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schwiegermonster beherrscht mein leben

26. Mai 2009 um 8:57

Hallo.

Ich lebe seid 8 Jahren zusammen mit meinem Mann in einer kleine gemeinde ca. 7 km von seinem Elternhaus entfernt oft gibt es, so fühle ich zwischen der Schwiegermutter und mir reibereien Worte, Handlungen die in meinen Augen einen Konkurrenzkampf um ihren Sohn - meinen Mann deuten.
Dinge die mich unsicher, traurig, wütend machen und zu guter letzt verzweifeln lassen warum das alle geschieht.

Als mein Mann und ich uns vor mehr als 10 Jahren kennen lernten hatten war ich zu ihm in sein Räumlichkeiten unter dem Dach des Elternhauses gezogen. Badezimmer und Küche mussten wir uns teilen und ich war mir von Anfang an sicher dort nicht wohnen zu bleiben, da wir den Wunsch nach einem eigenen haus hatten.

Es war die Hölle auf erden für mich, doch mein Mann wollte damals (er 26 ich 23) kosten sparen und sagte da es gar nicht in die tüte käme auszuziehen bevor er kein haus gefunden hätte. Ich hofft, betete das sich endlich was tat doch vorerst tat sich nicht. Und so erlebte ich folgendes.

Die Familie untereinander verstand sich sehr gut, oft habe ich sogar gedacht das es die perfekte Familie wäre doch da täuschte ich mich wohl. So eine art Fassaden Familie kam dann am Schluss raus. Obwohl man in einem Haus lebte redete man kaum miteinander. Herzlichkeiten gab es wenige und während man in meiner Familie die Worte ich hab dich lieb aussprach oder sich mal in den arm nahm und auch neckte war es in seiner Familie kaltherzig und ein grauen für meine Seele.

Mein Mann ist ruhigerem gemüht und hat sich den ständigen Anweisungen seiner Mutter nicht widersetzt. So ein richtiges Muttersöhnchen. Nur zur Info bei mir ist er sehr selbständig und ich schmiere ihm nur im äußersten Notfall die Brote Sie wusch ihm die Wäsche, schmierte ihm das Brot, stellte ihm den Kakao auf dem Tisch und brachte ihm sein Obst-schälschen, rief beim Arzt an für Termine und erledigte die Bankgeschäfte. Mir blieb wirklich der Mund offen stehen und ich dachte das gibts doch net. Nun war ich also zu ihnen gezogen und viele dinge änderten sich. Für sie genau so wie für mich. Da ich ein selbständiger Mensch bin hab ich mein Brot selber geschmiert, Wäsche für uns selbst gewaschen und selbstverständlich auch meine Termine selber gemacht. Immer wieder versuchte sie die dinge zu erledigen die nicht ihre aufgaben waren und obwohl ich dann jedes Mal freundlich zu ihr sagte das sie es nicht machen braucht( später auch mal energischer mit einem lass es bitte) machte sie es. Mein Mann sagte sie meint es doch nur gut .
Dann fingen die Manipulationen an. Du hast eine merkwürdige Aussprache hieß es. Ich wuchs 120 km entfernt von ihnen auf und für sie kam ich von nem anderen Stern. Es war für mich ein unerklärliches Gefühl dargestellt zu werden als ob ich der letzte außerirdische wäre. Ich wurde verbessert und vorgeführt und das prägt einfach sehr, ständig solche Dinge zu erfahren. Ich fühlte mich von Anfang an nicht wohl und mein Mann wusste das. Als ob ich es ihrem nicht gut genug machen könnte. Alle Fertiggerichte die ich derzeit auspackte waren in ihren Augen Krebserregend und sie suchte die tollsten Studien für uns raus. Dauernd fuchtelte sie mir und meinen Mann in das Kochen rein und erklärte uns wie was zu funktionieren hätte. Jeder Handgriff war falsch. Vorschläge wie wir am gesündesten leben und wie wir unser leben am besten gestalten. Es war einfach nur nervig. Mein Mann empfand es teilweise auch schon so aber viele Sachen bekam er nicht mit und sah es daher gelassener als ich. Ich fühlte mich verloren und hatte auch oft das Gefühl das es auf Grund der Familie mit uns zu ende ging. Als ich dann mitbekommen hatte wie der Hase zu laufen hatte, sträubte ich mich gegen viel Sache. Vor allem wenn sie von ihr kamen. Ja es mag wie eine art Trotz klingen und das war es wahrscheinlich auch. Aber anders wusste ich mir einfach nicht zu helfen. Ich ging nicht mehr auf die Familienfeste und teilweise ignorierte ich sie einfach. Einmal kam der Spruch du wohnst hier also MUSST du mit zu den Familienfesten da wäre ich ihr fast an den hals gesprungen. Tage später lag dann eine Zeitung auf der Treppe die hoch zu unseren Räumlichkeiten führte. Ein kleiner post ist klebte drin. Hab dann ganz neugierig die Zeitschrift mit nach oben genommen und aufgeschlagen. Ich habe gedacht ich fall vom Glauben ab und hab sofort angefangen zu weinen. Da stand ganz fett als Überschrift. Menschen mit Sozialer Inkompetenz. Dazu ein Artikel und ne Beschreibung wie sich dies äußerte und welche Behandlungsmöglichkeiten es gab. In meine Augen wollte sie mir folgendes damit mitteilen (sprechen konnte man in dieser Familie nicht hatte ich ja schon erwähnt daher die Zeitung), weil du dich ausgrenzt und nicht gut mit mir kannst bist du in meinen Augen ein Mensch der es nicht schafft sich gesellschaftlich anzupassen. Das fühlte, dachte ich. Und damit hat sie dann alles kaputt gemacht. Ich habe sie nie drauf angesprochen warum sie mir die Zeitung dahin gelegt hatte und ich will es heute noch genau so wenig wissen. Warum? Weil ich gemerkt habe das egal wie und wer ich bin, egal wie ich mich ändern würde sie würde niemals damit aufhören mich zu kritisieren. Einige würden vielleicht sagen bist du selber schuld. Aber seid diesem Tag habe ich so eine Angst vor dieser Frau. Einfach Angst vor dem Gefühl was ich damals gefühlt habe, das ich nur noch schlecht über sie denke. In allem!

