanden, der das recht hat jemanden wegen seines Ausehen oder Kultur zu beschimpfen und beleidigen. "Neger" ist in Ordnung, weil das damals so war? Aber Wenn jemand ständig zu dir "Kartoffelfresse" (Sry für den Audruck) sagt ist nicht Ok?

Wie bereits oben geschrieben, ich finde es in Ordnung wenn jemand gegen die derzeitige Politik ist, jeder muss selbst für sich denkne, aber mir ging es vor allem um die Audrucksweise und alle in einen Topf zu schmeisen.

Ich selber bin als Asiatin hier aufgewachsen und weis wie hart es sein kann wenn mann als Kind die ganze Zeit als "Schlitzauge" o.ä. genannt wird.

Es tut mir leid, aber nach deiner Ansicht, Zitat:"...Wenn alles Niemandem gehört und die Menschen überall das Recht haben sich niederzulassen, gehen sich über Jahrhunderte entwickelte Sitten verloren, wenn die Menschen andere Wertvorstellungen haben."

Meine Eltern kamen hier als "Niemand" nach Deutschland und nun zahlen sie Jahrelang Steuer, um dir dein Studium zu fianzieren, es gibt auch genug Türken. Sollte man nicht ein wenig respekt zeigen?

Rassismus hat nicht nur mit Politik zutun, mir geht es hier vor allem darum, das Menschen wie meine Eltern und Ausländische Freunde von den Eltern meines Freundes regelrecht beleidigt werden.


und wegen des Bildes, er hat es ja sofort gelöscht. Ich hab ihm gesagt wie sehr es mich mit seinen Eltern stört. Er war sehr verständisvoll.
 

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17. April 2018 um 13:27
In Antwort auf schokii4

Ich will dir nicht zu nahe treten, aber was hat die Flüchtlingskrise mit den persönlichen Werten einer Person zutun? Es gibt niemanden, der das recht hat jemanden wegen seines Ausehen oder Kultur zu beschimpfen und beleidigen. "Neger" ist in Ordnung, weil das damals so war? Aber Wenn jemand ständig zu dir "Kartoffelfresse" (Sry für den Audruck) sagt ist nicht Ok?

Wie bereits oben geschrieben, ich finde es in Ordnung wenn jemand gegen die derzeitige Politik ist, jeder muss selbst für sich denkne, aber mir ging es vor allem um die Audrucksweise und alle in einen Topf zu schmeisen.

Ich selber bin als Asiatin hier aufgewachsen und weis wie hart es sein kann wenn mann als Kind die ganze Zeit als "Schlitzauge" o.ä. genannt wird.

Es tut mir leid, aber nach deiner Ansicht, Zitat:"...Wenn alles Niemandem gehört und die Menschen überall das Recht haben sich niederzulassen, gehen sich über Jahrhunderte entwickelte Sitten verloren, wenn die Menschen andere Wertvorstellungen haben."

Meine Eltern kamen hier als "Niemand" nach Deutschland und nun zahlen sie Jahrelang Steuer, um dir dein Studium zu fianzieren, es gibt auch genug Türken. Sollte man nicht ein wenig respekt zeigen?

Rassismus hat nicht nur mit Politik zutun, mir geht es hier vor allem darum, das Menschen wie meine Eltern und Ausländische Freunde von den Eltern meines Freundes regelrecht beleidigt werden.


und wegen des Bildes, er hat es ja sofort gelöscht. Ich hab ihm gesagt wie sehr es mich mit seinen Eltern stört. Er war sehr verständisvoll.
 

Und weil er es sofort gelöscht hat, kannst du darüber hinwegsehen? Okay, das ist dir überlassen. 

Dann rede mit deinem Freund, wie ihr das in Zukunft lösen wollt. Meiner Meinung nach gibt es kein Miteinander bei so unterschiedlicher Weltanschauung. 

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17. April 2018 um 13:40
In Antwort auf knuffl

Und weil er es sofort gelöscht hat, kannst du darüber hinwegsehen? Okay, das ist dir überlassen. 

