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Schuldgefuehle nach Trennung

11. August 2010 um 11:58

Hallo,
ich brauche mal Ratschlaege und Meinungen zu Schuldgefuehlen nach einer Trennung, die man selbst initiiert hat.

Ich war seit 10 Jahren mit meinem Mann zusammen, die letzten 4 Jahre davon verheiratet. Die meiste Zeit davon war sehr schoen und positiv, aber das letzte Jahr war sehr konfliktgeladen, aus verschiedenen Gruenden. Wir wollten nicht mehr dasselbe, hatten nicht mehr dieselben Ziele, konnten nicht mehr wirklich miteinander reden, es kam viel zum Streit und wir haben uns gegenseitig vorgerechnet, wieviel man fuer den anderen getan hat und was man deswegen erwarten kann. Er hat mich dann besonders in einer Situation, wo es mir schlecht ging und ich ihn gebraucht haette, im Stich gelassen und das konnte ich ihm einfach nicht verzeihen. Vor ca. 9 Monaten kamen dann bei mir Gefuehle fuer einen anderen Mann auf, mit dem ich mich sehr gut verstanden habe und gut austauschen konnte. Ich dachte, das ist nur so eine Schwaermerei und das geht vorbei, so war es aber nicht und wir haben uns dann heftigst verliebt, so richtig mit schlaflosen Naechten, nicht mehr essen koennen, nur noch an den anderen denken koennen etc. Da er auch verheiratet ist, hatten wir natuerlich ein sehr schlechtes Gewissen und sind die Sache auch extrem langsam angegangen, wir haben viel geredet und gemailt, aber koerperlich ist nicht sehr viel passiert. Das ging einige Monate so und es war eine sehr schwierige Zeit, da wir innerlich sehr zerrissen waren und wir koerperlich auch abgebaut haben durch den ganzen Stress. Wir wussten dann, dass es nicht mehr lange so weitergeht und eine Entscheidung her muss. Er hat es dann seiner Frau erzaehlt, die war natuerlich total sauer und schockiert, wollte dann aber einen Neuanfang (sie hatten auch grosse Probleme in ihrer Ehe und hatten kaum noch miteinander geredet) und haette ihm verziehen. Aus Pflichtgefuehl haben wir die Sache dann beendet, das tat aber so weh und war so unertraeglich, dass wir nach nicht mal 24 Stunden schon wieder zusammen waren. Er hat seiner Frau dann gesagt, dass ein Neuanfang unehrlich waere, da er mich liebt und nie wieder die gleichen Gefuehle fuer sie entwickeln koennte. Ich habe es dann auch meinem Mann gebeichtet, fuer den war die Sache sofort gegessen, weil er mir das nie verzeihen koennte. Natuerlich ist es mir furchtbar nahe gegangen, das meinem Mann anzutun und ihn so zu verletzten, aber ich haette es ihm nicht laenger verheimlichen koennen und ich muss ja auch mit den Konsequenzen von meinem Tun leben. Dazu waren wirklich die Gefuehle fuer ihn einfach weg....darueber bin ich selber sehr traurig, aber so ist es. Jetzt bin ich also mit dem anderen zusammen und wir sind gluecklich und glauben auch, dass es die richtige Entscheidung war, da wir unsere Liebe fuereinander einfach nicht unterdruecken konnten. Aber natuerlich sind die Umstaende sehr schwer, wir fuehlen uns beide wahnsinnig schuldig, dass wir das unseren Partnern angetan haben und es zieht einem bei einem solch grossen Schritt natuerlich schon den Boden unter den Fuessen weg.
Ich weiss, dass ich natuerlich fuer mein Tun selbst verantworlich bin und ich wusste auch, dass das alles ganz schoen harter Tobak ist, ich viele Menschen sehr verletzten werde und ich einen Grossteil der Schuld am Scheitern meiner Ehe trage. Ich weiss nicht, ob es in der Situation ein richtig oder falsch gibt, fuer uns gab es im Endeffekt nur diesen Weg, aber der ist fuer alle Beteiligten (v.a. natuerlich fuer unsere Ex-Partner) extremst schwierig und schmerzhaft. Es faellt mir ziemlich schwer, damit umzugehen. Wie kommt man mit diesen Schuldgefuehlen klar? Werden die irgendwann schwaecher, wenn man sieht, dass es dem Ex-Partner wieder besser geht und er auch sehen kann, dass die Beziehung nichts mehr gebracht haette? Kann man sich selbst verzeihen, dass man vielleicht zu schnell aufgegeben hat und nicht mehr gekaempft hat? Kann man doch stolz darauf sein, seinem Herzen gefolgt zu sein? Ich weiss, dass es gefuehlsmaessig die richtige Entscheidung war, aber die Fakten und Konsequenzen sehen nicht so einfach aus.
Fuer Eure Erfahrungen waere ich dankbar!!

