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Schwanger und Fernbeziehung

12. Juni um 13:08

Hallo Ihr Lieben, ich weiß momentan einfach nicht weiter, möchte in letzter Zeit immer häufiger die Beziehung beenden, habe aber unglaubliche Angst es zu bereuen. Vielleicht habt ihr ja einen guten Rat für mich oder Erfahrungen aus ähnlichen Situationen.

Kurz zur Vorgeschichte:
Wir waren circa 2 Jahre ein glückliches Paar, die ersten 1,5 Jahre lebten wir 15 Minuten von einander erntfernt, das letzte halbe Jahr haben wir zusammen in einer gemeinsamen Wohnung gelebt. Nach den circa 2 Jahren wurde ich schwanger - geplant. Wir freuten uns beide sehr. Mit seinem Job, war er allerdings nie richtug glücklich, also hatte er sich schon im Sommer 2017 wo anders beworben. Kurz nach der Verkündung meiner Schwangerschaft, meldete sich sein jetziger neuer Arbeitgeber und er bekam den Job, nicht an seinem Wunschstandort, sondern 1000km weit weg. Mein Freund nahm ohne zu zögern an (Feb. 2018), denn die Bezahlung war/ist traumhaft. Im gleichen Atemzug bekam er auch hier in der Nähe eine Zusage bei einem anderen Arbeitgeber, aber es war ihm nicht genug Geld. Ich war irgendwie so perplex, wollte ihm auch nichts verbieten. Ich war sehr naiv und hab immer gedacht, dass er mich und das Kind in meinem Bauch wohl nicht für den Job verlassen würde. Das tat er aber. Natürlich hätte ich ihn auch anflehen können, nicht zu gehen, um bei mir zu bleiben, aber so bin ich nicht. Wenn er gehen will, dann soll er das auch tun. 

Nun zum Problem:
Nun führen wir seit circa 4 Monaten eine Fernbeziehung. Einige (unter anderem seine Familie) sagen, eine Frau hat ihrem Mann zu folgen und seine Karriere zu unterstützen... Wisst ihr Mädels vllt. hätte ich es auch gemacht, aber nicht so. Wie zum Teufel kann ich noch mit jmd zusammen sein, der sein eigenes Kind und seine Freundin für einen Job verlässt? Seine Worte waren mal: Wenn du nicht herkommst, dann müssen wir uns halt trennen und wenn ich mal ins Ausland versetzt werde, dann werde ich auch dort hingehen, egal ob du mitkommst oder nicht. Wisst ihr, wie mich diese Worte verletzt haben?! Ich weiß nicht, woran ich noch festhalten soll, wenn unsere Beziehung ein so schlechtes Fundament hat. Klar, ich bin gerade im Beschäftigungsverbot und habe viel Freizeit, aber besuchen will ich ihn mittlerweile gar nicht mehr. Warum ist es für alle so selbstverständlich, hier alles aufzugeben? Meine Heimat, meine Familie, mein Job, meine Freunde. Meine Familie ist schließlich für mich da, auch jetzt in meiner Schwangerschaft (7. Monat), er nicht.
Nun bleibt er für 4, evtl. 8 Jahre weg und er sagt, wir können ja diese Zeit über eine Fernbeziehung führen. Ich will es aber mit jedem Tag weniger. Ich bin einfach nicht mehr glücklich und will mich nur noch auf mich und das Kind konzentrieren. Ich will nicht 4 oder sogar 8 Jahre auf ihn warten, denn ich kann schon jetzt nach 4 Monaten nicht mehr. Die Option zu ihm zu ziehen gibt es nicht mehr, denn ich will nicht alles und irgendwie mich für ihn aufgeben.

Habt ihr einen Rat bzw. eigene Erfahrungen? Soll ich die Beziehung beenden?
 

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12. Juni um 13:14

War dir denn vor deiner Schwangerschaft schon bewusst wie seine Einstellung diesbzgl. ist? So wie du sie schilderst scheint er da ja eine sehr klar Meinung zu haben.