Dann rede mit deinem Freund, wie ihr das in Zukunft lösen wollt. Meiner Meinung nach gibt es kein Miteinander bei so unterschiedlicher Weltanschauung. 

Nein, deswegen bin ich ja hier, es beschäftigt mich natürlich.
Ich weiß nicht wie ich weiter reagieren soll. Seitem ich es ihm deutlich gemacht habe, etwa vor zwei Wochen, ist nichts mehr deartiges passiert.
Ich denke zu wissen wann er ein schlechtes gewissen hat, er hat es nicht auf meiner Bitte gelöscht, sondern stillschweigend von sich aus. Ich habe es erst danach gesehen.

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17. April 2018 um 13:51
In Antwort auf schokii4

Nein, deswegen bin ich ja hier, es beschäftigt mich natürlich.
Ich weiß nicht wie ich weiter reagieren soll. Seitem ich es ihm deutlich gemacht habe, etwa vor zwei Wochen, ist nichts mehr deartiges passiert.
Ich denke zu wissen wann er ein schlechtes gewissen hat, er hat es nicht auf meiner Bitte gelöscht, sondern stillschweigend von sich aus. Ich habe es erst danach gesehen.

Ein Bild zu entfernen löscht ja leider nicht das entsprechende Gedankengut. Aber wie gesagt, das ist deine Entscheidung. 

Ich kann nur von mir reden: Wenn mein Partner sowas machen würde, wäre ich wieder single. Grundloser Hass gegen egal wen oder was ist mir absolut unbegreiflich. 

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17. April 2018 um 14:48

Also bringst du deinen Kinder bei, zu allen Kanken zu sagen, die eventuell ein Flüchtling sein könnten?  weil es dennen gut geht und du dich dadurch besser fühlst? Was hat man davon?

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17. April 2018 um 14:50
In Antwort auf knuffl

Ein Bild zu entfernen löscht ja leider nicht das entsprechende Gedankengut. Aber wie gesagt, das ist deine Entscheidung. 

Ich kann nur von mir reden: Wenn mein Partner sowas machen würde, wäre ich wieder single. Grundloser Hass gegen egal wen oder was ist mir absolut unbegreiflich. 

Ja ich weiß was du meinst, deswegen bin ich hier. Anderseits hat er mir und meine ausländischen Freunden nie etwas bößartiges getan, im Gegenteil. Meist fragt er ob er irgendwo helfen kann. Deswegen will ich nicht nur das negative in ihm sehen.

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17. April 2018 um 14:54
In Antwort auf schokii4

Ich will dir nicht zu nahe treten, aber was hat die Flüchtlingskrise mit den persönlichen Werten einer Person zutun? Es gibt niemanden, der das recht hat jemanden wegen seines Ausehen oder Kultur zu beschimpfen und beleidigen. "Neger" ist in Ordnung, weil das damals so war? Aber Wenn jemand ständig zu dir "Kartoffelfresse" (Sry für den Audruck) sagt ist nicht Ok?

Wie bereits oben geschrieben, ich finde es in Ordnung wenn jemand gegen die derzeitige Politik ist, jeder muss selbst für sich denkne, aber mir ging es vor allem um die Audrucksweise und alle in einen Topf zu schmeisen.

Ich selber bin als Asiatin hier aufgewachsen und weis wie hart es sein kann wenn mann als Kind die ganze Zeit als "Schlitzauge" o.ä. genannt wird.

Es tut mir leid, aber nach deiner Ansicht, Zitat:"...Wenn alles Niemandem gehört und die Menschen überall das Recht haben sich niederzulassen, gehen sich über Jahrhunderte entwickelte Sitten verloren, wenn die Menschen andere Wertvorstellungen haben."

Meine Eltern kamen hier als "Niemand" nach Deutschland und nun zahlen sie Jahrelang Steuer, um dir dein Studium zu fianzieren, es gibt auch genug Türken. Sollte man nicht ein wenig respekt zeigen?

Rassismus hat nicht nur mit Politik zutun, mir geht es hier vor allem darum, das Menschen wie meine Eltern und Ausländische Freunde von den Eltern meines Freundes regelrecht beleidigt werden.


und wegen des Bildes, er hat es ja sofort gelöscht. Ich hab ihm gesagt wie sehr es mich mit seinen Eltern stört. Er war sehr verständisvoll.
 

