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Seine Eltern sind Rassisten

17. April um 8:56

Hallo meine Lieben,

mir brennt seit langem etwas auf dem Herzen. Ich bin 24/w und Asiatin und mein Freund ist 28 und Vollblut Deutscher in jeder hinsicht.

Wir sind nun 3 Jahre zusammen, ich bin der Überzeugung mit ihm in einer glücklichen Beziehung zu sein, zumindest zwischen uns Zweien.

Ich wusste bereits bevor wir zusammen gekommen sind, dass er FreiWild hört, oft wird diese Band als "Rechts" abgestempelt. Jedoch war es für mich eher ein Vorurteil gegenüber Leuten, die diese Musik hören. Zudem habe ich meinen Freund als zuvorkommend und hilfsbereit kennengelernt. Er ist immer lieb zu mir.

Ich muss dazu sagen, ich bin vor Vier Jahren von Nürnberg (Heimatort) nach Dresden gezogen.

Da ich in Nürnberg mit vielen Leuten aus anderen Kulturen, also auch Türken, Albarner, Vietnamesen, Russen usw. aufgewachsen bin, habe ich natürlich auch in diesen Kulturen meinen Freundeskreis.

Hier in Dresden gibt es im Vergleich zu Nürnberg kaum Ausländer, außer einiger Asiatischen Austauschstudenten.

Nun zu meinem Problem. Während der Beziehung kam immer mehr heraus, dass er doch eher zu "Rechts" tendiert, teilweise Hitler als Hintergrund von seinem Handy hat. Er hat es auch offen zu mir gesagt und meinte ich bin eher Links und ein Gutmensch. Aber es hat sich ergeben, dass wir nicht mehr so oft darüber reden, da wir zwar nicht streiten, es aber oft diskussion gibt ( im guten)

Er zeigt es zumindest nicht so Offen und es ist nicht so, das er Menschen mit südländischen Kuluteren oder Muslime allgemein vermeidet, er ist auch ganz nett zu meinen Freunden, weil diese nett zu ihm sind. Da muss er doch merken, dass es auch gute Menschen in diesem Kulturkreis gibt. Manchmal kommt das "Rechte" noch etwas durch, aber das ist ok für mich.

Seine Eltern sind Hingegen richtig schlimm, sie wohnen in einer sehr kleinen Stadt und beklagen sich über "Kanaken" (ja sie benutzen nur dieses Wort um Muslime/Menschen mit südländishem aussehen zu beschreiben). Ich selber habe dort NIE einen Ausländer, nichtmal Asiaten dort gesehen.

Einmal waren seine Eltern in Dresden zu besuch. Unten auf der Straße haben Syrer für akzeptanz in Deutschland demonstriert, zwar waren Sie laut, aber haben friedlich dort gestanden.
Sein Vater gleich: "sollen die Kanaken zurück in ihr Land"
Als ich zu seinem Vater sagte, dass ich es nicht richtig finde, dass sein solche Wörter benutzt, und alle verallgemeinert und es auch welche geben die hier eine Aufenhaltsgenehmung haben um zu arbeiten,
meinte sein Vater, dass ich mich als "Wessi" doch von denen "einnullen" lasse.
Weshalb ich seinen Vater fragte, woher er jetzt wissen will welcher dieser Menschen da gerade Unten den nun schlecht ist, dass er die gleich als "Kanake" beschimpft.

Oft sagt er auch sowas wie: "heut waren wie Negger/Kanaken (Türken) im Zug.
Ich habe seiner Familie erzählt, dass es mich verletzt, da auch teilweise, dass Sie auch damit meine Freunde beleidigen. Er meint wenn jemand ja arbeitet und nett ist, ist es ja ok. Und Asiaten sind ja Fleisig nur die Flüchtlinge schmarotzen hier.

Für mich wäre ss ist so, als würden sie zu jemaden "Schlitzauge" sagen und ich soll mich nicht angesprochen fühlen.
Sein Vater meinte, er habe doch nichts gegen mich, die Asiaten sind doch fleisig. In diesem Moment hätte ich ihn am liebsten vor die Tür gesetzt.

Man kann seine Meinung gerne äußern, auch zum Beispiel seinen Frust an der Flüchtlingspolitik auslassen, aber nicht gleich mit beleidigungen kommen. Seine Eltern reden oft "Gossensprache" wie zb. "Verpiss dich" oder "halt die fresse", was für mich befremdlich ist und leider nicht von großer Intelligenz zeugt. (tut mir leid, dass ich so denke)

Ich bin mit meinem Freund zusammen nicht mit seinen Eltern, aber ich stelle mir vor wie wir Kinder bekommen und solche Großeltern einfluss auf das Kind haben. Das Kind solls selbst in der Schule lernen, dass nicht nur die Asiatische und Deutsche Kultur gut ist. Es gibt überall Gute und Schlechte Menschen. Vor allem soll das Kind nicht lernen, Menschengruppen/kulturen gleich ALLE als Kanake oder Neger zu bezeichnen.

Ich hoffe Ihr versteht mich und vielleicht hattet ihr selbst ähnliche Erfahrungen.


 

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Top 3 Antworten

17. April um 23:44

"Gott das ist Spaß!!!!!"

sei könnte ja im gegenzug dann gleich mal testen, ob die schwiegereltern mit humor gesegnet sind, und versuchen, ein paar sächsische laute nachzuäffen... 

