Forum / Liebe & Beziehung

Seine Eltern hassen mich und stellen ihm ein Ultimatum

27. Dezember 2019 um 9:49 Letzte Antwort: 30. Dezember 2019 um 9:24

Hallo zusammen,

ich brauche einen Rat, bin verzweifelt.

Zunächst das Grundlegende:

Mein Freund und ich wären morgen ein Jahr zusammen und wohnen seitdem auch zusammen.

Unsere Beziehung und auch das Zusammenleben lief super, bis zu dem Zeitpunkt, an dem plötzlich mein Papa starb und ich herausfand, dass mein Freund mich mit seiner Ex-Freundin betrogen hat, angeblich keine Gefühle und hat mir alles gezeigt, dass er nur mich will. Ich habe soweit auch wieder Vertrauen aufgebaut und alles ist geklärt, nur manchmal habe ich nur Anflüge davon.
Nun ist es so, dass ich bedingt durch diese Ereignisse, Stress auf der Arbeit und diverse unerkannte Vitaminmangel und Eisenmangel sehr dünnhäutig, sensibel und reizbar geworden bin, was dazu geführt hat, dass ich meinen Freund öfters etwas böse angegangen bin und meinen aufgestauten Frust an ihm ausgelassen habe, ohne bewusst zu merken, wie sehr ich ihm damit wehgetan habe, da wir auch nie wirklich über diese Konflikte richtig geredet haben.

Nun kam es letzten Montag zum Super-Gau:

Ich hatte wieder einen meiner Mecker-Anfälle und das reichte ihm. 
Er redete nicht mehr mit mir, sondern lief weinend zu seinem Vater und rief sogar meine Mutter an, ich solle bei ihr die Nacht schlafen. 

Wie ich später erfuhr, haben seine Eltern auch gehört, dass ich nicht die Hälfte der Miete in der Wohnung bezahle, sondern das Essen und auch die größeren Anschaffungen habe nicht ich bezahlt sondern mein Freund (mit Absprache!) und das weil ich noch in der Ausbildung bin und 1.200 € weniger verdiene als mein Freund.

Das führte dazu, dass diese jetzt von mir denken, ich würde ihn finanziell ausnehmen! Was so ja überhaupt nicht stimmt!

Jedenfalls wurde der Freund seiner Schwester vorgeschickt, um uns beim Reden zu bewachen und weigerte sich partout aus dem Raum zu gehen und war sehr ungehalten und unfair gegenüber mir.

Die Situation eskalierte weiter: 

plötzlich standen seine Eltern in unserer ("seiner" Wohnung, ließen mich nicht mehr ausreden, verboten auch ihrem Sohn den Mund, der verhindern wollte, dass das so eskaliert, warfen mich raus und nahmen mir die Wohnungsschlüssel ab, ich durfte nicht mehr mit meinem Auto fahren, da die Eltern der Meinung waren, ich stünde unter Medikamenteneinfluss (1 Ibuprofen wegen Migräne nachmittags und 1 leichte Beruhigungstablette) und so wurde ich auf den Rücksitz meines Autos verfrachtet, während mein Freund dazu gezwungen wurde, mich zu fahren, der Freund der Schwester vorne auf dem Beifahrersitz.

Endergebnis: 

Mein Freund sagte mir dann er bräuchte Abstand, er wollte mich nur wachrütteln, dass er nicht so behandelt werden möchte, aber niemals, dass es so eskaliert. Er sagt er liebt mich über alles, zeigt mir das auch und ich vermisse ihn genauso wie er mich, aber
da ich ihn trotzdem nicht verstanden habe, habe ich so lange gebohrt, bis ich es wusste:
jetzt haben ihn seine Eltern nämlich vor ein krasses Ultimatum gestellt:

Entweder er entscheidet sich gegen mich (Zitat: wenn du zu der zurückgehst) oder sie seien für ihn quasi gestorben und er kann sie mal kreuzweise.

Nun sitzt mein Freund da, vermisst mich, will mir verzeihen und wird aber massiv unter Druck gesetzt, sodass er nicht mehr weiß wohin.

Er sagt, er will seine Eltern nicht verlieren, aber mich auch nicht und will unsere Beziehung aufrechterhalten. Nun die Zwickmühle.

Das ist doch emotionale Erpressung, was hat das denn noch mit wirklicher Liebe seitens der Eltern zu tun, dem Kind zu verbieten, was es möchte und wenn er es doch tut, die Liebe zu entziehen? Oder wie seht ihr das?

Bis auf diese Dinge mit meinem Frust hatten wir eine sehr glückliche, schöne Beziehung und auch das Verhältnis zu seinen Eltern war nie problembehaftet und nun so etwas!

Kleine Anmerkung auch noch: wir waren mitten im Umzug und er wohnt jetzt schon alleine in "unserer Wohnung".

Ich bin gespannt auf eure Antworten und vielleicht einen Rat.

Vielen Dank und liebe Grüße 





 

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Beste hilfreiche Antwort

27. Dezember 2019 um 20:03

Ich finde die Antworten hier ziemlich gemein. Zwar sehe ich jetzt auch nicht wann diese Beziehung harmonisch gewesen sein soll, aber ich finde sowohl sein Verhalten als auch das seiner Eltern bei allem Verständnis absolut übertrieben. 

Klar ist es nicht fein, dem Partner gegenüber ständig zickig zu sein. Aber sie hat den plötzlichen Tod ihres Vaters zu verarbeiten, den Betrug durch ihren Freund und zusammen mit Stress auf der Arbeit und körperlichen Problemen kann ich mir gut vorstellen, dass sie gerade eine sehr schlimme Zeit durchmacht. Das er mit 22 nicht in der Lage ist seine Probleme selbst zu klären, stattdessen heulend zu Mami und Papi rennt und so ein Drama provoziert um sie "wachzurütteln" finde ich schlimmer als ihre Aussetzer mit den von ihr genannten Hintergründen.

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27. Dezember 2019 um 9:49

Er ist übrigens 22 und ich 25.

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27. Dezember 2019 um 17:15

Es gibt nun mal im Leben Phasen, da ist man eben mal zickiger als sonst. Natürlich ist es nicht gut, wenn man dem Partner damit weh tut und alles an ihm auslässt. Jedoch sind das, meiner Meinung nach, normale Beziehungskonflikte, welche man eigentlich wieder lösen können sollte. 

Meiner Meinung nach gehört es sich nicht in euerm Alter, dass sich die Eltern des jeweiligen Partner so dermassen einmischen. Ihr solltet eigentlich erwachsen genug sein, eure Probleme selbst zu lösen. Ich kann verstehen, dass seine Eltern wütend auf dich waren als er weinend zu ihnen ging und die Situation erklärte. Das heisst aber noch lange nicht, dass sie so ein Drama veranstalten müssen. 
Ebenfalls geht es sie nichts mehr an, wer bei euch wie viel bezahlt. Das ist eure Sache und da haben sie sich nicht einzumischen und das sollte auch mal dein Freund verstehen. 

Mein Tipp: Ich würde nun wenn ich in der Haut deines Freundes stecken würde nochmal mit den Eltern versuchen zu reden. Ihnen erwachsen gegenüber treten und ihnen sagen, dass sie ihn mit 22 Jahren nicht (mehr) vor solch eine Entscheidung stellen dürfen/können. 
Schlussendlich wollen seine Eltern, dass er glücklich ist (was vollkommen in Ordnung und normal ist). So sollten sie also merken, dass sie ihren Sohn mit ihrem konstanten Druck unglücklich machen. 

