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Sein Kontakt zu seiner Ex

10. März 2009 um 15:23 Letzte Antwort: 12. März 2009 um 7:44

Hallo!

Vielleicht bin ich verrückt, vielleicht versteht ihr mich?

Ich bin seit 15 Monaten glücklich verliebt, seit über 3 Monaten leben wir zusammen. Er ist geschieden, hat zwei Kinder, mit denen ich mich gut verstehe. "Scheidungsgrund" war seine damalige Neue, die wiederum drei Jahre später ihrerseits die Beziehung beendet hat. Das ist mittlerweile auch fast vier Jahre her. Sie hat ein Kind, das zwar nicht von meinem Freund ist, aber quasi von ihm groß gezogen wurde. Mein Freund pflegt freundschaftliche Kontakte zu seiner Ex, auch (aber nicht nur) wegen des Kindes. Ganz zu Anfang unserer Beziehung hat er mir mal gesagt, dass ihm das Urteil seiner Ex über mich sehr wichtig wäre bei der Entscheidung für unsere Beziehung. Das hat mich extrem verletzt. Sie hat zwar "positiv" beurteilt., trotzdem habe ich das Gefühl, dass sie viel Einfluss auf meine Partner hat, wenn ihm dies so wichtig ist. Persönlich mag ich sie - im Gegensatz zu seiner Exfrau - überhaupt nicht, ich empfinde sie als egozentrisch (das hat wirklich nichts mit ihrer früheren Beziehung zu meinem Freund zu tun, unabhängig davon würde ich sie so erleben). Mein Freund nimmt sich regelmäßig Zeit für ihren Sohn, sie ruft ihn öfter an deswegen, und auch beruflich haben die beiden gelgentlich miteinander zu tun.

Auch wenn ich mir sicher bin, dass ich "the only one" für ihn bin, reagiere ich sehr empfindlich darauf, wenn er seine Ex ins Spiel bringt. Mittlerweile klinke ich mich aus jeder Unternehmung raus, die etwas mit ihr zu tun hat, zum Beispiel den Kindergeburtstag. Mein Freund weiß von meinen Empfindungen, ihm tut auch leid, wie der Anfang gelaufen ist. Auch wenn ich ihm das glaube, schmerzt es nach wie vor in dem Sinne, dass ich Angst vor dem Einfluss seiner Ex habe, auch wenn sie längst in einer festen Partnerschaft ist.

Eigentlich nervt es mich, dass sie so etwas in mir auslöst... Was meint ihr?

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10. März 2009 um 17:31

Ergänzung
Nur noch zum Verständnis: Ich habe meinen Freund in keinerlei Weise dazu gedrängt, den Kontakt zu seiner Ex abzubrechen - dass er Kontakt zu ihrem Kind hält, finde ich sogar gut (da er früher eine wichtige Bezgusperson für das Kind war). Zu seiner Exfrau habe sogar ich einen guten Kontakt, ich mag sie genauso wie die meisten anderen seiner FreundInnen. Nur die Exfreundin löst Bluthochdruck aus...

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10. März 2009 um 17:49

Sind gute Freunde
Hallo Mitleserin,

da die Kontakte über berufliche Zusammenhänge entstanden sind, ist es tatsächlich so, dass mein Partner sogar mit ihrem "Neuen" (sind auch schon lange zusammen, seine Ex hat irgendwie nie eine Pause zwischen ihren Beziehungen) befreundet ist. Alles also auf freundschaftlicher Basis - nur ich hänge mit "Bluthochdruck" darin... Außerdem, äußerst praktisch, ist mein Freund sehr hilfsbereit, hat den beiden schon bei drei Umzügen geholfen, während sie sich aus allem nett raushalten... Mit dem Kind trifft mein Freund sich oft in der Stadt, in seinem Büro, geht mit ihm schwimmen oder so...

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10. März 2009 um 18:04

Hallo Vickylie
Danke für Deine Antwort!
Mir geht es ein Stück weit darum, Euch um Eure Einschätzung zu bitten: bin ich zu eifersüchtig? Alle in dieser Konstellation sind freundschaftlich miteinander verbunden, und ich bringe da Eifersucht mit ins Spiel...

Wobei... das ist es nicht wirklich (seine Gefühle für mich sind für mich deutlich spürbar),,,sondern die Angst, dass sie ggf. einen großen Einfluss hat... Er hat sich damals ihretwegen von seiner Familie getrennt. In unserer Beziehung bin ICH diejenige, die die "größeren" Opfer bringt (bin zu ihm gezogen und habe dadurch täglich zwei Stunden Weg zur Arbeit). Sie lässt ihm bei den Umzügen mithelfen, ihn stört es kein bißchen, dass sie nicht mithilft, als er umgezogen ist.