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17. April um 9:15

Puuuh. Also das nenne ich eine schwierige Konstellation. 
Aber wenn ich ganz ehrlich sein soll, verstehe ich nicht, wieso du nur bei den Eltern das Problem siehst. Auch dein Freund scheint ja ein Hardcore-Nazi zu sein. Und mit fast 30 kann man da ja nicht mehr von jugendlicher Unwissenheit sprechen.
Er wurde scheinbar von seinen Eltern so großgezogen.  Und an deiner stelle würde ich mich ernsthaft fragen, ob ich mir vorstellen kann in so einer Familie dauerhaft zu leben. Du bist Asiatin, fällst also scheinbar aktuell nicht in das verhasste "Rasssenprofil" der Rechten. Ihr seid ja ALLE fleißig.
Aber was wäre z.b. Wenn ihr mal Kinder bekommt? Sollen die in so einem Umfeld (und damit meine ich nicht nur die Schwiegereltern,  sondern auch explizit deinen Freund) aufwachsen? Die gleichen Überzeugungen eingeimpft bekommen? 

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18. April um 10:04

Es ist ja nicht nur das Nachäffen, zb Nennt er mich ja auch Kim Yong Il/Kim Yong Un. Das wäre das selbe, wenn ich ihn Hitler nennen würde, und das die ganze zeit.
Das Nachäffen ist für mich Rassismus, da man jemanden "verarscht" wegen seiner Herkunft/Sprache. Ich nehme es persönlich, weil ICH asiat bin und nicht ER!

Ich denke oft, dass ein echter Deutscher in Deutschland soetwas nicht verstehen kann. Also im bezug auf rassistisch beleidigt zu werden. Da ihm dies vor allem als Kind nie passiert ist.

Vor allem hab ich sowas damals nur von Kindern bis zur 6. Klasse gehört, als Erwachsener kann man es sich doch verkneifen.

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17. April um 9:15

Puuuh. Also das nenne ich eine schwierige Konstellation. 
Aber wenn ich ganz ehrlich sein soll, verstehe ich nicht, wieso du nur bei den Eltern das Problem siehst. Auch dein Freund scheint ja ein Hardcore-Nazi zu sein. Und mit fast 30 kann man da ja nicht mehr von jugendlicher Unwissenheit sprechen.
Er wurde scheinbar von seinen Eltern so großgezogen.  Und an deiner stelle würde ich mich ernsthaft fragen, ob ich mir vorstellen kann in so einer Familie dauerhaft zu leben. Du bist Asiatin, fällst also scheinbar aktuell nicht in das verhasste "Rasssenprofil" der Rechten. Ihr seid ja ALLE fleißig.
Aber was wäre z.b. Wenn ihr mal Kinder bekommt? Sollen die in so einem Umfeld (und damit meine ich nicht nur die Schwiegereltern,  sondern auch explizit deinen Freund) aufwachsen? Die gleichen Überzeugungen eingeimpft bekommen? 

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17. April um 9:18

Sorry dein letzter Absatz mit den Kindern ist mir etwas durchgeflutscht, aber immerhin stellst du dir ja schon die richtigen fragen.

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17. April um 10:21
In Antwort auf schokii4

Hallo meine Lieben,

mir brennt seit langem etwas auf dem Herzen. Ich bin 24/w und Asiatin und mein Freund ist 28 und Vollblut Deutscher in jeder hinsicht.

Wir sind nun 3 Jahre zusammen, ich bin der Überzeugung mit ihm in einer glücklichen Beziehung zu sein, zumindest zwischen uns Zweien.

Ich wusste bereits bevor wir zusammen gekommen sind, dass er FreiWild hört, oft wird diese Band als "Rechts" abgestempelt. Jedoch war es für mich eher ein Vorurteil gegenüber Leuten, die diese Musik hören. Zudem habe ich meinen Freund als zuvorkommend und hilfsbereit kennengelernt. Er ist immer lieb zu mir.

Ich muss dazu sagen, ich bin vor Vier Jahren von Nürnberg (Heimatort) nach Dresden gezogen.

Da ich in Nürnberg mit vielen Leuten aus anderen Kulturen, also auch Türken, Albarner, Vietnamesen, Russen usw. aufgewachsen bin, habe ich natürlich auch in diesen Kulturen meinen Freundeskreis.

Hier in Dresden gibt es im Vergleich zu Nürnberg kaum Ausländer, außer einiger Asiatischen Austauschstudenten.

Nun zu meinem Problem. Während der Beziehung kam immer mehr heraus, dass er doch eher zu "Rechts" tendiert, teilweise Hitler als Hintergrund von seinem Handy hat. Er hat es auch offen zu mir gesagt und meinte ich bin eher Links und ein Gutmensch. Aber es hat sich ergeben, dass wir nicht mehr so oft darüber reden, da wir zwar nicht streiten, es aber oft diskussion gibt ( im guten)

Er zeigt es zumindest nicht so Offen und es ist nicht so, das er Menschen mit südländischen Kuluteren oder Muslime allgemein vermeidet, er ist auch ganz nett zu meinen Freunden, weil diese nett zu ihm sind. Da muss er doch merken, dass es auch gute Menschen in diesem Kulturkreis gibt. Manchmal kommt das "Rechte" noch etwas durch, aber das ist ok für mich.

Seine Eltern sind Hingegen richtig schlimm, sie wohnen in einer sehr kleinen Stadt und beklagen sich über "Kanaken" (ja sie benutzen nur dieses Wort um Muslime/Menschen mit südländishem aussehen zu beschreiben). Ich selber habe dort NIE einen Ausländer, nichtmal Asiaten dort gesehen.