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11. August 2010 um 23:03

Ich mein was....
hättest du sonst machen sollen ? Wenn das bei euch nur noch platonisch war, bleibt dir doch keine andere wahl, auch wenn es weh tut.

Immerhin wart ich soweit ich das lesen konnte fair zu euren ex-partnern. Von daher mehr kann man nicht erwarten als ehrlichkeit auch wenn sie weh tut....

Das ganze geht vorbei, die Schuldgefühle ka, hatte ich noch nie. Aber der Schmerz eurer ehemaligen Partner auf jedenfall auch wenn das seine zeit brauchen wird...

so far just my 2 cents ...

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13. August 2010 um 14:35

Hallo,
habe mich gerade hier angemeldet und Dein Beitrag fiel mir sofort auf deswegen muss ich sofort antworten.
Meine Geschichte ist so ähnlich wie Deine.
Bin seit 20 Jahre verheiratet und lebe jetzt seit fast einem Jahr von meinen Mann getrennt. Wir haben eine gemeinsame Tochter im Alter von 16 Jahren. Sie lebt bei Ihrem Vater aber ist jetzt sehr oft bei mir.
Werde jetzt mal versuchen in kurz zu erklären.
Wo wir geheiratet haben dachte ich das hält ein leben lang den ich war sehr verliebt in meinen Mann. Ein gut aussehender und sportlicher Mann aber ein Macho ohne Ende. Nach 3 Monate nach was wir uns kennengelernt haben fragte er mich ob wir heiraten wollen und ich sagte ja obwohl ich das nicht so schnell wollte und wir blieben zuerst mal 2 Jahre nur verlobt. Nach 4 Jahre kamm die Tochter auf der Welt und wir waren so glücklich. Ich wurde aber Krank , hatte Angszustände Panikattaken Atemnot später Herzprobleme und war öfters in Krankenhaus. War sehr oft bei Psyhologen Therapeuten usw. Die sagten mir es liegt an der Ehe das da was nicht richtig funktioniert. Bin immer weg dann von den Therapeuten weil ich keine Trennung wollte. In der Ehe war ich immer die jenige die alles machte, sei es Haushalt, Kindererziehung bin arbeiten gegangen weil ich das für mich brauchte , die Bestätigung diese Annerkennung und ich hatte einen sehr guten Job. Irgendwann wurde es alles zu viel und ich bat meinen Mann mir bisschen zu helfen. Er sagte er hätte mich nicht arbeiten geschickt also soll ich es doch lassen und dann schaffe ich alles. Ich wollte das aber nicht also machte ich weiter voller Power bis es immer schlimmer wurde. Ich war Krank und er sagte ich sei verrückt obwohl er mit mir am Anfang immer zu den Ärzten ging. Meine Traurigkeit Unzufriedenheit wurde immer grösser und ich kehrte in mir. Eines Tages ging gar nichts mehr..ich dachte wozu lebe ich noch ich wollte sterben und so fing an zu chatten um Leute kennenlernen die mir vieleicht helfen können. Wir hatten kaum noch Freunde den er wollte nur uns also ich und seine tochetr. Da lernte ich in den ersten Abend im Chatt einen Mann kennenlernen. Wir hatten viel gelacht und Spass gehabt in diesen Abend und so ist es bis Heute geblieben. Wir schreiben jeden tag mindestens 15 sms telefonieren Stundenlang und mittlerweile haben wir uns 2 x getroffen . Es war so schön. Ich lebte wieder. Wir haben uns inneinander verliebt und leiden jeden Tag den wir können uns nicht sehen oder zumindest nicht oft .Es sind Km dazwischen. Nun da ich getrennt von mein Mann lebe könnte ich mit ihm was anfangen ,es ist aber in den 2 x nichts passiert und ich bin froh den dann hätte ich ein schlechteres Gewissen gehabt als ich sowieso schon habe meinen Mann gegenüber. Mein Mann will umbedingt das ich zurück komme und bombardiert mich jeden Tag mit Anrufe oder mit Bitten wie komm doch vorbei und übernachte hier wegen Deine Tochter. Habe ich einige Zeit mitgemacht nur jetzt kann ich nicht mehr. Ich mag meinen Mann aber es ist keine Liebe mehr ,es ist nur ein schwester/Bruder Gefühl. Er ist sehr böse zu mir weil ich nicht das mache was er will und beschimpft mich und meine Familie . Keine kann sich vorstellen wie schlimm das ist diese Worte gehen unter der Gürtellinie. Wenn ich das mache was er will dann ist er lieb aber er kann nicht akzeptieren das ich nicht mehr kann / will mit Ihm. Jetzt ist Urlaub angesagt und er will umbedingt das ich mitgehe. Ich sagte schon nein aber er akzeptiert nicht. Wir haben uns ausseinander gelebt meine ich und ich weiss nicht ob es noch funktionieren wird auch wenn ich das machen würde was ser will und ob ich das machen könnte ist eh ne Frage. Mir tut es so Leid und habe ein so schlechtes Gewissen aber was soll ich machen vor allem ich liebe einen anderen der paar Jahre (3)auch wenn nur am Telefon , Mail und sms immer für mich da war. und ist..mir zugehört, mich aufgemuntert . Ich habe ein so schlechtes Gewissen und gehe auch zur Therapie nur leider geht der nicht weg...und ich liebe einen anderen..
also siehst Du bist nicht alleine es geht auch anderen so.
Ich sage lebe Dein Leben sei Glücklich mit Dein jetzigen Partner und geniesse Deine Liebe Dein Leben den Du weisst nicht was morgen kommt.
Ich würde es auch so gerne tun aber habe Angst von den letzten Schritt und von mein Mann den er reagiert sehr heftig.
Wünsche Dir alles liebe und viel viel Glück.
Würde mich sehr freuen wenn Du mir zurück schreibst.

