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Schluss trotz Liebe. Borderline?

17. Februar um 14:42

Hallo ihr Lieben,

Ich hab mich jetzt mal dazu durchgerungen, meine "kleine" Story hier aufzuschreiben. Zum einen, weil ich es mir unbedingt von der Seele reden/schreiben möchte und mir evtl. auch den ein oder anderen guten Rat erhoffe.

Ich fang mal so an. Ich hatte bis vor ein paar Tagen eine Beziehung. Er (23) und ich (22) waren noch recht frisch zusammen und alles ist anfangs wirklich toll gelaufen. Ich habe mich seit Langem mal wieder auf jemanden eingelassen und mich ihm geöffnet, da es einfach gepasst hat zwischen uns. Schön unkompliziert, man versteht sich ohne Worte, der eine tut dem anderen einfach gut.
Er hat allerdings eine Borderlinestörung, was ich von Anfang an wusste, wegen der er aber auch schon lange in Therapie ist. Das heißt: eigentlich hat er es im Griff.
Nun, vor ein paar Wochen allerdings hat seine Mutter einen Herzinfarkt gehabt, wodruch er wieder in ein tiefes Loch gefallen ist. Dazu kommt dann noch, dass es beruflich bei ihm den Bach runter geht, wie er sagt. (Er ist selbständig und die Aufträge wollen wohl z.Z nicht kommen) Da er viel Zeit bei seiner Mutter verbracht hat, konnten wir uns eher weniger sehen in den letzten Wochen. Wofür ich natürlich absolutes Verständnis habe, er allerdings redet sich immer Schuldgefühle ein. Dazu kommt noch, dass er jetzt, da es so schlecht mit seiner Arbeit läuft, auch nicht die finanziellen Mittel hat, um zu mir zu fahren (er hat noch keinen Führerschein, daher fährt er mit dem Zug) und ich kann leider auch nicht auf Dauer immer nur zu ihm fahren, da ich selbst nicht viel Geld zur Verfügung habe. 
Das alles war für mich aber nicht so tragisch, da ich ja wusste, es wird wieder besser und wir waren ja dennoch füreinander da. Er hat auch immer zum Ausdruck gebracht, dass ich ihm gut täte.
Allerdings hat er vor ein paar Tagen mit mir Schluss gemacht, er könne im Moment die Beziehung nicht weiterführen. Er liebt mich zwar, aber er hat durch den ganzen Stress nun wieder Suizidgedanken und weiß nicht wo ihm der Kopf steht. Dazu käme, dass er sich erstmal um seine Mutter kümmern muss (er zieht wieder zu ihr), wodurch er nun noch weniger Zeit hat und er auch erstmal finanzell keine Möglichkeiten hat. Er will, dass wir Freunde bleiben, aber für eine Beziehung hat er gerade nicht den Kopf, da er nicht so für mich da sein könne, wie er es von sich selbst wünschen würde. 
Normalerweise lasse ich mich nicht auf eine Diskussion ein, wenn sich jemand trennen will, aber in diesem Fall wusste ich ja, dass er mich liebt und dass wir uns gegenseitig Kraft geben können, womit ich auch argumentiert habe. Es gibt für mich nämlich immer eine Lösung, allerdings denkt natürlich jeder anders. Unter anderem er. 
Er hatte sich entschieden und meinte, er muss sein Leben erstmal auf die Reihe bekommen, will mich aber dennoch weiterhin in seinem Leben (ich weiß, wie das jetzt klingt. Ne gute Gelegenheit um schnell auf mich zurück zu greifen, falls er mal "bock" hat, aber sex hat für ihn allgemein keinen hohen Stellenwert)
Ich bezweifle jedoch, dass er oder ich in der Lage sind, nur Freunde zu sein, wenn so viele Gefühle im Spiel sind. Für mich kommts jedenfalls nicht infrage. 
Und ich weiß gerade auch nicht, wo mir der Kopf steht und was ich denken soll.
Ich weiß nur, dass es wehtut. Seit der Trennung habe ich mich auch nicht mehr bei ihm gemeldet.
Ich hatte mir jetzt erhofft, dass jemand von euch vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht hat oder sich evtl. In meine Lage hineinversetzen kann und mir mal seine Erfahrungen/ Ratschläge mitteilt.

Lg Inkedkitty

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17. Februar um 16:26

Etwa 2 monate, wie gesagt ganz frisch 

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17. Februar um 18:22
In Antwort auf inkedkitty

Hallo ihr Lieben,

Ich hab mich jetzt mal dazu durchgerungen, meine "kleine" Story hier aufzuschreiben. Zum einen, weil ich es mir unbedingt von der Seele reden/schreiben möchte und mir evtl. auch den ein oder anderen guten Rat erhoffe.