Einmal waren seine Eltern in Dresden zu besuch. Unten auf der Straße haben Syrer für akzeptanz in Deutschland demonstriert, zwar waren Sie laut, aber haben friedlich dort gestanden.
Sein Vater gleich: "sollen die Kanaken zurück in ihr Land"
Als ich zu seinem Vater sagte, dass ich es nicht richtig finde, dass sein solche Wörter benutzt, und alle verallgemeinert und es auch welche geben die hier eine Aufenhaltsgenehmung haben um zu arbeiten,
meinte sein Vater, dass ich mich als "Wessi" doch von denen "einnullen" lasse.
Weshalb ich seinen Vater fragte, woher er jetzt wissen will welcher dieser Menschen da gerade Unten den nun schlecht ist, dass er die gleich als "Kanake" beschimpft.

Oft sagt er auch sowas wie: "heut waren wie Negger/Kanaken (Türken) im Zug.
Ich habe seiner Familie erzählt, dass es mich verletzt, da auch teilweise, dass Sie auch damit meine Freunde beleidigen. Er meint wenn jemand ja arbeitet und nett ist, ist es ja ok. Und Asiaten sind ja Fleisig nur die Flüchtlinge schmarotzen hier.

Für mich wäre ss ist so, als würden sie zu jemaden "Schlitzauge" sagen und ich soll mich nicht angesprochen fühlen.
Sein Vater meinte, er habe doch nichts gegen mich, die Asiaten sind doch fleisig. In diesem Moment hätte ich ihn am liebsten vor die Tür gesetzt.

Man kann seine Meinung gerne äußern, auch zum Beispiel seinen Frust an der Flüchtlingspolitik auslassen, aber nicht gleich mit beleidigungen kommen. Seine Eltern reden oft "Gossensprache" wie zb. "Verpiss dich" oder "halt die fresse", was für mich befremdlich ist und leider nicht von großer Intelligenz zeugt. (tut mir leid, dass ich so denke)

Ich bin mit meinem Freund zusammen nicht mit seinen Eltern, aber ich stelle mir vor wie wir Kinder bekommen und solche Großeltern einfluss auf das Kind haben. Das Kind solls selbst in der Schule lernen, dass nicht nur die Asiatische und Deutsche Kultur gut ist. Es gibt überall Gute und Schlechte Menschen. Vor allem soll das Kind nicht lernen, Menschengruppen/kulturen gleich ALLE als Kanake oder Neger zu bezeichnen.

Ich hoffe Ihr versteht mich und vielleicht hattet ihr selbst ähnliche Erfahrungen.


 

Mit solchen gegensätzlichen Ansichten wird das nichts mit gemeinsamer Zukunft! 

​Ändern wird ER sich nicht und DU auch nicht. 

​Im Gegenteil; das Problem wird von Jahr zu Jahr mehr an Raum gewinnen, wenn ihr diese Beziehung weiterführt.

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17. April um 10:24
In Antwort auf baumeisterbob1

Puuuh. Also das nenne ich eine schwierige Konstellation. 
Aber wenn ich ganz ehrlich sein soll, verstehe ich nicht, wieso du nur bei den Eltern das Problem siehst. Auch dein Freund scheint ja ein Hardcore-Nazi zu sein. Und mit fast 30 kann man da ja nicht mehr von jugendlicher Unwissenheit sprechen.
Er wurde scheinbar von seinen Eltern so großgezogen.  Und an deiner stelle würde ich mich ernsthaft fragen, ob ich mir vorstellen kann in so einer Familie dauerhaft zu leben. Du bist Asiatin, fällst also scheinbar aktuell nicht in das verhasste "Rasssenprofil" der Rechten. Ihr seid ja ALLE fleißig.
Aber was wäre z.b. Wenn ihr mal Kinder bekommt? Sollen die in so einem Umfeld (und damit meine ich nicht nur die Schwiegereltern,  sondern auch explizit deinen Freund) aufwachsen? Die gleichen Überzeugungen eingeimpft bekommen? 

Danke für die schnelle Antwort

​Also er sagt zu  mir, dass es seine Meinung ist, aber aktiv abgesehen von dem Hitlerbild, welches er sofort gelöscht hat als ich ihn drauf ansprach, habe ich nie etwas negatives erlebt.
Wenn Er selber seine bedenken gegenüber den bestimmte "Rassen" äußert, dann vielleicht in manchen Augen herablassen, was auch nicht so toll ist, aber nie Kraftausdrücke wie sein Vater. Also schon sachlicher, was ich ja ok finde.
​Er hat ja zb auch selbst einen schwarzen Freund, sagte er zu mir.
Ich glaub er weiß selber, dass es nicht toll ist, aber die Art zu denken ist verankert bei ihm. 

​Ich mache mir eher wegen seine Eltern sorgen. Ich würde am liebsten auch wieder in die nähe meiner Mutter ziehen, damit das Kind dort aufwachsen kann, schon allein wegen den zwei Sprachen, welche ich gerne Pflegen würde. Ich denke in dem Punkt Kinder genauso wie du. 

​Nur sich wegen seinen Eltern aber trennen finde ich nicht richtig, aber seine Eltern sind ihm sehr wichtig.

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17. April um 10:28

@claudia0083

​warum sollen die keine rechte haben dafür zu demonstrieren, wenn manche wie dreck behandelt werden, sie aber teilweise sich anständig benehmen? Möchtest du nicht so behandelt werden?

