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SCHWIEGERMONSTER... oder bin ich blöd?

4. Juli um 20:22

Hallo zusammen,

ich werde euch erst kurz die Ausgangssituation erläutern und dann auf mein Problem zu sprechen kommen. Mein Freund und ich sind seit 8 Jahren zusammen (beide 28) und wohnten jetzt fünf Jahre zu zweit zusammen. Leider musste ich wegen einer vorübergehenden Fortbildung für anderthalb Jahre unter der Woche an einen anderen Ort ziehen (100km entfernt), sodass wir uns momentan nur noch am Wochenende sehen. Da wir beide einen Hund als Haustier haben und er beruflich auch sehr eingespannt ist, benötigte dieser Hund für anderthalb Jahre eine Rundum-Betreuung. Nun war es so, dass seine Eltern aus ihrer Wohnung wegen Eigenbedarfs ausziehen mussten und bei uns im Obergeschoss eine Wohnung frei war. Da unsere Wohnung auf absehbare Zeit sowieso zu klein wird, fanden wir die Idee gut, dass seine Eltern dort einzehen (hauptsächlich wegen des Hundes). Seine Mutter liebt den Hund abgöttisch und geht super gerne mit diesem spazieren. Gesagt getan, seine Eltern leben jetzt seit diesem Sommer dort. 

Nun habe ich vorab nur die Vorteile gesehen, aber mittlerweile bin ich einfach nur noch genervt, auch wenn ich am Wochenende da bin. Meine Schwiegereltern haben einen riesengroßen Balkon und einen separaten Eingang am anderen Ende des Hauses. Trotzdem ist seine Mutter einfach omnipräsent. Die Eltern haben uns am Anfang gefragt, ob sie den Garten, der auf unsere Wohnung geschrieben ist, auch MAL zum Grillen benutzen dürfen, weil ja auch der Balkon noch nicht fertig war. Da ich unter der Woche nicht da bin, ist mir das alles entglitten. Seie Schwiegermutter hat den Garten nach ihren Wünschen umgestaltet, pflanzt überall neue Sachen ein und hält sich gefühlte 24/7 im Garten auf. Es gibt keinen Tag, an dem ich nicht meine Ruhe habe. Sobald ich in den Garten gehe, ruft sie vom Balkon und will mit mir über irgendetwas sprechen. Ich möchte aber einfach meine Ruhe haben, am liebsten komplett. Sie kommt ungefragt runter, setzt sich dazu. Sie fragt meinen Freund ständig wegen Unternehmungen etc.. Der Vater meines Freundes ist eher häuslich. Der Hund gehört momentan quasi komplett ihr. Mich nervt das alles so, so sehr. Ich möchte mein eigenes Leben und meine Ruhe, möchte von mir aus nackt in der Wohnung rumlaufen, ohne Angst zu haben, dass sie gleich rein kommt (auch wenn die Tür nur angelehnt ist). Ich bin sowas von genervt, dass mittlerweile ein Kommentar reicht und ich mich entnervt zurückziehe. Manchmal habe ich das Gefühl, sie hat unter der Woche einfach meine Stelle eingenommen. 

Vielleicht hätte ich das vorher besser abschätzen und reflektieren müssen und auf der anderen Seite macht sie mit dem Hund auch echt viel für uns. Aber ich kann einfach langsam nicht mehr. Das ganze kratzt an der Beziehung und oft habe ich das Gefühl, dass ich lieber hier an meinem jetzigen Wohnort bleiben möchte, als am Wochenende nach Hause zu fahren, weil ich hier einfach mein eigenes Leben führen kann. 

Unsere gemeinsame Wohnung ist so schön, mit einem tollen Garten. Sowas finden wir bestimmt nicht nochmal und schon gar nicht mit Hund. Zwar ist sie etwas klein, aber zu zweit geht das noch. 

Habt ihr Tipps für mich, wie ich die Situation entschärfen kann?

