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Schlechtes Gewissen wegen Betrug

2. August um 16:23 Letzte Antwort: 5. August um 16:50

Hallo,

ich versuche mich kurz zu fassen.
Ich bin 22 und habe meine (zur Zeit) Ex-Freundin vor 1 Jahr eine Woche bevor wir zusammengekommen sind betrunken in einem Urlaub betrogen. Ich habe es ihr im November, 3 Monate danach, dann erzählt. 3 Wochen danach war ich auf einer Party, ohne sie (wir hatten zu dem Zeitpunkt eine Fernbeziehung) und habe mich da genauso betrunken an eine rangemacht. Es ist zu nichts gekommen, aber trotzdem.
Ich habe es selbst nicht mehr gewusst (neige zu Filmrissen) und es kam vor 1 Monat quasi raus, bzw. ich habe bei der von mir angemachten Person nachgefragt und dies meiner Freundin dann erzählt. 
Dazu muss ich gestehen, dass ich das von dem Urlaub ihr leider nur häpphchenweise erzählt hatte, bzw. sie immer wieder angelogen hatte. Es mir auch selber schön geredet hatte die ganze Zeit, dass es nicht so oder so war. (Ist mir bis heute unklar, was alles passierte. Wie gesagt. Filmrisse). Und dabei wollte und sehnte ich mich eigtl nach einer Beziehung wo ich endlich grundsätzlich ehrlich sein kann. War früher sehr verschlossen. Ich will ehrlich sein. Ich habe es mir selber immer schön geredet, dass es so und so war. Das war so dumm und falsch, ich weiß.

Ich muss nicht sagen, dass ich es zutiefst bereue. Es mir selber ständig versuche zu erklären. Ich habe und liebe diese Person immer zutiefst. Bin für sie vor paar Monaten umgezogen. Bin damals ohne sie je gesehen zu haben quer durch Deutschland gefahren. Sie ist meine erste Liebe. Und ich kämpfe weiterhin um sie, ich will gar keine andere. Sind seit einem Monat getrennt zur Zeit und keine Ahnung. Ich kann mir einfach mein Leben nur mit ihr vorstellen. Sie eigtl. auch nur mit mir. Sie liebt mich immer noch. Und ist immer wieder so traurig darüber, dass wir zur Zeit nicht zusammen sind. Aber darum gehts mir gar nicht.

Mein Gewissen macht mich einfach fertig. Ich weiß, dass sagen alle Betrüger. Und ihr habt auch allen Grund dazu mich zu "steinigen". Aber ich wollte das wirklich nie. Ich träume seit ich klein bin, davon eine Frau an meiner Seite zu haben. Für mein Leben. Ich wollte nie was anderes. Und dann mach ich sowas. Ich schäme mich so sehr dafür. Ich gucke Fotos von ihr an und fange das weinen an, weil ich einfach nicht glauben kann, dass ich jemanden so etwas angetan habe. Sie musste so leiden wegen mir. Und sie hatte es in ihren Leben eh noch nicht einfach immer. Das macht mich so fertig.

Ich versuche es mir ständig selbst zu erklären. Am Anfang als wir uns kennenlernten (Halbes Jahr vor dem Betrug), musste ich sehr um sie kämpfen. Sie erwiderte es erst nicht so. Hatte auch etwas noch mit jmd., was mich damals sehr verletzte. Aber ich hatte nie Rachegefühle oder so. Ich habe gelesen, dass bei starker Verliebheit die Hormone verrückt spielen und man leichtsinniger wird und eher irrationale Handlungen macht (Wikipedia-Artikel zu Liebe). Ich habe Sexualität bzw. das andere Geschlecht auch erst 1 Jahr vor dem Betrug so richtig entdeckt. 

Ich war immer einer, der besoffen dann irgendwie anfing Frauen anzumachen oder so. Dabei bin ich eigtl. ein total lieber Kerl. Und habe eben die romantischsten Gedanken und Vorstellungen. Wollte und will auch nie ein krasser Aufreißer sein. Keine Ahnung. Ist jetzt doch nicht kurz geworden.

