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Schlampe und mehr ...

30. Mai 2008 um 17:01

Welchen Zweck erfüllen eigentlich heute gesellschaftliche Konventionen bzgl. der Anzahl von Sexualpartnern, die Mann oder Frau im Laufe ihres Lebens hat ?

Wie steht ihr persönlich dazu und warum ?

jaja

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30. Mai 2008 um 17:10

Merkwürdige Frage!
Also, einen Zweck erfüllen heutige Konventionen nicht.

Und mal ganz ehrlich: wer sagt sich denn zu Beginn seiner sexuellen Aktivität, also meistens irgendwann in der Jugend, "ich werde in meinem Leben mit 100 Männern/Frauen schlafen"?

So läuft es doch nicht!

Das ist doch nicht planbar!

Vielleicht bleibt der erste Mann oder die erste Frau, auch der/die letzte. Weil es einfach passt.

Aber meistens ist das ja nicht der Fall und dann nimmt das Leben seinen Lauf. Wer will da urteilen?

Ist Mann/Frau, die Spaß am Sex hat und den genießt, vielleicht auch mit unterschiedlichen Partnern, weil es sich in seinem/ihren Leben einfach so ergeben hat, ein schlechter Mensch?

Ist jemand, für den Sex und Liebe untrennbar zusammengehören, ein besserer Mensch?

Ob einer oder hundert spielt doch heutzutage keine Rolle mehr.

Irgendetwas dazwischen ist sicherlich üblich. Wobei ich hier auch nicht von "normal" sprechen möchte.

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30. Mai 2008 um 17:20
In Antwort auf napati

Merkwürdige Frage!
Also, einen Zweck erfüllen heutige Konventionen nicht.

Und mal ganz ehrlich: wer sagt sich denn zu Beginn seiner sexuellen Aktivität, also meistens irgendwann in der Jugend, "ich werde in meinem Leben mit 100 Männern/Frauen schlafen"?

So läuft es doch nicht!

Das ist doch nicht planbar!

Vielleicht bleibt der erste Mann oder die erste Frau, auch der/die letzte. Weil es einfach passt.

Aber meistens ist das ja nicht der Fall und dann nimmt das Leben seinen Lauf. Wer will da urteilen?

Ist Mann/Frau, die Spaß am Sex hat und den genießt, vielleicht auch mit unterschiedlichen Partnern, weil es sich in seinem/ihren Leben einfach so ergeben hat, ein schlechter Mensch?

Ist jemand, für den Sex und Liebe untrennbar zusammengehören, ein besserer Mensch?

Ob einer oder hundert spielt doch heutzutage keine Rolle mehr.

Irgendetwas dazwischen ist sicherlich üblich. Wobei ich hier auch nicht von "normal" sprechen möchte.

Relativ hohe Anzahl
Wenn ich mir die relativ hohe Anzahl von Threads zum Thema ob Frau eine Schlampe sei sowie die teils recht engagierten Reaktionen darauf ansehe, scheint diese Konvention in vielen Köpfen noch eine große Rolle zu spielen.

Ich hoffe mit meiner Frage ein bißchen Klarheit zu gewinnen, ob es persönlich emotionale Gründe gibt, ob es per Erziehung transportiert wurde, ob ein gesellschaftliches Interesse bestehen könnte ... oder warum auch immer diese Konvention eine bei manchen große Rolle spielt.

jaja

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30. Mai 2008 um 17:27

Nachfrage
Dass Konventionen, wie man miteinander umgeht, für eine Gruppe grundsätzlich wichtig sind, sehe ich auch so.

Die Frage ist aber wofür ist es wichtig, die Anzahl von im Laufe der Zeit nacheinander erlebten Sexualkontakten möglichst klein zu halten ?

OK, Wenn Du eine möglichst Jungfrau willst und deren Anteil an der Bevölkerung klein ist, sehe ich dass es für Dich schwieriger wird, eine Jungfrau zu finden.
Aber daraus lese ich noch keine Antwort, welchen Vorteil diese Forderung gesamtgesellschaftlich darstellt.

jaja

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30. Mai 2008 um 17:33
In Antwort auf akeno_12890379

Relativ hohe Anzahl
Wenn ich mir die relativ hohe Anzahl von Threads zum Thema ob Frau eine Schlampe sei sowie die teils recht engagierten Reaktionen darauf ansehe, scheint diese Konvention in vielen Köpfen noch eine große Rolle zu spielen.

Ich hoffe mit meiner Frage ein bißchen Klarheit zu gewinnen, ob es persönlich emotionale Gründe gibt, ob es per Erziehung transportiert wurde, ob ein gesellschaftliches Interesse bestehen könnte ... oder warum auch immer diese Konvention eine bei manchen große Rolle spielt.

jaja

Lügen
oder ein unruhiges, störbares Leben führen?

