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Schwierige Beziehung, ich komm nicht mehr mit

14. August um 8:00 Letzte Antwort: 18. August um 22:14

Hallo Leute!
Ich habe mich wieder hier angemeldet, weil ich versuche neutrale Meinungen für meine Situation zu finden. Ich versuche mich kurz zu fassen. Ist aber nicht einfach.
Seit 2 Jahren ist bei uns der Wurm drin. Wir sind seit 14 Jahren zusammen und seit 6 verheiratet, haben ein 4 jähriges Kind. Beide Mitte 30.
Ich habe mich damals zu vereinnahmt gefühlt, weil mein Mann immer krasse Aufmerksamkeit suchte. Da unser Kind auch schon da war, hatte ich eigtl keine Zeit mehr für mich. Ich bin quasi explodiert. Seither kriselt es. Ich war schon eine Zeit lang in Therapie und mein Mann und ich zusammen einmal in Paartherapie (möchte r nicht mehr). Dort hab ich sehr viel für mich und unsere Beziehung gelernt. Die basierte tatsächlich auf dem Muster "ich Mama, er Kind". Das ging für mich nicht so weiter. Also habe ich viel mit ihm geredet und so einige Angewohnheiten und Verhaltensweisen abgelegt bzw verändert. Auf sich allein gestellt zu sein (als Erwachsener) kam er nicht klar und immer noch nicht so richtig. Ich bemuttere ihn nicht mehr und das war auch ein langer schwieriger Weg für mich, auf den ich aber stolz bin. Also nicht falsch verstehen. Ich kann meine Bedürfnisse nun ausdrücken und mir meine Freiheiten nehmen und ich sehe er ist ein Erwachsener Mensch und kein Kind. (klingt so gaga, war aber so)
Auf jedenfall droht er bei jedem Streit mit Trennung, geht aber nicht, sondern versucht alles tagelang tot zu schweigen bis es wieder normal läuft. Ich spiel das schon länger nicht mehr so mit. Ich schaffe es mittlerweile länger durchzuhalten und nicht ständig auf ihn zuzugehen (ich bin harminie und ein familienmensch). Auf jedenfall hab ich mich beschwert, dass derzeit sehr vieles an mir hängend bleibt(er hat Rücken). Ich musste neue Möbel selber holen und aufbauen. Er meinte, dass wären ja eh Sachen für mich gewesen. Ich meinte zu ihm, warum er nach so langer Zeit noch Abstriche machen würde, was für wen ist. Wir wären doch ein Team, auch wenn wir die letzte Zeit viel Hochs und Tiefs haben. Seine Antwort :"ein Team sind wir schon lange nicht mehr. Ich hab mir ein Datum gesetzt". Ich dachte ich hör nicht richtig...Und das Beste:als ich gemeint habe, dann soll er bitte gehen, wenn er ständig solche Sachen sagt, kam von ihm "hast du grad tatsächlich Schluss gemacht!?" in einer aggressiven Art, dass ich erschrocken bin. Ganz ehrlich... Hä? Und sowas kommt immer wieder. Als würde er mit Absicht provozieren und sich nicht trauen das zu beenden, dass ich nachher die Böse bin. Aber diesmal ist echt das Fass ubergelaufen. Sowas soll ich immer aushalten und er erwartet, dass ich auf ihn zu komme. Ich werde es nicht mehr tun. Es ist 3 Tage her und er hat noch nicht das Gespräch gesucht oder sich entschuldigt. Ich schweige ihn einfach nur an. Ich kann diese Drohungen nicht mehr hören. Ich habe trotz Krise noch mit Trennung gedroht oder solche Aussagen gemacht. Und ja ich kann auch verletzend sein, aber nicht in dieser Art. Jetzt sitze ich da und stelle mir mehr als je zuvor die Frage wie ich damit noch umgehen soll... (wir waren vor 2 Jahren schon mal kurz vor der Trennung, da ist er einfach im Streit abgehauen und hat mich und das Kleine einfach sitzen gelassen).

Ich kanns nicht einschätzen. Er ist so kompliziert. Wer setzt sich denn bitte ein Datum für das Ende einer Ehe und macht ständig solche Aussagen!?!?!