Bei ihr/ihnen sein mag ich nicht, fühle mich unwohl, weil weder sie noch ihr Partner Interesse an meiner Person zeigen. Sie sind nicht unfreundlich, aber auf meine mehrmaligen (!!!) Versuche, ins Gespräch zu kommen, sind sie kaum eingegangen, geschweige denn, dass sie mal ihrerseits das Wort an mich gerichtet haben. Ich mag ihre Art einfach nicht. Interessanterweise ist sie auch bei den meisten FreundInnen meines Freundes sowie seinen Kindern (na gut, das ist nachvollziehbar) nicht beliebt.

Ich habe Angst, dass - gesetzt dem Fall, sie würe sich trennen - sie Einfluss auf meinen Freund nehmen könnte. Andererseits will ich ihm keine Freundschaften verbieten. Er selber fühlt sich übrigens mit meinen Freundinnen (habe größtenteils gleichgeschlechtliche Freundschaften) sehr wohl.

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10. März 2009 um 18:25

Geh mit
auch wenn es Dir schwer fällt, ich würde einfach zu den Treffen mitgehen und da drüber stehen. Ich hatte sowas ähnliches auch schon. Ich bin dann einfach über meinen Schatten gesprungen und mitgegangen. Und nachher bin ich sogar gut mit ihr ausgekommen. Zumindest war ich stolz auf mich. Kommt halt drauf an wie das Dein Freund sieht. Wenn er nix dagegen hat und Du willst - geh mit. Wenn er was dagegen hat - egal welche "Ausrede" dann is da auf jeden Fall was faul..

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10. März 2009 um 18:39
In Antwort auf oxana_12082194

Geh mit
auch wenn es Dir schwer fällt, ich würde einfach zu den Treffen mitgehen und da drüber stehen. Ich hatte sowas ähnliches auch schon. Ich bin dann einfach über meinen Schatten gesprungen und mitgegangen. Und nachher bin ich sogar gut mit ihr ausgekommen. Zumindest war ich stolz auf mich. Kommt halt drauf an wie das Dein Freund sieht. Wenn er nix dagegen hat und Du willst - geh mit. Wenn er was dagegen hat - egal welche "Ausrede" dann is da auf jeden Fall was faul..

Hallo dizzel
dagegen hat er überhaupt nichts, er fragt mich ja sogar. Ich habe einfach keine Böcke - aus benannten Gründen, und weil ich gerade beruflich genug Streß habe. Die Treffen mit ihrem Sohn regelt er meist tagsüber, durch seine flexibel handhabbaren Arbeitszeiten geht da einiges.

Es gibt ja nichts Konkretes, es ist einfach dieses Gefühl "Sie hätte Einfluss, wenn sie wollte"... Doof? Überspannt? Und ganz ehrlich: die doofe Pute könnte sich wenigstens mal die Minimal-Small-Talk-Regeln aneignen! (Tschuldigung, das musste mal raus. ) Ich bin ihr schließlich auch schon mehrfach entgegen gekommen.

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10. März 2009 um 18:52

Achso
Also ich weiß was Du mit diesem Gefühl da meinst. Ich denke auch daß die beiden eine sehr enge Freundschaft verbindet. Aber mehr ist da nicht. Ich habe auch noch sehr guten Kontakt mit einem Ex von mir und zwar läuft es auf platonischer Ebene einfach besser. Mach Dir keine Gedanken da ist nichts so wie sich das anhört.

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10. März 2009 um 19:46
In Antwort auf oxana_12082194

Achso
Also ich weiß was Du mit diesem Gefühl da meinst. Ich denke auch daß die beiden eine sehr enge Freundschaft verbindet. Aber mehr ist da nicht. Ich habe auch noch sehr guten Kontakt mit einem Ex von mir und zwar läuft es auf platonischer Ebene einfach besser. Mach Dir keine Gedanken da ist nichts so wie sich das anhört.