LG

Noch ein Zusatz: Ich komme mit der Einstellung seiner Eltern überhaupt nicht klar und wurde anders "erzogen". Mein Freund hat eine 21-jährige Schwester, die arbeitslos ist und seit einem Jahr nur daheim rumhängt und NICHTS macht, außer feiern gehen. Jetzt bleibt sie sogar noch ein Jahr daheim. Ich kann nicht verstehen, wie man so etwas durchgehen lassen kann. Stattdessen wird sich beim Essen über irgendwelche Kleinigkeiten unterhalten, wie welche Tischdenke als nächstes gekauft wird. Das regt mich zusätzlich richtig auf. 

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5. Juli um 9:45
In Antwort auf luciluuu100

Hallo zusammen,

ich werde euch erst kurz die Ausgangssituation erläutern und dann auf mein Problem zu sprechen kommen. Mein Freund und ich sind seit 8 Jahren zusammen (beide 28) und wohnten jetzt fünf Jahre zu zweit zusammen. Leider musste ich wegen einer vorübergehenden Fortbildung für anderthalb Jahre unter der Woche an einen anderen Ort ziehen (100km entfernt), sodass wir uns momentan nur noch am Wochenende sehen. Da wir beide einen Hund als Haustier haben und er beruflich auch sehr eingespannt ist, benötigte dieser Hund für anderthalb Jahre eine Rundum-Betreuung. Nun war es so, dass seine Eltern aus ihrer Wohnung wegen Eigenbedarfs ausziehen mussten und bei uns im Obergeschoss eine Wohnung frei war. Da unsere Wohnung auf absehbare Zeit sowieso zu klein wird, fanden wir die Idee gut, dass seine Eltern dort einzehen (hauptsächlich wegen des Hundes). Seine Mutter liebt den Hund abgöttisch und geht super gerne mit diesem spazieren. Gesagt getan, seine Eltern leben jetzt seit diesem Sommer dort. 

Nun habe ich vorab nur die Vorteile gesehen, aber mittlerweile bin ich einfach nur noch genervt, auch wenn ich am Wochenende da bin. Meine Schwiegereltern haben einen riesengroßen Balkon und einen separaten Eingang am anderen Ende des Hauses. Trotzdem ist seine Mutter einfach omnipräsent. Die Eltern haben uns am Anfang gefragt, ob sie den Garten, der auf unsere Wohnung geschrieben ist, auch MAL zum Grillen benutzen dürfen, weil ja auch der Balkon noch nicht fertig war. Da ich unter der Woche nicht da bin, ist mir das alles entglitten. Seie Schwiegermutter hat den Garten nach ihren Wünschen umgestaltet, pflanzt überall neue Sachen ein und hält sich gefühlte 24/7 im Garten auf. Es gibt keinen Tag, an dem ich nicht meine Ruhe habe. Sobald ich in den Garten gehe, ruft sie vom Balkon und will mit mir über irgendetwas sprechen. Ich möchte aber einfach meine Ruhe haben, am liebsten komplett. Sie kommt ungefragt runter, setzt sich dazu. Sie fragt meinen Freund ständig wegen Unternehmungen etc.. Der Vater meines Freundes ist eher häuslich. Der Hund gehört momentan quasi komplett ihr. Mich nervt das alles so, so sehr. Ich möchte mein eigenes Leben und meine Ruhe, möchte von mir aus nackt in der Wohnung rumlaufen, ohne Angst zu haben, dass sie gleich rein kommt (auch wenn die Tür nur angelehnt ist). Ich bin sowas von genervt, dass mittlerweile ein Kommentar reicht und ich mich entnervt zurückziehe. Manchmal habe ich das Gefühl, sie hat unter der Woche einfach meine Stelle eingenommen. 

Vielleicht hätte ich das vorher besser abschätzen und reflektieren müssen und auf der anderen Seite macht sie mit dem Hund auch echt viel für uns. Aber ich kann einfach langsam nicht mehr. Das ganze kratzt an der Beziehung und oft habe ich das Gefühl, dass ich lieber hier an meinem jetzigen Wohnort bleiben möchte, als am Wochenende nach Hause zu fahren, weil ich hier einfach mein eigenes Leben führen kann. 

Unsere gemeinsame Wohnung ist so schön, mit einem tollen Garten. Sowas finden wir bestimmt nicht nochmal und schon gar nicht mit Hund. Zwar ist sie etwas klein, aber zu zweit geht das noch. 

