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Schwierigkeiten mit Kind von Partner

6. September um 22:29 Letzte Antwort: 7. September um 9:55

Hallo Mädels (und vielleicht auch Jungs.. 😉),

ich hab da ein Problem.
Und zwar, ich bin jetzt seit knapp 3 Jahren mit meinem Freund zusammen und letztes Jahr schwanger geworden. Inzwischen sind wir Eltern von einem kleinen Baby. 
Er hat eine 7 jährige Tochter mit in unsere Beziehung gebracht. Ich verstehe mich total gut mit der kleinen, selbst mit der Mutter komme ich super aus.
Wenn da nicht diese tyrannische Art von diesem Kind wäre. Leider hat sie nie Dankbarkeit, Respekt, Höflichkeit etc. gelernt. 
Sie bekommt immer ihren Willen und lässt sich ständig von Papa anziehen, bedienen und verarscht ihn regelrecht.
Der lässt sich das alles gefallen.

Jetzt hab ich Angst, dass das genauso mit meinem Baby gemacht wird. 
Ich habe eine klare Vorstellung wie ich mein Kind erziehen möchte und zwar genau NICHT so wie er sich das zum Affen machen lässt von seinem ersten Kind. 

Wie soll ich ihm das schonend beibringen dass er sein Erziehungsstil mal kräftig überdenken sollte? 
Er ist SEHR empfindlich was seine Tochter betrifft.. 
Habe allerdings keine Lust mal mit meinem Kind schimpfen zu müssen, wenn es sich mal genauso benimmt wie seine Schwester.. das will ich mir ersparen. 
Schlimm ist auch dass sie ständig das Baby weckt und auf den Arm nimmt. Mit ihm herumläuft und es behandelt wie eine Puppe. Ich hab manchmal echt Angst dass meinem Kind was passiert. Wenn ich sage „ich möchte nicht dass du das kind umherträgst“ dann ist sie beleidigt und redet mit niemand mehr ein Wort.
Im Grunde kann’s mir egal sein, aber dann fängt sie auch an mich zu beleidigen..

Was soll ich denn da nur machen? Hat jemand eine gute Idee? 

Liebe Grüße!
 

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7. September um 6:23

Tut mir sehr  leid, wenn ich das frage aber wieso redet man erst NACH der Zeugung eines Kindes über Erziehung etc ?

Ihr kennt euch seit 3 Jahren, du weißt wie er mit seiner Tochter umgeht und wie er sie erzieht. Du hättest lieber vorher das Gespräch suchen sollen oder hattest du Angst, dass diese Differenz dazu geführt  hätte, dass ihr auf keinen grünen Zweig kommt und die Kinderplanung hätte verschoben oder aufgehoben werden müssen ?

Für mich klingt es leider so, als hättest du einfach nur ein Baby gewollt ohne dir darüber im klaren zu sein, ob ihr dafür überhaupt kompatibel seid, gemeinsam ein Kind zu erziehen und dabei auch an einem Strang zu ziehen.

Du kannst dich mit ihm hinsetzen und offen deine Sorge ansprechen aber erwarten,  dass er sich plötzlich ändert und anders ist, als du ihn kennengelernt hast, halte ich für sehr unrealistisch.

D

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7. September um 9:06
In Antwort auf luanaaaaa

Hallo Mädels (und vielleicht auch Jungs.. 😉),

ich hab da ein Problem.
Und zwar, ich bin jetzt seit knapp 3 Jahren mit meinem Freund zusammen und letztes Jahr schwanger geworden. Inzwischen sind wir Eltern von einem kleinen Baby. 
Er hat eine 7 jährige Tochter mit in unsere Beziehung gebracht. Ich verstehe mich total gut mit der kleinen, selbst mit der Mutter komme ich super aus.
Wenn da nicht diese tyrannische Art von diesem Kind wäre. Leider hat sie nie Dankbarkeit, Respekt, Höflichkeit etc. gelernt. 
Sie bekommt immer ihren Willen und lässt sich ständig von Papa anziehen, bedienen und verarscht ihn regelrecht.
Der lässt sich das alles gefallen.

Jetzt hab ich Angst, dass das genauso mit meinem Baby gemacht wird. 
Ich habe eine klare Vorstellung wie ich mein Kind erziehen möchte und zwar genau NICHT so wie er sich das zum Affen machen lässt von seinem ersten Kind. 

Wie soll ich ihm das schonend beibringen dass er sein Erziehungsstil mal kräftig überdenken sollte? 
Er ist SEHR empfindlich was seine Tochter betrifft.. 
Habe allerdings keine Lust mal mit meinem Kind schimpfen zu müssen, wenn es sich mal genauso benimmt wie seine Schwester.. das will ich mir ersparen. 
Schlimm ist auch dass sie ständig das Baby weckt und auf den Arm nimmt. Mit ihm herumläuft und es behandelt wie eine Puppe. Ich hab manchmal echt Angst dass meinem Kind was passiert. Wenn ich sage „ich möchte nicht dass du das kind umherträgst“ dann ist sie beleidigt und redet mit niemand mehr ein Wort.
Im Grunde kann’s mir egal sein, aber dann fängt sie auch an mich zu beleidigen..

Was soll ich denn da nur machen? Hat jemand eine gute Idee? 

Liebe Grüße!
 

Das Kind in Watte zu packen ist vollkommen falsch... Kinder fühlen sich besser aufgehoben und auch geliebt, wenn sie Grenzen aufgezeigt bekommen..Grenzen geben ihnen Halt und Geborgenheit... 

Das Mädchen ist deshalb beleidigt, weil du es hättest vorher (!) aufklären sollen, wie es mit Säuglingen umgehen sollte. 

Wenn der Vater das nicht hinbekommt, setzte du dich mit dem Mädchen hin und erkläre ihr das in Ruhe wie du das siehst, nicht die ganze Erziehung in einem, sondern Schritt für Schritt aktuelle Anlässe ansprechen. 

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7. September um 9:55

Solch kleinen Kinder "verarschen" ihre Eltern nicht, auch wenn man das gerne mal unterstellt. Das hat einfach etwas mit Aufmerksamkeit haben wollen zu tun, er geht ja lt. Deiner Aussage auch vollumfänglich drauf ein und daher weiß die Kleine, welche Knöpfe sie drücken muss, das ist aber keine böswillige Absicht von ihr.
Für das Mädchen ist es quasi nun schwer, da sie ihren Papa teilen muss, da kann es durchaus passieren, dass sie evtl. die ein oder andere Grenze überschreitet - garantiert auch unbewusst. Für Dich ist es natürlich auch nicht einfach, da sie nicht Dein Kind ist und natürlich wirst Du Unterschiede machen (bestimmt unbewusst). Kinder haben sehr feine Antennen und Patchwork ist immer recht schwierig. Am besten ist es wirklich, wenn man sich als Erwachsene hinsetzt und im Dialog bleibt, damit da kein falscher Unmut aufkommt.

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