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Schwierigkeiten mit Gefühlen

25. April um 4:24

Hallo Zusammen,

Ich hoffe auf Rat von jemandem, der ähnliches durchgemacht hat, oder einen Partner hat der nicht so einfach mit Gefühlen umgehen kann.

Ich bin mitte 30, beruflich erfolgreich, habe Grundsätzlich eine sehr objektive wahrnehmungsweise. Jedoch kann ich nicht mit Gefühlen umgehen, kann diese irgendwie nicht ertragen. Habe diese nur wenige Male zugelassen und wurde enttäuscht. Das heisst belogen und betrogen. Nicht gerade hilfreich für jemanden wie mich.

Nun zu meinem wesentlichen Problem:
Ich habe mich auf eine Beziehung eingelassen mit jemanden den ich seit jungen Jahren immer als perfekten Menschen angesehen habe. Diese Person liebt mich auch.

Jedoch gibt es diverse Hürden, die mich emotional fertig machen. Eine reine Gefühlsachterbahn. Ich versuche es mit Meditation, bin erst in den Anfängen, aber bisher nicht viel ruhe im Kopf und Herzen gebracht.

Diese Gefühle machen mich völlig fertig. Es ist 4:00 Uhr morgens und ich kriege kein Auge zu. Werde dadurch eher zur Belastung in der Beziehung.

Ich habe gemerkt das meine Gefühle und Unsicherheit mich völlig runterziehen und auch meine Partnerin. Trotz beidseitiger Liebe denke ich daran, dass ich vielleicht besser alleine bleiben sollte.

Hat jemand ähnliches erlebt? Wie kriegt man das unter Kontrolle? Ist jemand ebenfalls mit katholischen Klosterschul-Eltern aufgewachsen? Möchte mich einfach gerne austauschen.

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25. April um 6:14
In Antwort auf hero-in-monkey

Hallo Zusammen,

Ich hoffe auf Rat von jemandem, der ähnliches durchgemacht hat, oder einen Partner hat der nicht so einfach mit Gefühlen umgehen kann.

Ich bin mitte 30, beruflich erfolgreich, habe Grundsätzlich eine sehr objektive wahrnehmungsweise. Jedoch kann ich nicht mit Gefühlen umgehen, kann diese irgendwie nicht ertragen. Habe diese nur wenige Male zugelassen und wurde enttäuscht. Das heisst belogen und betrogen. Nicht gerade hilfreich für jemanden wie mich. 

Nun zu meinem wesentlichen Problem:
Ich habe mich auf eine Beziehung eingelassen mit jemanden den ich seit jungen Jahren immer als perfekten Menschen angesehen habe. Diese Person liebt mich auch.

Jedoch gibt es diverse Hürden, die mich emotional fertig machen. Eine reine Gefühlsachterbahn. Ich versuche es mit Meditation, bin erst in den Anfängen, aber bisher nicht viel ruhe im Kopf und Herzen gebracht.

Diese Gefühle machen mich völlig fertig. Es ist 4:00 Uhr morgens und ich kriege kein Auge zu. Werde dadurch eher zur Belastung in der Beziehung.

Ich habe gemerkt das meine Gefühle und Unsicherheit mich völlig runterziehen und auch meine Partnerin. Trotz beidseitiger Liebe denke ich daran, dass ich vielleicht besser alleine bleiben sollte.

Hat jemand ähnliches erlebt? Wie kriegt man das unter Kontrolle? Ist jemand ebenfalls mit katholischen Klosterschul-Eltern aufgewachsen? Möchte mich einfach gerne austauschen.
 

Welcher Art von diversen Hürden? Ich finde es wichtig dort zu differenzieren. 

Kontrolle in welcher Form auch immer ist der falsche Weg m.E. 
Gefühle wollen gelebt und transportiert werden, passiert dies nicht bleibst du stecken. Das bedeutet, es geht nur über das Spüren und Zulassen von Gefühlen, auch wenn sie schmerzhaft sind oder du der Ansicht bist nicht aushalten zu können. Der Weg der Meditation...wahrnehmen, ansehen, zulassen, annehmen, loslassen. 

