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Schlafprobleme und "fremdes" Kind

8. Januar um 11:50 Letzte Antwort: 9. Januar um 17:02

Hallo ihr Lieben und entschuldigt den Roman,

ich weiß nicht mehr weiter...
ich bin mit meinem Partner seit 2 Jahren zusammen und seit mehreren Monaten habe ich enorme Schlafprobleme bei ihm zuhause oder mit ihm generell im Bett. Anfangs hat er sehr laut geschnarcht, durch eine Nasen-OP und fehlende Zigaretten ist das deutlich !!! besser geworden. Außerdem hat er andere Schlafenszeiten und kommt immer erst nachts ins Bett. Durch meinen sehr leichten Schlaf wache ich durch Schnarchen oder ins Bett kommen immer auf und habe dann Proleme einzuschlafen. Mein Unterbewusstsein ist mittlerweile soweit, dass ich auf das Schnarchen, oder Zubettgehen "warte".
Wir schlafen die meiste Zeit getrennt (ich ziehe nachts irgendwann aus) und hab dadurch keinen erholsamen Schlaf. 
Ich weiß aber, dass es funktioniert, hat es vorher ja auch.
Ich bin einfach seit langer Zeit extrem gestresst und unentspannt.
Ich komme selbst schlecht zur Ruhe, stehe stänidig unter Zeitdruck bzw. psychischem Druck, mache mir über sehr viel Gedanken, das kann ich nicht abstellen.
Ich habe ein krankes Pferd und es müssen wohntechnisch finanziell hohe Entscheidungen getroffen werden.
Des Weiteren kommt hinzu, dass mein Partner bereits einen Sohn hat (9 J), womit ich nicht gut klarkomme. Er weiß das und ich rechne ihm hoch an, dass er mich nicht verlässt, wobei meine Einstellung egoistisch ist und ich nichts gegen das Kind haben sollte, ich weiß das, trotzdem ist es so. Ich wünschte es gäbe ihn nicht. Und immer wieder wenn ich mir einrede, ich schaffe das schon, löst eine Kleinigkeit hohen Puls in mir aus. Seit diesen Diskussionen um seinen Sohn, habe ich Bluthochdruck und oft Situationen, in denen ich meinen Puls nicht runter kriege, auch nachts. Ich will aber keine Schlaftabletten nehmen.
Die Tatsache mit dem Kind hätte einen von uns trotzdem nie dazu gebracht, den anderen zu verlassen, einfach weil unsere Liebe und Bindung zu stark ist. Ich kann ihn nicht verlieren.
Eer weß wie es mir geht und tut alles fürmich, gestern hat er mir ein Bad mit Wein und meiner Lieblingsserie vorbereitet uind ich konnte mich nicht entspannen...
Zukunftsängste, Bindungsängste, Egoismus... ich weiß es nicht

Also hab ich meine Fakten und bin eigentlich glücklich, und dennoch komme ich nie runter. Es belastet mich dermaßen abends wach zu liegen und auf die Uhr zu schauen, obwohl alles gut sein könnte.
Ich weiß nicht wie ich das ändern kann. Es sind nicht mal zeiliche Aspekte, sondern alles mentale. Was kann ich tun, um endlich wieder glücklich und entspannt zu sein - Mentaltraining ?
 
Ich erhoffe mir euren Rat und musste mir das einfach mal von der Seele schreiben.

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8. Januar um 12:04

Das arme Kind! Was ist mit dem Kind? Weshalb lehnst du ihn ab? Wie kannst du von Liebe ausgehen, wenn du ein Teil von ihm, nämlich das Kind ablehnst? 

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8. Januar um 12:07

Das schlechte Gewissen wird dich eines Tages zerstören. 😱 

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8. Januar um 12:18

die Frage "wie kann ich das Kind ablehnen" kann man in meiner Situation nicht beantworten. Das ist kein rationales Entscheiden dagegen, sondern en Gefühl, das man nicht beeinflussen kann, ich wünschte es wäre so, ich weiß nicht woher es kommt, natürlich lasse ich das den Jungen nicht spüren.
Aber nochmal, solche Gedanken oder Gefühle kann man nicht beeinflussen oder in eine andere Richtung drehen

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8. Januar um 12:20
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die Frage "wie kann ich das Kind ablehnen" kann man in meiner Situation nicht beantworten. Das ist kein rationales Entscheiden dagegen, sondern en Gefühl, das man nicht beeinflussen kann, ich wünschte es wäre so, ich weiß nicht woher es kommt, natürlich lasse ich das den Jungen nicht spüren.
Aber nochmal, solche Gedanken oder Gefühle kann man nicht beeinflussen oder in eine andere Richtung drehen

Es muss einen Grund dafür geben? Kennst du den Grund? 

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8. Januar um 12:46

Psychotherapie?

