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schwerste Entscheidung meines Lebens

19. August um 18:44

Liebe Gemeinde,

ich habe mich hier neu angemeldet weil ich in einer emotionalen Notsituation bin...ich wollte fast sagen: Das übliche. Ich bin männlich, 51 und seit 2001 verheiratet. Meine Frau habe ich als Student kennen gelernt und mich ihr befreundet weil ich das erste Mal von zuhause weg war und nicht alleine sein konnte. Meine Eltern hatten eine unglückliche Ehe, nur am Rande.
Wir haben viel unternommen, waren Mitte 20 aber wirklich verleibt in sie war ich nicht. Viel Erfahrung hatte ich nicht, eigentlich litt ich seit meiner Jugend an einer unerfüllten Liebe und war als Jugendlicher ziemlich einsam.
Irgendwann habe ich unter tragischen Umständen herausfinden müssen, dass meine Frau als Kind vergewaltigt worden war und bei körperlicher Nähe manchmal selbstzerstörerisch "wegtrat" und sich verletzen wollte. Niemand wusste davon, nicht mal die Eltern. Das hat mich geschockt und mir war plötzlich in der schwierigen Situation loyal bei ihr zu bleiben und sie zu "beschützen" oder zu gehen, letzteres konnte ich irgendwie nicht (meine Frau sagt heute ich hätte sie doch da verlassen sollen was ich sehr verletzend finde). Ich habe sie geheiratet als sie schwanger wurde, allerdings war mir klar, dass ich nicht alleine mit ihr auskommen würde, es erfüllte mich heimlich nicht wirklich.
Wir haben zwei Kinder bekommen, ich einen sicheren Job und sind in ein Haus auf dem Land gezogen weil ich irgendwie auch keine klaren Vorstellungen hatte was ich sonst im laben machen sollte (ich weiß das klingt blöd). Irgendwann fühlte ich mich leer, und bekam richtige seelische Not und habe dann ihre beste Freundin angebaggert (heute weiß ich, dass ich mich nach Liebe sehnte und Erfüllung). Sie war verheiratet aber ich habe schnell gemerkt, dass sie unglücklich war, ich kann Menschen oft ihre Gefühle ansehen und spüren. Ihr Exmann hatte sie 8 Jahre lang nach der Geburt ihres Sohnes nicht berührt und sie hat stillgehalten. Nach einiger Zeit habe ich das herausgefunden und war entsetzt und habe mich tödlich in sie verliebt. Ich war völlig außer Kontrolle, bin nachts um ihr Haus geschlichen und wollte nur sie sehen. Wir haben jetzt seit 10 Jahren eine innige Freundschaft und Liebe, ihr Mann hat sie rausgeworfen und habe ihr geholfen ein neues Zuhause zu finden und tue das zur Zeit wieder. Irgendwann haben wir meiner Frau alles gestanden und diese hat unter Schmerzen toleriert, dass ich oft bei der Freundin bin, manchmal am WE wegbleibe, mit ihr Ausflüge mache usw. Sogar kleine Urlaube. Meine Freundin hat ihr damals versichert, dass sie meine Familie immer erhalten wollte (anfangs wollte ich sofort mit der Freundin zusammen ziehen aber die Kinder waren noch klein).
Meine Freundin ist jetzt an einem Punkt andem sie nicht mehr alleine leben möchte sondern einen Mann haben möchte der au da ist wenn sie z.B. von der Arbeit kommt (sie hat Schichtdienst). Das hat sie mir gestern ins Gesicht gesagt und ich war so perplex und voller Schuldgefühle (wegen ihrer eigenen Ehe die ich mit zerstört habe), dass ich spontan sagte ich kann nicht noch jemanden zerstören (meine Frau). Darauf hin hat sich sich am gleichen Abend noch von mir getrennt und ich fühle mich bodenlos...Ich war ein Narr zu glauben, dass sie immer das fünfte Rad am Wagen sein wollte und sie hat fast 10 Jahre auf mich gewartet, das ist mir jetzt klar geworden. Meine Töchter sind jetzt 15 + 17. Sie meint ich habe mich für die Familie entschieden. Aber ich habe Angst den gleichen Fehler wie meine Eltern zu wiederholen die gefühllos nebeneinander gelebt hatten was ich schrecklich fand. Ich respektiere meine Frau, sie liebt mich, aber ich empfinde nicht im mindesten die Nähe zu ihr wie zu meiner Freundin.
Ich spüre, wenn ich die Freundin verliere bricht meine Gefühlswelt weg. Ich kann natürlich verstehen, dass sie jetzt endlich mit 55 etwas für den Rest ihres Lebens haben möchte. Alleine schon aus Respekt meine Familie so lange geschont zu haben und jetzt bereit ist mich aus Liebe zu mir gehen zu lassen wäre eigentlich genug zu ihr zu stehen. Mein Verstand weiß das, mein Herz will sie nicht verlieren und ich muss mich entscheiden.
Ich hänge aber auch sehr an meinen Töchtern die noch immer mit uns in Urlaub fahren und meinem Haus was mit dem Geld meiner Eltern und Großeltern bezahlt wurde und natürlich liebevoll eingerichtet wurde.

Es ist nur ein weitere Katastrophengeschichte aber vielleicht schreibt mir jemand...

LG Stephan

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22. August um 13:44
In Antwort auf killing

Liebe Gemeinde,

ich habe mich hier neu angemeldet weil ich in einer emotionalen Notsituation bin...ich wollte fast sagen: Das übliche. Ich bin männlich, 51 und seit 2001 verheiratet. Meine Frau habe ich als Student kennen gelernt und mich ihr befreundet weil ich das erste Mal von zuhause weg war und nicht alleine sein konnte. Meine Eltern hatten eine unglückliche Ehe, nur am Rande.
Wir haben viel unternommen, waren Mitte 20 aber wirklich verleibt in sie war ich nicht. Viel Erfahrung hatte ich nicht, eigentlich litt ich seit meiner Jugend an einer unerfüllten Liebe und war als Jugendlicher ziemlich einsam.
Irgendwann habe ich unter tragischen Umständen herausfinden müssen, dass meine Frau als Kind vergewaltigt worden war und bei körperlicher Nähe manchmal selbstzerstörerisch "wegtrat" und sich verletzen wollte. Niemand wusste davon, nicht mal die Eltern. Das hat mich geschockt und mir war plötzlich in der schwierigen Situation loyal bei ihr zu bleiben und sie zu "beschützen" oder zu gehen, letzteres konnte ich irgendwie nicht (meine Frau sagt heute ich hätte sie doch da verlassen sollen was ich sehr verletzend finde). Ich habe sie geheiratet als sie schwanger wurde, allerdings war mir klar, dass ich nicht alleine mit ihr auskommen würde, es erfüllte mich heimlich nicht wirklich.
Wir haben zwei Kinder bekommen, ich einen sicheren Job und sind in ein Haus auf dem Land gezogen weil ich irgendwie auch keine klaren Vorstellungen hatte was ich sonst im laben machen sollte (ich weiß das klingt blöd). Irgendwann fühlte ich mich leer, und bekam richtige seelische Not und habe dann ihre beste Freundin angebaggert (heute weiß ich, dass ich mich nach Liebe sehnte und Erfüllung). Sie war verheiratet aber ich habe schnell gemerkt, dass sie unglücklich war, ich kann Menschen oft ihre Gefühle ansehen und spüren. Ihr Exmann hatte sie 8 Jahre lang nach der Geburt ihres Sohnes nicht berührt und sie hat stillgehalten. Nach einiger Zeit habe ich das herausgefunden und war entsetzt und habe mich tödlich in sie verliebt. Ich war völlig außer Kontrolle, bin nachts um ihr Haus geschlichen und wollte nur sie sehen. Wir haben jetzt seit 10 Jahren eine innige Freundschaft und Liebe, ihr Mann hat sie rausgeworfen und habe ihr geholfen ein neues Zuhause zu finden und tue das zur Zeit wieder. Irgendwann haben wir meiner Frau alles gestanden und diese hat unter Schmerzen toleriert, dass ich oft bei der Freundin bin, manchmal am WE wegbleibe, mit ihr Ausflüge mache usw. Sogar kleine Urlaube. Meine Freundin hat ihr damals versichert, dass sie meine Familie immer erhalten wollte (anfangs wollte ich sofort mit der Freundin zusammen ziehen aber die Kinder waren noch klein).
Meine Freundin ist jetzt an einem Punkt andem sie nicht mehr alleine leben möchte sondern einen Mann haben möchte der au da ist wenn sie z.B. von der Arbeit kommt (sie hat Schichtdienst). Das hat sie mir gestern ins Gesicht gesagt und ich war so perplex und voller Schuldgefühle (wegen ihrer eigenen Ehe die ich mit zerstört habe), dass ich spontan sagte ich kann nicht noch jemanden zerstören (meine Frau). Darauf hin hat sich sich am gleichen Abend noch von mir getrennt und ich fühle mich bodenlos...Ich war ein Narr zu glauben, dass sie immer das fünfte Rad am Wagen sein wollte und sie hat fast 10 Jahre auf mich gewartet, das ist mir jetzt klar geworden. Meine Töchter sind jetzt 15 + 17. Sie meint ich habe mich für die Familie entschieden. Aber ich habe Angst den gleichen Fehler wie meine Eltern zu wiederholen die gefühllos nebeneinander gelebt hatten was ich schrecklich fand. Ich respektiere meine Frau, sie liebt mich, aber ich empfinde nicht im mindesten die Nähe zu ihr wie zu meiner Freundin.
Ich spüre, wenn ich die Freundin verliere bricht meine Gefühlswelt weg. Ich kann natürlich verstehen, dass sie jetzt endlich mit 55 etwas für den Rest ihres Lebens haben möchte. Alleine schon aus Respekt meine Familie so lange geschont zu haben und jetzt bereit ist mich aus Liebe zu mir gehen zu lassen wäre eigentlich genug zu ihr zu stehen. Mein Verstand weiß das, mein Herz will sie nicht verlieren und ich muss mich entscheiden.
Ich hänge aber auch sehr an meinen Töchtern die noch immer mit uns in Urlaub fahren und meinem Haus was mit dem Geld meiner Eltern und Großeltern bezahlt wurde und natürlich liebevoll eingerichtet wurde.