Lass mal einen Moment Zeit darüber verstreichen und versuche nochmal mit allen zu reden. Wahrscheinlich wissen seine Eltern schon jetzt, dass sie komplett überreagiert haben, wissen einfach nicht genau wie sie wieder auf dich zukommen sollen.. 

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27. Dezember 2019 um 17:40
In Antwort auf morenita94

Hallo zusammen,

ich brauche einen Rat, bin verzweifelt.

Zunächst das Grundlegende:

Mein Freund und ich wären morgen ein Jahr zusammen und wohnen seitdem auch zusammen.

Unsere Beziehung und auch das Zusammenleben lief super, bis zu dem Zeitpunkt, an dem plötzlich mein Papa starb und ich herausfand, dass mein Freund mich mit seiner Ex-Freundin betrogen hat, angeblich keine Gefühle und hat mir alles gezeigt, dass er nur mich will. Ich habe soweit auch wieder Vertrauen aufgebaut und alles ist geklärt, nur manchmal habe ich nur Anflüge davon.
Nun ist es so, dass ich bedingt durch diese Ereignisse, Stress auf der Arbeit und diverse unerkannte Vitaminmangel und Eisenmangel sehr dünnhäutig, sensibel und reizbar geworden bin, was dazu geführt hat, dass ich meinen Freund öfters etwas böse angegangen bin und meinen aufgestauten Frust an ihm ausgelassen habe, ohne bewusst zu merken, wie sehr ich ihm damit wehgetan habe, da wir auch nie wirklich über diese Konflikte richtig geredet haben.

Nun kam es letzten Montag zum Super-Gau:

Ich hatte wieder einen meiner Mecker-Anfälle und das reichte ihm. 
Er redete nicht mehr mit mir, sondern lief weinend zu seinem Vater und rief sogar meine Mutter an, ich solle bei ihr die Nacht schlafen. 

Wie ich später erfuhr, haben seine Eltern auch gehört, dass ich nicht die Hälfte der Miete in der Wohnung bezahle, sondern das Essen und auch die größeren Anschaffungen habe nicht ich bezahlt sondern mein Freund (mit Absprache!) und das weil ich noch in der Ausbildung bin und 1.200 € weniger verdiene als mein Freund.

Das führte dazu, dass diese jetzt von mir denken, ich würde ihn finanziell ausnehmen! Was so ja überhaupt nicht stimmt!

Jedenfalls wurde der Freund seiner Schwester vorgeschickt, um uns beim Reden zu bewachen und weigerte sich partout aus dem Raum zu gehen und war sehr ungehalten und unfair gegenüber mir.

Die Situation eskalierte weiter: 

plötzlich standen seine Eltern in unserer ("seiner" Wohnung, ließen mich nicht mehr ausreden, verboten auch ihrem Sohn den Mund, der verhindern wollte, dass das so eskaliert, warfen mich raus und nahmen mir die Wohnungsschlüssel ab, ich durfte nicht mehr mit meinem Auto fahren, da die Eltern der Meinung waren, ich stünde unter Medikamenteneinfluss (1 Ibuprofen wegen Migräne nachmittags und 1 leichte Beruhigungstablette) und so wurde ich auf den Rücksitz meines Autos verfrachtet, während mein Freund dazu gezwungen wurde, mich zu fahren, der Freund der Schwester vorne auf dem Beifahrersitz.

Endergebnis: 

Mein Freund sagte mir dann er bräuchte Abstand, er wollte mich nur wachrütteln, dass er nicht so behandelt werden möchte, aber niemals, dass es so eskaliert. Er sagt er liebt mich über alles, zeigt mir das auch und ich vermisse ihn genauso wie er mich, aber
da ich ihn trotzdem nicht verstanden habe, habe ich so lange gebohrt, bis ich es wusste:
jetzt haben ihn seine Eltern nämlich vor ein krasses Ultimatum gestellt:

Entweder er entscheidet sich gegen mich (Zitat: wenn du zu der zurückgehst) oder sie seien für ihn quasi gestorben und er kann sie mal kreuzweise.

Nun sitzt mein Freund da, vermisst mich, will mir verzeihen und wird aber massiv unter Druck gesetzt, sodass er nicht mehr weiß wohin.

Er sagt, er will seine Eltern nicht verlieren, aber mich auch nicht und will unsere Beziehung aufrechterhalten. Nun die Zwickmühle.

Das ist doch emotionale Erpressung, was hat das denn noch mit wirklicher Liebe seitens der Eltern zu tun, dem Kind zu verbieten, was es möchte und wenn er es doch tut, die Liebe zu entziehen? Oder wie seht ihr das?

Bis auf diese Dinge mit meinem Frust hatten wir eine sehr glückliche, schöne Beziehung und auch das Verhältnis zu seinen Eltern war nie problembehaftet und nun so etwas!

Kleine Anmerkung auch noch: wir waren mitten im Umzug und er wohnt jetzt schon alleine in "unserer Wohnung".

Ich bin gespannt auf eure Antworten und vielleicht einen Rat.

Vielen Dank und liebe Grüße 





 

Ich nehme an du weißt selbst dass dauerndes Gezicke nicht geht und dein Partner das auf Dauer nicht mitmacht

im Moment kannst du ihm nur erstmal Zeit lassen

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27. Dezember 2019 um 18:12

Tja ich glaube du hast verkackt. Nach gerade mal  einem Jahr solche Dramen- da ruht kein Segen drauf. Dir scheint es auch nicht gut damit zu gehen also orientier dich lieber neu.
Und natürlich darf man unter Einfluss von Beruhigungsmitteln nicht Auto fahren 🤷‍♀️in welcher Welt lebst du denn dass du das nicht weißt?
Im Übrigen siehst du mal, dass es nicht gut ist wenn man in einer Beziehung nicht mal annähernd finanziell auf Augenhöhe ist... 

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27. Dezember 2019 um 18:29
In Antwort auf morenita94

Hallo zusammen,

ich brauche einen Rat, bin verzweifelt.

Zunächst das Grundlegende:

Mein Freund und ich wären morgen ein Jahr zusammen und wohnen seitdem auch zusammen.

Unsere Beziehung und auch das Zusammenleben lief super, bis zu dem Zeitpunkt, an dem plötzlich mein Papa starb und ich herausfand, dass mein Freund mich mit seiner Ex-Freundin betrogen hat, angeblich keine Gefühle und hat mir alles gezeigt, dass er nur mich will. Ich habe soweit auch wieder Vertrauen aufgebaut und alles ist geklärt, nur manchmal habe ich nur Anflüge davon.
Nun ist es so, dass ich bedingt durch diese Ereignisse, Stress auf der Arbeit und diverse unerkannte Vitaminmangel und Eisenmangel sehr dünnhäutig, sensibel und reizbar geworden bin, was dazu geführt hat, dass ich meinen Freund öfters etwas böse angegangen bin und meinen aufgestauten Frust an ihm ausgelassen habe, ohne bewusst zu merken, wie sehr ich ihm damit wehgetan habe, da wir auch nie wirklich über diese Konflikte richtig geredet haben.

Nun kam es letzten Montag zum Super-Gau:

Ich hatte wieder einen meiner Mecker-Anfälle und das reichte ihm. 
Er redete nicht mehr mit mir, sondern lief weinend zu seinem Vater und rief sogar meine Mutter an, ich solle bei ihr die Nacht schlafen. 

Wie ich später erfuhr, haben seine Eltern auch gehört, dass ich nicht die Hälfte der Miete in der Wohnung bezahle, sondern das Essen und auch die größeren Anschaffungen habe nicht ich bezahlt sondern mein Freund (mit Absprache!) und das weil ich noch in der Ausbildung bin und 1.200 € weniger verdiene als mein Freund.