Falls du das schon wusstest, wieso setzt du dennoch ein Kind mit ihm in die Welt?

Falls du es nicht wusstest, wieso reden man vor der Familienplanung nicht über solch grundsätzliche Dinge der Zukunftsvorstellung?

Seine Aussage...

"Wenn du nicht herkommst, dann müssen wir uns halt trennen und wenn ich mal ins Ausland versetzt werde, dann werde ich auch dort hingehen, egal ob du mitkommst oder nicht."

...scheint ja auch nicht von heute auf morgen in ihm gewachsen zu sein, nehme ich an.

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12. Juni um 13:25
In Antwort auf anonymliebe

War dir denn vor deiner Schwangerschaft schon bewusst wie seine Einstellung diesbzgl. ist? So wie du sie schilderst scheint er da ja eine sehr klar Meinung zu haben.

Falls du das schon wusstest, wieso setzt du dennoch ein Kind mit ihm in die Welt?

Falls du es nicht wusstest, wieso reden man vor der Familienplanung nicht über solch grundsätzliche Dinge der Zukunftsvorstellung?

Seine Aussage...

"Wenn du nicht herkommst, dann müssen wir uns halt trennen und wenn ich mal ins Ausland versetzt werde, dann werde ich auch dort hingehen, egal ob du mitkommst oder nicht."

...scheint ja auch nicht von heute auf morgen in ihm gewachsen zu sein, nehme ich an.

Danke für deinen Beitrag. Ich kenne diese Art von ihm gar nicht, sonst wäre ich ja auch nicht so weit gegangen. Letztes Jahr hieß es noch, er würde seine Heimat nie oder nur sehr ungern verlassen wollen und den jetzigen Arbeitgeber könne er sowieso nicht leiden (er hat sich dort beworben, weil sein Vater es wollte) und nun?! Tja, jetzt ist doch alles ganz anders gekommen. Wie du siehst, kann man auf Worte auch nicht so viel geben. Er will mich heiraten, im Zusammenhang mit diesem Thema erwähnt er dann immer die tolle Steuervergünstigung. Sehr romantisch. Er merkt rein gar nichts. Er denkt, es ist alles toll, so wie es ist, obwohl ich ihn schon mindestens einmal mein Herz ausgeschüttet habe. Ich kann dir sagen, an welchem Spruch etwas dran ist: Geld verdirbt den Charakter! Der passt bei ihm, wie die Faust aufs Auge. Er ist wie in einem Wahn und sieht unsere Beziehung gar nicht mehr.

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12. Juni um 13:26

Wow, habt ihr denn über solche Dinge nicht gesprochen bevor ihr euch entschieden habt ein Kind zu zeugen? Sowas plant man doch imvorraus gemeinsam wie es in Zukunft weiter geht, was wie wann wo, wie war denn da eure gemeinsame Lebensplanung?

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12. Juni um 13:31
In Antwort auf smitee

Wow, habt ihr denn über solche Dinge nicht gesprochen bevor ihr euch entschieden habt ein Kind zu zeugen? Sowas plant man doch imvorraus gemeinsam wie es in Zukunft weiter geht, was wie wann wo, wie war denn da eure gemeinsame Lebensplanung?

Worüber gesprochen? Also ich weiß nicht wie das bei anderen Paaren ist, aber, wenn sich zwei Menschen ein Kind wünschen und es gerade alles passt, dann spricht man doch nicht darüber, was alles sein könnte. Eine Garantie gibt es schließlich nie. Hatte keine Liste auf der Dinge standen, wie "Hast du vor in 5 Jahren wegzuziehen, wenn du einen besseren Job findest." Ne, sorry... Er sagte, hier ist seine Heimat und hier will er bleiben. Was soll ich denn da noch fragen?

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12. Juni um 13:35

Was bedeutet Heimat für dich oder ihn, ein Dorf, ein Bezirk, ein Bundesland, ein Land, ein Kontinet? Das ist alles irgendwie so wischi waschi, ihr habt anscheinend beide eine sehr große Erwartungshaltung aber nix vorher besprochen wie das alles mal ablaufen soll. 