Danke fürs Lesen

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14. August um 8:36

Ich glaube es ist echt schwer Situationen per schreiben darzustellen. Alles gut. Danke

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14. August um 8:55

Ihr fühlt euch beide vom anderen unverstanden und zumindest er sich nicht geliebt. Du hast erkannt, dass Du Dein Verhalten ändern musst, bist sehr mit Dir selbst beschäftigt, hast in Deiner Denkweise unbewusst ihm den Schwarzen Peter zugeschoben (er ist der abhängige, das Kind, das nicht fähig ist, alleine klar zu kommen - Du strampelst Dich nun frei von ihm und stehst endlich für Deine eigenen Bedürfnisse ein). Du hast Dich sozusagen von ihm befreit, für ihn fühlt es sich so an, als hättest Du ihn verlassen. Dein Verhalten deutet er vermutlich als Liebesentzug.

Und so wie schreibst, empfindest Du schon längst keine Wertschätzung mehr für ihn. Er spürt das und macht mit sich selbst wahrscheinlich aus, wie lange er das noch ertragen kann. Wahrscheinlich ist er auch trotzig (ist ja nach Deiner Aussage wie ein Kind) und wagt nicht den Schlussstrich zu ziehen. Vielleicht weil er noch etwas für Dich empfindet, vielleicht weil er feige ist, vielleicht aus anderen Gründen. Er wirkt sehr hilflos und verzeifelt, versucht das durch trotziges Verhalten zu überspielen.

Wann hast Du ihm das letzte mal aufrichtig gezeigt, dass Du ihn liebst? Kannst Du das überhaupt zeigen? Liebst Du ihn überhaupt noch? So wie Du es beschreibst, wirkt es so, als hättet ihr euch ganz extrem voneinander wegentwickelt, euer Kind hat das noch verstärkt. Wenn es zwischen zwei Menschen schon nicht mehr so gut läuft, wird ein Kind das noch signifikant verstärken. Ihr seid längst kein Team mehr, nur noch formal, aber nicht mehr emotional. Ob da noch etwas zu retten ist, weiß ich nicht. Externe Hilfe hat euch eher noch weiter auseinander getrieben. Eigentlich ein klares Zeichen.

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14. August um 8:56

Ich glaube, dass du schon eine wichtigen Schritt gegangen bist, indem du ihn nicht mehr bemutterst. Allerdings solltet ihr ersatzweise eine andere Basis schaffen. Eure Beziehung, wie sie vorher lief, ist halt weg. Und nu liegt es an euch beiden eine neue Beziehung zueinander zu finden, die Bestand hat. Wenn er meint, dass er sich innere Daten setzen muss, dann kann er gleich gehen. Er hat ja einen Mund und kann reden. Ich würde dir empfehlen seine Bedürfnisse trotzdem weiterhin ernst zu nehmen. Das ist ein schwieriger Balanceakt, aber vllt kriegt ihr es hin.

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14. August um 9:50

Ich kann dich teilw verstehen. Ich schließe mich allerdings den Vorredner an. Ich denke das Problem liegt nicht darin, dass ihr keine gemeinsame Basis mehr habt sondern vielleicht  darin, dass ihr für EUCH gemeinsam keine eigene Zeit nehmt. Es spielt sich im Familienleben so vieles drum herum ab aber die Beziehung zwischen euch beiden bleibt meist auf der Strecke. Vielleicht ist das gerade das was er sucht. Zeit füreinander und miteinander. Gegenseitige Wertschätzung und Gefühle zeigen. Er frisst evtl vieles in sich hinein und irgendwann explodiert einfach die Bombe. Er meint vielleicht vieles gar nicht so wie er es in dem Moment zum Ausdruck bringt. Ich glaube wir alle kennen diese Situation, dass manchmal zu vorschnell aus Wut, Angst, vielleicht auch Verlust der Gefühle etwas gesagt wird. Nehmt euch mal Zeit für eure Gefühle, zeigt sie dem Gegenüber. Verliert euch nicht sondern arbeitet an euch selbst. Ich war ebenfalls mit meinem Mann über Jahre in so einem tief bis wir wieder zu uns selbst und unsere Beziehung gefunden haben. Meistens sind es nur kleine Schrauben an die man drehen muss um alles wieder in Einklang zu bringen. 