Ich weiß, dass ich sie glücklich machen kann. Ich bin immer für sie da gewesen. In jeder schwierigen Zeit. Wir passen so perfekt zueinander. Sie sagt selber, ich bin der Tollste. Eben abgesehen von meinen Taten. 
Und ich habe angefangen mich zu ändern bzw. habe mich bereits geändert. Meinen Alkoholkonsum so weit eingeschränkt, dass es nicht mehr so weit kommt. (Nüchtern bzw. auch wenn ich nicht so stark besoffen war, habe ich nie auch nur ansatzweise etwas gemacht oder war an anderen Frauen interessiert bzw. habe sie auch abgeblockt).

Ich weiß gar nicht, was genau ich hier erwarte. Vielleicht hat ja irgendjemand eine Meinung dazu.
Vielleicht einfach, dass mir jemand erklärt, ob für den Gegenüber es dann wieder "gut" ist, wenn man ein Leben lang dafür den Gegenüber glücklich macht. So wie ich bin mach ich sie ja glücklich bzw. kann ich sie glücklich machen. Voll. 

Und ich weiß selbst wie jämmerlich ich bin und war. Das müsst ihr nicht mehr sagen.

Schönen Sonntag euch,

Lukas

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3. August um 13:46

Ich hab jetzt nicht ganz verstanden - weiß sie von dem Betrug?
Ich finde es wichtig sich zu fragen, warum du das getan hast, wenn du doch scheinbar glücklich bist. Das solltest du für dich klar haben. Und in Zukunft das vermeiden, wenn du die Ursache beseitigt hast. Schuldgefühle bringen dir und deiner Partnerin gar nichts.

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3. August um 14:03

Also meines Erachtens machst du ein zu großes Fass auf. Ihr seid nicht zusammen gewesen,  als du diesen ONS hattest. Es ist natürlich keine gute Eigenschaft, sich zuzusaufen und dann den Macker raus zu lassen. Ich denke dass es eher daran liegt... vielleicht ist dein Selbstbewusstsein mau oder du gestehst dir nicht zu, deine Erfahrungen nüchtern zu machen... du bist noch so jung, ich frage mich, ob du alles für eine Beziehung hin schmeißen solltest, wenn du in deinem Unterbewusstsein noch gar nicht bereit bist. Wieso willst du jemanden anderen so unbedingt glücklich machen? Ein ganzes Leben lang. So hohes Streben nach Perfektion... kein Wunder, dass dein Unterbewusstsein sich bemerkbar macht, sobald dein rigides Hirn mal Pause hat. 

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3. August um 19:28

Alkohol macht Birne hohl. Du ärgerst Dich selber über Dein Verhalten, wenn Du alkoholisiert bist, hast sogar Filmrisse, was ich persönlich sehr schlimm finde. Lerne, besser mit Alkohol umzugehen, vielleicht rettet Dir das irgendwann Dein Leben. Hinzu kommt, dass wohl die meisten Frauen alkoholisierte Männer alles andere als attraktiv finden.
Eine Woche, bevor ihr zusammenkommen seid-das ist kein Betrug. Vielleicht solltest Du dich aber generell erst einmal austoben, bevor Du dich fest bindest.

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3. August um 19:29

Alkohol macht Birne hohl. Du ärgerst Dich selber über Dein Verhalten, wenn Du alkoholisiert bist, hast sogar Filmrisse, was ich persönlich sehr schlimm finde. Lerne, besser mit Alkohol umzugehen, vielleicht rettet Dir das irgendwann Dein Leben. Hinzu kommt, dass wohl die meisten Frauen alkoholisierte Männer alles andere als attraktiv finden.
Eine Woche, bevor ihr zusammenkommen seid-das ist kein Betrug. Vielleicht solltest Du dich aber generell erst einmal austoben, bevor Du dich fest bindest.

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3. August um 23:45

Hey du! 🙃

Ich muss sagen, ich habe da jetzt auch nicht durchgeblickt, ob du nun mit ihr zusammen warst oder nicht.

Wenn nicht; Entspann dich. Keine offizielle Beziehung, kein Fremdgehen.

Wenn ja: Wichtig ist, es zu beichten. Sie soll erfahren, dass das passiert ist, gleichzeitig ihr zeigen dass du es wirklich bereust. Dabei geht es nicht um die andere Person; schiebe nicht die Schuld auf sie ("Sie hat mich angemacht, nicht in Ruhe gelassen, ich wollte das ja eigentlich nicht,..." Etc.). Du hast einen Fehler gemacht, du musst dich entschudigen. Wenn sie Freiraum will, gib ihn iht, wenn sie Schluss machen will, lass sie ziehen. Kämpf um sie, aber enge sie nicht ein.