Ich fang mal so an. Ich hatte bis vor ein paar Tagen eine Beziehung. Er (23) und ich (22) waren noch recht frisch zusammen und alles ist anfangs wirklich toll gelaufen. Ich habe mich seit Langem mal wieder auf jemanden eingelassen und mich ihm geöffnet, da es einfach gepasst hat zwischen uns. Schön unkompliziert, man versteht sich ohne Worte, der eine tut dem anderen einfach gut.
Er hat allerdings eine Borderlinestörung, was ich von Anfang an wusste, wegen der er aber auch schon lange in Therapie ist. Das heißt: eigentlich hat er es im Griff.
Nun, vor ein paar Wochen allerdings hat seine Mutter einen Herzinfarkt gehabt, wodruch er wieder in ein tiefes Loch gefallen ist. Dazu kommt dann noch, dass es beruflich bei ihm den Bach runter geht, wie er sagt. (Er ist selbständig und die Aufträge wollen wohl z.Z nicht kommen) Da er viel Zeit bei seiner Mutter verbracht hat, konnten wir uns eher weniger sehen in den letzten Wochen. Wofür ich natürlich absolutes Verständnis habe, er allerdings redet sich immer Schuldgefühle ein. Dazu kommt noch, dass er jetzt, da es so schlecht mit seiner Arbeit läuft, auch nicht die finanziellen Mittel hat, um zu mir zu fahren (er hat noch keinen Führerschein, daher fährt er mit dem Zug) und ich kann leider auch nicht auf Dauer immer nur zu ihm fahren, da ich selbst nicht viel Geld zur Verfügung habe. 
Das alles war für mich aber nicht so tragisch, da ich ja wusste, es wird wieder besser und wir waren ja dennoch füreinander da. Er hat auch immer zum Ausdruck gebracht, dass ich ihm gut täte.
Allerdings hat er vor ein paar Tagen mit mir Schluss gemacht, er könne im Moment die Beziehung nicht weiterführen. Er liebt mich zwar, aber er hat durch den ganzen Stress nun wieder Suizidgedanken und weiß nicht wo ihm der Kopf steht. Dazu käme, dass er sich erstmal um seine Mutter kümmern muss (er zieht wieder zu ihr), wodurch er nun noch weniger Zeit hat und er auch erstmal finanzell keine Möglichkeiten hat. Er will, dass wir Freunde bleiben, aber für eine Beziehung hat er gerade nicht den Kopf, da er nicht so für mich da sein könne, wie er es von sich selbst wünschen würde. 
Normalerweise lasse ich mich nicht auf eine Diskussion ein, wenn sich jemand trennen will, aber in diesem Fall wusste ich ja, dass er mich liebt und dass wir uns gegenseitig Kraft geben können, womit ich auch argumentiert habe. Es gibt für mich nämlich immer eine Lösung, allerdings denkt natürlich jeder anders. Unter anderem er. 
Er hatte sich entschieden und meinte, er muss sein Leben erstmal auf die Reihe bekommen, will mich aber dennoch weiterhin in seinem Leben (ich weiß, wie das jetzt klingt. Ne gute Gelegenheit um schnell auf mich zurück zu greifen, falls er mal "bock" hat, aber sex hat für ihn allgemein keinen hohen Stellenwert)
Ich bezweifle jedoch, dass er oder ich in der Lage sind, nur Freunde zu sein, wenn so viele Gefühle im Spiel sind. Für mich kommts jedenfalls nicht infrage. 
Und ich weiß gerade auch nicht, wo mir der Kopf steht und was ich denken soll.
Ich weiß nur, dass es wehtut. Seit der Trennung habe ich mich auch nicht mehr bei ihm gemeldet.
Ich hatte mir jetzt erhofft, dass jemand von euch vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht hat oder sich evtl. In meine Lage hineinversetzen kann und mir mal seine Erfahrungen/ Ratschläge mitteilt.

Lg Inkedkitty

Es gibt eigentlich nur zwei Möglichkeiten: Entweder du bringst verdammt viel Geduld auf und wartest (ohne Zeitbegrenzung) oder du machst was theola vorschlägt.

Mir stellt sich zudem die Frage, ob du überhaupt die Kraft hättest, mit einem Borderliner zusammen zu leben. Leicht würde das nicht werden, darüber  solltest du dir bewusst sein.

LG Wackelzahn 

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17. Februar um 20:01
In Antwort auf wackelzahn

Es gibt eigentlich nur zwei Möglichkeiten: Entweder du bringst verdammt viel Geduld auf und wartest (ohne Zeitbegrenzung) oder du machst was theola vorschlägt.

Mir stellt sich zudem die Frage, ob du überhaupt die Kraft hättest, mit einem Borderliner zusammen zu leben. Leicht würde das nicht werden, darüber  solltest du dir bewusst sein.

LG Wackelzahn 

Da ich selbst in Therapie war wegen ähnlicher Probleme, aber sehr viel über mich und die Psyche gelernt habe, kann ich schonmal soviel dazu sagen, dass ich gut damit klar käme. Aber ja es stimmt wohl schon, dass ich lange Zeit warten müsste und das werde ich nicht tun. Tatsache ist aber auch, dass er sich wieder bei mir meldet, da er mich quasi angefleht hat nicht aus seinem Leben zu verschwinden. Das macht es alles so schwer für mich.
das wissen dass die Gefühle da sind aber eine Beziehung nicht möglich scheint. Viel mehr weiß ich nicht, ob ich die Kraft dazu habe, ihm zu sagen, (beeinflusst von meinen Gefühlen) dass eine Freundschaft für mich nicht infrage kommt unter solchen Umständen. Da bin ich z.Z etwas durchn Wind und Ratlos.

Und thx für die Antwort, das alles loszuwerden tut erstmal ganz gut

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