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Schwangere Frau in Südamerika, keine Unterstützung von deutsch Ehemann (der Vater)

8. Dezember 2004 um 19:49

Hallo,

ich bin schwanger (der geburt soll am Juni sein).

Ich komme aus Südamerika.

Ich bin mit einem Deutscher verheiratet (standesamtlich in Deutaschland und kirchlich in S6udamerika).

Ich bin schwanger (das war unser Wunsch).

Ich habe Angst vor meinem Mann gehabt und bin deswegen zurück nach Südamerika geflogen (mit Rückflug), auch weil ich keine Familie in Deutschland habe, um mich emotionel und finanziel zu unterstützen, als temporäre Lösung

Weniger als 15 Stunden nachdem ich nach Brasilien geflogen bin, hat meinen Mann meine Kreditkarte und die Karte von Girokonto gesperrt (wir hatten ein Gemeinsam Konto). Er hat auch den Chip von meinem Handy gesperrt.

Er hat gesagt, das Geld ist jetzt unter seiner Verwaltung.

Ich lebe im Moment auf Kosten von meiner Mutter.

Ich bin ausserhalb Deutschland nicht versichert.

Der Geburt vom Baby muss von meiner Familie privat bezahlen werden, sowie Ultraschall und jeder Untersuchung zum Schwangerschaft verbunden, solang ich hier bleibe.

Ich wollte mich nie von ihm trennen. Ich wollte, dass er während mein Aufenthalt hier sich berühigt und ich hatte die Hoffnung, alles wird gut.

Ich wollte nur die Sichereit für mein Kind und für mich garantieren, weil ich Angst hatte.
Ich hatte die Erwartung, dass er dann ruhiger wird, sich entschuldigt und ich könnte später zurück zu ihm in Deutschland, um mit Respekt behandeln zu werden.

Mein Mann hat mir in der letzte Monate viel gesagt, das mir Angst vor ihm gemacht hat, sowie:

- ich könnte bis die 12. Schwangerschaftswoche abtreiben,
- er könnte mich aus der Wohnung rausschmeissen, wenn er möchte,
- ich sollte mein Studium aufhören,
- alles was wir hatten ihn gehört (Geld, Auto, Möbel, etc),
- seine Familie ist er, und nur er (nicht ich und unser Baby),
- er hat kein Vaterstolz.

Es gab Momente wo er wütend war und solche Sache sagte und Momente wo er wieder ruhiger und netter war, und sagte, alles war nicht ernst gemeint.

Aber weil die Bedrohung und Beleidigungen häufiger als die ruhigere Momente geworden sind, habe ich Angst gehabt, dass er doch alles ernsthaft meint.

Ich habe mich erniedrigt, unter Druck und abhängig gefühlt, weil er das Gehalt verdient und das immer klar gemacht hat.

Ich habe Ferienarbeit während 2 Monate bei der Firma wo er arbeitet gemacht, aber ich habe nicht während das Semester gearbeitet, weil wir haben es so ausgemacht.

Ich bin hier jetzt seit 3 Woche und ich schreibe ihn lange E-Mails.
Ich habe versucht, dass er mich versteht und sich entschuldigt.

Er scheint mich immer noch nicht zu verstehen, und in seiner letzte E-Mail, sagt er sogar, dass ich die Hausschlüssel zurück senden soll.

Ich habe ihn mehrere mals von hier angerufen und um eine Rückruf gebetet, aber er geht nicht ans Telefon, er schreibt nur per E-Mails, dass er mit mir nicht am Telefon sprechen will.

Er schreibt im Moment keine E-Mail mehr.

Ich weiss nicht mehr, ob meinen Mann mich und sein Kind will.
Und wenn er uns will, ich weiss auch nicht, ob wir in Sichereit sein werden und ob er mich mit Respekt behandeln wird.

Ich möchte eine Meinung hören, weil ich nicht mehr weiss, was ich tun muss.

Wie gesagt, ich habe meinen Mann in Deutschland standesamtlich geheiratet, und letzte Monate war die kirchliche Trauung hier in Südamerika.

Ich und meinen Mann haben einen Ehevorbereitungskurs bei der Kirche in Deutschland gemacht, und damals hat er gesagt, wie sehr er sich über die kirchliche Trauung freut, dass er eine Familie mit mir grunden möchte, etc.