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8. Januar um 12:47
In Antwort auf

Es muss einen Grund dafür geben? Kennst du den Grund? 

ich glaube es ist eine Art 5. Rad am Wagen, wenig Zweisamkeit, der kleine fordert unfassbar viel Aufmerksamkeit und ist für sein Alter noch sehr sehr kindlich und albern. Erotik und Sex wenn er im anderen Zimmer ist, hab ich überhaupt keinen Sinn für...

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8. Januar um 12:48
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Psychotherapie?

habe ich auch überlegt...
das einzige was mich abhält, ihr könnt mich für verrückt halten, weil mir meine Gesundheit wichtiger sein sollte, sind die Kosen.
Gute Therapeuten wohnen 50min Fahrt von hier, mindestens. Und ich weiß wie teuer sowas sein kann.
Ich hatte gedacht ich kriege es mit der Zeit alleine hin.

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8. Januar um 12:49
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die Frage "wie kann ich das Kind ablehnen" kann man in meiner Situation nicht beantworten. Das ist kein rationales Entscheiden dagegen, sondern en Gefühl, das man nicht beeinflussen kann, ich wünschte es wäre so, ich weiß nicht woher es kommt, natürlich lasse ich das den Jungen nicht spüren.
Aber nochmal, solche Gedanken oder Gefühle kann man nicht beeinflussen oder in eine andere Richtung drehen

Dass der Junge deine Abneigung nicht bemerkt, bezweifle ich. Kinder haben da sehr feine Antennen. Hast du denn speziell mit ihm ein Problem oder geht es ganz allgemein darum, dass dein Partner ein Kind aus einer früheren Beziehung hat? 

Meditation würde dir sicherlich helfen, ruhiger und gelassener zu werden, erfordert jedoch Geduld und Beharrlichkeit. Ebenso würde ich zu getrennten Schlafzimmern raten, damit du dich nachts erholen kannst. 

Beides wird aber nicht deine Abneigung gegen seinen Sohn ändern können, wenn du keine Ursachenforschung betreibst.  

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8. Januar um 12:52

Nein, ich habe kein Prolem speziell mit ihm, sondern mit der Tatsache. Und nochmal, ih weiß leider wie egoistisch das ist aber ich kann es nicht ändern.
Das mit den getrennten Schlafzimmern versuchen wir teils, wollen wir aber eigentlich beide nicht, da es uns voneinander entfernt. Es ist zum Verzweifeln.
Vielleicht sollte ich wirklich Mentaltraining oder Meditation machen, hier bringen aber nur die Dauer und einige Wiederholungen Erfolg.

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8. Januar um 12:54
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ich glaube es ist eine Art 5. Rad am Wagen, wenig Zweisamkeit, der kleine fordert unfassbar viel Aufmerksamkeit und ist für sein Alter noch sehr sehr kindlich und albern. Erotik und Sex wenn er im anderen Zimmer ist, hab ich überhaupt keinen Sinn für...

Das ist nichts ungewöhnliches ...kindlich und albern sollten auch Erwachsene sein können... 

Alles eine Organisations Frage... Ruf eine Erziehungsberatungsstelle an, lass dich dort beraten... 

Ich bin entsetzt!!! werde mich daher raushalten.

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8. Januar um 12:59
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die Frage "wie kann ich das Kind ablehnen" kann man in meiner Situation nicht beantworten. Das ist kein rationales Entscheiden dagegen, sondern en Gefühl, das man nicht beeinflussen kann, ich wünschte es wäre so, ich weiß nicht woher es kommt, natürlich lasse ich das den Jungen nicht spüren.
Aber nochmal, solche Gedanken oder Gefühle kann man nicht beeinflussen oder in eine andere Richtung drehen

Kinder haben sehr feine Antennen und spüren, wenn sie jemand nicht wirklich mag.

Kinder sind nicht so doof, wie Erwachsene es annehmen und denken, sie könnten Kindern etwas vorspielen. 

Du scheinst so viele Baustellen zu haben, dass nur ein Therapeut das alles mit dir aufarbeiten und verlässliche Hilfestellungen geben kann.

Dein Freund tut mir sehr leid. Er hat schon ein Kind, dass du nicht akzeptieren kannst und um dich muss er sich auch noch kümmern.

Er ist es, der am schwersten belastet ist, denn du wirst immer zwischen ihm und seinem Sohn stehen.

Was ist denn, wenn der Sohn bald beim Papa leben möchte ?

Du solltest dir Hilfe suchen und gegebenfalls solltet ihr euch an eine Familienhilfe wenden. Dein Partner trägt da einfach eine zu große Last und auf Dauer wird diese eure Beziehung nicht überstehen.

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8. Januar um 13:03
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habe ich auch überlegt...
das einzige was mich abhält, ihr könnt mich für verrückt halten, weil mir meine Gesundheit wichtiger sein sollte, sind die Kosen.
Gute Therapeuten wohnen 50min Fahrt von hier, mindestens. Und ich weiß wie teuer sowas sein kann.
Ich hatte gedacht ich kriege es mit der Zeit alleine hin.