Habt ihr Tipps für mich, wie ich die Situation entschärfen kann?

LG

Noch ein Zusatz: Ich komme mit der Einstellung seiner Eltern überhaupt nicht klar und wurde anders "erzogen". Mein Freund hat eine 21-jährige Schwester, die arbeitslos ist und seit einem Jahr nur daheim rumhängt und NICHTS macht, außer feiern gehen. Jetzt bleibt sie sogar noch ein Jahr daheim. Ich kann nicht verstehen, wie man so etwas durchgehen lassen kann. Stattdessen wird sich beim Essen über irgendwelche Kleinigkeiten unterhalten, wie welche Tischdenke als nächstes gekauft wird. Das regt mich zusätzlich richtig auf. 

Ich lese nur, dass du genervt bist, aber nirgendwo, dass du mal in aller Ruhe mit deiner Schwiegermutter geredet hast und gemeinsam mit ihr nach einem Weg gesucht hättest, das Leben unter einem Dach zu regeln und in gemeinsamen Sinne zu gestalten.

Ich finde es zudem äusserst unfair und frech, sie mit Schwiegermonster zu betiteln. Zum Hundesitten war sie schliesslich gut genug für dich und das hast du gerne in Anspruch genommen.


Was die Schwester deine Freundes angeht, da kann ich nur sagen, dass das nicht deine Sache ist, wie sie ihr Leben lebt.



 

 

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4. Juli um 21:25
In Antwort auf luciluuu100

Hallo zusammen,

ich werde euch erst kurz die Ausgangssituation erläutern und dann auf mein Problem zu sprechen kommen. Mein Freund und ich sind seit 8 Jahren zusammen (beide 28) und wohnten jetzt fünf Jahre zu zweit zusammen. Leider musste ich wegen einer vorübergehenden Fortbildung für anderthalb Jahre unter der Woche an einen anderen Ort ziehen (100km entfernt), sodass wir uns momentan nur noch am Wochenende sehen. Da wir beide einen Hund als Haustier haben und er beruflich auch sehr eingespannt ist, benötigte dieser Hund für anderthalb Jahre eine Rundum-Betreuung. Nun war es so, dass seine Eltern aus ihrer Wohnung wegen Eigenbedarfs ausziehen mussten und bei uns im Obergeschoss eine Wohnung frei war. Da unsere Wohnung auf absehbare Zeit sowieso zu klein wird, fanden wir die Idee gut, dass seine Eltern dort einzehen (hauptsächlich wegen des Hundes). Seine Mutter liebt den Hund abgöttisch und geht super gerne mit diesem spazieren. Gesagt getan, seine Eltern leben jetzt seit diesem Sommer dort. 

Nun habe ich vorab nur die Vorteile gesehen, aber mittlerweile bin ich einfach nur noch genervt, auch wenn ich am Wochenende da bin. Meine Schwiegereltern haben einen riesengroßen Balkon und einen separaten Eingang am anderen Ende des Hauses. Trotzdem ist seine Mutter einfach omnipräsent. Die Eltern haben uns am Anfang gefragt, ob sie den Garten, der auf unsere Wohnung geschrieben ist, auch MAL zum Grillen benutzen dürfen, weil ja auch der Balkon noch nicht fertig war. Da ich unter der Woche nicht da bin, ist mir das alles entglitten. Seie Schwiegermutter hat den Garten nach ihren Wünschen umgestaltet, pflanzt überall neue Sachen ein und hält sich gefühlte 24/7 im Garten auf. Es gibt keinen Tag, an dem ich nicht meine Ruhe habe. Sobald ich in den Garten gehe, ruft sie vom Balkon und will mit mir über irgendetwas sprechen. Ich möchte aber einfach meine Ruhe haben, am liebsten komplett. Sie kommt ungefragt runter, setzt sich dazu. Sie fragt meinen Freund ständig wegen Unternehmungen etc.. Der Vater meines Freundes ist eher häuslich. Der Hund gehört momentan quasi komplett ihr. Mich nervt das alles so, so sehr. Ich möchte mein eigenes Leben und meine Ruhe, möchte von mir aus nackt in der Wohnung rumlaufen, ohne Angst zu haben, dass sie gleich rein kommt (auch wenn die Tür nur angelehnt ist). Ich bin sowas von genervt, dass mittlerweile ein Kommentar reicht und ich mich entnervt zurückziehe. Manchmal habe ich das Gefühl, sie hat unter der Woche einfach meine Stelle eingenommen. 