Da stimme ich dir zu, solche Wörter mag ich auch nicht und ich würde sie auch nicht benutzen. Eltern kommen aus einer anderen Zeit, in der sich sogar Fernsehjournalisten darüber lustig gemacht haben, wenn man sich über das Wort Neger zu sehr aufregt.

Benutzt das Wort jemand in meinem Alter denke ich mir auch meinen Teil.
Kontext eben.

Wenn ein alter lateinamerikanscher Mann mich Gringo nennen würde, wäre es mir jedenfalls egal, solanger er korrekt zu mir ist.

Ich verstehe nicht, wieso du deine Eltern, die wahrscheinlicht nicht fälschlicherweise angegeben haben, dass sie Flüchtlinge sind um hier bleiben zu können, mit den Teil der Flüchtlinge vergleichst, die keine sind. (Wohlgemerkt, der TEIL der Flüchtlinge)
Das eine ist Migration, das andere das ausnutzen eines Gesetzes, weil man sich einem Vorteil erhofft. 
Wieso haben deine Eltern kein Asyl beantragt?

Für Menschen, die zum arbeiten kommen sollte es ein Einwanderungsgesetz geben. 
Sehe ich Menschen mit Migrationshintergrund auf der Straße denke ich mir null, habe ja auch Freunde mit MiHiGrund.

Geht es aber darum jeden Menschen, deren Familienmodell nur schwer kompatibel mit dem Sozialstaat ist, die oft nur mäßige Bildung haben oder aus Diktaturen kommen, dann denke ich, dass es zu Problemen kommen könnte. Verändert das Land die Migranten, oder die Migranten das Land? Ist an dieser Stelle ja egal, es geht hier ja um dich (sonst würde ich jetzt mit Statistiken um die Ecke kommen, und darauf hat ja wohl niemand Lust).

Du hast auch damit recht, dass die Flüchtlingskrise nur wenig mit den Werten zu tun.
Ich wollte damit ausdrücken, dass ein Lagerdenken, bei dem ich mir relativ sicher bin, dass du keines hast, hier fehl am Platz ist. Es ist nicht sinnvoll konservative bzw rechten Rassismus vorzuwerfen, wenn man sich für die Beweggründe, die dahinterstecken und eventuell nicht mal rassistisch sind, garnicht interessiert.

Umgekehrt ist es sinnlos Linken vorzuwerfen, dass alles was sie tun Geld anderer auszugeben, wenn man das Leid anderer komplett ausblendet.

Ich hatte den Eindruck, dass du eher links bist.
Links und rechts sind Weltanschauunen, deren Begründungen sich eben komplett gegenüberstehen. Menschen beider Strömungen benutzen eine komplett verschiedeme Logik. Ich denke schon, dass das einen großen Einfluss darauf hat wie gut man sich versteht oder wie man sein Leben gestalten möchte.
Dabei isz es wichtig, dass ihr beide aufeinder zugeht und nicht bei allem sturr schaltet.

Die Eltern deines Freundes haben deine Freunde beleidigt? 
Mit solchen Menschen hätte ich auch keine Lust meine Zeit zu verbringen.
Familemfeste, Weihnachten ect.. da kommt ja einiges zusammen.

Dein Freund scheint schon eher auf dich zukommem zu wollen. Ich hoffe nur für dich, dass es nicht dein Ziel ist, ihn komplett umzuerziehen. Denn das wird sehr wahrscheinlich nicht passieren.

Hat er das Hitlerbild eigentlich irgendwie begründet?
Er muss ja nicht unbedingt ein "Hitler fan" sein, aber sehr komisch ist das trotzdem.

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17. April 2018 um 14:55
In Antwort auf schokii4

Ich will dir nicht zu nahe treten, aber was hat die Flüchtlingskrise mit den persönlichen Werten einer Person zutun? Es gibt niemanden, der das recht hat jemanden wegen seines Ausehen oder Kultur zu beschimpfen und beleidigen. "Neger" ist in Ordnung, weil das damals so war? Aber Wenn jemand ständig zu dir "Kartoffelfresse" (Sry für den Audruck) sagt ist nicht Ok?