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12. Juni um 13:37

und wieviel bekommt er dort mehr als hier?
also lohnt es sich wirklich so enorm?

wo ist er genau?

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12. Juni um 13:37
In Antwort auf luna.123

Hallo Ihr Lieben, ich weiß momentan einfach nicht weiter, möchte in letzter Zeit immer häufiger die Beziehung beenden, habe aber unglaubliche Angst es zu bereuen. Vielleicht habt ihr ja einen guten Rat für mich oder Erfahrungen aus ähnlichen Situationen.

Kurz zur Vorgeschichte:
Wir waren circa 2 Jahre ein glückliches Paar, die ersten 1,5 Jahre lebten wir 15 Minuten von einander erntfernt, das letzte halbe Jahr haben wir zusammen in einer gemeinsamen Wohnung gelebt. Nach den circa 2 Jahren wurde ich schwanger - geplant. Wir freuten uns beide sehr. Mit seinem Job, war er allerdings nie richtug glücklich, also hatte er sich schon im Sommer 2017 wo anders beworben. Kurz nach der Verkündung meiner Schwangerschaft, meldete sich sein jetziger neuer Arbeitgeber und er bekam den Job, nicht an seinem Wunschstandort, sondern 1000km weit weg. Mein Freund nahm ohne zu zögern an (Feb. 2018), denn die Bezahlung war/ist traumhaft. Im gleichen Atemzug bekam er auch hier in der Nähe eine Zusage bei einem anderen Arbeitgeber, aber es war ihm nicht genug Geld. Ich war irgendwie so perplex, wollte ihm auch nichts verbieten. Ich war sehr naiv und hab immer gedacht, dass er mich und das Kind in meinem Bauch wohl nicht für den Job verlassen würde. Das tat er aber. Natürlich hätte ich ihn auch anflehen können, nicht zu gehen, um bei mir zu bleiben, aber so bin ich nicht. Wenn er gehen will, dann soll er das auch tun. 

Nun zum Problem:
Nun führen wir seit circa 4 Monaten eine Fernbeziehung. Einige (unter anderem seine Familie) sagen, eine Frau hat ihrem Mann zu folgen und seine Karriere zu unterstützen... Wisst ihr Mädels vllt. hätte ich es auch gemacht, aber nicht so. Wie zum Teufel kann ich noch mit jmd zusammen sein, der sein eigenes Kind und seine Freundin für einen Job verlässt? Seine Worte waren mal: Wenn du nicht herkommst, dann müssen wir uns halt trennen und wenn ich mal ins Ausland versetzt werde, dann werde ich auch dort hingehen, egal ob du mitkommst oder nicht. Wisst ihr, wie mich diese Worte verletzt haben?! Ich weiß nicht, woran ich noch festhalten soll, wenn unsere Beziehung ein so schlechtes Fundament hat. Klar, ich bin gerade im Beschäftigungsverbot und habe viel Freizeit, aber besuchen will ich ihn mittlerweile gar nicht mehr. Warum ist es für alle so selbstverständlich, hier alles aufzugeben? Meine Heimat, meine Familie, mein Job, meine Freunde. Meine Familie ist schließlich für mich da, auch jetzt in meiner Schwangerschaft (7. Monat), er nicht.
Nun bleibt er für 4, evtl. 8 Jahre weg und er sagt, wir können ja diese Zeit über eine Fernbeziehung führen. Ich will es aber mit jedem Tag weniger. Ich bin einfach nicht mehr glücklich und will mich nur noch auf mich und das Kind konzentrieren. Ich will nicht 4 oder sogar 8 Jahre auf ihn warten, denn ich kann schon jetzt nach 4 Monaten nicht mehr. Die Option zu ihm zu ziehen gibt es nicht mehr, denn ich will nicht alles und irgendwie mich für ihn aufgeben.

Habt ihr einen Rat bzw. eigene Erfahrungen? Soll ich die Beziehung beenden?
 