Vielleicht hätte ich das vorher besser abschätzen und reflektieren müssen und auf der anderen Seite macht sie mit dem Hund auch echt viel für uns. Aber ich kann einfach langsam nicht mehr. Das ganze kratzt an der Beziehung und oft habe ich das Gefühl, dass ich lieber hier an meinem jetzigen Wohnort bleiben möchte, als am Wochenende nach Hause zu fahren, weil ich hier einfach mein eigenes Leben führen kann. 

Unsere gemeinsame Wohnung ist so schön, mit einem tollen Garten. Sowas finden wir bestimmt nicht nochmal und schon gar nicht mit Hund. Zwar ist sie etwas klein, aber zu zweit geht das noch. 

Habt ihr Tipps für mich, wie ich die Situation entschärfen kann?

LG

Noch ein Zusatz: Ich komme mit der Einstellung seiner Eltern überhaupt nicht klar und wurde anders "erzogen". Mein Freund hat eine 21-jährige Schwester, die arbeitslos ist und seit einem Jahr nur daheim rumhängt und NICHTS macht, außer feiern gehen. Jetzt bleibt sie sogar noch ein Jahr daheim. Ich kann nicht verstehen, wie man so etwas durchgehen lassen kann. Stattdessen wird sich beim Essen über irgendwelche Kleinigkeiten unterhalten, wie welche Tischdenke als nächstes gekauft wird. Das regt mich zusätzlich richtig auf. 


Blöd ist halt dass ihr die Schwiegereltern gebraucht habt für eurem Hund! Jetzt sind sie halt da! Für nächstes  mal, halt besser eine andere Lösung suchen! 
ich würde auch Eltern das gleiche raten! Werdet nie abhängig von euren Kindern! Kg

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5. Juli um 9:45
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ich werde euch erst kurz die Ausgangssituation erläutern und dann auf mein Problem zu sprechen kommen. Mein Freund und ich sind seit 8 Jahren zusammen (beide 28) und wohnten jetzt fünf Jahre zu zweit zusammen. Leider musste ich wegen einer vorübergehenden Fortbildung für anderthalb Jahre unter der Woche an einen anderen Ort ziehen (100km entfernt), sodass wir uns momentan nur noch am Wochenende sehen. Da wir beide einen Hund als Haustier haben und er beruflich auch sehr eingespannt ist, benötigte dieser Hund für anderthalb Jahre eine Rundum-Betreuung. Nun war es so, dass seine Eltern aus ihrer Wohnung wegen Eigenbedarfs ausziehen mussten und bei uns im Obergeschoss eine Wohnung frei war. Da unsere Wohnung auf absehbare Zeit sowieso zu klein wird, fanden wir die Idee gut, dass seine Eltern dort einzehen (hauptsächlich wegen des Hundes). Seine Mutter liebt den Hund abgöttisch und geht super gerne mit diesem spazieren. Gesagt getan, seine Eltern leben jetzt seit diesem Sommer dort. 