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14. August 2010 um 6:59

Reaktionen
Hallo,
das tut mir leid, dass Du verlassen wurdest, der Schmerz ist sicherlich sehr heftig. Ich kann zwar von meiner Seite her verstehen, wenn auch sie unter der Trennung leidet, obwohl sie sie wollte. Beschimpfungen oder Vorwuerfe kann ich aber nicht verstehen. Sie weiss ja genau, dass sie Dir sehr weh getan hat und Du immer noch leidest und in der schwaecheren Position bist, da ist es total unfair, Dich noch runterzumachen. Meiner Meinung nach hat der Verlassene die Rechte zu bestimmen, was er braucht, um mit der Trennung fertigzuwerden. Mein Mann z.B. will keinen Kontakt zu mir und sagt mir nicht, wie seine Plaene jetzt aussehen, und natuerlich wollte er, dass ich ausziehe. Ich haette zwar gerne noch mehr mit ihm geredet, aber ich habe akzeptiert, dass er das zumindest im Moment nicht will und wenn es das fuer ihn einfacher macht, mit der Situation klarzukommen und darueber hinwegzukommen, dann mache ich das gerne.

Ich weiss nicht, warum Deine Ex sowas macht, aber es scheint, dass sie selber nicht mit ihren Gefuehlen klar kommt. Du musst Dir das aber nicht bieten lassen. Du musst Dich jetzt erstmal um Dich selber kuemmern und ueber die Trennung hinwegkommen, da brauchst Du nicht zuviel Ruecksicht auf sie nehmen. Sie muss mit den Konsequenzen ihres Handelns leben, ist nicht einfach, wie ich aus Erfahrung weiss, aber so ist das eben, wenn man erwachsen ist.