Das ist doof gelaufen, aber ich finde man merkt durch deinen Text, dass es dir sehr leid tut. Und hacke es ab. Ich will dir auch sagen, du musst nicht durch jeden Reifen springen, den sie dir dann hinhält. Entschuldigen, verzeihen, reden und zukünftige Ausrutscher nicht passieren lassen.
Eine Buße die du dir selber auferlegen kannst mit gutem Gewissen; Sauf weniger. Da behälst du deinen Kopf und die Sinne beisammen und musst in Zukunft dich nicht mehr vom schlechten Gewissen quälen lassen. Denn Alkohol ist auch nur eine Ausrede. 😉

Lg

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4. August um 0:01
In Antwort auf luka98s

Hallo,

ich versuche mich kurz zu fassen.
Ich bin 22 und habe meine (zur Zeit) Ex-Freundin vor 1 Jahr eine Woche bevor wir zusammengekommen sind betrunken in einem Urlaub betrogen. Ich habe es ihr im November, 3 Monate danach, dann erzählt. 3 Wochen danach war ich auf einer Party, ohne sie (wir hatten zu dem Zeitpunkt eine Fernbeziehung) und habe mich da genauso betrunken an eine rangemacht. Es ist zu nichts gekommen, aber trotzdem.
Ich habe es selbst nicht mehr gewusst (neige zu Filmrissen) und es kam vor 1 Monat quasi raus, bzw. ich habe bei der von mir angemachten Person nachgefragt und dies meiner Freundin dann erzählt. 
Dazu muss ich gestehen, dass ich das von dem Urlaub ihr leider nur häpphchenweise erzählt hatte, bzw. sie immer wieder angelogen hatte. Es mir auch selber schön geredet hatte die ganze Zeit, dass es nicht so oder so war. (Ist mir bis heute unklar, was alles passierte. Wie gesagt. Filmrisse). Und dabei wollte und sehnte ich mich eigtl nach einer Beziehung wo ich endlich grundsätzlich ehrlich sein kann. War früher sehr verschlossen. Ich will ehrlich sein. Ich habe es mir selber immer schön geredet, dass es so und so war. Das war so dumm und falsch, ich weiß.

Ich muss nicht sagen, dass ich es zutiefst bereue. Es mir selber ständig versuche zu erklären. Ich habe und liebe diese Person immer zutiefst. Bin für sie vor paar Monaten umgezogen. Bin damals ohne sie je gesehen zu haben quer durch Deutschland gefahren. Sie ist meine erste Liebe. Und ich kämpfe weiterhin um sie, ich will gar keine andere. Sind seit einem Monat getrennt zur Zeit und keine Ahnung. Ich kann mir einfach mein Leben nur mit ihr vorstellen. Sie eigtl. auch nur mit mir. Sie liebt mich immer noch. Und ist immer wieder so traurig darüber, dass wir zur Zeit nicht zusammen sind. Aber darum gehts mir gar nicht.

Mein Gewissen macht mich einfach fertig. Ich weiß, dass sagen alle Betrüger. Und ihr habt auch allen Grund dazu mich zu "steinigen". Aber ich wollte das wirklich nie. Ich träume seit ich klein bin, davon eine Frau an meiner Seite zu haben. Für mein Leben. Ich wollte nie was anderes. Und dann mach ich sowas. Ich schäme mich so sehr dafür. Ich gucke Fotos von ihr an und fange das weinen an, weil ich einfach nicht glauben kann, dass ich jemanden so etwas angetan habe. Sie musste so leiden wegen mir. Und sie hatte es in ihren Leben eh noch nicht einfach immer. Das macht mich so fertig.