Wie bereits oben geschrieben, ich finde es in Ordnung wenn jemand gegen die derzeitige Politik ist, jeder muss selbst für sich denkne, aber mir ging es vor allem um die Audrucksweise und alle in einen Topf zu schmeisen.

Ich selber bin als Asiatin hier aufgewachsen und weis wie hart es sein kann wenn mann als Kind die ganze Zeit als "Schlitzauge" o.ä. genannt wird.

Es tut mir leid, aber nach deiner Ansicht, Zitat:"...Wenn alles Niemandem gehört und die Menschen überall das Recht haben sich niederzulassen, gehen sich über Jahrhunderte entwickelte Sitten verloren, wenn die Menschen andere Wertvorstellungen haben."

Meine Eltern kamen hier als "Niemand" nach Deutschland und nun zahlen sie Jahrelang Steuer, um dir dein Studium zu fianzieren, es gibt auch genug Türken. Sollte man nicht ein wenig respekt zeigen?

Rassismus hat nicht nur mit Politik zutun, mir geht es hier vor allem darum, das Menschen wie meine Eltern und Ausländische Freunde von den Eltern meines Freundes regelrecht beleidigt werden.


und wegen des Bildes, er hat es ja sofort gelöscht. Ich hab ihm gesagt wie sehr es mich mit seinen Eltern stört. Er war sehr verständisvoll.
 

Tut mir auch leid, wegen deimem Erfahrungen. Menschen können wirklich Arschlöcher sein. 

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17. April 2018 um 15:10
In Antwort auf goldenboy

Da stimme ich dir zu, solche Wörter mag ich auch nicht und ich würde sie auch nicht benutzen. Eltern kommen aus einer anderen Zeit, in der sich sogar Fernsehjournalisten darüber lustig gemacht haben, wenn man sich über das Wort Neger zu sehr aufregt.

Benutzt das Wort jemand in meinem Alter denke ich mir auch meinen Teil.
Kontext eben.

Wenn ein alter lateinamerikanscher Mann mich Gringo nennen würde, wäre es mir jedenfalls egal, solanger er korrekt zu mir ist.

Ich verstehe nicht, wieso du deine Eltern, die wahrscheinlicht nicht fälschlicherweise angegeben haben, dass sie Flüchtlinge sind um hier bleiben zu können, mit den Teil der Flüchtlinge vergleichst, die keine sind. (Wohlgemerkt, der TEIL der Flüchtlinge)
Das eine ist Migration, das andere das ausnutzen eines Gesetzes, weil man sich einem Vorteil erhofft. 
Wieso haben deine Eltern kein Asyl beantragt?

Für Menschen, die zum arbeiten kommen sollte es ein Einwanderungsgesetz geben. 
Sehe ich Menschen mit Migrationshintergrund auf der Straße denke ich mir null, habe ja auch Freunde mit MiHiGrund.

Geht es aber darum jeden Menschen, deren Familienmodell nur schwer kompatibel mit dem Sozialstaat ist, die oft nur mäßige Bildung haben oder aus Diktaturen kommen, dann denke ich, dass es zu Problemen kommen könnte. Verändert das Land die Migranten, oder die Migranten das Land? Ist an dieser Stelle ja egal, es geht hier ja um dich (sonst würde ich jetzt mit Statistiken um die Ecke kommen, und darauf hat ja wohl niemand Lust).

Du hast auch damit recht, dass die Flüchtlingskrise nur wenig mit den Werten zu tun.
Ich wollte damit ausdrücken, dass ein Lagerdenken, bei dem ich mir relativ sicher bin, dass du keines hast, hier fehl am Platz ist. Es ist nicht sinnvoll konservative bzw rechten Rassismus vorzuwerfen, wenn man sich für die Beweggründe, die dahinterstecken und eventuell nicht mal rassistisch sind, garnicht interessiert.