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LG Stephan

Die einzige Person die mir wirklich leid tut, das ist deine Frau.
Sie war/ist traumatisiert, gelangt dann an einen Mann der sie nicht liebt und dieser meint, weil er sich ja so leer fühlt, noch dazu die Freundin seiner Frau anbaggern zu müssen, die sich dann auch noch darauf einlässt.
Deine Frau hat wirklich sehr viel Unglück mit ihren Mitmenschen und hat sich, obwohl es schmerzhaft war, auf euren Deal eingelassen. Was muss sie für ein Leid durchgemacht habe, dass sie diesen Schmerz inkauf genommen hat, nur um eine gewisse Normalität (jedenfalls das, was sie bisher kannte)aufrecht zu erhalten.... und ihr habt ihre Situation ausgenutzt.
Du hast ihr die Chance genommen, einen Partner zu finden, der sie liebt und nicht aus Mitleid bei ihr ist.


 

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19. August um 18:57

das 5. rad ist eher deine Frau.  traurig

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19. August um 19:14
In Antwort auf killing

Liebe Gemeinde,

ich habe mich hier neu angemeldet weil ich in einer emotionalen Notsituation bin...ich wollte fast sagen: Das übliche. Ich bin männlich, 51 und seit 2001 verheiratet. Meine Frau habe ich als Student kennen gelernt und mich ihr befreundet weil ich das erste Mal von zuhause weg war und nicht alleine sein konnte. Meine Eltern hatten eine unglückliche Ehe, nur am Rande.
Wir haben viel unternommen, waren Mitte 20 aber wirklich verleibt in sie war ich nicht. Viel Erfahrung hatte ich nicht, eigentlich litt ich seit meiner Jugend an einer unerfüllten Liebe und war als Jugendlicher ziemlich einsam.
Irgendwann habe ich unter tragischen Umständen herausfinden müssen, dass meine Frau als Kind vergewaltigt worden war und bei körperlicher Nähe manchmal selbstzerstörerisch "wegtrat" und sich verletzen wollte. Niemand wusste davon, nicht mal die Eltern. Das hat mich geschockt und mir war plötzlich in der schwierigen Situation loyal bei ihr zu bleiben und sie zu "beschützen" oder zu gehen, letzteres konnte ich irgendwie nicht (meine Frau sagt heute ich hätte sie doch da verlassen sollen was ich sehr verletzend finde). Ich habe sie geheiratet als sie schwanger wurde, allerdings war mir klar, dass ich nicht alleine mit ihr auskommen würde, es erfüllte mich heimlich nicht wirklich.
Wir haben zwei Kinder bekommen, ich einen sicheren Job und sind in ein Haus auf dem Land gezogen weil ich irgendwie auch keine klaren Vorstellungen hatte was ich sonst im laben machen sollte (ich weiß das klingt blöd). Irgendwann fühlte ich mich leer, und bekam richtige seelische Not und habe dann ihre beste Freundin angebaggert (heute weiß ich, dass ich mich nach Liebe sehnte und Erfüllung). Sie war verheiratet aber ich habe schnell gemerkt, dass sie unglücklich war, ich kann Menschen oft ihre Gefühle ansehen und spüren. Ihr Exmann hatte sie 8 Jahre lang nach der Geburt ihres Sohnes nicht berührt und sie hat stillgehalten. Nach einiger Zeit habe ich das herausgefunden und war entsetzt und habe mich tödlich in sie verliebt. Ich war völlig außer Kontrolle, bin nachts um ihr Haus geschlichen und wollte nur sie sehen. Wir haben jetzt seit 10 Jahren eine innige Freundschaft und Liebe, ihr Mann hat sie rausgeworfen und habe ihr geholfen ein neues Zuhause zu finden und tue das zur Zeit wieder. Irgendwann haben wir meiner Frau alles gestanden und diese hat unter Schmerzen toleriert, dass ich oft bei der Freundin bin, manchmal am WE wegbleibe, mit ihr Ausflüge mache usw. Sogar kleine Urlaube. Meine Freundin hat ihr damals versichert, dass sie meine Familie immer erhalten wollte (anfangs wollte ich sofort mit der Freundin zusammen ziehen aber die Kinder waren noch klein).
Meine Freundin ist jetzt an einem Punkt andem sie nicht mehr alleine leben möchte sondern einen Mann haben möchte der au da ist wenn sie z.B. von der Arbeit kommt (sie hat Schichtdienst). Das hat sie mir gestern ins Gesicht gesagt und ich war so perplex und voller Schuldgefühle (wegen ihrer eigenen Ehe die ich mit zerstört habe), dass ich spontan sagte ich kann nicht noch jemanden zerstören (meine Frau). Darauf hin hat sich sich am gleichen Abend noch von mir getrennt und ich fühle mich bodenlos...Ich war ein Narr zu glauben, dass sie immer das fünfte Rad am Wagen sein wollte und sie hat fast 10 Jahre auf mich gewartet, das ist mir jetzt klar geworden. Meine Töchter sind jetzt 15 + 17. Sie meint ich habe mich für die Familie entschieden. Aber ich habe Angst den gleichen Fehler wie meine Eltern zu wiederholen die gefühllos nebeneinander gelebt hatten was ich schrecklich fand. Ich respektiere meine Frau, sie liebt mich, aber ich empfinde nicht im mindesten die Nähe zu ihr wie zu meiner Freundin.
Ich spüre, wenn ich die Freundin verliere bricht meine Gefühlswelt weg. Ich kann natürlich verstehen, dass sie jetzt endlich mit 55 etwas für den Rest ihres Lebens haben möchte. Alleine schon aus Respekt meine Familie so lange geschont zu haben und jetzt bereit ist mich aus Liebe zu mir gehen zu lassen wäre eigentlich genug zu ihr zu stehen. Mein Verstand weiß das, mein Herz will sie nicht verlieren und ich muss mich entscheiden.
Ich hänge aber auch sehr an meinen Töchtern die noch immer mit uns in Urlaub fahren und meinem Haus was mit dem Geld meiner Eltern und Großeltern bezahlt wurde und natürlich liebevoll eingerichtet wurde.

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LG Stephan

Hallo Stephan, du schreibst, dass du das Gefühl der Liebe vermisst hat. Glaubst du nun, dass du überhaupt in der Lage bist, wirklich lieben zu können? Oder bleibst du, ungerechterweise den Frauen zuliebe nur aus Mitleid  mit ihnen zusammen und nun zerreisst es sich, wer sich wohl nötiger benötigt. P.S. eigentlich hätte dir klar sein sollen, dass deine Affaire irgendwann mehr von dir wollte und ihr von Anfang an deine Familie egal war. Wäre Sie sonst,in eure Familie, für Ihre Zwecke eingedrungen? 😣

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19. August um 19:41
In Antwort auf killing

Liebe Gemeinde,

ich habe mich hier neu angemeldet weil ich in einer emotionalen Notsituation bin...ich wollte fast sagen: Das übliche. Ich bin männlich, 51 und seit 2001 verheiratet. Meine Frau habe ich als Student kennen gelernt und mich ihr befreundet weil ich das erste Mal von zuhause weg war und nicht alleine sein konnte. Meine Eltern hatten eine unglückliche Ehe, nur am Rande.
Wir haben viel unternommen, waren Mitte 20 aber wirklich verleibt in sie war ich nicht. Viel Erfahrung hatte ich nicht, eigentlich litt ich seit meiner Jugend an einer unerfüllten Liebe und war als Jugendlicher ziemlich einsam.
Irgendwann habe ich unter tragischen Umständen herausfinden müssen, dass meine Frau als Kind vergewaltigt worden war und bei körperlicher Nähe manchmal selbstzerstörerisch "wegtrat" und sich verletzen wollte. Niemand wusste davon, nicht mal die Eltern. Das hat mich geschockt und mir war plötzlich in der schwierigen Situation loyal bei ihr zu bleiben und sie zu "beschützen" oder zu gehen, letzteres konnte ich irgendwie nicht (meine Frau sagt heute ich hätte sie doch da verlassen sollen was ich sehr verletzend finde). Ich habe sie geheiratet als sie schwanger wurde, allerdings war mir klar, dass ich nicht alleine mit ihr auskommen würde, es erfüllte mich heimlich nicht wirklich.
Wir haben zwei Kinder bekommen, ich einen sicheren Job und sind in ein Haus auf dem Land gezogen weil ich irgendwie auch keine klaren Vorstellungen hatte was ich sonst im laben machen sollte (ich weiß das klingt blöd). Irgendwann fühlte ich mich leer, und bekam richtige seelische Not und habe dann ihre beste Freundin angebaggert (heute weiß ich, dass ich mich nach Liebe sehnte und Erfüllung). Sie war verheiratet aber ich habe schnell gemerkt, dass sie unglücklich war, ich kann Menschen oft ihre Gefühle ansehen und spüren. Ihr Exmann hatte sie 8 Jahre lang nach der Geburt ihres Sohnes nicht berührt und sie hat stillgehalten. Nach einiger Zeit habe ich das herausgefunden und war entsetzt und habe mich tödlich in sie verliebt. Ich war völlig außer Kontrolle, bin nachts um ihr Haus geschlichen und wollte nur sie sehen. Wir haben jetzt seit 10 Jahren eine innige Freundschaft und Liebe, ihr Mann hat sie rausgeworfen und habe ihr geholfen ein neues Zuhause zu finden und tue das zur Zeit wieder. Irgendwann haben wir meiner Frau alles gestanden und diese hat unter Schmerzen toleriert, dass ich oft bei der Freundin bin, manchmal am WE wegbleibe, mit ihr Ausflüge mache usw. Sogar kleine Urlaube. Meine Freundin hat ihr damals versichert, dass sie meine Familie immer erhalten wollte (anfangs wollte ich sofort mit der Freundin zusammen ziehen aber die Kinder waren noch klein).
Meine Freundin ist jetzt an einem Punkt andem sie nicht mehr alleine leben möchte sondern einen Mann haben möchte der au da ist wenn sie z.B. von der Arbeit kommt (sie hat Schichtdienst). Das hat sie mir gestern ins Gesicht gesagt und ich war so perplex und voller Schuldgefühle (wegen ihrer eigenen Ehe die ich mit zerstört habe), dass ich spontan sagte ich kann nicht noch jemanden zerstören (meine Frau). Darauf hin hat sich sich am gleichen Abend noch von mir getrennt und ich fühle mich bodenlos...Ich war ein Narr zu glauben, dass sie immer das fünfte Rad am Wagen sein wollte und sie hat fast 10 Jahre auf mich gewartet, das ist mir jetzt klar geworden. Meine Töchter sind jetzt 15 + 17. Sie meint ich habe mich für die Familie entschieden. Aber ich habe Angst den gleichen Fehler wie meine Eltern zu wiederholen die gefühllos nebeneinander gelebt hatten was ich schrecklich fand. Ich respektiere meine Frau, sie liebt mich, aber ich empfinde nicht im mindesten die Nähe zu ihr wie zu meiner Freundin.
Ich spüre, wenn ich die Freundin verliere bricht meine Gefühlswelt weg. Ich kann natürlich verstehen, dass sie jetzt endlich mit 55 etwas für den Rest ihres Lebens haben möchte. Alleine schon aus Respekt meine Familie so lange geschont zu haben und jetzt bereit ist mich aus Liebe zu mir gehen zu lassen wäre eigentlich genug zu ihr zu stehen. Mein Verstand weiß das, mein Herz will sie nicht verlieren und ich muss mich entscheiden.
Ich hänge aber auch sehr an meinen Töchtern die noch immer mit uns in Urlaub fahren und meinem Haus was mit dem Geld meiner Eltern und Großeltern bezahlt wurde und natürlich liebevoll eingerichtet wurde.

