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Schluss gemacht und total verzweifelt

12. Dezember 2016 um 19:35 Letzte Antwort: 13. Dezember 2016 um 14:42

Hallo liebe Community!

 Ich brauche dringend mal eine neutrale Meinung und Hilfe. Die Sache ist mir wirklich sehr wichtig, ich würde mich sehr über ernsthafte Antworten freuen. Danke im Voraus


  Also ich bin 19 Jahre alt und habe bis gestern eine Freundin gehabt. Bevor wir vor 9 Monaten zusammen gekommen sind, kannten wir uns schon jahrelang aus der Schule aber irgendwie war nie etwas zwischen uns. Dann haben wir Ende 2015 angefangen uns zu treffen - erst mit Freunden, dann oft alleine - wie die Dinge dann so ihren Lauf nahmen verliebte ich mich in sie und habe sie gefragt, ob wir zusammen wollen sein. Sie sagte ja, obwohl sie mich, wie sie später erzählte noch nicht liebte. Im Laufe der Beziehung hat sie sich aber wir SEHR in mich verliebt und diese Gefühle wurden auch ehrlich von mir erwidert. Unsere Beziehung war wirklich toll, wir konnten super miteinander reden, wir konnten zusammen lachen und haben uns sehr vertraut. Wir konnten uns alles erzählen und wenn sie abends in meinem Arm lag, konnte ich mir garnichts besseres vorstellen. Ich weiß das klingt vielleicht alles etwas schnulzig aber ich möchte euch so gut es geht alles erzählen, damit Ihr Bescheid wisst. Trotz der vielen tollen Sachen gab es für mich auch einige Probleme, das erkannte ich vor ca. 4 Wochen und habe dann sehr viel darüber nachgedacht.


Diese Probleme möchte ich euch gerne erklären: Obwohl meine Freundin wirklich viel für mich getan hat, war sie manchmal EXTREM zickig und hat - besonders am Anfang der Beziehung - oft versucht, wie soll ich sagen...mich sehr zu ändern ("Leg dich nicht mit Klamotten aufs Bett!; Trink nicht so viel!". Das wäre ja alles kein Problem, aber sie war dabei wirklich nicht sehr nett, aber das wurde irgendwann, bis auf einige Ausraster besser und sie hat mich verstanden.

Ein weiteres Problem waren unsere Freundeskreise. Unsere Freunde hatten nichts miteinander zu tun, besser: unsere Freunde mochten sich nicht. Meine Freunde mochten auch meine Freundin nichts und so ist es gekommen, dass ich tatsächlich kaum noch etwas mit meinen Freunden unternommen habe, weil sie mir wichtiger war. Zu Treffen mit ihren Freunden bin ich immer widerwillig mitgekommen, um sie nicht zu verletzen. Dazu muss ich wahrscheinlich sagen, dass in meinem Freundeskreis ein Mädchen ist, mit dem ich mal Sex hatte und das meine Freundin - verständlicherweise - gestört hat. Mit diesem Mädchen, meiner besten Freundin, habe ich dann auch den Kontakt abgebrochen, was am Anfang echt befreiend war aber nach und nach habe ich sie vermisst, aus freundschaftlichen Gründen.

 Außerdem habe ich im September mein duales Studium begonnen und ich hatte Angst mich nicht genug auf das Lernen etc. konzentrieren zu können, weil meine Freundin ein bisschen geklammert hat, sie hat mir dadurch aber auch gezeigt, wie sehr sie mich liebt, und ich liebe sie auch sehr. Sie wollte aber auch schon Zusammenziehen etc., und das hat mich irgendwie abgeschreckt, aber damit kam sie anscheinend super klar, sie hat eingesehen, dass ich das noch nicht möchte.

 Außerdem hatte sie große Probleme mit meiner Mutter, die allerdings besser geworden sind.

 Ich konnte mir keine Zukunft mehr mit ihr vorstellen.

Nun ja, das waren so die Hauptgründe, die mich dann gestern nach wochenlangem Überlegen dazu gebracht haben, trotz meiner Liebe, mit ihr Schluss zu machen.
Das war das Schrecklichste, was mir jemals passiert ist. Wir beide haben geweint, und sie hat mich angefleht, ihr noch eine Woche zu geben, um mit mir eine Lösung zu finden, aber ich war so überzeugt davon, dass es für die o.g. Probleme keine Lösung gibt, dass ich "endgültig" Schluss gemacht habe und gefahren bin.