Dann lieber mit Sebastian Brabant "die Welt, die will belogen sein" etwas lügen oder vollends schweigen - ladylike - und sich keineswegs über die Anzahl der sexualpartner äussern. Geht eh keinen was an

die polyamore Sonnenblume

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30. Mai 2008 um 17:41
In Antwort auf sonnenblume293

Lügen
oder ein unruhiges, störbares Leben führen?

Dann lieber mit Sebastian Brabant "die Welt, die will belogen sein" etwas lügen oder vollends schweigen - ladylike - und sich keineswegs über die Anzahl der sexualpartner äussern. Geht eh keinen was an

die polyamore Sonnenblume

OK mit schweigen oder lügen
OK mit schweigen oder lügen kannst Du vielleicht gesellschaftliche Sanktionen vermeiden.

Die Frage für mich bleibt, sind die Konventionen sinnvoll ? Mir scheint in Deiner Unterschrift ein "Nein" versteckt zu sein. Hast Du Lust das noch ein bißchen zu erläutern ?

jaja

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30. Mai 2008 um 17:46

Indikator
OK dann benutzt Du die Anzahl an Sexualkontakten also als ein Barometer für die Chance, dass Deine persönliche Beziehung stabil bleibt ?
Habe ich das richtig verstanden ?

Darüber hinaus exstreckst Du Dein Bedürfnis nach Stabilität auf die gesamte Gesellschaft und sagst, dass das "eine Gesellschaft nicht braucht". Was für ein Problem sollte Deiner Meinung nach die Gesamtgesellschaft damit haben ?

jaja

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30. Mai 2008 um 18:26

Erfahrungen
Deine Gleichung sieht also so aus:
Wenn jemand sein Leben lang Sex mit fast niemandem gehabt hat, dann wird er sich auch in Zukunft beschränken können. Richtig ?

Du nimmst damit offenbar aber auch an, dass die Umkehrung ebenfalls gilt: Wenn jemand mit vielen Menschen Sex hatte, kann er später nicht dauerhaft in einer Beziehung bleiben.
Könnte man nicht aber auch die Sichtweise vertreten, dass diese Person sich durch intensive Kontakte die Fähigkeit und das Wissen angeeignet hat, einen geeigneten Partner zu erkennen und eine besonders starke Partnerschaft aufzubauen ?

Wie es z.B. im Beruf so ist, dass es als vorteilhaft angesehen wird, zu Beginn der Karriere Erfahrungen zu sammeln, um diese später in einer festen Position einfließen zu lassen ?

Die andere Position ist die gesamtgesellschaftliche Frage, ob wirklich die Fortpflanzung darunter leidet, wenn man mehrere Geschlechtspartner hatte. Worin sollte das begründet sein ?

jaja

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30. Mai 2008 um 18:31

Genauer gefragt
Klar die Bezeichnung "Schlampe" ist als Beleidigung gemeint. Beleidigung ist eine Form der Sanktion und damit das Gegenüber dazu bringen sich dem nicht auszusetzen und sich deshalb wertkonform zu verhalten.

Meine Frage setzt aber einen Schritt früher an: Warum hat die Anzahl der Sexualkontakte für einen Teil der Gesellschaft eine so große Bedeutung, dass sie eben mit Beleidigungen Menschen sanktioniert, die eine "zu hohe" Anzahl Sexualpartner hatte.

jaja

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30. Mai 2008 um 18:43

OK
D.h. Du hältst diesen Wert (wenig Sexkontakte) also nicht für wichtig.

Du vermutest, dass die Menschen, die das anders sehen, dies unreflektiert aufgrund ihrer Erziehung oder weil es ihnen unbekannt ist tun.
Toleranz ist ihnen fremd, weil sie sich intolerant als stärker erleben.

Richtig verstanden ?

jaja

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30. Mai 2008 um 18:58

Nein...
...du triffst nicht auf 95% oberflächliche frauen, sondern auf frauen, die eben nicht so moralisch mit dem zeigefingern wackeln und die sich nicht deinen wertvorstellungen anpassen.

du bist nicht das mass aller dinge....aber das wirst du nie verstehen und deshalb auch auf ewig single bleiben....

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30. Mai 2008 um 19:00

Gääääääääääääähn....
....schon wieder sind die 68er an allem schuld....ach herrje!

mach doch dein eigenes versagen nicht immer an der geschellschaft fest...und die restlichen 5% finden sicher was besser passendes wie dich.

