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Schlechtes Gewissen nach Trennung

26. Januar 2015 um 17:36

Ich habe einen neuen Partner, der sich getrennt hat. Er ist mit in meine Eigentumswohnung gezogen, die bezahlt ist. Seine noch Frau ist in der ehelichen Wohnung geblieben (140 qm) mit der erwachsenen Tochter. Er bezahlt weiterhin die 1500 Euro Miete, Versicherungen, Unterhalt für die Tochter, das Auto, Versicherungen etc. Sie verdient ihr eigenes Geld. Würde er jetzt allein wohnen, müsste er doch auch Miete bezahlen. Da meine Wohnung mein Eigentum ist, habe ich nur die Gemeinschaftskosten und Nebenkosten. Er ist jetzt wohl der Meinung, hier kostenlos zu wohnen und nimmt sich 1000 Euro, seine Frau 1.500 Euro zum Leben (ohne Miete etc.) Er lässt sich ausnutzen, finde ich, da er ein schlechtes Gewissen hat. Ich finde es natürlich fair, dass er sie unterstützt, aber doch nicht so! Sie hat 4000 Euro und er 1000. So kann er sich doch keine Zukunft mit mir aufbauen. Ich finde schon, dass sie sich nach einer günstigeren Wohnung umschauen muss. Ich finde schon, das er so auf meine Kosten lebt! Ich liebe ihn, aber ich hab doch dadurch auch mehr Ausgaben. Danach fragt er gar nicht! Ich habe Angst mit ihm darüber zu reden, denn es geht mir nicht um sein Geld, aber diese Regelung kann man doch nicht als fair bezeichnen, oder!? Nur weil er ein schlechtes Gewissen hat und Angst vor Streit mit Ex, macht er alle Zugeständnisse.

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26. Januar 2015 um 21:08

Zahlt viel mehr
Er zahlt viel mehr, als er muss und hat ihr alles gelassen. Er nimmt sich 1/4 des gesamten Familieneinkommens.

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27. Januar 2015 um 0:21

Ihr müsst darüber sprechen
Grüß dich,

so ist da nun mal: wer mehr verdient, muss mehr zahlen. Das bedeutet allerdings nicht, man(n) verzichtet auf Alles und gibt jeden Cent ab...Hat er ein schlechtes Gewissen? Das würde sein Handeln erklären.
Ein Gespräch bleibt da nicht aus, sag ihm, was du auch hier geschrieben hast.
Er kann sich nicht bei dir einnisten und erwarten, keinen Beitrag zu zahlen, schließlich sind gerade bei Wohnungseigentum oft erhebliche Kosten zu zahlen.
Mietfrei wohnen und alles der Ex geben, ist keine Basis für eine gesunde Beziehung.

Gruß, Rullgardina

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27. Januar 2015 um 7:17

Das tue ich nicht
Ich muss mir mein Geld schwer verdienen, es genau einteilen und meine Kosten haben sich durch seinen Einzug auch erhöht und ihre verringert, da ja eine Person weniger im Haushalt wohnt. Sie soll natürlich auch leben, hat eine sehr schöne Wohnung und macht viele Reisen. Er kann sich nach Abzug der Kosten für sein Auto, welches er sich ja jetzt finanzieren muss, da sie das bezahlte Familienauto behalten hat, den Benzinkosten und so weiter kaum noch einen Kinobesuch leisten. Woanders müsste er auch Miete bezahlen. Ich bin nicht auf sein Geld angewiesen, habe mir das jetzt auch schon eine Weile mit angesehen, aber so stelle ich mir keine gemeinsame Zukunft vor, die er sich, so wie er sagt, mit mir aufbauen will. Ich fühle mich ausgenutzt und sie lacht sich schon eines, wie "dumm" wir sind. Und was mich wirklich stört, für sie ist das alles selbstverständlich und sie ist nicht einmal dankbar. Ich habe auch eine Trennung hinter mir, aber so etwas kenne ich nicht. Ich habe nur das genommen, was ich zum Leben braucht und jeder soll die Chance haben sich eine Zukunft aufzubauen!

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