Viel Glück und Mut um dranzubleiben

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25. April um 7:24
In Antwort auf sisteronthefly

Welcher Art von diversen Hürden? Ich finde es wichtig dort zu differenzieren. 

Kontrolle in welcher Form auch immer ist der falsche Weg m.E. 
Gefühle wollen gelebt und transportiert werden, passiert dies nicht bleibst du stecken. Das bedeutet, es geht nur über das Spüren und Zulassen von Gefühlen, auch wenn sie schmerzhaft sind oder du der Ansicht bist nicht aushalten zu können. Der Weg der Meditation...wahrnehmen, ansehen, zulassen, annehmen, loslassen. 

Viel Glück und Mut um dranzubleiben

Danke für deine Antwort! Meditations- und Atemübungen beherrsche ich "ein bisschen". Hürden sind halt unterschiedliche Kindheitserlebnisse (verwöhnt gegen alles alleine erlernen), Kind aus vorheriger Beziehung, Kontakt zu Ex, noch nicht geschieden, Kind verwöhnen, jeden Tag mit Teenager-Kind schlafen, Verschlossenheit und mangelnder Austausch aufgrund langen alleinseins.....
Auf jeden Fall wird mir nicht langweilig . Nicht einfach und geht alles schleppend voran.
Ich habe auch diverse "Altlasten" wie Bindungsstörungen, überstandene Sexsucht, Arbeitssucht, überhöhter zu robuster Alkoholkonsum (genetisch bedingt), hyperaktives und "worst-case" Denkverhalten

Wenn ich das so schreibe ist die Antwort eigentlich klar, das kann nicht funktionieren. Danke!

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25. April um 15:03

Über alles, aber so geht sie doch kaputt.......

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25. April um 15:17
In Antwort auf hero-in-monkey

Danke für deine Antwort! Meditations- und Atemübungen beherrsche ich "ein bisschen". Hürden sind halt unterschiedliche Kindheitserlebnisse (verwöhnt gegen alles alleine erlernen), Kind aus vorheriger Beziehung, Kontakt zu Ex, noch nicht geschieden, Kind verwöhnen, jeden Tag mit Teenager-Kind schlafen, Verschlossenheit und mangelnder Austausch aufgrund langen alleinseins.....
Auf jeden Fall wird mir nicht langweilig . Nicht einfach und geht alles schleppend voran.
Ich habe auch diverse "Altlasten" wie Bindungsstörungen, überstandene Sexsucht, Arbeitssucht, überhöhter zu robuster Alkoholkonsum (genetisch bedingt), hyperaktives und "worst-case" Denkverhalten

Wenn ich das so schreibe ist die Antwort eigentlich klar, das kann nicht funktionieren. Danke!

ja, das was Du gerade beschreibst, klingt (meiner Laienmeinung und Erfahrung nach) vor allem anderen wie eine Bindungsstörung, sprich Bindungsangst, in voller Blüte.

Ob das mit Meditation und Atemübungen zu lösen ist, wage ich zu bezweifeln.

Fang damit an, dass Du anfängst zu trennen zwischen Emotionen, die von Dir ausgehen - also beispielsweise der Bindungsstörung geschuldet sind - und "externen" Problemen wie "Kind aus vorheriger Beziehung".

Mit beiden musst Du völlig unterschiedlich umgehen.

Ängste / Emotionen aus Bindungsstörungen sind gern mal völlig irrational.
Aus eigener Erfahrung: Das Gefühl "ich pack das nicht ... ich bin nur eine Belastung ... das kann nie funktionieren..." habe ich auch nach inzwischen 14 Jahren Ehe noch. Und ich WEIß, dass es nicht stimmt. SEHR, sehr genau. Sogar in dem Moment. Ändert nichts daran, dass mich die Emotionen überrollen und ich darin ersaufe.  Als mir noch nicht so klar, war, dass das bestimmt NICHT stimmt, war es (kannst Du Dir vorstellen) nicht besser...
Da hilft meiner (Laien-!!! ) Meinung nach tatsächlich Emotionskontrolle am besten.

Aber Probleme wie "Verschlossenheit" und "Kind aus vorheriger Beziehung" sind Dinge, die man angehen muss, die brauchen Lösung, Handlung, gemeinsames Vorgehen mit dem Partner, kein Abwürgen.

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