Das führte dazu, dass diese jetzt von mir denken, ich würde ihn finanziell ausnehmen! Was so ja überhaupt nicht stimmt!

Jedenfalls wurde der Freund seiner Schwester vorgeschickt, um uns beim Reden zu bewachen und weigerte sich partout aus dem Raum zu gehen und war sehr ungehalten und unfair gegenüber mir.

Die Situation eskalierte weiter: 

plötzlich standen seine Eltern in unserer ("seiner" Wohnung, ließen mich nicht mehr ausreden, verboten auch ihrem Sohn den Mund, der verhindern wollte, dass das so eskaliert, warfen mich raus und nahmen mir die Wohnungsschlüssel ab, ich durfte nicht mehr mit meinem Auto fahren, da die Eltern der Meinung waren, ich stünde unter Medikamenteneinfluss (1 Ibuprofen wegen Migräne nachmittags und 1 leichte Beruhigungstablette) und so wurde ich auf den Rücksitz meines Autos verfrachtet, während mein Freund dazu gezwungen wurde, mich zu fahren, der Freund der Schwester vorne auf dem Beifahrersitz.

Endergebnis: 

Mein Freund sagte mir dann er bräuchte Abstand, er wollte mich nur wachrütteln, dass er nicht so behandelt werden möchte, aber niemals, dass es so eskaliert. Er sagt er liebt mich über alles, zeigt mir das auch und ich vermisse ihn genauso wie er mich, aber
da ich ihn trotzdem nicht verstanden habe, habe ich so lange gebohrt, bis ich es wusste:
jetzt haben ihn seine Eltern nämlich vor ein krasses Ultimatum gestellt:

Entweder er entscheidet sich gegen mich (Zitat: wenn du zu der zurückgehst) oder sie seien für ihn quasi gestorben und er kann sie mal kreuzweise.

Nun sitzt mein Freund da, vermisst mich, will mir verzeihen und wird aber massiv unter Druck gesetzt, sodass er nicht mehr weiß wohin.

Er sagt, er will seine Eltern nicht verlieren, aber mich auch nicht und will unsere Beziehung aufrechterhalten. Nun die Zwickmühle.

Das ist doch emotionale Erpressung, was hat das denn noch mit wirklicher Liebe seitens der Eltern zu tun, dem Kind zu verbieten, was es möchte und wenn er es doch tut, die Liebe zu entziehen? Oder wie seht ihr das?

Bis auf diese Dinge mit meinem Frust hatten wir eine sehr glückliche, schöne Beziehung und auch das Verhältnis zu seinen Eltern war nie problembehaftet und nun so etwas!

Kleine Anmerkung auch noch: wir waren mitten im Umzug und er wohnt jetzt schon alleine in "unserer Wohnung".

Ich bin gespannt auf eure Antworten und vielleicht einen Rat.

Vielen Dank und liebe Grüße 





 

Na ja. Ich sehe das anders. So glücklich ist eure Beziehung nicht. Ein Jahr zusammen und schon betrogen worden. Du machst ihn blöd von der Seite an. Das ist keine harmonische Beziehung.  Geht auseinander. Das ist das beste. 

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27. Dezember 2019 um 18:44

Mal abgesehen von allem emotionalen:

Seine Eltern haben dir weder die Wohnungsschlüssel noch den Autoschlüssel abzunehmen. So lange du im Mietvertrag stehst und es dein Auto ist, haben sie das gefälligst wieder rauszurücken! Alles andere wäre eine Straftat. Wenn du dort gemeldet bist und Miete zahlst, hat dir dort keiner den Zugang zu verwehren. Da gibt's keinerlei Diskussionen. 

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27. Dezember 2019 um 19:18

Naja. Über das "WIE" kann man sagen, war ein wenig übergriffig. Aber im Grunde haben sie doch Recht. Er muss dich finanziell aushalten, da du nicht in der Lage bist, dein eigenes Leben zu finanzieren. Hier gäbe es einige Möglichkeiten (Minijob, Ferienjob, Saisonarbeit), die Hälfte der Miete und Lebensmittel beizusteuern.  
Das wächst dem jungen Kerli über den Kopf, er bescheisst dich. 

Er wird seinen Eltern in ein paar Jahren dankbar sein, wenn er eine Partnerin auf Augenhöhe hat, die nicht mit 25 Jahren wie ein Kleinkind rumstresst. 

Ich finde, du solltest ein wenig dankbarer sein, wenn er dich so unterstützt. 

Geht lieber getrennte Wege. Das passt nicht zwischen euch. Du findest bestimmt bald einen Prinzen in deinem Alter. 

Und bitte schau, dass du dein Tabletten Problem in den Griff bekommst. Es gibt Hilfe beim Hausarzt. Der kann dir Adressen nennen, die dir helfen.


Vielleicht probierst du es mit nem WG Zimmer
 

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27. Dezember 2019 um 19:41

Ich frage mich halt, was zusammenkommen muss, dass ein 25 jähriger so aufgelöst zu seinen Eltern rennt? Könnte es sein, dass Du Dein Verhalten ihm gegenüber verharmlost?
Seine Eltern haben überreagiert aber ich denke, eine ausgiebige Selbstreflexionsphase würde Dir nicht schaden genauso wie ihm, ob Ihr dann nochmal einen Versuch wagt, wer weiss. Auf jeden Fall sollten sich seine Eltern besser im Hintergund halten und der Sohn wieder die Zügel in die Hand nehmen

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27. Dezember 2019 um 20:03

Ich finde die Antworten hier ziemlich gemein. Zwar sehe ich jetzt auch nicht wann diese Beziehung harmonisch gewesen sein soll, aber ich finde sowohl sein Verhalten als auch das seiner Eltern bei allem Verständnis absolut übertrieben. 

Klar ist es nicht fein, dem Partner gegenüber ständig zickig zu sein. Aber sie hat den plötzlichen Tod ihres Vaters zu verarbeiten, den Betrug durch ihren Freund und zusammen mit Stress auf der Arbeit und körperlichen Problemen kann ich mir gut vorstellen, dass sie gerade eine sehr schlimme Zeit durchmacht. Das er mit 22 nicht in der Lage ist seine Probleme selbst zu klären, stattdessen heulend zu Mami und Papi rennt und so ein Drama provoziert um sie "wachzurütteln" finde ich schlimmer als ihre Aussetzer mit den von ihr genannten Hintergründen.

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27. Dezember 2019 um 20:43
In Antwort auf morenita94

Hallo zusammen,

ich brauche einen Rat, bin verzweifelt.

Zunächst das Grundlegende:

Mein Freund und ich wären morgen ein Jahr zusammen und wohnen seitdem auch zusammen.

Unsere Beziehung und auch das Zusammenleben lief super, bis zu dem Zeitpunkt, an dem plötzlich mein Papa starb und ich herausfand, dass mein Freund mich mit seiner Ex-Freundin betrogen hat, angeblich keine Gefühle und hat mir alles gezeigt, dass er nur mich will. Ich habe soweit auch wieder Vertrauen aufgebaut und alles ist geklärt, nur manchmal habe ich nur Anflüge davon.
Nun ist es so, dass ich bedingt durch diese Ereignisse, Stress auf der Arbeit und diverse unerkannte Vitaminmangel und Eisenmangel sehr dünnhäutig, sensibel und reizbar geworden bin, was dazu geführt hat, dass ich meinen Freund öfters etwas böse angegangen bin und meinen aufgestauten Frust an ihm ausgelassen habe, ohne bewusst zu merken, wie sehr ich ihm damit wehgetan habe, da wir auch nie wirklich über diese Konflikte richtig geredet haben.

