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Schwarmwissen gefragt. Psychisch kranker Kindavater, Kinder leiden und keiner hilft!

7. Oktober 2017 um 10:13

Guten Morgen,

ich hoffe inständig auf gute Ratschläge, Kritik oder Hilfestellung. Es könnte lang werden...

Zu mir:
Ich bin 33, vom Kindsvater seit knapp 3 Jahren getrennt, Scheidung beantragt, selbständig mit einem gut laufenden Geschäft in einer Großstadt, Mutter von Zwillingen im Alter von 3 und in einer neuen Beziehung

Zum Kindsvater:
C., 36, studierter Diplom Pädagoge, arbeitssuchend seit 3 Jahren, bezieht ALG2, keine neue Beziehung,

Mit Geburt der Kinder zerbrach unsere Beziehung. Meine Mutter war knapp 3 Wochen vor Entbindung an Krebs verstorben, die Zwillinge kamen frühgeburtlich zur Welt, mussten lange in den Brutkasten und C. verlor zeitgleich seine Stelle. Für mich brach eine Welt zusammen.

Ich konnte absolut nicht stark für ihn sein und ihm gut zureden. Eher hätte ich einen starken Arm gebraucht, der mir Sicherheit gibt.

Wir versuchten das Beste draus zu machen und nahmen beide Elternzeit. In dieser fing es mit seiner Kontrollsucht an. Machte ich die Fläschchen der Kinder auch nach Anweisung, kümmerte ich mich auch um beide gleich? Da ich selbständig bin, arbeitete ich wieder recht schnell im Betrieb mit. Er weigerte sich auf die Kinder acht zu geben. Also nahm ich beide mit. Haushalt, Kinder und Job waren also meine Sache. Er sei ein Mann und müsse nicht mit den Kindern klar kommen, so vergingen ein paar Monate, in denen ich alles gab, mich verausgabte und er es als einzige Aufgabe sah einen job zu suchen. Was er bis heute nicht geschafft hat. Ich hatte leider niemanden außer ihn.

Immer wieder kam es aus seiner Unzufriedenheit zum Streit, in dem er mich versuchte klein zu machen, mich beleidigte, auch zuschlug. Ich bin kein Opfertyp, hielt aber aus, aus Angst ganz alleine dazustehen. Bis zur Situation als ich mit einem Baby auf meiner Brust im Sessel einschlief, er hatte das andere Kind bei sich und verbot mir so zu schlafen weil die Ärzte davon abrieten. Als das Kind, das bei ihm war anfing vor Hunger zu weinen, verweigerte er dem Kind die Flasche. Es sei meine Schuld da ich mich nicht an Anweisungen hielt. Daraufhin musste ich das Kind auf meiner Brust ablegen, es somit wecken um das andere zu füttern. Seine Art mich zu erziehen. Ich wollte mit beiden Kindern die Situation verlassen, wollte raus. Er verweigerte mir den Kinderwagen, er hätte ihn schließlich gekauft. Also nahm ich beide kinder im arm und ging zu einer Nachbarin, diese rief die Polizei.

Er wurde der Wohnung verwiesen und ich trennte mich zeitgleich von ihm. Eine Familienpflegerin vom Jugendamt unterstützte mich mental und im Haushalt. Gerichtlich wurde dann in einem Vergleich festgehalten, dass er den Umgang an den Wochenenden mit jeweils einem Kind erhält. Da er nach wie vor nicht in der Lage ist beide Kinder zu nehmen und alltägliche Dinge mit Kindern nicht schafft. Er verlangt jeweils nur ein Kind an den Wochenenden und die Kinder tageweise auszutauschen. Ich willigte ich aus Überforderung auch ein.

Die Kinder wurden älter, finden die Wechsel doof, weinen wenn die Mama nur eins abholt und wollen zusammen bleiben. Das merkt er natürlich auch. Beim letzten mal schubste er ein Kind aus seiner Wohnungstür und schloss das andere ein, welches bitterlich nach mir weinte. Ich rief die Polizei, diese sagte mir sie würde bestimmt kein Kind aus der Wohnung holen. Also wurde ich des Hauses verwiesen. Krank!

Ein anderes mal verbrachte er einen Urlaub mit den Kindern bei seinen Eltern und kam einfach nicht zum vereinbarten Treffpunkt da sie es zeitlich nicht schafften, es seihe ja sehr anstrengend mit zwillingen( ach nee?!)