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14. August um 10:25

Immer wenn ich denke es läuft gut, kommt er plötzlich dass er unzufrieden ist. Nichts ist ihm genug. Er wünscht sich die Beziehung von früher... Sagt er selbst. Das geht nicht mehr. Das hat mich kaputt gemacht. Und mit Kind ist eben alles anders. Damit kommt er heute noch nicht klar. Ich durfte mir nach der Geburt(die schrecklich verlief und der kleine auch noch operiert und per Sonde wochenlang ernährt wurde) anhören, er hätte was Sex angeht genug Rücksicht genommen in der Schwangerschaft.... Und das obwohl ich lange lange mit Schmerzen des Kaiserschnitt zu kämpfen hatte.... Damit fing eigtl alles so an... Nur mal ein kleiner Einblick in die Vorgeschichte... Ich gebe sehr viel. Und ja ich zeige ihm Liebe. Nur es ist nie genug

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14. August um 10:35

Wieviel Zeit nehmt ihr den tatsächlichen füreinander abseits des Familienleben?

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14. August um 10:36
In Antwort auf nobu_20725523

Immer wenn ich denke es läuft gut, kommt er plötzlich dass er unzufrieden ist. Nichts ist ihm genug. Er wünscht sich die Beziehung von früher... Sagt er selbst. Das geht nicht mehr. Das hat mich kaputt gemacht. Und mit Kind ist eben alles anders. Damit kommt er heute noch nicht klar. Ich durfte mir nach der Geburt(die schrecklich verlief und der kleine auch noch operiert und per Sonde wochenlang ernährt wurde) anhören, er hätte was Sex angeht genug Rücksicht genommen in der Schwangerschaft.... Und das obwohl ich lange lange mit Schmerzen des Kaiserschnitt zu kämpfen hatte.... Damit fing eigtl alles so an... Nur mal ein kleiner Einblick in die Vorgeschichte... Ich gebe sehr viel. Und ja ich zeige ihm Liebe. Nur es ist nie genug

Warum gehst du nicht ?

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14. August um 10:53

Ich seh das so. Wenn tatsächlich alles so die ganze Zeit schlecht lief wie es du hier beschreibst dann hättet ihr die ganzen Jahre seit Geburt des Kindes nicht miteinander ausgehalten und einer von euch beiden hätte schon lange den Koffer gepackt. Man sollte manchmal nicht nur auf das schlechte in der Beziehung achten bzw sehen sondern auch die positive schöne Momente. Eine Bilderbuchfamilie gibt es nun mal nicht und Gewisse negative Zeiträume macht jeder durch. Auch wenn sie sehr lange dauern schweißt das auch iwo zusammen und man entdeckt neue vielleicht auch verborgene Gefühle füreinander die man auch gegenseitig zeigen sollte. Ich wünsche euch definitiv alles Gute in der Hoffnung, dass du vielleicht nicht den schwarzen Peter an die Wand malst wenn es nicht so läuft wie es du gerne haben würdest. Macht euch einen schönen Abend zusammen bei einem schönen Cocktail und versucht auf Augenhöhe auf euch zu zu gehen. 

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14. August um 11:45
In Antwort auf nobu_20725523