Bei wie vielen Therapeuten warst du denn schon, um beurteilen zu können ob sie gut sind ?

Kommst du nicht aus Deutschland?

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8. Januar um 13:09
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Bei wie vielen Therapeuten warst du denn schon, um beurteilen zu können ob sie gut sind ?

Kommst du nicht aus Deutschland?

Nein so hab ich das nicht gemeint. Ich war noch bei keinem, ich hatte einfach gehofft das Problem selber lösen zu können, ich hab auch gehört dass Therapien sehr teuer werden können 

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8. Januar um 13:11
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Nein so hab ich das nicht gemeint. Ich war noch bei keinem, ich hatte einfach gehofft das Problem selber lösen zu können, ich hab auch gehört dass Therapien sehr teuer werden können 

Wenn du in Deutschland lebst, werden Therapiekosten von der Krankenkasse übernommen. 

Du bist aber kein Fachmann und dein Problem scheint sehr tief zu sitzen, wie willst du das alleine lösen ?

Wenn das so einfach wäre, gäbe es keine Therapeuten.

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8. Januar um 13:12

Ich finde es schade, dass du deine Partnerschaft aufgrund falschen Stolzes in den Sand setzen möchtest.

Es ist nichts schlimmes, sich Hilfe zu suchen.

Schlimm ist es, andere darunter leiden zu lassen, dass man keine Hilfe will.

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8. Januar um 13:25

Bei mir hat sich der Eindruck verfestigt, dass du eigentlich vorwiegend mit dir beschäftigt bist. 

Zuerst kannst du nicht schlafen, weil er schnarcht. Nachdem das gelöst ist, kommt das "problem" kind. Wieder liegst du wach.

Zuerst einmal stellt dich mir die frage, warum man sich einen Partner mit kind aussucht, wenn man nicht offen dafür ist?

Kinder kann man nicht wegschieben, jedenfalls nicht, wenn man möchte, dass sie geistig gesund aufwachsen. Schon gar nicht in der zeit in der wir uns gerade befinden. Das bedeutet eben, dass man sich mehr mit seinem kind beschäftigen muss. Zumal ein 9 jähriger mehr aufmerksamkeit bedeutet als ein 16 jähriger. Damit sollte ein erwachsener mensch umgehen können bzw müssen, ansonsten empfehle ich einen anderen partner.

Die Meditation wird es auch nicht bringen, da du Baustellen hast, die tiefer liegen, klingt zumindest so.

Wie andere schon schrieben, solltest du therapeutische hilfe in anspruch nehmen. Es gibt vermutlich eine wartezeit, aber bezahlt wird sie in aller regel von der krankenkasse.

Als Partner würde ich mir das nicht lange anschauen und mitmachen!

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8. Januar um 13:43

Ich hätte dich längst vor die Tür gesetzt. Das Kind spürt es natürlich. Aber 100%. Der Vater weiß das und duldet es? Krass! Sofort raus mit dir.  Gibt so tolle Frauen 

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8. Januar um 13:43

Ich hätte dich längst vor die Tür gesetzt. Das Kind spürt es natürlich. Aber 100%. Der Vater weiß das und duldet es? Krass! Sofort raus mit dir.  Gibt so tolle Frauen 

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8. Januar um 13:56
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Hallo ihr Lieben und entschuldigt den Roman,

ich weiß nicht mehr weiter...
ich bin mit meinem Partner seit 2 Jahren zusammen und seit mehreren Monaten habe ich enorme Schlafprobleme bei ihm zuhause oder mit ihm generell im Bett. Anfangs hat er sehr laut geschnarcht, durch eine Nasen-OP und fehlende Zigaretten ist das deutlich !!! besser geworden. Außerdem hat er andere Schlafenszeiten und kommt immer erst nachts ins Bett. Durch meinen sehr leichten Schlaf wache ich durch Schnarchen oder ins Bett kommen immer auf und habe dann Proleme einzuschlafen. Mein Unterbewusstsein ist mittlerweile soweit, dass ich auf das Schnarchen, oder Zubettgehen "warte".
Wir schlafen die meiste Zeit getrennt (ich ziehe nachts irgendwann aus) und hab dadurch keinen erholsamen Schlaf. 
Ich weiß aber, dass es funktioniert, hat es vorher ja auch.
Ich bin einfach seit langer Zeit extrem gestresst und unentspannt.
Ich komme selbst schlecht zur Ruhe, stehe stänidig unter Zeitdruck bzw. psychischem Druck, mache mir über sehr viel Gedanken, das kann ich nicht abstellen.
Ich habe ein krankes Pferd und es müssen wohntechnisch finanziell hohe Entscheidungen getroffen werden.
Des Weiteren kommt hinzu, dass mein Partner bereits einen Sohn hat (9 J), womit ich nicht gut klarkomme. Er weiß das und ich rechne ihm hoch an, dass er mich nicht verlässt, wobei meine Einstellung egoistisch ist und ich nichts gegen das Kind haben sollte, ich weiß das, trotzdem ist es so. Ich wünschte es gäbe ihn nicht. Und immer wieder wenn ich mir einrede, ich schaffe das schon, löst eine Kleinigkeit hohen Puls in mir aus. Seit diesen Diskussionen um seinen Sohn, habe ich Bluthochdruck und oft Situationen, in denen ich meinen Puls nicht runter kriege, auch nachts. Ich will aber keine Schlaftabletten nehmen.
Die Tatsache mit dem Kind hätte einen von uns trotzdem nie dazu gebracht, den anderen zu verlassen, einfach weil unsere Liebe und Bindung zu stark ist. Ich kann ihn nicht verlieren.
Eer weß wie es mir geht und tut alles fürmich, gestern hat er mir ein Bad mit Wein und meiner Lieblingsserie vorbereitet uind ich konnte mich nicht entspannen...
Zukunftsängste, Bindungsängste, Egoismus... ich weiß es nicht