Umgekehrt ist es sinnlos Linken vorzuwerfen, dass alles was sie tun Geld anderer auszugeben, wenn man das Leid anderer komplett ausblendet.

Ich hatte den Eindruck, dass du eher links bist.
Links und rechts sind Weltanschauunen, deren Begründungen sich eben komplett gegenüberstehen. Menschen beider Strömungen benutzen eine komplett verschiedeme Logik. Ich denke schon, dass das einen großen Einfluss darauf hat wie gut man sich versteht oder wie man sein Leben gestalten möchte.
Dabei isz es wichtig, dass ihr beide aufeinder zugeht und nicht bei allem sturr schaltet.

Die Eltern deines Freundes haben deine Freunde beleidigt? 
Mit solchen Menschen hätte ich auch keine Lust meine Zeit zu verbringen.
Familemfeste, Weihnachten ect.. da kommt ja einiges zusammen.

Dein Freund scheint schon eher auf dich zukommem zu wollen. Ich hoffe nur für dich, dass es nicht dein Ziel ist, ihn komplett umzuerziehen. Denn das wird sehr wahrscheinlich nicht passieren.

Hat er das Hitlerbild eigentlich irgendwie begründet?
Er muss ja nicht unbedingt ein "Hitler fan" sein, aber sehr komisch ist das trotzdem.

Allein schon das es für dich "unterschiedliche" Logiken gibt zeigt aus welcher Richtung der Wind hier weht.
Glaubst du eigentlich ein beziehungsforum ist der richtige Ort um deine Ideologie zu verbreiten? 
95 % deiner Posts versuchst du hier dein Weltbild zu vermitteln (linke, flüchtlinge, Menschen die bestimmte Musik hören,..)...Sehr plump. 

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17. April 2018 um 15:34

Da fällt mir ein, außer seinen Eltern und wenige Kumpels, kenne ich nicht viele von seinen Freunden. Ich glaub er hat auch nicht viele, aber dafür gute.

Wobei sein bester Freund auch gar nicht in die Richtung geht. Daher weiweis icich nict woher diese denkweise sonst kommt.

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17. April 2018 um 15:50

Oh Vanessa,
das hört sich nach einer Traumhaften Wendung an

Ich wünschte, ich könnte es seiner Familie auch zeigen, nur hat sich noch nichts ergeben.
 

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17. April 2018 um 16:03

Eine Erfahrung möchte ich noch mit euch teilen, die ich vergessen habe zu Erwähnen während meines schreibflusses.

Ich lerne derzeit Chinesisch als 2. Fremdsprache. Manchmal fragt mich sein Vater, ob ich was neus gelernt habe und ich doch was auf chinesisch sagen soll. Wenn ich sage, ich kann es noch nicht so gut, dann tut er so komische asiatisch-klingende Geräusche, wie heiya Chia Chong Chi. Manchmal nennt er mich sogar Kim Jong Il, was ich gar nicht lustig finde. 

Da mein Elternhaus mir beigebracht hat Erwachse zu respektieren, habe ich bis jetzt nichts gesagt, aber am liebsten hätte ich ihn zur sau gemacht.

Ich glaub er merkt nicht, oder bin ich sensibel.  Für ihn ist es doch nur spaß

sich sind seine eltern schon nett zu mir. Also Menschlich gesehen, es ist nur diese denkweise die von ihnen kommt.

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18. April 2018 um 10:04

Es ist ja nicht nur das Nachäffen, zb Nennt er mich ja auch Kim Yong Il/Kim Yong Un. Das wäre das selbe, wenn ich ihn Hitler nennen würde, und das die ganze zeit.
Das Nachäffen ist für mich Rassismus, da man jemanden "verarscht" wegen seiner Herkunft/Sprache. Ich nehme es persönlich, weil ICH asiat bin und nicht ER!

Ich denke oft, dass ein echter Deutscher in Deutschland soetwas nicht verstehen kann. Also im bezug auf rassistisch beleidigt zu werden. Da ihm dies vor allem als Kind nie passiert ist.

Vor allem hab ich sowas damals nur von Kindern bis zur 6. Klasse gehört, als Erwachsener kann man es sich doch verkneifen.