Ich versuche es mir ständig selbst zu erklären. Am Anfang als wir uns kennenlernten (Halbes Jahr vor dem Betrug), musste ich sehr um sie kämpfen. Sie erwiderte es erst nicht so. Hatte auch etwas noch mit jmd., was mich damals sehr verletzte. Aber ich hatte nie Rachegefühle oder so. Ich habe gelesen, dass bei starker Verliebheit die Hormone verrückt spielen und man leichtsinniger wird und eher irrationale Handlungen macht (Wikipedia-Artikel zu Liebe). Ich habe Sexualität bzw. das andere Geschlecht auch erst 1 Jahr vor dem Betrug so richtig entdeckt. 

Ich war immer einer, der besoffen dann irgendwie anfing Frauen anzumachen oder so. Dabei bin ich eigtl. ein total lieber Kerl. Und habe eben die romantischsten Gedanken und Vorstellungen. Wollte und will auch nie ein krasser Aufreißer sein. Keine Ahnung. Ist jetzt doch nicht kurz geworden.

Ich weiß, dass ich sie glücklich machen kann. Ich bin immer für sie da gewesen. In jeder schwierigen Zeit. Wir passen so perfekt zueinander. Sie sagt selber, ich bin der Tollste. Eben abgesehen von meinen Taten. 
Und ich habe angefangen mich zu ändern bzw. habe mich bereits geändert. Meinen Alkoholkonsum so weit eingeschränkt, dass es nicht mehr so weit kommt. (Nüchtern bzw. auch wenn ich nicht so stark besoffen war, habe ich nie auch nur ansatzweise etwas gemacht oder war an anderen Frauen interessiert bzw. habe sie auch abgeblockt).

Ich weiß gar nicht, was genau ich hier erwarte. Vielleicht hat ja irgendjemand eine Meinung dazu.
Vielleicht einfach, dass mir jemand erklärt, ob für den Gegenüber es dann wieder "gut" ist, wenn man ein Leben lang dafür den Gegenüber glücklich macht. So wie ich bin mach ich sie ja glücklich bzw. kann ich sie glücklich machen. Voll. 

Und ich weiß selbst wie jämmerlich ich bin und war. Das müsst ihr nicht mehr sagen.

Schönen Sonntag euch,

Lukas

Die Fehler, die du gemacht hast, sind ein Teil von dir. In welcher Form auch immer. Wir alle haben ganz helle, aber auch dunkle Anteile, Leichen im Keller, Fehler, schlechte Seiten, Zweifel oder Selbstwertthemen  die uns im Weg stehen. Nicht alles, was wir in ins tragen, was in uns brodelt, kommt gerade und ungefiltert zum Ausdruck. Es wäre also schon wichtig, dass du dich verstehen lernst und Alkohol nicht als fehlgeleitetes Ventil benutzt. Wenn du dich verstehst, danach handelst, keine Angst vor deinen Abgründen hast, dann musst du keine Sorge haben, dass du Dinge tust, die du eigentlich nicht willst, dann gibt es keine innere Getrenntheit und du musst nichts unterdrücken. 

Ein ganz wichtiger Schritt in diesem Zusammenhang ist, dass du dir verzeihst, es beim nächsten Mal besser machst, dich aber nicht in Schuldgefühlen ergehst. Denn diese sind kontraproduktiv, auf die Vergangenheit gerichtet. Der Blick muss nach vorne gehen. Die Selbstgeißelung bringt dir nichts. Mach es beim nächsten Mal besser und erkenne, wer du wirklich bist, nicht, wer du eigentlich zu sein meinst. 

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4. August um 8:16
In Antwort auf luka98s

Hallo,

ich versuche mich kurz zu fassen.
Ich bin 22 und habe meine (zur Zeit) Ex-Freundin vor 1 Jahr eine Woche bevor wir zusammengekommen sind betrunken in einem Urlaub betrogen. Ich habe es ihr im November, 3 Monate danach, dann erzählt. 3 Wochen danach war ich auf einer Party, ohne sie (wir hatten zu dem Zeitpunkt eine Fernbeziehung) und habe mich da genauso betrunken an eine rangemacht. Es ist zu nichts gekommen, aber trotzdem.
Ich habe es selbst nicht mehr gewusst (neige zu Filmrissen) und es kam vor 1 Monat quasi raus, bzw. ich habe bei der von mir angemachten Person nachgefragt und dies meiner Freundin dann erzählt. 
Dazu muss ich gestehen, dass ich das von dem Urlaub ihr leider nur häpphchenweise erzählt hatte, bzw. sie immer wieder angelogen hatte. Es mir auch selber schön geredet hatte die ganze Zeit, dass es nicht so oder so war. (Ist mir bis heute unklar, was alles passierte. Wie gesagt. Filmrisse). Und dabei wollte und sehnte ich mich eigtl nach einer Beziehung wo ich endlich grundsätzlich ehrlich sein kann. War früher sehr verschlossen. Ich will ehrlich sein. Ich habe es mir selber immer schön geredet, dass es so und so war. Das war so dumm und falsch, ich weiß.