Also hab ich meine Fakten und bin eigentlich glücklich, und dennoch komme ich nie runter. Es belastet mich dermaßen abends wach zu liegen und auf die Uhr zu schauen, obwohl alles gut sein könnte.
Ich weiß nicht wie ich das ändern kann. Es sind nicht mal zeiliche Aspekte, sondern alles mentale. Was kann ich tun, um endlich wieder glücklich und entspannt zu sein - Mentaltraining ?
 
Ich erhoffe mir euren Rat und musste mir das einfach mal von der Seele schreiben.

Was du beschreibst, klingt sehr speziell. Ich rate dir ganz dringend zur professionellen Aufarbeitung deiner gefühlten Problemstellungen.

Ich glaube dir, dass du diese negativen Gefühle dem Kind gegenüber nicht willst. Aber du hast sie und dir einzubilden, dass das Kind nichts von diesen merkt, halte ich nicht für sinnvoll. Außerdem leidest du ja selbst unter deiner "nicht salonfähigen" Regung. Es muss auch nicht jeder Kinder wollen, haben oder mögen oder bereit sein, ein Kind aus einer früheren Beziehung zu akzeptieren. Nur halte dich dann aus dem Leben von Kindern weitgehend heraus.

Es gibt leichte und tiefe Schläfer. Vielleicht bleiben euch nur getrennte Schlafzimmer.

Da du mit dem Kind deines Partners wenig bis gar nichts anfangen kannst und es, ob nun gewollt oder ungewollt, als Störfaktor empfindest, und da eure Schlafrhythmen und -gewohnheiten offenbar nicht kompatibel sind, fielen mir für euch nur getrennte Wohnungen ein.

Wenn du an deinen Themen arbeiten möchtest, mach es mit Profis.

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8. Januar um 14:27

Hier gibt es ganz oft ähnliche Fälle: Frauen, die ein Problem mit Kindern aus einer früheren Beziehung haben, sich aber trotzdem für einen Mann mit "Gepäck" entscheiden. 

Mich fasziniert und verwundert es immer wieder neu, warum man sich freiwillig auf eine Beziehung einlässt, in der der Ärger vorprogrammiert ist. Man kann die Kinder ja nicht wegzaubern. 

Du hast letztendlich nur zwei Möglichkeiten: Du trennst dich und suchst dir einen kinderlosen Mann oder du zeigst Eigeninitiative, um deine Probleme in den Griff zu bekommen. Von alleine wird sich nichts ändern. Und bisher hast du eher halbherzige Versuche unternommen.

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8. Januar um 14:38

Ich finde es beachtlich, dass Du selbst merkst, dass Deine "Gefühle" nicht "richtig" sind. Dir fällt auf, dass Deine Haltung sehr egozentrische Züge hat. Das ist eine gute Basis, das Problem erfolgsversprechend anzugehen. Die meisten Egozentriker kommen nämlich nicht auf die Idee, sich selbst als solche zu bezeichnen.

Auch finde ich es richtig, dass Du Deine Gefühle benennst, so unliebsam das auch wirken mag. Kaum ein Mensch hat Verständnis dafür, wenn man das Kind des Partners nicht annehmen kann, man ein Problem mit der Existenz des Kindes hat. Das weisst Du selbst, das hilft Dir aber nicht weiter, denn Du hast diese Gefühle nun mal. Und ja, es gibt leider Kinder, mit denen man nicht kann. Das ist zwar schade, aber erst mal nicht verwerflich. Solange man das das Kind nicht spüren lässt. Die Frage, die ich dazu hätte: Hattest Du diese ablehnenden Gefühle schon zu Beginn (in der Kennenlernphase) oder haben diese sich erst im Laufe der Zeit entwickelt. Das ist eine sehr wichtige Frage, sie entscheidet darüber, ob eine Zukunft für euch sinnvoll ist oder nicht.