Danke, Dizzel,
Du beruhigst mich. Es ist einfach so, dass immer wieder die alte Erinnerung hochkocht, dass sie quasi "Mitspracherecht" hatte, ob wir ein Paar bleiben oder nicht. Und - ich weiß, da soll man nicht gegenrechnen - dass er damals für sie so viel aufgegeben hat, während jetzt ich diejenige bin, die am meisten beiträgt. Ein Zusammenziehen (vorher wohnten wir über 100 km entfernt) wurde nur möglich dadurch, dass ich zu ihm gezogen bin, weil er sich vor einem Jahr ein Haus gekauft hat (das hat er mir nur mitgeteilt, in diese Entscheidung wurde ich nicht einbezogen). Dass er das tat, weil er für seine Tochter da sein wil (sie ist 13), finde ich klasse - aber den Schwarzen Peter hatte ich. Verstehst Du mein Gefühl einer "Schieflage" und ggf. meinen Neid auf seine Ex, die so einfach so viel von ihm bekam?
Wobei ich ehrlich sagen muss, dass ich mich von ihm sehr geliebt fühle.

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11. März 2009 um 14:06
In Antwort auf oxana_12082194

Achso
Also ich weiß was Du mit diesem Gefühl da meinst. Ich denke auch daß die beiden eine sehr enge Freundschaft verbindet. Aber mehr ist da nicht. Ich habe auch noch sehr guten Kontakt mit einem Ex von mir und zwar läuft es auf platonischer Ebene einfach besser. Mach Dir keine Gedanken da ist nichts so wie sich das anhört.

So gings weiter...
Ich habe gestern mit meinem Freund über mein Gefühls-Getöse gesprochen. Er hatte längst verstanden, wie und worum es mir ging und bedauerte es sehr, weil es seinerseits ganz anders gemeint gewesen war, als er auf die Meinung seiner Ex über mich zu sprechen kam: da habe er schon längst klargehabt, dass sie nur positiv über mich denken könne, weil es keine andere Schlußfolgerung gäbe.

Dieses Gespräch war extrem liebevoll, und wieder einmal habe ich erkannt, wie wichtig Kommunikation ist: der Abgleich zwischen Interpretieren und dem, was gemeint gewesen ist, das Erkennen und Akzeptierenunterschiedlicher Ansätze etc. räumen viele Mißverständnisse aus dem Weg.

Außerdem kann ich froh sein, dass mein Freund mein Getöse mit einem Lächeln kommentieren kann: " Es gehört zu dir, bringt Trubel rein, zeigt dich, wie du bist, gefällt mir, weil das Gesamt-Paket klasse ist." Besser gehts nicht, oder?

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11. März 2009 um 18:08
In Antwort auf rosie_11873047

Ergänzung
Nur noch zum Verständnis: Ich habe meinen Freund in keinerlei Weise dazu gedrängt, den Kontakt zu seiner Ex abzubrechen - dass er Kontakt zu ihrem Kind hält, finde ich sogar gut (da er früher eine wichtige Bezgusperson für das Kind war). Zu seiner Exfrau habe sogar ich einen guten Kontakt, ich mag sie genauso wie die meisten anderen seiner FreundInnen. Nur die Exfreundin löst Bluthochdruck aus...

Kommunikation - Ehrlichkeit und Vertrauen
Ich mag Dir und Deinem Partner gerne etwas positives mit auf Eueren gemeinsamen Weg geben.

Du hast es richtig erkannt, dass Kommunikation das wichtigste Instrument für eine gut funktionierende Beziehung ist. Das Leben ist ein Weg mit vielen Abzweigungen und nur wenn Beide von Herzen ehrlch und offen sind, wird daraus ein Dickes Vertrauens-Band .

Seid immer im Herzen ehrlich dann kann die wahre LIEBE in Euch wohnen.

Ich wünsche Euch beiden und allen Menschen, die es annehmen mögen diese ehrliche Offenheit der Kommunikation.

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11. März 2009 um 18:44

Hallo Lavinia
Das Berufliche bezog sich auf die Ex und meinem Freund - das Kind ist erst sieben, und mein Freund war ab der Neugeborenenzeit da. Von daher finde ich den Kontakt zu dem "Stief-Sohn" schon in Ordnung, denn mein Freund war in einer prägenden Zeit Ersatz-Papa.

Danke für Eure Kommentare!