Ich fuhr dann die 200km dort hin und klingelte. Die Mutter öffnete mir die Tür und eine meiner Töchter lief mir in Unterwäsche entgegen. Als C. Mich sah, schloss er sofort die Tür und brüllte ich würde die Kinder nicht bekommen. Das andere Kind sah mich und weinte bitterlich nach mir. Ich klingelte aber keiner machte auf. Ich rief die Polizei denn das Kind draußen hatte nichts zum anziehen und ich wollte den ort nicht ohne mein anderes Kind verlassen. Wieder wurde ich von der Polizei angepflaumt sie seien keine Eheberater. Was sollte ich denn tun? Schlussendlich bekam ich beide Töchter weil sie doch etwas Mitleid mit meinem halb nackten Kind hatten.

Die Umgänge funktionierten so nicht mehr. Die Kinder sind traumatisiert, werden immer anhänglicher, sagen im Kindergarten Papa ist böse, Mama weint immer und wollen nicht mehr zu ihm. Jugendamt und Polizei stimmen mir zu , sagen der Vater ist krank. Können aber nichts machen. Es sei Sache des Gerichts. Scheidung und alleiniges Sorgerecht sind beantragt. Das dauert sagt der Anwalt.... und jetzt?

Ich habe ihm den Umgang seit dem letzten Vorfall entzogen. Dies auch über Anwälte und das Jugendamt kommuniziert.

Gestern bekomme ich einen Anruf von der Kita, er hätte ein Kind abgeholt. Das andere weinte, dies lies er verzweifelt zurück. Ohne Vorankündigung kann er da rein stolzieren und das Kind holen und ich kann nichts tun. Jugendamt sagt solange kein gerichtliches Urteil vorliegt, hat er das Recht dazu.

Ihn erreiche ich nicht. Habe keine Ahnung wie es meiner Tochter geht. das alles macht mich so fertig.

Habt ihr einen Rat für mich was ich tun kann? Wo könnte ich mich noch hinwenden? Wie kann ich meine Kinder schützen?

Ich danke Euch für jede Hilfe!!



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7. Oktober 2017 um 13:32
In Antwort auf glitzerkleidchen

Guten Morgen, 

ich hoffe inständig auf gute Ratschläge, Kritik oder Hilfestellung. Es könnte lang werden...

Zu mir: 
Ich bin 33, vom Kindsvater seit knapp 3 Jahren getrennt,  Scheidung beantragt, selbständig mit einem gut laufenden Geschäft in einer Großstadt, Mutter von Zwillingen im Alter von 3 und in einer neuen Beziehung

Zum Kindsvater: 
C., 36, studierter Diplom Pädagoge, arbeitssuchend seit 3 Jahren, bezieht ALG2, keine neue Beziehung, 

Mit Geburt der Kinder zerbrach unsere Beziehung. Meine Mutter war knapp 3 Wochen vor Entbindung an Krebs verstorben, die Zwillinge kamen frühgeburtlich zur Welt, mussten lange in den Brutkasten und C. verlor zeitgleich seine Stelle. Für mich brach eine Welt zusammen. 

Ich konnte absolut nicht stark für ihn sein und ihm gut zureden. Eher hätte ich einen starken Arm gebraucht, der mir Sicherheit gibt.

Wir versuchten das Beste draus zu machen und nahmen beide Elternzeit. In dieser fing es mit seiner Kontrollsucht an. Machte ich die Fläschchen der Kinder auch nach Anweisung, kümmerte ich mich auch um beide gleich? Da ich selbständig bin, arbeitete ich wieder recht schnell im Betrieb mit. Er weigerte sich auf die Kinder acht zu geben. Also nahm ich beide mit. Haushalt, Kinder und Job waren also meine Sache. Er sei ein Mann und müsse nicht mit den Kindern klar kommen, so vergingen ein paar Monate, in denen ich alles gab, mich verausgabte und er es als einzige Aufgabe sah einen job zu suchen. Was er bis heute nicht geschafft hat. Ich hatte leider niemanden außer ihn. 

Immer wieder kam es aus seiner Unzufriedenheit zum Streit, in dem er mich versuchte klein zu machen, mich beleidigte, auch zuschlug. Ich bin kein Opfertyp, hielt aber aus, aus Angst ganz alleine dazustehen. Bis zur Situation als ich mit einem Baby auf meiner Brust im Sessel einschlief, er hatte das andere Kind bei sich und verbot mir so zu schlafen weil die Ärzte davon abrieten. Als das Kind, das bei ihm war anfing vor Hunger zu weinen, verweigerte er dem Kind die Flasche. Es sei meine Schuld da ich mich nicht an Anweisungen hielt. Daraufhin musste ich das Kind auf meiner Brust ablegen, es somit wecken um das andere zu füttern. Seine Art mich zu erziehen. Ich wollte mit beiden Kindern die Situation verlassen, wollte raus. Er verweigerte mir den Kinderwagen, er hätte ihn schließlich gekauft. Also nahm ich beide kinder im arm und ging zu einer Nachbarin, diese rief die Polizei. 