Wir leben wie geschrieben jetzt seid 8 Jahren hier im haus und bis heute hat sich nichts an ihrem verhalten geändert. Ich bin schon der Mensch der sagt wen ihm was nicht passt und auch in solchen Momenten wo die Schwiegermutter meint einfach unseren garten umgraben zu müssen wenn wir nicht zu Hause sind sage ich was, denn ich denke das es mein gutes recht ist nein! zu sagen ohne dafür Schuldgefühle oder Kritik ernten zu müssen. Ich halte mich immer noch fern von der Familie meines Mannes. Aus dem einfachen Grund weil ich weiß das es mir nicht gut tun würde.


Danke für lesen.

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26. Mai 2009 um 9:23

Ehrlich...
... als ich das gelesen habe, dachte ich: Wie kann man das so lang mitmachen? Nicht das Schwiegermonster beherrscht Dein Leben - DU lässt Dein Leben von Deiner Schwiegermutter beherrschen! Du hättest die Situation längst auflösen können und kannst es immer noch. Wenn Du dort nicht mehr wohnen willst, dann zieh aus. Sag Deinem Mann, dass es nicht mehr geht, und dann TU etwas. Alles ist besser, als so zu leben! Meine Güte, Du hast nur ein Leben -.willst Du es für den Rest Deines Lebens so verbringen, wie Du es jetzt tust? Du hast schon acht Jahre weggeworfen...

Die Kosten sind ABSOLUT kein Argument bei der Geschichte, und das solltest Du Deinem Mann auch sagen. Wenn ihm auch nur etwas an Dir liegt, dann wird er mit Dir gemeinsam ausziehen. Wenn er Dich alleine ziehen lässt, dann zeigt das einfach, dass Du einen Schlussstrich unter eure Ehe ziehen kannst.

