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Schuldgefühle weil Single

10. Juli 2018 um 23:51

Hallo zusammen,
Ich bin jetzt seit einem Jahr Single und wahrscheinlich sind meine Gedanken unsinnig, aber ich komme nicht darüber.
Ich habe das Gefühl, zu versagen, weil ich keinen Freund habe.

Bin 25, hab ein abgeschlossenes Studium, guten Job, Wohnung und super Freundeskreis - lerne ständig und überall Leute kennen, quatsche auch mal im Zug wen an und seh eigentlich passabel aus Nur den Richtigen treffe ich einfach nicht, bzw wirklich lauter leider ganz falsche: zB Männer die lieb sind, aber nicht bis 3 zählen können oder umgekehrt superbrains, die eine emotionale Kälte haben, dass es mich schaudert, und die wenigen Ausnahmen sind dann nicht an mir interessiert.

Mein Freundeskreis ist überwiegend schon in Beziehungen und denkt über Kinder nach.

Vor allem bei meinem besten Freund hab ich nun totale Schuldgefühle. Denn bei ihm weine ich mich über alles aus/ teile meine Freuden und er hat mich nach meinem (vor)letzten Beziehungsaus wieder auf die Beine gebracht (das danach war eine kurze Rebound Sache). Da war dann auch eine Phase, in der ich mir eingebildet hatte, auf ihn zu stehen und ihm das gesagt hatte. Wir wissen (hoffentlich) beide, dass das nur durch die Umstände war, aber ich würde ihm gerne beweisen, dass ich wieder auf beiden Beinen steh und mein Leben im Griff hab.. Habe auch Angst, seine Beziehung zu gefährden oder bei seiner Freundin schon total lächerlich dazustehen. Denn als Single hat es wenn ich anrufe eben diesen fiesen Beigeschmack von "ja weil sie keinen Freund hat" oder "die steht bestimmt auf ihn", was nicht stimmt. Ich habe ihn sehr gerne, weil ich ihn auch schon sehr lange kenne, aber er ist für mich eher fast Familie. Das bedeutet aber auch, ich vermisse ihn, wenn ich ihn länger nicht sehe, fühle mich aber schlecht wenn ich es sage, aus Angst, ich könnte "erbärmlich" oder so wirken.

Habt ihr sowas ähnliches schon mal selbst erlebt?
Wie geht ihr damit um?




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11. Juli 2018 um 0:17
In Antwort auf elsesomene

Hallo zusammen, 
Ich bin jetzt seit einem Jahr Single und wahrscheinlich sind meine Gedanken unsinnig, aber ich komme nicht darüber. 
Ich habe das Gefühl, zu versagen, weil ich keinen Freund habe. 

Bin 25, hab ein abgeschlossenes Studium, guten Job, Wohnung und super Freundeskreis - lerne ständig und überall Leute kennen, quatsche auch mal im Zug wen an und seh eigentlich passabel aus   Nur den Richtigen treffe ich einfach nicht, bzw wirklich lauter leider ganz falsche: zB Männer die lieb sind, aber nicht bis 3 zählen können oder umgekehrt superbrains, die eine emotionale Kälte haben, dass es mich schaudert, und die wenigen Ausnahmen sind dann nicht an mir interessiert.

Mein Freundeskreis ist überwiegend schon in Beziehungen und denkt über Kinder nach. 

Vor allem bei meinem besten Freund hab ich nun totale Schuldgefühle. Denn bei ihm weine ich mich über alles aus/ teile meine Freuden und er hat mich nach meinem (vor)letzten Beziehungsaus wieder auf die Beine gebracht (das danach war eine kurze Rebound Sache). Da war dann auch eine Phase, in der ich mir eingebildet hatte, auf ihn zu stehen und ihm das gesagt hatte. Wir wissen (hoffentlich) beide, dass das nur durch die Umstände war, aber ich würde ihm gerne beweisen, dass ich wieder auf beiden Beinen steh und mein Leben im Griff hab.. Habe auch Angst, seine Beziehung zu gefährden oder bei seiner Freundin schon total lächerlich dazustehen. Denn als Single hat es wenn ich anrufe eben diesen fiesen Beigeschmack von "ja weil sie keinen Freund hat" oder "die steht bestimmt auf ihn", was nicht stimmt. Ich habe ihn sehr gerne, weil ich ihn auch schon sehr lange kenne, aber er ist für mich eher fast Familie. Das bedeutet aber auch, ich vermisse ihn, wenn ich ihn länger nicht sehe, fühle mich aber schlecht wenn ich es sage, aus Angst, ich könnte "erbärmlich" oder so wirken. 