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11. März 2009 um 21:27

Das ist ja unerträglich
Also das fiel mir beim Lesen erst mal auf:
Er hat für eine andere Frau seine Familie, also auch die Kinder verlassen und sich dann um ein fremdes Kind wie sein eigenes gekümmert. Finde ich schon krass. Der Mann ist mir nicht koscher.
Er pflegt weiter Kontakte zu der Ex wegen dem Kind von ihr? Der soll doch seine Energie lieber für seine eigenen Kinder einsetzen! Hat denn das Kind der Ex keinen eigenen Vater?! Kommt mir alles komisch vor.
Das geht ja auch alles von Eurer Zeit ab, also das mutet er auch noch einer neuen Frau zu und besteht noch drauf. Scheint mir recht ignorant und larifari zu sein der Typ.
Da hast Du Dir echt einen Problemfall angelacht. Der hat nicht nur eine Ex-Familie, sondern gleich zwei ander Backe. Herzlichen Glückwunsch!
Der sollte mal aufpassen was er einer neuen Frau noch alles zumuten will. Soo toll kann doch kein Typ sein. Den muss man mal auf normal holen.
Solange das aber eine Frau akzeptiert und mitmacht bzw. dennoch in eine Beziehung eingewilligt hat, solange scheint er zu glauben dass er damit durch kommt.
Er scheint sich ja sehr toll zu fühlen und schon ein ungesund hohes Maß an Selbstbewusstsein zu haben, dass er glaubt dass eine Frau das alles schlucken muss.
Wenn man so einen Rattenschwanz an Vergangenheit mit sich rumschleppt, sollte man sich doppelt und dreifach überlegen ob man noch mal eine Beziehung eingeht, da man den Rattenschwanz ja dem neuen Partner zumuten muss, wenn man nicht bereit ist ihn abzuschneiden. Ich find den schon arrogant.

Und wiebiele Väter soll denn der Sohn der Ex bitte noch haben. Den leiblichen, Deinen Freund und den neuen Partner. Die sollt mal bitte Ordnung schaffen in ihrem Leben, dem Kind zuliebe. Da hat Dein Partner nix zu suchen und die sollten das ganze langsam aber sicher auslaufen lassen.

Und dass ihm ihre Meinung zu Dir auch noch wichtig war ist ja wohl die Höhe von allem. Ich denke Du musst da auch mal auf den Tisch hauen.
Ganz ehrlich: In solche unordentlichen Verhältnisse wäre ich erst gar nicht so tief hinein gegangen. Du hättest schon vor dem Zusammenziehen etc. ihn vor die entscheidung stellen sollen. Du würgst Dir da was rein, was man einfach nicht akzeptieren kann und Dir kommt es daher regelmäßig hoch.
Wieso also das ganze auf Dauer mitmachen. Schaff Ordnung.

zu manchen Dingen sind Männer nicht selbst in der Lage, so dass erst eine Frau daher kommen muss und für Ordnung sorgen muss Und auch nur sie das durchziehen kann ...

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11. März 2009 um 21:47
In Antwort auf rainer_12481667

Das ist ja unerträglich
Also das fiel mir beim Lesen erst mal auf:
Er hat für eine andere Frau seine Familie, also auch die Kinder verlassen und sich dann um ein fremdes Kind wie sein eigenes gekümmert. Finde ich schon krass. Der Mann ist mir nicht koscher.
Er pflegt weiter Kontakte zu der Ex wegen dem Kind von ihr? Der soll doch seine Energie lieber für seine eigenen Kinder einsetzen! Hat denn das Kind der Ex keinen eigenen Vater?! Kommt mir alles komisch vor.
Das geht ja auch alles von Eurer Zeit ab, also das mutet er auch noch einer neuen Frau zu und besteht noch drauf. Scheint mir recht ignorant und larifari zu sein der Typ.
Da hast Du Dir echt einen Problemfall angelacht. Der hat nicht nur eine Ex-Familie, sondern gleich zwei ander Backe. Herzlichen Glückwunsch!
Der sollte mal aufpassen was er einer neuen Frau noch alles zumuten will. Soo toll kann doch kein Typ sein. Den muss man mal auf normal holen.
Solange das aber eine Frau akzeptiert und mitmacht bzw. dennoch in eine Beziehung eingewilligt hat, solange scheint er zu glauben dass er damit durch kommt.
Er scheint sich ja sehr toll zu fühlen und schon ein ungesund hohes Maß an Selbstbewusstsein zu haben, dass er glaubt dass eine Frau das alles schlucken muss.
Wenn man so einen Rattenschwanz an Vergangenheit mit sich rumschleppt, sollte man sich doppelt und dreifach überlegen ob man noch mal eine Beziehung eingeht, da man den Rattenschwanz ja dem neuen Partner zumuten muss, wenn man nicht bereit ist ihn abzuschneiden. Ich find den schon arrogant.

Und wiebiele Väter soll denn der Sohn der Ex bitte noch haben. Den leiblichen, Deinen Freund und den neuen Partner. Die sollt mal bitte Ordnung schaffen in ihrem Leben, dem Kind zuliebe. Da hat Dein Partner nix zu suchen und die sollten das ganze langsam aber sicher auslaufen lassen.