Es ist nur ein weitere Katastrophengeschichte aber vielleicht schreibt mir jemand...

LG Stephan

Was ist denn nun die Katastrophe?

Dass du nach 10 Jahren doppeltem Spaß immer noch nicht weißt, was dir wirklich wichtig ist?

Oder ist es die Erkenntnis, dass du jetzt an dem Punkt bist, wo du dich zwischen angesammelten Wohlstand und völligem Neuanfang entscheiden musst?

Wissen deine Töchter von eurer ménage à trois, oder würden die aus allen Wolken fallen, wenn sie das erführen?

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19. August um 22:09
In Antwort auf moitoy

Hallo Stephan, du schreibst, dass du das Gefühl der Liebe vermisst hat. Glaubst du nun, dass du überhaupt in der Lage bist, wirklich lieben zu können? Oder bleibst du, ungerechterweise den Frauen zuliebe nur aus Mitleid  mit ihnen zusammen und nun zerreisst es sich, wer sich wohl nötiger benötigt. P.S. eigentlich hätte dir klar sein sollen, dass deine Affaire irgendwann mehr von dir wollte und ihr von Anfang an deine Familie egal war. Wäre Sie sonst,in eure Familie, für Ihre Zwecke eingedrungen? 😣

Hallo,

ich habe die Freundin angesprochen und nicht sie mich. Sie war ja schon vorher als Freundin meiner Frau in der Familie. Die Töchter wissen dass ich sie als Freundin habe.
Liebe?? Lieben habe ich erst durch die Freundin gelernt...

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19. August um 22:10
In Antwort auf supersonic777

Was ist denn nun die Katastrophe?

Dass du nach 10 Jahren doppeltem Spaß immer noch nicht weißt, was dir wirklich wichtig ist?

Oder ist es die Erkenntnis, dass du jetzt an dem Punkt bist, wo du dich zwischen angesammelten Wohlstand und völligem Neuanfang entscheiden musst?

Wissen deine Töchter von eurer ménage à trois, oder würden die aus allen Wolken fallen, wenn sie das erführen?

Ja, die Erkenntnis vielleicht neu anzufangen und dass das Wohlstandsleben vielleicht nicht s wichtig ist..

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19. August um 22:16
In Antwort auf killing

Ja, die Erkenntnis vielleicht neu anzufangen und dass das Wohlstandsleben vielleicht nicht s wichtig ist..

Diese Entscheidung hast du damals nur vertagt. Und nun ist der Moment gekommen, den damals ausgestellten Wechsel einzulösen.

Wäre die Option "Ehefrau" keine denkbare Alternative?

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19. August um 22:32
In Antwort auf killing

Liebe Gemeinde,

ich habe mich hier neu angemeldet weil ich in einer emotionalen Notsituation bin...ich wollte fast sagen: Das übliche. Ich bin männlich, 51 und seit 2001 verheiratet. Meine Frau habe ich als Student kennen gelernt und mich ihr befreundet weil ich das erste Mal von zuhause weg war und nicht alleine sein konnte. Meine Eltern hatten eine unglückliche Ehe, nur am Rande.
Wir haben viel unternommen, waren Mitte 20 aber wirklich verleibt in sie war ich nicht. Viel Erfahrung hatte ich nicht, eigentlich litt ich seit meiner Jugend an einer unerfüllten Liebe und war als Jugendlicher ziemlich einsam.
Irgendwann habe ich unter tragischen Umständen herausfinden müssen, dass meine Frau als Kind vergewaltigt worden war und bei körperlicher Nähe manchmal selbstzerstörerisch "wegtrat" und sich verletzen wollte. Niemand wusste davon, nicht mal die Eltern. Das hat mich geschockt und mir war plötzlich in der schwierigen Situation loyal bei ihr zu bleiben und sie zu "beschützen" oder zu gehen, letzteres konnte ich irgendwie nicht (meine Frau sagt heute ich hätte sie doch da verlassen sollen was ich sehr verletzend finde). Ich habe sie geheiratet als sie schwanger wurde, allerdings war mir klar, dass ich nicht alleine mit ihr auskommen würde, es erfüllte mich heimlich nicht wirklich.
Wir haben zwei Kinder bekommen, ich einen sicheren Job und sind in ein Haus auf dem Land gezogen weil ich irgendwie auch keine klaren Vorstellungen hatte was ich sonst im laben machen sollte (ich weiß das klingt blöd). Irgendwann fühlte ich mich leer, und bekam richtige seelische Not und habe dann ihre beste Freundin angebaggert (heute weiß ich, dass ich mich nach Liebe sehnte und Erfüllung). Sie war verheiratet aber ich habe schnell gemerkt, dass sie unglücklich war, ich kann Menschen oft ihre Gefühle ansehen und spüren. Ihr Exmann hatte sie 8 Jahre lang nach der Geburt ihres Sohnes nicht berührt und sie hat stillgehalten. Nach einiger Zeit habe ich das herausgefunden und war entsetzt und habe mich tödlich in sie verliebt. Ich war völlig außer Kontrolle, bin nachts um ihr Haus geschlichen und wollte nur sie sehen. Wir haben jetzt seit 10 Jahren eine innige Freundschaft und Liebe, ihr Mann hat sie rausgeworfen und habe ihr geholfen ein neues Zuhause zu finden und tue das zur Zeit wieder. Irgendwann haben wir meiner Frau alles gestanden und diese hat unter Schmerzen toleriert, dass ich oft bei der Freundin bin, manchmal am WE wegbleibe, mit ihr Ausflüge mache usw. Sogar kleine Urlaube. Meine Freundin hat ihr damals versichert, dass sie meine Familie immer erhalten wollte (anfangs wollte ich sofort mit der Freundin zusammen ziehen aber die Kinder waren noch klein).
Meine Freundin ist jetzt an einem Punkt andem sie nicht mehr alleine leben möchte sondern einen Mann haben möchte der au da ist wenn sie z.B. von der Arbeit kommt (sie hat Schichtdienst). Das hat sie mir gestern ins Gesicht gesagt und ich war so perplex und voller Schuldgefühle (wegen ihrer eigenen Ehe die ich mit zerstört habe), dass ich spontan sagte ich kann nicht noch jemanden zerstören (meine Frau). Darauf hin hat sich sich am gleichen Abend noch von mir getrennt und ich fühle mich bodenlos...Ich war ein Narr zu glauben, dass sie immer das fünfte Rad am Wagen sein wollte und sie hat fast 10 Jahre auf mich gewartet, das ist mir jetzt klar geworden. Meine Töchter sind jetzt 15 + 17. Sie meint ich habe mich für die Familie entschieden. Aber ich habe Angst den gleichen Fehler wie meine Eltern zu wiederholen die gefühllos nebeneinander gelebt hatten was ich schrecklich fand. Ich respektiere meine Frau, sie liebt mich, aber ich empfinde nicht im mindesten die Nähe zu ihr wie zu meiner Freundin.
Ich spüre, wenn ich die Freundin verliere bricht meine Gefühlswelt weg. Ich kann natürlich verstehen, dass sie jetzt endlich mit 55 etwas für den Rest ihres Lebens haben möchte. Alleine schon aus Respekt meine Familie so lange geschont zu haben und jetzt bereit ist mich aus Liebe zu mir gehen zu lassen wäre eigentlich genug zu ihr zu stehen. Mein Verstand weiß das, mein Herz will sie nicht verlieren und ich muss mich entscheiden.
Ich hänge aber auch sehr an meinen Töchtern die noch immer mit uns in Urlaub fahren und meinem Haus was mit dem Geld meiner Eltern und Großeltern bezahlt wurde und natürlich liebevoll eingerichtet wurde.

Es ist nur ein weitere Katastrophengeschichte aber vielleicht schreibt mir jemand...

LG Stephan

Eine verzwickte Situation in die du dich manövriert hast. Nach der langen Zeit halte ich es für wahrscheinlich, dass weder die eine noch die andere Variante funktioniert, geschweige denn auf die Dauer glücklich machen wird. 

Eine Entscheidung ist längst überfällig. 
Wie wäre es mit einer Entscheidung für dich und dein eigenes Leben. Du bist 51 und nicht zu alt um von vorne zu beginnen. Sobald deine Gefühle stabil sind wirst du positiv in die Zukunft blicken. 

LG Sis

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20. August um 8:35

Du stehst jetzt zwischen folgender Wahl:
1. Deine Familie, mit Kindern, Haus und Hof, also einem gewissen Wohlstand, der natürlich sehr bequem ist, dich aber nicht glücklich macht.
2. Deiner Freundin / Affäre, die du vielleicht liebst, aber mit der du aber auf diesen Wohlstand verzichten müsstest.
Tja, mein Mann stand in den letzten Monaten (mehrfach) vor der gleichen Entscheidung. Letzendlich habe ich ihm die Entscheidung abgenommen.
Die Situation ist für keinen von euch wirklich tragbar. Du machst es dir im Grunde recht leicht, in dem du einfach alles so laufen lässt, wie es bisher lief und musst auf nichts verzichten. Für deine Frau muss es die Hölle auf Erden sein und auch deiner Freundin wird es mit der Gesamtsituation nicht besser gehen. Am besten du fährst mal ein paar Tage alleine weg und wirst dir klar, was du eigentlich möchtest und triffst dann eine Entscheidung. Keine von beiden wird glücklich mit dir, solange du selbst nicht glücklich bist.