Habt ihr sowas ähnliches schon mal selbst erlebt? 
Wie geht ihr damit um?




 

als wenn du einen freund hättest würdest du deinen besten freund und deinen freunden beweisen das du dein leben im griff hast, ist ein bisschen ne kranke auffassung von leben in den griff haben. 

single sein ist keine unheilbare krankheit an der man elendig verreckt, vielleicht solltest du mal aufhören das single sein so negativ zu sehen, klar ist es schön in einer beziehung zu sein, aber genau so schön ist auch das single leben, denn wenn es gerade mit niemanden passt muss ich mir keine kranke aids beziehung antun. 

das mit deinem besten freund liest sich so , die person war immer für mich da, ich glaub ich liebe ihn, aber ich streite es ab und sage nein, daher muss ich ihm beweisen das ich auch ohne ihn klar komme. 

ich denke du solltest dir erstmal gedanken machen was du wirklich für deinen besten freund empfindest, wenn es eine sehr enge und familäre freundschaft ist, gibt es daran nix das erbärmlich wirkt oder ja weil sie keinen freund hat blödsinn. 

fakt ist freundschaften, besser gesagt gute freundschaften überleben fast jede beziehung, wenn man sich nicht komplett auseinanderlebt, wie viele beziehungen hattest du die gekommen und gegangen sind dein bester freund blieb aber. 

erlebt nein, da für mich single sein keine unheilbare krankheit ist an der man elendig verreckt, gar nicht i'm too smart

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11. Juli 2018 um 0:52
In Antwort auf ginxx

als wenn du einen freund hättest würdest du deinen besten freund und deinen freunden beweisen das du dein leben im griff hast, ist ein bisschen ne kranke auffassung von leben in den griff haben. 

single sein ist keine unheilbare krankheit an der man elendig verreckt, vielleicht solltest du mal aufhören das single sein so negativ zu sehen, klar ist es schön in einer beziehung zu sein, aber genau so schön ist auch das single leben, denn wenn es gerade mit niemanden passt muss ich mir keine kranke aids beziehung antun. 

das mit deinem besten freund liest sich so , die person war immer für mich da, ich glaub ich liebe ihn, aber ich streite es ab und sage nein, daher muss ich ihm beweisen das ich auch ohne ihn klar komme. 

ich denke du solltest dir erstmal gedanken machen was du wirklich für deinen besten freund empfindest, wenn es eine sehr enge und familäre freundschaft ist, gibt es daran nix das erbärmlich wirkt oder ja weil sie keinen freund hat blödsinn. 

fakt ist freundschaften, besser gesagt gute freundschaften überleben fast jede beziehung, wenn man sich nicht komplett auseinanderlebt, wie viele beziehungen hattest du die gekommen und gegangen sind dein bester freund blieb aber. 

erlebt nein, da für mich single sein keine unheilbare krankheit ist an der man elendig verreckt, gar nicht i'm too smart

Ja, damit hast du wohl recht. 

Ich glaube der Drang , so zu beweisen, dass ich mein Leben wieder in Griff habe ist, weil mich diese Beziehung so auf den Boden geworfen hat. Das war ein Jahr in komplettem Höhenflug, Crashkurs, Wolke 7, Zweifel, Tränen, Tanzen, Verzweiflung etc und daran habe ich auch eine gute Freundin verloren, die meinte, sie wolle da nicht mehr zuhören. Und da war mein bester Freund zu 100% für mich da und hat mich Stück für Stück mit Engelsgeduld wieder zusammengepuzzelt bis ich jetzt da bin, wo ich eben bin und sagen kann, ja, bin voll drüber hinweg, gut gelaunt und beziehungsfähig. 

Ich schätze, habe es mehr Hollywood-like erwartet, ein Problem, Protagonistin muss sich neu ordnen und orientieren, Protagonistin wieder ok, Rückschlag und kurzes Spannungsmoment, nee sie schaffts, damit Happy End. Und bin nun seit März gut drauf und zuversichtlich etc und.. dann ist da nichts außer dieser Dornenbusch im Wüstenwind.. (Westernfilmimage)

Würde gerne die Garantie geben, danke, du hast mich da durch gebracht, jetzt versichere ich dir, musst dich nie wieder mit meinen Beziehungsproblemen herumschlagen. Und das kann ich so noch nicht garantieren :/

Und zu deiner Frage - hab nicht den Wunsch, mit ihm in einer Beziehung zu sein. Ich empfind wahrscheinlich schon manchmal mehr für ihn, als bei einer gewöhnlichen Freundschaft, aber meist bleibt es beim Gefühl einer Verbundenheit aus dem, dass er mich besser kennt als jede/r andere (wie du sagtest, Beziehungen haben gewechselt in den Jahren) und er kennt mich bei Panikattacken genauso wie kickass stark im Job. So gut kennt mich sonst fast niemand. 