Ja. Auch wenn ich sonst immer dafür bin, dass Familien zusammen bleiben, würde ich mich da nicht täuschen lassen. Er bzw. seine Familie versuchen das Hüpfen von liberal (Beziehung, Mann ohne Pflichten) zu konservativ. Immer, immer, immer hat so ein Hüpf-Mann den Platz an der Sonne und die Frau, die Mutter die Pflichten. Im Ernstfall geht es dann aber plötzlich wieder ohne Mutter, sie darf ihr bisheriges Leben wegwerfen, auf das sie erst getrimmt wurde.

-> Einige (unter anderem seine Familie) sagen, eine Frau hat ihrem Mann zu folgen und seine Karriere zu unterstützen...

Schwachsinn, weil ihr schon nicht verheiratet seid. Er hat dir gegenüber keinerlei Pflichten. Nur du kannst sie haben, wenn du ihm so, wie sie es wünschen, mit Sack und Pack nachrennst. Es kann dich in Abhängigkeit bringen, weil dir deine Unterstützung fehlt, die du brauchst mit Kind. Deinen Beruf kannst du so auch vergessen.
Lies dir bei dieser Gelegenheit durch, welche Rechte unverheiratete Väter zur Zeit haben. Wenn dem Herrn sein Kind wieder einfällt, darfst du unter Umständen noch nicht einmal den Wohnort wechseln. Halte besser den Abstand, würde ich sagen, und erinnere daran, dass er es ist, der dafür gesorgt hat, dass es so ist.

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12. Juni um 13:38

Natürlich muss man über die jeweiligen Zukunftspläne sprechen damit man zumindest weiß was der jeweils andere vorhat und ob das überhaupt mit den eigenen Plänen konform geht. Das ist doch die Grundlage einer jeden langfristig angelegten Beziehung.

Das heißt ja nicht das diese Pläne in Stein gemeiselt sind. Um Gottes Willen.

Du musst doch bei der Kinderplanung mal 5 Meter weiter denken als "ach jetzt passt alles so schön lass uns ein Kind machen".

Ein Kind bleibt nicht nur für wenige Jahre.

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12. Juni um 13:43
In Antwort auf smitee

Was bedeutet Heimat für dich oder ihn, ein Dorf, ein Bezirk, ein Bundesland, ein Land, ein Kontinet? Das ist alles irgendwie so wischi waschi, ihr habt anscheinend beide eine sehr große Erwartungshaltung aber nix vorher besprochen wie das alles mal ablaufen soll. 

Also mit Heimat meint er ganz klar nicht ganz Deutschland, sondern vllt noch sein Bundesland, was aber auch schon sehr großzügig ist, eigentlich meint er die Gegend, in der er seine Kindheit verbracht hat und diese hat einen Radius von vielleicht 20km. Unsere Erwartungshaltung klafft beim Thema Ort auseinander. Ich habe keine Lust alles paar Jahre woanders hinzuziehen, weil er versetzt wird. Ich denke da auch nicht nur an mich, sondern auch an das Kind. Ich möchte,  dass es seine Großeltern kennenlernt und sich nicht alle paar Jahre neue Freunde suchen muss.  

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12. Juni um 13:43
In Antwort auf anonymliebe

Natürlich muss man über die jeweiligen Zukunftspläne sprechen damit man zumindest weiß was der jeweils andere vorhat und ob das überhaupt mit den eigenen Plänen konform geht. Das ist doch die Grundlage einer jeden langfristig angelegten Beziehung.

Das heißt ja nicht das diese Pläne in Stein gemeiselt sind. Um Gottes Willen.

Du musst doch bei der Kinderplanung mal 5 Meter weiter denken als "ach jetzt passt alles so schön lass uns ein Kind machen".

Ein Kind bleibt nicht nur für wenige Jahre.

ich glaube nicht dass das kind geplant war....
und deswegen glaub ich auch dass er "froh" war wegzukommen weil er das kind viell. gar nicht haben wollte...