Du erkennst intuitiv, dass nicht das Kind oder der Mann an sich arbeiten müssen, sondern Du selbst. Wie gesagt, ich finde, dass Du auf einem sehr guten Weg bist. Bleib dran und nimm Dir zu Herzen, was Dir auch andere raten. Geh mit professioneller Hilfe in innere Klausur, setze Dich mit Dir und Deinen Empfindungen auseinander. Und zwar kritisch! Therapien tragen nur dann Früchte, wenn man selbst wirklich Änderungen herbeiführen möchte und man ehrlich mit sich ist!

Alles Gute!

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8. Januar um 16:02
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Hallo ihr Lieben und entschuldigt den Roman,

ich weiß nicht mehr weiter...
ich bin mit meinem Partner seit 2 Jahren zusammen und seit mehreren Monaten habe ich enorme Schlafprobleme bei ihm zuhause oder mit ihm generell im Bett. Anfangs hat er sehr laut geschnarcht, durch eine Nasen-OP und fehlende Zigaretten ist das deutlich !!! besser geworden. Außerdem hat er andere Schlafenszeiten und kommt immer erst nachts ins Bett. Durch meinen sehr leichten Schlaf wache ich durch Schnarchen oder ins Bett kommen immer auf und habe dann Proleme einzuschlafen. Mein Unterbewusstsein ist mittlerweile soweit, dass ich auf das Schnarchen, oder Zubettgehen "warte".
Wir schlafen die meiste Zeit getrennt (ich ziehe nachts irgendwann aus) und hab dadurch keinen erholsamen Schlaf. 
Ich weiß aber, dass es funktioniert, hat es vorher ja auch.
Ich bin einfach seit langer Zeit extrem gestresst und unentspannt.
Ich komme selbst schlecht zur Ruhe, stehe stänidig unter Zeitdruck bzw. psychischem Druck, mache mir über sehr viel Gedanken, das kann ich nicht abstellen.
Ich habe ein krankes Pferd und es müssen wohntechnisch finanziell hohe Entscheidungen getroffen werden.
Des Weiteren kommt hinzu, dass mein Partner bereits einen Sohn hat (9 J), womit ich nicht gut klarkomme. Er weiß das und ich rechne ihm hoch an, dass er mich nicht verlässt, wobei meine Einstellung egoistisch ist und ich nichts gegen das Kind haben sollte, ich weiß das, trotzdem ist es so. Ich wünschte es gäbe ihn nicht. Und immer wieder wenn ich mir einrede, ich schaffe das schon, löst eine Kleinigkeit hohen Puls in mir aus. Seit diesen Diskussionen um seinen Sohn, habe ich Bluthochdruck und oft Situationen, in denen ich meinen Puls nicht runter kriege, auch nachts. Ich will aber keine Schlaftabletten nehmen.
Die Tatsache mit dem Kind hätte einen von uns trotzdem nie dazu gebracht, den anderen zu verlassen, einfach weil unsere Liebe und Bindung zu stark ist. Ich kann ihn nicht verlieren.
Eer weß wie es mir geht und tut alles fürmich, gestern hat er mir ein Bad mit Wein und meiner Lieblingsserie vorbereitet uind ich konnte mich nicht entspannen...
Zukunftsängste, Bindungsängste, Egoismus... ich weiß es nicht

Also hab ich meine Fakten und bin eigentlich glücklich, und dennoch komme ich nie runter. Es belastet mich dermaßen abends wach zu liegen und auf die Uhr zu schauen, obwohl alles gut sein könnte.
Ich weiß nicht wie ich das ändern kann. Es sind nicht mal zeiliche Aspekte, sondern alles mentale. Was kann ich tun, um endlich wieder glücklich und entspannt zu sein - Mentaltraining ?
 
Ich erhoffe mir euren Rat und musste mir das einfach mal von der Seele schreiben.

Mir stellt sich das so dar, als seist du momentan ziemlich dünnhäutig. Irgendwie scheint dich alles mögliche zu irritieren und du fühlst dich einfach generell unwohl. Alles fühlt sich wie ein Störfaktor für dich an. Gleichzeitig weißt du aber, dass dein Verhalten irrational ist.

Schlafmangel macht das natürlich noch schlimmer, davon wird man nunmal gereizt. Dagegen kannst du nur eins tun: getrennte Schlafzimmer. Wenn du sowieso immer vor deinem Freund schlafen gehst und du dann nur aufwachst, weil er zu dir ins Bett kommt, ist es ohnehin nicht wichtig, wo wer schläft. Nehmt euch bewusst vor dem Schlafengehen Zeit füreinander und besprecht noch alles Wichtige, damit du dann zum Schlafen runterkommst. Das ist nämlich auch ein Problem, das ich bei dir sehe: du kannst aus irgendeinem Grund nicht abschalten, zur Ruhe kommen. Warum, musst du selbst herausfinden, oft liegt es zum Beispiel an der Arbeit (Stress, Existenzängste, Druck...). Du hast außerdem noch ein krankes Pferd, auch das wird dich schlecht schlafen lassen, da du dir Sorgen machst und die Behandlung eines Pferdes auch nicht gerade günstig ist.