Er wurde der Wohnung verwiesen und ich trennte mich zeitgleich von ihm. Eine Familienpflegerin vom Jugendamt unterstützte mich mental und im Haushalt. Gerichtlich wurde dann in einem Vergleich festgehalten, dass er den Umgang an den Wochenenden mit jeweils einem Kind erhält. Da er nach wie vor nicht in der Lage ist beide Kinder zu nehmen und alltägliche Dinge mit Kindern nicht schafft. Er verlangt jeweils nur ein Kind an den Wochenenden und die Kinder tageweise auszutauschen. Ich willigte ich aus Überforderung auch ein. 

Die Kinder wurden älter, finden die Wechsel doof, weinen wenn die Mama nur eins abholt und wollen zusammen bleiben. Das merkt er natürlich auch. Beim letzten mal schubste er ein Kind aus seiner Wohnungstür und schloss das andere ein, welches bitterlich nach mir weinte. Ich rief die Polizei, diese sagte mir sie würde bestimmt kein Kind aus der Wohnung holen. Also wurde ich des Hauses verwiesen. Krank! 

Ein anderes mal verbrachte er einen Urlaub mit den Kindern bei seinen Eltern und kam einfach nicht zum vereinbarten Treffpunkt da sie es zeitlich nicht schafften, es seihe ja sehr anstrengend mit zwillingen( ach nee?!)

 Ich fuhr dann die 200km dort hin und klingelte. Die Mutter öffnete mir die Tür und eine meiner Töchter lief mir in Unterwäsche entgegen. Als C. Mich sah, schloss er sofort die Tür und brüllte ich würde die Kinder nicht bekommen. Das andere Kind sah mich und weinte bitterlich nach mir. Ich klingelte aber keiner machte auf. Ich rief die Polizei denn das Kind draußen hatte nichts zum anziehen und ich wollte den ort nicht ohne mein anderes Kind verlassen. Wieder wurde ich von der Polizei angepflaumt sie seien keine Eheberater. Was sollte ich denn tun? Schlussendlich bekam ich beide Töchter weil sie doch etwas Mitleid mit meinem halb nackten Kind hatten. 

Die Umgänge funktionierten so nicht mehr. Die Kinder sind traumatisiert, werden immer anhänglicher, sagen im Kindergarten Papa ist böse, Mama weint immer und wollen nicht mehr zu ihm. Jugendamt und Polizei stimmen mir zu , sagen der Vater ist krank. Können aber nichts machen. Es sei Sache des Gerichts. Scheidung und alleiniges Sorgerecht sind beantragt. Das dauert sagt der Anwalt.... und jetzt? 

Ich habe ihm den Umgang seit dem letzten Vorfall entzogen. Dies auch über Anwälte und das Jugendamt kommuniziert.

Gestern bekomme ich einen Anruf von der Kita, er hätte ein Kind abgeholt. Das andere weinte, dies lies er verzweifelt zurück. Ohne Vorankündigung kann er da rein stolzieren und das Kind holen und ich kann nichts tun. Jugendamt sagt solange kein gerichtliches Urteil vorliegt, hat er das Recht dazu. 

Ihn erreiche ich nicht. Habe keine Ahnung wie es meiner Tochter geht. das alles macht mich so fertig. 

Habt ihr einen Rat für mich was ich tun kann? Wo könnte ich mich noch hinwenden? Wie kann ich meine Kinder schützen? 

Ich danke Euch für jede Hilfe!! 



 

wie ist denn der umgang aktuell geregelt? du hast ja geschrieben, du hast ihm den umgang entzogen (aus guten gründen!) und das mit dem jugendamt abgesprochen. was bedeutet das? ist der umgang ausgesetzt bis das familiemgericht über das sorgerecht entscheidet? dann würde ich polizei und kinderschutzbund sofort informieren. auch damit sie jetzt akut helfen können! auf jeden fall sollte es aktenkundig werden. mit so einem verhalten schiesst er sich selbst ins knie. wie ist denn jetzt? hast du was von ihm oder deiner tochter gehört?