Nun habe ich vorab nur die Vorteile gesehen, aber mittlerweile bin ich einfach nur noch genervt, auch wenn ich am Wochenende da bin. Meine Schwiegereltern haben einen riesengroßen Balkon und einen separaten Eingang am anderen Ende des Hauses. Trotzdem ist seine Mutter einfach omnipräsent. Die Eltern haben uns am Anfang gefragt, ob sie den Garten, der auf unsere Wohnung geschrieben ist, auch MAL zum Grillen benutzen dürfen, weil ja auch der Balkon noch nicht fertig war. Da ich unter der Woche nicht da bin, ist mir das alles entglitten. Seie Schwiegermutter hat den Garten nach ihren Wünschen umgestaltet, pflanzt überall neue Sachen ein und hält sich gefühlte 24/7 im Garten auf. Es gibt keinen Tag, an dem ich nicht meine Ruhe habe. Sobald ich in den Garten gehe, ruft sie vom Balkon und will mit mir über irgendetwas sprechen. Ich möchte aber einfach meine Ruhe haben, am liebsten komplett. Sie kommt ungefragt runter, setzt sich dazu. Sie fragt meinen Freund ständig wegen Unternehmungen etc.. Der Vater meines Freundes ist eher häuslich. Der Hund gehört momentan quasi komplett ihr. Mich nervt das alles so, so sehr. Ich möchte mein eigenes Leben und meine Ruhe, möchte von mir aus nackt in der Wohnung rumlaufen, ohne Angst zu haben, dass sie gleich rein kommt (auch wenn die Tür nur angelehnt ist). Ich bin sowas von genervt, dass mittlerweile ein Kommentar reicht und ich mich entnervt zurückziehe. Manchmal habe ich das Gefühl, sie hat unter der Woche einfach meine Stelle eingenommen. 

Vielleicht hätte ich das vorher besser abschätzen und reflektieren müssen und auf der anderen Seite macht sie mit dem Hund auch echt viel für uns. Aber ich kann einfach langsam nicht mehr. Das ganze kratzt an der Beziehung und oft habe ich das Gefühl, dass ich lieber hier an meinem jetzigen Wohnort bleiben möchte, als am Wochenende nach Hause zu fahren, weil ich hier einfach mein eigenes Leben führen kann. 

Unsere gemeinsame Wohnung ist so schön, mit einem tollen Garten. Sowas finden wir bestimmt nicht nochmal und schon gar nicht mit Hund. Zwar ist sie etwas klein, aber zu zweit geht das noch. 

Habt ihr Tipps für mich, wie ich die Situation entschärfen kann?

LG

Noch ein Zusatz: Ich komme mit der Einstellung seiner Eltern überhaupt nicht klar und wurde anders "erzogen". Mein Freund hat eine 21-jährige Schwester, die arbeitslos ist und seit einem Jahr nur daheim rumhängt und NICHTS macht, außer feiern gehen. Jetzt bleibt sie sogar noch ein Jahr daheim. Ich kann nicht verstehen, wie man so etwas durchgehen lassen kann. Stattdessen wird sich beim Essen über irgendwelche Kleinigkeiten unterhalten, wie welche Tischdenke als nächstes gekauft wird. Das regt mich zusätzlich richtig auf. 

Ich lese nur, dass du genervt bist, aber nirgendwo, dass du mal in aller Ruhe mit deiner Schwiegermutter geredet hast und gemeinsam mit ihr nach einem Weg gesucht hättest, das Leben unter einem Dach zu regeln und in gemeinsamen Sinne zu gestalten.

Ich finde es zudem äusserst unfair und frech, sie mit Schwiegermonster zu betiteln. Zum Hundesitten war sie schliesslich gut genug für dich und das hast du gerne in Anspruch genommen.


Was die Schwester deine Freundes angeht, da kann ich nur sagen, dass das nicht deine Sache ist, wie sie ihr Leben lebt.



 

 

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5. Juli um 17:24
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Hallo zusammen,

ich werde euch erst kurz die Ausgangssituation erläutern und dann auf mein Problem zu sprechen kommen. Mein Freund und ich sind seit 8 Jahren zusammen (beide 28) und wohnten jetzt fünf Jahre zu zweit zusammen. Leider musste ich wegen einer vorübergehenden Fortbildung für anderthalb Jahre unter der Woche an einen anderen Ort ziehen (100km entfernt), sodass wir uns momentan nur noch am Wochenende sehen. Da wir beide einen Hund als Haustier haben und er beruflich auch sehr eingespannt ist, benötigte dieser Hund für anderthalb Jahre eine Rundum-Betreuung. Nun war es so, dass seine Eltern aus ihrer Wohnung wegen Eigenbedarfs ausziehen mussten und bei uns im Obergeschoss eine Wohnung frei war. Da unsere Wohnung auf absehbare Zeit sowieso zu klein wird, fanden wir die Idee gut, dass seine Eltern dort einzehen (hauptsächlich wegen des Hundes). Seine Mutter liebt den Hund abgöttisch und geht super gerne mit diesem spazieren. Gesagt getan, seine Eltern leben jetzt seit diesem Sommer dort. 