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12. Juni um 13:46
In Antwort auf claudia0083

und wieviel bekommt er dort mehr als hier?
also lohnt es sich wirklich so enorm?

wo ist er genau?

Wo genau möchte ich aus Privatsphäre-Gründen nicht sagen. Er arbeitet in Deutschland. Es sind an die 4000 Euro netto, hier 1000Euro weniger.

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12. Juni um 13:51
In Antwort auf claudia0083

ich glaube nicht dass das kind geplant war....
und deswegen glaub ich auch dass er "froh" war wegzukommen weil er das kind viell. gar nicht haben wollte...

Dir bleibt doch eigentlich gar nichts anderes übrig als mir zu glauben. Was soll die Unterstellung? Ganz schön traurig, echt. Auch wenn ich es ihm einfach untergeschoben haben sollte, zur Entstehung eines Kindes gehören immer noch zwei. Männlein und Weiblein. Somit steht er jetzt mit in der Verantwortung und dann ist es wohl mehr als schwach sein Kind zu verlassen, was ich als Frau niemals könnte. Traurig, dass du der Gattung Mann einen so bescheidenen Charakterzug unterstellst.

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12. Juni um 13:55
In Antwort auf anne234

Ja. Auch wenn ich sonst immer dafür bin, dass Familien zusammen bleiben, würde ich mich da nicht täuschen lassen. Er bzw. seine Familie versuchen das Hüpfen von liberal (Beziehung, Mann ohne Pflichten) zu konservativ. Immer, immer, immer hat so ein Hüpf-Mann den Platz an der Sonne und die Frau, die Mutter die Pflichten. Im Ernstfall geht es dann aber plötzlich wieder ohne Mutter, sie darf ihr bisheriges Leben wegwerfen, auf das sie erst getrimmt wurde.

-> Einige (unter anderem seine Familie) sagen, eine Frau hat ihrem Mann zu folgen und seine Karriere zu unterstützen...

Schwachsinn, weil ihr schon nicht verheiratet seid. Er hat dir gegenüber keinerlei Pflichten. Nur du kannst sie haben, wenn du ihm so, wie sie es wünschen, mit Sack und Pack nachrennst. Es kann dich in Abhängigkeit bringen, weil dir deine Unterstützung fehlt, die du brauchst mit Kind. Deinen Beruf kannst du so auch vergessen.
Lies dir bei dieser Gelegenheit durch, welche Rechte unverheiratete Väter zur Zeit haben. Wenn dem Herrn sein Kind wieder einfällt, darfst du unter Umständen noch nicht einmal den Wohnort wechseln. Halte besser den Abstand, würde ich sagen, und erinnere daran, dass er es ist, der dafür gesorgt hat, dass es so ist.

Und das alles möchte ich nicht. Ich will wieder wegkönnen, wenn es mir nicht gefällt und das könnte ich dann nicht mehr so leicht mit Kind. Ich fühle mich jetzt schon gefangen, wenn ich nur daran denke, dort hinzuziehen.

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12. Juni um 13:57
In Antwort auf anonymliebe

Natürlich muss man über die jeweiligen Zukunftspläne sprechen damit man zumindest weiß was der jeweils andere vorhat und ob das überhaupt mit den eigenen Plänen konform geht. Das ist doch die Grundlage einer jeden langfristig angelegten Beziehung.

Das heißt ja nicht das diese Pläne in Stein gemeiselt sind. Um Gottes Willen.

Du musst doch bei der Kinderplanung mal 5 Meter weiter denken als "ach jetzt passt alles so schön lass uns ein Kind machen".

Ein Kind bleibt nicht nur für wenige Jahre.

Es bringt dir doch aber dann gar nichts, wenn es nicht eingehalten wird. Ich kann mir das doch nicht alles unterschreiben und notariell beglaubigen lassen?! Klar sprechen wir miteinander. Aber es ist ja nun alles hinfällig. Und nun?