Ich muss nicht sagen, dass ich es zutiefst bereue. Es mir selber ständig versuche zu erklären. Ich habe und liebe diese Person immer zutiefst. Bin für sie vor paar Monaten umgezogen. Bin damals ohne sie je gesehen zu haben quer durch Deutschland gefahren. Sie ist meine erste Liebe. Und ich kämpfe weiterhin um sie, ich will gar keine andere. Sind seit einem Monat getrennt zur Zeit und keine Ahnung. Ich kann mir einfach mein Leben nur mit ihr vorstellen. Sie eigtl. auch nur mit mir. Sie liebt mich immer noch. Und ist immer wieder so traurig darüber, dass wir zur Zeit nicht zusammen sind. Aber darum gehts mir gar nicht.

Mein Gewissen macht mich einfach fertig. Ich weiß, dass sagen alle Betrüger. Und ihr habt auch allen Grund dazu mich zu "steinigen". Aber ich wollte das wirklich nie. Ich träume seit ich klein bin, davon eine Frau an meiner Seite zu haben. Für mein Leben. Ich wollte nie was anderes. Und dann mach ich sowas. Ich schäme mich so sehr dafür. Ich gucke Fotos von ihr an und fange das weinen an, weil ich einfach nicht glauben kann, dass ich jemanden so etwas angetan habe. Sie musste so leiden wegen mir. Und sie hatte es in ihren Leben eh noch nicht einfach immer. Das macht mich so fertig.

Ich versuche es mir ständig selbst zu erklären. Am Anfang als wir uns kennenlernten (Halbes Jahr vor dem Betrug), musste ich sehr um sie kämpfen. Sie erwiderte es erst nicht so. Hatte auch etwas noch mit jmd., was mich damals sehr verletzte. Aber ich hatte nie Rachegefühle oder so. Ich habe gelesen, dass bei starker Verliebheit die Hormone verrückt spielen und man leichtsinniger wird und eher irrationale Handlungen macht (Wikipedia-Artikel zu Liebe). Ich habe Sexualität bzw. das andere Geschlecht auch erst 1 Jahr vor dem Betrug so richtig entdeckt. 

Ich war immer einer, der besoffen dann irgendwie anfing Frauen anzumachen oder so. Dabei bin ich eigtl. ein total lieber Kerl. Und habe eben die romantischsten Gedanken und Vorstellungen. Wollte und will auch nie ein krasser Aufreißer sein. Keine Ahnung. Ist jetzt doch nicht kurz geworden.

Ich weiß, dass ich sie glücklich machen kann. Ich bin immer für sie da gewesen. In jeder schwierigen Zeit. Wir passen so perfekt zueinander. Sie sagt selber, ich bin der Tollste. Eben abgesehen von meinen Taten. 
Und ich habe angefangen mich zu ändern bzw. habe mich bereits geändert. Meinen Alkoholkonsum so weit eingeschränkt, dass es nicht mehr so weit kommt. (Nüchtern bzw. auch wenn ich nicht so stark besoffen war, habe ich nie auch nur ansatzweise etwas gemacht oder war an anderen Frauen interessiert bzw. habe sie auch abgeblockt).

Ich weiß gar nicht, was genau ich hier erwarte. Vielleicht hat ja irgendjemand eine Meinung dazu.
Vielleicht einfach, dass mir jemand erklärt, ob für den Gegenüber es dann wieder "gut" ist, wenn man ein Leben lang dafür den Gegenüber glücklich macht. So wie ich bin mach ich sie ja glücklich bzw. kann ich sie glücklich machen. Voll. 

Und ich weiß selbst wie jämmerlich ich bin und war. Das müsst ihr nicht mehr sagen.

Schönen Sonntag euch,

Lukas

Lass den Alkohol weg und beweise ihr das du auch anders kannst.