Nun habe ich vorab nur die Vorteile gesehen, aber mittlerweile bin ich einfach nur noch genervt, auch wenn ich am Wochenende da bin. Meine Schwiegereltern haben einen riesengroßen Balkon und einen separaten Eingang am anderen Ende des Hauses. Trotzdem ist seine Mutter einfach omnipräsent. Die Eltern haben uns am Anfang gefragt, ob sie den Garten, der auf unsere Wohnung geschrieben ist, auch MAL zum Grillen benutzen dürfen, weil ja auch der Balkon noch nicht fertig war. Da ich unter der Woche nicht da bin, ist mir das alles entglitten. Seie Schwiegermutter hat den Garten nach ihren Wünschen umgestaltet, pflanzt überall neue Sachen ein und hält sich gefühlte 24/7 im Garten auf. Es gibt keinen Tag, an dem ich nicht meine Ruhe habe. Sobald ich in den Garten gehe, ruft sie vom Balkon und will mit mir über irgendetwas sprechen. Ich möchte aber einfach meine Ruhe haben, am liebsten komplett. Sie kommt ungefragt runter, setzt sich dazu. Sie fragt meinen Freund ständig wegen Unternehmungen etc.. Der Vater meines Freundes ist eher häuslich. Der Hund gehört momentan quasi komplett ihr. Mich nervt das alles so, so sehr. Ich möchte mein eigenes Leben und meine Ruhe, möchte von mir aus nackt in der Wohnung rumlaufen, ohne Angst zu haben, dass sie gleich rein kommt (auch wenn die Tür nur angelehnt ist). Ich bin sowas von genervt, dass mittlerweile ein Kommentar reicht und ich mich entnervt zurückziehe. Manchmal habe ich das Gefühl, sie hat unter der Woche einfach meine Stelle eingenommen. 

Vielleicht hätte ich das vorher besser abschätzen und reflektieren müssen und auf der anderen Seite macht sie mit dem Hund auch echt viel für uns. Aber ich kann einfach langsam nicht mehr. Das ganze kratzt an der Beziehung und oft habe ich das Gefühl, dass ich lieber hier an meinem jetzigen Wohnort bleiben möchte, als am Wochenende nach Hause zu fahren, weil ich hier einfach mein eigenes Leben führen kann. 

Unsere gemeinsame Wohnung ist so schön, mit einem tollen Garten. Sowas finden wir bestimmt nicht nochmal und schon gar nicht mit Hund. Zwar ist sie etwas klein, aber zu zweit geht das noch. 

Habt ihr Tipps für mich, wie ich die Situation entschärfen kann?

LG

Noch ein Zusatz: Ich komme mit der Einstellung seiner Eltern überhaupt nicht klar und wurde anders "erzogen". Mein Freund hat eine 21-jährige Schwester, die arbeitslos ist und seit einem Jahr nur daheim rumhängt und NICHTS macht, außer feiern gehen. Jetzt bleibt sie sogar noch ein Jahr daheim. Ich kann nicht verstehen, wie man so etwas durchgehen lassen kann. Stattdessen wird sich beim Essen über irgendwelche Kleinigkeiten unterhalten, wie welche Tischdenke als nächstes gekauft wird. Das regt mich zusätzlich richtig auf. 

"Da unsere Wohnung auf absehbare Zeit sowieso zu klein wird..."

d.h. ihr zieht da in absehbahrer zeit sowieso aus? dann mach nicht so ein aufheben davon! wie lange musst du die situation denn "ertragen"?

wenn sie nett ist, kannst du ruhig auch mal mit ihr reden, dass dir deine privatsphäre wichtig ist, und der garten immer noch euer bzw. dein garten ist (interessiert sich dein freund denn auch für den garten, oder ist ihm der eher egal? ist ja oft so... )

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5. Juli um 18:03

Liest sich wie ein klassischer Fall von Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass

Solange ihr alle unter einem Dach wohnt, wirst du einen Mittelweg finden müssen. Wer die Schwiegermutter um Hilfe bittet, sich rund um die Uhr um den Hund zu kümmern, kann nicht erwarten, dass sich "Schwiegermonster" unsichtbar macht, sobald du am Wochenende da bist. 