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30. Mai 2008 um 19:39

Das hört sich merkwürdig an
Gilt für Dich der Handel: Frauen geben Sex, die Männer bezahlen dafür indem sie "sich den Stress mit Beziehung und Familie machen" ?

Meinst Du nicht, dass Beziehung und Familie für sich allein auch für Männer einen Vorteil haben kann ?

jaja

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30. Mai 2008 um 19:41

Naja
meinst Du nicht, dass Frauen nicht mindestens den gleichen wenn nicht ausgeprägteren Besitzanspruch gegenüber Männern anmelden ... ich denke da nur an all die Kontrollspielchen mit Handy angucken etc.

jaja

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30. Mai 2008 um 19:52

Du sprichst von Kindern
Du sprichst von Kindern, aber Sex kann man auch ohne Kinder haben. Und gerade bei mehreren Partnern geht es ja meist um folgenlosen Sex.

Von daher sehe ich keine Auswirkung eines geänderten Kindergeld/Unterhaltsgesetzes auf die Zahl der Geschlechtspartner.
Kannst Du den Zusammenhang erläutern ?

jaja

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30. Mai 2008 um 20:08

Gibt es eigentlich
überhaupt noch "eine" konkrete Einstellung zur Anzahl der bisherigen Sexualpartner? Hängt das nicht vielmehr vom direkten sozialen Umfeld ab? Es gibt freizügigere Gruppierungen und solche in denen selbst Sex vor der Ehe schon ein Tabu ist. Ob man mit der betroffenen Person klar kommt hängt meiner Ansicht nach nicht unbedingt von der Anzahl ihrer Bettgeschichten ab, sondern davon, wie sie sonst als Mensch ist. Wenn jemand Sex und Liebe in einer Lebensphase oder dauerhaft trennt, heisst das doch nicht, dass er/sie ein unangenehmer Mensch ist. Ich wäre natürlich nicht scharf darauf mit so jemandem eine Beziehung einzugehen, weil ich Sex und Liebe eben nicht trennen kann. Allerdings steht einer Freundschaft damit eigentlich nichts im Wege.

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30. Mai 2008 um 20:10

Kontrollbedürfnis
Männliches Kontrollbedürfnis war aber schon das was Du mit der Beschimpfung Schlampe assoziiert hast.
Ich habe das weibliche Kontrollbedürfnis erwähnt, um herauszufinden, warum dann dieses Kontrollbedürfnis nicht die gleichen Sanktionen mit umgekehrten Geschlechtszuordnungen bewirkt.

jaja

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30. Mai 2008 um 20:16

Weil es als Beleidigung gemeint ist
Der Sprecher benutzt Worte, um eine Botschaft zu transportieren. Wenn er beleidigen will, wird das nicht als Kompliment ankommen. Und eine Beleidigung wird sich im Normalfall keiner das freiwillig ans Hemd heften.

Mit dem Wort "Schlampe" wird nicht wertneutral eine Lebensweise dargestellt sondern ausschließlich eine negative Wertung. Manche Frauen nennen sich aber durchaus selbstbewußt so, weil sie darstellen wollen, dass die Beleidigungen an ihnen abperlen, ohne sie zu beschmutzen.

jaja

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30. Mai 2008 um 20:31

Wenn es nur um Sex geht
ist es ja eigentlich vollkommen egal, wie viele Partner der andere vorher hatte, da kann man eher von der Erfahrung profitieren. Strebt man eine Beziehung an, in der Sex und Liebe nicht unabhängig voneinander sein sollen, ist es sicherlich schon abschreckend. Nicht weil es ekelig ist, sensibel, sondern weil man befürchtet, dass der andere "beziehungsunfähig" ist.

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30. Mai 2008 um 20:36

Nicht ganz klar
Ich verstehe, dass der verstärkte Wunsch von Frauen nach stabiler Partnerschaft für die Kinderaufzucht, sich aus der Entwicklungsgeschichte begründen läßt.

Aber eine verstärkter Wunsch nach stabiler Partnerschaft widerspricht doch Deiner These, dass Frauen trotz Kinderwunsch gerne oft ihre Partner wechseln würden. Bei der Begründung wäre doch genetisch jede Anlage zum "Schlampendasein" ausgeschlossen.
Wir diskutieren aber doch die gesellschaftliche Sanktionierung.

jaja

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30. Mai 2008 um 20:39

Partner und ONS
Bei vielen Partner vorher werden ja nicht nur Sextechniken gelernt, sondern auch Beziehung.