Ich wuensch Dir viel Glueck!!

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14. August 2010 um 7:48
In Antwort auf gerry_12762350

Hallo,
habe mich gerade hier angemeldet und Dein Beitrag fiel mir sofort auf deswegen muss ich sofort antworten.
Meine Geschichte ist so ähnlich wie Deine.
Bin seit 20 Jahre verheiratet und lebe jetzt seit fast einem Jahr von meinen Mann getrennt. Wir haben eine gemeinsame Tochter im Alter von 16 Jahren. Sie lebt bei Ihrem Vater aber ist jetzt sehr oft bei mir.
Werde jetzt mal versuchen in kurz zu erklären.
Wo wir geheiratet haben dachte ich das hält ein leben lang den ich war sehr verliebt in meinen Mann. Ein gut aussehender und sportlicher Mann aber ein Macho ohne Ende. Nach 3 Monate nach was wir uns kennengelernt haben fragte er mich ob wir heiraten wollen und ich sagte ja obwohl ich das nicht so schnell wollte und wir blieben zuerst mal 2 Jahre nur verlobt. Nach 4 Jahre kamm die Tochter auf der Welt und wir waren so glücklich. Ich wurde aber Krank , hatte Angszustände Panikattaken Atemnot später Herzprobleme und war öfters in Krankenhaus. War sehr oft bei Psyhologen Therapeuten usw. Die sagten mir es liegt an der Ehe das da was nicht richtig funktioniert. Bin immer weg dann von den Therapeuten weil ich keine Trennung wollte. In der Ehe war ich immer die jenige die alles machte, sei es Haushalt, Kindererziehung bin arbeiten gegangen weil ich das für mich brauchte , die Bestätigung diese Annerkennung und ich hatte einen sehr guten Job. Irgendwann wurde es alles zu viel und ich bat meinen Mann mir bisschen zu helfen. Er sagte er hätte mich nicht arbeiten geschickt also soll ich es doch lassen und dann schaffe ich alles. Ich wollte das aber nicht also machte ich weiter voller Power bis es immer schlimmer wurde. Ich war Krank und er sagte ich sei verrückt obwohl er mit mir am Anfang immer zu den Ärzten ging. Meine Traurigkeit Unzufriedenheit wurde immer grösser und ich kehrte in mir. Eines Tages ging gar nichts mehr..ich dachte wozu lebe ich noch ich wollte sterben und so fing an zu chatten um Leute kennenlernen die mir vieleicht helfen können. Wir hatten kaum noch Freunde den er wollte nur uns also ich und seine tochetr. Da lernte ich in den ersten Abend im Chatt einen Mann kennenlernen. Wir hatten viel gelacht und Spass gehabt in diesen Abend und so ist es bis Heute geblieben. Wir schreiben jeden tag mindestens 15 sms telefonieren Stundenlang und mittlerweile haben wir uns 2 x getroffen . Es war so schön. Ich lebte wieder. Wir haben uns inneinander verliebt und leiden jeden Tag den wir können uns nicht sehen oder zumindest nicht oft .Es sind Km dazwischen. Nun da ich getrennt von mein Mann lebe könnte ich mit ihm was anfangen ,es ist aber in den 2 x nichts passiert und ich bin froh den dann hätte ich ein schlechteres Gewissen gehabt als ich sowieso schon habe meinen Mann gegenüber. Mein Mann will umbedingt das ich zurück komme und bombardiert mich jeden Tag mit Anrufe oder mit Bitten wie komm doch vorbei und übernachte hier wegen Deine Tochter. Habe ich einige Zeit mitgemacht nur jetzt kann ich nicht mehr. Ich mag meinen Mann aber es ist keine Liebe mehr ,es ist nur ein schwester/Bruder Gefühl. Er ist sehr böse zu mir weil ich nicht das mache was er will und beschimpft mich und meine Familie . Keine kann sich vorstellen wie schlimm das ist diese Worte gehen unter der Gürtellinie. Wenn ich das mache was er will dann ist er lieb aber er kann nicht akzeptieren das ich nicht mehr kann / will mit Ihm. Jetzt ist Urlaub angesagt und er will umbedingt das ich mitgehe. Ich sagte schon nein aber er akzeptiert nicht. Wir haben uns ausseinander gelebt meine ich und ich weiss nicht ob es noch funktionieren wird auch wenn ich das machen würde was ser will und ob ich das machen könnte ist eh ne Frage. Mir tut es so Leid und habe ein so schlechtes Gewissen aber was soll ich machen vor allem ich liebe einen anderen der paar Jahre (3)auch wenn nur am Telefon , Mail und sms immer für mich da war. und ist..mir zugehört, mich aufgemuntert . Ich habe ein so schlechtes Gewissen und gehe auch zur Therapie nur leider geht der nicht weg...und ich liebe einen anderen..
also siehst Du bist nicht alleine es geht auch anderen so.
Ich sage lebe Dein Leben sei Glücklich mit Dein jetzigen Partner und geniesse Deine Liebe Dein Leben den Du weisst nicht was morgen kommt.
Ich würde es auch so gerne tun aber habe Angst von den letzten Schritt und von mein Mann den er reagiert sehr heftig.
Wünsche Dir alles liebe und viel viel Glück.
Würde mich sehr freuen wenn Du mir zurück schreibst.