Du schreibst, eine Therapie sei dir zu teuer. Prinzipiell gibt es schon die Möglichkeit, dass die Therapiekosten von der Krankenkasse übernommen werden, aber das dauert schon seine Zeit, bis das genehmigt wird und du einen Therapeuten auf Kasse findest. Du schreibst, du wolltest es mal alleine versuchen: was genau hast du denn unternommen? Ratgeberliteratur gekauft? Eine Selbsthilfegruppe besucht? Eine Hotline angerufen?

Abwarten, bis es von alleine weggeht, bringt nichts. Deine Irritation hat Gründe und welche das sind, musst du herausfinden und diese bearbeiten. 

Das Kind deines Freundes ist nunmal da, damit wirst du leben lernen müssen, wenn du die Beziehung weiterführen möchtest. Kinder brauchen nunmal viel Aufmerksamkeit, so lange sie noch klein sind. Wenn sie mal im Teenageralter sind, wollen sie von den Eltern ohnehin nichts mehr wissen, da kannst du froh sein, wenn er dann zum Essen aus seinem Zimmer kommt.

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8. Januar um 16:16

Ich danke euch allen für eure ehrlichen Worte. 
An alle die sagen, warum hast du dir einen Partner mit Kind überhaupt ausgesucht. Nun.... Man verliebt sich, man sucht sich nichts aus, und vorher hatte ich keinerlei Erfahrungen damit, wusste also nicht wie ich darüber empfinden werde und hab mir immer Mühe gegeben alles richtig zu machen. Aber es hat sich falsch angefühlt mit dem Kind, immer etwas mehr. Da sind Gefühle, die mich kaputt machen, weil ich die Beziehung will und ich möchte sie nicht aufs Spiel setzen, deshalb möchte ich ja was ändern. 
Es stimmt, ich leide und habe tiefliegende schwere Probleme, die zu Schlafmangel führen. 
Ich denke das Beste wäre wirklich eine Therapie... Ich möchte weder meine eigene Zukunft, noch die meines Partners versauen. 

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8. Januar um 17:11
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Ich danke euch allen für eure ehrlichen Worte. 
An alle die sagen, warum hast du dir einen Partner mit Kind überhaupt ausgesucht. Nun.... Man verliebt sich, man sucht sich nichts aus, und vorher hatte ich keinerlei Erfahrungen damit, wusste also nicht wie ich darüber empfinden werde und hab mir immer Mühe gegeben alles richtig zu machen. Aber es hat sich falsch angefühlt mit dem Kind, immer etwas mehr. Da sind Gefühle, die mich kaputt machen, weil ich die Beziehung will und ich möchte sie nicht aufs Spiel setzen, deshalb möchte ich ja was ändern. 
Es stimmt, ich leide und habe tiefliegende schwere Probleme, die zu Schlafmangel führen. 
Ich denke das Beste wäre wirklich eine Therapie... Ich möchte weder meine eigene Zukunft, noch die meines Partners versauen. 

Ich weiß ja nicht, wie alt du bist, aber aus meiner schon etwas längeren (*hüstel* ) Erfahrung kann ich dir sagen, dass Verliebtsein für eine Beziehung ganz und gar nicht reicht. Da muss man schon auch Vernunft walten lassen bei der Partnersuche und sich überlegen, kann das überhaupt klappen, ganz ungeachtet des Verliebtseins? Und das idealerweise, bevor man sich zu eng an einen Menschen bindet.

Natürlich - du kanntest diese Situation vorher nicht und wusstest nicht, wie es dir damit gehen würde. Es ist legitim, etwas auszuprobieren, das man noch nicht kennt. Nur sollte man sich irgendwann auch eingestehen, wennn der Versuch gescheitert ist. Und genau das sehe ich jetzt bei dir nicht. Du hältst an der Beziehung fest, obwohl du schon länger merkst, dass du mit der Tatsache, dass dein Freund ein Kind hat, nicht klar kommst. Ich glaube nicht, dass es gut für dich ist, dich jetzt so zu verbiegen zu versuchen, nur um diese Beziehung zu behalten. Es gibt da draußen Millionen anderer Männer und auch noch genügend ohne Kinder (oder zumindest mit erwachsenen Kindern, die du nicht ständig an der Backe hast). Warum muss es ausgerechnet dieser Mann sein, also wenn du es jetzt mal ganz nüchtern und ohne die Verliebtheit betrachtest? Verlieben wirst du dich nämlich irgendwann garantiert wieder. Ich bin mir jetzt auch nicht sicher, ob eine Therapie gegen die Abneigung gegen das Kind was bringt. Manche Menschen mögen halt einfach keine Kinder, ist so. Oder mögen fremde nicht, ihre eigenen sind dann wieder was anderes, auch das habe ich schon erlebt.