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20. August um 9:34
In Antwort auf schrapfel1989

Du stehst jetzt zwischen folgender Wahl:
1. Deine Familie, mit Kindern, Haus und Hof, also einem gewissen Wohlstand, der natürlich sehr bequem ist, dich aber nicht glücklich macht.
2. Deiner Freundin / Affäre, die du vielleicht liebst, aber mit der du aber auf diesen Wohlstand verzichten müsstest.
Tja, mein Mann stand in den letzten Monaten (mehrfach) vor der gleichen Entscheidung. Letzendlich habe ich ihm die Entscheidung abgenommen.
Die Situation ist für keinen von euch wirklich tragbar. Du machst es dir im Grunde recht leicht, in dem du einfach alles so laufen lässt, wie es bisher lief und musst auf nichts verzichten. Für deine Frau muss es die Hölle auf Erden sein und auch deiner Freundin wird es mit der Gesamtsituation nicht besser gehen. Am besten du fährst mal ein paar Tage alleine weg und wirst dir klar, was du eigentlich möchtest und triffst dann eine Entscheidung. Keine von beiden wird glücklich mit dir, solange du selbst nicht glücklich bist.

Hallo,
ich nehme an, Du hast ihn dann verlassen...
Ja, heute Nacht habe ich mir auch überlegt für eine Weile auszuziehen.
Wirtschaftlich ist es für die Ehefrau auf Dauer eine Katastrophe da fast alles was wir besitzen aus einer Erbschaft bezahlt wurde.

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20. August um 9:37
In Antwort auf supersonic777

Diese Entscheidung hast du damals nur vertagt. Und nun ist der Moment gekommen, den damals ausgestellten Wechsel einzulösen.

Wäre die Option "Ehefrau" keine denkbare Alternative?

Was meinst Du damit? Bleiben?
Ich fürchte ich werde auf kurz oder lang wieder da ankommen wo ich emotiomal war als ich die Freundin angebaggert habe. Ich war nie wirklich ehebereit, es war Loyalität. Aber das fand ich damals ok. Nur leider war ich irgendwann emotional verhungert.

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20. August um 9:49

Ich find es ziemlich armselig, sich sein Leben lang nicht um sich selbst zu kümmern, nicht mal rauszufinden wer man ist und was man will, alle möglichen Menschen emotional an sich zu binden ohne das selbe für sie zu empfinden und dann nacher zu jammern dass alles so schwer sei...

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20. August um 9:57
In Antwort auf melonchen1

Ich find es ziemlich armselig, sich sein Leben lang nicht um sich selbst zu kümmern, nicht mal rauszufinden wer man ist und was man will, alle möglichen Menschen emotional an sich zu binden ohne das selbe für sie zu empfinden und dann nacher zu jammern dass alles so schwer sei...

Interessant so zu urteilen obwohl Du meine Geschichte gar nicht kennst. So kann man leicht reden wenn mit der emotionalen "Erziehung" in der Kindheit alles gut gelaufen ist.

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20. August um 9:57
In Antwort auf melonchen1

Ich find es ziemlich armselig, sich sein Leben lang nicht um sich selbst zu kümmern, nicht mal rauszufinden wer man ist und was man will, alle möglichen Menschen emotional an sich zu binden ohne das selbe für sie zu empfinden und dann nacher zu jammern dass alles so schwer sei...

ich finds ziemlich armselig wenn man sich jetzt selbst so sehr bemitleidet obwohl er derjenige ist der den anderen leid zufügt

er das arme opfer!!!

aber was er schon jahrelang seiner frau antut ...

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20. August um 10:12

Ich hatte emotional keine Wahl damals. Wenn von Problemen berichten = selbst bemitleiden ist tut das hier ja fast jeder.

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20. August um 12:07
In Antwort auf killing

Interessant so zu urteilen obwohl Du meine Geschichte gar nicht kennst. So kann man leicht reden wenn mit der emotionalen "Erziehung" in der Kindheit alles gut gelaufen ist.

Du warst zu dieser Zeit erwachsen und selbst verantwortlich für dein Handeln. Jetzt bist du 51 und redest dich immer noch auf deine Kindheit raus? Ernsthaft?
Jeder hat sein Päckchen zu tragen und bei niemandem ist alles perfekt gelaufen... Aber als Erwachsener hat man die Verantwortung für sich selbst zu tragen. Dann geht man in Therapie oder beschäftigt sich eben einfach mal mit sich selbst und arbeitet das auf. Was glaubst du machen denn andere?

Keine "Geschichte" der Welt ist eine Entschuldigung dafür, dass du mit 51 todunglücklich bist und dein Leben bis heute nicht selbst in die Hand genommen hast.

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20. August um 12:09
In Antwort auf killing

Hallo,
ich nehme an, Du hast ihn dann verlassen...
Ja, heute Nacht habe ich mir auch überlegt für eine Weile auszuziehen.
Wirtschaftlich ist es für die Ehefrau auf Dauer eine Katastrophe da fast alles was wir besitzen aus einer Erbschaft bezahlt wurde.

Deine Annahme ist richtig, dass ich ihn verlassen habe. Ich hätte das nicht über mehrere Jahre durchgehalten, wie es deine Frau tut.
Wenn du ihr gegenüber loyal bist, dann findet ihr sicher eine Lösung, mit der auch sie leben kann, solltest du dich wirklich trennen. Aber so wie es ist, kann es weder für dich noch für sie weitergehen.
Obwohl ich meinen Mann nun kürzlich verlassen habe, nachdem er nach unzähligen Chancen die Affäre einfach nicht beenden konnte, können wir trotzdem alles sachlich und vernünftig klären. Wir möchten beide, dass es dem Anderen künftig gut geht und jeder sein Glück findet. So loyal sind wir auch zueinander.
Versuch erstmal ehrlich zu dir selbst zu sein. Denk erstmal an dich. Dann wirst du auch eine Entscheidung treffen können. Und dann kannst du dir überlegen, wie es weiter gehen soll bzw. ihr könnt gemeinsam überlegen, wie es weiter gehen kann. Wenn du bereit bist, dich selbst aufzugeben aus Loyalität ihr gegenüber, dann wirst du doch sicher auch zu einer Lösung bereit sein, die sie finanziell etwas unterstützt / absichert im Fall einer Trennung.

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20. August um 13:21
In Antwort auf killing

Ich hatte emotional keine Wahl damals. Wenn von Problemen berichten = selbst bemitleiden ist tut das hier ja fast jeder.

du hattest emotional keine Wahl?

was ne dumme ansage!


aber naja... deine frau ist ja auch selbst schuld wenn sie das mitmacht

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20. August um 13:23
In Antwort auf schrapfel1989

Deine Annahme ist richtig, dass ich ihn verlassen habe. Ich hätte das nicht über mehrere Jahre durchgehalten, wie es deine Frau tut.
Wenn du ihr gegenüber loyal bist, dann findet ihr sicher eine Lösung, mit der auch sie leben kann, solltest du dich wirklich trennen. Aber so wie es ist, kann es weder für dich noch für sie weitergehen.
Obwohl ich meinen Mann nun kürzlich verlassen habe, nachdem er nach unzähligen Chancen die Affäre einfach nicht beenden konnte, können wir trotzdem alles sachlich und vernünftig klären. Wir möchten beide, dass es dem Anderen künftig gut geht und jeder sein Glück findet. So loyal sind wir auch zueinander.
Versuch erstmal ehrlich zu dir selbst zu sein. Denk erstmal an dich. Dann wirst du auch eine Entscheidung treffen können. Und dann kannst du dir überlegen, wie es weiter gehen soll bzw. ihr könnt gemeinsam überlegen, wie es weiter gehen kann. Wenn du bereit bist, dich selbst aufzugeben aus Loyalität ihr gegenüber, dann wirst du doch sicher auch zu einer Lösung bereit sein, die sie finanziell etwas unterstützt / absichert im Fall einer Trennung.

Ja, auch wenn hier einige böse Kommentare dabei sind wollte ich nie Schaden anrichten. Als ich gehandelt habe war meine innere Not schon so groß, dass ich nichts mehr unter Kontrolle hatte.
An Zuwendung und Versorgung soll es nicht scheitern.

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20. August um 13:26
In Antwort auf ai_18454549

du hattest emotional keine Wahl?

was ne dumme ansage!


aber naja... deine frau ist ja auch selbst schuld wenn sie das mitmacht

Lass es einfach. Meine Gefühle kannst Du nicht nachvollziehen. Beide Frauen lieben mich und haben sich bisjetzt arrangieren können.

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20. August um 13:31
In Antwort auf killing

Ja, auch wenn hier einige böse Kommentare dabei sind wollte ich nie Schaden anrichten. Als ich gehandelt habe war meine innere Not schon so groß, dass ich nichts mehr unter Kontrolle hatte.
An Zuwendung und Versorgung soll es nicht scheitern.

Du richtest damit Schaden an, dass du nicht weißt wer du bist, was du willst und indem du nicht für dich sorgst. So kannst du niemanden glücklich machen - niemanden....

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20. August um 13:57
In Antwort auf killing

Lass es einfach. Meine Gefühle kannst Du nicht nachvollziehen. Beide Frauen lieben mich und haben sich bisjetzt arrangieren können.

Ja klar, keiner versteht dich, du armes, armes Opfer. Weißt du was ich tatsächlich nicht verstehe? Wie ein etwachsener Mensch jegliche Verantwortung an andere abtreten kann, ohne selbst einzustehen für seine Taten. Du hast dich damals entschieden ohne Liebe zu heiraten, beschwerst dich gleichzeitig jämmerlich über die fehlende Liebe, schnappst dir die Freundin (!!!!!) deiner Frau und hast dieser Freundin gegenüber ein schlechtes Gewissen, weil du ihre Ehe zerstört hast, ohne mal dran zu denken, dass du deine eigene Ehe schon bei der Heirat zerstört hast. Statt dich endlich mal wie ein Mann hinzustellen und zu deinen Fehlern zu stehen, jammerst du weiter und schiebst deine Kindheit vor. 