Nun kam es letzten Montag zum Super-Gau:

Ich hatte wieder einen meiner Mecker-Anfälle und das reichte ihm. 
Er redete nicht mehr mit mir, sondern lief weinend zu seinem Vater und rief sogar meine Mutter an, ich solle bei ihr die Nacht schlafen. 

Wie ich später erfuhr, haben seine Eltern auch gehört, dass ich nicht die Hälfte der Miete in der Wohnung bezahle, sondern das Essen und auch die größeren Anschaffungen habe nicht ich bezahlt sondern mein Freund (mit Absprache!) und das weil ich noch in der Ausbildung bin und 1.200 € weniger verdiene als mein Freund.

Das führte dazu, dass diese jetzt von mir denken, ich würde ihn finanziell ausnehmen! Was so ja überhaupt nicht stimmt!

Jedenfalls wurde der Freund seiner Schwester vorgeschickt, um uns beim Reden zu bewachen und weigerte sich partout aus dem Raum zu gehen und war sehr ungehalten und unfair gegenüber mir.

Die Situation eskalierte weiter: 

plötzlich standen seine Eltern in unserer ("seiner" Wohnung, ließen mich nicht mehr ausreden, verboten auch ihrem Sohn den Mund, der verhindern wollte, dass das so eskaliert, warfen mich raus und nahmen mir die Wohnungsschlüssel ab, ich durfte nicht mehr mit meinem Auto fahren, da die Eltern der Meinung waren, ich stünde unter Medikamenteneinfluss (1 Ibuprofen wegen Migräne nachmittags und 1 leichte Beruhigungstablette) und so wurde ich auf den Rücksitz meines Autos verfrachtet, während mein Freund dazu gezwungen wurde, mich zu fahren, der Freund der Schwester vorne auf dem Beifahrersitz.

Endergebnis: 

Mein Freund sagte mir dann er bräuchte Abstand, er wollte mich nur wachrütteln, dass er nicht so behandelt werden möchte, aber niemals, dass es so eskaliert. Er sagt er liebt mich über alles, zeigt mir das auch und ich vermisse ihn genauso wie er mich, aber
da ich ihn trotzdem nicht verstanden habe, habe ich so lange gebohrt, bis ich es wusste:
jetzt haben ihn seine Eltern nämlich vor ein krasses Ultimatum gestellt:

Entweder er entscheidet sich gegen mich (Zitat: wenn du zu der zurückgehst) oder sie seien für ihn quasi gestorben und er kann sie mal kreuzweise.

Nun sitzt mein Freund da, vermisst mich, will mir verzeihen und wird aber massiv unter Druck gesetzt, sodass er nicht mehr weiß wohin.

Er sagt, er will seine Eltern nicht verlieren, aber mich auch nicht und will unsere Beziehung aufrechterhalten. Nun die Zwickmühle.

Das ist doch emotionale Erpressung, was hat das denn noch mit wirklicher Liebe seitens der Eltern zu tun, dem Kind zu verbieten, was es möchte und wenn er es doch tut, die Liebe zu entziehen? Oder wie seht ihr das?

Bis auf diese Dinge mit meinem Frust hatten wir eine sehr glückliche, schöne Beziehung und auch das Verhältnis zu seinen Eltern war nie problembehaftet und nun so etwas!

Kleine Anmerkung auch noch: wir waren mitten im Umzug und er wohnt jetzt schon alleine in "unserer Wohnung".

Ich bin gespannt auf eure Antworten und vielleicht einen Rat.

Vielen Dank und liebe Grüße 





 

Seine Eltern haben grundsätzlich weder bei euren Gesprächen, noch bei euren Finanzen, noch an deinem Schlüssel oder Auto irgendwas zu suchen. Wieso hast du die Schlüssel raus gegeben? Oder gehört das Auto ihm?

Wobei ich auf der anderen Seite finde, wenn Eltern mit denen es vorher ein komplettes Jahr lang nie Probleme gab so abgehen, er weinend zu ihnen abhaut weil er sich nicht mehr zu helfen weiss, sich an deine Mutter wendet, du eine Beruhigungsmedikation brauchst, sie wollen das er den Kontakt zu dir abbricht und sie schon ein ungutes Gefühl dabei haben, ihn mit dir alleine zu lassen bzw sogar einen Kerl mit in den Raum schicken damit er Beistand hat und sie dich gemeinsam zu deiner Mutter verfrachten können, muss es schon krass gewesen sein mit deiner "Dünnhäutigkeit". Das wird wohl ein wenig über etwas Gemecker hinaus gegangen sein.

Ich glaube wenn ihr an der Beziehung festhalten wollt (Seine Eltern haben ihn dahingehend nicht zu bevormunden) wären wohl getrennte Wohnungen erstmal besser und dann kann man gemeinsam an der Beziehung arbeiten, wenn überhaupt noch der Wille auf beiden Seiten da ist. Ausraster, betrügen, belügen, zetern gehören sicher nicht zu einer Beziehung die funktioniert und damit meine ich beide Seiten.





 

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27. Dezember 2019 um 21:59
In Antwort auf morenita94

Hallo zusammen,

ich brauche einen Rat, bin verzweifelt.

Zunächst das Grundlegende:

Mein Freund und ich wären morgen ein Jahr zusammen und wohnen seitdem auch zusammen.

Unsere Beziehung und auch das Zusammenleben lief super, bis zu dem Zeitpunkt, an dem plötzlich mein Papa starb und ich herausfand, dass mein Freund mich mit seiner Ex-Freundin betrogen hat, angeblich keine Gefühle und hat mir alles gezeigt, dass er nur mich will. Ich habe soweit auch wieder Vertrauen aufgebaut und alles ist geklärt, nur manchmal habe ich nur Anflüge davon.
Nun ist es so, dass ich bedingt durch diese Ereignisse, Stress auf der Arbeit und diverse unerkannte Vitaminmangel und Eisenmangel sehr dünnhäutig, sensibel und reizbar geworden bin, was dazu geführt hat, dass ich meinen Freund öfters etwas böse angegangen bin und meinen aufgestauten Frust an ihm ausgelassen habe, ohne bewusst zu merken, wie sehr ich ihm damit wehgetan habe, da wir auch nie wirklich über diese Konflikte richtig geredet haben.

Nun kam es letzten Montag zum Super-Gau:

Ich hatte wieder einen meiner Mecker-Anfälle und das reichte ihm. 
Er redete nicht mehr mit mir, sondern lief weinend zu seinem Vater und rief sogar meine Mutter an, ich solle bei ihr die Nacht schlafen. 

Wie ich später erfuhr, haben seine Eltern auch gehört, dass ich nicht die Hälfte der Miete in der Wohnung bezahle, sondern das Essen und auch die größeren Anschaffungen habe nicht ich bezahlt sondern mein Freund (mit Absprache!) und das weil ich noch in der Ausbildung bin und 1.200 € weniger verdiene als mein Freund.

Das führte dazu, dass diese jetzt von mir denken, ich würde ihn finanziell ausnehmen! Was so ja überhaupt nicht stimmt!

Jedenfalls wurde der Freund seiner Schwester vorgeschickt, um uns beim Reden zu bewachen und weigerte sich partout aus dem Raum zu gehen und war sehr ungehalten und unfair gegenüber mir.

Die Situation eskalierte weiter: 

plötzlich standen seine Eltern in unserer ("seiner" Wohnung, ließen mich nicht mehr ausreden, verboten auch ihrem Sohn den Mund, der verhindern wollte, dass das so eskaliert, warfen mich raus und nahmen mir die Wohnungsschlüssel ab, ich durfte nicht mehr mit meinem Auto fahren, da die Eltern der Meinung waren, ich stünde unter Medikamenteneinfluss (1 Ibuprofen wegen Migräne nachmittags und 1 leichte Beruhigungstablette) und so wurde ich auf den Rücksitz meines Autos verfrachtet, während mein Freund dazu gezwungen wurde, mich zu fahren, der Freund der Schwester vorne auf dem Beifahrersitz.

