Home / Forum / Liebe & Beziehung / Schwieriges Verhältnis zwischen Freundin und meiner Mutter

Schwieriges Verhältnis zwischen Freundin und meiner Mutter

2. Januar um 13:19 Letzte Antwort: 5. Januar um 17:15

Hallo,
ich bin seit fast 2,5 Jahren mit meiner Freundin zusammen und seit Sommer 2018 wohnen wir in meiner Whg.
Informationen:
Ich, m, 35 Jahre alt,Einzelkind, immer in Berlin gewohnt und noch beide Eltern
Sie, w, 32 Jahre alt, 1 Schwester, zugezogen und beide Eltern leider verstorben
Folgendes Problem:
Weihnachten 18/19 hat sie mir zu Liebe bei meinen Eltern verbracht statt zu ihrer Schwester zu fahren. Meine Mama hat damals leider eine sehr unpassende Frage gestellt "Was passiert mit dem Haus in der Heimat, wenn dem Vater was passiert?" Hintergrund dazu: Mutter bereits verstorben und der Vater lebte zum damaligen Zeitpunkt alleine in dem Haus mit großem Grundstück und Tieren. Leider ist er Winter 2019 dann verstorben.
Meine Partnerin fand diese Frage total taktlos und unpassend dann auch noch an Heiligabend. Meine Mama ist oft sehr direkt ohne böse Absichten zu verfolgen. Ich habe mehrfach mit beiden gesprochen. Meine Partnerin hat sich seitdem immer mehr zurückgezogen und antwortet meist mit einfachen Sätzen auf Fragen meiner Mama. Meine Mama findet nach langer Diskussion mit mir die Frage nun auch unpassend ist aber aktuell der Meinung, dass sie als "alte Frau" ihre Gedanken wieso sie diese Frage gestellt hat meiner Freundin nicht offenbaren muss. Die gemeinsamen Treffen sind weniger geworden und wenn doch, dann unterhalten beide sich so gut wie gar nicht.
Hatte jemand von euch schon so eine Situation und hat jemand eine Idee wie man sie nun lösen kann?
Ich versuche meine Mama weiter zu bearbeiten bis sie sich vielleicht für diese Frage entschuldigt. Fraglich bleibt, ob meine Partnerin es annimmt oder es dafür nicht schon zu spät ist. Bzw. meint ihr, dass man sich für so eine Frage als "Schwiegermutter" entschuldigen muss?
Ich bin sehr auf Harmonie aus und will mich nicht für eine Seite entscheiden. Man muss nicht jeden Sonntag zu meinen Eltern zum Kaffee, aber ein gutes Auskommen würde ich mir schon wünschen, auch in Bezug auf mal Kinder haben. Meine Eltern wohnen 3km entfernt, drängen sich uns aber nie auf.
Grüße
 

Mehr lesen

Beste hilfreiche Antwort

2. Januar um 17:16

nur wegen dieser Frage???  wow... was ne Zicke (sorry)

Gefällt mir
2. Januar um 13:20

Sorry, meinte Sommer 2019 wohnen wir zusammen und nicht schon Sommer 2018. Wir haben ja schon 2020

Gefällt mir
2. Januar um 17:16

nur wegen dieser Frage???  wow... was ne Zicke (sorry)

Gefällt mir
2. Januar um 17:46
In Antwort auf maik00

Hallo,
ich bin seit fast 2,5 Jahren mit meiner Freundin zusammen und seit Sommer 2018 wohnen wir in meiner Whg.
Informationen:
Ich, m, 35 Jahre alt,Einzelkind, immer in Berlin gewohnt und noch beide Eltern
Sie, w, 32 Jahre alt, 1 Schwester, zugezogen und beide Eltern leider verstorben
Folgendes Problem:
Weihnachten 18/19 hat sie mir zu Liebe bei meinen Eltern verbracht statt zu ihrer Schwester zu fahren. Meine Mama hat damals leider eine sehr unpassende Frage gestellt "Was passiert mit dem Haus in der Heimat, wenn dem Vater was passiert?" Hintergrund dazu: Mutter bereits verstorben und der Vater lebte zum damaligen Zeitpunkt alleine in dem Haus mit großem Grundstück und Tieren. Leider ist er Winter 2019 dann verstorben.
Meine Partnerin fand diese Frage total taktlos und unpassend dann auch noch an Heiligabend. Meine Mama ist oft sehr direkt ohne böse Absichten zu verfolgen. Ich habe mehrfach mit beiden gesprochen. Meine Partnerin hat sich seitdem immer mehr zurückgezogen und antwortet meist mit einfachen Sätzen auf Fragen meiner Mama. Meine Mama findet nach langer Diskussion mit mir die Frage nun auch unpassend ist aber aktuell der Meinung, dass sie als "alte Frau" ihre Gedanken wieso sie diese Frage gestellt hat meiner Freundin nicht offenbaren muss. Die gemeinsamen Treffen sind weniger geworden und wenn doch, dann unterhalten beide sich so gut wie gar nicht.
Hatte jemand von euch schon so eine Situation und hat jemand eine Idee wie man sie nun lösen kann?
Ich versuche meine Mama weiter zu bearbeiten bis sie sich vielleicht für diese Frage entschuldigt. Fraglich bleibt, ob meine Partnerin es annimmt oder es dafür nicht schon zu spät ist. Bzw. meint ihr, dass man sich für so eine Frage als "Schwiegermutter" entschuldigen muss?
Ich bin sehr auf Harmonie aus und will mich nicht für eine Seite entscheiden. Man muss nicht jeden Sonntag zu meinen Eltern zum Kaffee, aber ein gutes Auskommen würde ich mir schon wünschen, auch in Bezug auf mal Kinder haben. Meine Eltern wohnen 3km entfernt, drängen sich uns aber nie auf.
Grüße
 

Deine Mutter muss gar nichts. Ich würde sie nicht mal mehr einladen. Wer auf so eine Frage über so einen langen Zeitraum so schwierig reagiert.... wie willst du das aushalten? Ein tanz auf rohen Eiern. An der Frage war nichts verwerfliches.

Gefällt mir
2. Januar um 18:03

Generelle Frage, ist Deine Freundin sehr empfindlich? Wie verliefen die anderen Treffen davor mit Deinen Eltern? War dies ein wunder Punkt bei Deiner Freundin?

Die Chemie scheint allgemein nicht so zu stimmen zwischen den beiden Frauen, denn so sehr verletzt kann sie doch nicht sein, dass sie da immer noch verletzt ist?

Gefällt mir
2. Januar um 19:55

Also ich versteh deine Freundin sehr gut. Finde es auch sehr taktlos so eine Frage zu stellen. Sicher mögen die Motive deiner Mutter bei der Frage nicht schlecht gewesen  sein, dennoch hat die Frage deine Freundin nun mal verletzt. 

Zu sensibel? Mit 30 schon Seine Mutter verloren zu haben ist doch auch echt hart. Kann man da nicht verstehen, dass es schmerzhaft ist (gerade zu Weihnachten) so eine Frage gestellt zu bekommen? 
Wieso ist es da nicht möglich bedauern über eine unglücklich formulierte Frage zum Ausdruck zu bringen? 

Deine Freundin fühlt sich einfach absolut nicht verstanden und somit vermutlich auch nicht gerade wertgeschätzt von deiner Mutter.Kein Wunder, dass sie da nicht mehr wirklich viel Wert auf Unterhaltungen mit deiner Mutter legt. 

Mittlerweile hat deine Freundin also auch noch ihren Vater verloren und noch immer ist deine Mutter nicht bemüht, ihrerseits irgendwie deiner Freundin, die Hand zu reichen?Weil sie älter ist, müsse sie sich nicht erklären? Sorry, aber für mich stellt deine Mutter da ihren Stolz etwas zu hoch und zeigt wenig Emphatie. 

Einen guten Rat hab ich für dich leider nicht. Du kannst beiden nur sagen, dass du unter der Situation leidest und dir wünschen würdest, dass sie sich an einen Tisch setzen und dir zu liebe versuchen ihre Differenzen zu klären. Nur beide scheinen dazu ja nicht bereit zu sein... Erzwingen lässt sich da wohl eher nichts.









 

1 LikesGefällt mir
2. Januar um 23:28

Natürlich war das eine sehr unangebrachte Frage von deiner Mutter. Und das sie sich nicht bei deiner Freundin dafür entschuldigen will, ist echt der Hammer. Deine Freundin hat beide Elternteile verloren. Ich verlor meinen Vater als ich 21 war. Obwohl es schon einige Jahre vergangen ist, kann ich kaum darüber sprechen und vermeide es so gut es geht. Ich wäre auch nicht begeistert wenn man mich so taktlos damit konfrontieren würde.

Ich glaube, deine Freundin kann die Frage verzeihen, nicht jedoch, dass deine Mutter scheinbar überhaupt nicht einsieht,dass sie taktlos war. Und weißt du, was einer Beziehung überhaupt nicht gut tut? Wenn der Mann nicht hinter seiner Freundin steht. Du hättest deiner Mutter so richtig klarmachen müssen, dass ihr Verhalten unangebracht war und du voll und ganz verstehst, dass deine Freundin gekränkt ist. 

Ich denke, dass sich beide Damen jetzt so richtig reinsteigern und nun jedes Wort auf die Goldwaage legen. Deine Mutter hat sich ins Aus gekickt und das wird kaum noch änderbar sein. 

Sei deiner Freundin nun ein guter Partner und schlepp sie nicht mehr zu deiner Mutter mit, wenn sie nicht möchte. Du bist 35. Da solltest du dich schon auf die Seite deiner Partnerin stellen können und damit klarkommen, dass sich beide nicht mehr leiden können. 

1 LikesGefällt mir
3. Januar um 0:06
In Antwort auf maite_18422897

Natürlich war das eine sehr unangebrachte Frage von deiner Mutter. Und das sie sich nicht bei deiner Freundin dafür entschuldigen will, ist echt der Hammer. Deine Freundin hat beide Elternteile verloren. Ich verlor meinen Vater als ich 21 war. Obwohl es schon einige Jahre vergangen ist, kann ich kaum darüber sprechen und vermeide es so gut es geht. Ich wäre auch nicht begeistert wenn man mich so taktlos damit konfrontieren würde.

Ich glaube, deine Freundin kann die Frage verzeihen, nicht jedoch, dass deine Mutter scheinbar überhaupt nicht einsieht,dass sie taktlos war. Und weißt du, was einer Beziehung überhaupt nicht gut tut? Wenn der Mann nicht hinter seiner Freundin steht. Du hättest deiner Mutter so richtig klarmachen müssen, dass ihr Verhalten unangebracht war und du voll und ganz verstehst, dass deine Freundin gekränkt ist. 