​Ich wusste nicht worauf ich mich einlasse, soll ich ihn etwa wegen einer Musikrichtung verurteilen? Soll ich mir lieber keinen deutschen Freund suchen dürfen, weil er ja möglich ein Rassist sein könnte?

Wie gesagt er ist sehr einfühlsam und wir verstehen uns sonst super.

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17. April um 10:40

Manchmal lernt man im Laufe der Zeit Eigenschaften an seinem Partner und dessen Familie kennen die einem zeigen, dass das Ende des gemeinsamen Weges eingeleitet ist und man ist froh noch nicht geheiratet und Kinder gezeugt zu haben. 

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17. April um 10:55
In Antwort auf schokii4

Danke für die schnelle Antwort

​Also er sagt zu  mir, dass es seine Meinung ist, aber aktiv abgesehen von dem Hitlerbild, welches er sofort gelöscht hat als ich ihn drauf ansprach, habe ich nie etwas negatives erlebt.
Wenn Er selber seine bedenken gegenüber den bestimmte "Rassen" äußert, dann vielleicht in manchen Augen herablassen, was auch nicht so toll ist, aber nie Kraftausdrücke wie sein Vater. Also schon sachlicher, was ich ja ok finde.
​Er hat ja zb auch selbst einen schwarzen Freund, sagte er zu mir.
Ich glaub er weiß selber, dass es nicht toll ist, aber die Art zu denken ist verankert bei ihm. 

​Ich mache mir eher wegen seine Eltern sorgen. Ich würde am liebsten auch wieder in die nähe meiner Mutter ziehen, damit das Kind dort aufwachsen kann, schon allein wegen den zwei Sprachen, welche ich gerne Pflegen würde. Ich denke in dem Punkt Kinder genauso wie du. 

​Nur sich wegen seinen Eltern aber trennen finde ich nicht richtig, aber seine Eltern sind ihm sehr wichtig.

Gut, dann bleiben wir bei den eltern.
Ich weiß ja nicht in wie weit ihr überhaupt schon über Kinder usw. gesprochen habt. Aber du schreibst selber, seine Eltern sind ihm sehr wichtig. Du lehnst ihre Einstellung aber komplett ab (was absolut verständlich ist). 
So lange ihr nur zu zweit seid ist das vielleicht auch schon doof, aber du als erwachsene kannst entsprechend mit den Eltern umgehen. Was aber wenn ein Kind da ist? Würdest du dein Kind in die Obhut deiner Schwiegereltern geben wollen? Und glaub mir diese Diskussion wird kommen. Und dann steht dein Freund da und muss sich quasi für eine Seite entscheiden. So oder so, es wird Stress geben und das nicht zu knapp. Den gibt es nämlich auch schon bei wesentlich einfacheren Konstellation.
Wahrscheinlich alles sehr weit in die Zukunft gedacht. Wenn du deinen freund liebst und glücklich mit ihm bist, dann beende es bloß nicht wegen der Eltern von ihm. Aber beziehen klar Stellung ihm gegenüber,  wie du darüber denkst und am besten auch deinen Schwiegereltern gegenüber. 
Und bevor ihr irendwann mal wirklich in die Familienplanung einsteigt, solltet ihr euch auch nochmal intensiv austauschen, wie ihr mit dem Thema in bezug auf euer Kind umgeht.

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17. April um 11:17

nicht die eltern sind rechts, sondern auch dein freund. 

befremdlich, dass er überhaupt mit dir zusammen ist. das passt ja gar nicht.

sehr schwierige situation. auf kurz oder lang, könnt ijhr nicht zusammen sein. geh zurück in dein tolerantes und geliebtes nürnberg, dort ist die welt noch in ordnung. 

tut mri leid für dich.

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17. April um 12:00

Hallo!

Habe mich extra hier registriert, weil mir die Sache nahe geht.
Ich selbst (25) bin von Bayern nach Dresden gezogen, allerdings bin ich eher konservativ.

Das war ich nicht immer: Zu Beginn der Flüchtlingskrise habe ich meine Mutter an ihrem runden Geburtstag angeschrien, sie solle doch ein Flüchtlingsheim anzünden, wenn die so stören. Darauf bin ich nicht sehr stolz, ich habe mich damals ja auch nicht wirklich für Politik interessiert und eher auf meine linken Freunde gehört. Ich bin damals mit einer halb schwarzen Frau (Sie war wesentlich reifer als ich, und ich war eher darauf aus eine Freundin zu haben als die Richtige. Heute würde ich mich für viele kindische Sachen bei ihr entschuldigen) ab und zu ausgegangen und hatte Angst meine Eltern mögen das nicht. Vorallem meine Mutter benutzt Wörter die ich nicht mag, die aber früher in Deutschland normal waren, z.B. Neger. Natürlich nicht in der Öffentlichkeit, blöd finde ich es trotzdem.

Meine Eltern waren natürlich total nett zu ihr. Ich denke es geht ihnen darum, dass sie sich nicht vorschreiben lassen wollen, was sie sagen dürfen.

Jedenfalls war das Anschreien meiner Mutter der Zeitpunkt, ab dem ich mich auf Plattformen diverser politischer Richtungen selbst zu politischen Themen informiert habe.
Da waren konservative Blogs wie Tichys Einblick, die Achse des Guten, die Zeit, der Spiegel, TAZ ect dabei.