Du schreibst, du hättest tiefliegende schwere Probleme, die dich nicht schlafen lassen und du leidest - das allein ist aber schon Grund genug für eine Therapie - ganz unabhängig davon, ob du das Kind deines Freundes jetzt magst oder nicht. Wenn du das bei der Krankenkasse so argumentierst, kann ich mir auch gut vorstellen, dass die Kosten übernommen werden, denn der Schlafmangel wird dich irgendwann krank machen.

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8. Januar um 17:55

Du musst das Kind nicht lieben. Du darfst solche Gefühle haben, bist nicht seine Mutter.  Du bist ja freundlich zu ihm und akzeptierst ihn, mehr musst du nicht empfinden. Ich denke nicht dass es Ablehnung ist. Klar, Du möchtest Zweisamkeit mit deinem Partner, aber das Kind ist halt ein Teil von ihm.

Ich denke du bist so verspannt, überdreht und nervös durch den Schlafmangel dass du einfach nichts mehr ertragen kannst. Das mit dem Schnachen und verschiedenen Schlafzeiten kann einem völlig fertig machen, sogar depressiv auf Dauer. Habe verstanden dass ihr nicht zusammen wohnt. Vielleicht könntet ihr nur tagsüber zusammen sein, und abends gehst du nach Hause. Oder wenn das Kind bei seiner Mutter ist, besuchst du ihn.

Ein krankes Pferd ist eine enorme Belastung, auch finanziell.

Aber ich denke das beste für euch wäre, zuerst mal in getrennten Wohnungen zu schlafen. Erwarte  nichtzu viel von dir, du darfst schwach sein. 

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9. Januar um 11:14
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Du musst das Kind nicht lieben. Du darfst solche Gefühle haben, bist nicht seine Mutter.  Du bist ja freundlich zu ihm und akzeptierst ihn, mehr musst du nicht empfinden. Ich denke nicht dass es Ablehnung ist. Klar, Du möchtest Zweisamkeit mit deinem Partner, aber das Kind ist halt ein Teil von ihm.

Ich denke du bist so verspannt, überdreht und nervös durch den Schlafmangel dass du einfach nichts mehr ertragen kannst. Das mit dem Schnachen und verschiedenen Schlafzeiten kann einem völlig fertig machen, sogar depressiv auf Dauer. Habe verstanden dass ihr nicht zusammen wohnt. Vielleicht könntet ihr nur tagsüber zusammen sein, und abends gehst du nach Hause. Oder wenn das Kind bei seiner Mutter ist, besuchst du ihn.

Ein krankes Pferd ist eine enorme Belastung, auch finanziell.

Aber ich denke das beste für euch wäre, zuerst mal in getrennten Wohnungen zu schlafen. Erwarte  nichtzu viel von dir, du darfst schwach sein. 

Danke Mirabella, deine Nachricht ergreift mich, das ist alles sehr wahr. 

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9. Januar um 12:34
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die Frage "wie kann ich das Kind ablehnen" kann man in meiner Situation nicht beantworten. Das ist kein rationales Entscheiden dagegen, sondern en Gefühl, das man nicht beeinflussen kann, ich wünschte es wäre so, ich weiß nicht woher es kommt, natürlich lasse ich das den Jungen nicht spüren.
Aber nochmal, solche Gedanken oder Gefühle kann man nicht beeinflussen oder in eine andere Richtung drehen

Das machst du dir aber ganz schön leicht.. natürlich weiss du unterbewusst, wo die Gefühle herkommen.. du hast dich mit diesen Gefühlen vermutlich kaum oder noch gar nicht auseinandergesetzt.. es gibt IMMER eine Ursache für Empfindungen!

Er ist aber natürlich einfacher zu sagen, dass das geben ist und man deshalb nichts daran ändern kann..

Ich tippe mal dass Eifersucht eine grosse Rolle spielt, verirsacht durch Verlustängste.. was diese Ängste on dir hervorruft kannst nur du herausfinden.. 

Es liegt an dir, WER du sein willst.. 
 

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9. Januar um 16:33
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Hallo ihr Lieben und entschuldigt den Roman,