LG

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26. Mai 2009 um 9:27

Ausziehen
einfach ausziehen. Sonst gibt es dazu keine Lösung.

Aber nach 8 Jahren stellt sich die Frage, ob du nicht noch gravierende Änderungen vornehmen solltest.

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26. Mai 2009 um 9:47

Schönen Vormittag!
Beim Lesen Deiner Geschichte, konnte ich feststellen, wie sehr mir der Magen zusammenkrampft und ich muss Dir meinen Respekt ausschreiben, dass Du vor lauter Wut, Enttäuschung und Bitterkeit doch noch so klar und schön formulieren kannst.

Das was Du beschreibst ist für mich der blanke Horror.
Ich kann das alles so gut nachvollziehen und ich kann mich selbst dabei sehen und hören.

Alle Weisheiten die Du bereits kennst sind hier unangebracht. Denn ich nehme an, dass Du Dir selbst schon sehr viel Gedanken darüber gemacht hast. Vom Durchhalten bis zum verbalen Wehren, vom Kämpfen für das eigene Selbstbewusstsein bis hin zum Er-Kämpfen Deiner Rechte und Deiner Bedüfnisse. Ich könnte das alles verstehen und ich habe keinen Tipp und keinen Rat, ausser das etwas geschehen muss. Ansonsten verkümmerst Du als Frau und als Mensch.

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27. Mai 2009 um 7:05

Hallo ihr lieben...
Ausgezogen sind wir schon. Und zwar vor 8 Jahren . Steht auch im ersten Satz das wir von seinem Elternhaus entfernt leben...

Vielleicht hab ich es falsch ausgedrückt...

Vielen Dank auch das ihr meien Geschichte gelesen habt und auch wenn dem nichts mehr hinzuzufügen ist.


Lg Tina


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27. Mai 2009 um 8:32
In Antwort auf linnia_11917303

Hallo ihr lieben...
Ausgezogen sind wir schon. Und zwar vor 8 Jahren . Steht auch im ersten Satz das wir von seinem Elternhaus entfernt leben...

Vielleicht hab ich es falsch ausgedrückt...

Vielen Dank auch das ihr meien Geschichte gelesen habt und auch wenn dem nichts mehr hinzuzufügen ist.


Lg Tina


Ja, war vielleicht nicht ganz klar ausgedrückt,
aber gut - du bist weg von dem Horror !

Im Grunde müßte dein Mann die Situation klären, es ist schließlich seine Mutter und seine Familie. Solange er nicht klar Stellung bezieht - FÜR dich, als seine Frau, wird der Horror weitergehen. Muttersöhnchen sind eher mit ihren Müttern verheiratet als mit ihren Frauen, denn wenn es hart auf hart kommt geben sie immer ihren Müttern nach. Solange bleibt Mama die Nummer 1 und die Ehefrau die Nummer 2. Da kannst du dich noch so abstrampeln, du wirst nichts ändern. ER muss seine Mutter in ihre Grenzen verweisen, deutlich und immer wieder. Wenn er nicht endlich klar wird seiner Mutter gegenüber wird eure Ehe früher oder später scheitern, und DU hast niemals eine wirkliche Chance gehabt.
Nur leider kannst du deinen Mann nicht zwingen, aber vielleicht bringt eine Paarberatung Klarheit, vor allem wenn ihr ein Baby bekommen solltet (entnehme ich deinem nick?) wird die Situation eher noch schwieriger.
Ich habe in der Verwandschaft einen ähnlichen Fall erlebt, es war traurig.

LG Lioba

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27. Mai 2009 um 19:41
In Antwort auf ngozi_12448202

Ja, war vielleicht nicht ganz klar ausgedrückt,
aber gut - du bist weg von dem Horror !