Endergebnis: 

Mein Freund sagte mir dann er bräuchte Abstand, er wollte mich nur wachrütteln, dass er nicht so behandelt werden möchte, aber niemals, dass es so eskaliert. Er sagt er liebt mich über alles, zeigt mir das auch und ich vermisse ihn genauso wie er mich, aber
da ich ihn trotzdem nicht verstanden habe, habe ich so lange gebohrt, bis ich es wusste:
jetzt haben ihn seine Eltern nämlich vor ein krasses Ultimatum gestellt:

Entweder er entscheidet sich gegen mich (Zitat: wenn du zu der zurückgehst) oder sie seien für ihn quasi gestorben und er kann sie mal kreuzweise.

Nun sitzt mein Freund da, vermisst mich, will mir verzeihen und wird aber massiv unter Druck gesetzt, sodass er nicht mehr weiß wohin.

Er sagt, er will seine Eltern nicht verlieren, aber mich auch nicht und will unsere Beziehung aufrechterhalten. Nun die Zwickmühle.

Das ist doch emotionale Erpressung, was hat das denn noch mit wirklicher Liebe seitens der Eltern zu tun, dem Kind zu verbieten, was es möchte und wenn er es doch tut, die Liebe zu entziehen? Oder wie seht ihr das?

Bis auf diese Dinge mit meinem Frust hatten wir eine sehr glückliche, schöne Beziehung und auch das Verhältnis zu seinen Eltern war nie problembehaftet und nun so etwas!

Kleine Anmerkung auch noch: wir waren mitten im Umzug und er wohnt jetzt schon alleine in "unserer Wohnung".

Ich bin gespannt auf eure Antworten und vielleicht einen Rat.

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Wenn ich mir deinen Post so durchlese denke ich mal das sich seine Eltern einfach nur Sorgen um ihn machen. 

Klingt so die wie böse Freundin die den  Sohn schlecht behandelt und finanziell ausnimmt und dazu noch Tablettenabhängig ist. 
Da muss man das eigene Kind doch schützen. 

Ich würde euch raten das ihr euch alle für ein Krisengespräch an einen Tisch setzt und wirklich alle Probleme und Vorfälle ansprecht. 
Am besten mit einem Außenstehenden der eventuell vermitteln könnte.  

Für mich klingt das so das dein Freund wohl schon öfter zu seinen Eltern meckern ging wenn die beide gleich so aus der Haut fahren. 

Meine persönliche Meinung dazu ist, das sich die Eltern grundsätzlich nicht in die Beziehung der erwachsenen Kinder einzumischen haben. 
Oft macht dies Probleme nur noch schlimmer wie man in dem Fall wieder sehen kann. 

 

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27. Dezember 2019 um 23:08
In Antwort auf morenita94

Hallo zusammen,

ich brauche einen Rat, bin verzweifelt.

Zunächst das Grundlegende:

Mein Freund und ich wären morgen ein Jahr zusammen und wohnen seitdem auch zusammen.

Unsere Beziehung und auch das Zusammenleben lief super, bis zu dem Zeitpunkt, an dem plötzlich mein Papa starb und ich herausfand, dass mein Freund mich mit seiner Ex-Freundin betrogen hat, angeblich keine Gefühle und hat mir alles gezeigt, dass er nur mich will. Ich habe soweit auch wieder Vertrauen aufgebaut und alles ist geklärt, nur manchmal habe ich nur Anflüge davon.
Nun ist es so, dass ich bedingt durch diese Ereignisse, Stress auf der Arbeit und diverse unerkannte Vitaminmangel und Eisenmangel sehr dünnhäutig, sensibel und reizbar geworden bin, was dazu geführt hat, dass ich meinen Freund öfters etwas böse angegangen bin und meinen aufgestauten Frust an ihm ausgelassen habe, ohne bewusst zu merken, wie sehr ich ihm damit wehgetan habe, da wir auch nie wirklich über diese Konflikte richtig geredet haben.

Nun kam es letzten Montag zum Super-Gau:

Ich hatte wieder einen meiner Mecker-Anfälle und das reichte ihm. 
Er redete nicht mehr mit mir, sondern lief weinend zu seinem Vater und rief sogar meine Mutter an, ich solle bei ihr die Nacht schlafen. 

Wie ich später erfuhr, haben seine Eltern auch gehört, dass ich nicht die Hälfte der Miete in der Wohnung bezahle, sondern das Essen und auch die größeren Anschaffungen habe nicht ich bezahlt sondern mein Freund (mit Absprache!) und das weil ich noch in der Ausbildung bin und 1.200 € weniger verdiene als mein Freund.

Das führte dazu, dass diese jetzt von mir denken, ich würde ihn finanziell ausnehmen! Was so ja überhaupt nicht stimmt!

Jedenfalls wurde der Freund seiner Schwester vorgeschickt, um uns beim Reden zu bewachen und weigerte sich partout aus dem Raum zu gehen und war sehr ungehalten und unfair gegenüber mir.

Die Situation eskalierte weiter: 

plötzlich standen seine Eltern in unserer ("seiner" Wohnung, ließen mich nicht mehr ausreden, verboten auch ihrem Sohn den Mund, der verhindern wollte, dass das so eskaliert, warfen mich raus und nahmen mir die Wohnungsschlüssel ab, ich durfte nicht mehr mit meinem Auto fahren, da die Eltern der Meinung waren, ich stünde unter Medikamenteneinfluss (1 Ibuprofen wegen Migräne nachmittags und 1 leichte Beruhigungstablette) und so wurde ich auf den Rücksitz meines Autos verfrachtet, während mein Freund dazu gezwungen wurde, mich zu fahren, der Freund der Schwester vorne auf dem Beifahrersitz.

Endergebnis: 

Mein Freund sagte mir dann er bräuchte Abstand, er wollte mich nur wachrütteln, dass er nicht so behandelt werden möchte, aber niemals, dass es so eskaliert. Er sagt er liebt mich über alles, zeigt mir das auch und ich vermisse ihn genauso wie er mich, aber
da ich ihn trotzdem nicht verstanden habe, habe ich so lange gebohrt, bis ich es wusste:
jetzt haben ihn seine Eltern nämlich vor ein krasses Ultimatum gestellt:

Entweder er entscheidet sich gegen mich (Zitat: wenn du zu der zurückgehst) oder sie seien für ihn quasi gestorben und er kann sie mal kreuzweise.

Nun sitzt mein Freund da, vermisst mich, will mir verzeihen und wird aber massiv unter Druck gesetzt, sodass er nicht mehr weiß wohin.

Er sagt, er will seine Eltern nicht verlieren, aber mich auch nicht und will unsere Beziehung aufrechterhalten. Nun die Zwickmühle.

Das ist doch emotionale Erpressung, was hat das denn noch mit wirklicher Liebe seitens der Eltern zu tun, dem Kind zu verbieten, was es möchte und wenn er es doch tut, die Liebe zu entziehen? Oder wie seht ihr das?

Bis auf diese Dinge mit meinem Frust hatten wir eine sehr glückliche, schöne Beziehung und auch das Verhältnis zu seinen Eltern war nie problembehaftet und nun so etwas!

Kleine Anmerkung auch noch: wir waren mitten im Umzug und er wohnt jetzt schon alleine in "unserer Wohnung".

Ich bin gespannt auf eure Antworten und vielleicht einen Rat.