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18. April 2018 um 10:19

Also ich verstehe das du dich da unwohl fühlst. Wird auch wahrscheinlich so nicht auf Dauer funktionieren.

ich versteh mich auch mit einigen Ausländern gut (keine Syrer die meide ich so weit es geht). Aber in meiner Freundschaft befinden sich zb Italiener und Niederländer. 

ein richtiger nazi  (die es wenn dann nur noch im Altenheim gibt ) gibt es nicht mehr. ECHTE nazis würden auch niemals zb zum Türken rennen sich Döner holen oder Pizza essen beim Italiener.

Aber muss ehrlich sagen ich brauch die Flüchtlinge hier auch nicht und mag auch keine Asiaten. 

dir wünsche ich aber das du einen Partner findest wo du nicht jedes seiner Worte auf dich beziehen musst. "Schlitzaugen" ist kein nettes Wort schon gar nicht in Anwesenheit der angehenden asiatischen Schwiegertochter. 

es gibt in jedem Land und jeder Kultur schwarze Schafe , aber auch nette Leute, Da hast du recht und nicht alle sind zum schmarotzen hier und ja, erkenne mal die guten von den schlechten. Nicht so einfach. Dein Freund wird nur ein Mitläufer seiner Eltern sein. Würde er so denken wie seine Eltern würde er sich weder mit dir noch mit deinen Freunden abgeben.
 

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18. April 2018 um 10:21
In Antwort auf schokii4

Es ist ja nicht nur das Nachäffen, zb Nennt er mich ja auch Kim Yong Il/Kim Yong Un. Das wäre das selbe, wenn ich ihn Hitler nennen würde, und das die ganze zeit.
Das Nachäffen ist für mich Rassismus, da man jemanden "verarscht" wegen seiner Herkunft/Sprache. Ich nehme es persönlich, weil ICH asiat bin und nicht ER!

Ich denke oft, dass ein echter Deutscher in Deutschland soetwas nicht verstehen kann. Also im bezug auf rassistisch beleidigt zu werden. Da ihm dies vor allem als Kind nie passiert ist.

Vor allem hab ich sowas damals nur von Kindern bis zur 6. Klasse gehört, als Erwachsener kann man es sich doch verkneifen.

Seine Eltern sind dämlich - lass dir das nicht zu Herzen gehen.
Nein, sowas ist keinesfalls als lustig einzuschätzen, letztendlich beleidigt er dich und deine Herkunft damit. 

Das Thema Kinder könnte auf Dauer sehr unangenehm werden, wenn dein Kind dann plötzlich auch als Schlitzauge / Kim Yong lll angesprochen wird und ihm beigebracht wird, dass Hitler toll und N**** dumm sind.

Wie schon gesagt, überlege dir gut, ob ihr eine gemeinsame Basis unter diesen Voraussetzungen bilden könnt. Mehr kann dir eigentlich niemand raten, als dass du selbst entscheiden musst, ob du damit klarkommen würdest oder nicht. 

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18. April 2018 um 11:07
In Antwort auf cmamaj

Also ich verstehe das du dich da unwohl fühlst. Wird auch wahrscheinlich so nicht auf Dauer funktionieren.

ich versteh mich auch mit einigen Ausländern gut (keine Syrer die meide ich so weit es geht). Aber in meiner Freundschaft befinden sich zb Italiener und Niederländer. 

ein richtiger nazi  (die es wenn dann nur noch im Altenheim gibt ) gibt es nicht mehr. ECHTE nazis würden auch niemals zb zum Türken rennen sich Döner holen oder Pizza essen beim Italiener.

Aber muss ehrlich sagen ich brauch die Flüchtlinge hier auch nicht und mag auch keine Asiaten. 

dir wünsche ich aber das du einen Partner findest wo du nicht jedes seiner Worte auf dich beziehen musst. "Schlitzaugen" ist kein nettes Wort schon gar nicht in Anwesenheit der angehenden asiatischen Schwiegertochter. 

es gibt in jedem Land und jeder Kultur schwarze Schafe , aber auch nette Leute, Da hast du recht und nicht alle sind zum schmarotzen hier und ja, erkenne mal die guten von den schlechten. Nicht so einfach. Dein Freund wird nur ein Mitläufer seiner Eltern sein. Würde er so denken wie seine Eltern würde er sich weder mit dir noch mit deinen Freunden abgeben.
 