Im Grunde müßte dein Mann die Situation klären, es ist schließlich seine Mutter und seine Familie. Solange er nicht klar Stellung bezieht - FÜR dich, als seine Frau, wird der Horror weitergehen. Muttersöhnchen sind eher mit ihren Müttern verheiratet als mit ihren Frauen, denn wenn es hart auf hart kommt geben sie immer ihren Müttern nach. Solange bleibt Mama die Nummer 1 und die Ehefrau die Nummer 2. Da kannst du dich noch so abstrampeln, du wirst nichts ändern. ER muss seine Mutter in ihre Grenzen verweisen, deutlich und immer wieder. Wenn er nicht endlich klar wird seiner Mutter gegenüber wird eure Ehe früher oder später scheitern, und DU hast niemals eine wirkliche Chance gehabt.
Nur leider kannst du deinen Mann nicht zwingen, aber vielleicht bringt eine Paarberatung Klarheit, vor allem wenn ihr ein Baby bekommen solltet (entnehme ich deinem nick?) wird die Situation eher noch schwieriger.
Ich habe in der Verwandschaft einen ähnlichen Fall erlebt, es war traurig.

LG Lioba

Huhu

Ja genau werden schon bald anfangen mit der Familienplanung und ich freu mich schon drauf. DEnn über meine Kinder würde ich nichts kommen lassen. Sicher sie ist die oma und ich möchte auch das meine Kinder ein gutes verhältnis zu ihren Großeltern haben.Egal ob es zwischen uns nicht so gut ist. Denn da könnte ein kind ja gar nix für. Man kann nie voraus sagen wie es komemn wird, aber ich wünsche mir sehr das es dadurch sogar besser wird.

Ich denk da einfach positiv drüber

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28. Mai 2009 um 8:41

Kann nicht verstehen
wieso ihr immer noch dort wohnt ... da wäre mir kein Geld der Welt zu viel um dort raus zu ziehen. Ich bin erst 22 Jahre alt aber im Prinzip in der gleichen Situation gewesen. Ich bin auch zu meinem Schatz ins Elternhaus gezogen um Kosten zu sparen, diesen Horror habe ich mir genau 1,5 Jahre gegeben und habe dann (im märz 07) mein Freund vor die Wahl gestellt, entweder mit mir auszuziehen oder mich alleine gehen zu lassen.

Er ist im Mai 2007 mir mir dort ausgezogen danach wurde alles noch etwas schlimmer. Allerdings habe ich jetzt den Vorteil, dass ich nicht mehr hin muss und auch bei mir niemanden rein lassen muss und fahre eigentlich ganz gut mit der Situation.

Naja mittlerweile muss ich mir aber anhören, wir sollen abtreiben wenn ich schwanger werde, da wir zu arm für ein Kind sind. Oder am Anfang kam öfters mal die Frage: "Naaa kocht sie dir auch genug und wäscht sie schnell genug?" "Putzt sie richtig oder ist sie faul?" ... najaaaaa irgendwann wurde meinem Freund das zu bunt und er antwortete, dass er nur Wasser und Brot bekommt, dass ich nie putze und er auch seine Kleider seit 1 Jahr nicht mehr gewaschen wurden. Das Gesicht von ihr war der Hammer !!!!! Seid diesem Tag hat sie nie wieder gefragt ob ich genug koche

Das mit dem Abtreiben ist momentan so das Thema was mich am meisten beschäftigt. Ich hasse sie seid dieser Aussage und kann mir auch nicht verkneifen ihr das zu zeigen. Sie will über unser leben bestimmen, will auch immer dass mein freund mit ihr in ihr heimatland fährt, ohne rücksicht auf mich, ihr ist egal dass ich nicht mit kann weil ich nicht so viel urlaub habe. SIE will es so und so MUSS es sein ... denkt sie. Ach ich sollte dazu sagen bei mir gehts nicht um die SchwiegerMama sondern um die SchwiegerOMA !!!! Aber sie ist noch schlimmer als alles was ich zuvor erlebt habe ...

Aber mich schmeißt keiner so schnell aus dem Boot

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23. Januar 2013 um 19:55

Sofort ausziehn....
das hab ich alles schon hinter mir...
vor 30 jahren... da mein mann sich nicht entscheiden konnte bin ich weggezogen, auch wenn es mir schwer gefallen war.
heute bin ich wieder verheiratet, mit einem mann der mich achtet und respektiert. liebe grüsse, rosemarie

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