Hi
Vielen Dank fuer Deine Geschichte, war auch sehr interessant. Natuerlich ist so eine Trennung sehr schwer, vor allem, da ihr auch noch eine Tochter hat. Jedoch musst Du auch nach dir selber schauen, Du kannst daran nicht kaputt gehen und musst Dein eigenes Leben leben. Die Tatsache, dass Dein Mann Dich beschimpft und Deine Meinung und Dein Verhalten nicht akzeptieren will, zeigt, dass er nicht gut fuer Dich ist und auch Deine Interessen fuer ihn nicht im Vordergrund stehen. Davor musst Du Dich selber schuetzen.
Wenn Du den anderen wirklich liebst, solltest Du diese Liebe nicht vergeuden. Man bekommt Liebe nicht jeden Tag geschenkt und muss diese auch zu schaetzen wissen. Auch wenn Dein Mann heftig reagieren wird, so wird das irgendwann mal aufhoeren und er wird es akzeptieren muessen. Du musst nur hart bleiben, damit er merkt, dass es keine Chance mehr gibt.
Ich von meiner Seite aus kann Dir berichten, dass es mir schon etwas besser geht. Ich bin immer noch sehr traurig ueber das Ende meiner Ehe und darueber, dass ich soviele Menschen verletzt und enttaeuscht habe. Ich habe aber realisiert, dass es keinen anderen Weg gab. Momentan bin ich trotz aller Probleme mit meinem neuen Partner extrem gluecklich und wir haben das Gefuehl, dass wir die anstehenden Komplikationen zuammen meistern koennen, da die Liebe zwischen uns sehr stark ist. Selbst als es uns beiden sehr schlecht ging wegen Schuldgefuehlen etc. konnten wir uns gegenseitig Kraft geben und das hat uns Mut gemacht.
Auch die Reaktionen von meinem Bekanntenkreis und der Familie waren bei weitem besser als ich dachte. Natuerlich sind viele schockiert und enttaeuscht, aber es ist doch sehr viel Unterstuetzung da und die Leute wissen, dass es auch mir nicht leichtgefallen ist und sind auch fuer mich da. Das hat mir auch sehr viel bedeutet.
Sicherlich ist jede Situation anders und ob die Entscheidung richtig oder falsch ist, kannst nur Du beurteilen. Es scheint mir aber, dass es fuer Dich selber besser sein wuerde, den Schritt zu gehen. Man hat zwar das Gefuehl, von einer Klippe zu fallen. Der Aufprall ist hart, aber man steht wieder auf und es geht weiter. Berichte mal, was noch passiert, ich wuensche Dir viel Glueck!

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