Ich begann die sorgen meine Eltern besser zu verstehen. Ein Schitt, den so gut wie keiner meiner Freunde gemacht hat. 3 Jahre Flüchtlignskrise und ein Freund von mir sagt heute noch: "Ich muss mir das garnicht anhören, da schmilzt ja nur mein Hirn!" Das ist eine Einstellung mit der ich wenig anfangen kann.

Sehr grob zusammenfassend kann man die Einstellungen eher linken Medien so zusammenfassen: "Das Elend der Menscheit begann, als ein Mensch ein Stück Land für sich beanspruchte. Besitzansprüche führen zu Ungerechtigkeit, Neid, Krieg und Elend."

Diese Einstellung sehe ich auch als berechtigt an, allerdings gibt es auch eine konservative Wahrheit: "Ohne dem Recht auf Besitz, ist alles nichtig. Die Freiheit ein Stück Land zu besitzen ermöglicht es dir, wenn du dich anstrengst, deinen Kindern das Leben so einfach wie möglich zu machen. Ohne dem Recht auf besitz ist alles vergänglich: Wenn alles Niemandem gehört und die Menschen überall das Recht haben sich niederzulassen, gehen sich über Jahrhunderte entwickelte Sitten verloren, wenn die Menschen andere Wertvorstellungen haben."


Ich habe das Gefühl viele meiner Freunde blenden diese zweite Wahrheit aus. Wenn ich kritisiere, dass ein Teil eben nicht Asylberechtigt ist entgegnen sie mir (in einer Gruppe, in der sie zu dritt oder viert auf mich emotional einreden): "Wie kannst du es wagen Gott zu spielen (ernsthaft!). Wieso hast du das Recht, Menschen auszuweisen, nur weil sie in einem Anderen Land geboren sind? Wieso haben deine Eltern das Recht, dich finanziell zu unterstützen?"

Mit solchen Leuten kann ich nicht viel anfangen und ich denke, da gehen die Wertvorstellungen vom Leben einfach ausseinander. Ich habe kein naturwissenschaftlichen Studium angefangen um Leute auf der ganzen Welt zu unterstützden, sondern damit es meinen Kindern gut geht und sie ein einfaches Leben haben.

Eine politische Einstellung zieht sich also quer durch den Charakter.
Ich denke du solltest dir folgende Fragen stellen: Will ich dasselbe vom Leben wie mein Partner? Ist er bereit auf meine Ansichten einzugehen? Bist du dazu bereit?

Und zum Schluss: Hitler Bild? Puh, ich weiß ja nicht, ich kenne ihn natürlich nicht, aber es erscheint mir so, als wäre er vielleicht nicht bereit dir entegegenzukommen.


Viel Glück!

 

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17. April um 12:07

Jedenfalls könnte ich mir heute nicht mehr vorstellen mit einem Mädel, dass ich vor ein paar Jahren noch süß fand zu daten, weil ich es unvorstellbar finde, dass sie mir entgegen kommt. Sie hört Musik mit aggresiven Rock bzw. Hip-Hop-Beats, in der ihr erklärt wird, dass die meisten konservativen Leute ja eigentlich Rassisten sind, und es okay ist Leute zu schlagen, die auch nur etwas rechts sind. (Manche brauchen SCHELLEN!)


Mit einem linken Mädel, dass keine extreme Musik hört und selbstständig denkt, würde ich natürlich ausgehen. Es kommt ja immer auf die einzelne Person an.

 

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17. April um 12:37

Ich finde solche Menschen extrem befremdlich und bin froh, keine in meiner Umgebung zu haben.

Dein Freund hätte mit mir auch ein Problem - wer um Himmels Willen verehrt Hitler in irgendeiner Art und Weise? Da hört bei mir jegliches Verständnis auf. 
Die Leute können glauben und meinen, was sie wollen. Ich muss das noch lange nicht live miterleben und mich in das Milieu ziehen lassen. 

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17. April um 12:38
In Antwort auf schokii4

Hallo meine Lieben,

mir brennt seit langem etwas auf dem Herzen. Ich bin 24/w und Asiatin und mein Freund ist 28 und Vollblut Deutscher in jeder hinsicht.

Wir sind nun 3 Jahre zusammen, ich bin der Überzeugung mit ihm in einer glücklichen Beziehung zu sein, zumindest zwischen uns Zweien.

Ich wusste bereits bevor wir zusammen gekommen sind, dass er FreiWild hört, oft wird diese Band als "Rechts" abgestempelt. Jedoch war es für mich eher ein Vorurteil gegenüber Leuten, die diese Musik hören. Zudem habe ich meinen Freund als zuvorkommend und hilfsbereit kennengelernt. Er ist immer lieb zu mir.

Ich muss dazu sagen, ich bin vor Vier Jahren von Nürnberg (Heimatort) nach Dresden gezogen.

Da ich in Nürnberg mit vielen Leuten aus anderen Kulturen, also auch Türken, Albarner, Vietnamesen, Russen usw. aufgewachsen bin, habe ich natürlich auch in diesen Kulturen meinen Freundeskreis.

Hier in Dresden gibt es im Vergleich zu Nürnberg kaum Ausländer, außer einiger Asiatischen Austauschstudenten.