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21. August um 13:26
In Antwort auf traventure

Ja klar, keiner versteht dich, du armes, armes Opfer. Weißt du was ich tatsächlich nicht verstehe? Wie ein etwachsener Mensch jegliche Verantwortung an andere abtreten kann, ohne selbst einzustehen für seine Taten. Du hast dich damals entschieden ohne Liebe zu heiraten, beschwerst dich gleichzeitig jämmerlich über die fehlende Liebe, schnappst dir die Freundin (!!!!!) deiner Frau und hast dieser Freundin gegenüber ein schlechtes Gewissen, weil du ihre Ehe zerstört hast, ohne mal dran zu denken, dass du deine eigene Ehe schon bei der Heirat zerstört hast. Statt dich endlich mal wie ein Mann hinzustellen und zu deinen Fehlern zu stehen, jammerst du weiter und schiebst deine Kindheit vor. 

Ich würde gerne mal wissen was Du für Erafhrungen gemacht hast so aggressiv aufzutreten...ich empfehle Dir dringend therapeutische Hilfe.
Ich habe meinen Weg gefunden

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21. August um 13:53
In Antwort auf killing

Interessant so zu urteilen obwohl Du meine Geschichte gar nicht kennst. So kann man leicht reden wenn mit der emotionalen "Erziehung" in der Kindheit alles gut gelaufen ist.

"emotionalen "Erziehung" in der Kindheit"

Deine Eltern haben Dir eine unglückliche Ehe vorgelebt und Du hast genau ihr Muster übernommen und fortgeführt.

Durch Dein Handeln gibst Du bzw. hast Du dieses Muster (unglückliche Beziehung, Entscheidungsunfähigkeit für eigene Fehler gerade zu stehen, ist Normalität) wiederum an Deine Töchter weiter gegeben.

Auch wenn Deine Töchter möglicherweise nicht konkret wissen, dass Du seit 10 Jahren eine Geliebte hast - Kinder spüren das - genauso wie Du es als Kind gespürt hast.

Mit 51 Jahren ist der Zeitpunkt längst "überfällig" wo man sein Leben aufräumen sollte, was natürlich im Klartext heißt, dass man Verantwortung übernimmt.

Sollen Deine Töchter mit über 50 Jahren auch mal an dem Punkt stehen, wo Du jetzt stehst, weil sie es so vorgelebt bekommen haben?

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21. August um 14:02
In Antwort auf killing

Ich würde gerne mal wissen was Du für Erafhrungen gemacht hast so aggressiv aufzutreten...ich empfehle Dir dringend therapeutische Hilfe.
Ich habe meinen Weg gefunden

Ich sehe das nicht so, dass Du Deinen Weg gefunden hast.

Eher pflastern Deinen Weg jede Menge Kollateralschäden (Deine Frau, Deine Geliebte und Deine Töchter), die Du für Deine eigene Bedürfnisbefriedigung in kauf genommen hast.

Für Dich war es legitim Deiner Frau eine Geliebte auf's Auge zu drücken, ohne Rücksicht auf Verluste.

Wer so handelst, steht irgendwann völlig alleine da und genau das wird passieren, weil Du die Ursache Deiner Misere scheinbar nicht erkennen willst.

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21. August um 14:09
In Antwort auf sophia.petrillo

Ich sehe das nicht so, dass Du Deinen Weg gefunden hast.

Eher pflastern Deinen Weg jede Menge Kollateralschäden (Deine Frau, Deine Geliebte und Deine Töchter), die Du für Deine eigene Bedürfnisbefriedigung in kauf genommen hast.

Für Dich war es legitim Deiner Frau eine Geliebte auf's Auge zu drücken, ohne Rücksicht auf Verluste.

Wer so handelst, steht irgendwann völlig alleine da und genau das wird passieren, weil Du die Ursache Deiner Misere scheinbar nicht erkennen willst.

"Wer so handelst, steht irgendwann völlig alleine da ...."

Vielleicht wäre diese Option nicht mal die allerschlechteste.

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21. August um 17:12
In Antwort auf supersonic777

"Wer so handelst, steht irgendwann völlig alleine da ...."

Vielleicht wäre diese Option nicht mal die allerschlechteste.

kann man nur hoffen dass die beiden Frauen endlich aufwachen

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21. August um 17:13
In Antwort auf killing

Lass es einfach. Meine Gefühle kannst Du nicht nachvollziehen. Beide Frauen lieben mich und haben sich bisjetzt arrangieren können.

arrangieren....    aber dass sie verletzt sind ist dir scheißegal

Egomane

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22. August um 11:16
In Antwort auf sophia.petrillo

Ich sehe das nicht so, dass Du Deinen Weg gefunden hast.

Eher pflastern Deinen Weg jede Menge Kollateralschäden (Deine Frau, Deine Geliebte und Deine Töchter), die Du für Deine eigene Bedürfnisbefriedigung in kauf genommen hast.

Für Dich war es legitim Deiner Frau eine Geliebte auf's Auge zu drücken, ohne Rücksicht auf Verluste.

Wer so handelst, steht irgendwann völlig alleine da und genau das wird passieren, weil Du die Ursache Deiner Misere scheinbar nicht erkennen willst.

Was ist denn Deiner Meinung nach die Ursache???

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22. August um 11:20
In Antwort auf sophia.petrillo

Ich sehe das nicht so, dass Du Deinen Weg gefunden hast.

Eher pflastern Deinen Weg jede Menge Kollateralschäden (Deine Frau, Deine Geliebte und Deine Töchter), die Du für Deine eigene Bedürfnisbefriedigung in kauf genommen hast.

Für Dich war es legitim Deiner Frau eine Geliebte auf's Auge zu drücken, ohne Rücksicht auf Verluste.

Wer so handelst, steht irgendwann völlig alleine da und genau das wird passieren, weil Du die Ursache Deiner Misere scheinbar nicht erkennen willst.

Was soll denn die Ursache sein?

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22. August um 11:33
In Antwort auf killing

Was soll denn die Ursache sein?

Die Ursache ist deine mangelnde Fähigkeit zur Eigenverantwortung! Weder deine Kindheit, noch deine Erfahrungen oder Erlebnisse oder deine bedürftige Frau ist Schuld.
Ganz alleine du trägst die Verantwortung dafür, wie dein Leben aussieht und auch, dass andere durch dein Verhalten leiden.

Also ändere etwas oder finde dich mit euer aller Leiden ab. Mehr Möglichkeiten gibt es nicht, denn es wird nicht eines Tages auf wundersame Weise etwas oder jemand deine Probleme für dich lösen wenn du nichts dazu tust.

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22. August um 11:45
In Antwort auf killing

Ich würde gerne mal wissen was Du für Erafhrungen gemacht hast so aggressiv aufzutreten...ich empfehle Dir dringend therapeutische Hilfe.
Ich habe meinen Weg gefunden

Du hast deinen Weg gefunden? Wie sieht der denn aus und wie viele Menschen willst du auf deinem Weg noch verletzen und unglücklich machen, nur zu deinem eigenen Vorteil? Ich bin nicht aggressiv, ich finde nur dein Gejammer ganz schön nervig. Du bemitleidest dich in einer Tour, ohne dass du es merkst und ohne, dass du mal dran denkst, was du deinem Umfeld damit antust. Deine Kinder finden es bestimmt auch super, wie traurig ihre Mutter ist und wie rücksichtslos das Verhalten ihres Vaters.

Du bist ein erwachsener Mann und solltest dich auch so benehmen. 

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22. August um 12:40
In Antwort auf sophia.petrillo

"emotionalen "Erziehung" in der Kindheit"

Deine Eltern haben Dir eine unglückliche Ehe vorgelebt und Du hast genau ihr Muster übernommen und fortgeführt.

Durch Dein Handeln gibst Du bzw. hast Du dieses Muster (unglückliche Beziehung, Entscheidungsunfähigkeit für eigene Fehler gerade zu stehen, ist Normalität) wiederum an Deine Töchter weiter gegeben.

Auch wenn Deine Töchter möglicherweise nicht konkret wissen, dass Du seit 10 Jahren eine Geliebte hast - Kinder spüren das - genauso wie Du es als Kind gespürt hast.

Mit 51 Jahren ist der Zeitpunkt längst "überfällig" wo man sein Leben aufräumen sollte, was natürlich im Klartext heißt, dass man Verantwortung übernimmt.

Sollen Deine Töchter mit über 50 Jahren auch mal an dem Punkt stehen, wo Du jetzt stehst, weil sie es so vorgelebt bekommen haben?

Aus welcher Position heraus urteilst Du denn jetzt so?
Was meinst Du denn mit Verantwortung übernehmen? Ich habe mit dem Hintergrund
den ich hatte jederzeit verantwortlich gehandelt. Ich weiß, ich muss mich jetzt entscheiden.

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22. August um 13:25
In Antwort auf killing

Aus welcher Position heraus urteilst Du denn jetzt so?
Was meinst Du denn mit Verantwortung übernehmen? Ich habe mit dem Hintergrund
den ich hatte jederzeit verantwortlich gehandelt. Ich weiß, ich muss mich jetzt entscheiden.

Du hast noch überhaupt kein Stück Verantwortung übernommen. Gar keins.