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12. Juni um 14:05

Deine Erwatungshaltung war klar, du sagst ihm nicht, dass du möchtest, dass er da bleibt erwartest das aber automatisch von ihm, nun bist du enttäuscht. Ihr habt da wohl ein Kommunikationsproblem.

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12. Juni um 14:07

Und fast genauso von seiner Seite, er erwartet einfach, dass du mitziehst bei seinen Karriereplänen. Ich kenne eure Kultur nicht wie ihr miteinander umgeht aber man bekommst schon den Eindruck, dass bei euch erwartet wird ohne richtig darüber zu sprechen und handfeste Abmachungen zu machen.

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12. Juni um 14:13
In Antwort auf smitee

Deine Erwatungshaltung war klar, du sagst ihm nicht, dass du möchtest, dass er da bleibt erwartest das aber automatisch von ihm, nun bist du enttäuscht. Ihr habt da wohl ein Kommunikationsproblem.

Hmm ja, du hast wohlmöglich recht. Aber muss ich sowas noch sagen? Hätte ich sagen müssen, dass ich mir ihn hier wünsche? Ist das nicht klar.. Ich will nicht darum betteln, verstehst du. Ich habe ihn vor ein Wochen gefragt, ob er nicht auch hier bei mir glücklich werden könnte. Er war da schon über 2 Monate weg. Da sagte er, dass er jetzt nicht mehr alles stehen und liegen lässt für mich. Was würden denn die Leute von ihm denken... Danach hab ich eigentlich schon aufgegeben.

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12. Juni um 14:19

Ich finde einfach, dass euer beider Erwartungshaltungen einfach zu groß sind. Du siehst es wohl etwas romantischer als er, möchtest dass er alles stehen und liegen lässt weil du schwanger bist und "zu dir steht". Vielleicht bist du auch einfach etwas empfindlicher und emotionaler durch die Schwangerschaft, er denkt im grunde wahrscheinlich gar nicht so unähnlich wie du, er möchte auch dass du alles stehen und liegen lässt um ihn bei seinem tun zu unterstützen. Ihr werdet euch irgendwo in der Mitte treffen müssen, ist doch schade um die Liebe und um das bevorstehende Familienglück. Vor allem solltet ihr mal offen und ehrlich miteinander reden und mitteilen was ihr wirklich wollt anstatt immer still zu erwarten, dass der andere eure Gedanken liest. Das Leben ist nun mal kein Hollywood Schinken.

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12. Juni um 14:29
In Antwort auf luna.123

Hmm ja, du hast wohlmöglich recht. Aber muss ich sowas noch sagen? Hätte ich sagen müssen, dass ich mir ihn hier wünsche? Ist das nicht klar.. Ich will nicht darum betteln, verstehst du. Ich habe ihn vor ein Wochen gefragt, ob er nicht auch hier bei mir glücklich werden könnte. Er war da schon über 2 Monate weg. Da sagte er, dass er jetzt nicht mehr alles stehen und liegen lässt für mich. Was würden denn die Leute von ihm denken... Danach hab ich eigentlich schon aufgegeben.

-> Da sagte er, dass er jetzt nicht mehr alles stehen und liegen lässt für mich. Was würden denn die Leute von ihm denken...

Er sagt dir, wie unwichtig du bist. Welche Frau sollte sich das überhaupt gefallen lassen?
Das Kommunikationsproblem sehe ich auch bei euch. Dabei hast du dir selbst natürlich einiges zuzuschreiben. Denn die grundsätzlichen Angelegenheiten klärt man schon im Vorfeld. Aber das ist derzeit vielerorts so anzutreffen, kein Zufall, sondern hat viel mit Meinungsbildung im Sinne des Arbeitsmarktes zu tun.
Du könntest ihm etwas Zeit geben. Vielleicht ein halbes oder ein ganzes Jahr. Seine Einstellung kann sich durchaus noch ändern, wenn das Kind geboren ist. Aber erreichen, dass er sich voll zu dir und dem Kind bekennt, wirst du nur, wenn du diese Scherze nicht mitspielst und IHN forderst. Nicht umgekehrt.

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