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Schlechtes Gewissen

30. Mai 2012 um 8:35 Letzte Antwort: 30. Mai 2012 um 16:25

Hallo ihr Lieben,

ich bin seit 3,5 Monaten mit meinem neuen Freund zusammen. Die Beziehung ist klasse. Er ist die Liebe meines Lebens und ich die seinige. Es passt alles perfekt. Wir wohnen schon zusammen, aber auch das klappt wunderbar. Natürlich gab es schon Streitereien, aber die gehören dazu, wir lernen uns ja erst noch richtig kennen und später konnten wir auch schon drüber lachen. ICh fühl mich wahnsinnig wohl bei ihm und bin überglücklich. Er ist es auch, sagt es oft und man merkt es ihm auch an. Er ist aufmerksam und überrascht mich oft. Wir planen ein Baba, Hochzeit und Haus.

Ein kleines Problem hab ich allerdings, sonst würde ich ja hier nicht schreiben.

Wir lernten uns anfang des Jahres kennen, wir hatten den gleichen Arbeitsweg. Ich gab ihm ein briefchen und so kam alles ins Rollen.

Damals hatte ich noch eine 7-jährige Beziehung und er eine 8-jährige Beziehung. Wir wohnten mit unseren jeweiligen Ex-Partner in gemeinsamen Wohnungen. Es war alles schwierig, Gefühlschaos hoch 10, man wusste nicht weiter, wie soll man damit umgehen und sich entscheiden. Schlussendlich haben wir fast am gleichen Tag nach 4 Wochen mit unseren Partnern Schluss gemacht und uns füreinander entschieden.

Es folgte Trennung, überstürzter Auszug, Nächte in Hotels und Hostels, manchmal wusste man abende lang nicht wohin. ICh fand schnell eine Wohnung, er zog mit ein. Es war am Anfang so nicht geplant, aber es ist das Beste was wir machen konnten. So haben wir uns jetzt, können es gemeinsam verarbeiten.

Die Trennung kam für die Zurückgebliebenen völlig überraschend, es ging alles wahnsinnig schnell. Aber wir kamen uns schon sehr nahe und fremdgehen und zweigleisig fahren konnten wir beide nicht.

Seine Ex-Freundin hatte einen Zusammenbruch, meinem Ex ging es nicht besser.

Nun haben wir beide ein schlechtes Gewissen. Langsam kommt Ruhe rein, dioe Wohnung ist fast fertig, wahrscheinlich kommt nun langsam die Verarbeitungszeit und man hat Zeit darüber nach zudenken. Es war eine krasse Zeit.

Jetzt stehen viele Geburtstage an, die Familien waren alle perplex, aber es regelt sich langsam. Wenn nur das schlechte Gewissen dem Ex-Partner gegenüber nicht wäre.

Gestern saß ich mit meinem Freund auf dem Balkon. Er sprach über sein schlechtes Gewissen, er weiß nicht wie er damit umgehen soll. Es quält ihn so, er weinte auch. Es hätte nix mit mir zu tun. ICh hätte sein Herz zu 100 %, es ist nur sein Kopf. Er meint in spätestens einem Jahr ist alles besser. Dann gibt es nicht mehr diese Erinnerungen nicht mehr, dass man vor einem Jahr ja noch mit dem anderen Partner zusammen war.

Aber ich habe Angst, dass es unsere Beziehung zu sehr belastet. Es tut mir weh, zu hören das er sich wegen ihr quält. Aber ich kann es ihm nicht vorwerfen, ich habe ja noch ähnliche Gedanken. Wir reden sehr viel darüber, aber ich habe einfach Angst, dass er es irgendwann bereut. Oder ich nicht mit ihr mithalten kann. Ich weiß sie war eine tolle taffe frau. Ich hab auch Angst das mich seine Familie nicht so aufnimmt. Sie spielte da eine sehr große Rolle. ER meint diese Gedanken wären alle Quatsch. Aber ich bin die Neue, die alles kaputt gemacht hat. Ich habe so eine Angst, dass uns diese Vorgeschichte zu sehr belastet.

Wir haben schnell für klare Fronten gesorgt, wer macht das schon nach 4 Wochen. Die Beziehungen liefen beide nicht mehr so gut, sonst hätten wir uns ja nicht so schnell ineinander verliebt. Ich rede mir ein man hätte nicht viel anders machen können. Aber wir haben soviele Menschen vor den Kopf damit gestoßen :/

Wie können wir damit am besten umgehen, was haltet ihr davon?

LG

Clara

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30. Mai 2012 um 16:25

...
Da machst du es dir aber auch sehr einfach. Was soll ich bzw. er denn tun, wenn wir uns verliebt haben und wir einfach perfekt zueinander passen.

Hätte ich sagen sollen, nein ich will noch nicht mit dir zusammen sein, ich und du müssen das erst verarbeiten. Das ist leichter gesagt als getan, wenn man sich verliebt hat.

Da will man doch gerade Zeit miteinander verbringen und den Menschen kennen lernen.

Ich weiß nicht. Ich hätte es nicht ausgehalten, ihn weg zustoßen oder auf Abstand zu halten. Er gab mir ja auch eine Menge KRaft für die Trennung. Wir waren füreinander und haben uns gegenseitig unterstützt ....

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