Nun zu meinem Problem. Während der Beziehung kam immer mehr heraus, dass er doch eher zu "Rechts" tendiert, teilweise Hitler als Hintergrund von seinem Handy hat. Er hat es auch offen zu mir gesagt und meinte ich bin eher Links und ein Gutmensch. Aber es hat sich ergeben, dass wir nicht mehr so oft darüber reden, da wir zwar nicht streiten, es aber oft diskussion gibt ( im guten)

Er zeigt es zumindest nicht so Offen und es ist nicht so, das er Menschen mit südländischen Kuluteren oder Muslime allgemein vermeidet, er ist auch ganz nett zu meinen Freunden, weil diese nett zu ihm sind. Da muss er doch merken, dass es auch gute Menschen in diesem Kulturkreis gibt. Manchmal kommt das "Rechte" noch etwas durch, aber das ist ok für mich.

Seine Eltern sind Hingegen richtig schlimm, sie wohnen in einer sehr kleinen Stadt und beklagen sich über "Kanaken" (ja sie benutzen nur dieses Wort um Muslime/Menschen mit südländishem aussehen zu beschreiben). Ich selber habe dort NIE einen Ausländer, nichtmal Asiaten dort gesehen.

Einmal waren seine Eltern in Dresden zu besuch. Unten auf der Straße haben Syrer für akzeptanz in Deutschland demonstriert, zwar waren Sie laut, aber haben friedlich dort gestanden.
Sein Vater gleich: "sollen die Kanaken zurück in ihr Land"
Als ich zu seinem Vater sagte, dass ich es nicht richtig finde, dass sein solche Wörter benutzt, und alle verallgemeinert und es auch welche geben die hier eine Aufenhaltsgenehmung haben um zu arbeiten,
meinte sein Vater, dass ich mich als "Wessi" doch von denen "einnullen" lasse.
Weshalb ich seinen Vater fragte, woher er jetzt wissen will welcher dieser Menschen da gerade Unten den nun schlecht ist, dass er die gleich als "Kanake" beschimpft.

Oft sagt er auch sowas wie: "heut waren wie Negger/Kanaken (Türken) im Zug.
Ich habe seiner Familie erzählt, dass es mich verletzt, da auch teilweise, dass Sie auch damit meine Freunde beleidigen. Er meint wenn jemand ja arbeitet und nett ist, ist es ja ok. Und Asiaten sind ja Fleisig nur die Flüchtlinge schmarotzen hier.

Für mich wäre ss ist so, als würden sie zu jemaden "Schlitzauge" sagen und ich soll mich nicht angesprochen fühlen.
Sein Vater meinte, er habe doch nichts gegen mich, die Asiaten sind doch fleisig. In diesem Moment hätte ich ihn am liebsten vor die Tür gesetzt.

Man kann seine Meinung gerne äußern, auch zum Beispiel seinen Frust an der Flüchtlingspolitik auslassen, aber nicht gleich mit beleidigungen kommen. Seine Eltern reden oft "Gossensprache" wie zb. "Verpiss dich" oder "halt die fresse", was für mich befremdlich ist und leider nicht von großer Intelligenz zeugt. (tut mir leid, dass ich so denke)

Ich bin mit meinem Freund zusammen nicht mit seinen Eltern, aber ich stelle mir vor wie wir Kinder bekommen und solche Großeltern einfluss auf das Kind haben. Das Kind solls selbst in der Schule lernen, dass nicht nur die Asiatische und Deutsche Kultur gut ist. Es gibt überall Gute und Schlechte Menschen. Vor allem soll das Kind nicht lernen, Menschengruppen/kulturen gleich ALLE als Kanake oder Neger zu bezeichnen.

Ich hoffe Ihr versteht mich und vielleicht hattet ihr selbst ähnliche Erfahrungen.


 

Also mit so jemandem könnte ich nicht zusammensein.

Wenn er wenigstens ganz anders wäre, dann könnte man über die Eltern hinwegsehen - vorausgesetzt, er stimmt zu, den Kontakt zu ihnen abzubrechen. Meine Kinder würde ich diesen Menschen nämlich bestimmt nicht anvertrauen, im Gegenteil, ich würde darauf achten, jeden Kontakt zu vermeiden.

Das Problem ist aber, dass er ja selbst auch rechtsextrem ist - nicht so schlimm wie seine Eltern, aber Hitler als Hintergrundbild, hallo?

Versuch erst gar nicht, ihn "retten" zu wollen. Das muss nämlich ganz allein von ihm kommen und das wird es erst, wenn er von sich aus bereit ist, den Kontakt zu seinen Eltern abzubrechen und wenn er wirklich einsieht, dass solche Aussagen falsch und ekelhaft sind.

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17. April um 12:48
In Antwort auf goldenboy

Jedenfalls könnte ich mir heute nicht mehr vorstellen mit einem Mädel, dass ich vor ein paar Jahren noch süß fand zu daten, weil ich es unvorstellbar finde, dass sie mir entgegen kommt. Sie hört Musik mit aggresiven Rock bzw. Hip-Hop-Beats, in der ihr erklärt wird, dass die meisten konservativen Leute ja eigentlich Rassisten sind, und es okay ist Leute zu schlagen, die auch nur etwas rechts sind. (Manche brauchen SCHELLEN!)


Mit einem linken Mädel, dass keine extreme Musik hört und selbstständig denkt, würde ich natürlich ausgehen. Es kommt ja immer auf die einzelne Person an.

 

Was willst du uns hier eigentlich sagen? 
Dein Wandel vom linken zum AFD Wähler mag für dich ja eine tolle Geschichte sein, hilft TE aber doch nicht weiter.