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22. August um 13:31
In Antwort auf killing

Was ist denn Deiner Meinung nach die Ursache???

dass du nur bei deiner frau bleibst als notlösung!!

damit du nicht allein dastehst.... falls das neue nicht klappt

FEIG mehr nicht
aber ist dir egal... hauptsache du bist save... dass du 2 menschen verletzt ist dir schei**egal

trotzdem wieder der punkt:
die frauen sind aber auch selbst schuld

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22. August um 13:34

...und du antwortest nur auf die Beiträge, die dich irgendwie ansprechen. Den Rest ignorierst du einfach *kopfschüttel*

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22. August um 13:44
In Antwort auf killing

Liebe Gemeinde,

ich habe mich hier neu angemeldet weil ich in einer emotionalen Notsituation bin...ich wollte fast sagen: Das übliche. Ich bin männlich, 51 und seit 2001 verheiratet. Meine Frau habe ich als Student kennen gelernt und mich ihr befreundet weil ich das erste Mal von zuhause weg war und nicht alleine sein konnte. Meine Eltern hatten eine unglückliche Ehe, nur am Rande.
Wir haben viel unternommen, waren Mitte 20 aber wirklich verleibt in sie war ich nicht. Viel Erfahrung hatte ich nicht, eigentlich litt ich seit meiner Jugend an einer unerfüllten Liebe und war als Jugendlicher ziemlich einsam.
Irgendwann habe ich unter tragischen Umständen herausfinden müssen, dass meine Frau als Kind vergewaltigt worden war und bei körperlicher Nähe manchmal selbstzerstörerisch "wegtrat" und sich verletzen wollte. Niemand wusste davon, nicht mal die Eltern. Das hat mich geschockt und mir war plötzlich in der schwierigen Situation loyal bei ihr zu bleiben und sie zu "beschützen" oder zu gehen, letzteres konnte ich irgendwie nicht (meine Frau sagt heute ich hätte sie doch da verlassen sollen was ich sehr verletzend finde). Ich habe sie geheiratet als sie schwanger wurde, allerdings war mir klar, dass ich nicht alleine mit ihr auskommen würde, es erfüllte mich heimlich nicht wirklich.
Wir haben zwei Kinder bekommen, ich einen sicheren Job und sind in ein Haus auf dem Land gezogen weil ich irgendwie auch keine klaren Vorstellungen hatte was ich sonst im laben machen sollte (ich weiß das klingt blöd). Irgendwann fühlte ich mich leer, und bekam richtige seelische Not und habe dann ihre beste Freundin angebaggert (heute weiß ich, dass ich mich nach Liebe sehnte und Erfüllung). Sie war verheiratet aber ich habe schnell gemerkt, dass sie unglücklich war, ich kann Menschen oft ihre Gefühle ansehen und spüren. Ihr Exmann hatte sie 8 Jahre lang nach der Geburt ihres Sohnes nicht berührt und sie hat stillgehalten. Nach einiger Zeit habe ich das herausgefunden und war entsetzt und habe mich tödlich in sie verliebt. Ich war völlig außer Kontrolle, bin nachts um ihr Haus geschlichen und wollte nur sie sehen. Wir haben jetzt seit 10 Jahren eine innige Freundschaft und Liebe, ihr Mann hat sie rausgeworfen und habe ihr geholfen ein neues Zuhause zu finden und tue das zur Zeit wieder. Irgendwann haben wir meiner Frau alles gestanden und diese hat unter Schmerzen toleriert, dass ich oft bei der Freundin bin, manchmal am WE wegbleibe, mit ihr Ausflüge mache usw. Sogar kleine Urlaube. Meine Freundin hat ihr damals versichert, dass sie meine Familie immer erhalten wollte (anfangs wollte ich sofort mit der Freundin zusammen ziehen aber die Kinder waren noch klein).
Meine Freundin ist jetzt an einem Punkt andem sie nicht mehr alleine leben möchte sondern einen Mann haben möchte der au da ist wenn sie z.B. von der Arbeit kommt (sie hat Schichtdienst). Das hat sie mir gestern ins Gesicht gesagt und ich war so perplex und voller Schuldgefühle (wegen ihrer eigenen Ehe die ich mit zerstört habe), dass ich spontan sagte ich kann nicht noch jemanden zerstören (meine Frau). Darauf hin hat sich sich am gleichen Abend noch von mir getrennt und ich fühle mich bodenlos...Ich war ein Narr zu glauben, dass sie immer das fünfte Rad am Wagen sein wollte und sie hat fast 10 Jahre auf mich gewartet, das ist mir jetzt klar geworden. Meine Töchter sind jetzt 15 + 17. Sie meint ich habe mich für die Familie entschieden. Aber ich habe Angst den gleichen Fehler wie meine Eltern zu wiederholen die gefühllos nebeneinander gelebt hatten was ich schrecklich fand. Ich respektiere meine Frau, sie liebt mich, aber ich empfinde nicht im mindesten die Nähe zu ihr wie zu meiner Freundin.
Ich spüre, wenn ich die Freundin verliere bricht meine Gefühlswelt weg. Ich kann natürlich verstehen, dass sie jetzt endlich mit 55 etwas für den Rest ihres Lebens haben möchte. Alleine schon aus Respekt meine Familie so lange geschont zu haben und jetzt bereit ist mich aus Liebe zu mir gehen zu lassen wäre eigentlich genug zu ihr zu stehen. Mein Verstand weiß das, mein Herz will sie nicht verlieren und ich muss mich entscheiden.
Ich hänge aber auch sehr an meinen Töchtern die noch immer mit uns in Urlaub fahren und meinem Haus was mit dem Geld meiner Eltern und Großeltern bezahlt wurde und natürlich liebevoll eingerichtet wurde.

Es ist nur ein weitere Katastrophengeschichte aber vielleicht schreibt mir jemand...

LG Stephan

Die einzige Person die mir wirklich leid tut, das ist deine Frau.
Sie war/ist traumatisiert, gelangt dann an einen Mann der sie nicht liebt und dieser meint, weil er sich ja so leer fühlt, noch dazu die Freundin seiner Frau anbaggern zu müssen, die sich dann auch noch darauf einlässt.
Deine Frau hat wirklich sehr viel Unglück mit ihren Mitmenschen und hat sich, obwohl es schmerzhaft war, auf euren Deal eingelassen. Was muss sie für ein Leid durchgemacht habe, dass sie diesen Schmerz inkauf genommen hat, nur um eine gewisse Normalität (jedenfalls das, was sie bisher kannte)aufrecht zu erhalten.... und ihr habt ihre Situation ausgenutzt.
Du hast ihr die Chance genommen, einen Partner zu finden, der sie liebt und nicht aus Mitleid bei ihr ist.


 

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22. August um 18:04
In Antwort auf killing

Was ist denn Deiner Meinung nach die Ursache???

Die Hauptursache ist sicherlich, dass Du nicht fähig bist, die Konsequenzen Deines Handelns zu realisieren und nicht "nachdenkst" bevor Du handelst.

Du bist einsam und heiratest die erstbeste Frau, obwohl Du sie nicht liebst. Dir war von Anfang an klar, dass Dir das im Leben nicht reichen wird. Klug war das nicht.

Und - obwohl das Ganze nicht zielführend war,  setzt Du auch noch zwei Kinder in eine unerfüllte Notlösungsbeziehung.

Was hast Du Dir dabei gedacht? Dass irgendwer Dir dieses Lebenschaos wieder gerade biegt, so nach dem Motto "am Ende wird alles gut"?

Nachdem Dir langsam ein Licht aufgegangen ist, dass man mit so einer Vorgehensweise sein eigenes Unglück geradezu selbst erschafft, musste eine Geliebte her, die Deine Bedürfnisse nach Liebe, Sex und Nähe kompensieren sollte.

Ich schwanke noch, ob es eine Form von Egoismus ist, oder ob das alles passiert ist, weil Deine Angst vorm Alleinesein so riesengroß ist?

Ich weiß nicht, ob man das jemals wieder gutmachen kann, was Du Deinem Umfeld durch Deine unüberlegten Handlungen angetan hast.

Ich kann Dir nur wünschen, dass Du Dich irgendwann mal in eine ruhige Ecke setzt und wirklich mal darüber nachdenkst, was die wirkliche Ursache dafür war, dass Du so vielen Menschen soviel seelisches Leid zugefügt hast.

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22. August um 20:56
In Antwort auf killing

Liebe Gemeinde,

ich habe mich hier neu angemeldet weil ich in einer emotionalen Notsituation bin...ich wollte fast sagen: Das übliche. Ich bin männlich, 51 und seit 2001 verheiratet. Meine Frau habe ich als Student kennen gelernt und mich ihr befreundet weil ich das erste Mal von zuhause weg war und nicht alleine sein konnte. Meine Eltern hatten eine unglückliche Ehe, nur am Rande.
Wir haben viel unternommen, waren Mitte 20 aber wirklich verleibt in sie war ich nicht. Viel Erfahrung hatte ich nicht, eigentlich litt ich seit meiner Jugend an einer unerfüllten Liebe und war als Jugendlicher ziemlich einsam.
Irgendwann habe ich unter tragischen Umständen herausfinden müssen, dass meine Frau als Kind vergewaltigt worden war und bei körperlicher Nähe manchmal selbstzerstörerisch "wegtrat" und sich verletzen wollte. Niemand wusste davon, nicht mal die Eltern. Das hat mich geschockt und mir war plötzlich in der schwierigen Situation loyal bei ihr zu bleiben und sie zu "beschützen" oder zu gehen, letzteres konnte ich irgendwie nicht (meine Frau sagt heute ich hätte sie doch da verlassen sollen was ich sehr verletzend finde). Ich habe sie geheiratet als sie schwanger wurde, allerdings war mir klar, dass ich nicht alleine mit ihr auskommen würde, es erfüllte mich heimlich nicht wirklich.
Wir haben zwei Kinder bekommen, ich einen sicheren Job und sind in ein Haus auf dem Land gezogen weil ich irgendwie auch keine klaren Vorstellungen hatte was ich sonst im laben machen sollte (ich weiß das klingt blöd). Irgendwann fühlte ich mich leer, und bekam richtige seelische Not und habe dann ihre beste Freundin angebaggert (heute weiß ich, dass ich mich nach Liebe sehnte und Erfüllung). Sie war verheiratet aber ich habe schnell gemerkt, dass sie unglücklich war, ich kann Menschen oft ihre Gefühle ansehen und spüren. Ihr Exmann hatte sie 8 Jahre lang nach der Geburt ihres Sohnes nicht berührt und sie hat stillgehalten. Nach einiger Zeit habe ich das herausgefunden und war entsetzt und habe mich tödlich in sie verliebt. Ich war völlig außer Kontrolle, bin nachts um ihr Haus geschlichen und wollte nur sie sehen. Wir haben jetzt seit 10 Jahren eine innige Freundschaft und Liebe, ihr Mann hat sie rausgeworfen und habe ihr geholfen ein neues Zuhause zu finden und tue das zur Zeit wieder. Irgendwann haben wir meiner Frau alles gestanden und diese hat unter Schmerzen toleriert, dass ich oft bei der Freundin bin, manchmal am WE wegbleibe, mit ihr Ausflüge mache usw. Sogar kleine Urlaube. Meine Freundin hat ihr damals versichert, dass sie meine Familie immer erhalten wollte (anfangs wollte ich sofort mit der Freundin zusammen ziehen aber die Kinder waren noch klein).
Meine Freundin ist jetzt an einem Punkt andem sie nicht mehr alleine leben möchte sondern einen Mann haben möchte der au da ist wenn sie z.B. von der Arbeit kommt (sie hat Schichtdienst). Das hat sie mir gestern ins Gesicht gesagt und ich war so perplex und voller Schuldgefühle (wegen ihrer eigenen Ehe die ich mit zerstört habe), dass ich spontan sagte ich kann nicht noch jemanden zerstören (meine Frau). Darauf hin hat sich sich am gleichen Abend noch von mir getrennt und ich fühle mich bodenlos...Ich war ein Narr zu glauben, dass sie immer das fünfte Rad am Wagen sein wollte und sie hat fast 10 Jahre auf mich gewartet, das ist mir jetzt klar geworden. Meine Töchter sind jetzt 15 + 17. Sie meint ich habe mich für die Familie entschieden. Aber ich habe Angst den gleichen Fehler wie meine Eltern zu wiederholen die gefühllos nebeneinander gelebt hatten was ich schrecklich fand. Ich respektiere meine Frau, sie liebt mich, aber ich empfinde nicht im mindesten die Nähe zu ihr wie zu meiner Freundin.
Ich spüre, wenn ich die Freundin verliere bricht meine Gefühlswelt weg. Ich kann natürlich verstehen, dass sie jetzt endlich mit 55 etwas für den Rest ihres Lebens haben möchte. Alleine schon aus Respekt meine Familie so lange geschont zu haben und jetzt bereit ist mich aus Liebe zu mir gehen zu lassen wäre eigentlich genug zu ihr zu stehen. Mein Verstand weiß das, mein Herz will sie nicht verlieren und ich muss mich entscheiden.
Ich hänge aber auch sehr an meinen Töchtern die noch immer mit uns in Urlaub fahren und meinem Haus was mit dem Geld meiner Eltern und Großeltern bezahlt wurde und natürlich liebevoll eingerichtet wurde.