Vielen Dank und liebe Grüße 





 

Ihr führtet eine schöne, glückliche Beziehung und er ging fremd, aha

Wenn dein "Freund" nicht weiß zu wem er gehört, dann geh einfach. Was willst du mit dem?

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27. Dezember 2019 um 23:09
In Antwort auf carina2019

Ich nehme an du weißt selbst dass dauerndes Gezicke nicht geht und dein Partner das auf Dauer nicht mitmacht

im Moment kannst du ihm nur erstmal Zeit lassen

ach, und sein fremd gehen vorher war ok, oder wie?


sowas

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27. Dezember 2019 um 23:12
In Antwort auf joie_18825562

Naja. Über das "WIE" kann man sagen, war ein wenig übergriffig. Aber im Grunde haben sie doch Recht. Er muss dich finanziell aushalten, da du nicht in der Lage bist, dein eigenes Leben zu finanzieren. Hier gäbe es einige Möglichkeiten (Minijob, Ferienjob, Saisonarbeit), die Hälfte der Miete und Lebensmittel beizusteuern.  
Das wächst dem jungen Kerli über den Kopf, er bescheisst dich. 

Er wird seinen Eltern in ein paar Jahren dankbar sein, wenn er eine Partnerin auf Augenhöhe hat, die nicht mit 25 Jahren wie ein Kleinkind rumstresst. 

Ich finde, du solltest ein wenig dankbarer sein, wenn er dich so unterstützt. 

Geht lieber getrennte Wege. Das passt nicht zwischen euch. Du findest bestimmt bald einen Prinzen in deinem Alter. 

Und bitte schau, dass du dein Tabletten Problem in den Griff bekommst. Es gibt Hilfe beim Hausarzt. Der kann dir Adressen nennen, die dir helfen.


Vielleicht probierst du es mit nem WG Zimmer
 

was soll das denn?

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28. Dezember 2019 um 9:24
In Antwort auf stamilung

ach, und sein fremd gehen vorher war ok, oder wie?


sowas

ach wo hab ich das gesagt Herzchen?  sie ist aber bei ihm geblieben.... also... 

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28. Dezember 2019 um 15:29
In Antwort auf carina2019

ach wo hab ich das gesagt Herzchen?  sie ist aber bei ihm geblieben.... also... 

bin nicht dein herzchen. ganz bestimmt nicht!

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29. Dezember 2019 um 9:18

Manche sagen, die TE hätte "verkackt" und sollte lieber nicht dauernd so rumzicken.
Wäre das ihr Normalzustand, würde ich zustimmen. Sie befindet sich allerdings in einer Ausnahmesituation - sie sind gerade mal ein Jahr zusammen und in dieser kurzen Zeit stirbt ihr Vater und sie wird vom Freund betrogen.
Ich persönlich hätte dem Freund einen verdammten Arschtritt verpasst, aber die TE ist nicht ich.
Dass sie so dünnhäutig ist, nach dem Ganzen, ist absolut menschlich und verständlich. Natürlich nicht einfach für den Partner (der sich das mit dem Fremdgehen aber zum Teil selbst zuzuschreiben hat), doch sollte er sie wirklich lieben, wird er ihr zumindest zur Seite stehen sollen, bis sie den Tod des Vaters einigermaßen verarbeitet hat.
Es ist nicht fair die Trauer und Wut darüber am Partner auszulassen, aber es ist menschlich und ich kann es verstehen.
Als meine Mutter verstarb, war ich auch monatelang nicht mehr ganz ich selbst und war launisch und manchmal auch patzig zu anderen, die es eigentlich nur gut mit mir meinten. Es tat mir hinterher immer sehr leid und ich habe mich auch oft entschuldigen müssen. Aber es war eben eine schwierige und schmerzhafte Phase.
Menschen, denen man wichtig ist und die einen lieben, stehen auch solche schweren Zeiten mit einem durch und es kommen auch wieder bessere Zeiten, in denen der Trauernde wieder ausgeglichener wird. Trauern ist nun mal ein Prozess.

Das Verhalten der Eltern kann man so oder so sehen.
Normalerweise sollten sich Eltern nicht mehr dermaßen in das Leben des erwachsenen Kindes einmischen. 
Eltern sind aber auch Eltern und machen sich naturgemäß Sorgen.
Wir wissen ja auch nicht, wie dramatisch der Sohn ihnen die Situation geschildert hat, vielleicht hat er ein wenig zu sehr auf die Dramataste gedrückt. 
Aber dass die Eltern ihn nun auf eine Art und Weise erpressen - entweder sie oder wir. Wählst du sie, bist du bei uns nicht mehr willkommen - ist beschämend.
Liebende Eltern stellen das Kind nicht vor so eine Wahl.
Und sollten sie es ernst meinen, würde ich als Kind nichts mehr mit ihnen zu tun haben wollen, ich wäre maßlos enttäuscht. 

Der Freund der TE hat es in der Hand mit den Eltern nochmal über die Situation zu sprechen und ihnen vor allem auch klar zu machen, dass sie sich nicht dermaßen in sein Liebesleben einzumischen haben. Ich glaube nicht, dass es im Moment viel bringt, wenn die TE selber ein Gespräch mit den Eltern sucht. Später schon eher, sofern sich die Wogen etwas geglättet haben sollten.
Vorausgesetzt, der Freund entscheidet sich, bei ihr zu bleiben. 

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29. Dezember 2019 um 10:23
In Antwort auf missdalton

Manche sagen, die TE hätte "verkackt" und sollte lieber nicht dauernd so rumzicken.
Wäre das ihr Normalzustand, würde ich zustimmen. Sie befindet sich allerdings in einer Ausnahmesituation - sie sind gerade mal ein Jahr zusammen und in dieser kurzen Zeit stirbt ihr Vater und sie wird vom Freund betrogen.
Ich persönlich hätte dem Freund einen verdammten Arschtritt verpasst, aber die TE ist nicht ich.
Dass sie so dünnhäutig ist, nach dem Ganzen, ist absolut menschlich und verständlich. Natürlich nicht einfach für den Partner (der sich das mit dem Fremdgehen aber zum Teil selbst zuzuschreiben hat), doch sollte er sie wirklich lieben, wird er ihr zumindest zur Seite stehen sollen, bis sie den Tod des Vaters einigermaßen verarbeitet hat.
Es ist nicht fair die Trauer und Wut darüber am Partner auszulassen, aber es ist menschlich und ich kann es verstehen.
Als meine Mutter verstarb, war ich auch monatelang nicht mehr ganz ich selbst und war launisch und manchmal auch patzig zu anderen, die es eigentlich nur gut mit mir meinten. Es tat mir hinterher immer sehr leid und ich habe mich auch oft entschuldigen müssen. Aber es war eben eine schwierige und schmerzhafte Phase.
Menschen, denen man wichtig ist und die einen lieben, stehen auch solche schweren Zeiten mit einem durch und es kommen auch wieder bessere Zeiten, in denen der Trauernde wieder ausgeglichener wird. Trauern ist nun mal ein Prozess.

Das Verhalten der Eltern kann man so oder so sehen.
Normalerweise sollten sich Eltern nicht mehr dermaßen in das Leben des erwachsenen Kindes einmischen. 
Eltern sind aber auch Eltern und machen sich naturgemäß Sorgen.
Wir wissen ja auch nicht, wie dramatisch der Sohn ihnen die Situation geschildert hat, vielleicht hat er ein wenig zu sehr auf die Dramataste gedrückt. 
Aber dass die Eltern ihn nun auf eine Art und Weise erpressen - entweder sie oder wir. Wählst du sie, bist du bei uns nicht mehr willkommen - ist beschämend.
Liebende Eltern stellen das Kind nicht vor so eine Wahl.
Und sollten sie es ernst meinen, würde ich als Kind nichts mehr mit ihnen zu tun haben wollen, ich wäre maßlos enttäuscht. 