Mehrere Sexpartner bedeuten ja keineswegs viele ONS

jaja

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30. Mai 2008 um 20:39

Da stimme ich dir
absolut zu. Da aber die Maßstäbe einem nicht auf die Stirn tätowiert sind und man sich erst einmal möglichst positiv darstellen möchte, geben viele erst einmal sehr wenige Partner zu. Und später ist es dann möglicherweise zu spät, um die Restlichen zu "gestehen".

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30. Mai 2008 um 21:04

Stabile Langzeitbeziehung und "Vorgeschichte"
Der Wunsch eine feste Beziehung zu haben, widerspricht doch nicht dem auch eine Vorgeschichte mit mehreren Versuchspartnern gehabt zu haben.

Ob Frauen Sex mit mehreren Partnern nur aus den sozialen Zwängen der Emazipationsbewegung heraus haben ? Keine Ahnung. Müßten die Frauen selbst beantworten können.

jaja

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30. Mai 2008 um 21:11

Andere Meinung
Ob das weibliche Kontrollverhalten wirklich schwächer ist ? Glaub ich irgendwie nicht. Allein aus dem was man hier liest, ergibt sich ein anderes Bild finde ich.

Was die Verteilung der Brutpflege bei Trennung angeht, ist das ja ein ganz anderes Thema, was glaube ich hier den Rahmen sprengt. (Dabei würde ich Dir so gerne widersprechen von wegen Frauen, die die Männer ausgrenzen dabei als Bestrafung/Machtausübung etc.)

jaja

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30. Mai 2008 um 21:16

Alternative Sichtweisen
Vielleicht müssen wir unterscheiden:
Reine Sex-Affären und mehrere Beziehungsversuche

Wenn jemand viele Sex-Affären hatte, ist die Frage, ob das bedeutet, dass er nicht dennoch auch Beziehung leben kann. Meinst Du das schließt sich gegenseitig aus ?

Mehrere Beziehungsversuche können doch auch dafür sprechen, dass er sich besonders anspruchsvoll auf die Auswahl DER Lebenspartnerschaft vorbereitet hat.

jaja

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30. Mai 2008 um 21:29

Könntest Du schon recht haben
Da könntest Du recht haben, wenn sie das so lange so machen, bis sie in einem Alter sind, wo zu viele Männer schon vergeben sind.

Andererseits bist Du mit Deinem Wunsch nach stabiler Beziehung auch in dieses Alter gekommen ... und wärest wohl eigentlich willig eine längerfristige Beziehung einzugehen.

jaja

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30. Mai 2008 um 21:31

Ich bin keineswegs gegen Werte
Ich bin keineswegs gegen Werte, damit wir uns nicht falsch verstehen. Auch in der Wirtschaft sind sie meiner Meinung nach vollkommen unterrepräsentiert und es wird Zeit, da gegenzusteuern.

Back to topic: Die Frage war, ob wenig Sexkontakte ein wichtiger Wert sind.

jaja

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30. Mai 2008 um 21:34

Diskutiert untereinander kontrovers weiter
ich muß jetzt mal das Feld räumen ... aber diskutiert untereinander kontrovers weiter und bringt Licht in die Sache.
Ich lese es später nach !

jaja

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30. Mai 2008 um 21:39

Hälfte geklärt
OK, dann haben wir ja schon mal die Hälfte geklärt.

Die andere Hälfte ist schwieriger.
Ja, vermutlich erleichtern ausgeprägte klare Wertvorstellungen generell zunächst den Umgang miteinander, weil weniger Dissens aus einer individualisierten Entwicklung zu erwarten ist.

Die Frage ist nur, ob weniger Sexuelle Partner in diesem Sinne einen Fortschritt bringen.

jaja

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30. Mai 2008 um 21:42

Wenn man lange
von Affäre zu Affäre springt, lernt man nie, sich auf einen anderen Menschen wirklich einzulassen. Früher hätte man gesagt, man wird "schrullig". Dann ist es auch nicht mehr leicht eine richtige Beziehung aufzubauen und am Leben zu erhalten.
Was sollen das denn für Altlasten sein, vor denen Frauen zurückschrecken? Kinder? Das ist ab einem gewissen Alter doch normal...

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30. Mai 2008 um 21:45

... oder
sie waren auch auf der Suche oder sie sind in einer früheren Beziehung gescheitert ... wenn wir jetzt mal von den Fällen ausgehen, wo mehrere sexuelle Kontakte mit einem höheren Lebensalter assoziiert sind.

jaja

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30. Mai 2008 um 21:54

Seltsame Einstellung
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Frauen ab - sagen wir mal 30 - ein Problem mit Kindern des Partners haben. Ein Vorleben schließt das halt alles mit ein.
Die Ex ist und bleibt immer ein Problem, aber dem stellt sich ja nicht nur die Frau sondern auch der Mann.
Und jetzt viel Spass bei der Arbeit

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30. Mai 2008 um 22:14

Weisste...
...im gegensatz zu dir lebe ich in einer glücklichen und harmonischen beziehung, bin mit meiner umwelt und meinem umfeld und vorallem mit mir selbst zufrieden.

beschäftige dich mal mit buddhismus....würde deiner inneren zerissenheit und deiner verbitterung seeehr gut tun!