Wir hatten ein Termin mit dem Pfarrer, um die Dokumente für die Kirche in Südamerika zu vorbereiten (die kirchliche Trauung war hier) und er hat nochmal gesagt, dass es sein Wunsch wäre, Kinder zu bekommen.

Wir haben in Südamerika erfahren, dass ich schwanger war, und er hat sich gefreut, bis der Ankunft von seiner Eltern, eine Woche vor der Trauung.

Seine Eltern haben sich nicht über das Kind gefreut, und sind nicht einmal zum Altar gekommen während der Zeremonie.
Sie haben meinen Mann ein Tag vor der kirchliche Trauung gesagt, sie würden züruck nach Deutschland fliegen und nicht in der Zeremonie teilnehmen.

Dann hat meinen Mann mir ein Tag vor der kirchliche Trauung sogar gesagt, wenn seine Eltern nicht zur Zeremonie kommen, würde er auch nicht kommen.

Ich und meine Familie haben meinen Mann gefragt, ob er sicher über die kirchliche Trauung war, dass wir nur kirchlich heiraten sollten wenn er das wirklich will und überzeugt ist.

Am den Tag der Zeremonie, hat meinen Mann mir gesagt, er Würde ein Gespräch mit seiner Eltern führen.

Ich weiss nicht was sie miteinander gesprochen haben.

Ich weiss nur, seit er mit seiner Eltern gesprochen haben, und die Eltern nicht zum Altar gekommen sind, hat er andauernd über Abtreibung gesprochen.

Seine Eltern haben ihn nicht einmal die Segeln von der Eltern gegeben, das haben seine beste Freunde gemacht, die als Trauzeuge da waren.

Am selbe Nacht nach unsere kirchliche Trauung hat er schon über Abtreibung von unser Kind gesprochen.

Ich verstehe das nicht, weil während der kirchliche Trauung wurde es ganz genau gefragt (und die Messe war auch auf Deutsch, also er hat es verstanden) ob er Kinder haben möchte, und er hat ja gesagt.

Er hat mir eine E-mail geschrieben, wo er sagt, die kirchliche Trauung war die grosste Fehler seines Lebens.

Ich habe ihn beantwortet, die kirchliche Trauung hatte für mich eine Bedeutung, ich habe intensiv über diese Bedeutung gesprochen, und er hat mir keine Antwort darüber gegeben (warum die kirchliche Trauung die grosste Fehler seines Lebans war).
Er spricht über die kirchliche Trauung nur mit Schimpfworte.

Ich verstehe das nicht, weil er bei der gesamte Vorbereitung dabei war(Termine mit den Organisatoren und der Pfarrer in beide Länder), und die Organisatoren und der Pfarrer hier konnten perfekt Deutsch, also wenn er nichts gesagt hat und mit allem einverstanden war, kann ich nicht verstehen, warum die kirchliche Trauung die grosste Fehler seines Lebens war.

Ich danke euch für eure Antwort.

Ich bin total verloren, trotz das Glück, ein Kind zu bekommen.

Ich habe jeden Tag Angst, das nicht zu schaffen, weil ich zu nervös bin, und bleibe nicht ruhig.

Viele Grüsse, und alles gute,
Peti

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12. Dezember 2004 um 15:40

Kopf hoch..
Liebe petibelle,
ich habe deinen Bericht gelesen und wünsche dir, dass du diesen schwierigen Lebensabschnitt gut überstehst und trotz deiner schlimmen Erfahrung viel von deiner Heiterkeit und Offenheit erhalten kannst.

Ich bin über deine rechtliche Situation übertragt, kann dir aber folgende Links empfehlen:

http://www.verband-binationaler.de/

Die iaf ist ein eingetragener Verein und steht für Informationen über Aufenthaltsrecht, Arbeitserlaubnis, Einbürgerung, Foren zum Gedankenaustausch und gegenseitigem Kontakt, Beratung bei familienrechtlichen und psychosozialen Fragen, Hilfe zur besseren Verständigung zwischen Ausländern und Deutschen, Unterstützung im Umgang mit Ämtern und Behörden, Informationen über interkulturelles Zusammenleben, zweisprachige Erziehung sowie unterschiedliche Religionen, Werte und Normen, etc. - ich hoffe, dass iaf dir auch helfen kann.

Ausserdem habe ich noch folgende Internetadresse gefunden mit einem Forum für Betroffene:

http://www.binational-in.de/

Ich hoffe, dass deine Familie dir viel Kraft geben kann.
J.

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