ich weiß nicht mehr weiter...
ich bin mit meinem Partner seit 2 Jahren zusammen und seit mehreren Monaten habe ich enorme Schlafprobleme bei ihm zuhause oder mit ihm generell im Bett. Anfangs hat er sehr laut geschnarcht, durch eine Nasen-OP und fehlende Zigaretten ist das deutlich !!! besser geworden. Außerdem hat er andere Schlafenszeiten und kommt immer erst nachts ins Bett. Durch meinen sehr leichten Schlaf wache ich durch Schnarchen oder ins Bett kommen immer auf und habe dann Proleme einzuschlafen. Mein Unterbewusstsein ist mittlerweile soweit, dass ich auf das Schnarchen, oder Zubettgehen "warte".
Wir schlafen die meiste Zeit getrennt (ich ziehe nachts irgendwann aus) und hab dadurch keinen erholsamen Schlaf. 
Ich weiß aber, dass es funktioniert, hat es vorher ja auch.
Ich bin einfach seit langer Zeit extrem gestresst und unentspannt.
Ich komme selbst schlecht zur Ruhe, stehe stänidig unter Zeitdruck bzw. psychischem Druck, mache mir über sehr viel Gedanken, das kann ich nicht abstellen.
Ich habe ein krankes Pferd und es müssen wohntechnisch finanziell hohe Entscheidungen getroffen werden.
Des Weiteren kommt hinzu, dass mein Partner bereits einen Sohn hat (9 J), womit ich nicht gut klarkomme. Er weiß das und ich rechne ihm hoch an, dass er mich nicht verlässt, wobei meine Einstellung egoistisch ist und ich nichts gegen das Kind haben sollte, ich weiß das, trotzdem ist es so. Ich wünschte es gäbe ihn nicht. Und immer wieder wenn ich mir einrede, ich schaffe das schon, löst eine Kleinigkeit hohen Puls in mir aus. Seit diesen Diskussionen um seinen Sohn, habe ich Bluthochdruck und oft Situationen, in denen ich meinen Puls nicht runter kriege, auch nachts. Ich will aber keine Schlaftabletten nehmen.
Die Tatsache mit dem Kind hätte einen von uns trotzdem nie dazu gebracht, den anderen zu verlassen, einfach weil unsere Liebe und Bindung zu stark ist. Ich kann ihn nicht verlieren.
Eer weß wie es mir geht und tut alles fürmich, gestern hat er mir ein Bad mit Wein und meiner Lieblingsserie vorbereitet uind ich konnte mich nicht entspannen...
Zukunftsängste, Bindungsängste, Egoismus... ich weiß es nicht

Also hab ich meine Fakten und bin eigentlich glücklich, und dennoch komme ich nie runter. Es belastet mich dermaßen abends wach zu liegen und auf die Uhr zu schauen, obwohl alles gut sein könnte.
Ich weiß nicht wie ich das ändern kann. Es sind nicht mal zeiliche Aspekte, sondern alles mentale. Was kann ich tun, um endlich wieder glücklich und entspannt zu sein - Mentaltraining ?
 
Ich erhoffe mir euren Rat und musste mir das einfach mal von der Seele schreiben.

Ich Frage mich was es für eine Grundlage für ständige Diskussionen wegen seines Kindes gibt? Er kann es ja nunmal nicht in seine Ex zurück schieben und er hat Verpflichtungen dem Kind gegenüber.

Hast du dich mal in den kleinen Jungen hineinversetzt? Hattest du eine gute Bindung zu deinem eigenen Vater? Ich schon und hätten meine Eltern sich als ich Kind war getrennt, er hätte eine neue Frau gehabt und sie hätte ständig Gezetert, so das ich mich bei ihm ungewollt fühle und das ich hätte garnicht existieren sollen hätte mich das innerlich zerstört. Du machst den kleinen Jungen kaputt damit, Kinder sind nicht komplett blöde und fühlen Ablehnung und Kälte im Haus. Da kann er sich auf dein "Ich weiss ja das ich egoistisch bin" ein Ei pellen, das hilft ihm nicht und wenn man sich einen Vater zum Partner nimmt hat man sich erwachsen zu verhalten und seinen Trotz auf die Kette zu bringen, zur Mit mit professioneller Hilfe denn du bringst Unfrieden in diese Familie und belastet auch deinen Partner damit emotional extrem. Das wird irgendwann so laufen, das er dich vor die Tür setzt oder den Kontakt so sehr begrenzt das beide dir das niemals verzeihen werden. Kind ist man nur einmal und seine Erlebnisse mit seinem Vater die ihm verdammt nochmal zustehen werden ihn fürs Leben prägen.
 

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9. Januar um 17:02

Ich glaube das Problem hier ist, das du eine Beziehung um jeden Preis am Leben halten möchtest, die dauerhaft gar nicht funktionieren kann, weil das Fundament nicht stimmt. Das Kind ist nun mal da, das lässt sich nicht wegradieren, und mit deinem "Hachja, ich kann es eben nicht ändern" machst du es dir zu einfach. Denn natürlich man kann sich auch auf unangenehme Situationen einlassen und sie annehmen, schon auch deinem Partner zuliebe. Du hast dich schließlich bewusst für ihn entschieden. Mit dem Druck machst du dich selbst kaputt und deinen Partner irgendwann auch. Bevor ihr jetzt viel Geld rauswirft für "wohntechnische Entscheidungen" würde ich erstmal diese Probleme lösen und es abblasen. Wenn es gar nicht klappt, solltest du aber auch so ehrlich sein und die Beziehung allen Beteiligten zuliebe beenden. 

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