Der Freund der TE hat es in der Hand mit den Eltern nochmal über die Situation zu sprechen und ihnen vor allem auch klar zu machen, dass sie sich nicht dermaßen in sein Liebesleben einzumischen haben. Ich glaube nicht, dass es im Moment viel bringt, wenn die TE selber ein Gespräch mit den Eltern sucht. Später schon eher, sofern sich die Wogen etwas geglättet haben sollten.
Vorausgesetzt, der Freund entscheidet sich, bei ihr zu bleiben. 

Probleme hin oder her.... deswegen den Partner aber andauernd anzuzicken geht absolut nicht

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29. Dezember 2019 um 10:52
In Antwort auf morenita94

Hallo zusammen,

ich brauche einen Rat, bin verzweifelt.

Zunächst das Grundlegende:

Mein Freund und ich wären morgen ein Jahr zusammen und wohnen seitdem auch zusammen.

Unsere Beziehung und auch das Zusammenleben lief super, bis zu dem Zeitpunkt, an dem plötzlich mein Papa starb und ich herausfand, dass mein Freund mich mit seiner Ex-Freundin betrogen hat, angeblich keine Gefühle und hat mir alles gezeigt, dass er nur mich will. Ich habe soweit auch wieder Vertrauen aufgebaut und alles ist geklärt, nur manchmal habe ich nur Anflüge davon.
Nun ist es so, dass ich bedingt durch diese Ereignisse, Stress auf der Arbeit und diverse unerkannte Vitaminmangel und Eisenmangel sehr dünnhäutig, sensibel und reizbar geworden bin, was dazu geführt hat, dass ich meinen Freund öfters etwas böse angegangen bin und meinen aufgestauten Frust an ihm ausgelassen habe, ohne bewusst zu merken, wie sehr ich ihm damit wehgetan habe, da wir auch nie wirklich über diese Konflikte richtig geredet haben.

Nun kam es letzten Montag zum Super-Gau:

Ich hatte wieder einen meiner Mecker-Anfälle und das reichte ihm. 
Er redete nicht mehr mit mir, sondern lief weinend zu seinem Vater und rief sogar meine Mutter an, ich solle bei ihr die Nacht schlafen. 

Wie ich später erfuhr, haben seine Eltern auch gehört, dass ich nicht die Hälfte der Miete in der Wohnung bezahle, sondern das Essen und auch die größeren Anschaffungen habe nicht ich bezahlt sondern mein Freund (mit Absprache!) und das weil ich noch in der Ausbildung bin und 1.200 € weniger verdiene als mein Freund.

Das führte dazu, dass diese jetzt von mir denken, ich würde ihn finanziell ausnehmen! Was so ja überhaupt nicht stimmt!

Jedenfalls wurde der Freund seiner Schwester vorgeschickt, um uns beim Reden zu bewachen und weigerte sich partout aus dem Raum zu gehen und war sehr ungehalten und unfair gegenüber mir.

Die Situation eskalierte weiter: 

plötzlich standen seine Eltern in unserer ("seiner" Wohnung, ließen mich nicht mehr ausreden, verboten auch ihrem Sohn den Mund, der verhindern wollte, dass das so eskaliert, warfen mich raus und nahmen mir die Wohnungsschlüssel ab, ich durfte nicht mehr mit meinem Auto fahren, da die Eltern der Meinung waren, ich stünde unter Medikamenteneinfluss (1 Ibuprofen wegen Migräne nachmittags und 1 leichte Beruhigungstablette) und so wurde ich auf den Rücksitz meines Autos verfrachtet, während mein Freund dazu gezwungen wurde, mich zu fahren, der Freund der Schwester vorne auf dem Beifahrersitz.

Endergebnis: 

Mein Freund sagte mir dann er bräuchte Abstand, er wollte mich nur wachrütteln, dass er nicht so behandelt werden möchte, aber niemals, dass es so eskaliert. Er sagt er liebt mich über alles, zeigt mir das auch und ich vermisse ihn genauso wie er mich, aber
da ich ihn trotzdem nicht verstanden habe, habe ich so lange gebohrt, bis ich es wusste:
jetzt haben ihn seine Eltern nämlich vor ein krasses Ultimatum gestellt:

Entweder er entscheidet sich gegen mich (Zitat: wenn du zu der zurückgehst) oder sie seien für ihn quasi gestorben und er kann sie mal kreuzweise.

Nun sitzt mein Freund da, vermisst mich, will mir verzeihen und wird aber massiv unter Druck gesetzt, sodass er nicht mehr weiß wohin.

Er sagt, er will seine Eltern nicht verlieren, aber mich auch nicht und will unsere Beziehung aufrechterhalten. Nun die Zwickmühle.

Das ist doch emotionale Erpressung, was hat das denn noch mit wirklicher Liebe seitens der Eltern zu tun, dem Kind zu verbieten, was es möchte und wenn er es doch tut, die Liebe zu entziehen? Oder wie seht ihr das?

Bis auf diese Dinge mit meinem Frust hatten wir eine sehr glückliche, schöne Beziehung und auch das Verhältnis zu seinen Eltern war nie problembehaftet und nun so etwas!

Kleine Anmerkung auch noch: wir waren mitten im Umzug und er wohnt jetzt schon alleine in "unserer Wohnung".

Ich bin gespannt auf eure Antworten und vielleicht einen Rat.

Vielen Dank und liebe Grüße 





 

Zwickmühle? Die Sache ist aber ganz klar. Du wirst behandelt wie Schmutz. 
Und dein Freund lässt es zu. 

-> Trennung, umgehend. 
 

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29. Dezember 2019 um 13:18
In Antwort auf carina2019

Probleme hin oder her.... deswegen den Partner aber andauernd anzuzicken geht absolut nicht

Es gibt Phasen im Leben, da ist es eben so und eine ansonsten stabile Beziehung hält sowas aus, da steht man auch in schlechten Zeiten zueinander. 
In welchem Ausmaße diese Zickereien stattfinden, wissen wir nicht, können es nur vermuten anhand der Schilderungen. 
Ist man schlecht gelaunt, sollte man versuchen, sich zurückzuziehen bis das Gemüt sich gelegt hat. Zumindest versuche ich das. Manchmal geht das aber nicht, weil kein Raum dafür ist.

Du stänkerst hier ja auch gerne mal rum, lässt sich auch nicht ändern. Müssen wir alle hier mit leben. 
Wenn der Freund der TE mit den Launen nicht umgehen kann, selbst in schweren Lebenslagen nicht, dann soll er sich trennen. 
Sie sieht ihre Fehler wenigstens ein. 

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29. Dezember 2019 um 16:18
In Antwort auf missdalton

Es gibt Phasen im Leben, da ist es eben so und eine ansonsten stabile Beziehung hält sowas aus, da steht man auch in schlechten Zeiten zueinander. 
In welchem Ausmaße diese Zickereien stattfinden, wissen wir nicht, können es nur vermuten anhand der Schilderungen. 
Ist man schlecht gelaunt, sollte man versuchen, sich zurückzuziehen bis das Gemüt sich gelegt hat. Zumindest versuche ich das. Manchmal geht das aber nicht, weil kein Raum dafür ist.

Du stänkerst hier ja auch gerne mal rum, lässt sich auch nicht ändern. Müssen wir alle hier mit leben. 
Wenn der Freund der TE mit den Launen nicht umgehen kann, selbst in schweren Lebenslagen nicht, dann soll er sich trennen. 
Sie sieht ihre Fehler wenigstens ein. 

in gewissen Situationen... eine Zeit lang.... aber nicht dauernd!!!  und nein, wegen eigenen Problemen die Wut immer am unschuldigen Partner auslassen geht nicht!!