Ich denke, dass sich beide Damen jetzt so richtig reinsteigern und nun jedes Wort auf die Goldwaage legen. Deine Mutter hat sich ins Aus gekickt und das wird kaum noch änderbar sein. 

Sei deiner Freundin nun ein guter Partner und schlepp sie nicht mehr zu deiner Mutter mit, wenn sie nicht möchte. Du bist 35. Da solltest du dich schon auf die Seite deiner Partnerin stellen können und damit klarkommen, dass sich beide nicht mehr leiden können. 

Das denke ich auch.

Ich habe das mit meiner Schwägerin durch. Bei uns lief es nach den Unstimmigkeiten nicht anders. Das ist jetzt fast 5 Jahre her, sie hat sich nie entschuldigt und nicht mal im Ansatz eingesehen, dass sie Mist gemacht hat, der Menschen verletzt hat und eine Familie fast auseinander gebracht hat.
Ich antworte ihr kurz und knapp bis gar nicht...wirklich nur das nötigste.
Wir sind selten bei meinen Schwiegereltern, wenn sie da ist. Passt meinen Schwiegereltern nicht, aber das ist nicht mein Problem.
Selbst wenn sie sich jetzt entschuldigen würde, würde sich nicht viel ändern. 
Der Drops ist gelutscht.


Für manche scheint es eine harmlose Frage zu sein, aber ich kann die Freundin schon irgendwie verstehen. Empathie ist keine Dose mit geschredderten 500 000 Euro, die kein Mensch braucht.
Empathie ist wichtig und so eine Frage hat an Heiligabend nichts zu suchen. Ich hätte sie wahrscheinlich gefragt, ob sie schon ihre Angelegenheiten geklärt hat, denn ohne Hirn lebt es sich bekanntlich nicht lange.
Vielleicht hat die Freundin Angst, dass sie wieder solche Sprüche gedrückt bekommt, wenn sich Frau Schwiegermutter schon nicht Heiligabend im Griff hat.

Einen Rat kann ich dir nicht wirklich geben...ausser: stehe hinter deiner Freundin und akzeptiere ihren Abstand deiner Mutter gegenüber.

Gefällt mir
3. Januar um 0:49
In Antwort auf maik00

Hallo,
ich bin seit fast 2,5 Jahren mit meiner Freundin zusammen und seit Sommer 2018 wohnen wir in meiner Whg.
Informationen:
Ich, m, 35 Jahre alt,Einzelkind, immer in Berlin gewohnt und noch beide Eltern
Sie, w, 32 Jahre alt, 1 Schwester, zugezogen und beide Eltern leider verstorben
Folgendes Problem:
Weihnachten 18/19 hat sie mir zu Liebe bei meinen Eltern verbracht statt zu ihrer Schwester zu fahren. Meine Mama hat damals leider eine sehr unpassende Frage gestellt "Was passiert mit dem Haus in der Heimat, wenn dem Vater was passiert?" Hintergrund dazu: Mutter bereits verstorben und der Vater lebte zum damaligen Zeitpunkt alleine in dem Haus mit großem Grundstück und Tieren. Leider ist er Winter 2019 dann verstorben.
Meine Partnerin fand diese Frage total taktlos und unpassend dann auch noch an Heiligabend. Meine Mama ist oft sehr direkt ohne böse Absichten zu verfolgen. Ich habe mehrfach mit beiden gesprochen. Meine Partnerin hat sich seitdem immer mehr zurückgezogen und antwortet meist mit einfachen Sätzen auf Fragen meiner Mama. Meine Mama findet nach langer Diskussion mit mir die Frage nun auch unpassend ist aber aktuell der Meinung, dass sie als "alte Frau" ihre Gedanken wieso sie diese Frage gestellt hat meiner Freundin nicht offenbaren muss. Die gemeinsamen Treffen sind weniger geworden und wenn doch, dann unterhalten beide sich so gut wie gar nicht.
Hatte jemand von euch schon so eine Situation und hat jemand eine Idee wie man sie nun lösen kann?
Ich versuche meine Mama weiter zu bearbeiten bis sie sich vielleicht für diese Frage entschuldigt. Fraglich bleibt, ob meine Partnerin es annimmt oder es dafür nicht schon zu spät ist. Bzw. meint ihr, dass man sich für so eine Frage als "Schwiegermutter" entschuldigen muss?
Ich bin sehr auf Harmonie aus und will mich nicht für eine Seite entscheiden. Man muss nicht jeden Sonntag zu meinen Eltern zum Kaffee, aber ein gutes Auskommen würde ich mir schon wünschen, auch in Bezug auf mal Kinder haben. Meine Eltern wohnen 3km entfernt, drängen sich uns aber nie auf.
Grüße
 

"Man muss nicht jeden Sonntag zu meinen Eltern zum Kaffee" - aber hin und wieder wäre schon schön, oder?

"aber ein gutes Auskommen würde ich mir schon wünschen, auch in Bezug auf mal Kinder haben" - absolut nachvollziehbar.

Verstehe auch deinen Wunsch nach einer gewissen Harmonie, finde ich sehr natürlich.

Familie scheint dir wichtig zu sein (finde ich total gesund!) und ich finde das Verhalten deiner Freundin nicht gesund.

Ich finde, dass ein Mensch schon in der Lage sein sollte, einen Fehler durchgehen zu lassen und nicht alles so bitter ernst zu nehmen - was will sie denn später mal den Kindern vermitteln?

Rede mit ihr, mit deiner Freundin. Sag ihr, dass du dir wünscht, dass sie und deine Mutter ein normales/ freundliches Verhältnis haben.
Sag ihr, dass du dich nicht zwischen beiden entscheiden willst und die derzeitige Situation eine Belastung für dich darstellt.

Oder hast du darüber schon mit ihr geredet?

Du bist ihr Freund und ihr Verhalten belastet dich.
Wenn du ihr etwas bedeutest, dann wird sie sicherlich Rücksicht auf dich nehmen.



 

Gefällt mir
3. Januar um 9:02

Hallo,
danke für die doch sehr unterschiedlichen Meinungen.
Na klar bin ich 35, aber ich persönlich finde es nicht gesund, wenn ich mich für eine Seite entscheiden muss/soll. Ich finde man ist als Kind nur dann vollständig, wenn man auch mit seinen Eltern noch gut auskommt.
Noch ein paar Hintergründe:
Meine Mutter hatte ihr im Alter von 25 verloren und ist bei ihrer Mutter und ihren Großeltern aufgewachsen. Zu ihrem Vater hatte sie, bis er vor 10 Jahren gestorben ist, nur Kontakt per Telefon oder Brief. Die Gründe sind hier nicht relevant.
Die Mutter meiner Freundin ist verstorben als sie 16 war. Mir hat sie oft gesagt, dass sie zum Vater kein sehr gutes Verhältnis hat und ihm immer der Hof und die Tiere wichtiger waren. Außerdem befindet sich der "Hof" im Ausland. Meine Mutter kommt aus dem selben Land und hat die gleiche studentische Ausbildung wie meine Freundin und auch noch am selben Tag Geburtstag. Meine Mutter dachte daher, dass so viele Parallelen ein Zeichen dafür sind, dass sie sich super verstehen werden. Meine Mutter ist sehr offen und kommt mit allen sehr gut klar. Meine Freundin ist eher verschlossen und ja, mitunter schnell bockig und legt vieles auch von mir auf die Goldwaage. Ich denke meine Mutter war von Beginn an zu offen, hat sie sofort umarmt, das gekocht was sie gerne isst, Blumen mitgebracht als sie bei mir eingezogen ist, Blumen zum Advent gebracht etc. Sie bemüht sich in meinen Augen total, aber alles was sie macht wird von meiner Partnerin irgendwie negativ dargestellt. Hilfe von meinen Eltern wird als "Abhängigkeit" dargestellt. Ich kann sehr wohl selbstständig sein, nehme aber Hilfe gerne an. Familie hilft in meinen Augen bedingungslos. Meine Freundin hat ja früh die Mutter verloren, dann auch im Ausland studiert und ist diverse Male umgezogen, während ich die Stadt nur im Urlaub verlassen habe.
Kann eine Partnerin eine gewisse Eifersucht verspüren? Meine Eltern wohnen um die Ecke, das Verhältnis ist super, eher freundschaftlich und nicht wie Eltern und Kind? Ich hatte gehofft, dass sie die Vorteile erkennt. Meine Eltern wollten sie Elternersatz für sie ein, aber ihr von Anfang an das Gefühl geben, dass sie zu mir gehört und somit zur Familie.
Ich tue mich da echt schwer und es belastet mich. Sollen meine Eltern irgendwann nicht zur Hochzeit kommen? Meine Mutter wird sich nicht entschuldigen, ihr aber sagen können, dass die Frage zu Heiligabend unpassend war. Das habe ich meiner Mutter auch selbst gesagt und ihr die Hintergründe mehrfach deutlich gemacht. Ich selbst war, als die Frage gestellt wurde, damals nicht im Zimmer. 

Gefällt mir
3. Januar um 9:11

"Meine Eltern wollten sie Elternersatz" Sollte heißen "Meine Eltern wollten NIE Elternersatz" sein.
Eine Ergänzung noch. Eins hat mich auch verletzt. Sie hat ihre Whg gekündigt und ist zu mir gezogen, da ich in meine Whg erst 2017 eingezogen bin und sie mit 66qm erstmal groß genug für uns ist und es ja einen massiven Wohnungsmangel in Berlin gibt. Sie hat sich auch beruflich versetzen lassen, weil der Fahrtweg sonst zu lange wäre. Leider hat sie mir vorgeworfen, dass ich alles so weitermachen möchte wie bisher, also Hilfe von meinen Eltern annehmen etc. und sich bei ihr alles geändert hat. Ich hatte sie zu diesen Schritten doch nicht gezwungen, ich dachte dadurch sind wir zusammen und sehen uns täglich und nicht nur 3x die Woche. Das hat mich schon getroffen. Es wäre für mich unlogisch gewesen, meine Whg zu kündigen und sich eine neue gemeinsame Whg zu suchen. Die Einbauküche ist eine Maßanfertigung, ich wohne am Stadtrand sehr ruhig, großer Balkon, während ihre Whg keinen Balkon hatte und sie hat immer gesagt, dass ihr meine Whg gefällt. 
Ist sie irgendwie verbittert, dass ich es nie wirklich schwer hatte? Soll ich mich dafür entschuldigen oder es mir nun schwerer machen damit beide es schwer haben? Direkt nach dem Studium habe ich einen Job gefunden und arbeite immer noch dort, während es nun ihre 4 Arbeitsumgebung ist. Na klar musste sie sich mehr umstellen als ich, aber ich dachte mit Erleichterungen helfe ich ihr.