Bei mir wäre der Ofen aus nach dem betrunken rumbaggern in der Beziehung  (Das vor der Beziehung geht sie nichts an) aber vielleicht kann sie dir verzeihen wenn du dich ab jetzt mit dem feiern am Rienen reisst.

Kannst du es nicht, ist sie dir wohl doch nicht soooo wichtig.

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4. August um 8:16
In Antwort auf luka98s

Hallo,

ich versuche mich kurz zu fassen.
Ich bin 22 und habe meine (zur Zeit) Ex-Freundin vor 1 Jahr eine Woche bevor wir zusammengekommen sind betrunken in einem Urlaub betrogen. Ich habe es ihr im November, 3 Monate danach, dann erzählt. 3 Wochen danach war ich auf einer Party, ohne sie (wir hatten zu dem Zeitpunkt eine Fernbeziehung) und habe mich da genauso betrunken an eine rangemacht. Es ist zu nichts gekommen, aber trotzdem.
Ich habe es selbst nicht mehr gewusst (neige zu Filmrissen) und es kam vor 1 Monat quasi raus, bzw. ich habe bei der von mir angemachten Person nachgefragt und dies meiner Freundin dann erzählt. 
Dazu muss ich gestehen, dass ich das von dem Urlaub ihr leider nur häpphchenweise erzählt hatte, bzw. sie immer wieder angelogen hatte. Es mir auch selber schön geredet hatte die ganze Zeit, dass es nicht so oder so war. (Ist mir bis heute unklar, was alles passierte. Wie gesagt. Filmrisse). Und dabei wollte und sehnte ich mich eigtl nach einer Beziehung wo ich endlich grundsätzlich ehrlich sein kann. War früher sehr verschlossen. Ich will ehrlich sein. Ich habe es mir selber immer schön geredet, dass es so und so war. Das war so dumm und falsch, ich weiß.

Ich muss nicht sagen, dass ich es zutiefst bereue. Es mir selber ständig versuche zu erklären. Ich habe und liebe diese Person immer zutiefst. Bin für sie vor paar Monaten umgezogen. Bin damals ohne sie je gesehen zu haben quer durch Deutschland gefahren. Sie ist meine erste Liebe. Und ich kämpfe weiterhin um sie, ich will gar keine andere. Sind seit einem Monat getrennt zur Zeit und keine Ahnung. Ich kann mir einfach mein Leben nur mit ihr vorstellen. Sie eigtl. auch nur mit mir. Sie liebt mich immer noch. Und ist immer wieder so traurig darüber, dass wir zur Zeit nicht zusammen sind. Aber darum gehts mir gar nicht.

Mein Gewissen macht mich einfach fertig. Ich weiß, dass sagen alle Betrüger. Und ihr habt auch allen Grund dazu mich zu "steinigen". Aber ich wollte das wirklich nie. Ich träume seit ich klein bin, davon eine Frau an meiner Seite zu haben. Für mein Leben. Ich wollte nie was anderes. Und dann mach ich sowas. Ich schäme mich so sehr dafür. Ich gucke Fotos von ihr an und fange das weinen an, weil ich einfach nicht glauben kann, dass ich jemanden so etwas angetan habe. Sie musste so leiden wegen mir. Und sie hatte es in ihren Leben eh noch nicht einfach immer. Das macht mich so fertig.

Ich versuche es mir ständig selbst zu erklären. Am Anfang als wir uns kennenlernten (Halbes Jahr vor dem Betrug), musste ich sehr um sie kämpfen. Sie erwiderte es erst nicht so. Hatte auch etwas noch mit jmd., was mich damals sehr verletzte. Aber ich hatte nie Rachegefühle oder so. Ich habe gelesen, dass bei starker Verliebheit die Hormone verrückt spielen und man leichtsinniger wird und eher irrationale Handlungen macht (Wikipedia-Artikel zu Liebe). Ich habe Sexualität bzw. das andere Geschlecht auch erst 1 Jahr vor dem Betrug so richtig entdeckt. 

Ich war immer einer, der besoffen dann irgendwie anfing Frauen anzumachen oder so. Dabei bin ich eigtl. ein total lieber Kerl. Und habe eben die romantischsten Gedanken und Vorstellungen. Wollte und will auch nie ein krasser Aufreißer sein. Keine Ahnung. Ist jetzt doch nicht kurz geworden.