Es ist nur ein weitere Katastrophengeschichte aber vielleicht schreibt mir jemand...

LG Stephan

Aus welchem Grund hat ihr Mann Deine Freundin damals raus geworfen?
Du warst nicht schuld daran, dass ihre Ehe kaputt gegangen ist. Sie war schon vorher kaputt und unglücklich.

Die Freundin sagt, dass sie sich einen Mann wünscht der im Alltag da ist.
Das hätte sie auch vorher haben können. Ich denke nicht dass sie alleine blieb, weil sie auf dich gewartet hat, sondern weil sich nichts besseres als eine Affaire mit einem verheirateten Mann für sie ergeben hat.
In dem Alter ist es auch nicht leicht einfach mal eben jemanden zu finden, der einen begeistert und den man 100 Prozent akzeptieren kann. Die besten sind schon in Beziehungen und vergeben.

Allgemein bist du einfach ein bedürfnisorientierter Mensch der sich treiben lässt. Du agierst nicht selbstbestimmt, sondern nimmst was sich bietet. Es geht dir darum nicht alleine zu sein, weil du dieses Gefühl als junger Mensch als unerträglich empfunden hast. All das ist nicht ungewöhnlich, da viele Menschen so leben. Mit 51 kommt sicher auch noch eine Midlife Crisis dazu, die alles noch verstärkt, alles in Frage stellen lässt.
Jedenfalls soweit nichts ungewöhnliches.

Man muss auch festhalten, dass deine Frau, die allzu gerne viele als Opfer sehen, gleichzeitig auch eine Frau ist, die an dir festhält, sich nicht von dir trennt, obwohl du bereits eine Beziehung zu einer anderen Frau unterhältst die auch noch ihre Freundin ist/war.
Warum tut sie das? Sie wird ihre eigenen Gründe haben. Daher kann man hier kein klares Opfer-Täter-Bild zeichnen, sondern eher Menschen die alle bedürfnisorientiert und zum Teil auch oberflächlich agieren. Vieles hat mit Ängsten zu tun. Sei es vor dem Alleinsein oder auch Angst vor Alterarmut, Verlust des Status usw.

Was wäre die Konsquenz daraus dass du deine Frau verlässt? Auszug? Kein schönes Heim mehr? Kannst du für dich alleine sorgen? Hast du das in den letzten Jahren getan und hast Übung darin? Würde die neue Frau für dich sorgen oder würdest du dastehen, mit all den Lasten, wo du erst lernen musst alleine im Alltag zu laufen und zu funktionieren. Die Kinder nur noch am Wochenende sehen? Wochenendpapa mit Umgang? Die Kinder nicht mehr im Alltag abends um sich haben, keine Anstrengungen zu unternehmen um sie zu sehen ...
Unterhalt den du zahlen musst, all die Liebe die du in das Haus gesteckt hast, bis ins letzte Detail, alles war so wichtig, teuer, mit Aufwand verbunden, all das soll plötzlich weg sein und unwichtig?
Ist die Frau all das wert?

Wird deine Freundin im nächsten Moment wirklich den Traumprinzen finden der auch im Alltag da ist? Kann es denn einer wirklich mit dir aufnehmen? Wirst du dann nicht vor der Tür stehen und sagen, schick ihn weg und nimm mich, ich komme, ich habe mich entschieden?

Die Zeit wird vergehen ...
Die Kinder werden groß, werden ihr eigenes Leben haben.
Wenn du nun die Freundin ziehen lässt, wird sie vielleicht weg sein und man kann es nicht mehr aufwärmen. Dann bleibt dir nur deine Frau. Willst du mit ihr alt werden? Die Kinder sind nicht mehr da und du wirst dennoch 24 Stunden mit ihr verbringen, ohne Freundin als Notnagel und Action im Hintergrund.

Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass so ein schönes Haus sehr sehr leer sein kann, wenn die Liebe fehlt. So leer, dass ich es nicht aushalten würde und ausflippen würde, wenn ich gezwungen wäre, dennoch das Spiel weiter zu spielen. Ich bekomme dann Fluchtgedanken und die Situation ist unerträglich. Ich muss da raus ...

Soweit ist es bei dir wohl  nicht. Wenn die Freundin nicht mehr da ist, kommst du aber vielleicht auch in dieses Stadium und vielleicht will sie das auch provozieren um eine Entscheidung herbei zu führen.

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22. August um 21:07

Viele haben Mitleid mit deiner Frau.
Meiner Ansicht nach merkt aber eine Frau, wenn sie nicht wirklich geliebt wird und der Mann nicht gerade begeistert von der Heirat ist, sondern es eher aus Pflichtgefühl tut.
Ich frage mich was in solchen Frauen vorgeht, die das dann trotzdem durchziehen.
Dann frage ich mich wieso deine Frau dich nicht verlassen hat, als sie erfahren hat, dass du etwas mit ihrer Freundin hast. Daher wird sie nun eben ihre ganz eigenen Gründe haben und verhält sich nur ebenso verkorkst wie du es tust. Insoweit passt ihr im Grund auch gut zusammen. Das weißt du auch. Dieses lasche, abgeklärte, leidenschaftslose. Daher hältst du auch an deiner Frau fest, weil du im Grunde weißt, dass dir eine Frau wie deine Freundin too much auf Dauer wäre. Da kannst du emotional nicht mithalten, auf Dauer ist das zu anspruchsvoll und zuviel Achterbahnfahrt. Mal als Abwechslung zur tristen langweiligen Ehe ist es okay. Im Zweifel kehrst du auch in dieses Zuhause zurück.

Wenn sie dich plötzlich verlässt, hast du natürlich ein Verlustgefühl. Denn immerhin steht da inzwischen auch eine 10jährige Beziehung und Gewohnheit dahinter. Mit der Zeit würdest du es aber verschmerzen. Es stellt sich ohnehin die Frage, ob die Freundin auf dauer ohne dich klar kommt, da sie auch hilfsbedürftig ist und lange Zeit auch von deiner Unterstützung profitiert hat.
Wenn du Pech hast tut sich ein Wunder und es kommt etwas besseres vorbei bei ihr. Ansonsten wird sie bestimmt auch wieder bei dir angekrochen kommen.

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22. August um 22:02

Eine Frau wie seine Freundin " too much" sein wird? Was verstehst du darunter Mandellauge? Wenn man bedenkt dass sie nach Aussage vom TE : " 8 Jahre nicht mehr von ihrem Mann sexuell berührt wurde".

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22. August um 22:05

Insofern sind sich  beide Frauen gleich - indem sie Ewigkeiten in lieblosen Beziehungen verharren.

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22. August um 22:07
In Antwort auf killing