Und dass ihm ihre Meinung zu Dir auch noch wichtig war ist ja wohl die Höhe von allem. Ich denke Du musst da auch mal auf den Tisch hauen.
Ganz ehrlich: In solche unordentlichen Verhältnisse wäre ich erst gar nicht so tief hinein gegangen. Du hättest schon vor dem Zusammenziehen etc. ihn vor die entscheidung stellen sollen. Du würgst Dir da was rein, was man einfach nicht akzeptieren kann und Dir kommt es daher regelmäßig hoch.
Wieso also das ganze auf Dauer mitmachen. Schaff Ordnung.

zu manchen Dingen sind Männer nicht selbst in der Lage, so dass erst eine Frau daher kommen muss und für Ordnung sorgen muss Und auch nur sie das durchziehen kann ...

Hab jetzt noch weiter gelesen
Und da geht bei mir auch der Blutdruck hoch:
Also erst einmal bist Du insoweit an der Situation schuld, als dass Du es für so wichtig erachtest dass Dein Freund sich um den Sohn der Ex kümmert.
Da fängt nämlich schon Dein Problem an. Ich finde es auch nicht richtig wenn das Kind zwei oder drei Väter hat. Mit der Zeit kommen vielleicht auch noch mehr Väter dazu, wer weiß ...

Das die Ex über Dich urteilen sollte finde ich weiterhin schlimm. Denn eigentlich sollte es umgekehrt sein und Du solltest Dir ein Bild vom Umfeld Deines Partners machen. Und wenn man dann im nahen Umfeld diese Frau erblickt, kann man ruhig schockiert sein und kann ruhig negativ urteilen. Denn diese Frau ist immerhin eine Ehebrecherin.
Als ob es nicht schom schlimm ist, dass sie zum Untergang der Familie Deines Partner mit beigetragen hat, schleppt der diese Frau noch weiter in seine zukünftige Partnerschaft mit rein. Der sollte sich eher für diese Ex schämen, anstatt sie noch der neuen Partnernin zuzumuten. Aber ich finde Dich halt auch viel zu tolerant. Deshalb musst Du jetzt auch mit solchen Altlasten Dich rumschlagen die absolut nichts in einer neuen Beziehung zu suchen haben. Schon gar nicht eine Ehebrecherin von der man von Glück sagen kann dass sie weg ist und mit der ja nicht mal seine kinder können.

Tja und sowas wie mit dem Umzug ist halt auch so eine Sache, wo er Kraft und Energie die er für Dich und seine Kinder verwenden könnte an diese Frau verschwendet die ihn noch für einen anderen verlassen hat.
Dein Partner ist entweder ein Volltrottel der sich ausnutzen lässt oder einfach ein unordentlicher Typ der nix blickt und arroganterweise sich noch anderen zumutet.

Wenn Du ihm Deinen Unmut gezeigt hast, dann sollte er - wenn er Dich wirklich liebt - auf Deine Gefühle rücksicht nehmen und Dir zeigen wer ihm wichtiger ist, indem er diese Frau kickt.
Solange Du wegen dem Sohn verständnis hast, wird sich hier jedoch nix tun.

Kein Wunder dass alle zufrieden sind und nur Du ein Problem hast. Denn alle haben sich nun mal auf Deine Kosten eingerichtet und partizipieren von Resourchen die eigentlich Dir als aktuelle Partnerin zustehen und die Du mit Leuten teilst, denen es nicht zusteht.

LG

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11. März 2009 um 22:03
In Antwort auf rainer_12481667

Das ist ja unerträglich
Also das fiel mir beim Lesen erst mal auf:
Er hat für eine andere Frau seine Familie, also auch die Kinder verlassen und sich dann um ein fremdes Kind wie sein eigenes gekümmert. Finde ich schon krass. Der Mann ist mir nicht koscher.
Er pflegt weiter Kontakte zu der Ex wegen dem Kind von ihr? Der soll doch seine Energie lieber für seine eigenen Kinder einsetzen! Hat denn das Kind der Ex keinen eigenen Vater?! Kommt mir alles komisch vor.
Das geht ja auch alles von Eurer Zeit ab, also das mutet er auch noch einer neuen Frau zu und besteht noch drauf. Scheint mir recht ignorant und larifari zu sein der Typ.
Da hast Du Dir echt einen Problemfall angelacht. Der hat nicht nur eine Ex-Familie, sondern gleich zwei ander Backe. Herzlichen Glückwunsch!
Der sollte mal aufpassen was er einer neuen Frau noch alles zumuten will. Soo toll kann doch kein Typ sein. Den muss man mal auf normal holen.
Solange das aber eine Frau akzeptiert und mitmacht bzw. dennoch in eine Beziehung eingewilligt hat, solange scheint er zu glauben dass er damit durch kommt.
Er scheint sich ja sehr toll zu fühlen und schon ein ungesund hohes Maß an Selbstbewusstsein zu haben, dass er glaubt dass eine Frau das alles schlucken muss.
Wenn man so einen Rattenschwanz an Vergangenheit mit sich rumschleppt, sollte man sich doppelt und dreifach überlegen ob man noch mal eine Beziehung eingeht, da man den Rattenschwanz ja dem neuen Partner zumuten muss, wenn man nicht bereit ist ihn abzuschneiden. Ich find den schon arrogant.

