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Seine Eltern hassen mich!!!

26. August 2010 um 23:58

Ich bin total ratlos. Weiß nicht mehr, wie es weiter gehen soll. Ich (23) bin nun mit meinem Freund (27) 2 Jahre zusammen. Es läuft soweit alles super, wie es die Umstände erlauben. Das Problem: Ich war letztes Jahr zum Kaffee bei seinen Eltern eingeladen. Das erste und das letzte Mal. Nicht ganz 2 Stunden war ich dort. Sie haben mir ständig komische Fragen gestellt. Ich habe 2 Kinder aus meiner vorherigen Beziehung. Und leider noch keine abgeschlossene Ausbildung. Was aber nicht bedeudet, dass ich nicht arbeiten will. So ist das ganz und gar nicht. Ich war immer zwischendurch arbeiten. Wollte nie vom Staat leben. Ich habe mich oft mit meinem Freund gestritten, weil er mich nirgendwo mit hinnehmen wollte, was seine Familie oder seine Freunde betraf. Irgenwan hab ich erfahren, dass er seinen Eltern und Freunden, kurz nach meinem Besuch bei denen erzählt hat, dass wir nicht mehr zusammen sind. Zuerst dachte ich, er liebt mich nicht und ich bin nur ne nette Bettgeschichte. Immer und immer wieder hab ich versucht etwas diesbezüglich aus ihm raus zu bekommen. Lange bin ich gescheitert. Doch jetzt vor kurzem hat er mir erzählt, warum seine Eltern und der größte Teil seiner Freunde nichts von mir wissen. Seine Eltern sowie auch seine Freunde mögen mich nicht. Dabei kennen sie mich gar nicht richtig. Das Problem sind meine Kinder. Und meine fehlende Ausbildung. Keiner will was davon hören, wenn es darum geht, wie viel Bewerbungen ich geschrieben habe. Welche Opfer ich gebracht habe, um endlich eine Ausbildung zu bekommen. Jetzt hab ich auch eine. Und das macht mich stolz. Jedoch will keiner was davon wissen. Bzw. mein Freund traut sich nicht, seinen Eltern die Wahrheit zu sagen. Grund: Er hat Angst. Er hat Angst davor, dass sie nichts mehr mit ihm zu tun haben wollen. Er ist sich nicht sicher, ob sie das wirklich machen würden, aber er legt auch nicht die Hand dafür ins Feuer, dass sie es nicht tun. Was bedeutet: er traut es ihnen durchaus zu. Ich selber will das ja auch nicht. Er soll sich nicht zwischen mir und seinen Eltern entscheiden, aber so kann ich auch nicht weiter machen. Wiederrum liebe ich ihn und ich will ihn nicht verlieren. Ganz im Gegenteil. Irgendwann wollen wir heiraten und selber noch 1 oder 2 Kinder bekommen. Aber das alles geht nicht, solange seine Eltern nichts von mir wissen. Wir können nicht mal zusammen ziehen, obwohl wir das so gerne wollen. Und das alles nur, weil seine Eltern uneinsichtlich sind und mir nicht die Chance geben, mich ihnen als Mensch zu zeigen. Ganz unabhängig von meinem beruflichen Status. Der sich ja nun auch verbessert hat. Ich mein, ich hab meine Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel. Und ich nehme diese auch sehr ernst. Immerhin möchte ich mir selbst und meinen Kindern irgendwann auch mal was bieten. Ich bitte euch also nun um Hilfe. Was können wir tun? Wie kann er es seinen Eltern am leichtesten verklickern, dass er mich liebt und er mit mir zusammen sein will? Wir wollen zusammen sein. Richtig und mit allem was dazu gehört. Aber das geht erst, wenn seine Eltern davon wissen. Und ihn hoffentlich nicht dafür verstoßen. Ich habe sowas noch nie erlebt, daher kann ich mir auch selber nicht mehr helfen. Was vielleicht auch interessant sein dürfte (ohne das abwertend klingen zu lassen) aber, es sind keine Ausländer. Es sind alles rein Deutsche. Also hat es meines Wissens nach keine religiösen Gründe. Laut der Aussage meines Freundes, sind sie nicht kirchlich oder sonst was dergleichen. Ich wäre euch sehr dankbar, wenn ihr uns helfen könntet.

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27. August 2010 um 9:01

Genau so ist es
Schön wie er die Verantwortung auf seine Eltern abschiebt. Was ist das denn für ein Muttersöhnchen? Habe ich keinerlei Respekt vor, mein Gott du bist doch ein ganz normaler Mensch, der hervorragend sein Leben meistert trotz nicht ganz einfacher konstellation! Glückwunsch zum Ausbildungsplatz und alles Gute dafür!!!

Weißte meinen Eltern haben auch nicht alle Freunde, die ich hatte auf Anhieb gefallen, nicht mal mein jetziger Partner (zumindest meiner Mutter nicht, weil er 3 cm kleiner ist als ich). Das hatte nichts mit deren Persönlichkiet zu tun sonern mit nem kurzen Eindruck und oftmals Vorurteilen (einer war Wessi, da hatten sie es schwer mit *g*). Aber davon hab ich mich nie abschrecken lassen, nicht mal als ich noch jung war. es ist MEIN Leben und ich muss mit demjenigen glücklich sein. Meistens hat sich der Eindruck auch wieder revidiert. Dein Freund hingegen hat es nicht mal versucht. EIN Treffen und bei der leisesten Kritik verleugnet er dich für den rest der Beziehung?!