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7. Oktober 2017 um 17:41

Also, ein Kind in Unterhose auszusperren halte ich für gewalttätig genug. 

Tippsmäßig kann ich mich leider nur den Vorschreibern anschließen. Und dokumentieren, was geht. Selbst, wenn es nur ein Protokoll ist, in dem steht,  was er wann abgezogen hat. Am Besten mit Uhrzeit.

Hast du denn deine zweite Tochter zurück?

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7. Oktober 2017 um 18:29

In Deutschland, jedenfalls hier bei uns, darf auch nicht jeder die Kinder aus dem Kiga abholen. Nur die Eltern und bei anderen Personen muß vorher Bescheid gegeben werden.
Im Kiga meiner Enkelin gab es Chipkarten für die Tür um die Kinder abzuholen. Keine Chipkarte,kein Zugang und auch kein Abholen des Kindes.

Wenn der Kiga aber die Eltern kennt und nicht weiß, dass  das Kind einem Elternteil nicht mehr herausgegeben werden darf, machen die das natürlich ohne Probleme, dass ist ja klar.

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8. Oktober 2017 um 9:32
In Antwort auf

wie ist denn der umgang aktuell geregelt? du hast ja geschrieben, du hast ihm den umgang entzogen (aus guten gründen!) und das mit dem jugendamt abgesprochen. was bedeutet das? ist der umgang ausgesetzt bis das familiemgericht über das sorgerecht entscheidet? dann würde ich polizei und kinderschutzbund sofort informieren. auch damit sie jetzt akut helfen können! auf jeden fall sollte es aktenkundig werden. mit so einem verhalten schiesst er sich selbst ins knie. wie ist denn jetzt? hast du was von ihm oder deiner tochter gehört?

Hallo, 

letztes Jahr wurde ein Vergleich gerichtlich festgehalten der besagt, dass beide Kinder freitags von 11:30h bis 18:00h zu ihm kommen und dann jeweils im Wechsel ein Kind zu ihm kommt. Das ist 1 Jahr alt und die Kinder waren da noch nicht in der Kita. Vor Gericht wurde gesagt Änderung jederzeit möglich. 

Ich habe den Umgang von mir aus ausgesetzt, dies aber dem Jugendamt und über meinen Anwalt kommuniziert. Es gibt aber keinen Vergleich oder Schriftstück darüber deswegen sind alle vom letzten Schreiben eingeschüchtert und der Kindergarten gibt die Kinder heraus. 

Er schrieb mir, dem Kind gehts gut und dass er ab jetzt jeweils eins von der Kita abholt. 

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8. Oktober 2017 um 9:34

Ich weiß. Habe das alles gesagt nur leider hat er das Sorgerecht und somit das Recht darauf. Solange er nicht besoffen oder auf Drogen dahin kommt kann ich nichts machen. Dass er psychisch krank ist, wissen alle. Da habe ich keine Rechte! 

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8. Oktober 2017 um 9:43

Danke für deine lieben Worte, dass sind tolle Tipps! 
Bei beiden Institutionen werde ich einmal anrufen. 
Das Entziehen der Kinder habe ich selbst beschlossen und das Jugendamt sowie über unsere Anwälte kommunizieren lassen. Ein Urteil darüber gibt es nicht deswegen kann er die Kinder abholen. 

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8. Oktober 2017 um 9:44

Er ist der Vater da hat er das Recht, leider.

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8. Oktober 2017 um 9:46

Das tue ich auch nicht. Dafür kämpfe ich schon lange und werde auch zum Wohle der Kinder nicht aufgeben. 

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8. Oktober 2017 um 9:46

Nein aber sie haben viel mitbekommen. 

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8. Oktober 2017 um 9:47
In Antwort auf catarianigra

Also, ein Kind in Unterhose auszusperren halte ich für gewalttätig genug. 

Tippsmäßig kann ich mich leider nur den Vorschreibern anschließen. Und dokumentieren, was geht. Selbst, wenn es nur ein Protokoll ist, in dem steht,  was er wann abgezogen hat. Am Besten mit Uhrzeit.

Hast du denn deine zweite Tochter zurück?

Das finde ich eben auch! Nein, er schrieb mir ich bekomme sie heute Abend.

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8. Oktober 2017 um 22:10

Ja darauf habe ich mich eingestellt.

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8. Oktober 2017 um 22:12

Ja, sie ist hier. Haben uns beide sehr gefreut uns wiederzuhaben. Immerhin...

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Von: moniluni1
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8. Oktober 2017 um 21:12
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