Hallo Leute!
Ich habe mich wieder hier angemeldet, weil ich versuche neutrale Meinungen für meine Situation zu finden. Ich versuche mich kurz zu fassen. Ist aber nicht einfach.
Seit 2 Jahren ist bei uns der Wurm drin. Wir sind seit 14 Jahren zusammen und seit 6 verheiratet, haben ein 4 jähriges Kind. Beide Mitte 30.
Ich habe mich damals zu vereinnahmt gefühlt, weil mein Mann immer krasse Aufmerksamkeit suchte. Da unser Kind auch schon da war, hatte ich eigtl keine Zeit mehr für mich. Ich bin quasi explodiert. Seither kriselt es. Ich war schon eine Zeit lang in Therapie und mein Mann und ich zusammen einmal in Paartherapie (möchte r nicht mehr). Dort hab ich sehr viel für mich und unsere Beziehung gelernt. Die basierte tatsächlich auf dem Muster "ich Mama, er Kind". Das ging für mich nicht so weiter. Also habe ich viel mit ihm geredet und so einige Angewohnheiten und Verhaltensweisen abgelegt bzw verändert. Auf sich allein gestellt zu sein (als Erwachsener) kam er nicht klar und immer noch nicht so richtig. Ich bemuttere ihn nicht mehr und das war auch ein langer schwieriger Weg für mich, auf den ich aber stolz bin. Also nicht falsch verstehen. Ich kann meine Bedürfnisse nun ausdrücken und mir meine Freiheiten nehmen und ich sehe er ist ein Erwachsener Mensch und kein Kind. (klingt so gaga, war aber so)
Auf jedenfall droht er bei jedem Streit mit Trennung, geht aber nicht, sondern versucht alles tagelang tot zu schweigen bis es wieder normal läuft. Ich spiel das schon länger nicht mehr so mit. Ich schaffe es mittlerweile länger durchzuhalten und nicht ständig auf ihn zuzugehen (ich bin harminie und ein familienmensch). Auf jedenfall hab ich mich beschwert, dass derzeit sehr vieles an mir hängend bleibt(er hat Rücken). Ich musste neue Möbel selber holen und aufbauen. Er meinte, dass wären ja eh Sachen für mich gewesen. Ich meinte zu ihm, warum er nach so langer Zeit noch Abstriche machen würde, was für wen ist. Wir wären doch ein Team, auch wenn wir die letzte Zeit viel Hochs und Tiefs haben. Seine Antwort :"ein Team sind wir schon lange nicht mehr. Ich hab mir ein Datum gesetzt". Ich dachte ich hör nicht richtig...Und das Beste:als ich gemeint habe, dann soll er bitte gehen, wenn er ständig solche Sachen sagt, kam von ihm "hast du grad tatsächlich Schluss gemacht!?" in einer aggressiven Art, dass ich erschrocken bin. Ganz ehrlich... Hä? Und sowas kommt immer wieder. Als würde er mit Absicht provozieren und sich nicht trauen das zu beenden, dass ich nachher die Böse bin. Aber diesmal ist echt das Fass ubergelaufen. Sowas soll ich immer aushalten und er erwartet, dass ich auf ihn zu komme. Ich werde es nicht mehr tun. Es ist 3 Tage her und er hat noch nicht das Gespräch gesucht oder sich entschuldigt. Ich schweige ihn einfach nur an. Ich kann diese Drohungen nicht mehr hören. Ich habe trotz Krise noch mit Trennung gedroht oder solche Aussagen gemacht. Und ja ich kann auch verletzend sein, aber nicht in dieser Art. Jetzt sitze ich da und stelle mir mehr als je zuvor die Frage wie ich damit noch umgehen soll... (wir waren vor 2 Jahren schon mal kurz vor der Trennung, da ist er einfach im Streit abgehauen und hat mich und das Kleine einfach sitzen gelassen).

Ich kanns nicht einschätzen. Er ist so kompliziert. Wer setzt sich denn bitte ein Datum für das Ende einer Ehe und macht ständig solche Aussagen!?!?!

Danke fürs Lesen

Was hält dich bei diesem "Mann"?

Würde noch heute seine Sachen packen und alles vor die Tür stellen.. oder deine und die des Kindes und zur Familie oder ner Freundin gehen.. 

Das wird sich nie ändern.. 