Gefällt mir
3. Januar um 9:48
In Antwort auf maik00

Hallo,
danke für die doch sehr unterschiedlichen Meinungen.
Na klar bin ich 35, aber ich persönlich finde es nicht gesund, wenn ich mich für eine Seite entscheiden muss/soll. Ich finde man ist als Kind nur dann vollständig, wenn man auch mit seinen Eltern noch gut auskommt.
Noch ein paar Hintergründe:
Meine Mutter hatte ihr im Alter von 25 verloren und ist bei ihrer Mutter und ihren Großeltern aufgewachsen. Zu ihrem Vater hatte sie, bis er vor 10 Jahren gestorben ist, nur Kontakt per Telefon oder Brief. Die Gründe sind hier nicht relevant.
Die Mutter meiner Freundin ist verstorben als sie 16 war. Mir hat sie oft gesagt, dass sie zum Vater kein sehr gutes Verhältnis hat und ihm immer der Hof und die Tiere wichtiger waren. Außerdem befindet sich der "Hof" im Ausland. Meine Mutter kommt aus dem selben Land und hat die gleiche studentische Ausbildung wie meine Freundin und auch noch am selben Tag Geburtstag. Meine Mutter dachte daher, dass so viele Parallelen ein Zeichen dafür sind, dass sie sich super verstehen werden. Meine Mutter ist sehr offen und kommt mit allen sehr gut klar. Meine Freundin ist eher verschlossen und ja, mitunter schnell bockig und legt vieles auch von mir auf die Goldwaage. Ich denke meine Mutter war von Beginn an zu offen, hat sie sofort umarmt, das gekocht was sie gerne isst, Blumen mitgebracht als sie bei mir eingezogen ist, Blumen zum Advent gebracht etc. Sie bemüht sich in meinen Augen total, aber alles was sie macht wird von meiner Partnerin irgendwie negativ dargestellt. Hilfe von meinen Eltern wird als "Abhängigkeit" dargestellt. Ich kann sehr wohl selbstständig sein, nehme aber Hilfe gerne an. Familie hilft in meinen Augen bedingungslos. Meine Freundin hat ja früh die Mutter verloren, dann auch im Ausland studiert und ist diverse Male umgezogen, während ich die Stadt nur im Urlaub verlassen habe.
Kann eine Partnerin eine gewisse Eifersucht verspüren? Meine Eltern wohnen um die Ecke, das Verhältnis ist super, eher freundschaftlich und nicht wie Eltern und Kind? Ich hatte gehofft, dass sie die Vorteile erkennt. Meine Eltern wollten sie Elternersatz für sie ein, aber ihr von Anfang an das Gefühl geben, dass sie zu mir gehört und somit zur Familie.
Ich tue mich da echt schwer und es belastet mich. Sollen meine Eltern irgendwann nicht zur Hochzeit kommen? Meine Mutter wird sich nicht entschuldigen, ihr aber sagen können, dass die Frage zu Heiligabend unpassend war. Das habe ich meiner Mutter auch selbst gesagt und ihr die Hintergründe mehrfach deutlich gemacht. Ich selbst war, als die Frage gestellt wurde, damals nicht im Zimmer. 

Du hast die falsche Freundin aber eine tolle familie. Überdenke das mal. 

1 LikesGefällt mir
3. Januar um 10:23
In Antwort auf mara071234

Also ich versteh deine Freundin sehr gut. Finde es auch sehr taktlos so eine Frage zu stellen. Sicher mögen die Motive deiner Mutter bei der Frage nicht schlecht gewesen  sein, dennoch hat die Frage deine Freundin nun mal verletzt. 

Zu sensibel? Mit 30 schon Seine Mutter verloren zu haben ist doch auch echt hart. Kann man da nicht verstehen, dass es schmerzhaft ist (gerade zu Weihnachten) so eine Frage gestellt zu bekommen? 
Wieso ist es da nicht möglich bedauern über eine unglücklich formulierte Frage zum Ausdruck zu bringen? 

Deine Freundin fühlt sich einfach absolut nicht verstanden und somit vermutlich auch nicht gerade wertgeschätzt von deiner Mutter.Kein Wunder, dass sie da nicht mehr wirklich viel Wert auf Unterhaltungen mit deiner Mutter legt. 

Mittlerweile hat deine Freundin also auch noch ihren Vater verloren und noch immer ist deine Mutter nicht bemüht, ihrerseits irgendwie deiner Freundin, die Hand zu reichen?Weil sie älter ist, müsse sie sich nicht erklären? Sorry, aber für mich stellt deine Mutter da ihren Stolz etwas zu hoch und zeigt wenig Emphatie. 

Einen guten Rat hab ich für dich leider nicht. Du kannst beiden nur sagen, dass du unter der Situation leidest und dir wünschen würdest, dass sie sich an einen Tisch setzen und dir zu liebe versuchen ihre Differenzen zu klären. Nur beide scheinen dazu ja nicht bereit zu sein... Erzwingen lässt sich da wohl eher nichts.









 

wieso unangebrachte frage?

eine ganz normale frage was mit dem haus passiert wenn ihr vater mal nicht mehr ist....
über sowas kann man doch sprechen...


wow sind hier einige sensibel unterwegs....
 

Gefällt mir
3. Januar um 10:26

abgesehen davon dass es NICHTS gibt wofür sich deine mutter zu entschuldigen hat....

wegen EINER EINZIGEN (für sie !!!!) unangebrachten frage reagiert sie so?

ich würds verstehen wenn mehr vorgefallen ist....

aber so würde ich an deiner stelle echt mal die beziehung überdenken

Gefällt mir
3. Januar um 10:29
In Antwort auf maik00

Hallo,
danke für die doch sehr unterschiedlichen Meinungen.
Na klar bin ich 35, aber ich persönlich finde es nicht gesund, wenn ich mich für eine Seite entscheiden muss/soll. Ich finde man ist als Kind nur dann vollständig, wenn man auch mit seinen Eltern noch gut auskommt.
Noch ein paar Hintergründe:
Meine Mutter hatte ihr im Alter von 25 verloren und ist bei ihrer Mutter und ihren Großeltern aufgewachsen. Zu ihrem Vater hatte sie, bis er vor 10 Jahren gestorben ist, nur Kontakt per Telefon oder Brief. Die Gründe sind hier nicht relevant.
Die Mutter meiner Freundin ist verstorben als sie 16 war. Mir hat sie oft gesagt, dass sie zum Vater kein sehr gutes Verhältnis hat und ihm immer der Hof und die Tiere wichtiger waren. Außerdem befindet sich der "Hof" im Ausland. Meine Mutter kommt aus dem selben Land und hat die gleiche studentische Ausbildung wie meine Freundin und auch noch am selben Tag Geburtstag. Meine Mutter dachte daher, dass so viele Parallelen ein Zeichen dafür sind, dass sie sich super verstehen werden. Meine Mutter ist sehr offen und kommt mit allen sehr gut klar. Meine Freundin ist eher verschlossen und ja, mitunter schnell bockig und legt vieles auch von mir auf die Goldwaage. Ich denke meine Mutter war von Beginn an zu offen, hat sie sofort umarmt, das gekocht was sie gerne isst, Blumen mitgebracht als sie bei mir eingezogen ist, Blumen zum Advent gebracht etc. Sie bemüht sich in meinen Augen total, aber alles was sie macht wird von meiner Partnerin irgendwie negativ dargestellt. Hilfe von meinen Eltern wird als "Abhängigkeit" dargestellt. Ich kann sehr wohl selbstständig sein, nehme aber Hilfe gerne an. Familie hilft in meinen Augen bedingungslos. Meine Freundin hat ja früh die Mutter verloren, dann auch im Ausland studiert und ist diverse Male umgezogen, während ich die Stadt nur im Urlaub verlassen habe.
Kann eine Partnerin eine gewisse Eifersucht verspüren? Meine Eltern wohnen um die Ecke, das Verhältnis ist super, eher freundschaftlich und nicht wie Eltern und Kind? Ich hatte gehofft, dass sie die Vorteile erkennt. Meine Eltern wollten sie Elternersatz für sie ein, aber ihr von Anfang an das Gefühl geben, dass sie zu mir gehört und somit zur Familie.
Ich tue mich da echt schwer und es belastet mich. Sollen meine Eltern irgendwann nicht zur Hochzeit kommen? Meine Mutter wird sich nicht entschuldigen, ihr aber sagen können, dass die Frage zu Heiligabend unpassend war. Das habe ich meiner Mutter auch selbst gesagt und ihr die Hintergründe mehrfach deutlich gemacht. Ich selbst war, als die Frage gestellt wurde, damals nicht im Zimmer. 

naja sorry aber da siehst du doch dass allein deine freundin schuld ist !!

deine mutter hat sich doch sooooo bemüht... sie sofort in der familie aufgenommen... ihr gutes getan

&

deine freundin ist von haus aus bockig!
und stellt alles was deine mutter sagt als negativ da!


BITTE BITTE BITTE wach auf!


und es ist doch egal ob man diese frage an heiligabend oder an irgendeinem anderen tag stellt...


schade nur dass du deine mutter auch noch "ungerechtfertigerweise" zurechtgewiesen hast


du hattest bis jetzt dein ganzes leben lang ein gutes verhältnis zu deiner mutter & zerstörst es jetzt durch diese dame ...

Gefällt mir
3. Januar um 11:24

Nochmals DANKE für die Antworten!
Ich finde es echt spannend, dass einige diese Frage als absolute Beleidung sehen und andere von euch nicht. Die Meinungen könnten nicht weiter auseinander liegen. Ich denke vieles hat ihr echt mit "Empfindlichkeit" zu tun. Würde ich alles persönlich nehmen, dann würde ich auf Arbeit vermutlich keinen kennen und hätte keine Freunde. Ich denke jeder sollte sich selbst nicht zu wichtig nehmen und einsehen, dass er selbst Fehler hat. 
Ich verhalte mich meiner Freundin gegenüber nun etwas distanzierter. Die Aussage mit sie musste vieles verändern und ich nichts, hat mich traurig gemacht. Wenn ich eure Antworten so lese komme ich auch zu dem Schluss, dass die Frage vielleicht nicht ganz passend war, mehr aber auch nicht.