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30. Mai 2008 um 22:15

Sorry...
...aber welche frau will so einen mann??? da stimmt doch was nicht!

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31. Mai 2008 um 4:15
In Antwort auf akeno_12890379

OK mit schweigen oder lügen
OK mit schweigen oder lügen kannst Du vielleicht gesellschaftliche Sanktionen vermeiden.

Die Frage für mich bleibt, sind die Konventionen sinnvoll ? Mir scheint in Deiner Unterschrift ein "Nein" versteckt zu sein. Hast Du Lust das noch ein bißchen zu erläutern ?

jaja

Sanktionen
Es gibt nicht "die" Sanktionen, weil es - wie bereits ganz zu Beginn des threads sehr zutreffend festgestellt - nicht "die" Konventionen gibt. Vielmehr handelt es sich um Reaktionen unterschiedlichster Art aufgrund sehr heteronomer Normen, welche sich zudem auch von Zeit zu Zeit, Gruppe zu Gruppe und Kontext zu Kontext wandeln. Und ALLE sind nicht wirklich sinnvoll, denn weder aus sexueller Repression, noch aus Libertinage, noch aus den vielfältigen Schattierungen dazwischen lässt sich ein moralischen Plus oder Minus begründen.

Da der Mensch jedoch stets versucht ist, seinen Mitmenschen zu bewerten oder auch nur seine persönlichen Ressentiments scheinmoralisch zu verbrämen, wird es IRGENDEINE Reaktion auf wahrheitsgemässe Äusserungen über Sexualpartner immer geben, und allein diese Reaktionsmöglichkeit stellt für mich einen Eingriff in meine Privatsjhpäre dar. Denn was ich privat in der Horizontalen tun möchte, geht nur mich und einen sehr kleinen Personenkreis etwas an, und entzieht sich insofern jeglicher bewertung, egal auf welchen normativen Bild basierend.

Deshalb schweige ich .

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31. Mai 2008 um 4:25

Puritanisch
Mein lieber "sensibel",

Wir wissen hier im Forum hinlänglich, dass Du sehr radikale Ansichten zur Verbrämung der Angst, in puncto sexueller Leistungsfähigkeit mit anderen Männern verglichen zu werden, formulierst - Stichwort "Sexverwandtschaft", und wie war das mit der moralischen Hygiene oder wie du Dich auszudrücken pflegtest?!

Es ist absolut NICHT normal, noch überhaupt sinnvoll und keineswegs "sensibel", einen neuen Partner über die Anzahl seiner Sexualpartner zu informieren - erst recht nicht beim "ersten Date"! Es gibt so etwas wie soziale Normen, Situationsgefühl und Schicklichkeit. Ja, das sage ich , denn Schicklichkeit ist auch eine Empathie dem Anderen gegenüber im Bewusstsein dessen, was man ihm zumuten kann, darf und will, und auch, welche Wertschätzung man sich und oihm gegenüber erbringt.

Ich hatte Sexualpartner. Wie die meisten erwachsenen Menschen. Manch einen hätte ich mir rückblickend gern erspart, manch einen hätte ich gern länger - oder überhaupt - genossen. Die blosse ANZAHL der Partner sagt jedoch gar nichts über mich als Person aus, sondern die Qualität der Verbindungen und die Impulse, welche sie mir für meine eigene persönliche (durchaus nicht nur technisch-sexuelle, sondern gesamtpersönliche) Entwicklung mitgegeben haben. Das sind nun Punkte, über die ich durchaus mit einem neuen Partner sprechen würde, weil sie mit mir zusammenhängen. Aber über die reine Anzahl - warum?

Ich fände es auch befremdend, wenn ein Mann mich seinerseits über die Anzahl seiner Sexualpartner informieren würde. Es klingt entweder pubertär, oder puritanisch, auf jeden Fall fehlt das Wichtigste: die Erkenntnis, die daraus zu ziehen ist. Denn auch wenn Du "sensibel" Dich dieser erkenntnis in Deinen zahlreichen postings verschliesst, ist Sexualität kein Hygieneakt, sondern ein Handeln der ganzen Perso mit viel Potential zur persönlichen Weiterentwicklung.

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