 

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14. August um 11:58

Bitte denk an Dein Kind, muss das wirklich in dieser schrecklichen Atmosphäre leben wenn die Eltern in einem Zustand von Krieg und Waffenstillstand leben?
Trenn Du Dich, veranlasse, dass er auszieht und sorge für Ruhe für Euer Kind. Dann ordne Dein Leben und sorge für klare Abstimmungen mit dem anderen "Kind"

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14. August um 12:03
In Antwort auf sophos75

Bitte denk an Dein Kind, muss das wirklich in dieser schrecklichen Atmosphäre leben wenn die Eltern in einem Zustand von Krieg und Waffenstillstand leben?
Trenn Du Dich, veranlasse, dass er auszieht und sorge für Ruhe für Euer Kind. Dann ordne Dein Leben und sorge für klare Abstimmungen mit dem anderen "Kind"

OMG

Krieg, Waffenstillstand...
fehlt nur noch Hunger u Durst
und Masern
 

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14. August um 12:58

Die negativen Aussagen von wegen Trennung die hier so manche Personen von sich geben und raten kann ich absolut nicht verstehen. Oder gebt ihr immer gleich alles auf wenn es bei euch nicht rund läuft? Ich glaube darüber kann keiner eine Aussage treffen. Es ist meines Erachtens hart geschrieben, was dem Ehemann bzw der Gegenseite vorgeworfen wird aber hinter jedem Ehemann steckt auch ein Vater der sein Kind auch liebt. Ich kann hierbei nichts rauslesen, dass er das Kindeswohl gefährdet. Jede Medaille hat 2 Seiten die man dazu anhören sollte und muss.

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14. August um 13:24

Ich danke euch für eure Antworten. Jeder hat seine eigene Meinung und das ist gut so. Genau deswegen habe ich diesen Thread aufgemacht. Es hat mich zum Nachdenken angeregt und über manches musste ich etwas schmunzeln... Weil es doch fast unmöglich ist über Schreiben anderen Personen einen guten Eindruck einer Situation zu geben. Hiermit ist der Thread nun abgeschlossen. Vielen Dank nochmal an alle!

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14. August um 14:58

Naja, dein Mann bräuchte eine Therapie.

Von außen ist es schwer zu beurteilen ob er solche Dinge macht um zu manipulieren oder ob da die pure Verzweiflung aus ihm spricht.

Habe ich richtig verstanden, dass er nicht immer so war?

Du hast dich natürlich durch die Therapie sehr weiterentwickelt und er eben nicht, das spürt er.

Allerdings ist er ein erwachsener, eigenverantwortlicher Mensch! Er muss merken, dass er sonst die Ehe aufs Spiel setzt.
Ich denke ihr benötigt immernoch die Paartherapie.

Die Deadline kann er sich ja setzen. Ist natürlich etwas kindisch, aber auch da spricht vermutlich die Verzweiflung. Eine Deadline macht nicht nur dir sondern auch ihm Druck, da wird sich nichts verbessern. Aber das ist ihm nicht klar.

Sag ihm, dass ihr unbedingt die Paartherapie weitermachen müsst um wieder ein Team zu werden und zueinander zu finden.
Die Möglichkeit würde ich ihm geben. 

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14. August um 15:52
In Antwort auf nobu_20725523

Ich danke euch für eure Antworten. Jeder hat seine eigene Meinung und das ist gut so. Genau deswegen habe ich diesen Thread aufgemacht. Es hat mich zum Nachdenken angeregt und über manches musste ich etwas schmunzeln... Weil es doch fast unmöglich ist über Schreiben anderen Personen einen guten Eindruck einer Situation zu geben. Hiermit ist der Thread nun abgeschlossen. Vielen Dank nochmal an alle!

Ob eine Paartherapie tatsächlich weiter hilft oder du ihn dadurch immer noch mehr zur Verzweiflung bringst? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Ich denke du würdest ihm genau diesen gleichen Druck machen - solltest du ihn vor die Wahl stellen - wie er dir mit seiner Aussage der Deadline auch gemacht hast. Wie ein Vorredner bereits auch geschrieben hat, hat die Paartherapie für dich etwas bewirkt aber ihn vielmehr weggedrückt. Warum war es so? Ich habe die Erfahrungen gemacht, dass überwiegend eine Paartherapie nur demjenigen etwas bringt der sich während der Therapie am Besten artikulieren und sich in Szene setzen kann. Einen wirkliche gute Psychologische Therapie zu finden ist schwierig, erfordert viel Zeit (die ggf nicht vorhanden ist) und ist auch mit enormen Druck verbunden. Für mich selbst hört es sich so an, dass die Veränderungen durch die Geburt des Kindes und deine persönliche Veränderungen zu viel für ihn ist. Es ist mir bewusst, dass man sich während des Lebens immer wieder verändert aber denkt man dabei auch manchmal an die Bedürfnisse des Partners? Kann man und möchte man die überhaupt noch eingehen oder entwickelt man iwann so ein Egoismus, dass man nur noch sich selbst im Blickfeld hat? Das sind für mich die wesentlich Fragen die dabei aufkommen. Es ist mir völlig klar, dass man sich selbst nicht verlieren darf aber die Bedürfnisse für sein Gegenüber auch nicht. Vielleicht wäre es hilfreich hierbei einen gemeinsamen Mittelweg zu finden. Es ist oftmals schwierig aber wenn jeder anfängt nicht nur an sich zu denken sondern auch an die Bedürfnisse des anderen, dann kann dies schon ein guter Ansatz sein. Ob es auf Dauer funktioniert kann niemand sagen aber es wäre aus meiner Sicht auf das Ganze ein Versuch wert. 