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29. Dezember 2019 um 17:31
In Antwort auf carina2019

in gewissen Situationen... eine Zeit lang.... aber nicht dauernd!!!  und nein, wegen eigenen Problemen die Wut immer am unschuldigen Partner auslassen geht nicht!!

Wie ich schon sagte - wir können nur vermuten, wie extrem die Zickereien der TE sind, das wissen nur sie und der Freund.
Permanentes, extremes Gezicke, evtl. sogar mit Beleidigungen o.ä. hält niemand über einen längeren Zeitraum aus, da gebe ich dir Recht. Ich bin jetzt mal von dem Fall ausgegangen, dass dieses Schlechte-Laune-am-Partner-auslassen hin und wieder passiert, wenn es keine Ausweichmöglichkeit gibt. 
Ich finde, es sollte immer ein Ventil gefunden werden, das niemanden verletzt...Sport oder was auch immer. 
Nur manchmal hängt man eben in einer Situation fest, kann nicht eben mal runterkommen und die Nerven gehen durch, man wird vielleicht kurz patzig, weil man sowieso gerade nicht viel Kraft hat.
Das ist doch menschlich, wenn man trauert. Wir sind keine Roboter.
Wichtig ist doch, dass man alles versucht, um es nicht an anderen auszulassen und wenn es eben doch passiert, sich das eigene Fehlverhalten eingesteht und sich auch im Nachhinein entschuldigen kann.
Ich rede doch hier von einer begrenzten Zeit, nicht vom Normalzustand. Trauer lässt auch wieder nach und alles wird wieder entspannter. 
Beleidigungen oder andere extreme Formen würde ich dagegen auch nicht hinnehmen und klar sagen, dass ich mich so nicht behandeln lasse.

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29. Dezember 2019 um 20:38
In Antwort auf carina2019

in gewissen Situationen... eine Zeit lang.... aber nicht dauernd!!!  und nein, wegen eigenen Problemen die Wut immer am unschuldigen Partner auslassen geht nicht!!

unschuldiger Partner? wo denn?

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29. Dezember 2019 um 20:45
In Antwort auf morenita94

Hallo zusammen,

ich brauche einen Rat, bin verzweifelt.

Zunächst das Grundlegende:

Mein Freund und ich wären morgen ein Jahr zusammen und wohnen seitdem auch zusammen.

Unsere Beziehung und auch das Zusammenleben lief super, bis zu dem Zeitpunkt, an dem plötzlich mein Papa starb und ich herausfand, dass mein Freund mich mit seiner Ex-Freundin betrogen hat, angeblich keine Gefühle und hat mir alles gezeigt, dass er nur mich will. Ich habe soweit auch wieder Vertrauen aufgebaut und alles ist geklärt, nur manchmal habe ich nur Anflüge davon.
Nun ist es so, dass ich bedingt durch diese Ereignisse, Stress auf der Arbeit und diverse unerkannte Vitaminmangel und Eisenmangel sehr dünnhäutig, sensibel und reizbar geworden bin, was dazu geführt hat, dass ich meinen Freund öfters etwas böse angegangen bin und meinen aufgestauten Frust an ihm ausgelassen habe, ohne bewusst zu merken, wie sehr ich ihm damit wehgetan habe, da wir auch nie wirklich über diese Konflikte richtig geredet haben.

Nun kam es letzten Montag zum Super-Gau:

Ich hatte wieder einen meiner Mecker-Anfälle und das reichte ihm. 
Er redete nicht mehr mit mir, sondern lief weinend zu seinem Vater und rief sogar meine Mutter an, ich solle bei ihr die Nacht schlafen. 

Wie ich später erfuhr, haben seine Eltern auch gehört, dass ich nicht die Hälfte der Miete in der Wohnung bezahle, sondern das Essen und auch die größeren Anschaffungen habe nicht ich bezahlt sondern mein Freund (mit Absprache!) und das weil ich noch in der Ausbildung bin und 1.200 € weniger verdiene als mein Freund.

Das führte dazu, dass diese jetzt von mir denken, ich würde ihn finanziell ausnehmen! Was so ja überhaupt nicht stimmt!

Jedenfalls wurde der Freund seiner Schwester vorgeschickt, um uns beim Reden zu bewachen und weigerte sich partout aus dem Raum zu gehen und war sehr ungehalten und unfair gegenüber mir.

Die Situation eskalierte weiter: 

plötzlich standen seine Eltern in unserer ("seiner" Wohnung, ließen mich nicht mehr ausreden, verboten auch ihrem Sohn den Mund, der verhindern wollte, dass das so eskaliert, warfen mich raus und nahmen mir die Wohnungsschlüssel ab, ich durfte nicht mehr mit meinem Auto fahren, da die Eltern der Meinung waren, ich stünde unter Medikamenteneinfluss (1 Ibuprofen wegen Migräne nachmittags und 1 leichte Beruhigungstablette) und so wurde ich auf den Rücksitz meines Autos verfrachtet, während mein Freund dazu gezwungen wurde, mich zu fahren, der Freund der Schwester vorne auf dem Beifahrersitz.

Endergebnis: 

Mein Freund sagte mir dann er bräuchte Abstand, er wollte mich nur wachrütteln, dass er nicht so behandelt werden möchte, aber niemals, dass es so eskaliert. Er sagt er liebt mich über alles, zeigt mir das auch und ich vermisse ihn genauso wie er mich, aber
da ich ihn trotzdem nicht verstanden habe, habe ich so lange gebohrt, bis ich es wusste:
jetzt haben ihn seine Eltern nämlich vor ein krasses Ultimatum gestellt:

Entweder er entscheidet sich gegen mich (Zitat: wenn du zu der zurückgehst) oder sie seien für ihn quasi gestorben und er kann sie mal kreuzweise.

Nun sitzt mein Freund da, vermisst mich, will mir verzeihen und wird aber massiv unter Druck gesetzt, sodass er nicht mehr weiß wohin.

Er sagt, er will seine Eltern nicht verlieren, aber mich auch nicht und will unsere Beziehung aufrechterhalten. Nun die Zwickmühle.

Das ist doch emotionale Erpressung, was hat das denn noch mit wirklicher Liebe seitens der Eltern zu tun, dem Kind zu verbieten, was es möchte und wenn er es doch tut, die Liebe zu entziehen? Oder wie seht ihr das?

Bis auf diese Dinge mit meinem Frust hatten wir eine sehr glückliche, schöne Beziehung und auch das Verhältnis zu seinen Eltern war nie problembehaftet und nun so etwas!

Kleine Anmerkung auch noch: wir waren mitten im Umzug und er wohnt jetzt schon alleine in "unserer Wohnung".

Ich bin gespannt auf eure Antworten und vielleicht einen Rat.

Vielen Dank und liebe Grüße 





 

????

ein 25-jähriger mann, der sich nicht anders zu helfen weiss, als heulend zu seinem vater zu rennen???

sorry, aber was für ein weichei. wie kann man sich als erwachsener mensch so benehmen?
sei froh, dass du so etwas los bist.

und reiss dich in zukunft zusammen. schmeiss deine tabletten weg und lerne, deine launen im zaum zu halten.

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30. Dezember 2019 um 9:24
In Antwort auf stamilung

unschuldiger Partner? wo denn?

naja unschuldig nicht...
aber sie ist geblieben!!!  somit kann sie ihn nicht dauernd anzicken nur weil sie den "beschiss" vermultich nicht verkraftet

dann muss sie gehen

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