Was sagt denn dein Freund zu der Situation? Ist er vielleicht derjenige, der grünes Licht gegeben hat, damit sie sich bei der Gartengestaltung austoben darf? Ist deine Schwiegermutter umgänglich - kannst du sie bitten, euch/dir am Wochenende ein wenig mehr Privatsphäre zu geben, da ihr euch eh nur selten seht? 


 

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6. Juli um 5:29
In Antwort auf luciluuu100

Hallo zusammen,

ich werde euch erst kurz die Ausgangssituation erläutern und dann auf mein Problem zu sprechen kommen. Mein Freund und ich sind seit 8 Jahren zusammen (beide 28) und wohnten jetzt fünf Jahre zu zweit zusammen. Leider musste ich wegen einer vorübergehenden Fortbildung für anderthalb Jahre unter der Woche an einen anderen Ort ziehen (100km entfernt), sodass wir uns momentan nur noch am Wochenende sehen. Da wir beide einen Hund als Haustier haben und er beruflich auch sehr eingespannt ist, benötigte dieser Hund für anderthalb Jahre eine Rundum-Betreuung. Nun war es so, dass seine Eltern aus ihrer Wohnung wegen Eigenbedarfs ausziehen mussten und bei uns im Obergeschoss eine Wohnung frei war. Da unsere Wohnung auf absehbare Zeit sowieso zu klein wird, fanden wir die Idee gut, dass seine Eltern dort einzehen (hauptsächlich wegen des Hundes). Seine Mutter liebt den Hund abgöttisch und geht super gerne mit diesem spazieren. Gesagt getan, seine Eltern leben jetzt seit diesem Sommer dort. 

Nun habe ich vorab nur die Vorteile gesehen, aber mittlerweile bin ich einfach nur noch genervt, auch wenn ich am Wochenende da bin. Meine Schwiegereltern haben einen riesengroßen Balkon und einen separaten Eingang am anderen Ende des Hauses. Trotzdem ist seine Mutter einfach omnipräsent. Die Eltern haben uns am Anfang gefragt, ob sie den Garten, der auf unsere Wohnung geschrieben ist, auch MAL zum Grillen benutzen dürfen, weil ja auch der Balkon noch nicht fertig war. Da ich unter der Woche nicht da bin, ist mir das alles entglitten. Seie Schwiegermutter hat den Garten nach ihren Wünschen umgestaltet, pflanzt überall neue Sachen ein und hält sich gefühlte 24/7 im Garten auf. Es gibt keinen Tag, an dem ich nicht meine Ruhe habe. Sobald ich in den Garten gehe, ruft sie vom Balkon und will mit mir über irgendetwas sprechen. Ich möchte aber einfach meine Ruhe haben, am liebsten komplett. Sie kommt ungefragt runter, setzt sich dazu. Sie fragt meinen Freund ständig wegen Unternehmungen etc.. Der Vater meines Freundes ist eher häuslich. Der Hund gehört momentan quasi komplett ihr. Mich nervt das alles so, so sehr. Ich möchte mein eigenes Leben und meine Ruhe, möchte von mir aus nackt in der Wohnung rumlaufen, ohne Angst zu haben, dass sie gleich rein kommt (auch wenn die Tür nur angelehnt ist). Ich bin sowas von genervt, dass mittlerweile ein Kommentar reicht und ich mich entnervt zurückziehe. Manchmal habe ich das Gefühl, sie hat unter der Woche einfach meine Stelle eingenommen. 

Vielleicht hätte ich das vorher besser abschätzen und reflektieren müssen und auf der anderen Seite macht sie mit dem Hund auch echt viel für uns. Aber ich kann einfach langsam nicht mehr. Das ganze kratzt an der Beziehung und oft habe ich das Gefühl, dass ich lieber hier an meinem jetzigen Wohnort bleiben möchte, als am Wochenende nach Hause zu fahren, weil ich hier einfach mein eigenes Leben führen kann. 