Gefällt mir
3. Januar um 11:25
In Antwort auf maik00

Nochmals DANKE für die Antworten!
Ich finde es echt spannend, dass einige diese Frage als absolute Beleidung sehen und andere von euch nicht. Die Meinungen könnten nicht weiter auseinander liegen. Ich denke vieles hat ihr echt mit "Empfindlichkeit" zu tun. Würde ich alles persönlich nehmen, dann würde ich auf Arbeit vermutlich keinen kennen und hätte keine Freunde. Ich denke jeder sollte sich selbst nicht zu wichtig nehmen und einsehen, dass er selbst Fehler hat. 
Ich verhalte mich meiner Freundin gegenüber nun etwas distanzierter. Die Aussage mit sie musste vieles verändern und ich nichts, hat mich traurig gemacht. Wenn ich eure Antworten so lese komme ich auch zu dem Schluss, dass die Frage vielleicht nicht ganz passend war, mehr aber auch nicht.

meine Güte

Gefällt mir
3. Januar um 11:27
In Antwort auf maik00

"Meine Eltern wollten sie Elternersatz" Sollte heißen "Meine Eltern wollten NIE Elternersatz" sein.
Eine Ergänzung noch. Eins hat mich auch verletzt. Sie hat ihre Whg gekündigt und ist zu mir gezogen, da ich in meine Whg erst 2017 eingezogen bin und sie mit 66qm erstmal groß genug für uns ist und es ja einen massiven Wohnungsmangel in Berlin gibt. Sie hat sich auch beruflich versetzen lassen, weil der Fahrtweg sonst zu lange wäre. Leider hat sie mir vorgeworfen, dass ich alles so weitermachen möchte wie bisher, also Hilfe von meinen Eltern annehmen etc. und sich bei ihr alles geändert hat. Ich hatte sie zu diesen Schritten doch nicht gezwungen, ich dachte dadurch sind wir zusammen und sehen uns täglich und nicht nur 3x die Woche. Das hat mich schon getroffen. Es wäre für mich unlogisch gewesen, meine Whg zu kündigen und sich eine neue gemeinsame Whg zu suchen. Die Einbauküche ist eine Maßanfertigung, ich wohne am Stadtrand sehr ruhig, großer Balkon, während ihre Whg keinen Balkon hatte und sie hat immer gesagt, dass ihr meine Whg gefällt. 
Ist sie irgendwie verbittert, dass ich es nie wirklich schwer hatte? Soll ich mich dafür entschuldigen oder es mir nun schwerer machen damit beide es schwer haben? Direkt nach dem Studium habe ich einen Job gefunden und arbeite immer noch dort, während es nun ihre 4 Arbeitsumgebung ist. Na klar musste sie sich mehr umstellen als ich, aber ich dachte mit Erleichterungen helfe ich ihr.

Ihr habt allgemein sehr unterschiedliche Leben. Das hat mit verbittert oder neidisch nichts zutun.

Du bist behütet und mit voller Familienkraft aufgewachsen. Sie hat früh die Mutter verloren und damit war ihre behütete Kindheit ziemlich schnell vorbei.
Ich habe ähnliches durch und musste mich im Alter von 10 Jahren überwiegend allein versorgen und kümmern, weil mein Vater eigentlich immer arbeiten war. Sonst war da keiner...
Da wird man schneller erwachsen, lernt sich durchzubeissen und auch ohne Hilfe sich etwas aufzubauen.
Und das schlimme ist...man verlernt es angebotene Hilfe zu nutzen, weil man hat es auch ohne geschafft und ist auch noch stolz darauf.
Man sieht die Welt einfach anders.

Bei meinem Mann und mir lief es ähnlich. Er ist auch total behütet aufgewachsen...die Eltern haben viel geholfen und ihm viel abgenommen. Als wir uns kennenlernten, war ich bereits Mutter und habe mit Kind studiert und gearbeitet im Schichtdienst.
Seine Eltern haben sich immer angeboten und waren teilweise beleidigt, wenn ich abgelehnt habe. Ständig sollten wir essen kommen, die Schwiegereltern wollten putzen kommen und und und. 
Warum soll man das aber annehmen, wenn man das auch allein hinbekommt?
Mein Mann und ich, wir haben darüber ein sehr intensives Gespräch geführt und auch er war der Meinung, dass wir erwachsen sind, eine eigenständige kleine Familie, die ihren Weg geht. Das heißt ja nicht, dass man die Familie ausgrenzt oder nichts mit der Familie zutun haben möchte. Man will eben sein eigenes Leben führen und das wird mit Kinder noch mehr. Vor allem, wenn man eben auch so aufgewachsen ist und keine Wahl hatte.
Vielleicht ist ihr das einfach zu viel mit deiner Familie.

Ihr solltet euch mal zusammensetzen und darüber reden. Ihr müsst einen Weg finden, der für beide in Ordnung ist.
Wenn ihr den nicht findet, dann passen eure Vorstellungen vom Leben einfach nicht zusammen und ihr müsst Konsequenzen ziehen.

3 LikesGefällt mir
3. Januar um 11:34
In Antwort auf maik00

Nochmals DANKE für die Antworten!
Ich finde es echt spannend, dass einige diese Frage als absolute Beleidung sehen und andere von euch nicht. Die Meinungen könnten nicht weiter auseinander liegen. Ich denke vieles hat ihr echt mit "Empfindlichkeit" zu tun. Würde ich alles persönlich nehmen, dann würde ich auf Arbeit vermutlich keinen kennen und hätte keine Freunde. Ich denke jeder sollte sich selbst nicht zu wichtig nehmen und einsehen, dass er selbst Fehler hat. 
Ich verhalte mich meiner Freundin gegenüber nun etwas distanzierter. Die Aussage mit sie musste vieles verändern und ich nichts, hat mich traurig gemacht. Wenn ich eure Antworten so lese komme ich auch zu dem Schluss, dass die Frage vielleicht nicht ganz passend war, mehr aber auch nicht.

Du distanzierst dich jetzt?

Hast du über all das, was du hier geschrieben hast schon in aller Offenheit mit deiner Freundin besprochen?

Denn eigentlich ist sie die Ansprechpartnerin für dieses Problem und nicht ein Forum.

Kommunikation ist in einer Beziehung das A und O - daran solltet ihr gemeinsam(!) arbeiten.

Auch wenn ihr bald getrennte Wege gehen solltet - in einer neuen Beziehung wird auch die Kommunikation die Basis sein.

Fang doch mit ihr an zu üben.

Gefällt mir
3. Januar um 11:52

Um ein Gespräch mit deiner Freundin kommst du nicht drum herum. Beobachte das noch eine Zeit lang und wenn es nicht besser wird, solltest du deine Beziehung überdenken. Dich wird es ein Leben lang belasten und deine Freundin möglicherweise auch. 

Gefällt mir
3. Januar um 11:54
In Antwort auf smini

Du distanzierst dich jetzt?

Hast du über all das, was du hier geschrieben hast schon in aller Offenheit mit deiner Freundin besprochen?

Denn eigentlich ist sie die Ansprechpartnerin für dieses Problem und nicht ein Forum.

Kommunikation ist in einer Beziehung das A und O - daran solltet ihr gemeinsam(!) arbeiten.

Auch wenn ihr bald getrennte Wege gehen solltet - in einer neuen Beziehung wird auch die Kommunikation die Basis sein.

Fang doch mit ihr an zu üben.

Natürlich rede ich mit allen Beteiligten. Ich wollte einfach die Meinungen Fremder Personen lesen, die möglichst objektiv sind. Mit der unterschiedlichen Kindheit und sich durchbeißen ist alles richtig, hat sie mir genau so gesagt. Sie ist halt 2x die Woche mit Fahrrad zu Aldi um Getränke zu holen, weil es halt ging und ich schlage nun vor, dass wir mit meinen Eltern vielleicht 1x im Monat mit dem Auto einkaufen fahren und dann gleich Getränke für mehrere Wochen kaufen, weil ich sie entlasten will. Distanzieren ist dann eben der falsche Begriff. Ich bin nun erstmal enttäuscht von dieser Aussage und das habe ich ihr auch direkt gesagt. Wenn mich etwas stört dann spreche ich es sofort an, denn nur durch Reden kann man Probleme lösen. Das weiß ich und so lebe ich.

Gefällt mir
3. Januar um 12:01
In Antwort auf carpe3punkt0

Ihr habt allgemein sehr unterschiedliche Leben. Das hat mit verbittert oder neidisch nichts zutun.

Du bist behütet und mit voller Familienkraft aufgewachsen. Sie hat früh die Mutter verloren und damit war ihre behütete Kindheit ziemlich schnell vorbei.
Ich habe ähnliches durch und musste mich im Alter von 10 Jahren überwiegend allein versorgen und kümmern, weil mein Vater eigentlich immer arbeiten war. Sonst war da keiner...
Da wird man schneller erwachsen, lernt sich durchzubeissen und auch ohne Hilfe sich etwas aufzubauen.
Und das schlimme ist...man verlernt es angebotene Hilfe zu nutzen, weil man hat es auch ohne geschafft und ist auch noch stolz darauf.
Man sieht die Welt einfach anders.

Bei meinem Mann und mir lief es ähnlich. Er ist auch total behütet aufgewachsen...die Eltern haben viel geholfen und ihm viel abgenommen. Als wir uns kennenlernten, war ich bereits Mutter und habe mit Kind studiert und gearbeitet im Schichtdienst.
Seine Eltern haben sich immer angeboten und waren teilweise beleidigt, wenn ich abgelehnt habe. Ständig sollten wir essen kommen, die Schwiegereltern wollten putzen kommen und und und. 
Warum soll man das aber annehmen, wenn man das auch allein hinbekommt?
Mein Mann und ich, wir haben darüber ein sehr intensives Gespräch geführt und auch er war der Meinung, dass wir erwachsen sind, eine eigenständige kleine Familie, die ihren Weg geht. Das heißt ja nicht, dass man die Familie ausgrenzt oder nichts mit der Familie zutun haben möchte. Man will eben sein eigenes Leben führen und das wird mit Kinder noch mehr. Vor allem, wenn man eben auch so aufgewachsen ist und keine Wahl hatte.
Vielleicht ist ihr das einfach zu viel mit deiner Familie.

Ihr solltet euch mal zusammensetzen und darüber reden. Ihr müsst einen Weg finden, der für beide in Ordnung ist.
Wenn ihr den nicht findet, dann passen eure Vorstellungen vom Leben einfach nicht zusammen und ihr müsst Konsequenzen ziehen.