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17. April um 13:01
In Antwort auf baumeisterbob1

Was willst du uns hier eigentlich sagen? 
Dein Wandel vom linken zum AFD Wähler mag für dich ja eine tolle Geschichte sein, hilft TE aber doch nicht weiter.

Ich wollte eine andere Sichtweise darstellen, kein Grund für Unterstellungen (afd), Sie kennen mich ja garnicht. Ich wollte darauf hinaus, dass es manchmal einfach eine Einstellung ist, die dafür sorgt, dass Menschen nicht zusammen finden.

Die Geschichte finde ich relevant, da von Foristen konservative als Mitläufer dargestellt werden, obwohl sie denken, keinen zu kennen. Das fand ich zu einfach.

lg

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17. April um 13:20
In Antwort auf goldenboy

Hallo!

Habe mich extra hier registriert, weil mir die Sache nahe geht.
Ich selbst (25) bin von Bayern nach Dresden gezogen, allerdings bin ich eher konservativ.

Das war ich nicht immer: Zu Beginn der Flüchtlingskrise habe ich meine Mutter an ihrem runden Geburtstag angeschrien, sie solle doch ein Flüchtlingsheim anzünden, wenn die so stören. Darauf bin ich nicht sehr stolz, ich habe mich damals ja auch nicht wirklich für Politik interessiert und eher auf meine linken Freunde gehört. Ich bin damals mit einer halb schwarzen Frau (Sie war wesentlich reifer als ich, und ich war eher darauf aus eine Freundin zu haben als die Richtige. Heute würde ich mich für viele kindische Sachen bei ihr entschuldigen) ab und zu ausgegangen und hatte Angst meine Eltern mögen das nicht. Vorallem meine Mutter benutzt Wörter die ich nicht mag, die aber früher in Deutschland normal waren, z.B. Neger. Natürlich nicht in der Öffentlichkeit, blöd finde ich es trotzdem.

Meine Eltern waren natürlich total nett zu ihr. Ich denke es geht ihnen darum, dass sie sich nicht vorschreiben lassen wollen, was sie sagen dürfen.

Jedenfalls war das Anschreien meiner Mutter der Zeitpunkt, ab dem ich mich auf Plattformen diverser politischer Richtungen selbst zu politischen Themen informiert habe.
Da waren konservative Blogs wie Tichys Einblick, die Achse des Guten, die Zeit, der Spiegel, TAZ ect dabei.

Ich begann die sorgen meine Eltern besser zu verstehen. Ein Schitt, den so gut wie keiner meiner Freunde gemacht hat. 3 Jahre Flüchtlignskrise und ein Freund von mir sagt heute noch: "Ich muss mir das garnicht anhören, da schmilzt ja nur mein Hirn!" Das ist eine Einstellung mit der ich wenig anfangen kann.

Sehr grob zusammenfassend kann man die Einstellungen eher linken Medien so zusammenfassen: "Das Elend der Menscheit begann, als ein Mensch ein Stück Land für sich beanspruchte. Besitzansprüche führen zu Ungerechtigkeit, Neid, Krieg und Elend."

Diese Einstellung sehe ich auch als berechtigt an, allerdings gibt es auch eine konservative Wahrheit: "Ohne dem Recht auf Besitz, ist alles nichtig. Die Freiheit ein Stück Land zu besitzen ermöglicht es dir, wenn du dich anstrengst, deinen Kindern das Leben so einfach wie möglich zu machen. Ohne dem Recht auf besitz ist alles vergänglich: Wenn alles Niemandem gehört und die Menschen überall das Recht haben sich niederzulassen, gehen sich über Jahrhunderte entwickelte Sitten verloren, wenn die Menschen andere Wertvorstellungen haben."


Ich habe das Gefühl viele meiner Freunde blenden diese zweite Wahrheit aus. Wenn ich kritisiere, dass ein Teil eben nicht Asylberechtigt ist entgegnen sie mir (in einer Gruppe, in der sie zu dritt oder viert auf mich emotional einreden): "Wie kannst du es wagen Gott zu spielen (ernsthaft!). Wieso hast du das Recht, Menschen auszuweisen, nur weil sie in einem Anderen Land geboren sind? Wieso haben deine Eltern das Recht, dich finanziell zu unterstützen?"

Mit solchen Leuten kann ich nicht viel anfangen und ich denke, da gehen die Wertvorstellungen vom Leben einfach ausseinander. Ich habe kein naturwissenschaftlichen Studium angefangen um Leute auf der ganzen Welt zu unterstützden, sondern damit es meinen Kindern gut geht und sie ein einfaches Leben haben.

Eine politische Einstellung zieht sich also quer durch den Charakter.
Ich denke du solltest dir folgende Fragen stellen: Will ich dasselbe vom Leben wie mein Partner? Ist er bereit auf meine Ansichten einzugehen? Bist du dazu bereit?

Und zum Schluss: Hitler Bild? Puh, ich weiß ja nicht, ich kenne ihn natürlich nicht, aber es erscheint mir so, als wäre er vielleicht nicht bereit dir entegegenzukommen.


Viel Glück!

 

Ich will dir nicht zu nahe treten, aber was hat die Flüchtlingskrise mit den persönlichen Werten einer Person zutun? Es gibt niemanden, der das recht hat jemanden wegen seines Ausehen oder Kultur zu beschimpfen und beleidigen. "Neger" ist in Ordnung, weil das damals so war? Aber Wenn jemand ständig zu dir "Kartoffelfresse" (Sry für den Audruck) sagt ist nicht Ok?