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11. Juli 2018 um 1:24
In Antwort auf elsesomene

Hallo zusammen, 
Ich bin jetzt seit einem Jahr Single und wahrscheinlich sind meine Gedanken unsinnig, aber ich komme nicht darüber. 
Ich habe das Gefühl, zu versagen, weil ich keinen Freund habe. 

Bin 25, hab ein abgeschlossenes Studium, guten Job, Wohnung und super Freundeskreis - lerne ständig und überall Leute kennen, quatsche auch mal im Zug wen an und seh eigentlich passabel aus   Nur den Richtigen treffe ich einfach nicht, bzw wirklich lauter leider ganz falsche: zB Männer die lieb sind, aber nicht bis 3 zählen können oder umgekehrt superbrains, die eine emotionale Kälte haben, dass es mich schaudert, und die wenigen Ausnahmen sind dann nicht an mir interessiert.

Mein Freundeskreis ist überwiegend schon in Beziehungen und denkt über Kinder nach. 

Vor allem bei meinem besten Freund hab ich nun totale Schuldgefühle. Denn bei ihm weine ich mich über alles aus/ teile meine Freuden und er hat mich nach meinem (vor)letzten Beziehungsaus wieder auf die Beine gebracht (das danach war eine kurze Rebound Sache). Da war dann auch eine Phase, in der ich mir eingebildet hatte, auf ihn zu stehen und ihm das gesagt hatte. Wir wissen (hoffentlich) beide, dass das nur durch die Umstände war, aber ich würde ihm gerne beweisen, dass ich wieder auf beiden Beinen steh und mein Leben im Griff hab.. Habe auch Angst, seine Beziehung zu gefährden oder bei seiner Freundin schon total lächerlich dazustehen. Denn als Single hat es wenn ich anrufe eben diesen fiesen Beigeschmack von "ja weil sie keinen Freund hat" oder "die steht bestimmt auf ihn", was nicht stimmt. Ich habe ihn sehr gerne, weil ich ihn auch schon sehr lange kenne, aber er ist für mich eher fast Familie. Das bedeutet aber auch, ich vermisse ihn, wenn ich ihn länger nicht sehe, fühle mich aber schlecht wenn ich es sage, aus Angst, ich könnte "erbärmlich" oder so wirken. 

Habt ihr sowas ähnliches schon mal selbst erlebt? 
Wie geht ihr damit um?




 

Ich heb dir mal einen rat. Wenn dich sowas beschäftigt, dann stell dir doch mal die frage umgekehrt.

Wenn du jemanden treffen würdest, der 25 ist und single. Würdest du die/den aufgrund dessen für einen versager halten? Vermutlich nicht, oder?

Dann brauchst du bei dir aber auch keine anderen maßstäbe anlegen als bei anderen.

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11. Juli 2018 um 8:51

Finde du gehst in sehr extremen Schubladen mit deinen Mitmenschen um und mit dir. Bleib doch einfach mal normal dann sind nicht alle entweder kalte Superbrains oder Trottel und du nicht entweder Superfreundin die immer und bei allem die innigste Freundin ist oder die herzlose. Es gibt jede Menge dazwischen.

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11. Juli 2018 um 20:27

Danke für eure Antworten!
Ja ich weiß auch, dass ich mich zum Teil unnötig hineinsteigere, aber wenn dann im Umfeld doch schon sehr viel Fokus darauf liegt und sich dadurch einiges ändert und dadurch, dass ich auch langsam merke, wie meine Eltern alt werden und sich alles immer mehr darauf zu bewegt dass ich feststelle: Ja, jetzt ist es soweit, ich bin erwachsen... da kommt dann manchmal so eine Panik.
Aber es ist auch richtig, bei meinen männlichen Freunden habe ich nie gedacht, wenn sie Single waren, pf der schreibt mir nur weil er Single ist oder so. Hab die einfach gemocht, wenn sie nett waren und nicht gemocht, wenn sie nicht nett waren..

Venus beschreibt das so richtig gut, wie es eben im Umfeld aussieht - viele planen Haus, von Heirat wird oft gesprochen, die ersten haben ein Baby, die anderen zumindest einen Hund etc..

 

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Ich weiss nicht mehr weiter...
Von: meryhime29
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11. Juli 2018 um 18:48
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