"Warum soll man das aber annehmen, wenn man das auch allein hinbekommt?"
Ist das nicht falscher Stolz oder sehe ich das falsch? Steige ich dann auch nicht ins Auto eines Freundes ein und laufe lieber im Regen, weil ich bisher alles ohne Auto geschafft habe? 
Ich versuche nur die Ansichten zu verstehen. 

Gefällt mir
3. Januar um 12:03
In Antwort auf maik00

Hallo,
ich bin seit fast 2,5 Jahren mit meiner Freundin zusammen und seit Sommer 2018 wohnen wir in meiner Whg.
Informationen:
Ich, m, 35 Jahre alt,Einzelkind, immer in Berlin gewohnt und noch beide Eltern
Sie, w, 32 Jahre alt, 1 Schwester, zugezogen und beide Eltern leider verstorben
Folgendes Problem:
Weihnachten 18/19 hat sie mir zu Liebe bei meinen Eltern verbracht statt zu ihrer Schwester zu fahren. Meine Mama hat damals leider eine sehr unpassende Frage gestellt "Was passiert mit dem Haus in der Heimat, wenn dem Vater was passiert?" Hintergrund dazu: Mutter bereits verstorben und der Vater lebte zum damaligen Zeitpunkt alleine in dem Haus mit großem Grundstück und Tieren. Leider ist er Winter 2019 dann verstorben.
Meine Partnerin fand diese Frage total taktlos und unpassend dann auch noch an Heiligabend. Meine Mama ist oft sehr direkt ohne böse Absichten zu verfolgen. Ich habe mehrfach mit beiden gesprochen. Meine Partnerin hat sich seitdem immer mehr zurückgezogen und antwortet meist mit einfachen Sätzen auf Fragen meiner Mama. Meine Mama findet nach langer Diskussion mit mir die Frage nun auch unpassend ist aber aktuell der Meinung, dass sie als "alte Frau" ihre Gedanken wieso sie diese Frage gestellt hat meiner Freundin nicht offenbaren muss. Die gemeinsamen Treffen sind weniger geworden und wenn doch, dann unterhalten beide sich so gut wie gar nicht.
Hatte jemand von euch schon so eine Situation und hat jemand eine Idee wie man sie nun lösen kann?
Ich versuche meine Mama weiter zu bearbeiten bis sie sich vielleicht für diese Frage entschuldigt. Fraglich bleibt, ob meine Partnerin es annimmt oder es dafür nicht schon zu spät ist. Bzw. meint ihr, dass man sich für so eine Frage als "Schwiegermutter" entschuldigen muss?
Ich bin sehr auf Harmonie aus und will mich nicht für eine Seite entscheiden. Man muss nicht jeden Sonntag zu meinen Eltern zum Kaffee, aber ein gutes Auskommen würde ich mir schon wünschen, auch in Bezug auf mal Kinder haben. Meine Eltern wohnen 3km entfernt, drängen sich uns aber nie auf.
Grüße
 

Du willst Meinungen? Hier kommt meine: Ich finde, die Frage deiner Mutter an deine Freundin unangebracht und sehr indiskret. Man stellt so eine Frage nicht. Die Antwort geht deine Mutter schlichtweg nichts an. Das sind familieninterne (Erb-)Angelegenheiten, die Fremde nichts angehen und die auch auf materielles Denken schließen lassen. 

Mich würde die Frage auch stören, ich bin aber auch sehr auf meine Privatsphäre bedacht und mag Einmischungen und Grenzüberschreitungen gar nicht. Abgesehen von der Frage an sich wäre meine Sorge auch, dass deine Mutter immer so distanzlos ist und in herzerfrischender Schmerzfreiheit Dinge fragt, die nun wahrlich nicht ihre Sorge sein sollen. Eine Entschuldigung wäre für mich sekundär. Dass solche Fragen öfter gestellt werden könnten und dass ich mich dann an die Wand gedrängt fühle und aus Höflichkeit schwer auskann, wäre eher ein potentielles Problem für mich. Eine Entschuldigung würde ich wohl nicht "verlangen", aber ich wäre vorsichtig und würde den Kontakt zu deiner Mutter massiv herunterschreiben, wenn sie mich nicht mit der Zeit davon überzeugen könnte, dass sie weiß, was sie etwas angeht und was nicht. 

Aber wie du selbst schreibst: Jeder ist anders. Und wenn du mit deiner Freundin zusammensein möchtest, wäre es schon eine gute Idee, dich für ihren Standpunkt zu interessieren. 

Gefällt mir
3. Januar um 12:06
In Antwort auf maik00

Natürlich rede ich mit allen Beteiligten. Ich wollte einfach die Meinungen Fremder Personen lesen, die möglichst objektiv sind. Mit der unterschiedlichen Kindheit und sich durchbeißen ist alles richtig, hat sie mir genau so gesagt. Sie ist halt 2x die Woche mit Fahrrad zu Aldi um Getränke zu holen, weil es halt ging und ich schlage nun vor, dass wir mit meinen Eltern vielleicht 1x im Monat mit dem Auto einkaufen fahren und dann gleich Getränke für mehrere Wochen kaufen, weil ich sie entlasten will. Distanzieren ist dann eben der falsche Begriff. Ich bin nun erstmal enttäuscht von dieser Aussage und das habe ich ihr auch direkt gesagt. Wenn mich etwas stört dann spreche ich es sofort an, denn nur durch Reden kann man Probleme lösen. Das weiß ich und so lebe ich.

Aber irgendwie kommt ihr ja nicht weiter, oder?
Sonst würdest du doch nicht Fremde um Rat/Meinungen bitten.

Woran hapert es denn?

Kannst du das in Worte fassen?

Und damit meine ich nicht, ihr jetzt den schwarzen Peter zuzuschieben.
Es wäre doch sinnvoll zu schauen, wo das Problem zwischen euch liegt (ohne Schuldzuweisung, ganz nüchtern betrachtet) und von dort aus zu überlegen, ob ihr eine Lösung findet.

Was sagt sie denn dazu, dass dich diese Spannungen zwischen ihr und deinen Eltern belasten?
Sieht sie dich?
Nimmt sie dich und deine Gefühle wahr?

Gefällt mir
3. Januar um 12:08
In Antwort auf maik00

"Warum soll man das aber annehmen, wenn man das auch allein hinbekommt?"
Ist das nicht falscher Stolz oder sehe ich das falsch? Steige ich dann auch nicht ins Auto eines Freundes ein und laufe lieber im Regen, weil ich bisher alles ohne Auto geschafft habe? 
Ich versuche nur die Ansichten zu verstehen. 

Wenn ich gerne im Regen laufe, wäre es doch verrückt, ins Auto einzusteigen, bloß um dem Freund einen Gefallen zu tun.

Gefällt mir
3. Januar um 12:13
In Antwort auf bissfest

Du willst Meinungen? Hier kommt meine: Ich finde, die Frage deiner Mutter an deine Freundin unangebracht und sehr indiskret. Man stellt so eine Frage nicht. Die Antwort geht deine Mutter schlichtweg nichts an. Das sind familieninterne (Erb-)Angelegenheiten, die Fremde nichts angehen und die auch auf materielles Denken schließen lassen. 

Mich würde die Frage auch stören, ich bin aber auch sehr auf meine Privatsphäre bedacht und mag Einmischungen und Grenzüberschreitungen gar nicht. Abgesehen von der Frage an sich wäre meine Sorge auch, dass deine Mutter immer so distanzlos ist und in herzerfrischender Schmerzfreiheit Dinge fragt, die nun wahrlich nicht ihre Sorge sein sollen. Eine Entschuldigung wäre für mich sekundär. Dass solche Fragen öfter gestellt werden könnten und dass ich mich dann an die Wand gedrängt fühle und aus Höflichkeit schwer auskann, wäre eher ein potentielles Problem für mich. Eine Entschuldigung würde ich wohl nicht "verlangen", aber ich wäre vorsichtig und würde den Kontakt zu deiner Mutter massiv herunterschreiben, wenn sie mich nicht mit der Zeit davon überzeugen könnte, dass sie weiß, was sie etwas angeht und was nicht. 

Aber wie du selbst schreibst: Jeder ist anders. Und wenn du mit deiner Freundin zusammensein möchtest, wäre es schon eine gute Idee, dich für ihren Standpunkt zu interessieren. 

Aber es gibt doch noch andere Möglichkeiten, als Rückzug.

Z.B. Themenwechsel.

"Oh, das Thema geht mir jetzt aber zu nah, darüber möchte ich nicht reden."

Es gibt doch so viele Möglichkeiten, Gespräche zu führen.
Man kann über Shopping, Ernährung, Beruf, Hobbies, das Wetter reden.

Man kann zusammen etwas spielen und muss sich gar nicht unterhalten.

Gefällt mir
3. Januar um 12:15
In Antwort auf smini

Aber es gibt doch noch andere Möglichkeiten, als Rückzug.

Z.B. Themenwechsel.

"Oh, das Thema geht mir jetzt aber zu nah, darüber möchte ich nicht reden."

Es gibt doch so viele Möglichkeiten, Gespräche zu führen.
Man kann über Shopping, Ernährung, Beruf, Hobbies, das Wetter reden.

Man kann zusammen etwas spielen und muss sich gar nicht unterhalten.

Man muss es halt schon wollen.

Gefällt mir
3. Januar um 12:20
In Antwort auf smini

Aber irgendwie kommt ihr ja nicht weiter, oder?
Sonst würdest du doch nicht Fremde um Rat/Meinungen bitten.

Woran hapert es denn?

Kannst du das in Worte fassen?

Und damit meine ich nicht, ihr jetzt den schwarzen Peter zuzuschieben.
Es wäre doch sinnvoll zu schauen, wo das Problem zwischen euch liegt (ohne Schuldzuweisung, ganz nüchtern betrachtet) und von dort aus zu überlegen, ob ihr eine Lösung findet.

Was sagt sie denn dazu, dass dich diese Spannungen zwischen ihr und deinen Eltern belasten?
Sieht sie dich?
Nimmt sie dich und deine Gefühle wahr?