Unsere gemeinsame Wohnung ist so schön, mit einem tollen Garten. Sowas finden wir bestimmt nicht nochmal und schon gar nicht mit Hund. Zwar ist sie etwas klein, aber zu zweit geht das noch. 

Habt ihr Tipps für mich, wie ich die Situation entschärfen kann?

LG

Noch ein Zusatz: Ich komme mit der Einstellung seiner Eltern überhaupt nicht klar und wurde anders "erzogen". Mein Freund hat eine 21-jährige Schwester, die arbeitslos ist und seit einem Jahr nur daheim rumhängt und NICHTS macht, außer feiern gehen. Jetzt bleibt sie sogar noch ein Jahr daheim. Ich kann nicht verstehen, wie man so etwas durchgehen lassen kann. Stattdessen wird sich beim Essen über irgendwelche Kleinigkeiten unterhalten, wie welche Tischdenke als nächstes gekauft wird. Das regt mich zusätzlich richtig auf. 

da Du so fragst: ja Su bist blöd... blöd im Sinne von undankbar und ehrlos. 

DU hattest Probleme mit der Betreuung des Tieres, sie hat es dankbarerweise übernommen ist extra da hingezogen....natürlich denkt sie, dass man jetzt enger miteinander ist.

WIE stellst Du es Dir vor? Für dasHundesitten unter der Woche ist sie gut genug und am WE hat sie sich unsichtbar zu machen am besten gar keinen Kontakt zu geben?

Ich wiederhole es: Du bist undankbar egoistisch und Dein Geschreibe über sie ist einfach ehrlos. Zum Fremdschämen

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6. Juli um 8:10

Ach das stimmt doch gar nicht, es kommt immer auf die Beteiligten selbst an. Ich hab nie Probleme mit meiner Schwiegermutter gehabt und mein Mann mit seiner auch nicht.

Wenn man gleich den Spieß (welchen überhaupt, da scheint nicht geklärt zu sein) umdreht, wie soll da etwas besser werden? Man weiß ja noch nicht einmal, ob die TE sich überhaupt mal mit ihrer Schwiegermutter auseinander gesetzt hat.
Es hätten zudem von vornherein auch Regeln für das Zusammenleben aufgestellt werden können. Auch davon ist nichts zu lesen. Einfach davon ausgehen, dass der andere so tickt wie man selbst und alles genauso macht und empfindet wie man es selbst tun würde ist dumm, anders kann ich das nicht nennen.

Wenn man sich nur aufregt und den Mund nicht aufbekommt, dann muss man auch die Schuld/Verantwortung bei sich selbst suchen. Viele Streitigkeiten entstehen  aus Missverständissen heraus, gerade dann, wenn man nicht miteinander redet und versucht zu klären und zu regeln.
Die Schwiegermutter hat vielleicht sogar die Schwiegertochter entlasten wollen, weil diese die ganze Woche ausser Haus ist. Das weiß man doch gar nicht. Ihr da gleich etwas Böses zu unterstellen finde ich nicht gerechtfertigt.
Und sie dann noch als Schwiegermonster zu betiteln ist einfach nur resepektlos.

 

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6. Juli um 9:04

Du bist nicht blöd, aber es war sehr ungeschickt deine Schwiegereltern mit in das Haus zu lassen. Außerdem durch das Aufpassen auf deinen Hund, hast du ihr den kleinen Finger gereicht, deine Schwiegermutter probiert sich aber nun die ganze Hand zu nehmen und mehr Einfluss zu haben. Erschreckend, dass einige Schwiegermütter nicht fähig sind, ihre Kinder los zu lassen und ihnen ihren Freiraum lassen und dass sich die Söhne oft nicht selbst abgrenzen. Wie lange musst du so noch aushalten? Übrigens oft bringt Reden gar nichts, weil die meisten Schwiegermütter meinen, dass sie alles richtig machen...

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6. Juli um 12:01

Ich hab sie u.a. bis zu ihrem Tod gepflegt, ein engeres Verhältnis kann man sich kaum vorstellen.

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Von: meriliss
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6. Juli um 11:23

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