 Liebe Community, seitdem geht es mir so unglaublich schlecht.
Ich habe kaum noch Appetit, ich weine oft und kann eigentlich kaum noch an etwas anderes denken. Mir gehen Gedanken durch den Kopf, wie z.B. "Ich habe mein Mädchen so sehr verletzt, wie konnte ich das nur tun?", "Ich will, dass sie wieder in meinen Armen liegt und wir blödes Zeug labern" und ich will sie einfach wieder glücklich machen, denn das habe ich immer so sehr genossen.
Es gibt noch tausend andere Gedanken, aber die kann ich nicht alle aufschreiben. Wenn ich daran denke, wie sie vielleicht in einem Jahr mit einem anderen Kerl glücklich ist, dann weiß ich einfach nicht mehr weiter.

Und jetzt denke ich die ganze Zeit, dass ich wieder mit ihr zusammen kommen will, obwohl ich weiß, dass ich eigentlich gute Gründe habe, Schluss gemacht zu haben. Hätte ein Gespräch, überhaupt etwas geändert? 

Ich vermisse sie SO SEHR! 

Gehen diese Gedanken vorbei? Ist das vielleicht "nur" der erste Schock? Ich plane, ihr morgen einen Brief in den Briefkasten zu werfen, indem ich nochmal um ein Treffen im Winterurlaub bitte, um mit ihr zu reden.

 Ich weiß wirklich nicht weiter und meine Freunde sagen entweder "kompletter Kontaktabbruch" oder "Lenk dich ab, das wird schon wieder". Aber ich kann mir das beides überhaupt nicht vorstellen und plötzlich sind die o.g. Probleme nur noch halb so groß für mich. Sie ist gestern sogar noch mit ihren Freundinnen bei mir vorbeigekommen und wollte reden, aber ich war nicht zuhause, meine Mutter hat die drei empfangen.

 Wenn sich jemand, diesen ewig langen Text durchgelesen hat, bitte ich wirklich um neutrale Hilfe. Und entschuldigt bitte, etwaige Rechtschreibfehler, aber ich sitze hier zitternd und kurz vor den Tränen.

Danke!

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13. Dezember 2016 um 14:42
In Antwort auf talia_12310070

Hallo liebe Community!

 Ich brauche dringend mal eine neutrale Meinung und Hilfe. Die Sache ist mir wirklich sehr wichtig, ich würde mich sehr über ernsthafte Antworten freuen. Danke im Voraus


  Also ich bin 19 Jahre alt und habe bis gestern eine Freundin gehabt. Bevor wir vor 9 Monaten zusammen gekommen sind, kannten wir uns schon jahrelang aus der Schule aber irgendwie war nie etwas zwischen uns. Dann haben wir Ende 2015 angefangen uns zu treffen - erst mit Freunden, dann oft alleine - wie die Dinge dann so ihren Lauf nahmen verliebte ich mich in sie und habe sie gefragt, ob wir zusammen wollen sein. Sie sagte ja, obwohl sie mich, wie sie später erzählte noch nicht liebte. Im Laufe der Beziehung hat sie sich aber wir SEHR in mich verliebt und diese Gefühle wurden auch ehrlich von mir erwidert. Unsere Beziehung war wirklich toll, wir konnten super miteinander reden, wir konnten zusammen lachen und haben uns sehr vertraut. Wir konnten uns alles erzählen und wenn sie abends in meinem Arm lag, konnte ich mir garnichts besseres vorstellen. Ich weiß das klingt vielleicht alles etwas schnulzig aber ich möchte euch so gut es geht alles erzählen, damit Ihr Bescheid wisst. Trotz der vielen tollen Sachen gab es für mich auch einige Probleme, das erkannte ich vor ca. 4 Wochen und habe dann sehr viel darüber nachgedacht.


Diese Probleme möchte ich euch gerne erklären: Obwohl meine Freundin wirklich viel für mich getan hat, war sie manchmal EXTREM zickig und hat - besonders am Anfang der Beziehung - oft versucht, wie soll ich sagen...mich sehr zu ändern ("Leg dich nicht mit Klamotten aufs Bett!; Trink nicht so viel!". Das wäre ja alles kein Problem, aber sie war dabei wirklich nicht sehr nett, aber das wurde irgendwann, bis auf einige Ausraster besser und sie hat mich verstanden.