Ok, ich versuche es.
Fehler haben alle und keiner ist unschuldig, auch ich nicht.
Mein Fehler war, dass ich teilweise Dinge so geregelt habe wie früher. Ich habe meiner Freundin gesagt, dass meine Eltern gegen xx Uhr kurz vorbeikommen was abholen/abgeben. Erst neulich im Gespräch hat sie mir gesagt, dass sie sich übergangen gefühlt hat und ich sie doch vorher wenigstens hätte fragen können.
Richtig, mein Fehler, habe ich abgespeichert und ändere es nun. Habe mich dafür entschuldigt.
Das mich die aktuelle Situation traurig macht und belastet habe ich ihr auch gesagt. "Weiß ich" war die Antwort. Ich fragte dann was ich oder meine Mutter machen kann, damit man bei einem Treffen aller nicht nur in Hauptsätzen oder gar nicht antwortet war die Antwort "Weiß ich nicht".
Ich habe auch ein Gespräch mit meinen Eltern geführt und ihnen versucht zu erklären, dass ich/wir sie nicht wegstoßen wollen, aber vieles nun selber hinbekommen. Meine Eltern wollen "nur helfen", aber mir ist bewusst, dass manche Hilfe ihr nun schlicht zu viel ist, während ich damit kein Problem habe.
Ich kann natürlich im Haushalt alles alleine, ging vorher ja auch, habe aber Hilfe angenommen, da ich beruflich oft spät nach Hause gekommen bin und keine Kraft manchmal mehr hatte.
Mich persönlich würde freuen, wenn meine Partnerin von sich aus vorschlägt, dass man meine Eltern zum Kaffee einladen könnte oder ob wir nicht mal wieder meine Eltern sehen wollen. Gesehen haben sie sich zum Geburtstag und dann 30min am 2. Advent. Das wars in den letzten 2 Monaten. Sie sagt mir natürlich, dass ich jederzeit zu meinen Eltern fahren kann, aber mir kommt es komisch vor, dass sie dann in der Zeit alleine ist.

Gefällt mir
3. Januar um 12:21

Man weiß zu wenig über seine Freundin um das richtig einschätzen zu können. Möglich wäre es doch auch, dass ihr die Bindung zwischen ihrem Freund und seinen Eltern einfach zu viel ist und die Frage seiner Mutter nun für sie die Chance ist, diese Bindung zu lockern oder gar zu lösen. 

Gefällt mir
3. Januar um 12:34
In Antwort auf maik00

Hallo,
ich bin seit fast 2,5 Jahren mit meiner Freundin zusammen und seit Sommer 2018 wohnen wir in meiner Whg.
Informationen:
Ich, m, 35 Jahre alt,Einzelkind, immer in Berlin gewohnt und noch beide Eltern
Sie, w, 32 Jahre alt, 1 Schwester, zugezogen und beide Eltern leider verstorben
Folgendes Problem:
Weihnachten 18/19 hat sie mir zu Liebe bei meinen Eltern verbracht statt zu ihrer Schwester zu fahren. Meine Mama hat damals leider eine sehr unpassende Frage gestellt "Was passiert mit dem Haus in der Heimat, wenn dem Vater was passiert?" Hintergrund dazu: Mutter bereits verstorben und der Vater lebte zum damaligen Zeitpunkt alleine in dem Haus mit großem Grundstück und Tieren. Leider ist er Winter 2019 dann verstorben.
Meine Partnerin fand diese Frage total taktlos und unpassend dann auch noch an Heiligabend. Meine Mama ist oft sehr direkt ohne böse Absichten zu verfolgen. Ich habe mehrfach mit beiden gesprochen. Meine Partnerin hat sich seitdem immer mehr zurückgezogen und antwortet meist mit einfachen Sätzen auf Fragen meiner Mama. Meine Mama findet nach langer Diskussion mit mir die Frage nun auch unpassend ist aber aktuell der Meinung, dass sie als "alte Frau" ihre Gedanken wieso sie diese Frage gestellt hat meiner Freundin nicht offenbaren muss. Die gemeinsamen Treffen sind weniger geworden und wenn doch, dann unterhalten beide sich so gut wie gar nicht.
Hatte jemand von euch schon so eine Situation und hat jemand eine Idee wie man sie nun lösen kann?
Ich versuche meine Mama weiter zu bearbeiten bis sie sich vielleicht für diese Frage entschuldigt. Fraglich bleibt, ob meine Partnerin es annimmt oder es dafür nicht schon zu spät ist. Bzw. meint ihr, dass man sich für so eine Frage als "Schwiegermutter" entschuldigen muss?
Ich bin sehr auf Harmonie aus und will mich nicht für eine Seite entscheiden. Man muss nicht jeden Sonntag zu meinen Eltern zum Kaffee, aber ein gutes Auskommen würde ich mir schon wünschen, auch in Bezug auf mal Kinder haben. Meine Eltern wohnen 3km entfernt, drängen sich uns aber nie auf.
Grüße
 

Deine Partnerin ist verletzt, deine Mutter hat einen Fehler gemacht. Wo also ist das Problem, sich als erwachsene Menschen zusammen zu reißen und mal über den Dingen zu stehen? Es war sicher keine böse Absicht von deiner Mutter, vielleicht auch unüberlegt, aber ich finde dass man sich wegen einer Frage nicht gleich die Haare ausreißen muss. 

Gefällt mir
3. Januar um 12:35
In Antwort auf maik00

Ok, ich versuche es.
Fehler haben alle und keiner ist unschuldig, auch ich nicht.
Mein Fehler war, dass ich teilweise Dinge so geregelt habe wie früher. Ich habe meiner Freundin gesagt, dass meine Eltern gegen xx Uhr kurz vorbeikommen was abholen/abgeben. Erst neulich im Gespräch hat sie mir gesagt, dass sie sich übergangen gefühlt hat und ich sie doch vorher wenigstens hätte fragen können.
Richtig, mein Fehler, habe ich abgespeichert und ändere es nun. Habe mich dafür entschuldigt.
Das mich die aktuelle Situation traurig macht und belastet habe ich ihr auch gesagt. "Weiß ich" war die Antwort. Ich fragte dann was ich oder meine Mutter machen kann, damit man bei einem Treffen aller nicht nur in Hauptsätzen oder gar nicht antwortet war die Antwort "Weiß ich nicht".
Ich habe auch ein Gespräch mit meinen Eltern geführt und ihnen versucht zu erklären, dass ich/wir sie nicht wegstoßen wollen, aber vieles nun selber hinbekommen. Meine Eltern wollen "nur helfen", aber mir ist bewusst, dass manche Hilfe ihr nun schlicht zu viel ist, während ich damit kein Problem habe.
Ich kann natürlich im Haushalt alles alleine, ging vorher ja auch, habe aber Hilfe angenommen, da ich beruflich oft spät nach Hause gekommen bin und keine Kraft manchmal mehr hatte.
Mich persönlich würde freuen, wenn meine Partnerin von sich aus vorschlägt, dass man meine Eltern zum Kaffee einladen könnte oder ob wir nicht mal wieder meine Eltern sehen wollen. Gesehen haben sie sich zum Geburtstag und dann 30min am 2. Advent. Das wars in den letzten 2 Monaten. Sie sagt mir natürlich, dass ich jederzeit zu meinen Eltern fahren kann, aber mir kommt es komisch vor, dass sie dann in der Zeit alleine ist.

Ich muss dir ehrlich sagen, dass ich deinen Standpunkt durchaus verstehen kann aber auch mir wäre das etwas too much. Mein Freund liebt seine Mutter sehr und sie haben vor unserer Beziehung auch viel zusammen gemacht, haben sich oft gesehen, waren zusammen einkaufen usw. Aber nun bin ich da und möchte mit meinem Partner diese Dinge tun. Ich würde mich auch unwohl fühlen wenn er zu allem seine Mutter um Hilfe bittet und sie ständig um sich rum haben möchte. Ich hatte es bereits geschrieben: du bist 35. Wenn ich hier lese fällt mir oft dieses "meine Familie" auf. Ja, es ist deine Familie, nicht ihre. Sie muss nicht das Bedürfnis haben, sie oft sehen zu wollen. Mein Freund ist 34 und hat sich etwas abgenabelt von seiner Mutter. Ich mich auch von meiner. Das ist doch auch normal wenn man einen Partner hat. Ich mag seine Mutter, möchte sie aber nicht immerzu sehen. Wenn er sie unbedingt sehen möchte, fährt er auch mal alleine zu ihr. Und weißt du was? Das hat er bisher nicht oft getan weil das in diesem Alter normal sein sollte, sein eigenes Leben zu leben. 

Gefällt mir
3. Januar um 12:42
In Antwort auf maik00

Ok, ich versuche es.
Fehler haben alle und keiner ist unschuldig, auch ich nicht.
Mein Fehler war, dass ich teilweise Dinge so geregelt habe wie früher. Ich habe meiner Freundin gesagt, dass meine Eltern gegen xx Uhr kurz vorbeikommen was abholen/abgeben. Erst neulich im Gespräch hat sie mir gesagt, dass sie sich übergangen gefühlt hat und ich sie doch vorher wenigstens hätte fragen können.
Richtig, mein Fehler, habe ich abgespeichert und ändere es nun. Habe mich dafür entschuldigt.
Das mich die aktuelle Situation traurig macht und belastet habe ich ihr auch gesagt. "Weiß ich" war die Antwort. Ich fragte dann was ich oder meine Mutter machen kann, damit man bei einem Treffen aller nicht nur in Hauptsätzen oder gar nicht antwortet war die Antwort "Weiß ich nicht".
Ich habe auch ein Gespräch mit meinen Eltern geführt und ihnen versucht zu erklären, dass ich/wir sie nicht wegstoßen wollen, aber vieles nun selber hinbekommen. Meine Eltern wollen "nur helfen", aber mir ist bewusst, dass manche Hilfe ihr nun schlicht zu viel ist, während ich damit kein Problem habe.
Ich kann natürlich im Haushalt alles alleine, ging vorher ja auch, habe aber Hilfe angenommen, da ich beruflich oft spät nach Hause gekommen bin und keine Kraft manchmal mehr hatte.
Mich persönlich würde freuen, wenn meine Partnerin von sich aus vorschlägt, dass man meine Eltern zum Kaffee einladen könnte oder ob wir nicht mal wieder meine Eltern sehen wollen. Gesehen haben sie sich zum Geburtstag und dann 30min am 2. Advent. Das wars in den letzten 2 Monaten. Sie sagt mir natürlich, dass ich jederzeit zu meinen Eltern fahren kann, aber mir kommt es komisch vor, dass sie dann in der Zeit alleine ist.

Ok, ein simples "weiß ich" auf deine Gefühle finde ich schon schwach.

Was auch immer mit ihr los ist (ob sie vielleicht krank ist, eine Depression hat, was auch immer, kann sein, muss nicht sein, klingt zumindest irgendwie lethargisch), wenn sie sich dir gegenüber nicht auf eine Beziehung einlässt und deine Gefühle ernst nimmt, dann finde ich das ungünstig.

Und die möglichen Gründe für diese Disbalance können nur Gründe sein für jemanden, der sich nicht wirklich auf die Beziehung einlässt.