Wie bereits oben geschrieben, ich finde es in Ordnung wenn jemand gegen die derzeitige Politik ist, jeder muss selbst für sich denkne, aber mir ging es vor allem um die Audrucksweise und alle in einen Topf zu schmeisen.

Ich selber bin als Asiatin hier aufgewachsen und weis wie hart es sein kann wenn mann als Kind die ganze Zeit als "Schlitzauge" o.ä. genannt wird.

Es tut mir leid, aber nach deiner Ansicht, Zitat:"...Wenn alles Niemandem gehört und die Menschen überall das Recht haben sich niederzulassen, gehen sich über Jahrhunderte entwickelte Sitten verloren, wenn die Menschen andere Wertvorstellungen haben."

Meine Eltern kamen hier als "Niemand" nach Deutschland und nun zahlen sie Jahrelang Steuer, um dir dein Studium zu fianzieren, es gibt auch genug Türken. Sollte man nicht ein wenig respekt zeigen?

Rassismus hat nicht nur mit Politik zutun, mir geht es hier vor allem darum, das Menschen wie meine Eltern und Ausländische Freunde von den Eltern meines Freundes regelrecht beleidigt werden.


und wegen des Bildes, er hat es ja sofort gelöscht. Ich hab ihm gesagt wie sehr es mich mit seinen Eltern stört. Er war sehr verständisvoll.
 

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17. April um 13:27
In Antwort auf schokii4

Ich will dir nicht zu nahe treten, aber was hat die Flüchtlingskrise mit den persönlichen Werten einer Person zutun? Es gibt niemanden, der das recht hat jemanden wegen seines Ausehen oder Kultur zu beschimpfen und beleidigen. "Neger" ist in Ordnung, weil das damals so war? Aber Wenn jemand ständig zu dir "Kartoffelfresse" (Sry für den Audruck) sagt ist nicht Ok?

Wie bereits oben geschrieben, ich finde es in Ordnung wenn jemand gegen die derzeitige Politik ist, jeder muss selbst für sich denkne, aber mir ging es vor allem um die Audrucksweise und alle in einen Topf zu schmeisen.

Ich selber bin als Asiatin hier aufgewachsen und weis wie hart es sein kann wenn mann als Kind die ganze Zeit als "Schlitzauge" o.ä. genannt wird.

Es tut mir leid, aber nach deiner Ansicht, Zitat:"...Wenn alles Niemandem gehört und die Menschen überall das Recht haben sich niederzulassen, gehen sich über Jahrhunderte entwickelte Sitten verloren, wenn die Menschen andere Wertvorstellungen haben."

Meine Eltern kamen hier als "Niemand" nach Deutschland und nun zahlen sie Jahrelang Steuer, um dir dein Studium zu fianzieren, es gibt auch genug Türken. Sollte man nicht ein wenig respekt zeigen?

Rassismus hat nicht nur mit Politik zutun, mir geht es hier vor allem darum, das Menschen wie meine Eltern und Ausländische Freunde von den Eltern meines Freundes regelrecht beleidigt werden.


und wegen des Bildes, er hat es ja sofort gelöscht. Ich hab ihm gesagt wie sehr es mich mit seinen Eltern stört. Er war sehr verständisvoll.
 

Und weil er es sofort gelöscht hat, kannst du darüber hinwegsehen? Okay, das ist dir überlassen. 

Dann rede mit deinem Freund, wie ihr das in Zukunft lösen wollt. Meiner Meinung nach gibt es kein Miteinander bei so unterschiedlicher Weltanschauung. 

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17. April um 13:40
In Antwort auf knuffl

Und weil er es sofort gelöscht hat, kannst du darüber hinwegsehen? Okay, das ist dir überlassen. 

Dann rede mit deinem Freund, wie ihr das in Zukunft lösen wollt. Meiner Meinung nach gibt es kein Miteinander bei so unterschiedlicher Weltanschauung. 

Nein, deswegen bin ich ja hier, es beschäftigt mich natürlich.
Ich weiß nicht wie ich weiter reagieren soll. Seitem ich es ihm deutlich gemacht habe, etwa vor zwei Wochen, ist nichts mehr deartiges passiert.
Ich denke zu wissen wann er ein schlechtes gewissen hat, er hat es nicht auf meiner Bitte gelöscht, sondern stillschweigend von sich aus. Ich habe es erst danach gesehen.

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17. April um 13:51
In Antwort auf schokii4

Nein, deswegen bin ich ja hier, es beschäftigt mich natürlich.
Ich weiß nicht wie ich weiter reagieren soll. Seitem ich es ihm deutlich gemacht habe, etwa vor zwei Wochen, ist nichts mehr deartiges passiert.
Ich denke zu wissen wann er ein schlechtes gewissen hat, er hat es nicht auf meiner Bitte gelöscht, sondern stillschweigend von sich aus. Ich habe es erst danach gesehen.

Ein Bild zu entfernen löscht ja leider nicht das entsprechende Gedankengut. Aber wie gesagt, das ist deine Entscheidung. 

Ich kann nur von mir reden: Wenn mein Partner sowas machen würde, wäre ich wieder single. Grundloser Hass gegen egal wen oder was ist mir absolut unbegreiflich. 

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17. April um 14:48

Also bringst du deinen Kinder bei, zu allen Kanken zu sagen, die eventuell ein Flüchtling sein könnten?  weil es dennen gut geht und du dich dadurch besser fühlst? Was hat man davon?

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