Ich bin ehrlich gesagt von deiner Aussage schockiert, zum einen sagst du selbst, dass du weiß dass es schwarze scharfe gibt zum anderen sagst du aber indirekt, dass du keine Asiaten (also eine ganze "Rasse" nicht magst), anstatt auf einzelne Personen.

Es ist ein unterschied ob ich sage: " Ich mag Deutsche nicht", als wenn ich sage: " ich mag den Thomas nicht"

also ich mein es nicht Böse es ist natürlich auch Ok, wenn du keine Asiaten oder Flüchtlinge magst, ich habe mich nur gewundert. Aber ich hab das gefühl genauso denken die Eltern meines Freundes bzw. Nur mit Fekal sprache und sturrer.

Aber du drückst dich sachlich und ordenlich aus, weshalb ich auch gerne eine andere Meinung als meiner von jemand anderen anhöre und versuche es nachzuvollziehen.
 

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18. April 2018 um 11:18

Schon klasse wie sich hier die rassisten nach und nach selbst entlarven und es selber nicht mal merken.
"Ich mag keine Asiaten" ist natürlich gar nicht rassistisch 

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18. April 2018 um 12:04

Ja, ein unheimlich lustiger Witz im wahrsten Sinne...

Der Hitlervergleich ist sehr gut. Würdest Du es lustig finden, wenn Du das immer wieder hören müsstest und Du mit Frau Hitler angesprochen würdest? Oder fehlt es Dir dann auch an "Humor"?


 

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18. April 2018 um 12:06
In Antwort auf knuffl

Seine Eltern sind dämlich - lass dir das nicht zu Herzen gehen.
Nein, sowas ist keinesfalls als lustig einzuschätzen, letztendlich beleidigt er dich und deine Herkunft damit. 

Das Thema Kinder könnte auf Dauer sehr unangenehm werden, wenn dein Kind dann plötzlich auch als Schlitzauge / Kim Yong lll angesprochen wird und ihm beigebracht wird, dass Hitler toll und N**** dumm sind.

Wie schon gesagt, überlege dir gut, ob ihr eine gemeinsame Basis unter diesen Voraussetzungen bilden könnt. Mehr kann dir eigentlich niemand raten, als dass du selbst entscheiden musst, ob du damit klarkommen würdest oder nicht. 

Ich bin mir eben so unsicher, mein freund war immer für mich da.
Mein Vater ist vor etwa zwei Jahren an Krebs verstorben, davor hat er mich jedes Wochende hat er mich 700km gefahren, obwohl ich auch Zug fahren konnte.
Direkt nach unserer Arbeit und Sonntag Abend zurück.

Auch hat er schonmal von sich aus mich gefragt ob ich nicht nach Nürnberg wieder ziehen möchte. Meine Mutter wohnt derzeit allein in Nürnberg, ab und zu besucht meine Schwester sie und ich nur einmal im Monat, wenn ich es schaffe. Ich weis eigentlich das er Nürnberg hasst (weil für ihn Bunt).

So etwas schätze ich an ihm. Ich will meinem Kind eigentlich nicht den Zugang zu seinen Großeltern verweigern, aber ich hoffe, dass es sich wie in Vanessas Post ändern könnte Sein Onkel und seine Tante hingegen ist total Weltoffen und verreisen viel.

Du hast auf jedenfall recht, dass ich es am ende selber entscheiden muss, falls seine Eltern und seine Ansichten sich nicht ändern, aber ich wollt nur mal wissen ob auch andere Erfahrungen gemacht wurden wie zum Beispiel bei Vanessa

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18. April 2018 um 12:13

Nein, meine Eltern kommen aus Vietnam
Ja ich denk auch, dass er es leider als kompliment nehmen wird, daher habe ich den versuch noch  nicht gestartet.