Ein weiteres Problem waren unsere Freundeskreise. Unsere Freunde hatten nichts miteinander zu tun, besser: unsere Freunde mochten sich nicht. Meine Freunde mochten auch meine Freundin nichts und so ist es gekommen, dass ich tatsächlich kaum noch etwas mit meinen Freunden unternommen habe, weil sie mir wichtiger war. Zu Treffen mit ihren Freunden bin ich immer widerwillig mitgekommen, um sie nicht zu verletzen. Dazu muss ich wahrscheinlich sagen, dass in meinem Freundeskreis ein Mädchen ist, mit dem ich mal Sex hatte und das meine Freundin - verständlicherweise - gestört hat. Mit diesem Mädchen, meiner besten Freundin, habe ich dann auch den Kontakt abgebrochen, was am Anfang echt befreiend war aber nach und nach habe ich sie vermisst, aus freundschaftlichen Gründen.

 Außerdem habe ich im September mein duales Studium begonnen und ich hatte Angst mich nicht genug auf das Lernen etc. konzentrieren zu können, weil meine Freundin ein bisschen geklammert hat, sie hat mir dadurch aber auch gezeigt, wie sehr sie mich liebt, und ich liebe sie auch sehr. Sie wollte aber auch schon Zusammenziehen etc., und das hat mich irgendwie abgeschreckt, aber damit kam sie anscheinend super klar, sie hat eingesehen, dass ich das noch nicht möchte.

 Außerdem hatte sie große Probleme mit meiner Mutter, die allerdings besser geworden sind.

 Ich konnte mir keine Zukunft mehr mit ihr vorstellen.

Nun ja, das waren so die Hauptgründe, die mich dann gestern nach wochenlangem Überlegen dazu gebracht haben, trotz meiner Liebe, mit ihr Schluss zu machen.
Das war das Schrecklichste, was mir jemals passiert ist. Wir beide haben geweint, und sie hat mich angefleht, ihr noch eine Woche zu geben, um mit mir eine Lösung zu finden, aber ich war so überzeugt davon, dass es für die o.g. Probleme keine Lösung gibt, dass ich "endgültig" Schluss gemacht habe und gefahren bin.


 Liebe Community, seitdem geht es mir so unglaublich schlecht.
Ich habe kaum noch Appetit, ich weine oft und kann eigentlich kaum noch an etwas anderes denken. Mir gehen Gedanken durch den Kopf, wie z.B. "Ich habe mein Mädchen so sehr verletzt, wie konnte ich das nur tun?", "Ich will, dass sie wieder in meinen Armen liegt und wir blödes Zeug labern" und ich will sie einfach wieder glücklich machen, denn das habe ich immer so sehr genossen.
Es gibt noch tausend andere Gedanken, aber die kann ich nicht alle aufschreiben. Wenn ich daran denke, wie sie vielleicht in einem Jahr mit einem anderen Kerl glücklich ist, dann weiß ich einfach nicht mehr weiter.

Und jetzt denke ich die ganze Zeit, dass ich wieder mit ihr zusammen kommen will, obwohl ich weiß, dass ich eigentlich gute Gründe habe, Schluss gemacht zu haben. Hätte ein Gespräch, überhaupt etwas geändert? 

Ich vermisse sie SO SEHR! 

Gehen diese Gedanken vorbei? Ist das vielleicht "nur" der erste Schock? Ich plane, ihr morgen einen Brief in den Briefkasten zu werfen, indem ich nochmal um ein Treffen im Winterurlaub bitte, um mit ihr zu reden.

 Ich weiß wirklich nicht weiter und meine Freunde sagen entweder "kompletter Kontaktabbruch" oder "Lenk dich ab, das wird schon wieder". Aber ich kann mir das beides überhaupt nicht vorstellen und plötzlich sind die o.g. Probleme nur noch halb so groß für mich. Sie ist gestern sogar noch mit ihren Freundinnen bei mir vorbeigekommen und wollte reden, aber ich war nicht zuhause, meine Mutter hat die drei empfangen.

 Wenn sich jemand, diesen ewig langen Text durchgelesen hat, bitte ich wirklich um neutrale Hilfe. Und entschuldigt bitte, etwaige Rechtschreibfehler, aber ich sitze hier zitternd und kurz vor den Tränen.

Danke!

Hallo k9711,

meine Meinung: Wenn Du Deine (ex) Freundin wirklich liebst, verstehe ich nicht, warum die schluß gemacht hast. Alle o. g. Gründe sind für mich Kleinkram und kein Grund eine Beziehung zu beenden!
Das Einzige, was vielleicht etwas schwieriger ist, ist das mit den Freundeskreisen. Aber auch das sollte eigentlich kein Problem sein. Wenn sich alle ein bisschen zusammen reißen kann man durchaus auch zusammen etwas unternehmen und muß sich nicht zwischen Freunden und Freundin entscheiden.

Also ich an Deiner Stelle würde die Entscheidung die Du getroffen hast nochmal in aller Ruhe überdenken. 

LG

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