Liebe Gemeinde,

ich habe mich hier neu angemeldet weil ich in einer emotionalen Notsituation bin...ich wollte fast sagen: Das übliche. Ich bin männlich, 51 und seit 2001 verheiratet. Meine Frau habe ich als Student kennen gelernt und mich ihr befreundet weil ich das erste Mal von zuhause weg war und nicht alleine sein konnte. Meine Eltern hatten eine unglückliche Ehe, nur am Rande.
Wir haben viel unternommen, waren Mitte 20 aber wirklich verleibt in sie war ich nicht. Viel Erfahrung hatte ich nicht, eigentlich litt ich seit meiner Jugend an einer unerfüllten Liebe und war als Jugendlicher ziemlich einsam.
Irgendwann habe ich unter tragischen Umständen herausfinden müssen, dass meine Frau als Kind vergewaltigt worden war und bei körperlicher Nähe manchmal selbstzerstörerisch "wegtrat" und sich verletzen wollte. Niemand wusste davon, nicht mal die Eltern. Das hat mich geschockt und mir war plötzlich in der schwierigen Situation loyal bei ihr zu bleiben und sie zu "beschützen" oder zu gehen, letzteres konnte ich irgendwie nicht (meine Frau sagt heute ich hätte sie doch da verlassen sollen was ich sehr verletzend finde). Ich habe sie geheiratet als sie schwanger wurde, allerdings war mir klar, dass ich nicht alleine mit ihr auskommen würde, es erfüllte mich heimlich nicht wirklich.
Wir haben zwei Kinder bekommen, ich einen sicheren Job und sind in ein Haus auf dem Land gezogen weil ich irgendwie auch keine klaren Vorstellungen hatte was ich sonst im laben machen sollte (ich weiß das klingt blöd). Irgendwann fühlte ich mich leer, und bekam richtige seelische Not und habe dann ihre beste Freundin angebaggert (heute weiß ich, dass ich mich nach Liebe sehnte und Erfüllung). Sie war verheiratet aber ich habe schnell gemerkt, dass sie unglücklich war, ich kann Menschen oft ihre Gefühle ansehen und spüren. Ihr Exmann hatte sie 8 Jahre lang nach der Geburt ihres Sohnes nicht berührt und sie hat stillgehalten. Nach einiger Zeit habe ich das herausgefunden und war entsetzt und habe mich tödlich in sie verliebt. Ich war völlig außer Kontrolle, bin nachts um ihr Haus geschlichen und wollte nur sie sehen. Wir haben jetzt seit 10 Jahren eine innige Freundschaft und Liebe, ihr Mann hat sie rausgeworfen und habe ihr geholfen ein neues Zuhause zu finden und tue das zur Zeit wieder. Irgendwann haben wir meiner Frau alles gestanden und diese hat unter Schmerzen toleriert, dass ich oft bei der Freundin bin, manchmal am WE wegbleibe, mit ihr Ausflüge mache usw. Sogar kleine Urlaube. Meine Freundin hat ihr damals versichert, dass sie meine Familie immer erhalten wollte (anfangs wollte ich sofort mit der Freundin zusammen ziehen aber die Kinder waren noch klein).
Meine Freundin ist jetzt an einem Punkt andem sie nicht mehr alleine leben möchte sondern einen Mann haben möchte der au da ist wenn sie z.B. von der Arbeit kommt (sie hat Schichtdienst). Das hat sie mir gestern ins Gesicht gesagt und ich war so perplex und voller Schuldgefühle (wegen ihrer eigenen Ehe die ich mit zerstört habe), dass ich spontan sagte ich kann nicht noch jemanden zerstören (meine Frau). Darauf hin hat sich sich am gleichen Abend noch von mir getrennt und ich fühle mich bodenlos...Ich war ein Narr zu glauben, dass sie immer das fünfte Rad am Wagen sein wollte und sie hat fast 10 Jahre auf mich gewartet, das ist mir jetzt klar geworden. Meine Töchter sind jetzt 15 + 17. Sie meint ich habe mich für die Familie entschieden. Aber ich habe Angst den gleichen Fehler wie meine Eltern zu wiederholen die gefühllos nebeneinander gelebt hatten was ich schrecklich fand. Ich respektiere meine Frau, sie liebt mich, aber ich empfinde nicht im mindesten die Nähe zu ihr wie zu meiner Freundin.
Ich spüre, wenn ich die Freundin verliere bricht meine Gefühlswelt weg. Ich kann natürlich verstehen, dass sie jetzt endlich mit 55 etwas für den Rest ihres Lebens haben möchte. Alleine schon aus Respekt meine Familie so lange geschont zu haben und jetzt bereit ist mich aus Liebe zu mir gehen zu lassen wäre eigentlich genug zu ihr zu stehen. Mein Verstand weiß das, mein Herz will sie nicht verlieren und ich muss mich entscheiden.
Ich hänge aber auch sehr an meinen Töchtern die noch immer mit uns in Urlaub fahren und meinem Haus was mit dem Geld meiner Eltern und Großeltern bezahlt wurde und natürlich liebevoll eingerichtet wurde.

Es ist nur ein weitere Katastrophengeschichte aber vielleicht schreibt mir jemand...

LG Stephan

Darf ich fragen, ob Du  und deine Frauen aus dem Norddeutschen Raum stammen?

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22. August um 22:27

Was ich aus Deinem Thread lese:
- ihr habt geheiratet, obwohl Du nicht verliebt warst und keine Liebe gegenüber Deiner Ehefrau empfindest
- Sie wird das definitiv schon länger gespürt und gewusst haben. Könnte aber aufgrund der traumatischen Erfahrung der Meinung sein, dass sie keine Liebe verdient (reines Rätselraten) und verharrt in einer äusserst ihr gegenüber (äusserst lieblosen) Notsituation - lieber ein bisschen einen Mann an der Seite haben, als alleine zu sein
- Du tickst bei gewissen Sachen ähnlich - auch Du kannst nicht alleine sein, suchst Dir aber für Deine emotionale Seite einfach eine Zweitfrau und lässt Deine erste Frau emotional verhungern.
- Deine Zweitfrau "wartet" nun seit 10 Jahren auf eine Entscheidung, zu der Du nach 10 (!!!!) Jahren immer noch nicht fähig bist (sorry, Du bist ein Waschlappen)

Wie wäre es mal eine zeitlang alleine zu leben? Lerne Dich selber kennen, lerne Deine Schwächen kennen (von denen hast Du einige), arbeite Deine Baustellen ab und ziehe in Deine Probleme nicht noch andere Menschen ein.

Weder Deine Kindheit, noch Deine Frauen sind für Deine jetzige Situation verantwortlich. Das bist ganz alleine Du. Dann übernimm auch endlich Verantwortung für Dein Leben und schiebe nicht alles auf äussere Umstände.

PS: Du sagst, dass deine Zweitfrau von ihrem Ehemann nicht berührt wurde. Wie hast Du das denn geregelt, wenn Du deine Frau nicht liebst und nie geliebt hast? War der Bettsport für Dich dann einfach eine Pflichtübung? Wieso "verurteilst" Du ihren Ex-Mann ("war entsetzt", wenn Du eigentlich einfach nur Sex mit Deiner Frau hattest der guten Ordnung halber, weil sich das in einer Ehe gehört? Er war wenigstens konsequent (wobei ich sein Verhalten nicht gutheisse) im Gegensatz zu Deiner vorgetäuschten Innigkeit mit Deiner Frau?

 

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22. August um 22:32
In Antwort auf moitoy

Darf ich fragen, ob Du  und deine Frauen aus dem Norddeutschen Raum stammen?

Ich weiss, norddeutschen Raum - also norddeutschen kleingeschrieben 😊 obwohl sie doch alle so groß sind.

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22. August um 22:49
In Antwort auf moitoy

Eine Frau wie seine Freundin " too much" sein wird? Was verstehst du darunter Mandellauge? Wenn man bedenkt dass sie nach Aussage vom TE : " 8 Jahre nicht mehr von ihrem Mann sexuell berührt wurde".

Hatte ich oben geschrieben. Sie wird fordernder sein und Fremdgehen usw. sicher auch nicht dulden, wie die Ehefrau. Vielleicht hat ihm seine Frau den Rücken frei gehalten, viel abgenommen, während er bei der anderen Frau mehr geben muss und sie mehr nimmt und erwartet, weniger bescheiden in vielerlei Hinsicht ist usw.

Keinen Sex zu haben bedeutet nicht, dass sonst nichts lief. Vielleicht musste ihr Ex anderweitig viel erbringen und vielleicht wollte sie den Sex mit ihm nicht, wer weiß ob das alles so überhaupt stimmt.

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22. August um 23:00

Du magst natürlich recht haben - denn wer so dreist ist, sich in Ehe und Familie für seine Zwecke einzunisten, kämpft mit " Waffen" wo sich Andere die Haare raufen. Auch, wenn der TE meint, Sie "angebaggert" ( seine Worte) zu haben - gab Sie ihm die Auffordrung bzw Möglichkeit dazu.

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23. August um 10:04
In Antwort auf molly714

Was ich aus Deinem Thread lese:
- ihr habt geheiratet, obwohl Du nicht verliebt warst und keine Liebe gegenüber Deiner Ehefrau empfindest
- Sie wird das definitiv schon länger gespürt und gewusst haben. Könnte aber aufgrund der traumatischen Erfahrung der Meinung sein, dass sie keine Liebe verdient (reines Rätselraten) und verharrt in einer äusserst ihr gegenüber (äusserst lieblosen) Notsituation - lieber ein bisschen einen Mann an der Seite haben, als alleine zu sein
- Du tickst bei gewissen Sachen ähnlich - auch Du kannst nicht alleine sein, suchst Dir aber für Deine emotionale Seite einfach eine Zweitfrau und lässt Deine erste Frau emotional verhungern.
- Deine Zweitfrau "wartet" nun seit 10 Jahren auf eine Entscheidung, zu der Du nach 10 (!!!!) Jahren immer noch nicht fähig bist (sorry, Du bist ein Waschlappen)

Wie wäre es mal eine zeitlang alleine zu leben? Lerne Dich selber kennen, lerne Deine Schwächen kennen (von denen hast Du einige), arbeite Deine Baustellen ab und ziehe in Deine Probleme nicht noch andere Menschen ein.

Weder Deine Kindheit, noch Deine Frauen sind für Deine jetzige Situation verantwortlich. Das bist ganz alleine Du. Dann übernimm auch endlich Verantwortung für Dein Leben und schiebe nicht alles auf äussere Umstände.

PS: Du sagst, dass deine Zweitfrau von ihrem Ehemann nicht berührt wurde. Wie hast Du das denn geregelt, wenn Du deine Frau nicht liebst und nie geliebt hast? War der Bettsport für Dich dann einfach eine Pflichtübung? Wieso "verurteilst" Du ihren Ex-Mann ("war entsetzt", wenn Du eigentlich einfach nur Sex mit Deiner Frau hattest der guten Ordnung halber, weil sich das in einer Ehe gehört? Er war wenigstens konsequent (wobei ich sein Verhalten nicht gutheisse) im Gegensatz zu Deiner vorgetäuschten Innigkeit mit Deiner Frau?

 

volle zustimmung!

er möchte andere für sein handeln verantwortlich machen!

um sein gewissen zu erleichtern....  da er, das arme opfer, ja nichts für sein handeln kann!

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23. August um 10:04
In Antwort auf moitoy

Insofern sind sich  beide Frauen gleich - indem sie Ewigkeiten in lieblosen Beziehungen verharren.

yep.
beide selbst schuld!

kriegs nicht in meinen kopf wieso frauen das mitmachen....

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23. August um 12:20

OK, wir sind ja hier anonym..Ich sage Euch earum ich geheiratet haber oder überhaupt vorher schon 9 Jahre mit ihr zusammen war:
Als ich sie kennenlernte und es intim wurde musste ich auf schreckliche Weise erleben, dass sie als Kind sexuell mißbraucht worden war. Niemand außer mir hat das jemals erfahren, nichtmal die Eltern. Ich habe ihre gesagt sie solle sich Hilfe holen aber das wollte sie nicht.
Da war ich alleine mit dem schrecklichen Wissen und habe nach einigem Hin und Her zu ihre gehalten obwohl ich ahnte dass das schwierig würde denn Du kommst an so einen Menschen kaum heran. Trotzdem, und das rächte sich jetzt 20 Jahre später bitter.

Für die die meinen ich jammere herum: Überlegt mal...

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