Forum / Liebe & Beziehung

Schluss gemacht, aber er fehlt mir so sehr

1. Januar um 14:20 Letzte Antwort: 1. Januar um 16:04

Hallo ihr Lieben,

Ich (20) habe vor ca. einer Woche meine 3-jährige Beziehung beendet. Die Gründe waren meine ständigen Zweifel und das Gefühl, dass ich mich ohne ihn weiterentwickelt habe. Zudem hatte er teilweise große psychische Probleme, bei denen er Blackouts hatte, in denen er fast schon Psychoterror verübt hat. Diese Momente waren meist unter Alkoholeinfluss, sowie ungefähr alles halbe Jahr. Ich habe jedes Mal weitergemacht, weil ich an ihn geglaubt habe und er in Therapie gegangen ist und sich seinen Fehlern immer sehr bewusst war. Er wusste selber manchmal gar nicht, was dort mit ihm geschieht. 
Nun habe ich also nach mehreren Pausen und dem immer wieder kehrenden unwohlen Gefühl bei ihm Schluss gemacht. Ich konnte ihm einfach nicht mehr vertrauen, und die anderen Gründe kamen dann auch noch hinzu. 
In den ersten Tagen ging es mir so gut, fast schon zu gut. Ich habe mich richtig erleichtert gefühlt. Aber seit gestern geht es mir so schlecht, ich vermisse ihn so sehr und habe Angst, dass ich einen Fehler gemacht habe, zumal ich seine Veränderung in den letzten Monaten deutlich gespürt habe und die innere Ruhe, die er bekommen hat. Aber ich hatte beim Schluss machen das Gefühl, als wäre es zu spät. 
Ich hatte eine sehr starke und innige Verbindung zu ihm, auch er liebt mich immer noch sehr und würde alles für mich tun. 
Habe ich einen Fehler gemacht? Werde ich jemals wieder so jemanden finden, der mich so liebt? 

 

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1. Januar um 14:42
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Hallo ihr Lieben,

Ich (20) habe vor ca. einer Woche meine 3-jährige Beziehung beendet. Die Gründe waren meine ständigen Zweifel und das Gefühl, dass ich mich ohne ihn weiterentwickelt habe. Zudem hatte er teilweise große psychische Probleme, bei denen er Blackouts hatte, in denen er fast schon Psychoterror verübt hat. Diese Momente waren meist unter Alkoholeinfluss, sowie ungefähr alles halbe Jahr. Ich habe jedes Mal weitergemacht, weil ich an ihn geglaubt habe und er in Therapie gegangen ist und sich seinen Fehlern immer sehr bewusst war. Er wusste selber manchmal gar nicht, was dort mit ihm geschieht. 
Nun habe ich also nach mehreren Pausen und dem immer wieder kehrenden unwohlen Gefühl bei ihm Schluss gemacht. Ich konnte ihm einfach nicht mehr vertrauen, und die anderen Gründe kamen dann auch noch hinzu. 
In den ersten Tagen ging es mir so gut, fast schon zu gut. Ich habe mich richtig erleichtert gefühlt. Aber seit gestern geht es mir so schlecht, ich vermisse ihn so sehr und habe Angst, dass ich einen Fehler gemacht habe, zumal ich seine Veränderung in den letzten Monaten deutlich gespürt habe und die innere Ruhe, die er bekommen hat. Aber ich hatte beim Schluss machen das Gefühl, als wäre es zu spät. 
Ich hatte eine sehr starke und innige Verbindung zu ihm, auch er liebt mich immer noch sehr und würde alles für mich tun. 
Habe ich einen Fehler gemacht? Werde ich jemals wieder so jemanden finden, der mich so liebt? 

 

Du hast keinen Fehler gemacht.
Dein Ex hat offenbar ein Alkohol Problem, dieses Problem kann nur er lösen. Du bist auch nicht seine Psychotherapeutin. Das Du Schluss gemacht hast war das einzig richtige.
Das heisst nicht das Du ab sofort kein Wort mehr mit ihm wechseln sollst, oder ihn wie einen Aussätzigen behandeln sollst.
Aber Du solltest Dich nicht mehr auf eine Beziehung mit ihm einlassen, Dich um Dein eigenes Leben kümmern.

morgana 

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1. Januar um 15:30

Ihr hattet ein toxische Beziehung, diese basiert nicht auf Liebe, sondern auf Abhängigkeit.

Und damit kannst du dich gerade vergleichen. Ein Heroinjunkie auf Entzug.

Was glaubst du, wird er empfinden ?

Er wird die Droge vermissen, sich schön reden wie kaputt sie ihn gemacht hat und sagen, dass er sie braucht.

So geht es dir jetzt auch.

Das geht aber vorbei. Nicht heute, nicht morgen und vielleicht nicht in den nächsten Monaten. Sich aus so einer ungesunden Beziehung emotional zu lösen, dauert lange.

Deine Entscheidung war nicht falsch, du musst jetzt nur die Entzugserscheinungen überstehen und bei deiner Entscheidung bleiben, damit du endlich frei bist.

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1. Januar um 15:55
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Ihr hattet ein toxische Beziehung, diese basiert nicht auf Liebe, sondern auf Abhängigkeit.

Und damit kannst du dich gerade vergleichen. Ein Heroinjunkie auf Entzug.

Was glaubst du, wird er empfinden ?

Er wird die Droge vermissen, sich schön reden wie kaputt sie ihn gemacht hat und sagen, dass er sie braucht.

So geht es dir jetzt auch.

Das geht aber vorbei. Nicht heute, nicht morgen und vielleicht nicht in den nächsten Monaten. Sich aus so einer ungesunden Beziehung emotional zu lösen, dauert lange.

Deine Entscheidung war nicht falsch, du musst jetzt nur die Entzugserscheinungen überstehen und bei deiner Entscheidung bleiben, damit du endlich frei bist.

Glaubst du wirklich, dass ich in einer toxischen Beziehung war? Irgendwie macht mir der Gedanke Angst, dass es keine Liebe war, sondern nur Abhängigkeit. 
 

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1. Januar um 16:04
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Glaubst du wirklich, dass ich in einer toxischen Beziehung war? Irgendwie macht mir der Gedanke Angst, dass es keine Liebe war, sondern nur Abhängigkeit. 
 

Ja. Liebe ist etwas schönes. Etwas das heilt und einen gut fühlen lässt.

Was ist am Psychoterror schön und heilend ?

Bei so etwas bleibt man nicht aus Liebe,  sondern aus Abhängigkeit. Liebe endet dort, wo der Schmerz beginnt.

Frauen die geschlagen werden, bleiben auch oft und argumentieren damit, dass man sich ja gegenseitig so liebt.

Jemanden den man liebt, verletzt man nicht und wenn man liebt, weiß man, wann es Zeit ist zu  gehen.

Glaubst du, Liebe bedeutet Schläge geduldig zu ertragen oder Psychoterror über sich ergehen zu lassen ?

Das macht nicht die Liebe, sondern die Abhängigkeit.

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