Und wiebiele Väter soll denn der Sohn der Ex bitte noch haben. Den leiblichen, Deinen Freund und den neuen Partner. Die sollt mal bitte Ordnung schaffen in ihrem Leben, dem Kind zuliebe. Da hat Dein Partner nix zu suchen und die sollten das ganze langsam aber sicher auslaufen lassen.

Und dass ihm ihre Meinung zu Dir auch noch wichtig war ist ja wohl die Höhe von allem. Ich denke Du musst da auch mal auf den Tisch hauen.
Ganz ehrlich: In solche unordentlichen Verhältnisse wäre ich erst gar nicht so tief hinein gegangen. Du hättest schon vor dem Zusammenziehen etc. ihn vor die entscheidung stellen sollen. Du würgst Dir da was rein, was man einfach nicht akzeptieren kann und Dir kommt es daher regelmäßig hoch.
Wieso also das ganze auf Dauer mitmachen. Schaff Ordnung.

zu manchen Dingen sind Männer nicht selbst in der Lage, so dass erst eine Frau daher kommen muss und für Ordnung sorgen muss Und auch nur sie das durchziehen kann ...

Hallo Menschmeier
bei all dem, wo Du durchaus Recht hast (zumindest in Maßen), muss ich meinen Freund jetzt mal echt auch ein wenig in Schutz nehmen! Und ganz ehrlich: Hast Du Dich schon mal mit der Realität auseinander gesetzt? Sieh Dir an, wieviele Patchwork-Familien es gibt! Das mag an vielen Stellen kompliziert und schwierig sein, aber es ist, wie es ist. Ich persönlich stehe voll dazu, dass ich es gut und richtig finde, dass sich mein Freund um ein Kind kümmert, das an seinem Lebensanfang ihn als Vater erlebt hat! Das ist auch nicht mein Problem, sondern meine Angst, dass seine Ex Einfluss hat. Hättest Du meinen heutigen Beitrag gelesen, wüßtest Du, dass wir dies auch geklärt haben - wobei mir trotzdem Eure Meinungen wichtig sind.

Es ist nun mal so, dass wir alle im Laufe der Zeit unsere ganz eigene "Historie" erleben, die sich in der Gegenwart spiegelt. Bei vielen Postings hier wird das eher subtil deutlich: Verletzungen, die die Erwartungshaltung für "Mr. Right" noch höher schrauben etc.. Ich habe nun mal einen Partner mit Vergangenheit, der aber viel zu bieten hat: Treue, Warmherzigkeit, Intelligenz, Charme. Seine Zeit mit mir ist übrigens nicht von all dem betroffen: Mit dem Kind verbringt er Zeit, während ich arbeite - aufgrund seiner flexiblen Arbeitszeit möglich. Und DAS werde ich garantiert nicht unterbinden, zeigt sich doch hier, dass er Verantwortung übernimmt für ein Kind, das eine Bindung zu ihm aufgebaut hat. Um einen Egotrip geht es mir nicht!

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11. März 2009 um 22:14
In Antwort auf rosie_11873047

Hallo Menschmeier
bei all dem, wo Du durchaus Recht hast (zumindest in Maßen), muss ich meinen Freund jetzt mal echt auch ein wenig in Schutz nehmen! Und ganz ehrlich: Hast Du Dich schon mal mit der Realität auseinander gesetzt? Sieh Dir an, wieviele Patchwork-Familien es gibt! Das mag an vielen Stellen kompliziert und schwierig sein, aber es ist, wie es ist. Ich persönlich stehe voll dazu, dass ich es gut und richtig finde, dass sich mein Freund um ein Kind kümmert, das an seinem Lebensanfang ihn als Vater erlebt hat! Das ist auch nicht mein Problem, sondern meine Angst, dass seine Ex Einfluss hat. Hättest Du meinen heutigen Beitrag gelesen, wüßtest Du, dass wir dies auch geklärt haben - wobei mir trotzdem Eure Meinungen wichtig sind.