Ich weiß, dass ich sie glücklich machen kann. Ich bin immer für sie da gewesen. In jeder schwierigen Zeit. Wir passen so perfekt zueinander. Sie sagt selber, ich bin der Tollste. Eben abgesehen von meinen Taten. 
Und ich habe angefangen mich zu ändern bzw. habe mich bereits geändert. Meinen Alkoholkonsum so weit eingeschränkt, dass es nicht mehr so weit kommt. (Nüchtern bzw. auch wenn ich nicht so stark besoffen war, habe ich nie auch nur ansatzweise etwas gemacht oder war an anderen Frauen interessiert bzw. habe sie auch abgeblockt).

Ich weiß gar nicht, was genau ich hier erwarte. Vielleicht hat ja irgendjemand eine Meinung dazu.
Vielleicht einfach, dass mir jemand erklärt, ob für den Gegenüber es dann wieder "gut" ist, wenn man ein Leben lang dafür den Gegenüber glücklich macht. So wie ich bin mach ich sie ja glücklich bzw. kann ich sie glücklich machen. Voll. 

Und ich weiß selbst wie jämmerlich ich bin und war. Das müsst ihr nicht mehr sagen.

Schönen Sonntag euch,

Lukas

Lass den Alkohol weg und beweise ihr das du auch anders kannst.

Bei mir wäre der Ofen aus nach dem betrunken rumbaggern in der Beziehung  (Das vor der Beziehung geht sie nichts an) aber vielleicht kann sie dir verzeihen wenn du dich ab jetzt mit dem feiern am Rienen reisst.

Kannst du es nicht, ist sie dir wohl doch nicht soooo wichtig.

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5. August um 16:50
In Antwort auf luka98s

Hallo,

ich versuche mich kurz zu fassen.
Ich bin 22 und habe meine (zur Zeit) Ex-Freundin vor 1 Jahr eine Woche bevor wir zusammengekommen sind betrunken in einem Urlaub betrogen. Ich habe es ihr im November, 3 Monate danach, dann erzählt. 3 Wochen danach war ich auf einer Party, ohne sie (wir hatten zu dem Zeitpunkt eine Fernbeziehung) und habe mich da genauso betrunken an eine rangemacht. Es ist zu nichts gekommen, aber trotzdem.
Ich habe es selbst nicht mehr gewusst (neige zu Filmrissen) und es kam vor 1 Monat quasi raus, bzw. ich habe bei der von mir angemachten Person nachgefragt und dies meiner Freundin dann erzählt. 
Dazu muss ich gestehen, dass ich das von dem Urlaub ihr leider nur häpphchenweise erzählt hatte, bzw. sie immer wieder angelogen hatte. Es mir auch selber schön geredet hatte die ganze Zeit, dass es nicht so oder so war. (Ist mir bis heute unklar, was alles passierte. Wie gesagt. Filmrisse). Und dabei wollte und sehnte ich mich eigtl nach einer Beziehung wo ich endlich grundsätzlich ehrlich sein kann. War früher sehr verschlossen. Ich will ehrlich sein. Ich habe es mir selber immer schön geredet, dass es so und so war. Das war so dumm und falsch, ich weiß.

Ich muss nicht sagen, dass ich es zutiefst bereue. Es mir selber ständig versuche zu erklären. Ich habe und liebe diese Person immer zutiefst. Bin für sie vor paar Monaten umgezogen. Bin damals ohne sie je gesehen zu haben quer durch Deutschland gefahren. Sie ist meine erste Liebe. Und ich kämpfe weiterhin um sie, ich will gar keine andere. Sind seit einem Monat getrennt zur Zeit und keine Ahnung. Ich kann mir einfach mein Leben nur mit ihr vorstellen. Sie eigtl. auch nur mit mir. Sie liebt mich immer noch. Und ist immer wieder so traurig darüber, dass wir zur Zeit nicht zusammen sind. Aber darum gehts mir gar nicht.