Nä, mit so einem Weichei würde ich mir keine Zukunft vorstellen können, echt nicht.

Viel Glück trotzdem, lass ihn hier mal lesen, wenn er das verkraften kann, vielleicht gerät ja sein Hirn mal in Bewegung... *Taschentücher bereitleg*

Lg

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28. August 2010 um 11:53

Danke für Antworten
Als erstes einmal danke für die schnellen Antworten.

Die Gedanken, die ihr hier so schreibt, die hab ich auch schon alle gehabt. ich habe mich daraufhin auch trennen wollen, wonach er mir jedoch klar gemacht hat, dass er das nicht will. Denn auch er will mich nicht verlieren. Natürlich hab ich ihm gesagt, dass ich das so nicht mehr kann. Denn es tut einfach nur weh, so abgestempelt zu werden, obwohl seine Leute mich nicht wirklich kennen. In 2 Stunden lernt man einen Menschen nicht kennen. Das ist meine Meinung. Und so wie ihr schreibt, seht ihr das nicht viel anders. Klar hätte ich mit den Kindern noch warten können. Aber damals war ich in einer festen Beziehung, alles war perfekt, daher hab ich mich 17 auch dazu entschlossen, ein Baby zu bekommen, welches dann kam, als ich 18 war. Es ist früh, das ist richtig. Das zweite Kind war überhaupt nicht geplant. Und trotzdem ich die Pille genommen habe, wurde ich schwanger. Abtreiben kam für mich nicht in Frage. Und so sind sie beide da. kurz nach der Geburt des 2. Kindes ist meine damalige Beziehung kaputt gegangen. Der heule ich auch nicht mehr hinterher. Und nein, der Vater meiner Kinder zeigt kein Interesse. Auch das ist richtig. Er hat sich seit über einem Jahr nicht mehr sehen lassen. Nichts destotrotz hat er Pflichten, welche ich ihm nicht erspare. Das bedeutet: Mein jetziger Freund soll meine Kinder nur akzeptieren, nicht adoptieren (krass gesagt) Meine Kinder wissen, wer ihr Papa ist. Und keiner kann denen den Papa ersetzen und das soll mein Freund auch gar nicht. Und das weiß er auch. Was das finanzielle angeht: Wozu suche ich jahrelang ne Ausbildung? Die Frage hab ich ihm auch schon gestellt. Natürlich will ich für mich und die Kinder auch alleine sorgen können. Ich mach mich nicht abhängig von nem Mann was das angeht. Dazu besitze ich zu viel Stolz. Und obwohl seine Eltern all das auch wissen, lassen sie ihn immer wieder spüren, wie sie über mich denken. Und das tut eben wirklich weh. Und das weiß er auch. Ich kann jetzt nur hoffen, dass er den Mut bald aufbringt, und es seinen Eltern trotzdem sagt. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Eltern so krass reagieren können. Immerhin ist es ihr Sohn. Und ich als Mutter will doch nur, dass meine Kinder glücklich sind. Egal wie, egal was sie machen, egal wo sie sind, egal mit wem. Hauptsache glücklich. Seh ich das falsch? Gibt es sowas nur im Märchen? Ich kann es mir nicht vorstellen...

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1. September 2010 um 19:39

So einfach hab ich es ihm nicht gemacht!!!!!
Nein, ganz so einfach war das nicht. Ich habe mich eine ganze Zeit nicht bei ihm gemeldet, mit der Begründung, dass ich das einfach nicht mehr kann. Ich habe ihm klar gemacht, dass ich ihn nicht mehr sehen will, solange er nicht weiß was er will. Ich habe ihm desweiteren gesagt, er kann sich wieder melden, wenn er sich entschieden hat, wie es weiter geht. Und ich habe ihm gesagt, dass er sich am Besten nicht zu viel Zeit lässt, denn es ist irgendwann zu spät, weil ich es mir leid war. Er hat jeden Tag versucht mit mir zu schreiben. doch ich habe es ignoriert. Ich habe es trotz des Schmerzes und trotz der Sehnsucht ausgehalten. Zum größten Teil durch die Unterstützung eines guten Freundes. Als es mir richtig dreckig ging (nicht wegen meinem Freund sondern aus anderen privaten Gründen), stand mein Freund auf einmal in der Tür, er war einfach für mich da. Und es hat sich ehrlich und gut angefühlt. Dennoch habe ich nicht gleich nachgegeben. Ich habe ihn zappeln lassen. Immerhin ging es dabei um meine Gefühle.Ich hatte auch Angst, wieder verletzt zu werden. Das alles hab ich ihm auch gesagt. Und sein Verhalten hat mich überrascht. Er hat um mich gekämpft. Richtig gekämpft. Nicht nur 1 Tag oder so. Sondern über längere Zeit. Jetzt hat er mich nur darum gebeten, ihm Zeit zu lassen. Er hat vor, seinen Eltern alles zu sagen. Aber er sieht sie nicht so oft. Und er möchte auch den richtigen Moment abwarten (auch wenn es dafür wahrscheinlich gibt). Darum bitte ich euch um Hilfe. Wie wird es einfacher für uns, es seinen Eltern zu sagen? Oder besser, wie wird es für IHN einfacher? Habt ihr dazu vielleicht Tips?

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