Es ist nun mal so, dass wir alle im Laufe der Zeit unsere ganz eigene "Historie" erleben, die sich in der Gegenwart spiegelt. Bei vielen Postings hier wird das eher subtil deutlich: Verletzungen, die die Erwartungshaltung für "Mr. Right" noch höher schrauben etc.. Ich habe nun mal einen Partner mit Vergangenheit, der aber viel zu bieten hat: Treue, Warmherzigkeit, Intelligenz, Charme. Seine Zeit mit mir ist übrigens nicht von all dem betroffen: Mit dem Kind verbringt er Zeit, während ich arbeite - aufgrund seiner flexiblen Arbeitszeit möglich. Und DAS werde ich garantiert nicht unterbinden, zeigt sich doch hier, dass er Verantwortung übernimmt für ein Kind, das eine Bindung zu ihm aufgebaut hat. Um einen Egotrip geht es mir nicht!

Das tut auch dem Kind nicht gut
Es geht mir um Strukturen die Negativeinschlag haben und das Zeug dazu Unordnung zu schaffen. Und Dein Verständis für den Sohn und die Sache dass es ihn noch in seinem Leben gibt ist so eine Struktur.
Sie ist mit ein wichtiges Einfallstor für die Ex und ihren negativen Einfluss.

Patchwork-Familien schön und gut, aber: Das hier ist keine Patchworkfamilie in dem Sinne. Das Kind ist nicht sein leibliches Kind und auch Patchworkfamilien haben ihre eigene Ordnung die eingehalten wird.
Wenn man sich trennt, dann hat man eine neue Partnerschaft und schleppt nicht auf Teufel komm raus eine alte Partnerschaft hinter sich her aus der man kein leibliches Kind hat.

Dieses Kind braucht Ordnung in seinem Leben. Glaub mir. Mit dieser Konstellation tut ihr auch dem Kind nichts gutes. Er sollte sich lieber an den neuen Partner halten und nicht mit drei Vätern verwirrt werden.
Die Ex versucht meiner ansicht nach sich so viele brauchbare Männer wie möglich zu rekrutieren und um sich zu scharen und missbraucht auch ihren Sohn dafür um den Ex weiter an sich zu binden.

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12. März 2009 um 7:43
In Antwort auf rainer_12481667

Das tut auch dem Kind nicht gut
Es geht mir um Strukturen die Negativeinschlag haben und das Zeug dazu Unordnung zu schaffen. Und Dein Verständis für den Sohn und die Sache dass es ihn noch in seinem Leben gibt ist so eine Struktur.
Sie ist mit ein wichtiges Einfallstor für die Ex und ihren negativen Einfluss.

Patchwork-Familien schön und gut, aber: Das hier ist keine Patchworkfamilie in dem Sinne. Das Kind ist nicht sein leibliches Kind und auch Patchworkfamilien haben ihre eigene Ordnung die eingehalten wird.
Wenn man sich trennt, dann hat man eine neue Partnerschaft und schleppt nicht auf Teufel komm raus eine alte Partnerschaft hinter sich her aus der man kein leibliches Kind hat.

Dieses Kind braucht Ordnung in seinem Leben. Glaub mir. Mit dieser Konstellation tut ihr auch dem Kind nichts gutes. Er sollte sich lieber an den neuen Partner halten und nicht mit drei Vätern verwirrt werden.
Die Ex versucht meiner ansicht nach sich so viele brauchbare Männer wie möglich zu rekrutieren und um sich zu scharen und missbraucht auch ihren Sohn dafür um den Ex weiter an sich zu binden.

Hallo Menschmeier,
nein, so ganz teile ich Deine Meinung nicht. Der Sohn hat meinen Partner als Vater ERLEBT, und genauso wenig wie sich Väter allgemein der Verantwortung für ihre Kinder stellen sollten, tut dies mein Partner. Er hat die ersten drei Jahre des Lebens des Kleinen mitgeprägt. Mittlerweile sieht der Kleine meinen Freund eher als Onkel. Und: Zwischen der Trennung und dem Zusammenkommen mit mir lagen 3 Jahre.