Hast du mal ganz grundsätzlich mit ihr darüber geredet, wie eure Beziehung funktionieren soll, auch auf Dauer und mit Hinblick auf Kinder?

Ganz ehrlich und ganz persönlich: wenn jemand einen Keil zwischen mich und meine Familie treiben würde oder ich mit der Familie meines Partners so gar nicht zurechtkommen würde, wäre das für mich keine Basis für eine Beziehung.

Was da genau mit deiner Freundin los ist und was zwischen euch nicht stimmt, kann ich so nicht beurteilen. Aber irgendwie läuft es nicht rund, oder?

Mal an eine Beziehungsberatung gedacht?
 

Gefällt mir
3. Januar um 12:46
In Antwort auf maite_18422897

Ich muss dir ehrlich sagen, dass ich deinen Standpunkt durchaus verstehen kann aber auch mir wäre das etwas too much. Mein Freund liebt seine Mutter sehr und sie haben vor unserer Beziehung auch viel zusammen gemacht, haben sich oft gesehen, waren zusammen einkaufen usw. Aber nun bin ich da und möchte mit meinem Partner diese Dinge tun. Ich würde mich auch unwohl fühlen wenn er zu allem seine Mutter um Hilfe bittet und sie ständig um sich rum haben möchte. Ich hatte es bereits geschrieben: du bist 35. Wenn ich hier lese fällt mir oft dieses "meine Familie" auf. Ja, es ist deine Familie, nicht ihre. Sie muss nicht das Bedürfnis haben, sie oft sehen zu wollen. Mein Freund ist 34 und hat sich etwas abgenabelt von seiner Mutter. Ich mich auch von meiner. Das ist doch auch normal wenn man einen Partner hat. Ich mag seine Mutter, möchte sie aber nicht immerzu sehen. Wenn er sie unbedingt sehen möchte, fährt er auch mal alleine zu ihr. Und weißt du was? Das hat er bisher nicht oft getan weil das in diesem Alter normal sein sollte, sein eigenes Leben zu leben. 

Aber warum denn dieses Entweder-Oder-  Schwarz/Weiß-Denken?

Warum nicht Familie UND Partner?

Partner UND Freunde?

 

Gefällt mir
3. Januar um 12:51
In Antwort auf smini

Ok, ein simples "weiß ich" auf deine Gefühle finde ich schon schwach.

Was auch immer mit ihr los ist (ob sie vielleicht krank ist, eine Depression hat, was auch immer, kann sein, muss nicht sein, klingt zumindest irgendwie lethargisch), wenn sie sich dir gegenüber nicht auf eine Beziehung einlässt und deine Gefühle ernst nimmt, dann finde ich das ungünstig.

Und die möglichen Gründe für diese Disbalance können nur Gründe sein für jemanden, der sich nicht wirklich auf die Beziehung einlässt.

Hast du mal ganz grundsätzlich mit ihr darüber geredet, wie eure Beziehung funktionieren soll, auch auf Dauer und mit Hinblick auf Kinder?

Ganz ehrlich und ganz persönlich: wenn jemand einen Keil zwischen mich und meine Familie treiben würde oder ich mit der Familie meines Partners so gar nicht zurechtkommen würde, wäre das für mich keine Basis für eine Beziehung.

Was da genau mit deiner Freundin los ist und was zwischen euch nicht stimmt, kann ich so nicht beurteilen. Aber irgendwie läuft es nicht rund, oder?

Mal an eine Beziehungsberatung gedacht?
 

Bist du eigentlich bereit, so weiterzumachen?

Wenn nicht, solltest du ihr das ganz deutlich sagen.
Dann kann sie immernoch entscheiden, was sie tut.

Gefällt mir
3. Januar um 13:00
In Antwort auf smini

Aber warum denn dieses Entweder-Oder-  Schwarz/Weiß-Denken?

Warum nicht Familie UND Partner?

Partner UND Freunde?

 

Das wäre natürlich das Beste.

Nur dazu hat er die falsche Partnerin. 

Gefällt mir
3. Januar um 13:05

Man müsste auch die Sichtweise seiner Freundin hören. Sie wird hier ja recht negativ dargestellt. Möglich ist es auch, dass er zur Kategorie Muttersöhnchen gehört. 

Gefällt mir
3. Januar um 13:14
In Antwort auf maik00

Hallo,
ich bin seit fast 2,5 Jahren mit meiner Freundin zusammen und seit Sommer 2018 wohnen wir in meiner Whg.
Informationen:
Ich, m, 35 Jahre alt,Einzelkind, immer in Berlin gewohnt und noch beide Eltern
Sie, w, 32 Jahre alt, 1 Schwester, zugezogen und beide Eltern leider verstorben
Folgendes Problem:
Weihnachten 18/19 hat sie mir zu Liebe bei meinen Eltern verbracht statt zu ihrer Schwester zu fahren. Meine Mama hat damals leider eine sehr unpassende Frage gestellt "Was passiert mit dem Haus in der Heimat, wenn dem Vater was passiert?" Hintergrund dazu: Mutter bereits verstorben und der Vater lebte zum damaligen Zeitpunkt alleine in dem Haus mit großem Grundstück und Tieren. Leider ist er Winter 2019 dann verstorben.
Meine Partnerin fand diese Frage total taktlos und unpassend dann auch noch an Heiligabend. Meine Mama ist oft sehr direkt ohne böse Absichten zu verfolgen. Ich habe mehrfach mit beiden gesprochen. Meine Partnerin hat sich seitdem immer mehr zurückgezogen und antwortet meist mit einfachen Sätzen auf Fragen meiner Mama. Meine Mama findet nach langer Diskussion mit mir die Frage nun auch unpassend ist aber aktuell der Meinung, dass sie als "alte Frau" ihre Gedanken wieso sie diese Frage gestellt hat meiner Freundin nicht offenbaren muss. Die gemeinsamen Treffen sind weniger geworden und wenn doch, dann unterhalten beide sich so gut wie gar nicht.
Hatte jemand von euch schon so eine Situation und hat jemand eine Idee wie man sie nun lösen kann?
Ich versuche meine Mama weiter zu bearbeiten bis sie sich vielleicht für diese Frage entschuldigt. Fraglich bleibt, ob meine Partnerin es annimmt oder es dafür nicht schon zu spät ist. Bzw. meint ihr, dass man sich für so eine Frage als "Schwiegermutter" entschuldigen muss?
Ich bin sehr auf Harmonie aus und will mich nicht für eine Seite entscheiden. Man muss nicht jeden Sonntag zu meinen Eltern zum Kaffee, aber ein gutes Auskommen würde ich mir schon wünschen, auch in Bezug auf mal Kinder haben. Meine Eltern wohnen 3km entfernt, drängen sich uns aber nie auf.
Grüße
 

Ich bin nicht der Meinung, dass deine Mama sich entschudigen muss...sie hat eine Frage gestellt, sie hat interessiert ob sie vielleicht ihren Sohn verliert, falls du mit ihr dorthin ziehen wollen würdest...Legitim oder? Deine Freundin hätte einfach sagen können, dass sie die Frage nicht beantworten möchte, weil sie ihr sehr nahe geht...Dann hätte deine Mam sich bestimmt entschuldigt und alles wäre gut...Man muss auch verzeihen können...Deine Mam hat ja nicht gesagt "Oh cool, dann erbt ihr ja nun ein Haus, wie schön" Ich finde es überzogen, dass deine Freundin da so unzufrieden ist.

Gefällt mir
3. Januar um 13:14
In Antwort auf maite_18422897

Das wäre natürlich das Beste.

Nur dazu hat er die falsche Partnerin. 

Ja, zumindest liest es sich bisher so.

Gefällt mir
3. Januar um 13:26
In Antwort auf maite_18422897

Man müsste auch die Sichtweise seiner Freundin hören. Sie wird hier ja recht negativ dargestellt. Möglich ist es auch, dass er zur Kategorie Muttersöhnchen gehört. 

Was ist denn für dich Kategorie "Muttersöhnchen"? Für mich ist das jemand, der immer die Meinung der Eltern hören will, nichts alleine kann, sei es Waschmaschine bedienen, bügeln, kochen etc.
Ich habe nicht verheimlicht, dass ich ein sehr gutes freundschaftliches Verhältnis zu meinen Eltern habe. Wer weiß, wie lange ich sie noch habe.
Wenn ich zu ihnen fahre, nehme ich weder meine Dreckwäsche mit noch Einkäufe.

Gefällt mir
3. Januar um 13:53

Ein Muttersöhnchen ist auch jemand, der nicht hinter seiner Partnerin steht und auf Biegen und Brechen ein gutes Miteinander erzwingen will. Du willst doch dein Leben mit ihr verbringen, oder? Dann musst du wohl oder übel akzeptieren, dass sie wenig Kontakt zu deinen Eltern möchte. Du musst sie doch nicht immer mit zu deinen Eltern holen oder? Sie sagt doch auch, dass du sie jederzeit besuchen kannst... Halt nur nicht mit ihr. Du hast mit beiden Frauen gesprochen und keine Besserung ist zu erkennen. Für deine Freundin ist das alles zu viel. Sie ist anders als du aufgewachsen. Entweder akzeptierst du das und findest für dich einen gesunden Mittelweg oder du suchst dir eine Frau, die genau so ein Familienzusammenhalt schätzt. 

Gefällt mir
3. Januar um 16:14
In Antwort auf maik00

Nochmals DANKE für die Antworten!
Ich finde es echt spannend, dass einige diese Frage als absolute Beleidung sehen und andere von euch nicht. Die Meinungen könnten nicht weiter auseinander liegen. Ich denke vieles hat ihr echt mit "Empfindlichkeit" zu tun. Würde ich alles persönlich nehmen, dann würde ich auf Arbeit vermutlich keinen kennen und hätte keine Freunde. Ich denke jeder sollte sich selbst nicht zu wichtig nehmen und einsehen, dass er selbst Fehler hat. 
Ich verhalte mich meiner Freundin gegenüber nun etwas distanzierter. Die Aussage mit sie musste vieles verändern und ich nichts, hat mich traurig gemacht. Wenn ich eure Antworten so lese komme ich auch zu dem Schluss, dass die Frage vielleicht nicht ganz passend war, mehr aber auch nicht.

mal ganz ehrlich...  dass du ihr das verhalten einfach so durchgehen lässt verstehe ich nicht!   ist sie zu dir auch so wenn du mal was "falsches" sagst??