Mein Gewissen macht mich einfach fertig. Ich weiß, dass sagen alle Betrüger. Und ihr habt auch allen Grund dazu mich zu "steinigen". Aber ich wollte das wirklich nie. Ich träume seit ich klein bin, davon eine Frau an meiner Seite zu haben. Für mein Leben. Ich wollte nie was anderes. Und dann mach ich sowas. Ich schäme mich so sehr dafür. Ich gucke Fotos von ihr an und fange das weinen an, weil ich einfach nicht glauben kann, dass ich jemanden so etwas angetan habe. Sie musste so leiden wegen mir. Und sie hatte es in ihren Leben eh noch nicht einfach immer. Das macht mich so fertig.

Ich versuche es mir ständig selbst zu erklären. Am Anfang als wir uns kennenlernten (Halbes Jahr vor dem Betrug), musste ich sehr um sie kämpfen. Sie erwiderte es erst nicht so. Hatte auch etwas noch mit jmd., was mich damals sehr verletzte. Aber ich hatte nie Rachegefühle oder so. Ich habe gelesen, dass bei starker Verliebheit die Hormone verrückt spielen und man leichtsinniger wird und eher irrationale Handlungen macht (Wikipedia-Artikel zu Liebe). Ich habe Sexualität bzw. das andere Geschlecht auch erst 1 Jahr vor dem Betrug so richtig entdeckt. 

Ich war immer einer, der besoffen dann irgendwie anfing Frauen anzumachen oder so. Dabei bin ich eigtl. ein total lieber Kerl. Und habe eben die romantischsten Gedanken und Vorstellungen. Wollte und will auch nie ein krasser Aufreißer sein. Keine Ahnung. Ist jetzt doch nicht kurz geworden.

Ich weiß, dass ich sie glücklich machen kann. Ich bin immer für sie da gewesen. In jeder schwierigen Zeit. Wir passen so perfekt zueinander. Sie sagt selber, ich bin der Tollste. Eben abgesehen von meinen Taten. 
Und ich habe angefangen mich zu ändern bzw. habe mich bereits geändert. Meinen Alkoholkonsum so weit eingeschränkt, dass es nicht mehr so weit kommt. (Nüchtern bzw. auch wenn ich nicht so stark besoffen war, habe ich nie auch nur ansatzweise etwas gemacht oder war an anderen Frauen interessiert bzw. habe sie auch abgeblockt).

Ich weiß gar nicht, was genau ich hier erwarte. Vielleicht hat ja irgendjemand eine Meinung dazu.
Vielleicht einfach, dass mir jemand erklärt, ob für den Gegenüber es dann wieder "gut" ist, wenn man ein Leben lang dafür den Gegenüber glücklich macht. So wie ich bin mach ich sie ja glücklich bzw. kann ich sie glücklich machen. Voll. 

Und ich weiß selbst wie jämmerlich ich bin und war. Das müsst ihr nicht mehr sagen.

Schönen Sonntag euch,

Lukas

Wenn du dich betrinkst bist du voll für die Folgen der Trunkenheit verantwortlich. So einfach ist das. Auch für die von dir nicht vorher gesehenen Folgen bist du verantwortlich, denn du kannst wissen, dass diese Folgen eintreten können.

Durch nichts kannst du das, was du getan hast, rückgängig machen.

Durch nichts wird das Verhalten gut. Es bleibt, was es ist.

Der Wunsch, die zukünftige Partnerin (gegenwärtig ist sie das ja anscheinend nicht), lebenslänglich glücklich zu machen ist schlicht grössenwahnsinnig. Du kannst maximal dazu beitragen, dass sie glücklich sein KANN.

Ob sie mit dir eine neue Beziehung beginnen will, kannst du nicht erzwingen und durch nichts erkaufen. Das ist ihre Entscheidung. Vielleicht ist zu viel in ihr zerbrochen. Die alte Beziehung ist so oder so Vergangenheit.

Ob du sie betrogen hast, kann ich nicht erkennen. Für mich ist aus deinem Schreiben nicht hervor gegangen, welche stillschweigenden Annahmen ihr beiden und welche Vereinbarungen ihr zu dem Zeitpunkt getroffen habt. Ich befürchte, dass du dir da selbst noch keine Klarheit darüber verschafft hast.

Aber das Lügen, und deine Ausreden auf den Alkohol machen schon mal sehr viel kaputt. Deine Selbstverachtung ist eben so schlimm.

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