Mein Partner hat mir glaubhaft (!) versichert, wie er zu all dem steht. Seine Freundschaft zur Ex ist inzwischen eher einer Organisationskommunikation gewichen, außerhalb der Berührungspunkte über den Kleinen gibts kaum noch was - gelegentlich etwas Berufliches. Er hat mir auch das Mißverständnis des Anfangs genommen. Bisher hat mein Partner bei allem, was er gesagt hat, ein hohes Maß an Authenzität und Glaubwürdigkeit gezeigt, alles, was er äußerte, habe ich im Handeln auch so erlebt. Seine Ex finde ich ätzend, Du hast nicht ganz unrecht mit dem Satz der Scharen um sich herum. Ihre Hochzeit zeigte dies: Feier im Kreis der Exfreunde. Aber mein Partner zieht sich da glaubwürdig heraus, ich erlebe es auch so: Seit wir zusammen sind, richtet er seinen Zeitplan daran aus, so viel Zeit wie möglich mit mir zu verbringen. Da bin eher ich diejenige, die sagt: "Heute abend werde ich mit einer Freundin ein Gläschen Wein trinken" - da nutzt er die Gelegenheit, Freunde zu besuchen. Ansonsten habe ich die A-Priorität, was Feierabend und Wochenende betrifft. Als wir noch nicht zusammen lebten, hat er sehr viel mehr gearbeitet (er baut für unseren Arbeitgeber hier eine Zweigstelle auf), bis in den späten Abend hinein - jetzt ist er zuhause, wenn ich Feierabend habe. Es ist also soweit alles in Ordnung, aber diese Ex ist einfach *BÄH*. Nur: so etwas zu äußern ist ja zweischneidig, deswegen mein Dilemma. Mit der Exfrau meines Partners verstehe ich mich übrigens prima. Sie lebt seit Jahren wieder in einer festen Beziehung, und wir können auch einfach mal so zusammen einen Kaffee trinken.

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12. März 2009 um 7:44
In Antwort auf rosie_11873047

Hallo Menschmeier,
nein, so ganz teile ich Deine Meinung nicht. Der Sohn hat meinen Partner als Vater ERLEBT, und genauso wenig wie sich Väter allgemein der Verantwortung für ihre Kinder stellen sollten, tut dies mein Partner. Er hat die ersten drei Jahre des Lebens des Kleinen mitgeprägt. Mittlerweile sieht der Kleine meinen Freund eher als Onkel. Und: Zwischen der Trennung und dem Zusammenkommen mit mir lagen 3 Jahre.

Mein Partner hat mir glaubhaft (!) versichert, wie er zu all dem steht. Seine Freundschaft zur Ex ist inzwischen eher einer Organisationskommunikation gewichen, außerhalb der Berührungspunkte über den Kleinen gibts kaum noch was - gelegentlich etwas Berufliches. Er hat mir auch das Mißverständnis des Anfangs genommen. Bisher hat mein Partner bei allem, was er gesagt hat, ein hohes Maß an Authenzität und Glaubwürdigkeit gezeigt, alles, was er äußerte, habe ich im Handeln auch so erlebt. Seine Ex finde ich ätzend, Du hast nicht ganz unrecht mit dem Satz der Scharen um sich herum. Ihre Hochzeit zeigte dies: Feier im Kreis der Exfreunde. Aber mein Partner zieht sich da glaubwürdig heraus, ich erlebe es auch so: Seit wir zusammen sind, richtet er seinen Zeitplan daran aus, so viel Zeit wie möglich mit mir zu verbringen. Da bin eher ich diejenige, die sagt: "Heute abend werde ich mit einer Freundin ein Gläschen Wein trinken" - da nutzt er die Gelegenheit, Freunde zu besuchen. Ansonsten habe ich die A-Priorität, was Feierabend und Wochenende betrifft. Als wir noch nicht zusammen lebten, hat er sehr viel mehr gearbeitet (er baut für unseren Arbeitgeber hier eine Zweigstelle auf), bis in den späten Abend hinein - jetzt ist er zuhause, wenn ich Feierabend habe. Es ist also soweit alles in Ordnung, aber diese Ex ist einfach *BÄH*. Nur: so etwas zu äußern ist ja zweischneidig, deswegen mein Dilemma. Mit der Exfrau meines Partners verstehe ich mich übrigens prima. Sie lebt seit Jahren wieder in einer festen Beziehung, und wir können auch einfach mal so zusammen einen Kaffee trinken.

Oh, Grammatikfehler
ich meinte natürlich: "genauso, wie sich Väter ihrer Verantwortung stellen sollten"...

Da habe ich beim Schreiben noch mal umformuliert.

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