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14. August um 16:08
In Antwort auf annika304

Die negativen Aussagen von wegen Trennung die hier so manche Personen von sich geben und raten kann ich absolut nicht verstehen. Oder gebt ihr immer gleich alles auf wenn es bei euch nicht rund läuft? Ich glaube darüber kann keiner eine Aussage treffen. Es ist meines Erachtens hart geschrieben, was dem Ehemann bzw der Gegenseite vorgeworfen wird aber hinter jedem Ehemann steckt auch ein Vater der sein Kind auch liebt. Ich kann hierbei nichts rauslesen, dass er das Kindeswohl gefährdet. Jede Medaille hat 2 Seiten die man dazu anhören sollte und muss.

Sie hat / "haben" es ja schon auf diversrn Wegen versucht.. und was macht er, erpresst sie emotional.. 

Natürlich kann man so weiternachen.. aber bei ihm wird der Groschen nicht fallen.. 

Ein verwöhntes Balg ist er, ohne due Fähigkeit sich zu refkektieren... 

Da hilft nur mehr ein harter Schritt, wie die Trennung.. zumindest eine räumliche Trennung.

Der wird sich immer auf dem Rücken wälzen und plärren und TE's Leben schwer machen und mit schlechtem Gewissen füllen... 



Also ist eine Trennung / räumliche Trennung über einen längeren Zeutraum, der einzige Weg eigenständig zu werden (Ehemann) bzw. Selbstbestimmt zu bleiben (TE).. 


Trotzdem könnt ich kotzen bei solch erpresserischen Marotten.. geht gar nicht, hat nichts mit Liebe zu tun.. 

aber scheinbar hat jeder eine andere Schmerzgrenze.. 

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14. August um 16:38

Wenn du in deiner Ehe auch so wenig Interesse daran hast, ins Eingemachte zu gehen wie hier, ist es nicht verwunderlich, dass sie läuft wie sie läuft.
 

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18. August um 22:14
In Antwort auf blackorchid

Naja, dein Mann bräuchte eine Therapie.

Von außen ist es schwer zu beurteilen ob er solche Dinge macht um zu manipulieren oder ob da die pure Verzweiflung aus ihm spricht.

Habe ich richtig verstanden, dass er nicht immer so war?

Du hast dich natürlich durch die Therapie sehr weiterentwickelt und er eben nicht, das spürt er.

Allerdings ist er ein erwachsener, eigenverantwortlicher Mensch! Er muss merken, dass er sonst die Ehe aufs Spiel setzt.
Ich denke ihr benötigt immernoch die Paartherapie.

Die Deadline kann er sich ja setzen. Ist natürlich etwas kindisch, aber auch da spricht vermutlich die Verzweiflung. Eine Deadline macht nicht nur dir sondern auch ihm Druck, da wird sich nichts verbessern. Aber das ist ihm nicht klar.

Sag ihm, dass ihr unbedingt die Paartherapie weitermachen müsst um wieder ein Team zu werden und zueinander zu finden.
Die Möglichkeit würde ich ihm geben. 

Das versuche ich ständig, er verweigert sich aber komplett. Er hatte auch Therapie letztes Jahr. Aber keine Ahnung was die da gesprochen haben....

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