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Schlechtes gewissen meinem mann gegenüber

18. Juli 2015 um 11:45 Letzte Antwort: 18. Juli 2015 um 13:44

Hallo ihr Lieben,

Ich brauche Mal einen Rat und vielleicht kennt ja jemand diese Problem auch und kann mir aus eigener Erfahrung berichten.

Mein Mann und ich sind seit 3.5 Jahren ein Paar und seit knapp einem Jahr verheiratet. Wir haben ein Kind was nicht von ihm ist, aber er liebt ihn abgöttisch. Wir haben eigentlich eine wunderschöne Beziehung, mit viel Respekt, Vertrauen und Geborgenheit. Dennoch gibt es da dieses eine Problem und zwar den Sex.

Ich habe viele psychische Baustellen unter anderem Borderline, posttraumatische Belastungsstörung und Depressionen. Seit einigen Monaten bin ich nun in Therapie, da ich Angst hatte, ich könnte die Beziehung an die Wand fahren, sollte ich meine Probleme nicht in den Griff bekommen. Nun muss ich etliche Medikamente nehmen um meine Störungen in den Griff zu bekommen, aber leider habe ich durch diese Medikamente praktisch gänzlich die Lust an Sex verloren.

Wir haben 1-2 Mal Sex im Monat, manchmal auch gar keinen, da es mir irgendwie nicht fehlt und ich so mit mir und meiner Psyche beschäftigt bin, dass ich Abends nur noch total erledigt ins Bett falle.
Mein Mann versichert mir zwar immer wieder, dass dies kein Problem für ihn ist und allgemein unterstützt er mich so super und geht mit mir diesen schweren Weg. Er hat für all meine Launen und Phasen verständnis und setzt mich in keiner Weise unter Druck.

Ich liebe meinen Mann über alles und ich finde ihn total atraktiv. Mir ist bewusst das Sex zu einer Beziehung gehört und ich finde unser Sex auch wirklich toll, aber es gibt Tage/ Wochen/ Monate in denen ich diese Intimität überhaupt nicht brauche ja sogar vermeide teilweise.

Mein Psychiater meinte, es sei wegen meinen Traumatas und auch wegen den vielen Medikamenten, dass ich einfach nicht den Drang nach dieser Intimität verspüre. Dennoch habe ich ein extrem schlechtes Gewissen meinem Mann gegenüber. Ich frage ihn des öfteren ob ich ihn oral Befriedigen darf, doch er möchte dies nicht, da er dann mehr wollen würde und er mich deswegen nicht unter Druck setzen möchte.

Ich bin teilweise wirklich total verzweifelt, wegen meines schlechten Gewissens und habe auch etwas Angst davor, dass er sich irgendwann seine Bedürfnisse bei einer anderen Frau auslebt.

Habt ihr Tipps wie ich mich mehr ermutigen kann mich auf den Sex mit meinem Mann einzulassen bzw. wie fie Lust auf den Sex zurück kommt. Oder ist es wirklich so normal, dass die Medikamente meine Libido einschränken? Wird das wieder besser wenn sich mein Körper etwas an die Medis gewöhnt hat (nehme antidepressiva und andere Psychopharmaka)? Wie kann ich meinem Mann sonst noch verwöhnen ohne dass er gleich abblockt und befürchtet dass ihn dies nicht ausreichen würde und mehr wollen würde?

Entschuldigung wegen des langen Textes und allfälligen Schreibfehlern, mit dem Handy schreiben ist erwas umständlich.

Verzweifelte Grüsse bina

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18. Juli 2015 um 13:44

Danke violetluna
Für deine Antwort. Ich weiss, dass ich mich selbst unter Druck setze, aber dieses schlechte Gewissen lässt sich nur schwer abstellen.
Ich möchte ihm ja auch nicht das Gefühl geben, dass ich ihn nicht mehr begehre oder gar unatraktiv finde.

Aber warscheindlich hast du recht und ich mache mir einen viel grössen Kopf über diese Situation als er.

Es ist auch recht "neu" für mich, dass jemand Rücksicht auf meine Probleme und Gefühle nimmt und nicht von mir erwartet stämdig allzeit bereit zu sein.

Vielen Dank noch eimal, dass du dir Zeit genommen hast mir zu antworten.

Liebe Grüsse bina

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18. Juli 2015 um 9:57
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