Gefällt mir
3. Januar um 16:17
In Antwort auf maik00

"Warum soll man das aber annehmen, wenn man das auch allein hinbekommt?"
Ist das nicht falscher Stolz oder sehe ich das falsch? Steige ich dann auch nicht ins Auto eines Freundes ein und laufe lieber im Regen, weil ich bisher alles ohne Auto geschafft habe? 
Ich versuche nur die Ansichten zu verstehen. 

deine Freundin sieht sich anscheinend gern als Opfer...  SelbstMitleid über SelbstMitleid...   

und du sollst nun büßen für ihre Vergangenheit??

Gefällt mir
3. Januar um 16:19
In Antwort auf bissfest

Du willst Meinungen? Hier kommt meine: Ich finde, die Frage deiner Mutter an deine Freundin unangebracht und sehr indiskret. Man stellt so eine Frage nicht. Die Antwort geht deine Mutter schlichtweg nichts an. Das sind familieninterne (Erb-)Angelegenheiten, die Fremde nichts angehen und die auch auf materielles Denken schließen lassen. 

Mich würde die Frage auch stören, ich bin aber auch sehr auf meine Privatsphäre bedacht und mag Einmischungen und Grenzüberschreitungen gar nicht. Abgesehen von der Frage an sich wäre meine Sorge auch, dass deine Mutter immer so distanzlos ist und in herzerfrischender Schmerzfreiheit Dinge fragt, die nun wahrlich nicht ihre Sorge sein sollen. Eine Entschuldigung wäre für mich sekundär. Dass solche Fragen öfter gestellt werden könnten und dass ich mich dann an die Wand gedrängt fühle und aus Höflichkeit schwer auskann, wäre eher ein potentielles Problem für mich. Eine Entschuldigung würde ich wohl nicht "verlangen", aber ich wäre vorsichtig und würde den Kontakt zu deiner Mutter massiv herunterschreiben, wenn sie mich nicht mit der Zeit davon überzeugen könnte, dass sie weiß, was sie etwas angeht und was nicht. 

Aber wie du selbst schreibst: Jeder ist anders. Und wenn du mit deiner Freundin zusammensein möchtest, wäre es schon eine gute Idee, dich für ihren Standpunkt zu interessieren. 

ein einfaches: "darüber möchte ich nicht sprechen" hätte gereicht!!!   
und danach alles wieder gut.   

sie verhält sich wie ein Kleinkind

Gefällt mir
3. Januar um 16:21
In Antwort auf maik00

Ok, ich versuche es.
Fehler haben alle und keiner ist unschuldig, auch ich nicht.
Mein Fehler war, dass ich teilweise Dinge so geregelt habe wie früher. Ich habe meiner Freundin gesagt, dass meine Eltern gegen xx Uhr kurz vorbeikommen was abholen/abgeben. Erst neulich im Gespräch hat sie mir gesagt, dass sie sich übergangen gefühlt hat und ich sie doch vorher wenigstens hätte fragen können.
Richtig, mein Fehler, habe ich abgespeichert und ändere es nun. Habe mich dafür entschuldigt.
Das mich die aktuelle Situation traurig macht und belastet habe ich ihr auch gesagt. "Weiß ich" war die Antwort. Ich fragte dann was ich oder meine Mutter machen kann, damit man bei einem Treffen aller nicht nur in Hauptsätzen oder gar nicht antwortet war die Antwort "Weiß ich nicht".
Ich habe auch ein Gespräch mit meinen Eltern geführt und ihnen versucht zu erklären, dass ich/wir sie nicht wegstoßen wollen, aber vieles nun selber hinbekommen. Meine Eltern wollen "nur helfen", aber mir ist bewusst, dass manche Hilfe ihr nun schlicht zu viel ist, während ich damit kein Problem habe.
Ich kann natürlich im Haushalt alles alleine, ging vorher ja auch, habe aber Hilfe angenommen, da ich beruflich oft spät nach Hause gekommen bin und keine Kraft manchmal mehr hatte.
Mich persönlich würde freuen, wenn meine Partnerin von sich aus vorschlägt, dass man meine Eltern zum Kaffee einladen könnte oder ob wir nicht mal wieder meine Eltern sehen wollen. Gesehen haben sie sich zum Geburtstag und dann 30min am 2. Advent. Das wars in den letzten 2 Monaten. Sie sagt mir natürlich, dass ich jederzeit zu meinen Eltern fahren kann, aber mir kommt es komisch vor, dass sie dann in der Zeit alleine ist.

ihr ist nichts recht...  hat aber keine Vorschläge...   

am liebsten wäre es ihr wohl dass du keinen Kontakt mehr zu den Eltern hast... 
und anscheinend scheint sie das ja schon Stück für Stück zu schaffen

Gefällt mir
3. Januar um 16:23
In Antwort auf maite_18422897

Ich muss dir ehrlich sagen, dass ich deinen Standpunkt durchaus verstehen kann aber auch mir wäre das etwas too much. Mein Freund liebt seine Mutter sehr und sie haben vor unserer Beziehung auch viel zusammen gemacht, haben sich oft gesehen, waren zusammen einkaufen usw. Aber nun bin ich da und möchte mit meinem Partner diese Dinge tun. Ich würde mich auch unwohl fühlen wenn er zu allem seine Mutter um Hilfe bittet und sie ständig um sich rum haben möchte. Ich hatte es bereits geschrieben: du bist 35. Wenn ich hier lese fällt mir oft dieses "meine Familie" auf. Ja, es ist deine Familie, nicht ihre. Sie muss nicht das Bedürfnis haben, sie oft sehen zu wollen. Mein Freund ist 34 und hat sich etwas abgenabelt von seiner Mutter. Ich mich auch von meiner. Das ist doch auch normal wenn man einen Partner hat. Ich mag seine Mutter, möchte sie aber nicht immerzu sehen. Wenn er sie unbedingt sehen möchte, fährt er auch mal alleine zu ihr. Und weißt du was? Das hat er bisher nicht oft getan weil das in diesem Alter normal sein sollte, sein eigenes Leben zu leben. 

normal sein sollte sein eigenesLeben zu leben...  und deswegen sollte man die Eltern kaum noch sehen?? 

Traurig was manche Menschen für einen Familienzusammenhalt haben

Gefällt mir
3. Januar um 16:24
In Antwort auf Meeresbrise80

Ich bin nicht der Meinung, dass deine Mama sich entschudigen muss...sie hat eine Frage gestellt, sie hat interessiert ob sie vielleicht ihren Sohn verliert, falls du mit ihr dorthin ziehen wollen würdest...Legitim oder? Deine Freundin hätte einfach sagen können, dass sie die Frage nicht beantworten möchte, weil sie ihr sehr nahe geht...Dann hätte deine Mam sich bestimmt entschuldigt und alles wäre gut...Man muss auch verzeihen können...Deine Mam hat ja nicht gesagt "Oh cool, dann erbt ihr ja nun ein Haus, wie schön" Ich finde es überzogen, dass deine Freundin da so unzufrieden ist.

danke!!! Endlich mal jemand meiner Meinung

Gefällt mir
3. Januar um 16:51
In Antwort auf carina2019

deine Freundin sieht sich anscheinend gern als Opfer...  SelbstMitleid über SelbstMitleid...   

und du sollst nun büßen für ihre Vergangenheit??

    

Ich brech weg. Du tust so als wurde sie früher mal betrogen und lässt ihn das jetzt spüren.
Sie musste als Kind schneller erwachsen werden, weil sie ihre Mutter verloren hat.

1 LikesGefällt mir
3. Januar um 16:52
In Antwort auf carina2019

ihr ist nichts recht...  hat aber keine Vorschläge...   

am liebsten wäre es ihr wohl dass du keinen Kontakt mehr zu den Eltern hast... 
und anscheinend scheint sie das ja schon Stück für Stück zu schaffen

Blödsinn...sie sagt doch dass er allein zu seinen Eltern fahren soll.
Liest du auch mal was er schreibt?

Gefällt mir
3. Januar um 16:54
In Antwort auf carina2019

normal sein sollte sein eigenesLeben zu leben...  und deswegen sollte man die Eltern kaum noch sehen?? 

Traurig was manche Menschen für einen Familienzusammenhalt haben

Traurig, dass manche Menschen über 30 anscheinend noch am Rockzipfel hängen.

Gefällt mir
3. Januar um 17:06
In Antwort auf maite_18422897

Ein Muttersöhnchen ist auch jemand, der nicht hinter seiner Partnerin steht und auf Biegen und Brechen ein gutes Miteinander erzwingen will. Du willst doch dein Leben mit ihr verbringen, oder? Dann musst du wohl oder übel akzeptieren, dass sie wenig Kontakt zu deinen Eltern möchte. Du musst sie doch nicht immer mit zu deinen Eltern holen oder? Sie sagt doch auch, dass du sie jederzeit besuchen kannst... Halt nur nicht mit ihr. Du hast mit beiden Frauen gesprochen und keine Besserung ist zu erkennen. Für deine Freundin ist das alles zu viel. Sie ist anders als du aufgewachsen. Entweder akzeptierst du das und findest für dich einen gesunden Mittelweg oder du suchst dir eine Frau, die genau so ein Familienzusammenhalt schätzt. 

Finde ich auch.
Mir wäre es to much. Alle 2 bis 3 Wochen mal zum Kaffee ist okay. Wenn das mal durch unsere Arbeitszeiten nicht passt, dann sind wir auch nicht traurig...wird schon wieder mal werden.

Ich muss auch nicht ständig mit meiner Schwiegermutter schreiben. Das hat sie dann auch irgendwann mal verstanden, als ich nur noch kurz und bündig oder gar nicht auf manche Nachrichten geantwortet habe. Ihr das zu sagen hat nie was gebracht. Wenn es etwas wichtiges gibt dann kann sie anrufen oder ihrem Sohn schreiben.
Wir müssen auch nicht ständig mit Freunden zusammen hängen.
Deswegen will ich aber nicht das Verhältnis zwischen meinem Mann und seinen Eltern kaputt machen. 
So ein Blödsinn...

Ich frage mich, wo man dafür auch immer die Zeit her nimmt. Am Wochenende mal, ja, aber da ist mein Mann auch oft arbeiten und wenn man dann mal frei hat, will man auch mal Zuhause abgammeln oder zu zweit/als Familie was machen.
Unter der Woche geht bei uns gar nichts. Da ist man froh, wenn man abends nach der Arbeit daheim ist. Ich bewundere die Leute hier im Forum immer wieviel Zeit sie haben für Familie und Freunde. Hätte ich auch gern. Ich kenne das aus meinem Umfeld überhaupt nicht. Da ist man froh, wenn man mal Zeit zu Zweit oder eben als kleine Familie hat. Da hängt keiner ständig bei seiner Familie oder bei den Freunden.

1 LikesGefällt mir