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Schluss machen - Studienanfang; Umzug; Neuer Lebensabschnitt

12. August um 4:03 Letzte Antwort: 12. August um 9:31

Guten Abend,
Ich bin mit meiner Freundin bereits seit 1,5 Jahren zusammen. Wir haben uns über meine beste Freundin in der 11. Klasse (Q2) kennengelernt. Obwohl ich von Anfang an wusste, dass wir an diesem Punkt in unserem Leben, früher oder später, Schluss machen müssen, weiß ich ehrlich gesagt nicht wie ich nun handeln soll.
Anzumerken ist, dass wir bereits jetzt schon eine Art Fernbeziehung führen. Zwar sind es nur 20 km und wir sehen uns jedes Wochenende, dennoch ein enormer, über 5-Stündiger Aufwand (Hin und Rückfahrt – sehr schlechte ÖPNV Anbindung), um uns jedes Wochenende zu sehen.

Wir beide haben grade unser Abitur überdurchschnittlich gut bestanden und wollen in diesem Jahr noch anfangen zu studieren und umzuziehen.
Das Problem: Ich sehe keine Möglichkeit wie wir es schaffen werden zusammenbleiben zu können.
Wir beide haben in unterschiedlichen Richtungen überdurchschnittliche Kompetenzen und wollen natürlich mit dem, was wir später mal machen, sehr erfolgreich werden. Daher müssen wir ohne Rücksicht auf den Partner die für uns beste Universität suchen. Je nachdem wo wir schlussendlich angenommen werden, werden wir zwischen 50 und 1000 km auseinander Leben. 50Km sehen auf den ersten blick nicht viel aus. Jedoch würden wir dann schon in verschiedenen Bundesländern wohnen und uns die Fahrt weder monetär noch zeitlich leisten können. Die 1000 km kommen dadurch zustande, dass ich ggf. in ein anderes Land ziehen muss.
Eine Zeitlang gab es die Hoffnung, dass es ggf. doch die Möglichkeit gäbe in der gleichen Stadt zu studieren, an meiner Traum-Uni. Jedoch musste Sie schmerzlich bei einem gemeinsamen Besuch feststellen, dass diese Uni für Sie nicht infrage kommt.
Das einer von uns an einer für ihn schlechteren Uni studiert kommt für uns nicht infrage.

Auch wenn wir uns Lieben und eigentlich zusammen bleiben wollen, muss ich feststellen, dass wir weder unter der Woche, noch an den Wochenenden Zeit füreinander finden werden. Auch in den Semesterferien stehen Praktika etc. an.

Aus meiner Perspektive gibt es genau drei Möglichkeiten:
1. Wir schaffen es eine Fernbeziehung zu führen.
-> Sehr unwahrscheinlich, da vor allem Sie meine Präsenz und viel Aufmerksamkeit braucht.

2. Wir versuchen es, schaffen es nicht und hassen uns am Ende.

3. Wir beenden es vorher, in der Hoffnung uns im Guten zu trennen und die Gewissheit zu haben, einen großen Teil unserer Jugend mit einem großartigen Menschen verbracht zu haben, der einem ebenbürtig war und den anderen immer gefördert hat.

Wie ich oben bereits erwähnt habe war mir eig. von Anfang an klar, dass es zu dieser Situation kommen wird. Jedoch jetzt wo Sie real wird, weiß ich nicht wie ich damit umgehen soll und vor allem wie Ich Sie und auch mich am wenigstens Verletze. Ich weiß, dass Sie angst hat mich zu verlieren und eig. auch weiß, dass es keine andere Möglichkeit gibt…

Habt ihr Ideen? Kennt alternative Möglichkeiten oder habt einen Rat wie, wann und wo ich besten mit ihr Schluss machen kann?

Ich Liebe Sie wirklich und will Sie auf gar keinen Fall unnötig verletzten. Das hat Sie einfach nicht verdient. Allerdings bin Ich davon überzeugt, dass ich meine Gefühle für Sie hinter meinem langfristigen Ziel und den noch länger als 1,5 Jahren bestehenden Träumen anstellen muss. Sie sieht diesen Aspekt auch in ähnlicher Weise.

Danke für eure Anregungen und hilfe!
Mit freundlichen Grüßen,
RG

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12. August um 9:31

Oder 4., ihr versucht es, stellt fest dass es nicht klappt und trennt euch in Freundschaft. Wieso muss man sich deswegen hassen?

Du scheinst ein cleverer junger Mann zu sein, du weißt bestimmt, dass die Jugendliebe einen selten bis nie durchs ganze Leben begleitet. Gerade während dem Studium entwickelt man sich häufig auseinander. Das ist eigentlich nicht tragisch, wenn man vernünftig damit umgeht.

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12. August um 9:31

Ihr habt Euch doch bereits entschieden. 
Priorität hat für jeden von Euch das Studium, der Partner ist eine Option.
Es geht jetzt nur noch darum, wie man "anständig" Schluss macht. 
Das kann Dir leider niemand abnehmen. Du möchtest sie nicht unnötig verletzen- das ist zwar ehrenhaft, jedoch geht eine Trennung in den allermeisten Fällen mit verletzten Gefühlen einher und ich fürchte, da musst Du wohl durch bzw. Ihr beide!
Andererseits denke ich auch, wenn Du sie wirklich so liebst, wie Du schreibst, würdest Du einen Weg finden, damit Ihr zusammensein könnt. 
Es wird Dir niemand die Eintscheidung  abnehmen können. 
Alles Gute für Euch beide!

 

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