Mein Freund und sein Vater reden auch immer so, dass alles Lügenpresse ist und es den Nordkoreaner doch voll gut geht, weil sie dies und das haben.

Ich hab keine Ahnung woher sie ihre Quellen beziehen.

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18. April 2018 um 12:16
In Antwort auf schokii4

Nein, meine Eltern kommen aus Vietnam
Ja ich denk auch, dass er es leider als kompliment nehmen wird, daher habe ich den versuch noch  nicht gestartet.

Mein Freund und sein Vater reden auch immer so, dass alles Lügenpresse ist und es den Nordkoreaner doch voll gut geht, weil sie dies und das haben.

Ich hab keine Ahnung woher sie ihre Quellen beziehen.

Im Netz gibt es genug "Quellen ", die solche Verschwörungstheorien mit "Fakten" füttern.

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18. April 2018 um 14:25

Was ändert es an der Tatsache, dass er mich beleidigt?!

Würde er sich anständig verhalten, wäre es auch nicht nötig.

Anscheind lesen sie auch keine anderen Post von mir und gehen auch nicht wirklich auf mein Problem ein. Ich habe bereits geschrieben, dass ich von meinen Eltern gelernt habe älteren respekt zu zeigen. Ich aber ihn sonst " Hitler" nennen würde und zu sau gemacht hätte.

Aber an sich will ich mich nicht auf das niveau begeben. Es ist nur peinlich.

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18. April 2018 um 14:38

Naja ok ich weis warum haha. Wegen meinem Namen. ich heiße mit vornamen wie der Diktator mit Nachnamen

Aber woher kann man wissen das genau die Quellen nicht Lügen?

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18. April 2018 um 14:40

Ich hab angst, dass er sich dort nicht wohlfühlt. Außerdem habe ich hier gerade meinen Traumjob

Wir warten erstmal ab,  bis er seine zweiten Ausbildung fertig hat

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18. April 2018 um 14:50
In Antwort auf schokii4

Was ändert es an der Tatsache, dass er mich beleidigt?!

Würde er sich anständig verhalten, wäre es auch nicht nötig.

Anscheind lesen sie auch keine anderen Post von mir und gehen auch nicht wirklich auf mein Problem ein. Ich habe bereits geschrieben, dass ich von meinen Eltern gelernt habe älteren respekt zu zeigen. Ich aber ihn sonst " Hitler" nennen würde und zu sau gemacht hätte.

Aber an sich will ich mich nicht auf das niveau begeben. Es ist nur peinlich.

Ignoriere sie bitte. Blocken hilft, das ist das "normale" Verhalten einiger user. Darauf brauchst du nicht eingehen oder dich verteidigen. 

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18. April 2018 um 16:01

Besser hätte ich seine Eltern nicht beschreiben können. Die Sitation ist genau 1:1 wie du es geschrieben hast.

Direkt habte ich das Thema noch nicht angesprochen, nur wie du sagstes mit der abwertende Kommunikationsstrategie gegenüber Fremdenfreindlichkeit, wenn dies mal aufgekommen ist.
Ich werde es wohl weiterhin so machen.

Trennen werde ich mich auf jedenfall noch nicht, ich wollte erstmal wissen wie anderen reagieren würden und ob andere schon erfahrungen damit hatte.

Vielen Dank für deinen Beitrag.
Natürlich auch von den anderen

 

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18. April 2018 um 18:28

Na offenbar passt ihr beide ja super zusammen, sorry aber diese fast auswendig gelernten Sätze von wegen "in ihr Land zurück", "denen geht es in Deutschland mehr als gut", usw. sind einfach nur Floskeln die Rechtsgeschürte raushauen um ihren Hass dem anderen gegenüber runterzureden. OK, Flüchtlingskrise hin oder her, da hat jeder eine andere Meinung, aber bei diesen Sätzen kriege ich Augenkrebs. 

Hitler als Hintergrund könnte nur in "gay pride" Farben dezent witzig sein, aber den Typen auf irgendeine Art und Weise zu verehren zeugt einfach von elementärer Dummheit. 
 

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